Die Betrogene

Erschienen: Januar 2015

Bibliographische Angaben

  • Köln: Random House Audio, 2015, Seiten: 10, Übersetzt: Claudia Michelsen , Bemerkung: gekürzte Ausgabe

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Um ein glückliches Leben betrogen - so fühlt sich Kate Linville, Polizistin bei Scotland Yard. Kontaktscheu und einsam, gibt es nur einen Menschen, den sie liebt: ihren Vater. Als dieser in seinem Haus grausam ermordet wird, verliert Kate ihren letzten Halt. Da sie dem alkoholkranken Ermittler vor Ort nicht traut, macht sie sich selbst auf die Spur dieses mysteriösen Verbrechens. Und entlarvt die Vergangenheit ihres Vaters als Trugbild, denn er war nicht der, für den sie ihn hielt.

Die Betrogene

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Letzte Kommentare:
06.01.2019 22:14:02
Marta

Region ist Nordengland (Yorkshire und Liverpool), nicht Deutschland, trotz deutsche Autorin.

Krimi-Couch:
Vielen Dank für den Hinweis - ist korrigiert. Der Grund liegt in der ursprünglichen Zuordnung von Autoren zu Regionen. Die Kategorisierung der Bücher wird in den kommenden Monaten kontinuierlich von uns überpüft und angepasst. Aufgrund der Vielzahl der Bücher können fehlerhafte Zuordnungen daher leider nicht ausgeschlossen werden.

09.02.2018 23:54:30
Maja

Seicht, langweilig, einfaltslos, unglaubwürdig, unauthentisch und oftmals doof; so kommen mir ihre Protagonisten vor. Bin sehr enttäuscht. Nach dem dritten Buch von Ch.Link, welches wie viele andre Bücher von ihr, alle mit dem gleichen Nudelwasser gekocht sind, war's das für mich mit dieser Autorin, berühmt hin oder her. Auch die Bestseller Aufkleber darf man getrost übersehen, fällt man doch gerne mal drauf rein.

02.06.2017 11:14:24
Helmut Scheuplein

Sowohl "die Betrogene", als auch "Im Tal des Fuchses" haben mich sehr berührt und fasziniert. Obwohl diese beiden Romane doch recht düster sind.
Das neuste Buch von ch.Link "die Entscheidung" ist auch beklemmend und bedrückend. Und auch grausam, obwohl keine grausamen Szenen geschildert werden. Das schätze ich sehr an Frau Link, dass sie keine blutrünstigen Passagen ausbreitet. Allerdings kann man sich diese vorstellen - das ist oft genauso hart.
Das Buch "die Entscheidung" beschäftigt sich mit Menschenhandel und Zwangsprostitution - und weil dieses von der Krimi-Couch noch nicht besprochen worden ist, füge ich mein Kommentar hier ein.
Auf jeden Fall lesenswert, spannend und ein tröstliches Ende. Mehr konnte ich auch nicht erwarten.
Für die männliche Hauptperson kann man eine Persönlichkeitsentwicklung sehen - und mit etwas guten Willen auch für die weibliche Hauptperson, über die man viel ihrer Vergangenheit erfährt. Und diese mich dauert, weil sie ein schweres Schicksal hat. Am liebsten, aber dann doch zu süßlich, wäre mir ein "Happy end" gewesen - das wäre dann doch zu unwahrscheinlich und zusammengeschustert gewesen.
Für diesen Roman hätte ich 95 von 100 Prozent vergeben, wenn es dafür ein Eingabefeld gegeben hätte.
Helmut

18.03.2017 15:11:06
Seacloud

Habe so ziemlich alles von Charlotte Link gelesen und finde auch alle ihre Bücher spannend und mitreissend, man möchte sie wirklich kaum aus der Hand legen. Und ein Roman ist immer eine fiktive Sache, da ist es mir nicht ganz so wichtig, ob die Sachen, die da passieren auch in die Realität umzusetzen sind, dafür kann ich Zeitung lesen. Wer lieber blutrünstige und brutale Sachen liest, ist bei Charlotte Link an der falschen Adresse. Der sollte halt lieber MacFadyen o. ä. lesen. Den wiederum mag ich nicht so.
Sorry, das war jetzt keine Bewertung dieses Buches, sondern mal ganz allgemein meine Meinung zu manchen Kommentaren hier.

18.03.2017 11:07:35
Henriette H.

Eine tolle Geschichte, spannend, gut erzählt und vollkommen glaubhaft. Man kann die Handlungen aller Personen nachvollziehen, ansatzweise sogar die des brutalen, arbeitsscheuen Parasiten Denis Shove. Frau Link kann wirklich schreiben!
Leider kommt wieder wie oft in ihren Büchern eine absolute Sympathieträgerin zu Schaden. Wo bleibt das Positive, Frau Link?

18.01.2017 15:54:11
Dieter

War mein erster Roman von CL. Muss ehrlich sagen eines der spannendsten Bücher die ich kenne. hatte selten so das Gefühl ein Buch wirklich nicht mehr weglegen zu wollen.
Sie baut die Geschichte sehr gekonnt auf, dass man aber auch den Überblick nicht verliert, und bringt dann langsam alle Fäden sozusagen zusammen.

06.01.2017 09:17:59
Claudia

Sie hat mich mal wieder völlig in die Irre geführt auf die falsche Fährte das macht Charlotte link ständig mit ihren Büchern die ich lese total vertieft und von der Außenwelt abgekoppelt vertiefe ich mich in ihre romane und ein Kapitel spannender als das andereSie ist sehr schlau ihre Genialität beweist sie wieder in diesem Buch die betrogene. Spitze einfach sie brachte meinte Spannung auf hochtour so dass meine Augen von den Seiten gar nicht mehr ausweichen könnten

14.12.2016 17:43:40
Timo

Ich habe charlotte Link die Betrogene Anfang 2016 gelesen. Das Buch ist ein spannender in die Tiefe gehender Roman und wenn man nur ein bisschen zwischen den Zeilen liest, erkennt man ganz klar, dass Charlotte Link weder etwas gegen behinderte hat, noch sich in ihren Büchern abfällig über sie äußert. Besonders gefiel mir, dass Charlotte Link ihre Protagonisten komplett entblößt und sie nicht als perfekte Helden darstellt. Ich finde es schade, dass manche Menschen die Genialität und Spannung und Kreativität dieser Bücher nicht mitbekommen.

11.12.2016 18:06:57
Peter Hecker

Also, ich bin schockiert, wie negativ Charlotte Link über Mensschen mit Behinderung schreibt. Dies fällt bei diesem Roman besonders extrem auf, war aber u. a. bei "Die Täuschung"und "Der Verehrer" zu bemerken. Verarbeitet die Autorin hier eigene familiäre Erfahrungen? Aber vielleicht fehlt mir als Rollstuhlfahrer vielleicht einfach die Onjektivität.

20.10.2016 22:07:06
Eckardt

habe alle Bücher von Ch. Link,muss leider feststellen: die letzten Bände sind das Geld nicht wert!An den Haaren herbeigezogen,langweilig,langatmig,enttäuschend,unrealistisch. Liebe Frau Link, pausieren Sie mal zwei,drei Jahre, vielleicht bekommt dann wieder mehr Spannung…..Zur Anregung: Adler Olsen, Stieg Larson, DASS sind lesenswerte Bände!!!

17.10.2016 12:01:19
Marlene

Ich würde gerne mit 0° bewerten, war hier leider nicht möglich, deswegen 1°. Ich habe schon einige Bücher von Charlotte Link gelesen, fand aber leider keines bisher richtig überzeugend. Dieses hier ist dann leider ganz schlecht. Natürlich wird ein Krimi niemals den Literaturnobelpreis gewinnen, aber ein bisschen Anspruch darf ein Krimi dann ja wohl doch haben. Aber wie man hier an den Kommentaren ersehen kann, scheint Charlotte Link ja ihre Anhängerschaft trotz oder gerade wegen ihres schlampigen Schreibstils und der lieblosen Ausarbeitung der Geschichte zu haben. "Die Betrogene" ist insgesamt nicht mehr weit vom Groschenroman entfernt, vermute ich. Ich habe einen solchen noch nicht gelesen, aber vielleicht geht es ja auch noch schlimmer.

28.09.2016 11:05:20
Neeve

Zu der Kritik von Svenja Kanzler:
Wer mit Kritik so um sich schlägt, sollte beweisen, das er es sehr viel besser kann.

Insofern erwarte ich demnächst ihr eigenes Buch auf dem Markt, welches dann bei allen Krimifans wie die Bombe des Jahrhunderts einschlagen wird.

Eine Frau, die ihre Geschlechtsgenossinen derart abwertet, wie Svenja Kanzler es mir ihrer Aussage
"Das kann höchstens ein Buch für gelangweilte Hausfrauen oder senile Rentnerinnen sein, wenn gerade Werbung zwischen den Nachmittagsshows im Fernsehen ist. " getan hat, ist schon allein deshalb bei mir unten durch.

02.08.2016 00:10:20
Rita

Warum so ein Kommentar?"Dieses Buch würde ich wirklich niemandem empfehlen und es ist noch nicht einmal ei Buch für den Sonnenstuhl, wenn man sich einfach nur seicht berieseln lassen möchte. Das kann höchstens ein Buch für gelangweilte Hausfrauen oder senile Rentnerinnen sein, wenn gerade Werbung zwischen den Nachmittagsshows im Fernsehen ist. "
finde ich echt überheblich, so eine Bevormundung...
Ich lese gerne, Romane, Thriller und Krimis, viele, viele, viele...und dieser hat mich wirklich beschäftigt, habe ihn spannenned gefunden und von Anfang bis Ende genossen...muss ich ein schlechtes Gewissen haben? bin ich trivial? bin ich seicht? Ich war lange Hausfrau mit Nebenjob, habe ein Studium absolviert und bin noch journalistisch tätig..und stehe drei Jahre vor der Rente. Vielleicht bin ich seicht? Egal...ich habe das Buche gelesen und noch einmal als Hörbuch verschlungen...und ich stehe dazu :) Einfach spannend und faszinierend...Gut das Geschmäcker verschieden sind :)

15.06.2016 19:57:08
Stine

Ich habe dieses Buch noch nicht gelesen, bin aber Fan von Charlotte Link. Ich wollte mich anhand der Kommentare informieren, ob es sich lohnt, das TB zu kaufen.
Mich hat geärgert, dass dieses Buch laut einer Kritikerin nur etwas für gelangweilte Hausfrauen und Rentnerinnen sein soll. Das ist schlichtweg eine Beleidigung. Auch Hausfrauen und Rentnerinnen (ich bin auch Rentnerin) lesen anspruchsvolle Literatur. Es kommt auf den Geschmack an, egal ob jung oder alt. Außerdem sind manche Kommentare viel zu lang. Es sollten Kommentare sein und keine Abhandlungen. Ich werde das TB kaufen, um selbst urteilen zu können.

19.05.2016 19:57:41
agi

kann mir mal erklären was in dem buch passier ich muss für dini schule eine Zusammenfassung schreiben aber ich habe keine ahnung mehr was alles passiert ist kann mir jemand helfen bitte ich wäre froh wen mir das jemand erklärt weil ich habe eine Prüfung in der Schule und ich habe keine ahnung mehr bitte

12.05.2016 20:32:39
Jessa

Grandios! Einfach nur Grandios!
Link ist eine Meisterin Ihres Fachs und weiß wie selten jemand menschliche Charaktere realistisch und trotzdem sehr spannend darzustellen. Andere Hochgelobte Leute wie dagegen wie zum Beispiel Reichs sind dagegen einfach nur langweilig.Ich zweifle ehrlich gesagt daran, ob manche Leute die hier negativ kommentieren sie WIRKLICH gelesen haben, oder sich nur eine vorgefasste auf dem Klappentext oder dem Titel beruhende Meinung gebildet haben.

04.03.2016 08:22:08
Margitta

Ich habe diesen Krimi von der ersten Seite an genossen und konnte ihn kaum aus der Hand legen .
Jede einzelne Figur in diesem Krimi wurde sehr gut beschrieben ( mit den menschlichen Abgründen und Befindlichkeiten ).
Bis zu Ende des Krimi's war ich mir nicht klar darüber , wer die Täter waren . - und was will man von einem Krimi mehr ?
ich bin schon gespannt auf den nächsten Krimi von Charlotte Link !

28.02.2016 18:33:34
Svenja Kanzler

Ich kann mich den vorherigen negativen Kritiken leider nur anschließen. Ich war als Kind bzw. als junge Teenagerin Fan von den Büchern Charlotte Links, wenn sie auch zugegebenermaßen alle etwas einfältig geschrieben sind. Heute bin ich erwachsen, habe aber ihre Bücher aus "Sentimentalität" bisher weiterhin gelesen, zumal sie familiär bedingt sowieso an mich weitergereicht bzw. weitergetauscht werden. Von daher kenne ich alle ihre Bücher, muss aber sagen, dass mich die Bücher mit (meinem) zunehmenden Alter immer weniger überzeugen. Dies wird damit vorerst das letzte Buch sein, das ich von Charlotte Link lesen möchte.Dieses Mal habe ich es nur bis Seite 157 geschafft und es vermochte sich leider keine Spannung einzustellen. Bereits zu Beginn haben mich der triviale Schreibstil und die langatmigen Erzählungen genervt. Ich konnte ganze Abschnitte überfliegen und wusste trotzdem, was Frau Link mir sagen wollte. Die Charaktere sind (jedenfalls bis Seite 157) alle ziemlich lasch und facettenlos gestaltet. Und selbst in dieser schlichten Gestaltung wirken sie irgendwie alle unsympathisch und außerdem war es nur anstrengend und deprimierend von ihnen zu lesen, da es eigentlich permanent nur um ihre Leiden, Ängste und Sorgen geht, wovon die Charaktere allesamt einige zu bieten haben: Sei es die lebenslustlose junge Polizistin Kate, die schon vor dem Mord an ihrem Vater Richard ein verdrossenes und einsames Dasein ohne Perspektive fristet und erst danach sich noch einmal träge in ihrem Selbstmitleid aalen kann, oder sei es ihr Vater selbst, um den auch eine triste Atmosphäre geschaffen wird. Das zweite Opfer Melissa wird beschrieben als eine ältere (auch) einsame Dame, die sich insgesamt vollkommen aufgegeben hat und deren Alltag neuerdings von Verfolgungswahn geprägt ist. Ihr Sohn tritt bis zur Seite 157 in zwei Szenen auf: Einmal reserviert, entnervt, desinteressiert gegenüber der Mutter, dann gehässig gegenüber Kate. Das sind die Figuren aus dem ersten erkennbaren Handlungsstrang. Im Parallelgeschehen geht es um die Familie Crane: Der Vater Jonas steht kurz vorm Burnout, wird belastet durch die aktuelle finanzielle Situation der Familie und befasst sich beruflich gerade mit einem ehemals politisch Verfolgten, dessen jämmerliches, ängstliches Persönchen natürlich auch noch eingehend in dem Trauerkabinett trauriger Figuren vorgestellt wird. Die Frau dazu - Stella - bleibt besonders farblos in dem Schema von wie gesagt sowieso schon farblosen Figuren. Eigentlich geht es immer nur um ihre Konfusion über die in ihr Leben tretende Person namens Terry. Einblick in Stellas tiefere Gedankenwelt erlangt man als Leser eigentlich nur einmal, als sie sentimental und wehleidig die Landschaft anblickt und sich über das Leben im Allgemeinen sorgt. Zu diesem Pärchen gehört noch der Adoptivsohn Sammy, zu dem die eben benannte leibliche Mutter Terry gehört. Terry - psychisch labil - arbeitet in heruntergekommenen Pubs und hat einen - natürlich - ganz gruseligen und dubiosen Freund. Also zusammengefasst ist jede der Figuren deprimiert und ohne Hoffnung.Verärgert haben mich auch die überhaupt nicht kausalen Handlungen und Reaktionen der Figuren. In der Mordszene am Expolizisten Richard zum Beispiel erklärt dieser sogar immer wieder, wie man sich in Gefahrensituationen im Allgemeinen und im Speziellen als Polizist verhalten sollte, und handelt dann aus einem wirren inneren Antrieb heraus trotzdem vollkommen gegensätzlich und entgegen jeglichen Menschenverstands. An einer anderen Stelle wird die große Angst und der Widerwille von Stella über den plötzlichen Anruf von Terry beschrieben und anstatt dessen, dass Terry klare Grenzen gesetzt werden, wird Terry doch zum gemütlichen Safttrinken im Garten eingeladen. Später wird sie auch - praktisch als Fremde - mitten in der Nacht mit vollkommener Selbstverständlichkeit ins Haus gelassen, getröstet und bekommt einen Schlafplatz zugewiesen. Insgesamt erschien mir die gesamte Konstellation mit der leiblichen Mutter, die sich - allerdings ohne wirkliches Interesse am Sohn - nach Jahren Funkstille nun in das Leben der Familie Crane drängt, viel zu forciert und gewollt. Allein die Geschichte, wie es zum Kontakt zur leiblichen Mutter kam, war sehr holperig und an den Haaren herbeigezogen. Selbst wenn, wie beschrieben, die einzige Möglichkeit, das adoptierte Baby behalten zu dürfen, darin bestand, sich mit der leiblichen Mutter zu treffen, die sich spontan gegen die Adoption sperrte, hätte dieses Treffen (jedenfalls gemäß deutscher Behörden) nicht im Hause der Adoptiveltern stattgefunden. Ich denke, dass auch britische Behörden diesbezüglich mit einem Mindestmaß an Rücksicht walten werden. In meiner Familie haben wir erst kürzlich ein Pflegekind aufgenommen. Hierbei agiert das Jugendamt sehr umsichtig und obwohl Kontakt zu den leiblichen Eltern besteht, da es sich ja eben nur um eine Pflegschaft handelt, würden die Eltern unter keinen Umständen den Aufenthaltsort des Kindes und der dazugehörigen Familie erfahren können. Von daher stößt mir eine solche inhaltliche Schlamperei besonders übel auf. Da hätte sich Frau Link doch etwas viel Simpleres ausdenken können, in etwa eine kleine Halb- oder Stiefschwester oder nervige entfernte Cousine...
Letztendlich kommt es mir auch ein bisschen kitschig vor, dass Charlotte Links Bücher ständig in England spielen müssen. Dadurch werden sie halt - wie eine Vorschreiberin oder ein Vorschreiber schon bemerkte - auch nicht besser.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe mich schon seit Langem nicht mehr über ein Buch dermaßen geärgert und mich in meiner Intelligenz beleidigt gefühlt. Dieses Buch würde ich wirklich niemandem empfehlen und es ist noch nicht einmal ein Buch für den Sonnenstuhl, wenn man sich einfach nur seicht berieseln lassen möchte. Das kann höchstens ein Buch für gelangweilte Hausfrauen oder senile Rentnerinnen sein, wenn gerade Werbung zwischen den Nachmittagsshows im Fernsehen ist.

20.02.2016 19:50:19
Brigitte

Ein absolut gelungenes Buch! Was gefällt ist, dass hier zwei unterschiedliche Handlungsstrännge parallellaufen und so die Spannung bis zu letzt gehalten wird. Sehr raffiniert auch, dass erst auf Seite 600 auf das kurze Entree bezogen wird!
Die Charaktere sind wie immer sehr gut ausgearbeitet und man hat sie bildlich vor sich!
Weihnachten war gerettet.

13.02.2016 13:42:15
Crimehands.com

Das schöne an Links Büchern ist, dass man von außen nicht erkennt, dass es sich um einen Krimi handelt. Die meisten Verlage legen es darauf an, die Covers und Titel möglichst martialisch zu gestalten; mit Titel wie “Der Todesbringer”, “Todesschaukel” oder irgendetwas anderes mit”Tod” – hauptsache man erkennt auf den ersten Blick, dass es sich um einen Krimi oder Thriller handelt. In Kombination dazu beauftragt man dann den Grafiker, ein möglichst blutiges Cover zu gestalten. Der wirft dann Photoshop an, landet sich irgendwelche Blutbrushes herunter und kleckst sie auf eine neue Datei – und fünf Minuten später ist das Buchcover fertig.
Je martialischer die Aufmachung, desto eher sollen sich die Bücher verkaufen . Der Inhalt tritt dann in den Hintergrund.

Bei Link ist genau das Gegenteil der Fall: ihre Bücher sind wie Menschen, von außen erkennt man das Innere nicht, und das kann mitunter ziemlich grausam sein.

So ist es auch bei „Die Betrogene“, eines der blutigsten und mordreichsten Link-Bücher, die ich je gelesen habe. Mit dabei eine Spannung, die die ganzen 640 Seiten, die dieses Buch umfasst, durchhält. Mit einem Mörder, mit dem wohl bis einige Seiten vor dem Ende niemand rechnet – wenn doch, sollte er oder sie dringend bei der Polizei anheuern.

Wie in jedem Buch von Charlotte Link erfährt man auch in diesem einiges über die Charaktere. Von ihrer Geschichte, ihrem Leben, ihrer Vergangenheit und ihrer Gefühlswelt – von Letzterem manchmal etwas zu viel. Dennoch kann man sich in die Personen als Außenstehender gut hineinversetzen und so manche Entscheidung nachvollziehen, die sie treffen.

Was auffällt, ist, dass Link ständig von DEM Mörder schreibt und an keiner Stelle des Buches das Ermittlerteam eine Frau als Täter in Erwägung zieht – auch Kate, die alleine etwas in Erfahrung bringen möchte, schlägt keinen solchen Weg ein. Gerade als weiblicher Autor möchte man meinen, dass sie ihr Geschlecht auch bei Morden zumindest gleichberechtigt behandelt. Das ist aber – “leider” möchte man fast sagen – nicht der Fall.

Dennoch ist „Die Betrogene“ ein grandioses Buch, das mich zu jeder Zeit, in der ich es gelesen habe, vortrefflich unterhalten hat.

08.02.2016 22:11:10
Johanna Klang

Ich habe zum ersten Mal ein Buch von Frau Link gelesen, zuvor war sie mir schlichtweg nicht bekannt. Und ich muss sagen, es hat mich schon einigermaßen enttäuscht, ich hätte mehr erwartet, einen Krimi der richtig unter die Haut geht, leider hatte ich bei diesem Buch das Gefühl nur andauernd an die Oberfläche zu kratzen. Das Buch hätte ich mir selbst nicht aus dem Regal genommen, auch wenn ich Krimis überdurchschnittlich mag, das Cover allein würde mich nicht ansprechen und die Kurzbeschreibung war mir auch wieder viel zu lang um den Inhalt kurz und prägnant zu erläutern. Das raubte dem Buch schon bevor es tatsächlich angefangen hat, irgendwie den Atem. Der Schreibstil war an sich angenehm nur an manchen Stellen ärgerte mich diese Satzverschachtelung. Ich meine wieso strukturiert man die Sätze so ins unmöglich komplizierte, wenn man es dem Leser doch so einfach machen kann und damit verhindert, das einen die Leselust verlässt? Wieso denken die meisten das eine Sache immer unverständlich kompliziert sein muss, damit sie verständlich ist? Zu den Charakteren. Ehrlich gesagt, ich habe keinen Schimmer inwiefern die Charakterentwicklung eingestiegen ist. Vermutlich gar nicht ? Mir sind die Charaktere einfach zu unsympathisch, ich kann als Leser irgendwie nichts mit ihnen anfangen. Da ist diese unterkühlte Kate Linville, die seit dem ihr Vater umgebracht worden ist, das 'Laufen' verlernt hat- diese dermaßen überholte Unselbständigkeit die ihrem Charakterprofil zugeschrieben wird hat mich während des Lesens schier wahnsinnig gemacht. Dann folgt der verflossene Caleb Hale, der ein angeprangertes Alkoholproblem hat, ich weiß nicht wie stark die Depressionen waren, die ich während des Lesens bei ihm bekam. Er ist wieder so ein 0815 Charakter, eigentlich exakt die männliche Variante von Kate. Nur das Kate später ein paar Stimmungsschwankungen erlebt die sie so ganz unvermittelt plötzlich anziehend für Hale machen, obwohl er sie sogar noch als unattraktiv betitelt hat und das er nie etwas mit ihr anfangen könnte, weil sie doch Kate ist und das alles soll sich an einem Frisurbesuch geändert haben- das klingt ziemlich abgemurkst. Ich meine ist der Friseur zur völligen Gesaltwandlung fähig? Dann haben wir da Jane Scapin und da hat mich ihre Mary Sue Rolle fast fantastisch werden lassen. Sie trägt das Musterkleid der Geschichte überhaupt, ach ich weiß auch nicht sie ist wahrscheinlich der Engel Scotland Yards nicht zu vergessen auch noch Stella Cranes persönlicher Engel. Ich denke jeder dort bewundert sie, ich hab schon förmlich die Aggression des Autors gespürt der uns förmlich dazu erniedrigt, Scapin zu bewundern. Nun, ich bewundere sie leider nicht. Dann ist da noch dieser Robert oder so ähnlich- der kleine Handlanger von Hale, der eine Art Schattengesalt in dem Buch ist. Ich hab das Gefühl das er wie ein Bonbonpapier ist- plötzlich weht der Wind ihn dorthin wo man einen Idioten mehr braucht. Und über seine Qualifikation brauch ich nicht reden, ich habe eher das Gefühl er könnte Dylan babysitten statt bei Yard zu arbeiten. Das Buch ist so dermaßen lang gezogen wie ein Kaugummi, ich hatte keine Lust mehr weiterzulesen und musste mich sogar noch dazuzuwingen um halbwegs überhaupt loben bzw. kritisieren zu können. Also verbrachte ich die kostbare Zeit mit einem rückfälligen Alkoholiker, einer geistigzurückgebliebenen dreizehnjährigen, einem Inder der anscheinend sein Leben auf der Mauer verbringt und nicht zu vergessen einer wandelnden Borderline Patientin etc.Außerdem hat mich dieses Happyfamily - Syndrom der Familie Crane ziemlich genervt. Es war einfach eine zu oberflächlich gestrickte Charakterandammlung. Ich hatte so ziemlich immer das Gefühl, die Autorin bemühe sich nicht richtig um das Buch- so etwas wie ich will es schnell hinter mich bringen. So eine Sache. Dazu auch noch dieser Dennis Shove alias Neil Courtney der ja als so ein intelligenter Verbrecher dargestellt wird, da fragt man sich wohl im Nachhinein wie er so dumm sein konnte um mit dem Namen Crane kurz unterzutauchen und dann triumphierend zu glauben, er hätte die Polizei hinter sich gelassen. Von Terry mag ich gar nicht reden. Und ihre Eltern und die Eltern von Grace. Die sind mir mit der Scheissegal-Attitüde wenn's um ihre Tochter geht einfach zu ähnlich gestrickt. Alles in allem war das Buch ziemlich langatmig, es wird sehr schnell langweilig und ich hätte mir vielleicht lieber Hamzah Chalids nicht gedrehten Film angeschaut, statt den anderen wie bei einer massiven Selbsthilfegruppe im Kreis ihren Problemen zuzuhören. Ich würde das Buch leider nicht weiterempfehlen. Es ist verdammt teuer, es ist mir schleierhaft dass es so ein Buch überhaupt in die Bestsellerliste geschafft hat aber nun gut.

03.02.2016 15:25:37
Uschi

Spitzenklasse! Hoher Spannungsaufbau!
Man hat klare Bilder von der Stadt und den dortigen Gegebenheiten,Mohne das jeder Ortsteil bis ins letzte beschrieben wird.
Das ist mal wieder ein Buch bei dem man plötzlich merkt, das man an der letzten Haltestelle rausgemusst hätte. :-)
Ich empfehle das Buch gerne weiter.

29.01.2016 14:44:14
Karmelo

Auch mein erstes Buch von Charlotte Link. Es war als Weihnachtsgedchenk für ein nahes Familienmitglied gedacht, aber der Beschenke wollte es nicht lesen, also habe ich mich des Buches angenommen.
Ich bin enttäuscht, da das Buch relativ hoch in der Bestsellerliste stand und das die Kaufentscheidung beeinflusst hat. Es ist schlecht geschrieben und einfallslos.
Schade um die Zeit!

25.01.2016 13:11:57
Elisa

Ich habe das Buch in einem Nachmittag verschlungen. Ich liebe die Bücher von Charlotte Link. In ihren Büchern geht es nicht immer nur darum, wer der Täter ist, sondern das Motiv ist immer sehr wichtig. Ich finde das viel interessanter, als alle klassischen Krimis, wo nach der Auflösung des Täters ein schaler Nachgeschmack bleibt.
Die Geschichte kann durchaus als "an den Haaren herbeigezogen" bezeichnet werden, nichtsdestotrotz ist es eine interessante Geschichte und meines Erachtens auch plausibel. Solche Sachen passieren wirklich.
Ich finde das Buch super und empfehle es weiter.

11.01.2016 10:28:08
Nika

Es war mal wieder ein guter Lesestoff während der Feiertage und Urlaubszeit.
Habe mich täglich drauf gefreut, weiterlesen zu können, es war ein Genuss.
Ich liebe die Bücher von Charlotte Link, weil sie die Handlungen und Figuren so gut nachvollziehbar aufbaut. Die Länge des Buches ist für mich kein Problem, ich will ja keine Kurzgeschichte, die ich schnell durchgelesen habe.
Ich kann mir auch bei diesem Buch vorstellen, dass es diese Menschen und ihre Schicksale wirklich geben könnte, bzw. gegeben hätte, denn das wahre Leben ist eigentlich noch viel grausamer.

10.01.2016 15:52:48
Nanni

Mein erstes Buch von Charlotte Link und ehrlich gesagt bin ich entsetzt wie schwach die Story ist. Absolut an den Haaren herbeigezogen und unterscheidet sich von "guten Krimis" dadurch, dass die Figuren hier nur klischeehaft aufgebaut werden und die Psychologie des Mörders rein erfunden, aber nicht auf Plausibilität überprüft wurde. Hätte Frau Link, die es offensichtlich nicht mehr nötig hat, ihre Figuren überprüft, ob das was sie tun oder sagen auch nachvollziehbar ist, hätten die Leser sich das Geld und die vielen vollgeschriebenen Seiten sparen können. Der Kritik "der vielen Wiederholungen", von Leserin "Elfie", kann ich mich nur anschließen. Den Schreibstil und den Aufbau finde ich nicht schlecht, aber ich hätte ihr wesentlich mehr zugetraut, so bekannt wie Frau Link ist. Da ich keine anderen Bücher von ihr kenne, kann ich nur hoffen, dass dieses Buch nur deshalb so schlecht ist, weil die Autorin es nicht mehr nötig hat sich Mühe zu geben.

07.01.2016 08:39:31
Elfie

300 Zeichen soll ich schreiben über ein Buch, das mir keine 2 Zeichen wert ist.
Glaubt die Autorin, die Geschichte ist besser, weil sie in England spielt, wo die besten Krimiautoren zu Hause sind, denen sie nicht das Wasser reichen kann.
Die Probleme der Polizistin "Kate Linville" mit sich selbst gehen nach der x-ten Wiederholung auf die Nerven. Im Allgemeinen besteht das Buch aus Wiedeholungn, obsoleten, langatmigen Beschreibungen von Grausamkeiten und teilweise schlechtem Deutsch. Schade ums Geld.

20.12.2015 21:35:23
Nora

Raffiniert und pfiffig, dass der Charakter der Kommissarin Kate Linville bereits im Roman "Der Beobachter" als eine der Nebenfiguren auftrat. Nun erleben wir sie als Protagonistin im neuen Spannungsroman. Ich war entzückt!

Abgesehen von dieser netten Idee, überzeugt der Roman durch weitere interessante und wandlungsfähige Figuren.

13.12.2015 14:00:39
Bodoni

Ich habe das Buch in drei Abschnitte eingeteilt.
1.Teil: Die Spannung wird aufgebaut. Gut.
2.Teil: Die Autorin versucht nur noch die Seiten zu füllen (kann man ruhig überspringen).
3.Teil: Hier wird die konstruierte Storie, mit nochmals kurzen Spannungsabschnitten, zum Glück für den Leser beendet.
Frau Link hat schon wesentlich bessere Bücher geschrieben.
Bei meiner Bewertung geht die Tendenz eher gegen Altpapier.

24.11.2015 10:30:53
kitekat7

Eigentlich schade für die Leser, die nur den Anfang spannend fanden und dann quer gelesen haben! Ich fand eher das erste Drittel des Buches etwas zähflüssig. Zwei Leichen allein machen ja noch keine Spannung aus! Die baut sich dann erst nach und nach auf - man will einfach wissen, wie es weitergeht. Die Auflösung ist völlig unvorhersehbar, aber trotzdem absolut schlüssig. Nur für die beiden Hauptpersonen, Kate und Caleb, hätte ich mir ein weniger realitätsnahes Ende gewünscht, aber die Autorin wollte wohl jede Art von Kitsch vermeiden!
Insgesamt ein wirklich lesenswertes Buch, das man weiterempfehlen kann.

16.11.2015 18:10:38
Katja Seidler

Ein geniales Buch. Bis zum Schluss hatte ich keine Idee, wer der Mörder ist. Kein Buch von Charlotte Link ist wie das andere, außer dass sie ihre Figuren von Anfang bis Ende liebevoll aufbaut. Alles ist zum Schluss logisch und verständlich und an keinem Punkt langweilig. Ich habe das Buch in zwei Tagen geschafft.

15.11.2015 20:32:12
dani.p

Das war das erste Buch, welches ich von Charlotte Link gelesen habe. Ehrlich, ich hatte mich nie wirklich getraut, dachte, sie schreibt 0815 am Fließband... aber meine Buchhändlerin hat mir das Buch regelrecht aufgedrängt und tatsächlich fand ich das Buch gut. Ja, es hatte seine Längen, Dinge die mich jetzt nicht so interessierten, aber die Story war gut durchdacht und auf keinen Fall vorhersehbar! Auf Seite 447 sagte ich zu meinem Mann - ich weiß endlich wer der Täter ist - aber nein, ich hatte mich getäuscht. Nie im Leben wäre ich darauf gekommen und ich muss sagen, die Auflösung ist schlüssig und nachvollziehbar. Fazit, gutes Buch und über die Längen schauen wir hinweg - es lohnt sich auf jeden Fall das Buch zu lesen.

13.10.2015 09:22:32
Uschi

Ich habe bis jetzt alle Romane von Charlotte Link gelesen. "Die Betrogene" gehört allerdings eher zu denen, die ich nicht so gut gelungen finde. Die Anfangs spannende Handlung wird mir dann zu flach, zu langatmig, bestimmte Situationen der Beteiligten wirken für mich zu konstruiert. Zugegeben, die Auflösung hat mich etwas überrascht und am Schluss wird die Handlung wieder flüssiger. Ich habe aber, wie gesagt von C.L. schon besseres gelesen.

02.10.2015 17:37:16
Rita

Am Anfang dachte ich noch, das Buch wäre spannend, habe aber schon bald angefangen quer zu lesen und das war gut so, weil sich die ganze Dialoge wiederholten und nur langweilig waren. Schade, vielleicht bringt es das nächste Buch wieder. Hätte ich es mir gekauft, wäre ich noch mehr gefrustet gewesen.

01.10.2015 11:33:11
Heidi

Bin jetzt auf Seite 119. Ich finde es spannend und gut geschrieben. Sehr lesenswert. Bin absoluter Charlotte Link Fan, habe alle ihre Bücher gelesen und war, mit wenigen Ausnahmen, immer begeistert. Ich warte stets sehnsüchtig auf die Neuerscheinungen. Meine Lieblings-bücher sind aber: Das Haus der Schwestern und die Rosenzüchterin!

19.09.2015 17:41:49
Schneeglöckchen

Charlotte Link hat hier einen stimmigen, interessanten Krimi in ihrer ruhigen, aber nicht langweiligen, Erzählweise geschrieben.
Es gibt zwei Handlungsstränge, von denen der eine nur durch den anderen so verläuft, wie er das tut.
Der Täter tritt plötzlich in Erscheinung, ich konnte ihn nicht erahnen.
Hat mit gut gefallen!

14.09.2015 15:58:33
Carolina

Einmaliges Buch!!!Sehr zu empfehlen. Ich finde es ist ein es ihrer besten und ich habe alle Krimin alromane gelesen.Der Inhalt - es sind zwei Erzählstränge, die miteinander verknüpft sind - ist nicht einfach in Kürze zu erzählen und dabei ein richtiges Bilkd zu entwerfen.
Aber eines ist ganz sicher, das Buch ist es 100%ig wert gelesen zu werden!

07.09.2015 10:29:06
Annette Traks

Mit 39 Jahren hat Kate Linville es bei Scotland Yard noch nicht weitergebracht als bis zum Rang eines Detective Sergeant. Ihr mangelt es einfach an Selbstbewusstsein und Entschlussfreudigkeit und die Kollegen suchen ihre Nähe nur, wenn es unbedingt sein muss. Auch privat ist sie eine "graue Maus": unscheinbar, Single und sehr einsam. Ihr Vater Richard, bis zu seiner Pensionierung ebenfalls Polizist, war nach dem Tod der Mutter ihr einziger Vetrauter. Doch vor ein paar Monaten wurde er in seinem Haus brutal ermordet.

Die zuständige Polizei aus Scarborough, New Yorkshire, tappt auf der Suche nach Motiv und Täter immer noch im Dunkeln. Da Kate am nötigen Engagement der Ermittler zweifelt, nimmt sie ihren Jahresurlaub und reist zum Haus der Eltern, um vor Ort selbst Nachforschungen anzustellen.

Kurz nach ihrer Ankunft erhält sie den Anruf der ihr unbekannten Schulsekretärin Melissa Cooper, die sie dringend um ein Treffen bittet. Doch Kate findet die Frau nur noch tot in deren Büro - auf ganz ähnliche Weise hingerichtet wie ihr Vater.

Bereits vor Ort erfährt sie vom Sohn Melissas, dass diese und Richard Linville zu Lebzeiten seiner Frau über mehrere Jahre ein Verhältnis miteinander hatten, das aber schon vor vielen Jahren beendet wurde. Kate ist geschockt! Das hätte sie ihrem stets so geradlinigen Vater nie zugetraut! Nicht mit einer Silbe hat er ihr gegenüber je eine andere Frau erwähnt, kein einziger Hinweis auf eine Geliebte findet sich in seinem Haus.

Liegt in diesem Doppelleben Richards vielleicht der Schlüssel zu den Morden?
Doch wie passt der gewaltsame Tod seines ehemaligen Freundes und Kollegen Norman in das Bild?

Eine Parallelhandlung dreht sich um Stella und Jonas Crane und den von ihnen adoptierten 5-jährigen Sammy. Jonas steht kurz vor dem Burn-out und will auf Anraten seines Arztes mit Frau und Sohn einen Kurzurlaub im einsamen Hochmoor machen - ganz ohne Handy, Fernsehen, Internet. Vor Reiseantritt bekommt die Familie noch unerwartet Besuch von Sammys leiblicher Mutter und ihrem neuen Lebenspartner - keine sehr erfreuliche Begegnung.

Beide Handlungsstränge werden bald zusammengeführt.

Resümee:
Charlotte Link gehört derzeit zu den erfolgreichsten deutschen Autorinnen - zu Recht, wie dieser Krimi einmal mehr beweist.

Die Handlung ist vom ersten bis zum letzten Satz gleichbleibend spannend. Sie erfährt häufig so überraschende - aber dennoch absolut logische - Wendungen, der Leser erhält immer wieder so verblüffende Informationen, dass einem manches Mal das Blut in den Adern gefriert.

Genau wie die Polizei und Kate Linville rätselt man mit, wer hinter den grausamen Morden stecken mag, welche Verbindung es zwischen ihnen gibt, muss aber ebenso wie die Ermittler vor Ort manchen zunächst Erfolg versprechenden Ansatz bald wieder verwerfen.

Bei jeder Wendung, jeder neuen Information schöpft man dann abermals Hoffnung, der Lösung ein Stück näher zu kommen.
Aber erst gegen Schluss gelingt dem Leser der Durchbruch - er kennt bereits Motiv und Täter, während die Profis noch von falschen Annahmen ausgehen und dadurch in Lebensgefahr geraten. Das erhört gegen Ende der Handlung die Spannung noch einmal ungemein.

Bei aller Unterschiedlichkeit sind sämtliche Charaktere absolut detailliert und glaubwürdig ausgearbeitet - ihr Denken und Handeln ist bei jedem Schritt nachvollziehbar und folgerichtig. Man kann mit ihnen mitfühlen, sei es im positiven oder negativen Sinne.

Es zeugt auch vom großen handwerklichen Können der Autorin, dass viele "lose Fäden" bis zum Schluss nach und nach zu einem komplexen, in sich stimmigen Ganzen miteinander verwoben werden.

Fazit: So mancher Krimi-Autor sollte sich von Charlotte Link "eine Scheibe abschneiden".

06.09.2015 19:41:31
Eckardt

Anfangs spannend,man möchte das Buch nicht aus der Hand legen. Dann flacht die Spannung ab,man kann Abschnitte überspringen ohne etwas zu verpassen. Spannung ist vorbei, es wird "verworren"aber schnell durchschaubar. "Flache"Dialoge,langweilig.Enttäuscht und nicht weiter zu empfehlen. Frau Link kann hier nicht an die anderen Romane anknüpfen.

26.07.2015 21:16:14
Eule Buer

Von Charlotte Link hat mir nur das Buch "Im Tal des Fuchses" nicht gefallen. Ansonsten kann ich jedes ihrer Bücher - auch die Nicht-Krimis - mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Auf das neue Buch "Die Betrogene" bin ich schon gespannt wie ein Flitzebogen. Die Inhaltsangabe liest sich aber schon mal gut.

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