Jahrhundertschnee

Erschienen: Januar 2014

Bibliographische Angaben

  • Meßkirch: Gmeiner, 2014, Seiten: 245, Originalsprache

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Zürich versinkt im Schnee. Die Bewohner werden zu Gefangenen ihrer Wohnungen, auch an der Bristenstrasse, wo die fünfundsiebzigjährige, unbeliebte Renate Ingold erstochen aufgefunden wird. Wer war’s? Die alte Ursula Meyer, mit deren Mann die Tote einst eine Affäre hatte? Lajos Varga, von dem Ingold wusste, dass er im Spielcasino regelmäßig Geld verspielt? Aline Behrend, die unter Depressionen und Panikzuständen leidet und Angst hatte vor Frau Ingold? Beat Streiff ermittelt in alle Richtungen.

Jahrhundertschnee

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07.03.2015 19:29:22
Falcon

Beat Streif ist krank und kuriert sich zu Hause bei seiner Frau Valerie in Zürich aus. Anhaltendender Schneefall sorgt für ein Chaos in der Stadt. Die Lage wird immer schwieriger. Der Jahrhundertschnee zwingt die Bewohner tagelang in Ihren Häusern zu bleiben. Nichts geht mehr und man wird zum Gefangenen im eigenen Haus. So finden sich alle Bewohner des Hauses im Treppenhaus ein, um zu beraten, wie man mit der Situation umgehen soll. Es gilt eine drohende Essensknappheit zu überwinden. Nur eine Bewohnerin fehlt, Frau Ingold. Diese wird alsbald von Valerie erstochen in deren Schlafzimmer entdeckt. Die alte, alleinstehende Frau war nicht gerade beliebt. Die frühere Detektivin wusste alles über ihre Mitbewohner und führte Buch über sie. Nur wer von all den Mitbewohnern hat einen solchen Hass auf sie, und bringt sie um?

Klar, dass hier Beat Streif, seines Zeichens Kommissar bei der Stadtpolizei Zürich, die Ermittlungen übernehmen muss. Denn Hilfe von aussen ist keine zu erwarten.

Isabel Morf präsentiert mit „Jahrhundertschnee“ einen klassischen Whodunit (englisch für. "Wer war es?") Der Schauplatz ist auf das Haus von Valerie begrenzt. Die Anzahl von Verdächtigen begrenzt sich auf die Mitbewohner. Geschickt lenkt Morf den Verdacht auf diesen und jenen, und dann verschwindet auch noch eine Person. Morf misst sich hier mit den ganz grossen Klassikern wie z.B. Agatha Christie „Tod auf dem Nil“. Die Latte hat sie sich also ganz schön hoch gelegt. Auch wenn sie dazu, das doch etwas unglaubwürdige, Ereignisses eines Jahrhundertschneefalls mit bis zu 2.5 Meter Schnee in Zürich schafft, so liefert Isabel Morf doch ein ausgereiftes Werk ab. Geschickt nutzt sie das Tagebuch des Opfers, um die Mitbewohner zu reflektieren. Auch wenn zu Beginn sehr viele Personen eingeführt werden, so bekommt man doch rasch einen Überblick auf das Ensemble. Eindrücklich beschreibt sie den zunehmenden psychischen Druck welcher das Eingeschlossen sein auf die Bewohner ausübt. Ein feiner Kriminalroman im klassischen Stil welchen es lohnt zu lesen.