Theaterblut

Erschienen: Januar 2009

Bibliographische Angaben

  • Krefeld: Leporello, 2009, Seiten: 320, Originalsprache

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Im Düsseldorfer Schauspielhaus wird Margaret Lindner, Star des Ensembles, ermordet aufgefunden. Einen Tatort wie diesen hat selbst Tom Zagrosek, erfahrener Kriminalhauptkommissar im KK11, noch nicht gesehen. Doch die Leiche weist keine Schnitt- oder Stickwunden auf... Mit seiner neuen Kollegin, der jungen, ehrgeizigen Wiebke Blessing beginnt er im Theatermillieu zu ermitteln. Schon bald schwant ihnen: Das städtische Kulturleben ist nicht so harmonisch wie es scheint. Hinter der Fassade von Provinz-Glamour und Kulturbeflissenheit verbergen sich Interessen, Intrigen und verzweifelte (Lebens-) Lügen.

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Letzte Kommentare:
07.01.2016 09:49:46
Lienz

Klassische Krimispannung mit akzentuierten Charakteren

Tote erwartet der Theatergast auf der Bühne inszeniert, jedoch nicht in echt darunter … klasse Krimi-Debüt über menschliche Untiefen
Der Inhalt:
Die Frau des Theaterintendanten schwimmt in Blut. Das ist zwar gar kein echtes, aber sie ist dennoch tot. Wer war es? Verdächtige gibt es gleich vier auf einen Schlag. Jeder hat ein einleuchtendes Motiv, und der geheime Gang zur Unterbühne erweist sich als tatsächlich erstaunlich gut bekannt.
Die Spannung:
Spannungen bietet Susanne Kliems Debüt gleich auf drei verschiedenen Ebenen.
Da sind zunächst die vier Verdächtigen, die jeder zunächst überzeugend lügen und ihr jeweiliges Geheimnis hüten. Der Leser mit seinem Wissen ist den Ermittlern stets ein kleines Bisschen voraus und kann daher nicht anders, als mit Zagrosek und Blessing zu konkurrieren.
Der zweite Spannungsbogen ist das Verhältnis zwischen Zagrosek und Blessing, die sich kräftig aneinander reiben. Das geht so weit, dass der Leser um das Leben eines weiteren Charakters bangen muss. Sehr fein herausgearbeitet!
Und drittens ist das Zagroseks ganz privates Dilemma. Das jedoch nicht neben der eigentlichen Handlung die Buchseiten füllt, sondern vielmehr den Krimi aktiv vorwärts treibt.
Die Sprache:
Susanne Kliem kann Sprache. Bereits das Debüt beweist, wie sie mit Worten spielen kann.
Die Zugabe:
Theater und ich waren bislang inkompatibel. Jetzt habe ich ein neues Bild, das ich alsbald in der Praxis konsolidieren werde.
Meine Meinung:
Theaterblut hat mich ausgezeichnet unterhalten! Jeder, der einen Whodunnit voller Spannung liebt, sollte Theaterblut keinesfalls ungelesen lassen.
Eine ganz persönliche Anmerkung:
Vergleiche ich die Debüts, die ich im Laufe des Jahres 2015 gelesen habe, gehört Theaterblut zu meinen Top-Drei. Vergleiche ich Theaterblut mit den beiden neuen Krimis von Susanne Kliem, „Die Beschützerin“ und „Trügerische Nähe“, so hat die Autorin sich nochmals gesteigert. Die beiden letztgenannten Bücher sind so scharf wie ein Skalpell.