Riedripp

Erschienen: Januar 2011

Bibliographische Angaben

  • Meßkirch: Gmeiner, 2011, Seiten: 368, Originalsprache

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Das Schicksal meint es gut mit Daniel Bönle, Lebenskünstler und Mädchen für alles in der Kirchengemeinde eines kleinen Dorfs am Rande des Wihelmsdorfer-Pfrunger Rieds in Oberschwaben. Endlich erhält er die Chance, seinen erlernten Beruf auszuüben, als Religionslehrer im nahen Bad Saulgau. Doch die Anfangseuphorie weicht blankem Entsetzen: Alexandra Hold, eine Schülerin Bönles, wird im Ried tot aufgefunden. Wenig später taucht auch noch der Schädel eines älteren Leichnams auf, eine Lehrerin verschwindet – und Bönle schliddert wider Willen in die Ermittlungen.

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Letzte Kommentare:
31.03.2020 17:33:52
stefan niedner

Zuerst einmal muss ich für die Leser, die schon einmal einen Oberschwabenkrimi von Michael Boenke gelesen haben, nicht viele Worte verlieren: Das angestammte Personal aus Riedhagen, Frau Hauptkommissarin Krieger, die Harley-Davidson -Truppe, alle wieder beisammen. Ebenfalls sind wieder gnadenlos gute Dialoge, über die man sich nur kaputtlachen kann, zur Genüge vorhanden. Also man kann diesen Krimi nur empfehlen.

Jetzt aber für die Leser, die noch nicht mit dem Hauptakteur Daniel Bönle konfrontiert wurden: Daniel Bönle ist examinierter Lehrer für Erdkunde und katholische Religion, lebt im Haus seiner bei einem Unfall verstorbenen Eltern in Riedhagen, einem Ort am Rande eines großen Moores. Arbeiten müsste er auf Grund seines großen Erbes nicht, trotzdem hat er an der Berufsschule in Bad Saulgau eine Vertretungsstelle mit sechs Stunden angetreten. In diesem Rahmen unterrichtet er auch eine Klasse angehender Fotografen. Dort fehlt schon seit einigen Tagen die Schülerin Alexandra, eine junge Dame aus der Ukraine. Ihr Bruder Sergej, der auch in dieser Klasse ist, weiß aber auch nicht, wo sich seine Schwester befindet. Ebenfalls in diese Klasse geht Tobi Fränkel, Sohn eines Bauerns und ehemaligen Metzgereibesitzers. Als Bönle Tobi mit seiner Harley nach Hause auf den Hof bringt, finden sich dort merkwürdige an die Scheunentür genagelte Objekte, die sich als menschliches Ohr, Nase und Mund entpuppen. Dies ist der Startpunkt für die Krimihandlung. Frau Kommissarin Krieger übernimmt wieder die Ermittlungen, den ersten Fahndungserfolg kann aber der Sohn des Bürgermeisters für sich verbuchen: Er findet im Ried die Leiche von Alexandra. Der Leiche ist aber neben Ohr, Nase und Mund auch eine Rippe entnommen worden. Was hat das nun zu bedeuten? Im Folgenden werden die Ereignisse, die letztendlich zur Klärung des Falles führen, geschildert. Zwischendurch verschwindet auch noch die Lama züchtende Kollegin von Bönle Hilde Knaus. Hat Ihr Verschwinden etwas mit dem Fall zu tun? Und wer ist die Dame, die sich Frau Luna nennt und durchs Ried stromert.
Auch wenn sich das alles erst einmal nicht besonders spannend anhört, ist wie bei den anderen Romanen von M. Boenke, die Geshichte absolut schlüssig und das Ende überraschend.
Natürlich lebt die Geschichte von hanebüchenen Aktionen, z.B. um die Besuchszahlen des Goldenen Ochsen (Lokal der zukünftigen Schwiegermutter Bönles) anzukurbeln, was dann auch prompt nach hinten losgeht. Absolut unübertroffen sind vor allem die Dialoge zwischen Bönle und seinem Schulleiter Herrn Saitling. Dieser besticht durch seine Englischkenntnisse wie Auldtaimer für Oldtimer oder Mauntenbeik für Mountain-Bike, um nur zwei Beispiele zu nennen.
Dies alles zusammen bietet einen ungeheuer großen Lesespass wie eigentlich jeder Krimi von Herrn Boenke.