Solea

Erschienen: Januar 2001

Bibliographische Angaben

  • Paris: Gallimard, 1998, Titel: 'Solea', Originalsprache
  • Zürich: Unionsverlag, 2001, Seiten: 223, Übersetzt: Katarina Grän und Ronald Voullié

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In Total Cheops kämpft Fabio Montale noch mit den Widersprüchen seiner Arbeit als Polizist, in Chourmo steigt er aus. In Solea, dem dritten Band der Marseiller Trilogie, kommt er wider Willen einer befreundeten Journalistin zu Hilfe, die monatelang über die südfranzösische Mafia recherchiert hat und jetzt von Killern verfolgt wird. In einem atemberaubenden Finale stößt er an seine Grenzen und geht den Weg, der ihm schon so lange vorgezeichnet ist.

Solea

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Letzte Kommentare:
04.12.2010 12:33:31
rixrese

... ich kann mich dem Vorredner nur anschließen, die Liebe zur Stadt Marseille, die Liebe zu den Frauen, die Liebe zu den alten Freunden und Nachbarn, alles wird wird auf eine billige und unglaubhafte Art dramatisiert und überhöht. Das Gesicht in der Sonne, der Aperitif, das Essen, alles trieft nur so nach Südfrankreich-Klischee, die Konflikete zwischen Immigranten und Ansässigen, die Mafia, die Weltwirtschaft wird auf ähnlichem Niveau bearbeitet oder besser beklagt ... aber trotzdem haben die Geschichten einen Sog, der einen mitzieht, sind spannend und man mag nicht aufhören, bevor das Ende gekommen ist.
In Solea wirklich das Ende der Trilogie, oder lässt Sherlock Holmes grüßen?

17.12.2007 12:53:37
st

Ich kann mich für die gesamte Trilogie nicht begeistern. Literarisch schön geschrieben, aber langatmig und teilweise zäh. Immer dieses Lole, Manu, Ugo Gelaber, Musik hier, Essen da... Manchmal wollte ich Izzo regelrecht zurufen "komm mal zum Punkt!!!"

Nicht schlecht, aber nicht mein Fall... 75°

06.04.2005 00:18:30
RB

Die Marseiller Trilogie von Izzo gehört zu den Bücher, die lange in Erinnerung bleiben. Zu sagen, welcher der Bände der Beste ist, ist vollkommen müßig. Sie bilden eine geschlossene Einheit, jedes für sich ein Meisterwerk. Ob Izzo posthum der Ruhm zuerkannt wird, den er verdient? Das bleibt zweifelhaft. "Falscher" Verlag, zu wenig Serienmörder, keine Leseexemplare im Buchhandel, das wird wohl nichts. Sei es drum, ein Kleinod der Krimiliteratur.

06.01.2005 08:11:39
milla

Der letzte Teil der Trilogie um Fabio Montale und sein geliebtes Marseille. Von Beginn dieses Buches an hat man den Eindruck, Izzo steuert hier auf ein großes Finale zu: mehr Blut, mehr Melancholie, mehr Hoffnungslosigkeit als in den beiden Vorgängern, doch immer noch mit der subtilen Poesie, die Montale selbst in den dunkelsten Stunden seines Lebens so sympathisch machen. "Auch wenn am Ende nicht viel mehr bleibt als Depression und Ohnmachtsgefühl" (schreibt ein Amazon-Kunde), für mich ist diese Trilogie ein Volltreffer, der nachdenklich macht und die Sehnsucht nach dem Meer und den Glauben an die Liebe und die Menschlichkeit in Zeiten der Hoffnungslosigkeit weckt. Durch die einmalige Sprache Izzos wird diese Trilogie noch lange im Gedächtnis bleiben!