Nervensache

Erschienen: Januar 1966

Bibliographische Angaben

  • London: Michael Joseph, 1965, Titel: 'Odds Against', Seiten: 255, Originalsprache
  • München: Goldmann, 1966, Titel: 'Die Chancen stehen schlecht', Seiten: 188, Übersetzt: Tony Westermayr
  • München: Goldmann, 1982, Titel: 'Die Chancen stehen schlecht', Seiten: 219
  • Zürich: Diogenes, 1993, Seiten: 256

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Skrupellose Geschäftemacher bedrohen die Existenz des Rennplatzes Seabury. Immobilienschwindel? Sid soll dies aufklären. Dabei trifft er auf einen Gegner, der keine Skrupel kennt: Howard Kraye - ein Mann ohne Vergangenheit. Und dann ist da noch die ebenso schöne wie eiskalte Doria. Ihre Gelüste bringen Held und Gegenspieler gleichermaßen auf Trab ...

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Letzte Kommentare:
19.09.2008 12:15:33
Ham

"Nervensache" ist der Sid-Halley-Roman von DF. Vorweg: Es ist nicht der ganz große Wurf, aber dennoch wird die Hauptfigur meines Erachtens schon ganz gut eingeführt. Wenn man vorhat auch die anderen Halley Bücher zu lesen, ist der Roman absolut zu empfehlen, im DF-Gesamtwerk bleibt aber wohl nur ein Platz im Mittelfeld...75°.

21.03.2005 15:02:00
b.neumann

Mit hoher Erwartungshaltung kurze Stippvisite zu D. Francis und seiner "Nervensache" - und dann diese herbe Enttäuschung!
Bei der Kürze des Lebens und der Vielzahl der Krimis kann man/frau auf diesen Krimi verzichten. Er ist nicht einmal schlecht, aber leider auch nicht überbedeutungsvoll. Vielleicht speziell für Mineraliensammler, Jokeys oder Leser, die auf tragische Inspektoren (körperverletzt, verarmt und allein gelassen) stehen bzw. heldenhaft verehren.
FAZIT: >>> 56 GRAD
P.S.: ... und wieder zu einem, meiner Geheimtipps: Eric Ambler, jetzt mit "Ungewöhnliche Gefahr" (1941), lesen wir mal.....

16.06.2004 15:16:07
Broni Matkowitz

Auch mich macht Dick Francis süchtig. Es gibt keine lange Zugfahrt und keinen Urlaub ohne einen seiner vielen Krimis und wenn ich ein Lieblingsstück nennen sollte, würde ich mich nicht entscheiden können. Alle ein Meisterstück.

31.03.2003 16:51:01
drumboy

Sid Halley ist Francis' intensivster Charakter. Ein nach außen harter und ausgebuffter Mensch, quälen ihn ganz banale Unsicherheiten sowie der Verlust einer Hand und in der Folge seines Jockeytums. Im Laufe der Trilogier jedoch wird schnell klar, daß er noch besser ermittelt als reitet.

Was kann man zu Dick Francis sagen?

Seine Krimis machen absolut süchtig. Francis wählt beileibe nicht nur den Pferderennsport als Hintergund. Seine Protagonisten haben in der Regel interessante Berufe, etwa Weinexperten. Fotografen, Maler, verdeckte Ermittler, Glasbläser - der Plot verrät uns viel Wissenswertes über sie und ihren Charakter. Erzählt in einer wundervollen Sprache (trotz der hervorragenden Übersetzung sei der genuß der englischen Orignale wärmstens empfohlen!)

In ihrer Art erzeugen Krimis von Dick Francis beim Leser eine Stimmung vergleichbar der eines gemütlichen Sonntagnachmittags am Kamin mit einem herrlichen Wein, schöner Musik und kleinen Snacks.

Viel Spaß!