Gomorrha von Thomas Gifford

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1996 unter dem Titel Saints Rest, deutsche Ausgabe erstmals 1998 bei Bastei Lübbe.

  • New York: Bantam, 1996 unter dem Titel Saints Rest. 406 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Lübbe, 1997. 511 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 1998. 516 Seiten.
  • Augsburg: Bechtermünz, 2001. 517 Seiten.
  • [Hörbuch] Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 2007. Gesprochen von Jürgen Kluckert. ISBN: 3-7857-3387-9. 6 CDs.

'Gomorrha' ist erschienen als Hörbuch

In Kürze:

Drew Summerhays, Teilhaber einer der größten Anwaltskanzleien Washingtons, war mehr als nur eine graue Eminenz im politischen Geschäft. Welchen Grund sollte er gehabt haben, Selbstmord zu begehen? Und welche Verbindung besteht zu jenem Privatdetektiv, welcher zur gleichen Zeit in einer kleinen Stadt namens Saints Rest, Iowa, ums Leben kam – ein Mann, der sowohl für den alten Anwalt als auch für das Weiße Haus gearbeitet hat?

Ihre Meinung zu »Thomas Gifford: Gomorrha«

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steve006 zu »Thomas Gifford: Gomorrha« 21.08.2015
Nach der Lektüre von Assassini war dieses Buch für mich eine kalte Dusche!
200 Seiten habe ich eher frustriert gelesen, dann habe ich aufgegeben. Den Inhalt kann man als langatmig, langweilig und lustlos bezeichnen. Die Politik eines Präsidenten der im Amt bleiben möchte und seiner Mitarbeiter, die zwei Morde vertuschen müssen, das ganze lang und breitgetreten. Es ist langweiliger als der Arbeitstag meiner Putzfrau.
Sehr schade um die investierte Zeit.
Meinen Urteil: ein verzichtbarer Beitrag zur Krimi Welt von einem Autor, der eigentlich mehr kann.
Nadir36 zu »Thomas Gifford: Gomorrha« 13.07.2010
Fand Gomorrha beim ersten Lesen schon nicht sooo schlecht, nachdem ich endlich Assassini endlich hinter mich gebracht habe, würde ich sogar den Status gelungeneres Sequel verteilen.
Dasselbe Rezept nur etwas weniger weitschweifig umgesetzt: perfekter, aber missbrauchter Killer, ein böser Konservativer und ein guter Liberaler, dieses mal halt Präsident und nicht Papstkandidat, am Ende überschlagen sich die Ereignisse noch ein wenig.
Ich denke mal den meisten Assassini-Fans fehlt hier das Reizgift Nazi-Verschwörung, von dem Gifford gern reichlich Gebrauch gemacht hat. Unmittelbar davon in einem Buch, das unter deutschen Neo-Nazis spielt und ob seiner profunden Sachkenntnis erst gar nicht ins Deutsche übersetzt wurde.
Aber, wie eingangs erwähnt, rein technisch ist Gomorrha Assassini im US-Wahlkampf.
Nadir zu »Thomas Gifford: Gomorrha« 03.11.2008
Eines seiner besseren Bücher in Sachen Schlüssigkeit und Spannung, habe keine zwei Tage dafür gebraucht. Gifford wandelt, wie fast jedes mal, geradezu schlafwandlerisch an ganz großen Gelegenheiten seiner Geschichte vorbei, etwa der Möglichkeit den ehrenwerten Killer Bohannon und Ben Drikill als Gegenspieler mit Ähnlichkeiten und bezeichnenden Unterschieden einzubauen. Dafür hätte die Ehe in der Form, wie sie im Roman vorkommt, gut wegbleiben können. Trotzdem konnte das Buch kaum aus der Hand legen, mich hat die Auflösung sogar überrascht.
Benny B zu »Thomas Gifford: Gomorrha« 17.06.2008
Ein Politthriller, der Themen wie korrupte Großkonzerne, geheime Supermegawaffen, von denen niemand etwas mitkriegt, einen fanatischen Killer und Attentate auf Präsidenten streift, ohne das bis zum Ende des Buches auch nur eines dieser Themen zufriedenstellen behandelt wird.
Kein Aha-Erlebnis bzw. überraschende Wendung oder ähnliches.

Ich will allerdings auch nicht ausschließen, dass es irgendwo jemanden gibt, der es geschafft hat, sich durch die wirren Personenkonstellationen und Handlungstränge zwischen den vielen erwähnten Mitstreitern mit großartigen Namen zu wurschteln, und so nach dem Lesen der letzten Seite seine Katharsis, redlich verdient, tatsächlich erlangt hat.

Als Hörbuch ganz nett, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mich dazu hätte durchringen können, es zu lesen.
Chantal Duval zu »Thomas Gifford: Gomorrha« 08.01.2006
Leider reiste Ben Driskill zu oft
und zuviel.Seine Beziehung zu
Elisabeth ,seiner Frau wurde nur so eben umrissen.
Die Spannung kam erst zum Schluss, aber da wusste ich leider schon, welcher
Bösewicht hinter all den Morden
stand.
Dieses Buch kann man schnell
wieder vergessen.
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Necoj zu »Thomas Gifford: Gomorrha« 09.11.2004
Die Grundstory war für mich sehr interessant, teilweise doch durch Vermischung Fiktiven und Nonfiktiven Hintergründen etwas undurchsichtig. Die Anwesenheit von Ben ist für mich nicht unbedingt eine Notwendigkeit, die der Autor auch hätte weglassen können, denn dafür wurde zuwenig an Assassini angeknüpft.
Trotzdem würde ich es nach Assassini weiter empfehlen...
Mrs. K zu »Thomas Gifford: Gomorrha« 11.06.2004
Ja, die Gnade der späten Geburt erweist sich für dieses Buch als geradezu fatal. Denn was 1997 noch als Reißer in Sachen Hintergrundenthüllung im Weißen Haus durchgehen mochte, ist heute von der amerikanischen Wirklichkeit läöngst zum lauwarmen Kaffeerest abgestempelt.
Eine Geschichte mit eingebautem Verfallsdatum.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Lampl zu »Thomas Gifford: Gomorrha« 04.05.2004
Ein interessanter Politthriller und ein kritisches Buch.
Thomas Gifford versucht in seinem Buch, die große Macht der Geheimdienste zu kritisieren. Schlechter finde ich, dass alle Demokraten nett und alle Republikaner Arschlöcher sind.
herbert zu »Thomas Gifford: Gomorrha« 30.03.2004
Der grösste Schwachsinn, den ich seit langer Zeit gelesen habe. Der Autor hatte wohl eine Wetterphobie (anders sind die permanenten Regenfälle bei grosser Hitze nicht zu erklären) und eine Vorliebe für Telefonbücher (aus denen er die 50 bis 70 Namen genommen hat, die er völlig sinnlos auftreten lässt).
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Joachim zu »Thomas Gifford: Gomorrha« 24.03.2004
Ich muss den Vorrednern völlig Recht geben. Meine Vermutung: Thomas Gifford hat selbst gemerkt, dass die Handlung wirr ist und hat deshalb Ben Driskill eingebaut, um sich an den Erfolg von Assassini zu hängen. Wirklich schwach!

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