Axel Petermann und Claus Cornelius Fischer: Die Elemente des Todes

Über die eisigen Abgründe des Bösen: Dieser Fall erschütterte ganz Deutschland!

Elemente des TodesEs ist zum Verzweifeln für Hauptkommissar Kiefer Larsen: Er weiß genau, wer für eine Reihe von außergewöhnlich brutalen Morden zwischen 1995 und 2001 in Norddeutschland verantwortlich ist – aber er kann es nicht beweisen. Zwar gibt es Hinweise auf die Freunde Daniel Becker und Moritz Vogel – gut situiert, nach außen nette Familienväter -, doch keine der Spuren ist eindeutig, kein Beweis stichhaltig. Selbst als Daniel und Moritz verhaftet werden, kann man ihnen nichts nachweisen. Larsen bleibt nur eines: tief in die Seele zweier eiskalter, absolut gewissenloser Mörder einzudringen …

Über die Autoren

Elemente des Todes

Axel Petermann, Leiter der Mordkommission Berlin, war an der Aufklärung vieler spektakulärer Fälle beteiligt. Nun schildert er einen dieser Fälle erstmals als Thriller. Dazu hat er sich Claus Cornelius Fischer als Unterstützung gesucht, der schon zahlreiche Romane veröffentlicht hat. Aus dieser Zusammenarbeit entstand  Die Elemente des Todes,  ein mitreißender True-Crime-Thriller über die wahren Abgründe des Bösen:

Wie nah an der Realität ist Ihr True-Crime-Thriller Die Elemente des Todes?

Petermann: Unser Thriller basiert tatsächlich auf wahren Begebenheiten, auf mehrere Morde an deren Aufklärung ich selbst beteiligt war. Natürlich mussten es aus verständlichen Gründen manche Fakten als auch die Identität der Protagonisten geändert werden. Was jedoch blieb, dass ist das Grauen der Taten und die Bestätigung meiner Gewissheit, wie banal und zerstörerisch das Böse doch ist.

Wie war der Arbeitsprozess beim Schreiben? Wer steuerte welche Elemente bei?

Petermann: Als Sachbuchautor war es für mich schon immer ein großer Anreiz, einen Thriller über ein fiktives Verbrechen zu schreiben. Doch das Wie erwies sich trotz verschiedener Verlagsanfragen als schwierig. Andererseits hatte ich mir die Verbrechen, die nun in Die Elemente des Todes literarisch behandelt werden, in gewisser Weise aufbewahrt und noch in keinem meiner anderen Bücher geschildert. Ich war wohl davon überzeugt, dass die Fälle in einem anderen Gewandt für mehr Aufsehen sorgen könnten.

Fischer: Der Rahmen der Taten und die Methoden des profiling kommen von Axel Petermann, ich habe ihnen das literarische Kostüm geschneidert. Da, wo die Realität verändert werden musste, um Unschuldige zu schützen, der Kern der Wahrheit aber unangetastet bleiben sollte, haben wir gemeinsam nach Lösungen gesucht. Am Ende mussten beide zufrieden sein – Petermann mit dem Inhalt, ich mit der Form.

Gibt es Unterschiede beim Schreiben eines rein fiktionalen Romans zu einem Thriller, der auf wahren Begebenheiten beruht?

Fischer: Beim Schreiben nach wahren Begebenheiten laufe ich an strafferen Zügeln: ich muss meine Fantasie im Zaum halten, und es gibt einen stark journalistischen Aspekt. Außerdem schaut mir dauernd die Wirklichkeit über die Schulter, in diesem Fall in Gestalt von Axel Petermann der Ermittler, der seinerzeit den Fall – oder: die Fälle – aufgeklärt und die Täter gestellt hat. Dennoch habe ich von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, Erzähltechniken aus dem Bereich der Fiction zu benutzen, um den Blick auf das reale Geschehen zu schärfen.

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