Selfies von Jussi Adler-Olsen

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2017 unter dem Titel SELFIES, deutsche Ausgabe erstmals 2017 bei dtv.
Folge 7 der Carl-Mørck-Dezernat-Q-Serie.

  • Kopenhagen: Politikens Hus, 2017 unter dem Titel SELFIES. 576 Seiten.
  • München: dtv, 2017. Übersetzt von Hannes Thiess. ISBN: 978-3423281072. 576 Seiten.
  • [Hörbuch] Berlin: Der Audio Verlag, 2017. Gesprochen von Wolfram Koch. gekürzte Ausgabe. ISBN: 3862319873. 2 CDs.

'Selfies' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuchE-Book

In Kürze:

Vizepolizeikommissar Carl Mørck wird zur Aufklärung eines brutalen Todesfalls von der Mordkommission in Kopenhagen hinzugezogen. Wie sich herausstellt, gibt es eine Verbindung zu einem mehrere Jahre zurückliegenden und ausgesprochen brisanten cold case, aus dem sich schwerwiegende Konsequenzen für die aktuellen Ermittlungen ergeben. Ausgerechnet jetzt geht es Carls Assistentin Rose sehr schlecht. Sie wird von grauenhaften Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit heimgesucht. Rose kämpft mit aller Macht dagegen an und gegen das Dunkel, in dem sie zu ertrinken droht. Welche Rolle spielen die jungen Frauen Michelle, Jasmin und Denise, die sich zu einem starken und hochexplosiven Kleeblatt verbündet haben?

Das meint Krimi-Couch.de: Schwarz-humoriger Bodycount in Dänemark 75°

Krimi-Rezension von Brigitte Grahl

Michelle ließ ihren Blick durch den Warteraum schweifen. Kaum ein Stuhl, der nicht von einem Idioten besetzt war. Die hingen da rum mit ihren ausgelatschten Schuhen und beknackten Mützen, und sahen einfach nur Scheiße aus. Die waren doch schuld, dass die öffentliche Hand für jemanden wie sie, Michelle, kein Geld mehr übrig hatte.

»Falls sie die Welt wirklich verlassen musste, dann nicht allein! Die Vorstellung, dass sich Gestalten wie Michelle, Jazmine, Denise oder die Ledertusse Birna weiter durchs Leben schmarotzten, während sie im Grab verrottete, war ihr plötzlich absolut unerträglich.«

In Interviews hat Jussi Adler Olsen immer wieder betont, dass er die Reihe um Carl Mörk mit dem zehnten Band abschließen will. Jeden Band betrachtet er als ein Kapitel der Geschichte um das Team des Sonderdezernats Q. Im zehnten Band sollen alle losen Enden zusammengeführt werden. Die treuen Leser werden bis dahin Antworten auf drängende Fragen bekommen wie: Wer ist Assad? Wer hat auf Hardy geschossen? Welche Geheimnisse hütet Carl?

Im aktuellen siebten Band steht Rose im Mittelpunkt. Ihre Vergangenheit wird gelüftet und ihre bizarren Verhaltensweisen somit endlich verständlich. Gleichzeitig arbeitet das Ermittlerteam an einem alten Fall, der indirekt mit mehreren aktuellen Mordfällen verbunden ist, so dass das Sonderdezernat Q am Ende gleich fünf Fälle löst und damit seine eingangs drohende Auflösung wegen Ineffektivität glänzend widerlegt.

Diesmal tappt der Leser nicht, wie die Ermittler, bei der Tätersuche im Dunkeln. Entgegen seiner sonstigen Gepflogenheit gibt Adler Olsen mit der Perspektive der Täterin der aktuellen Mordserie Einblicke in deren schwarze Seele. Als Sohn eines Psychiaters ist Adler Olsen unter »Irren« aufgewachsen und das spiegelt sich auch im Personal seiner Krimis.

Die Morde in diesem Buch haben Slapstick-Charakter

Nicht nur das Team des Sonderdezernat Q hat gehörige Macken, auch hinter der Fassade der »Normalos« lauern Abgründe. Mit sichtbarem Vergnügen lässt der Autor die Hauptpersonen in Wort und Tat ausrasten und Amok laufen. Der Bodycount in »Selfies« ist hoch, die Morde haben Slapstick-Charakter.

Ebenso aberwitzig wie das Handeln der Figuren ist auch die Verknüpfung aller Fälle am Ende des Buches. Das geht nur mit viel Zufall und wirkt schon sehr konstruiert. Bei der Vielzahl der involvierten Menschen und Fälle kommen einige davon reichlich kurz und oberflächlich weg. Aber wie immer schreibt Adler Olsen spannend, temporeich und witzig.

Nur bei Rose nimmt der Autor das Tempo vom Gaspedal und drosselt auch das gagreiche Geplänkel zwischen Assad und Carl deutlich im Vergleich zu den vorherigen Büchern. Zu düster ist Roses Verfassung und ihre Vergangenheit, um darüber Witze zu reißen.

Mit viel Empathie widmet sich der Autor den Hintergründen, die zu Roses gestörter Persönlichkeit geführt haben. Das spiegelt sich auch im Team wieder, das in der Sorge um Rose zusammenwächst. Selbst der sonst so zynische Carl zeigt ungewohnt viel Mitgefühl und Verständnis.

Wenig Mitgefühl hat Adler Olsen dagegen mit seinen drei Hartz-IV-Hauptfiguren. Mit beißender Ironie gibt er ihre Gedanken wieder, in denen sich alles um sie selbst dreht: um einfache und schnelle Geldbeschaffung, um schicke Klamotten und gutes Aussehen. Ein gesellschaftliches Phänomen, dass uns auch hierzulande im Programm so genannter Unterschichtssender täglich begegnet – und das Adler Olsen gallig portraitiert. Den Frust über die »Sozialschmarotzer« nimmt die Gestalt der Sozialamtsangestellten Annelie an, die ihre Rachefantasien immer enthemmter in die Tat umsetzt und dabei immer mehr zu dem wird, was sie so gehasst hat.

Mit den Büchern der Mörk-Reihe ist es wie mit den Münsteraner Tatorten: Das Geschehen um die Ermittler macht dem Kriminalfall die Hauptrolle streitig. Aber gerade deswegen haben sie ihre treue Fangemeinde. Für sie sind die Interaktion, die Frotzeleien und die Entwicklung des Ermittlerteams ein wichtiger Grund, dranzubleiben.

Richtig würdigen und genießen kann das nur, wer von Anfang an dabei ist. Die immer wieder geübte Kritik, dass der Kriminalfall zur Nebenrolle wird und das Privatleben der Ermittler zu viel Platz einnimmt, ist bei Neueinsteigern verständlich. Aber das ist kein Unvermögen des Autoren. Adler Olsen geht es ja genau darum: die Geschichte des Teams von Sonderdezernat Q zu erzählen, Kapitel für Kapitel – bis zum hoffentlich grandiosen Schlusskapitel im zehnten Band.

Brigitte Grahl, September 2018

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Biggi M. zu »Jussi Adler-Olsen: Selfies« 20.09.2018
Der dänische Thriller „Selfies“ (2017) ist der 7. Fall vom Sonderdezernat Q, besetzt mit Kommissar Carl Mørck und seinen Assistenten Rose Knudsen, Gordon und Assad. Jussi Adler Olsen hat mich auch mit diesem Band spannend unterhalten, hier wird Roses Vergangenheit aufgedeckt.

Inhalt mit meinen Worten:
Sonderdezernat Q: Das Team (Assad und Gordon) um Carl Mørck bearbeitet ihren 7. Fall. Mitarbeiterin Rose Knudsen hat einen Zusammenbruch und kommt in die Psychiatrie, aus der sie sich selbst entlässt und für ihre Kollegen spurlos verschwindet. Ihr Plan ihres Selbstmordes wird vereitelt, denn ihre Nachbarin Rigmor Zimmermann wurde im Park erschlagen. Als Rose mit dem ihr anvertrauten Wohnungsschlüssel in Rigmors Wohnung nach dem Rechten sieht, gerät sie in Lebensgefahr. Carl Mørck und Assad ermitteln in Rigmor Zimmermanns aktuellem Fall mit, der an einen alten Mordfall, an einer jungen Lehrerin ähnelt. Die Ermittler klären die Zusammenhänge und die Verbindung zu mehreren tödlichen Autounfällen, in denen junge Sozialhilfeempfängerinnen Opfer geworden sind. Außerdem stoßen Carl, Assad und Gordon auf Roses Geheimnisse ihrer Vergangenheit und den rätselhaften Tod ihres sadistischen Vaters.

Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Bewertung von mir die Note "ausgezeichnet". Ich liebe die Thriller von Jussi Adler Olsen, um das Sonderdezernat Q.
Christian Hürlimann zu »Jussi Adler-Olsen: Selfies« 13.07.2018
Hallo. Kleiner "Notfall". mir sind am Strand die letzten 7 Seiten des Buches im starken Wind davon geflogen 😩😩😩. Kann mir jemand weiterhelfen und sagen wie die Geschichte ausgeht und was mit Anne-Line Svendsen passiert? Das wäre wirklich super wenn hier jemand weiterhelfen kann - danke im Voraus! Lieber Gruss Christian
Kay Riecken zu »Jussi Adler-Olsen: Selfies« 03.02.2018
Das Buch ist der Hammer ! Realitätsnähe, hervorragende Ausdrucksweisen; nicht nur auf die Sprache der heutigen ledigen wohlstandsvermissenden Vielfachmütter bezogen. Frustierte Sachbearbeiterin vom Sozialamt, grantige Omas und andere Personen werden so beschrieben, dass auch ohne viel Phantasie diese Personen einem bildlich vor Augen geführt werden.
Ulrike Bass zu »Jussi Adler-Olsen: Selfies« 09.01.2018
Ich habe eben die Bewertungen gelesen und muss in fast allen Punkten dasselbe sagen. Ich bin beim letzten Drittel von Selfies und bin eigentlich auch ein bisschen enttäuscht von der ganzen Geschichte. Mir kommt vieles ein wenig holprig und unbeholfen vor. Ein extra Problem für mich ist der Fakt , dass ich begonnen hatte Jussi's Bücher in englischer Sprache zu lesen, da ich 36 Jahre in den USA gelebt hatte und es mir sehr schwer fiel da die britische Übersetzung doch teilweise sehr unterschiedlich vom Amerikanischem Englisch ist. Jetzt lese ich Selfies in Deutsch und auch da kommt mir die Übersetzung teilweise sehr unbeholfen vor.
Pascal zu »Jussi Adler-Olsen: Selfies« 31.10.2017
Das Buch hat unterhaltsame Teile, ist aber teilw auch mühsam langatmig. Trotzdem hab ich fertig geblättert und gelesen.
Die ausgeschmückten Lebensgeschichten hauen nicht vom Hocker und 463 Seiten sind des Guten zu viel! Varl, Assad, Rose und Mona sollten direkter schreiben. Die Verbrecherinnen waren taff.
Janine2610 zu »Jussi Adler-Olsen: Selfies« 06.08.2017
»Selfies«, der 7. Fall für Carl Mørck und sein Team vom Sonderdezernat Q (Assad, Rose und Gordon), hat mich, um ehrlich zu sein, nicht komplett von den Socken gehauen.
Der Autor hat in der Vergangenheit schon mehrfach gezeigt, dass er ein Händchen bei der Kreierung absonderlicher Charaktere und kranker Persönlichkeiten hat. Auch in vorliegendem Buch hat er diesbezüglich wieder ganze Arbeit geleistet. Denn nicht nur einmal habe ich mich gefragt: »Sind denn hier alle des Wahnsinns?«. Besonders die Buchfiguren, die ausschließlich in diesem Band auftauchen, haben alle (mehr oder weniger) einen an der Waffel. - In meinen Augen ein wenig zu viel der Wahnsinnigen.

Zum einen gibt es hier die Sozialarbeiterin Anneli, die normalerweise die Wohlanständigkeit in Person ist, sich andererseits aber auch einen irren Plan zur "Reinigung" der Gesellschaft ausgedacht hat, den sie nicht müde ist, in die Tat umzusetzen. Schließlich hat sie ja auch nicht mehr viel zu verlieren - mit ihrer Krebserkrankung ... - Erinnert hat mich ihr Vorhaben ganz stark an das Horror-Buch »Population Zero« von Wrath James White. Die Idee ist gut und schafft Aufmerksamkeit - keine Frage - ich fand lediglich die Umsetzung bzw. die Herangehensweise, die die Täterin gewählt hat, um ihre Opfer um die Ecke zu bringen, etwas fad. Da hat sich Adler-Olsen wohl ein bisschen zu sehr ein Beispiel am Tathergang von Band 6 (Verheissung) genommen ... Schade.

~ Was zum Teufel bedeuteten ein paar Morde an Sozialschmarotzern verglichen mit dem Mord am Ruf einer ganzen Nation! ~
(S. 149)

Ganz zu Beginn des Buches lernen wir eine Großmutter kennen, die ebenfalls alles andere als gutmütig ist. Omis kennt man in der Regel ja nur als herzengute Wesen, die ihren Enkeln jeden Wunsch von den Lippen ablesen. Das großmütterliche Wesen in »Selfies« ist hingegen eine Dame, die sich eher mit einer Giftspritze vergleichen lässt. - Einfach eine provokante, abwertende und erniedrigende Person, mit der man am liebsten nichts zu tun haben möchte. Dass die Alte wegen ihren Charakterzügen (durch Nachhilfe) schon bald das Zeitliche segnet, war (für mich) schon beinahe zu erwarten gewesen.
Von den anderen eigensinnigen Gestalten in diesem Fall möchte ich gar nicht erst beginnen, das würde den Rahmen dieser Rezension sprengen.

Warum ich hier so offen über ein paar der Charaktere schreibe? Weil ich eben finde, dass der Fokus im Buch sehr stark auf den einzelnen Protagonisten liegt und ich das gerne verdeutlichen möchte. Also, der 7. Band wird, wie auch seine Vorgänger, aus mehreren Sichtweisen erzählt. Ich hoffe, ich habe jetzt niemanden vergessen, aber ich denke, dass sind alle Buchfiguren, aus deren Sicht man abwechselnd lesen kann: Carl, Rose, die Sozialarbeiterin Anneli und Denise, eine ihrer Klientinnen.

Anders als in anderen Thrillern oder Krimis, ist hier von Anfang klar, wer aller eine gestörte Persönlichkeit aufweist bzw. wer es aufs Morden abgesehen hat. Wir begleiten den Täter ja sogar bei seinen Handlungen, haben Einblick in seine Gedankenwelt und können so außerdem ein wenig verstehen, warum er auf diese Art versucht, seine Angelegenheiten zu regeln. Wir schlüpfen also quasi direkt in seine kranke Rolle. - Manchen gefällt das, manchen nicht. Ist Geschmackssache. Ich finde, das und das hat seine Vor- und Nachteile. Auf diese Weise war es vielleicht nicht ganz so spannend, wie ich mir das für ein Buch, das als Thriller ausgewiesen wird, wünschen würde.

~ »Das ist wie bei den Kamelen. Keiner hat die leiseste Ahnung, warum sie tun, was sie tun.«
»Ich weiß nicht, ob mir der Vergleich gefällt, Assad.«
»Das liegt daran, dass du Kamele nicht genügend respektierst, Carl. Dabei sind sie es, die uns Menschen heil durch die Wüste bringen, vergiss das nicht.« ~
(S. 146)

Unser guter Assad, der mit seinen häufigen Wortverdrehern oder Aussagen (über Kamele), vor allem in den vorherigen Bänden, für den starken Gebrauch der Lachmuskeln gesorgt hat, war mir im 7. Band leider etwas zu unwitzig bzw. war seine Witzigkeit nicht ganz so stark ausgeprägt wie sonst immer.

Der "Mord" an Roses Persönlichkeit

Und zum Schluss möchte ich gerne noch kurz etwas zu Rose sagen. Auf der Buchrückseite steht, dass Roses Geheimnis dunkler ist, als alles, was das Sonderdezernat Q bislang erlebt hat. - Klar, so eine Aussage macht natürlich wahnsinnig neugierig, aber man erwartet dadurch eben auch viel ... das meiner Ansicht nach nicht ganz erfüllt wird. Dass mit Rose "etwas nicht stimmt" weiß man ja schon aus den vorherigen Bänden. In »Selfies« werden wir über ihre Eigenartigkeit nun endlich (nach und nach) aufgeklärt und können diese auch verstehen. So dunkel, wie man das erwarten würde, finde ich Roses "Geheimnis" allerdings nicht. Ein bisschen übertrieben finde ich den Satz auf der Buchrückseite also schon.

Alles in allem war ich zufrieden mit dem neuen Sonderdezernat Q - Band. Spannung war ausreichend vorhanden, hätte für meinen Geschmack jedoch ruhig noch mehr sein können. Die wahnsinnigen Buchfiguren waren mir einen Ticken zu viel, ansonsten bin ich mit der Charakterskizzierung mehr als glücklich gewesen. Adler-Olsen hat es echt drauf, was die Besonderheiten und den Wiedererkennungswert seiner Protagonisten betrifft. Die Idee/der Grundgedanke des Buches und die verschiedenen Baustellen, die nach und nach ein gemeinsames Bild ergeben, fand ich ebenfalls großartig. Nur die Umsetzung, wie oben schon erwähnt, fand ich ein wenig einfallslos, da es diesbezüglich Ähnlichkeiten zum 6. Band gibt.
Oldman zu »Jussi Adler-Olsen: Selfies« 30.07.2017
Eins vorweg, Adler Olsen kann schreiben,das macht dieses Buch noch lesenswert, obwohl die Story eigentlich von zu vielen Zufällen bestimmt wird. Die sind allerdings teilweise so bizarr, das hierdurch eine Dynamik erzeugt wird, die dem letzten Buch der Serie m.E. völlig abging. Kurz und gut, der Plot hat diverse Schwächen, aber der Autor kommt zurück zu früherer Form, ohne diese bereits erreicht zu haben. Beim nächsten Band der Serie werde ich ihm wieder erwartungsvoll eine Chance geben, schließlich hat er ja schon sehr gute Krimis vorgelegt, und es ist ja auch schwierig, Serienfiguren zum einen weiter zu entwickeln und dann auch noch zum anderen mit guten Geschichten zu versorgen.
peppino42 zu »Jussi Adler-Olsen: Selfies« 26.07.2017
Der schwächste Roman von Jussi Adler - Olsen, den ich bislang gelesen habe; und ich habe alle vorherigen Romane - fast immer - mit großer Begeisterung gelesen. Die Story ist total unglaubwürdig. Offensichtlich gelingt es auch einem so guten Schriftsteller nicht immer, neue spannende Romane zu kreieren. Schade.
Andrea M zu »Jussi Adler-Olsen: Selfies« 21.06.2017
Mir ging es genauso wie meinem "Vorredner": Begeistert von den bisherigen Krimis um Carl Morc, Assad und Rose, wurden meine Erwartungen diesmal enttäuscht: Der Plot, die Zusammenhänge und Zufälle sind wirklich unglaubwürdig: Die drei jungen Sozialhilfeempfängerinnen planen die Ermordung ihrer Beraterin vom Arbeitsamt und diese vice versa genauso. Dann wohnt Rose ausgerechnet neben der Großmutter von einer dieser Sozialhilfeempfängerinnen, die überdies auch selbst Opfer eines Mordes geworden ist ... Ich habe das Buch auch zu Ende gelesen, weil es durch seine Schreibweise trotzdem kurzweilig ist, aber inhaltlich reicht leider bei Weitem nicht an seine Vorgänger heran... Schade.
KlausA zu »Jussi Adler-Olsen: Selfies« 07.06.2017
Ich habe ein wenig gezögert, den Kommentar zu schreiben, denn "eigentlich" halte ich sehr viel von Jussi Adler Olsen. Seine Fälle hatten mich bisher nie enttäuscht. Diesmal aber! Und zwar sehr! Zum ersten mal ist der Plot völlig unglaubwürdig - so viele Zufälle und Zusammenhänge lesen sich wie "konstruiert". Ich habe es zwar bis zu Ende gelesen, war aber am Schluss genauso enttäuscht, wie schon nach wenigen Kapiteln. Schade; macht aus meiner Sicht kaum Lust auf "mehr"; weiß nicht, ob ich mir die (ganz sicher erscheinende) Fortsetzung noch antun soll.

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