Ladylike von Ingrid Noll

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2006 bei Diogenes.

  • Zürich: Diogenes, 2006. ISBN: 978-3-257-06509-1. 323 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2007. ISBN: 978-3-257-23596-8. 323 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2012. ISBN: 978-3-257-05725-6. 323 Seiten.
  • [Hörbuch] Zürich: Diogenes, 2006. Gesprochen von Maria Becker. ISBN: 3-257-80015-0. 7 CDs.

'Ladylike' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Sich im Alter ladylike in sein Schicksal bescheiden? Von wegen. Lore und ihre Freundin Anneliese wollen mit 73 noch etwas erleben. Jetzt, wo Männer und Kinder glücklich aus dem Haus geschafft sind, gründen sie eine Frauen-WG. Und sie brechen noch einmal auf, zu einer Reise durch Deutschland.

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kritikaster zu »Ingrid Noll: Ladylike« 23.01.2018
da hat chrisu nur zu recht. ein skuriler roman über alte damen, von einer sehr alten dame, die nicht rechtzeitig aufgehört hat bücher zu schreiben, die unter krimi firmieren. die handlung hat sich nicht nur etwas gezogen, sondern etwas zu viel. ausführliche beschreibungen der koch- und diebeskünste von anneliese, nacktbaden auf sylt und zum guten schluss noch flugübungen unterm einfluss von stechapfel.die phantasie ist mit der guten ingrid durchgegangen, wie rinder bei einer stampede. es ist wie mit dem knoblauch. wenn er fehlt, ist es ein malheur und wenn zuviel dran ist ein noch größeres. spätestens nach röslein rot hätte ingrid noll aufhören sollen mit dem schreiben von krimis. na denn. mal sehen, was sie jenseits der 85 fabriziert.KISTE
Chrisu zu »Ingrid Noll: Ladylike« 31.10.2012
Lore und Anneliese sind Freundinnen seit ihrer Kindheit und leben nach der Scheidung bzw. nach dem Tod des Ehepartners in einer WG. Sie sind in der Zwischenzeit zwei ältere, aber doch noch immer agile Damen mit ihren Marotten und haben die eine oder andere Leiche im Keller. Dieser Roman von Ingrid Noll läuft unter Krimi, aber unter Krimi stelle ich mir etwas anderes vor. Ich sehe es eher als trockenen, skurilen Roman bzw. Satire gepaart mit schwarzem Humor. Die Charaktere der Hauptprotagonisten werden sehr lebhaft dargestellt und die Eifersüchteleien und Streitereien sind witzig beschrieben. Manchmal hat sich die Handlung etwas gezogen, aber im großen und ganzen fand ich es ganz amüsant.
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