Nichts bleibt je vergessen von Claudia Vilshöfer

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2012 bei Diana.
Ort & Zeit der Handlung: Italien / Toskana, 2010 - heute.

  • München: Diana, 2012. ISBN: 978-3-453-35570-5. 349 Seiten.

'Nichts bleibt je vergessen' ist erschienen als Taschenbuch E-Book

In Kürze:

Glühende Hitze, eine gottverlassene italienische Einöde und kein Tropfen Benzin im Tank so hat sich Sarah ihre Flitterwochen nicht vorgestellt. »Ich bin gleich wieder da« ist das Letzte, was sie von ihrem Mann Mark hört, als er sich auf den Weg zur nächsten Tankstelle macht. Danach verschwindet er spurlos. Von der Polizei erfährt Sarah, dass er kurz zuvor sein gesamtes Konto leergeräumt hat. Alles sieht nach einer geplanten Flucht aus, doch Sarah kann nicht glauben, dass sie sich so in Mark getäuscht hat. Sie macht sich auf die Suche nach ihm und kommt einem eiskalten Verbrechen auf die Spur.

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Thrillerfan zu »Claudia Vilshöfer: Nichts bleibt je vergessen« 11.10.2016
Erst einmal der Text lt. Einbandrückseite:
Glühende Hitze, eine gottverlassene italienische Einöde und kein Tropfen Benzin im Tank - so hat sich Sarah ihre Flitterwochen nicht vorgestellt. "Ich bin gleich wieder da" das ist das Letzte, was sie von ihrem Mann Mark hört, als er sich auf den Weg zu nächsten Tankstelle macht. Danach verschwindet er spurlos. Von der Polizei erfährt Sarah, dass Mark kurz zuvor sein Konto leergeräumt hat. Alles sieht nach einer geplanten Flucht aus, doch Sarah kann nicht glauben, dass dsie sich so in ihrem Mann getäuscht hat. Sie macht sich auf die Sucht nach ihm . und bereut diese Entscheidung schon bald...Sarah sucht natürlich sofort, aber die Polizei hat kein Interesse so richtig zu helfen. Sie wird im Gegenteil als "Spinnerin" abgetan. So muss sie alles selbst tun und bleibt erfolglos. Verzweifelt bricht sie ab und geht nach Deutschland zurück. Natürlich lässt die ganze Sache Sarah nicht ruhen. Nach fast einem Jahr geht Sarah wieder zurück und versucht wieder eine Spur zu finden. Dabei kommt sie bei einem Winzer unter, der sie nett und höflich aufnimmt. Jedoch verschweigt sie ihm, warum sie hier ist. Auch der Winzer scheint Geheimnisse zu haben, was sich aus seinem Verhalten ergibt. Jedoch die Ergebnisse der Suche von Sarah sind mager und im Gegenteil sie erfährt, dass in der Gegend 3 Männer verschwanden und nie gefunden wurden. Ein Brite stößt auf die Unterkunft beim Winzer und bleibt. Ihm gegenüber öffnet sich Sarah und teilt ihm alle Hinweise und Verdächtigungen mit. Und er will ihr helfen, doch auch das wird nicht richtig mit Erfolg untersetzt. Im Gegenteil, es kommen Tatsachen und Hinweise heraus, die beide nicht erwartet haben. Und damit bringen sie sich in Gefahr. Sarah wird enttäuscht, denn der Brite haut einfach ab, und lässt sie zurück. Sarah versucht vieles und muss dann erkennen, ihr Mann bleibt verschwunden und sie kann nichts ausrichten. Sie muss vom Winzer weg und letztlich wieder zurück nach Deutschland.Das Buch ist spannend geschrieben. Der Ablauf der Handlung ist zuerst auf die Sicht von Sarah aus gestaltet. Bei dem 2. Versuch nach fast einem Jahr wird auch das Geschehen was ihrem Ehemann während der Suche nach einer Tankstelle vor fast einem Jahr passiert ist eingeflochten. Und damit wird die Spannung weiter aufrechterhalten. Denn damit kommt immer mehr zusammen.Fazit: Ein gut geschriebender Thriller, der keine Längen hat (bei rd. 300 Seiten). Aber ein Hit ist er nicht, aber eine gute Unterhaltung, die sich auch als Urlaubslektüre eignet.
Annette Traks zu »Claudia Vilshöfer: Nichts bleibt je vergessen« 02.11.2013
Ein Albtraum! Sarah und Mark bleiben während ihrer Flitterwochen mit dem Wagen auf einer einsamen Landstraße im italienischen Piemont liegen – der Benzintank ist leer. Während Sarah in der glühenden Hitze zurückbleibt, macht Mark sich zu Fuß auf den Weg zur nächsten Tankstelle – und verschwindet spurlos. Niemand will ihn auf seinem Weg in den Ort gesehen haben. Ist er verunglückt? Wurde er überfallen? Ist er gar tot?
Oder hat er eiskalt seine Flucht geplant? Dieser Verdacht liegt nahe, als man herausfindet, dass Mark vor dem Urlaub das Bankkonto in Deutschland komplett leer geräumt hat. Die Polizei gibt ihre ohnehin halbherzige Suche nach dem Verschwundenen bald auf - im Gegensatz zu Sarah, die nicht glauben kann, dass sie sich in ihrem Mann so getäuscht haben soll. Sie macht sich über ein Jahr lang immer wieder selbst auf Spurensuche und gerät dabei in große Gefahr.
Das Ende schließlich ist überraschend und gruselig – nichts für schwache Nerven, wie sowieso das gesamte Buch, das wirklich mal den Namen „Thriller“ verdient.
Die Handlung ist temporeich und packend erzählt, Beschreibungen der Gegend sind nur so lang wie unbedingt nötig, um die entsprechende Atmosphäre zu schaffen und sich in das Geschehen hineinversetzen zu können.
Die Autorin baut immer wieder andere Handlungsstränge in die Geschichte ein, die mich anfangs etwas irritiert haben – nicht nur, weil sie die Spannung unterbrochen haben, sondern auch, weil sich mir der Bezug zum aktuellen Geschehen anfangs nicht erschloss. Je weiter die Ereignisse jedoch fortschreiten, umso schlüssiger werden die Einschübe, umso mehr erkennt der Leser Zusammenhänge – und hält die Luft an. So manches Mal habe ich gedacht: „Das darf doch nicht wahr sein!“
Es tauchen immer mehr Aspekte auf, die das Geschehen in einem anderen Licht erscheinen lassen, und der Leser ahnt vielleicht einiges, weiß aber bis zum Schluss nicht, was wirklich passiert ist.

Fazit:
Eines der besten Bücher, die ich seit langem gelesen habe!!
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