Es reicht doch, wenn nur einer stirbt von -ky

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1975 bei Rowohlt.

  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1975. ISBN: 3-499-42344-8. 123 Seiten.
  • Berlin: Das Neue Berlin, 1983. 164 Seiten.

'Es reicht doch, wenn nur einer stirbt' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Angst ist das besondere Fluidum dieses Kriminalromans. Sie steht in den Gesichtern von 23 Gymnasiasten, die sich plötzlich in der Gewalt eines Geiselnehmers sehen, sie spiegelt sich in den Reaktionen des Mannes, der aus Verzweiflung und Hilflosigkeit zu diesem Amoklauf angetreten ist, um ein einziges Mal in seinem Leben Gerechtigkeit zu erzwingen, sie senkt sich schließlich über eine ganze Stadt, eine bundesdeutsche Kleinstadt wie jede andere auch, sie löst sich in 1000 kleine und große Ängste auf und bringt ans Tageslicht, was nach Meinung ehrenwerter Bürger besser im Dunkeln geblieben wäre. Und hinterlässt beim Gehen Spuren.

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OmaInge zu »-ky: Es reicht doch, wenn nur einer stirbt« 09.05.2012
Ein Amoklauf in der Schule, bereits 1975 geschrieben und dennoch brutal real, nach den Geschehnissen in Erfurt und Winnenden.

Der spannende Roman überrascht den Leser häufig und ist wieder, mit den typischen Elementen des Autors Horst Bosetzky alias -ky, gewürzt.
Unbedingt Lesen!!

Meine Bewertung: 90 Grad
Dr.Dieter Rohnfelder zu »-ky: Es reicht doch, wenn nur einer stirbt« 25.07.2009
Einer meiner Lieblings-Krimis von -ky, und sicher der Beste seiner "frühen Schaffensperiode" (1971-1975), sozialkritisch und spannend bis zur letzten Seite. In Bramme dringt Herbert Plaggemeyer, ein junger farbiger Hilfsarbeiter, mit einer Pistole und einer Bombe in die 13.Klasse des Gymnasiums ein und nimmt die SchülerInnen und den Lehrer als Geisel. Seine Freundin war von einem Autofahrer getötet worden, der flüchtige Fahrer konnte nicht bestraft werden, da die beiden (sozial hoch gestellten) Verdächtigen sich entlasten konnten. Plaggemeyer, der ein Komplott der "feinen Leute" von Bramme vermutet, fordert ultimativ,dass sich der Täter bis 14.30 Uhr stellen und gestehen müsse; anderenfalls werde er die Bombe zünden. Oberkommissar Kämena ist (wie immer) überfordert. Der Countdown läuft, und eine Lösung ist nicht in Sicht...
Hervorragend - sollte unbedingt heu aufgelegt werden; sonst antiquarisch kaufen!!
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