Das Geständnis

Erschienen: Januar 2011

Bibliographische Angaben

  • New York: Doubleday, 2010, Titel: 'The Confession', Seiten: 418, Originalsprache
  • Köln: Random House Audio, 2011, Seiten: 6, Übersetzt: Charles Brauer

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Travis Boyette, ein rechtskräftig verurteilter Sexualstraftäter, der mehr als sein halbes Leben hinter Gittern verbracht hat, gesteht einen Mord, für den ein anderer verurteilt wurde: Donté Drumm. Dieser sitzt seit acht Jahren in der Todeszelle und soll in genau vier Tagen hingerichtet werden. Ein verzweifelter Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Als der gebrechlich wirkende Mann in seinem Büro auftaucht, kann Reverend Keith Schroeder nicht ahnen, dass diese Begegnung sein Leben für immer verändern wird. Der Mann, der sich als Travis Boyette vorstellt, bittet um ein Gespräch. Er sei sterbenskrank und wolle vor seinem Tod sein Gewissen erleichtern. Schroeder erkennt schnell, dass es dem Mann um mehr geht als um bloße Seelsorge. Doch als Boyette weiterspricht, verschlägt es dem Reverend die Sprache. In allen Einzelheiten gesteht Boyette eine Tat, für die er nie belangt wurde: die Vergewaltigung und den Mord an der siebzehnjährigen Nicole Yarber. Das Mädchen war vor Jahren verschwunden, ihr Leichnam wurde nie gefunden. Trotzdem kam es zu einer Verurteilung. Ein damaliger Mitschüler Nicoles, der Afroamerikaner Donté Drumm, wurde kurz nach seiner Verhaftung für schuldig befunden und zum Tode verurteilt. In vier Tagen soll Donté Drumm hingerichtet werden. Reverend Keith Schroeder steht vor der Herausforderung seines Lebens.

Das Geständnis

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Letzte Kommentare:
26.09.2014 21:04:13
Ichbinsotraurig:'(

Ab wieviel Jahren ist das Buch? Ich finde es so cool und super. Ich liebe Krimis einfach. Aber meine Mutter will nicht, dass ich das lese. Dabei habe ich es mir doch schon gekauft. Bitte ab 12. Oder halt 11! Nun ja, ich will das Buch halt vorstellen! Wäre das gut für mich. Ich bin ein sensibler Mensch, der es hasst schwach zu sein. In der 5.Klasse war ich total stark. Sogar mit der Stärksten aus unserer Klasse konnte ich etwas mithalten. Aber jetzt? Jetzt habe ich noch mehr abgenommen. Dabei wollte ich doch zunehmen. Schwächer bin ich auch geworden. Es ist so grausam. Sie bezeichnet mich als schwächer, als eine andere nicht starke Freundin. Diese hatte vorher immer gegen mich in Sachen Stärke verloren. Doch jetzt gewinne ich viel langsamer. Es zerreißt mich förmlich. Nicht stark zu sein ist schlimm für mich. Es ist schließlich ein Teil von mir. Leichter bin ich auch geworden. Ich erkälte mich schneller! Ich will taff sein. Darf ich dieses Buch lesen?

11.08.2014 17:49:07
meni77

Mit Sicherheit kein schlechtes Buch, beginnt wie fast jeder Grisham sehr spannend und die Geschichte nimmt einem auch schnell mit, aber ich muss sagen, dass war wie am Cover angekündigt nicht der beste Grisham, den es bisher gab. Nach einer Zeit (möchte hier nichts vorwegnehmen) ist jedoch die Luft und vor allem die Spannung draußen. Sicherlich geht einem das Thema Todesstrafe unter die Haut (Vermerk auf die Filme Gesichter des Todes), jedoch kann es nicht im geringsten mit King mithalten, wer wirklich um einen zum Tode verurteilten weinen will, muss The Green Mile lesen, dieser Schinken geht wirklich unter die Haut;) Ein guter Grisham, aber noch lange nicht der Beste;) 80 Grad

31.07.2014 15:07:11
Roswitha

Ich bin momentan auch dabei, das Buch zu lesen und bin gerade vom Zeitpunkt her ein paar Minuten vor der Hinrichtung, nachdem sämtliche Anträge auf Aufschiebung abgelehnt wurden und Boyette die Geschichte der Presse präsentiert.
Das ganze Buch packt einem von Anfang an und ich kann mich jedesmal nur sehr schwer von losreissen.
Das Schlimme ist, dass so etwas in der Realität genauso passieren könnte, denke ich.
Wie oft wurde denn schon in den USA jemand Unschuldiges hingerichtet.
Ich habe übrigens auch bereits von dem Buch geträumt, weil es einen wirklich mitnimmt.

26.11.2013 01:38:51
Martina

Ich bin von Haus aus keine "große Leserin". Grisham wurde mir vor ein paar Jahren von meinem Mann vorgelesen :) DAS TESTAMENT. Ich las es selber und seitdem bin ich von Grisham fasziniert.
Ich lese nur einmal im Jahr wenn ich Urlaub habe und dann ca. 3 Bücher. Diesmal befinde ich mich noch im Urlaub und habe gerade DAS GESTÄNDNIS fertig gelesen. Letze Nacht habe ich von der Geschichte geträumt, mir liefen häufig die Tränen und eigentlich liebe ich Happy Ends. Für mich das beste Buch was ich jeh gelesen habe. Anfangs sehr langatmig und dann kann man nicht mehr aufhören und liest die Nacht durch. Ich liebe Grisham, die Story wird mich noch lange beschäftigen.

02.11.2013 11:57:56
Annette Traks

Der mittlerweile 27-jährige Schwarze Donté Drumm sitzt wegen des Mordes an der damals 17-jährigen Nicole Yarber seit fast 9 Jahren in einer Todeszelle in Texas. Obwohl ihre Leiche nie gefunden wurde, es in dem erzwungenen Geständnis etliche Ungereimtheiten gibt und die Beweislage insgesamt sehr dünn ist, soll das Todesurteil in 4 Tagen vollstreckt werden. Da taucht bei Reverend Keith Schroeder in Kansas Travis Boyette auf.
Der bereits mehrfach verurteilte Sexualstraftäter gesteht dem Pfarrer den Mord an Nicole Yarber. Doch wie glaubwürdig ist der schwer kranke, sich seltsam verhaltende Mann, der sich zur Zeit auf Bewährung in einer Über- gangseinrichtung befindet und Kansas nicht verlassen darf? Nach etlichen eigenen Recherchen und Ringen mit seinem Gewissen nimmt Keith Schroeder Kontakt zu Donté Drumm's Verteidiger Robbie Flak auf, der ihn eindringlich bittet, umgehend mit Boyette ins weit entfernte Texas zu kommen. Der couragierte Reverend scheut sich nicht, sich der Beihilfe beim Verstoß gegen die Bewährungsauflagen strafbar zu machen und nimmt die strapaziöse Fahrt mit dem kranken und höchst suspekten Boyette auf sich.
Da meldet sich Joey Gamble, ein Freund von Nicole Yarber, bei Robbie Flak. Er gab einst den entscheidenden Hinweis, der zur Verhaftung Donté Drumm's führte. Jetzt plagt ihn sein Gewissen und er will seine Aussage widerrufen.
Es beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel und ein Wettlauf mit der Zeit. Kann der Verurteilte noch vor der Hinrichtung bewahrt oder zumindest ein Aufschub erzielt werden?

Die Stimmung in der Stadt ist aufgeheizt, Unruhen zwischen Weißen und Schwarzen bahnen sich an und die Medien nutzen die Situation für ihre Sensations-Berichterstattung. Auch für die Angehörigen von Nicole Yarber und Donté Drumm sind diese 4 Tage besonders nervenaufreibend.

Resümee:
Themenschwerpunkt dieses Buches ist vor allem der Justizapparat: Es geht um die Todesstrafe, erzwungene Geständnisse, Verwicklungen und Pflichtverletzungen von Richtern und (Staats-) Anwälten, die allesamt froh sind, schnell einen Schuldigen – und dann auch noch einen schwarzen Schuldigen – präsentieren zu können. „Unrechtsbewusstsein“ scheint für sie ein Fremdwort zu sein.
Breiten Raum nimmt auch die Situation der Opfer- und Täter-Familien ein, ebenso die Rassendiskriminierung.
Aber auch die Medien mit ihrer Sensations-Berichterstattung, die sich wie die Aasgeier skrupellos auf den Fall und die Betroffenen stürzen, bekommen ihr Fett weg.
Bei dieser Themenvielfalt ist es kein Wunder, dass der Roman aus vielen verschiedenen Handlungssträngen besteht, die aber in sich logisch ver- laufen und so portioniert sind, dass der Leser nicht den Anschluss verliert.
Bislang habe ich von John Grisham „Die Jury“ (1989), „Die Firma“ (1991) und „Die Akte“ (1992) gelesen. Danach habe ich pausiert, da ich die Lektüre durch die ständige Wiederholung vieler Elemente langweilig, den Handlungsverlauf vorhersehbar fand.
Nach dem großen zeitlichen Abstand war dieses Werk nun wieder sehr spannend, fast schon ein Pageturner, obwohl bzw. weil Grisham seinem Stil unverkennbar über all die Jahre treu geblieben ist.

06.09.2013 08:09:52
KK aus T

Ich habe soeben das Hörbuch konsumiert.
John Grisham gelingt es, den Hörer bzw. Leser voll einzubeziehen. Die Geschichte des unschuldig verurteilten Schwarzen trifft mitten ins Herz und hinterläßt eine nachhaltige Nachdenklichkeit und Traurigkeit. Die Charaktere sind zum Greifen nahe dargestellt. Die Stimmungen springen über. Auch der Medienzirkus in den Staaten bekommt seine Schelte ab.

06.04.2013 20:52:58
Sylvia

Ich habe das 6-CD-Hörbuch am Stück durchgehört, weil ich es nicht aushalten konnte. Ich war schnell so gefesselt, gespannt und berührt, dass mir der "AUS"-Knopf zu keiner Zeit in den Sinn kam.
Schnell hatte ich mich in die Charaktere einfühlen können und diese auch bildlich vor mir. Ich kann es nur jedem empfehlen!

29.03.2013 18:44:18
Stella

Sehr spannend, wollte das Buch verschenken und nur mal kurz anlesen, lese überhaupt nicht gerne. Werde es wohl morgen durch haben. Ich habe mich ziemlich schnell auf die "Seite" des unschuldig zu Tode verurteilten gestellt und fiebere mit allen mit, die versuchen, dessen Hinrichtung auf zu halten. Ob sie es schaffen werden? Es sind nur noch 3 Stunden bis zur Hinrichtung und es ist noch alles möglich, wenn die Hoffnung auch nur sehr gering ist.

21.05.2012 21:19:19
Melanie de Niccolo

Grishams Romane werden immer düsterer. Vermutlich als Pladoyer gegen die Todesstrafe geplant enthüllt das Buch Grishams finstere Seele. Fast alle Akteure des Buches sind rücksichtslose Egoisten, die für einen kleinen persönlichen Gewinn ihren Mitmenschen grossen Schaden zufügen. Leidet Grisham an beginnender Altersparanoia? Wie finster werden seine nächsten Bücher?

08.02.2012 14:56:33
Katrin

Ich bin normalerweise nicht der grosse Fan von diesen Schwarz / Weiss und Todesstrafe-Krimis, aber aus irgendeinem Grund habe ich das Buch doch gekauft und VERSCHLUNGEN.

Es ist kein einfaches Buch, aus zwei Gründen nicht:

1. Es ist eben nicht die sterotype Schwarz / Weiss Malerei, sondern zeichnet, gerade gegen Ende, ein sehr differenziertes Bild von beiden Seiten, die im Grunde doch auf einer Seite stehen. Das Buch zeigt die Grautöne zwischen den Fronten und regt den Leser zum Reflektieren an.

2. Es ist nicht einfach zu lesen, weil einen die Geschichte, sowohl vom Opfer als auch von Donte Drumm nicht einfach loslässt. Ich war zwar schon immer Gegner der Totesstrafe, aber nach diesem Buch, kommt einem nur noch das kalte Grausen, wenn man daran denkt. Es lässt einen nicht los und es ist das erste Buch, von dem ich nachts geträumt habe.

Grisham führt dem zum Teil absurden "Rechts"system eine Spiegel vor. Unfassbar. Die Personen sind sehr gut herausgearbeitet und am Ende kann man nichts anderes als eine Gewisse Bewunderung empfinden für die Personen, deren Heldentat manchmal nur darin besteht, die Wahrheit zu sagen oder eben zu erkennen, dass auch ein Angeklagter ein Mensch ist und Rechte hat.

Das Buch endet mit einer Versöhnlichen Note. Auch, wenn es nicht so endet, wie ich es erhofft hatte. Die Realität holt die Hauptpersonen ein.

30.01.2012 16:24:13
blaue Blume

Diesen Kriminalroman kann man nicht einfach lesen und dann weglegen, nein, so wie wir es von John Grisham gewöhnt sind, rüttelt es auf und man muss sich die Frage stel-len, sollten Todesurteile überhaupt erlaubt sein. Aber nicht nur das diese Frage im Raum steht, John Grisham hat für seinen Schauplatz den Bundesstaat Texas ausge-sucht und das natürlich nicht umsonst, denn gerade in diesem Bundesstaat werden die meisten Urteile vollstreckt. Seit 1976 hat der Bundessaat Texas insgesamt 400 Hinrich-tungen vollstrecken lassen (Stand 2007). Texas ist nicht umsonst der mit Abstand füh-rende Bundesstaat mit den meisten Vollstreckungen, vor allem bei Afroamerikanern wird dafür gesorgt, dass die Betroffenen zum Tode verurteilt werden, indem man in der Jury Menschen sitzen lässt, die überwiegend rassistisch eingestellt sind. Aber nicht genug: Was sehr erschreckend ist, dass vor allem im Bundesstaat Texas die Befürworter fun-damentalistische Christen sind, genau jene, die sich gerne auf die Bibel berufen und dabei das Neue Testament gerne außer Acht lassen, obwohl schon in den zehn Gebo-ten geschrieben steht: Du sollst nicht töten. Das scheint für diese Christen nicht zu gel-ten. Einer davon war George W. Bush. „George W. Bush hatte als Gouverneur von Te-xas Begnadigungssuche fast durchgehend abgelehnt. Nach seiner Wiederwahl zum Präsidenten nominierte er zwei Bundesrichter, die die Todesstrafe befürworten: John Roberts und Samuel Alito. Roberts wollte die Möglichkeiten, in Todesstrafenfällen an den Obersten Gerichtshof zu appellieren, einschränken. Alito ersetzte eine Vorgängerin, deren Stimme früher gelegentlich den Ausschlag gegen Todesstrafen gab. Liberale Ju-risten fürchten daher Mehrheitsentscheidungen des Gerichts für von ihm zu entschei-dende Hinrichtungen in den nächsten Jahrzehnten. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Todesstrafe#Vereinigte_Staaten).
Natürlich kann man einwenden, dass wir dieses Problem in der BRD nicht haben und ich sage: zum Glück, aber bei bestimmten Verbrechen gibt es genug Deutsche, die das Todesurteil gerne einfordern, ohne zu berücksichtigen, dass es Fehlurteile auch in unserer Justiz geben kann und auch immer wieder gibt.
John Grisham gelingt es eindrucksvoll aufzuzeigen, wie viel ein Menschenleben in Texas wert ist (nämlich nichts), er zeigt, wie die Maschinerie der Gerichte arbeiten, ja, er führt sie vor, denn obwohl das Oberste Gericht informiert ist, dass es um den Beweis geht, dass sie den Falschen verurteilt haben, lassen sie dieses Gesuch wegen zehn Minuten (man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Z E H N Minuten) zu spät kommen, diese Möglichkeit platzen. Dieser Roman zeigt aber auch, was für ein Auf-wand begangen wird, um eine Hinrichtung durchführen zu können und da scheint jedes Mittel recht zu sein, kein Geld wird gescheut, um die Gegner auszuschalten.
Dieser Kriminalroman ist ein Plädoyer gegen die Todesstrafe und all jene, die nach der Einführung einer Todesstrafe in der BRD brüllen, sollten zuerst diesen Roman lesen (und natürlich auch alle anderen).

07.11.2011 10:46:02
Robert

Keith Schroeder, ein Pastor, wird von Travis Boyette, einem Schwerverbrecher besucht. Dieser Mann hat ein dunkles Geheimnis und will es loswerden. Was er zu erzählen hat erschüttert jeden der es hört. Denn ein Unschuldiger, Donte Drumm, sitzt wegen diesem Verbrechen im Gefängnis und wartet auf seine Todesstrafe. Es sind nur noch ein paar Tage bis zur Vollstreckung. Der größte Feind ist und bleibt die Zeit!!
Zudem ist Donte auch noch ein Schwarzer und das kommt in Texas nicht sehr gut an. Ein großes Problem kann dadurch entstehen und hängt wie ein Damoklesschwert über allen:
Rassenunruhen!!
Das Buch ist sehr gut geschrieben und je mehr man sich in die Materie Todesstrafe hineinversetzt umso mehr fragt man sich ob der Mensch das Recht hat auf Kosten des Staates zu töten. Wo darf die Grenze gezogen werden?
Die Story dürfte bestimmt nicht jeden kalt lassen.
Jeder der Grisham mag wird hier auf seine Kosten kommen!

10.07.2011 15:10:25
baiba

Das Buch beginnt rätselhaft und es wird sehr schnell enorm fesselnd. Der Autor versteht es, den Leser gefühlsmäßig in seinen Bann zu ziehen. Jeder gerechtigkeitsliebende Europäer, dem die Todesstrafe fern liegt, wird kaum nachvollziehen können, was sich in den USA abspielt. Ich kann nicht beurteilen, inwieweit sich diese story der Realität in den USA,speziell Texas, angenähert hat. Aber davon abgesehen würde ich sagen: das Buch hat spannende Elemente, aber es wird zu stark polarisiert zwischen Gut/Böse, Schwarz/Weiß, Anhängern und Gegnern der Todesstrafe. Die Position Grishams zu diesem Thema wird sehr schnell klar...
Für mich ein interessantes Thema, aber zu klischeehaft aufgearbeitet und emotinal total überfrachtet. Schade.