Der Weihnachtsverdacht

Erschienen: Januar 2011

Bibliographische Angaben

  • London: Headline, 2010, Titel: 'A Christmas odyssey', Seiten: 160, Originalsprache
  • München: Heyne, 2011, Seiten: 160, Übersetzt: Regina Schirp

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Lucien ist in der Dunkelheit der Londoner Unterwelt verschwunden und seit Monaten nicht mehr gesehen worden. Man munkelt, dass er seiner verruchten Geliebten, der schönen Sadie, ins Verderben gefolgt sei. Auf Bitten seines Vaters macht sich der Arzt Henry Rathbone auf, den verlorenen Sohn zurückzuholen. Doch als Henry in die Londoner Abgründe eindringt, findet er sich schon bald inmitten einer gefährlichen Verschwörung wieder.

Der Weihnachtsverdacht

Der Weihnachtsverdacht

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Letzte Kommentare:
23.12.2011 16:50:00
tassieteufel

Lucien Wenthworth ist seit Monaten verschwunden. Nachdem ihm sein Vater jegliche weitere finanzielle Unterstützung für seinen Müßiggang entzogen hatte, ist der junge Mann seiner geheimnisvollen Geliebten in die Londoner Unterwelt gefolgt und seine Spur verläuft im Nichts. Auf Bitten seines Vaters, der den verlorenen Sohn an Weihnachten gern in seine Arme schließen würde, macht sich Henry Rathbone, ein Freund der Familie auf die Suche nach dem Verschwundenen und steigt in Londons Abgründe hinab.
Henry Rathbone, den Vater von Oliver Rathbone kennt der Leser bereits aus den William Monk Krimis der Autorin, das er hier mal eine eigene Geschichte bekommt, hat mir gut gefallen!
Von beschaulicher weihnachtlicher Atmosphäre kann in dieser Weihnachtsgeschichte allerdings kaum die Rede sein. Sicher geht es auch hier darum, über sich selbst nachzudenken und das eigene Leben zu hinterfragen, im vorliegenden Buch geschieht das hauptsächlich aus Sicht von Squeaky, einem ehemaligen Bordellbesitzer, der ehrbar geworden ist und nun für Hester Monk in deren Klinik arbeitet und der gemeinsam mit Henry und Dr. Crow in die Unterwelt absteigt um Lucien zu finden, dabei muß er sich einigen Wahrheiten über sein Leben stellen, die er lieber verdrängt hätte. Ansonsten vermittelt das Buch aber eine recht düstere Atmosphäre. Der Autorin gelingt es wieder mal hervorragend, das viktorianische London mit all seinen Elendsqaurtieren, den üblen Kaschemmen und zwielichtigen Bordellen und den Menschen darin zu schildern. Für Geld kann man dort jegliches Vergnügen kaufen, jedem Laster frönen und noch die bizarrste Lust befriedigen. Ohne seine Helfer Squeaky und Crow wäre Henry Rathbone dort schon am ersten Tag überfallen und ausgeraubt, ev. sogar umgebracht worden. So gelingt es ihm aber, eine Spur von Lucien zu finden und schon bald stoßen sie auf einen mysteriösen Doppelmord. Nun stellt sich die Frage, war Lucien das Opfer oder sogar der Täter?
Neben der toll geschilderten Atmosphäre bleibt der Krimifall allerdings ein wenig auf der Strecke, es bleiben zu viele Fragen offen und bei dem komplizierten Geflecht der Beziehungen zwischen
Lucien, Sadie, Rosa und Niccolo hätten dem Buch sicher 50 Seiten mehr gut getan.
Die Weihnachtsbücher von Anne Perry sind zwar immer sehr liebevoll gestaltet, aber da die Seitenzahl meist nicht über 200 hinausgeht, ist der Preis dann doch immer etwas unverhältnismäßig

Fazit: diesmal eine eher düstere Weihnachtsgeschichte, auch wenn es hier wieder um die weihnachtliche Botschaft und innere Einkehr geht, wird doch diesmal auch die Kehrseite der
viktoriansichen Gesellschaft mit all ihrem Elend beleuchtet.