Never Knowing - Endlose Angst

Erschienen: Januar 2011

Bibliographische Angaben

  • Berlin: Argon, 2011, Seiten: 6, Übersetzt: Laura Maire

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Silke Wronkowski
Oops, she did it again.

Buch-Rezension von Silke Wronkowski Mai 2011

Sara Gallagher wurde als Baby adoptiert, das weiß sie. Das, und die Tatsache, dass sie ihre schwerkranke Adoptivmutter zwar über alles liebt, aber mit ihrem "Dad" ein gelinde ausgedrückt angespanntes Verhältnis hat – ganz zu schweigen von ihren Schwestern Lauren und Melanie, die unterschiedlicher nicht sein könnten – reicht aus, um sie in depressive Verstimmungen verfallen zu lassen, die sie mit Hilfe einer Therapeutin im Griff hat. Und eigentlich ist auch alles ein herrliches Idyll, steht doch in Kürze die Hochzeit mit ihrer großen Liebe Evan an, was das Konzept Haus-Kind-Hund-Mann komplett macht. Und doch: Wer sind eigentlich ihre leiblichen Eltern? Ein Privatdetektiv fördert schier unglaubliches zu Tage und plötzlich ist Saras Welt ein wahrer Albtraum.

Stevens' zweiter Roman nach Still Missing lässt sich auch ohne Kenntnis des Erstlings lesen, haben doch die beiden Geschichten gar nichts miteinander zu tun. In Never Knowing schickt sie ihre Protagonistin Sara auf die Suche nach ihren leiblichen Eltern. Vielleicht die Tatsache, dass sie mittlerweile selber Mutter ist, oder dass sie bald ihren Traummann heiraten wird, oder ein Kombination aus beidem, lässt ihr einfach keine Ruhe und so recherchiert sie selbst und engagiert schließlich einen Privatdetektiv. Mit dessen Hilfe findet sie Julia, eine Professorin für Kunstgeschichte, die beim Anblick ihrer Tochter panisch und abweisend reagiert. Kein Wunder, ist Sara doch das "Produkt" einer Vergewaltigung und der damit einhergehenden Ermordung Julias Eltern durch den berühmten Campsite-Killer, der seit nunmehr dreißig Jahren immer noch auf freiem Fuß ist und Julia das einzige seiner Opfer, das jemals überlebt hat.

Uff. Reicht. Wie auch in ihrem ersten Roman, könnte Stevens an dieser Stelle die Story schon beenden. Aber durch einen dummen Zufall verbreitet sich das dunkle Geheimnis via Internet wie ein Lauffeuer, wird die wahre Identität von Julia bekannt und dass diese eine Tochter, respektive der Campsite-Killer eine Tochter hat – und so ein perfider Serienkiller hat schließlich eine beachtliche Fangemeinde. Deshalb dauert es auch nicht lange, bis John von seinem Familienglück erfährt und Kontakt mit Sara aufnimmt. Schließlich möchte der stolze Papa sein einziges Kind nun auch kennenlernen, was die örtliche Polizei auf den Plan ruft, die ihm noch nie so nahe kommen konnte und mit Saras Hilfe hofft, ihm nun endlich das Handwerk legen zu können. Ihre Telefone werden angezapft, vereinbarte Treffen mit John bis ins kleinste Detail geplant und überwacht, aber letztlich können sie den Killer nicht fassen. Erst als John Saras Tochter Ally in seine Gewalt bringt und sie somit zwingt ihm zu folgen, begegnen sich Vater und Tochter das erste Mal - und gleichzeitig auch das letzte Mal.

Die größte Parallele, die Chevy Stevens' Thriller gemein haben, ist Erzählstil und -perspektive. Wir erleben ein Wiedersehen mit der Therapeutin Nadine, die schon in Still Missing die ewig stumme "Beisitzerin" der Monologe der Protagonistin war. Auch dieses Mal beschreiben die einzelnen Kapitel die 24 Therapiesitzungen, in denen Sara Nadine das Geschehen erzählt, allerdings hier während es geschieht und nicht, wie im ersten Werk, nachdem. Auch dieses Mal gibt es widersprüchliche Gefühle für den Täter, sucht Sara doch eigentlich ihr ganzes Leben schon nach einer Vaterfigur, die sie letztlich in einem brutalen Serienkiller- und vergewaltiger findet, der - wie sollte es auch anders sein - als Neunjähriger von seiner Mutter verlassen und von seinem eigenen Vater zu "Lernzwecken" regelmäßig im Wald ausgesetzt oder zur Abwechslung verprügelt wurde. Durch die Schilderungen des harmonischen Familienlebens mit ihrem Verlobten Evan, ihrer Tochter Ally und ihrem Hund Elch, schafft die Autorin angenehme Erholungsphasen für den Leser, nur um ihn sogleich wieder mit in den Abgrund zu reißen, wenn John droht einen weiteren Mord zu begehen, sollte Sara sich weigern mit ihm zu telefonieren oder ein Treffen ausschlagen.

Stevens versteht es zu "erzählen", man hat alles genau vor Augen, fühlt mit Sara, findet Evan tatsächlich hinreißend und würde ihn auch heiraten wollen und möchte andererseits manchmal förmlich in das Buch springen und ihr helfen, sie aus diesem Horrortrip retten. Aber diesmal ist alles irgendwie ein wenig zu viel Rosamunde-Pilcher-like, ist alles ein bisschen zu viel Happy-ending, Evan ein wenig zu perfekt, Ally ein wenig zu nervig und die Ermittler ein bisschen zu viel Klischee. Bleibt zu hoffen, dass in diesem Fall hier nicht "aller guten Dinge drei" sind, und Chevy Stevens uns mit ihrem nächsten Psychothriller wieder zu überraschen weiß. Denn eine dritte Patientin dieser Art mag man Nadine nun wirklich nicht an den Hals wünschen.

Never Knowing - Endlose Angst

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Letzte Kommentare:
22.09.2018 14:12:39
Scheh

Miesestes Buch seit langen. Der Erzählstil erinnert an 3. Klasse Aufsatz, kindlich. Ich sah nur noch.Ich presste die Handballen.Was sollte ich tun.Ich durfte nicht.Ich wollte.usw, dies sind alles Satzanfänge eines 10-zeiligen Absatzes.
Grässlich. Sara selbst agiert auf der Suche ihrer leiblichen Mutter wie die Axt im Wald, plump und vollkommen empathielos platzt sie in das Leben ihrer leiblichen Mutter, und setzt somit die darauffolgenden Geschehnisse in Gang, könnte man direkt sagen selber Schuld. Im Großen und Ganzen ein Buch für die Papiertonne, bis Seite 188 quälte ich mich, dann flog das Schundwerk ins Eck.

15.10.2016 14:46:48
Leseratte

Nach dem ich das aktuellste Buch von Chevy Stevens "That Night" gelesen hatte, was ich schon von der ersten bis zur letzten Seite so atemberaubend spannend fand habe ich mir alle Bücher von ihr gekauft und wurde nicht endteuscht. "Never Knowing" habe ich gerade beendet und muss sagen Spannung pur. Es ist mir immerwieder schwer gefallen das Buch aus der Hand zu legen. Was mir sehr gut gefällt, ist der leicht lesbare Schreibstiel und und die einmal aufgebaute Spannung die sich bis zum Schluss nicht verliert. Besonders im letzten Viertel wird es immer spannender und die Geschichte nimmt immer wieder eine unvermutete Richtung.
Jetzt beginne ich das zuletzt gekaufte "Still missing" und freue mich schon auf den nächsten neuen Thriller von ihr.

06.03.2015 15:54:38
Margit Raven

Die Geschichte ist gut konstruiert, der Erzählstil anspruchsvoll, die Spannung wird gehalten, so dass man den Roman nicht zur Seite legen möchte und sogar über die unnötig beschriebenen Psychiater-Sitzungen großzügig hinweg sieht bzw. liest. Aber dann ist da das Ende, bei dem die Autorin dem Leser wohl eine gut gemeinte, herbe Überraschung bereiten wollte. Leider ist daraus eine jämmerlich an den Haaren herbei gezogene Horror-Story geworden, bei der sich, dem klassischen Klischee folgend, aus dem Gutmenschen ein Ungeheuer heraus schält. Das hat mich so geärgert, dass ich das Buch am liebten gegen die Wand geklatscht hätte.

13.08.2013 22:19:25
Steffi

Ich fand das Buch im großen und ganzen in Ordnung. An sich eine spannende Geschichte, allerdings finde ich dieses Psychiatergeschwätz etwas zäh, das habe ich meistens übersprungen. Was allerdings ziemlich nervt, und was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann warum das so gemacht wurde ist das ständige: ich sagte, er sagte, sie sagte. Das ist mir wirklich richtig auf die Nerven gegangen! In jedem Schulaufsatz wäre das rot angestrichen worden, und sowas von jemanden der als Beruf Autorin ist, kann ich nicht nachvollziehen!

27.01.2013 17:50:59
leila

also ich fand das buch sehr spannend die ganze zeit über...alle die schreiben das dieses buch schlecht ist,schreibt mir bitte was für bücher ihr den spannend fandet,weil ich kann mir nich vorstellen das es sooo viel bessere bücher gibt als das.währe für jeden tip dankbar weil ich wie gesagt fand ich es eins der spannendsten bücher..nur weiterzu empfehles dieses buch.b

25.11.2012 21:37:45
Mary

Also dieser Thriller war mit einer der spannendsten, die ich gelesen habe...
Ich war vom ersten Moment gefesselt von der Story und der Entwicklung der Geschehnisse...Die Hauptperson klingt authentisch und wie aus dem Leben gegriffen. Die Story ist schockierend und doch zu nem Großteil (Vergewaltigung und so) harte Realität..

Fazit: 100 % Gänsehaut!!

18.07.2012 06:56:19
danniplus

Einfach nur langweilig. Auch ich habe Seitenweise ausgelassen. Die Ideen bei beiden Büchern ( Still Missing und Never Knowing) waren gut aber die Umsetzung miserabel. Ich werde mir kein Buch mehr von Chevy Stevens kaufen.
Ich frage mich auch, wer den Sticker- Bestseller- vergibt. Bestimmt niemand der das Buch gelesen hat.

14.05.2012 16:37:31
Marina

Das buch hat mir sehr gefallen, es gab bücher die nicht so gut waren wie das !Möchte mir auf jeden fall noch das andre buch lesenzurzeit lese ich karen rose :)die bücher sind auch sehr gut !kann mir jemand noch gute bücher nennen ich bin nämlich sehr gespannd auf neue gute bücherwähre sehr nett ich freue mich für jede anzeige

05.05.2012 22:14:52
Renato

Ich bin endlich auf Seite 400 angelangt. Ich "darf" noch 88 Seiten lesen. Ich habe selten einen so langweiligen Thriller gelesen. Auf meinem Taschenbuch hat es Kleber drauf: Bestseller und unbedingt lesen. Ich kann beidem nicht zustimmen.
Es soll ja noch etwas Spannung geben, darum habe ich es bis jetzt noch nicht zur Seite gelegt. Ausserdem lasse ich längere Passagen aus. Ich denke, dass man diesen Inhalt gut und gerne auch auf maximal 200 Seiten hätte schreiben können.

04.04.2012 11:41:39
Daisy

WOW !! Bester Thriller den ich je gelesen habe. Der Thriller ist einfach ein MUSS!! Spannung pur, immer wenn man denkt: ok, jetzt ist wirklich der Höhepunkt erreicht, kommt die Schriftstellerin mit was neuem und schlimmeren um die Ecke .. spannung bis zur letzten seite .. Konnte das Buch kaum aus der Hand legen .. saß teilweise stundenlang im liegestuhl in der Sonne und hab einfach nur gelesen und alles um mich herum vergessen ...

06.01.2012 12:35:00
Steffi

Ich habe das Buch jetzt endlich beendet, hat sich manchmal ganz schön gezogen.
Ihr erstes Buch war auf jeden Fall spannender und es gab mehr Handlung. Nichts desto trotz hatte ich bis zum Schluss das Gefühl, da kommt noch was und bin am Ende dann auch nicht enttäuscht worden. Man kann sagen Chevy Stevens hält den Leser, trotz fehlender Handlung bei der Stange, in dem sie alles immer mehr aufbauscht und am Ende entlässt sie den Leser in einem (teilweise) unerwarteten Höhepunkt. Also: Geduld beim Lesen mitbringen!

18.11.2011 10:05:27
ADLER 1

Nach 130 Seiten habe ich aufgegeben und das Buch landet im Müll. Selten so ein langweiliges, schlechtes Buch gelesen. Auch scheint mir die Übersetzung sehr miserable zu sein. Sätze wie " ER, SIE sagte", "Mein gesicht brannte" usw. kommen alle Naselang vor, es ist einfach nur dämlich. Der Verlag solte sich schämen für seine unehrliche Bewertung "unbedingt lesen". Meine Empfehlung "unbedingt nicht lesen und nicht kaufen". Gerne verschenke ich mein Exemplar.

11.11.2011 16:25:23
findefüchsin

Nachdem ich von Chevy Stevens "Still Missing" gelesen hatte und restlos begeistert war, hatte ich mit großer Vorfreude das neue Buch " Never Knowing-Endlose Angst" zu lesen begonnen, und ich habe es nur zu Ende gelesen, weil ich immer noch dachte, daß es schon noch spannend werden würde. Nun muß ich sagen, "Never Knowing" reicht absolut nicht an "Still Missing" heran. Ich finde es zu großen Teilen langweilig. Viel zuviel Beschreibung des eigentlich völlig normalen Alltagslebens der Hauptprotagonistin, die dann plötzlich beschließt, ihre biologischen Eltern ausfindig zu machen. Das gelingt dann auch ziemlich schnell und ziemlich schnell erhält sie dann auch Kontakt zu ihrer leiblichen Mutter. Das alles geschieht irgendwie nur so nebenbei, dabei hätte die Autorin das spannender, geheimnisvoller und aufregender gestalten können. Denn sehr viel Spektakuläres passiert dann auch bis fast zum Ende des Buches nicht. Ich finde es einen Fehler, daß man schon auf dem Klappentext lesen kann, daß der Vater ein Massenmörder ist. Denn das Einschleichen des Vaters in das Leben der Protagonistin, was die Hauptgeschichte sein soll, ist meines Erachtens langweilig dargestellt, bis es dann endlich am Ende doch noch aufregend wird.

09.11.2011 14:44:27
Kom_Ombo

Wieder einmal ein sehr gutes Werk der Autorin. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite und aus der Perspektive der Hauptprotagonistin gelesen, sehr gelungen. Sie erscheint hin und wieder etwas nervig, weil sie wirklich alles hinterfragt - es jedoch dadurch schafft, alle Puzzleteile zusammenzufügen. Absolut lesenswert!

28.10.2011 19:07:21
Sandy

Ich habe mir heute das Buch gekauft und bin gespannt, denn stil missing von Chevy Stevens war schon der Hammer. Ich lese sonst immer Joy Fielding Charloote Link Cody MCFadyen , aber alles schon durch und hab nun eine neue Autorin gefunden welche super spannend schreibt . Sie schafft es einen zu fesseln bis zur letzten Seite