Feierabend

Erschienen: Januar 2011

Bibliographische Angaben

  • Meßkirch: Gmeiner, 2011, Seiten: 327, Originalsprache

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Zusammen mit ihrer Tochter Susanne lebt Helene in einer Kleinstadt am Rand des Schwarzwalds. Die Wochenenden verbringt sie mit Marius, der am anderen Ende wohnt. Alles scheint geregelt und eingespielt. Bis bei ihr eingebrochen wird. Der Dieb stiehlt nur ein Parfüm. Aber auch Jakob Silberzahn, der jüdische Psychoanalytiker, der deportiert wurde und als Geist im Arbeitszimmer haust, ist verschwunden. Dafür taucht wenig später eine dubiose Putzfrau auf, Marius entzieht sich und Susanne führt ein Doppelleben. Unaufhaltsam schlittert Helene in eine Lebenskrise. Sie beginnt sich mit der verdrängten Vergangenheit zu beschäftigen. Zu der auch Brunhilde gehört die behinderte Zwillingsschwester ihrer Mutter, die vor 70 Jahren in der NS-Tötungsanstalt Grafeneck umgekommen sein soll.

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Letzte Kommentare:
06.03.2013 12:31:06
Josef Klein

Kein Krimi, der Titel Kriminalroman weckte falsche Erwartungen.
Aber eine spannendes und lesenswertes Buch: sprachlich und im Inhalt.
Vergangenheit und Gegenwart werden in den Lebensschicksalen der 3 Frauenanschaulich - und die Schicksale stimmen nachdenklich.So verbinden sich Nazi-Zeit, Nachkriegszeit und die späten 90er Jahre/Jahrtausendwende miteinander.

Die Lektüe hat Spaß gemacht!