Vom Ursprung des Bösen

Erschienen: Januar 1954

Bibliographische Angaben

  • Boston: Little, Brown, 1951, Titel: 'The origin of evil', Seiten: 245, Originalsprache
  • Bern: Scherz, 1954, Titel: 'Vom Teufel gehetzt', Seiten: 191, Übersetzt: Lola Humm-Sernau
  • Frankfurt am Main; Berlin; Wien: Ullstein, 1978, Titel: 'Vom Teufel gehetzt', Seiten: 126
  • Köln: DuMont, 2002, Seiten: 283, Übersetzt: Monika Schurr

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Hollywood in seiner großen Zeit: Ein Juwelier wird beim Öffnen eines Päckchens zu Tode erschreckt und stirbt. Das Päckchen enthält einen toten Hund. Der perfekte Mord? Ellery Queen steht vor einem diabolischen Rätsel.

Vom Ursprung des Bösen

Vom Ursprung des Bösen

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Letzte Kommentare:
24.04.2013 09:20:40
Crispinfan

Ellery hat sich freigemacht, nicht nur von seinem nostalgischen Monokel, und es bekommt ihm hervorragend: Nackt bis auf ein Paar Sandalen liegt er vor seinem Fenster, „eine Leiche zu seinen Füßen“ – ein hübscher Einstands-Gag; gemeint ist nämlich das alte Hollywood, und es folgt eine exzellente bildhafte Beschreibung des neuen.

Das Szenario besteht aus einem seltsam gestelzten Drohbrief und mehreren Rätsel-Warnungen, darunter ein Zimmer voll toter Frösche, der Personenkreis ist hübsch übersichtlich, vom Schmetterlingsjäger zum Pseudo-Tarzan. Eine undurchschaubare Schönheit begeistert den Detektiv so, dass sich sein Körper „bis in die letzte Faser anspannt“, und ein Mal legt er ein Stepptänzchen hin (sein bestgehütetes Geheimnis, von dem nicht einmal Vater Queen weiß, aber das er mit Basil Rathbone als Sherlock Holmes, 1939, teilt)! Ja, fern vom rußigen New und seinem Kripo-Apparat, fern vom nostalgischen Britenvorbild ist aus dem Retorten-Helden, dem Zitate schleudernden Bücherwurm und dennoch athletischen, superklugen Ganovenjäger, ein Mensch geworden, locker und humorvoll, unterstützt von einem intelligenten, angenehm normalen Polizei-Detective, und das ganze Buch scheint durchdrungen von Sommer-Cocktails: „Die Wirkung, die er zu erzielen versuchte, litt etwas darunter, dass er beinahe von der Veranda fiel, ein wenig grün im Gesicht.“

Es fällt schwer, sich die Geschichte nicht in den 70ern vorzustellen: Während Deutschland aus Ruinen auferstand, gibt es im Hollywood schicke Lederklamotten, Fernseher, Zentralheizung und sogar Mülltrennung! Auch Monika Schurrs Übersetzung ist frei vom Flair der 50er Jahre.

Einige Ellery-Queen-Romane wünschte ich mir noch etwas straffer. Unbestreitbar sind aber die erzählerischen Qualitäten, die über die 08/15-Regieanweisungen anderer Autoren hinausgehen (à la „Er rutschte unbehaglich auf seinem Stuhl“) und die sich treffend in die Situation denken („Sie schlüpfte in die Garage und blinzelte, als sie aus dem Licht ins Dunkle trat“), häufig in gelungenen Bildern („Die Rasensprenger schickten Sträuße von Wasser in die Luft“).

Fazit: Statt großem, bluttriefendem Rätselkrimi ein moderner Whodunnit, vergnüglich und spannend.

04.07.2011 12:29:28
Inspektor

In manchen Abschnitten etwas langatmig, dafür entschädigt die Auflösung und die Idee(n) des Täters umso mehr. Schöne Idee, einen Kriminalroman ohne "echten" Mord so ausgeklügelt werden zu lassen. Durchgehend interessante Charaktere und ein Hauch Zeitgeist der Anfang 50er USA(Angst vor Atomkrieg, Korea-Konflikt) steigern das Lesevergnügen zusätzlich.
Meiner Meinung nach um Längen besser als "Der nackte Tod".