Der Augenjäger

Erschienen: Januar 2011

Bibliographische Angaben

  • Köln: Lübbe Audio, 2011, Seiten: 4, Übersetzt: Simon Jäger

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Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen. Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste "Patientin" geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein - und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen ...

Der Augenjäger

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Letzte Kommentare:
18.10.2018 16:11:11
ronny47

Der "Augenjäger" ist ganz klar eine Fortsetzung des "Augensammlers" und sollte nach diesem gelesen werden, möglichst mit kurzem Abstand (in der Stadtbücherei vorbestellen!). Spannend ist es wie immer, aber wie immer auch mit zahlreichen Ungeremtheiten. Das Motiv des "Augenjägers" Dr. Suker ist total an den Haaren herbeigezogen, das des "Augensammlers" wird nur kurz und oberflächlich erklärt, das von Iris praktisch gar nicht. Der Zahlencode erinnert an die Fernsehserie "Lost. Alles in allem75°. Und die gelbe Karte für "Klaus Alofs" der zu viel verraten hat...

16.03.2018 12:20:44
stoitschkov

Das war gar nichts! Keine Spannung, kein Stil, kein Realitätsbezug, kein Charme... Das letzte Mal habe ich mich über einen deutschen Krimi so sehr aufgeregt als ich die ersten 50 Seiten von "Milchgeld" gelesen habe. Doch der "Augenjäger" spielt noch in einer anderen (tieferen) Liga, denn dieser "Thriller"" entbehrt noch zusätzlich jeder, wie auch immer gearteten, Komik.
Den Leser mit grausigen Augen-OP's zu malträtieren genügt halt nicht, Fitzek schafft es auch noch die ganze Handlung von Seite zu Seite als übertrieben konstruktiert zu gestalten, was beinahe schon groteske Züge aufweist. Seine Stil, seine Sprache ist nicht literaturwürdig. Unglaublich, dass man mit einem solchen Schund Geld verdienen kann.

31.05.2014 08:54:43
Toyota

So ein gutes Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Ich war so gefesselt, das ich mit dem Lesen nicht mehr aufhören konnte, nur in den Momenten wo die Geschichte so krass wurde, um Luft zu holen und über die Abartigkeit des Augenjägers kurz nachzudenken. Definitiv ist dieses Buch nichts für schwache Gemüter, denn wer beim Lesen über genug Kopfkino verfügt ist "augennah" dabei.

27.10.2013 14:11:41
Klaus Alofs

Hat Fitzek beide Bücher schon zusammen geschrieben um dadurch mehr Profit zu bekommen ? Naja...der Augenjäger ist sehr unterhaltsam und somit eine fesselnde Urlaubslektüre.Jedoch nicht wirklich anspruchsvoll aber muss es das sein ?
Leider ist es etwas unlogisch (zumindest sehe ich das so). Wenn (wie sich am Ende herausstellt) Lahmann doch nicht der wahre Täter ist, wie kann er aalglatt am Telefon Zorbach zum Selbstmord anstiften.Das glaube ich schlichtweg nicht.Ich nehme dem Autor das hier nicht ab und halte es für total unrealistisch. Genau wie die vielen Wendungen im Buch.Am Schluss wird es nochmal gewendet.Ist doch arg überkonstruiert, oder ?
Trotzdem, wem das alles nicht stört ist es blendende Unterhaltung a la Hollywood, auch wenn Fitzek das gar nicht möchte.78 Grad.

17.07.2013 17:06:44
Konny

Hm.ich hatte den Augensammler gelesen und war begeistert, schnell hab ich den Augenjäger hinterher geschoben und bin ziemlich unschlüssig was ich dazu sagen soll. Sicher er war durcchaus spannend,kam aber bei weiten nicht an den Augensammler heran. Vieles wieder unlogisch und teilweise unverständlich. Nein nicht wirklich ein schlechtes Buch aber auh keines das man unbedingt lesen muß. Wenn man es lesen möchte sollte man sich aber meiner Meinung nach den Augensammler vorher durch lesen, bzw. hören, Her Jäger ließt nämlich phantastisch gut finde ich.

Von mir 70 Grad

23.06.2013 00:56:57
J. Harker

Ich beginne mal mit meinem Fazit:
Ich ärgere mich, das Buch nicht aus der Hand gelegt zu haben, sondern es fertig gelesen zu haben.
Eigentlich bin ich ein totaler Fitzek-Fan, dessen Bücher ich an einem Tag verschlingen kann. Für den "Augenjäger" habe ich drei Tage gebraucht und war immer wieder am überlegen es wegzulegen.
Die Spannung war konstant hoch, allerdings ist das so gut wie mein einziger positiver Punkt meiner Kritik. Denn die Charaktere waren sehr flach; teilweise war es für mich echt nicht nachvollziehbar, warum sie so handelten. Die Storyline kam mir so überdreht vor, dass der Satz mit "ich schreibe keine Hollywood-Drehbücher" meiner Meinung nach ganz falsch ist. Deshalb finde ich das Ende auch mehr als unpassend. Mir persönlich kommt es so vor, als wäre "Der Augenjäger" ein Versuch die restlichen Ideen, die der Autor vom "Augensammler" (welcher mehr als gelungen ist) in ein neues Buch zu quetschen, wobei alles irgendwie doch nicht ganz zusammen passt und mehrere offenen Fragen bleiben.
Ich zitiere noch einmal Roland Topor: "Ich sehe nicht ein, daß man Kunst oder Literatur mit seriösem Anspruch machen soll, ohne dabei zu unterhalten." Beim "Augenjäger" kommt es mit so vor, als wäre es zwar unterhaltsam, aber so gut wie gar nicht anspruchsvoll. Und daher kommt mir auch das Ende so falsch vor: Hat Fitzek damit versucht anspruchsvoller zu werden?
Ich habe das Gefühl, dass ich mir mit dem Lesen vom "Augenjäger" jetzt den "Augensammler" kaputt gemacht habe. Menno.

18.06.2013 14:04:46
simsa

Der erfolgreiche Augenchirurg Dr. Suker hat ein grausames „Hobby“. Erst entführt er Frauen, dann macht er sie zu seinen unfreiwilligen Patientinnen und entfernt ihnen in seinen Operationen die Augenlider. Weil ihm dies nicht genug ist, werden seine Opfer danach brutal vergewaltigt. Dass die Frauen nach diesem grausamen Ereignis Selbstmord begehen, schein wenig verwunderlich. Allerdings hat die Polizei nun eine (noch lebende) Zeugin für die Anklage gefunden, nur scheint diese kaum noch ansprechbar zu sein.
Doch die Kriminalpolizei wähnt einen zweiten Joker gegen den brutalen Mörder zu haben, die blinde Physiotherapeutin Alina Gregoriev.
Können sie neue Beweise gegen Dr. Suker finden, oder kann dieser, auf Grund einer mangelnden Beweislage, zurück in die Freiheit entlassen werden?
Die Bücher von Sebastian Fitzek, die ich kenne, sind alle unheimlich gut. So viel sei schon einmal vorweg geschrieben. Nach dem ich vom „Augensammler“ schon begeistert war, habe ich „Der Augenjäger“ nun verschlungen. Und es gab keine Chance, diesen spannenden Thriller kurz zur Seite zu legen.

Die Geschichte beginnt ca. dort, wo „Der Augensammler“ endet, stellt aber für Quereinsteiger, die den Vorgänger nicht kennen, kein Problem dar. Ich selber freute mich natürlich auf die Charaktere, die ich schon kannte und wurde beim Lesen nicht enttäuscht.

Auch wenn ich fand, dass es am Ende des 1. Drittels einen kleinen Hänger gab, erholte die Geschichte sich dann aber recht schnell wieder und das Spannungsbarometer ging rasant in die Höhe.
Ich selber liebe ja diese ganzen Verwirrungen, die Sebastian Fitzek für seine Leser(innen) einbaut. Immer wenn ich mich darin wähnte, endlich zu wissen was passieren könnte, schlug die Geschichte eine schnelle Kurve und ich stand wieder vor einer neuen Wendung. Super! So etwas kann mich beim Lesen ehrlich begeistern!
Nie kann man sich sicher sein, ob alles gut ausgeht, oder ob der nächste Schritt so verläuft, wie man denkt. Es gibt Überraschungen und unglaublich spannende Momente.
Und wenn ich spannend schreibe, dann meine ich so spannend, dass mir selbst das Vogelgezwitscher im Garten zu laut war, weil ich in eiskalte Schockstarre geraten bin.

Was mir auch noch sehr gut gefallen hat, war die kleine Warnung, die der Autor direkt zu Beginn an seine Leser richtet. Dort werden wir aufgeklärt, dass es sich um eine Fortsetzung handelt, die aber auch selbständig zu lesen ist. Diese Warnung war aber so locker verfasst und brachte mich einfach gut ins Buch hinein.
Ich wünschte andere Autoren könnten so etwas auch machen. Dann hätte so manches Mal nicht mit einem falschen Teil begonnen.

Und das letzte Kapitel fand ich auch genial und sehr ehrlich! Ich möchte nicht weiter darauf eingehen, aber ich weiß es zu schätzen, dass es im Buch so geschrieben steht!

Mein Fazit:
„Der Augenjäger“ ist ein würdiger Nachfolger vom „Augensammler“. Auch für Neueinsteiger bietet dieses Buch viele Spannungsmomente. Ich selber empfehle aber den Vorgänger zu kennen. Und für Thriller-Fans wird dieses Buch sowieso sehr spannende Lesestunden bereiten! Einfach klasse

18.02.2013 08:20:50
rolandreis

Bei dem Buch handelt es sich in gewissem Sinn um den Nachfolger des "Augensammler". Man sollte die Bücher auch in dieser Reihenfolge lesen, um im Thema besser mitzukommen. Der "Augenjäger" beginnt sehr stark und extrem spannend. Leider lässt meiner Meinung nach die Qualität des Thrillers gegen Ende mit vielen Wendungen ein wenig nach und ist zum Teil vorhersehbar. In Summe aber trotzdem eine gelungene Fortsetzung vom "Augensammler", bei der man immer wieder gefesselt wird.

11.12.2012 06:07:52
Schnagg

Der Augensammler hat mir persönlich besser (spannender) gefallen als der Augenjäger.
Dennoch ein Buch mit ungeahntem Ende. Ein WirrWarr an Spuren u. Einfallsreichtum ... ein Mitfiebern kann nicht unterbunden werden ... ... das Ende kam dann knüppeldick ! Ein MUSS für alle Fans des Augensammlers !
Trotz Hinweis Fitzek´s, dass man den Augensammler vorher nicht gelesen haben muss, weil es ein in sich abgeschlossener Psychothriller ist, so würde ich doch empfehlen den Augensammler voranzustellen. Es lohnt auf alle Fälle. Wenn man dieses Buch ausgelesen hat, hat man den dringenden Wunsch manches beim Augensammler nachzulesen.
Auf den Inhalt der Story selbst möchte ich nicht weiter eingehen, würde es doch die Spannung nehmen oder Details verraten u. das wäre schändlich :-)

01.12.2012 04:18:10
Frostkoeddel

Für mich ein absolut enttäuschendes Buch. Hatte in chronologischer Folge alle von Fitzek gelesen, und muss leider sagen, ab Splitter wurden die Plots schlechter und schlechter.
Ich bin "eigentlich" ein Fitzek- Fan, aber mit dem Augenjäger lässt meine Begeisterung nach. Ich habe die Spannung, die mich bei Splitter z.B. von Anfang an begleitet hat sehnsüchtig erwartet, und leider hat es mich erst auf den letzten ca 70 Seiten erwischt. Ich war mehrmals am überlegen, das Buch zur Seite zu legen, aber das konnte ich mit einem "Fitzek" nicht machen. Ich habe überhaupt nicht in die Story hinein gefunden.
Ich bin sehr traurig und hoffe, dass Hr. Fitzek wieder zu seinen alten Thriller- Plots zurück findet.
Ich traue mich dennoch an "Abgeschnitten" heran.
Leider für dieses Buch nur 60°

18.11.2012 13:31:40
Anne-K.Seipt

Ich hatte den Augensammler gelesen und dann den Augenjäger als Hörbuch gehört. Das wird von Simon Jäger gelesen. Ist wirklich sehr spannend. Man muss zwar nicht den Augensammler vorher schon kennen, aber schöner ist es schon, weil man dann die Personen und die Vorgeschichte schon kennt. Ich also nur empfehlen, auch den Augensammler vor dem Augenjäger zu lesen oder zu hören. Beides sind für mich zwei den besten Bücher, die ich je kennenlernen durfte. Werde mir auf jeden Fall schnell wieder was von Sebastian Fitzek besorgen; total spannend und aufregend geschrieben. Danke, danke, danke für so viel Talent - da macht lesen bzw. hören echt Spaß.

01.11.2012 16:36:27
MamaSiebhirn

Ich hab das Buch gerade vor einer Stunde aus der hand gelegt und bin wie immer begeistert! Da ich den Augensammler vorher schon gelesen habe kam ich nach einigen Seiten des Augenjägers ganz leicht in dieses Buch hinein und habe es innerhalb von 2 Tagen durchgelesen.
Der nächste Fitzek liegt schon parat und ich hoffe es werden noch ganz ganz viele weitere folgen. Ich liebe diese Bücher, spannung von der ersten bis zur letzten Seite! Weiter so!!

18.10.2012 14:57:06
Tina

Ales erstes : BITTE KLÄRT MICH JEMAND AUF; WAS ES MIT DEM ZAHLENCODE AUF SICH HATT?
Hab ich das überlesen ?

SO nun zum Buch allgemein: Ich fands wieder klasse.
Zwar nicht ganz so super spannend wie die vorherigen aber trotzdem hat es sich wieder so in einem durchlesen lassen.
Leider ist es zu lange her, dass ich den Vorgänger las. Daher weiß ich gar nicht mehr genau, ob das Ende des Augenjägers nun logisch ist oder nicht..

Ich würde daher empfehlen, den Augensammler zuvor zu lesen.

15.07.2012 18:13:01
Tafkadasom

Ich würde das Buch jedem Fitzeck-Fan empfehlen. Das Ende ist mir nur etwas zu depressiv. Aber im Großen und Ganzen war ich mit jeder Wendung wieder überrascht und kann mich auch dem Grummeln von Sasi anschließen.
Die Kritik an dem Buch ist nur stellenweise berechtigt. Meiner Meinung nach handeln die Figuren verständlich. Aber man sollte sich lieber seine eigene Meinung bilden. Meine ist: Ein guter, spannender Thriller.

07.06.2012 13:54:42
M-L

Ich habe den Augensammler nicht gelesen ( er war in der Bücherei ausgeliehen). So habe ich nicht auf die Vorbemerkungen von Herrn Fitzek gehört, vielleicht ein Fehler??. Mir hat das Buch nicht gefallen. Es erschien mir die ganze Szenerie zu sehr ausgedacht , nur auf Effekthascherei ausgelegt. Fast immer konnte ich das Verhalten der einzelnen Personen nicht nachvollziehen. Oft erschienen sie mir auch zu unlogisch. Manchmal hatte ich das Gefühl, der Autor selbst hat seinen roten Faden verloren.

27.05.2012 20:52:07
V80

Ich muss leider gestehen das ich total enttäuscht bin. Auch ich bin ein Fitzek Fan und habe alle seine vorherigen Werke gelesen. Jedoch ist eins nicht übersehbar: insbesondere seit dem Augensammler offenbart Fitzek gravierende Lücken in seinen Handlungssträngen. Der Versuch am Ende innerhalb von 5 Seiten alles zu erklären ist umso trauriger.
Meine Bitte: lieber Fitzek komm zurück

19.05.2012 11:09:20
Sasi

Ein wirklich brillianter Thriller,
hab - besonders das Ende - regelrecht verschlungen!

Sebastian Fitzek ist einfach genial!
Dieses ganze Hin und Her - superspannend!

Immer wieder denkt man "okay, jetzt ist also alles aufgeklärt. hm.." und plötzlich ist wieder alles anders!

*grummel*
ich hatte mir doch schon beim letzten Fitzek-Thriller vorgenommen, "sinnlose" Schlüsselsätze mal als potentielles Anagramm anzusehen, hab's aber vergessen - erhöht aber natürlich die Spannung und bringt am Ende dann einen "Aha"- Effekt :)

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Fazit: äußerst empfehlenswerter Thriller, auch wenn man "Augensammler" vorher schon gelesen haben sollte..

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10.05.2012 15:29:32
Anja

Ein spannendes Buch, welches entgegen der Beteuerung des Autors aber auf jeden Fall die vorherige Lektüre des "Augensammlers" voraussetzt, weil hier der komplette Fall des "Augensammlers" nachträglich aufgeklärt wird.

Leider bleiben im Buch noch einige Fragen offen, am meisten hat mich der blöde Zahlencode beschäftigt, der an zwei Stellen im Buch eine zentrale Rolle zu spielen schien, aber nie aufgeklärt wird. Wahrscheinlich hat ihn Fietzek über die Millionen Irrwege der Handlung und überraschenden Wendungen selbst aus den Augen verloren.

Dennoch ist das Lesen empfehlenswert und bietet auf jeden Fall Suchtpotenzial.

16.04.2012 12:08:57
Dante.

Inhalt:
Alexander Zorbach, Journalist, dessen Frau vom Augensammler ermordet wurde, ist noch immer auf der Suche nach seinem Sohn Julian. Er erscheint 7 Minuten nach Ablauf des Ultimatums am Ort des Verstecks. Anders als erwartet gibt ihm „Der Augensammler“ Frank Lahmann eine zweite Chance seinen Sohn zu retten. Wenn Alexander seinen Sohn mehr liebt als sein eigenes Leben, soll er sich mit der Pistole, die er vorgefunden hat, durch einen Schuss ins linke Auge töten. Wie wird sich Alexander entscheiden?

Alina Gregoriev, seit ihrer Kindheit blind, Physiotherapeutin mit medialen Fähigkeiten soll Dr. Zarin Suker, tagsüber einer der angesehensten Augenchirurgen und nachts ein psychopatischer Mörder, der sich in Untersuchungshaft befindet behandeln. Die Polizei erhofft sich, durch ihre Gabe Licht ins Dunkel zu bringen, denn Sukers letztes Opfer, das entkommen konnte scheint zu keiner Aussage mehr fähig und so gibt es keine Anhaltspunkte um Suker weiter festzuhalten. Dieser erkennt Alina jedoch und macht Ihr das Angebot, ihr Sehvermögen wieder herzustellen. Schnell findet Alina sich mitten im makaberen Spiel des Augenjägers wieder.

Fazit:
Durch den mitreißenden und durchgehend spannenden Erzählstil des Autors findet man schnell in die Geschichte hinein und so im Thema gefangen, dass man den Roman nicht aus der Hand legen kann. Bis zuletzt findet der Leser sich in einem Verwirrspiel aller ersten Güte wieder. Um einen besseren Gesamteindruck von den beiden Protagonisten zu erhalten, empfiehlt es sich vielleicht die vorangegangene Warnung zu berücksichtigen, auch wenn die Geschichten nicht direkt aufeinander aufbauen. Definitiv empfehlenswert!

06.02.2012 15:06:25
M. Winkelmann

Eines vorneweg. Ich empfehle, dass man erst den Augensammler lesen sollte, bevor man den Augenjäger liest (auch wenn der Autor anderer Meinung ist).
Das Buch ist wieder spannend geschrieben und gut erzählt. Einer meiner Vorkritiker meint, dass einige Stellen unlogisch sind und dass die eine oder andere Figur dies oder jenes hätte tun können. Mal im Ernst. Es ist eine fiktive Geschichte (hoffentlich!!) und der Schriftsteller hat die Geschichte halt so und nicht anders geschrieben. Und es bleibt halt seine Geschichte. An den Büchern von Fitzeck liebe ich zum einen die kurzen Kapitel (für Bahnfahrer ideal) und zum anderen, dass die Krimis in Berlin/Brandenburg spielen. Da kommen heimatliche Gefühle auf, die den Grusel nur noch erhöhen. Und dieser Grusel war auch bei diesem Roman wieder da, so dass die Nacht zum Lesetag wurde. Ich kann das Buch weiterempfehlen und wünsche allen Lesern die gleiche gute Unterhaltung, wie ich sie erlebt habe. Übrigens ist der Schluss des Buches wieder ein echtes Fitzeck-Ende. Persönlich hätte ich die Hollywood-Version vorgezogen. Aber es ist halt seine Geschichte.

05.02.2012 13:51:34
Mel.E

Nachdem ich den Augensammler von Sebastian Fitzek quasi verschlungen habe, musste ich den zweiten Teil, um den es sich heute drehen wird, auch unbedingt lesen. Die Vorankündigungen in diversen Bücherforen und Onlineshops stießen mich immer wieder darauf und so legte ich das Buch erst einmal auf meine Wunschliste um es irgendwann einmal zu bestellen. Auf Vorablesen.de konnten 100 glückliche Gewinner oder Gewinnerinnen das Buch vorablesen, aber da das Los nicht auf mich fiel, musste ich meine sauer verdienten Webmiles dafür einlösen und ich muss sagen, es war ein mehr als guter Kauf, denn dieses Buch ist meiner Meinung nach das Beste was Fitzek bisher geschrieben hat. Ich merke, dass ich immer mehr zur Thriller- und Psychothrillertante mutiere, und Fitzek erklärt es in seinem Buch hinten im Nachwort so, dass jeder seine Ängste und Alpträume hat, aber nicht jede/r, der einen Thriller schreibt, gleich ein Psychopath ist, ebenso diejenigen, die einen Thriller lesen. Das hat mich doch ein klein wenig beruhigt, denn ich sah mich schon als Axtmörder um die Häuser ziehen. Was natürlich völliger Blödsinn ist, aber ich gestehe, ich liebe diesen Gänsehauteffekt, den manche Bücher in mir auslösen, und ich stelle fest, dass ich hin und wieder auch das Atmen vergesse oder hochschrecke, wenn plötzlich jemand an meinem Bett steht. Man sollte mich also bitte nicht stören, wenn ich etwas mit Hochspannung lese. Anrufe nehme ich auch sehr ungern entgegen.

Durch die Leseprobe habe ich mir schon ein bissel was zurechtgelegt, aber alles, was ich erwartet hatte, übertraf alles, denn es wurde schlimm, schlimmer, am schlimmsten. Fitzek spielt mit der Psyche seiner Leser. Immer wenn ich dachte, schlimmer geht es nicht mehr, kam immer noch etwas hinterher, was grausamer war als alles, was ich erwartet habe. Die Spannung hält sich durch das komplette Buch und hinterlässt nicht nur ein komisches Gefühl im Bauch, sondern lässt uns atemlos zurück, denn der Schluss ist rasant und fast schon unglaubwürdig, aber wer schon des öfteren Psychothriller gelesen hat, weiß, dass sie davon leben und wir als Leser dies auch ewarten, ansonsten kommt von uns in unseren Rezis zu Büchern: Li-L-Langweilig und langweilig ist das Buch auf keinen Fall. Nur wie immer bei Fitzek viel zu kurz. Ich hätte noch stundenlang weiterlesen können, aber das Buch war schnell vorbei und es wie mit einem guten Film, der wirkt auch noch ein wenig länger in uns nach. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wie Fitzek dies noch steigern will, oder ob mit dem Augenjäger die Geschichte ihr Ende gefunden hat. Was sich bis jetzt so angehört hat wie eine Liebeserklärung an den Autor mag Recht haben, denn bisher konnte mich jedes Buch von Sebastian Fitzek mitreißen und faszinieren. Besonders gefreut hat mich die Aussage, dass “Das Kind” verfilmt werden soll. Etwas lesen oder sehen ist eine ganz andere Geschichte, aber vielleicht dann irgendwann auf DVD? Fürs Kino bin ich dann doch nicht hartgesotten genug.

Jetzt habe ich viel drumherum geschrieben und das Buch noch gar nicht wirklich beschrieben, aber ganz ehrlich? Das will ich nicht, denn ihr sollt das Buch selbst lesen. Wenn ich alle Spannung vorwegnehme, könnt ihr euch den Kauf sparen und das wäre doch ziemlich dämlich, oder?

OK, überredet, ganz kurz, damit ihr mir auch glaubt, dass ich das Buch wirklich gelesen habe.

Gleich am Anfang gibt es ein Vorwort des Autors, in dem er darauf hinweist, dass es sinnig ist, auch den ersten Teil, also “Der Augensammler” zu lesen und dies unterstütze ich total, denn es werden euch der eine oder andere Gedanke oder die Hintergrundinformationen fehlen. Es ist nicht so, dass man “Der Augenjäger” nicht versteht, sollte man den ersten Teil nicht kennen, aber die Zusammenhänge werden klarer und die Personen Alexander, Alina, Frank und Julian werden euch gleich bekannt sein. Diese vier sind diesmal aber nicht die Hauptpersonen dieses Buches, sondern es kommt noch jemand dazu. Und zwar Dr. Suker, der den Frauen die Augen öffnen will, und das macht er in einer besonders ekelhaften und widerwärtigen Weise – er entfernt ihnen die Augenlider. Damit aber nicht genug, er vergewaltigt und quält sie, und die Frauen suchen Erlösung, indem sie sich das Leben nehmen, da sie die innere und äußere Qual nicht ertragen können. Noch eine wichtige Person ist Nicola, und da habe ich etwas gelernt, und zwar, dass die menschliche Iris bei manchen Menschen tricolor sein kann und dieses sie zu etwas Besonderen macht. Bisher habe ich das nur mit Hunden in Verbindung gebracht, denn unser Sheltie ist auch tricolor, d.h. er weist 3 verschiedene Farben auf. Das dieses auch am Auge, rund um die Iris so genannt wird, war also neu für mich. Nicola ist also für Dr. Suker ein besonderer Schatz. Dr. Suker ist wirklich krank und ein Mann der 1000 Gesichter. Jemand, der mir wirklich Angst eingeflößt hat.

So weit so gut, mehr werdet ihr von mir nicht erfahren, das dürfen dann andere übernehmen, die die Handlung komplett ausschlachten und somit verhindern, dass man das Interesse an dem Buch verliert. Das nennt man Spoilern, weiß ich auch erst seit kurzem. Ich will hier aber nicht rumspoilern, sondern einfach nur noch sagen, dass ich eine ganze Weile gebraucht habe um wieder herunterzukommen und sich mein Atem und mein Puls wieder so einigermaßen beruhigt hatten. Das Buch hatte auf mich eine mächtige Wirkung und ich schiebe es auf die Tatsache, dass das Spiel, welches Frank angefangen hatte mit Alexander zu spielen, lange nicht vorbei war und sich durch das ganze Buch zog. Ob es ein Happy End gibt, müsst ihr schon selbst herausfinden. Und hier wieder die Aufforderung: Lest das Buch!

Da ich nichts Negatives finden kann, außer der Tatsache, dass es in unserer Welt leider viele psychisch kranke Menschen gibt, die es genießen mit unseren Ängsten und Alpträumen zu spielen – man braucht nur Nachrichten zu schauen, da könnte einem doch schlecht werden – gibt es von mir natürlich eine Leseempfehlung und gerechtfertigt 5 Sterne für den neuen Fitzek “Der Augenjäger”.

Unglaublich spannend und echter Gruselfaktor!

16.01.2012 20:36:11
Elvira

Ich bin ein Fan von Fitzek und habe alle Bücher von ihm gelesen. Mir gefällt die Art, wie er Spannung aufbaut. Kein unnötiges Rumgelaber, das hat er nicht nötig, es passiert einfach viel in seinen Krimis. Aber in den letzten Büchern hatte ich den Eindruck, daß die Spannung immer mehr zu Lasten der Logik und Glaubwürdigkeit geht.

Mußte man schon beim Augensammler über einige Ungereimtheiten hinwegsehen, so wird es beim Augenjäger selbst für einen gutmütigen Fan schwierig. Die Handlung ist ja schon recht kompliziert und erfordert Nachlesen in Teil 1, wenn man alle Personen kennen will. Doch wenn man sich als Leser nun diese Mühe macht, wird man leider trotzdem nicht mit einer logischen Auflösung belohnt.

Am Ende bleiben viele Fragen offen. Wie konnte Zorbach sich in den Kopf schießen und dabei unverletzt bleiben? Wo kommt Iris her und was ist ihr Motiv? Was hat Tamaras Vater mit der Sache zu tun? Warum wartet der Augensammler so lange mit seiner Rache und was will er überhaupt? Wurde Alina tatsächlich vergewaltigt und wenn ja, woher wissen Augenjäger und –sammler davon? (Wenn es einer von beiden selbst war, hätte sie das ja wohl am Geruch erkannt, oder? wo sie doch sonst die reinste Superheldin ist?)

und am meisten stört mich: wieso geht das letzte Opfer des Augensammlers nicht einfach zur Polizei und klärt alles auf??? Er/sie hatte tagelang Zeit dazu! Und keinen wirklichen Grund dagegen! Das finde ich den größten Fehler des Buches. Wer das Ende gelesen hat wird wissen was ich meine …

Trotzdem werde ich auch das nächste Buch vom Fitzek lesen. Ich hoffe aber, daß er sich mal auf seine Anfänge besinnt und wieder etwas mehr „back to the roots“ geht (Die Therapie, Das Kind). Nicht noch mehr unlogische Aufgüsse vom Augensammler, dessen Drillingsbruder dann im nächsten Teil Augen ißt o.ä.

13.01.2012 10:13:11
Sacomo

Wichtig ist hierbei das man im jeden Fall vorher den "AUGENSAMMLER" gelesen hat.

Sonst kann man dem ganzen wirklich nur schwer folgen, bzw. bräuchte man dann auch nicht den "Augensammler" mehr lesen weil dort ja dann quasi der "Täter" bereits veraten worden wäre...

Ich persönlich konnte diesen und jeden anderen Buch von Fitzek sehr gut folgen und es ließ sich flüssig lesen.

Keine langen Umschreibungen um Seiten voll zu bekomen sondern Tak, Tak, Tak... Eins ins andere...

Spannend, Energiegeladen und ich wollte nun endlich wissen wer es ist. Es bleibt bis zum Ende einfach spannend !

Gutes Buch und für einen 2. Teil (was es doch trotz allem irgendwo ist) super !

Ich mag eigentlich keine Mehrteiler etc.
aber in dem Fall ist´s wohl ne ausnahme ;-)

29.12.2011 22:47:31
HeJe

Nicht schlecht, nicht schlecht. Gut durchdachter Plot -wie beim Vorgänger-, jedoch muss ich auch sagen, dass mich dieses werk ziemlich verwirrend unterhalten hat... Die Story ist sehr komplex und man sollte definitiv das Vorwerk gelesen haben, sonst kann man der Handlung kaum folgen.

Am Ende war es mir fast schon zu anstrengend den Überblick über all die Täter, Motive und Opfer zu behalten. Dennoch wurde ich gut unterhalten und fieberte am Ende ebenso mit wie jeder andere Fitzek-Fan.

85°

20.11.2011 20:07:03
ratanie

Grausam...
Ich bin wirklich schwer enttäuscht.
Hab ich sonst Fitzeks Romane verschlungen..war ich schon von der Konfusität des Augensammlers genervt.
Der Augenjäger ist leider noch chaotischer.
Tatsächlich gibt es keinen echten Spannungbogen sondern der Leser wird durch die Szenerie gehetzt..bis er genervt aufgibt noch "mitzuraten" wer der Täter oder das Opfer sind..oder was überhaupt passiert..
"Auferstanden von den Toten" wäre vllt. ein passender Begriff..jedenfalls wenn man dem ahnungslosen Leser nicht zuviel erzählen will..
Wer das Buch gelesen hat weiß wovon ich spreche...

18.11.2011 10:32:50
€nigma

"Der Augenjäger" unterscheidet sich von Fitzeks vorherigen Büchern dadurch, dass hier nicht nur gelegentlich Figuren aus vorherigen Bänden auftreten, sondern dass der vorherige Fall "Der Augensammler" noch nicht abgeschlossen ist und deshalb während des ganzen Romans parallel zum neuen Fall weiterläuft. Dabei sind die Protagonisten dieselben wie im Vorgängerband: Alexander Zorbach und die blinde Alina Gregoriev. Während Alexander sich hauptsächlich mit der Jagd auf den Augensammler befasst, da dieser seinen Sohn Julian entführt und möglicherweise bereits getötet hat, soll Alina mit ihren "medialen" Fähigkeiten dabei helfen, stichfeste Beweise gegen Dr Zarin Suker alias "Augenjäger" zu finden. Mir persönlich war das zuviel und ich hätte es vorgezogen, wenn sich dieses Buch mehr mit dem Augenjäger und seinem interessanten Motiv befasst hätte.
Der Autor bleibt seinem bewährten Konzept treu, die Kapitel sind relativ kurz gehalten, berichten in schnell wechselnder Folge aus unterschiedlichen Perspektiven und enden mit den fitzektypischen Cliffhangern, die zum schnellen Weiterlesen animieren. Die Handlung nimmt ca ab der Hälfte des Buchs immer mehr Fahrt auf und wird rasanter und spannender. Allerdings geht damit auch eine proportionale Zunahme der Abstrusität und Unglaubwürdigkeit einher. Vor allem die medizinischen Details über Zorbachs schwere Verletzung und wundersame Rehabilitation sind realitätsfern.
Gut gefallen hat mir die originelle Art, wie Fitzek im letzten Kapitel mit den Erwartungen und Hoffnungen der Leser spielt, um dann ein für einen Fitzek-Krimi überraschend realistisches und vom Leser eher nicht erwartetes Ende zu präsentieren.

Fazit: "Der Augenjäger" bietet spannende Unterhaltung, kann aber nicht übermäßig ernst genommen werden. Ich möchte unbedingt zur Einhaltung der Reihenfolge 1. "Augensammler", 2. "Augenjäger" raten, falls man beide Bücher lesen möchte, anderenfalls könnte der Leser beim "Augenjäger" der Handlung nicht besonders gut folgen und hätte beim "Augensammler" keine spannende Lektüre mehr vor sich.

05.11.2011 22:59:20
Chrisu

Wau, Sebastian Fitzek hat es wieder geschafft, mich von Anfang an auf die Folter zu stellen. Er zieht den Leser voll in seinen Bahn und zwingt ihn, immer wieder über das Geschehen Spekulationen in Zweifel zu ziehen. Und das geht durch das ganze Buch so. Und zum Schluß die große Enthüllung - alles ist anders als man glaubt - spannend, gruselig, herrlich.

03.11.2011 17:15:36
Christoph

mit dem augenjäger hat sebastian fitzek wieder einen tollen krimi und eine tolle vorsetzung vom augensammler geschrieben. ich habe das werk in wenigen stunden ausgelesen gehabt und war vom ende wieder sehr überrascht. ich bin schon auf das nächste buch dieser tollen reihe gespannt! absolute lese empfehlung, wie eigentlich für alle fitzek werke!

22.10.2011 22:02:08
kleener Teufel

Das Buch ist der absolute Hammer.
Ich habe es regelrecht verschlungen. Es fiel mir schwer es aus den Händen zu legen. Bei mir wurde sprichwörtlich \'die Nacht zum Tag\'.
Es ist spannend von der Ersten bis zur Letzten Seite, und läßt einen nicht mehr los.

Und ich finde nicht das die Spannung gleichbleibend ist. Im Gegenteil. Sie steigert sich von Kapitel zu Kapitel.
Die Wendungen innerhalb des Buches sind echt heavy.

Mein Fazit.

Eines der Besten Bücher die ich von ihm gelesen habe.
Ich finde sie zwar alle super, aber der Augenjäger hat meine Erwartungen echt übertroffen.

Für Sebastian Fitzek-Fans auf jeden Fall ein absolutes Muß!

100% gelungen!

20.10.2011 18:16:07
subechto

Sammler trifft Jäger

Um es gleich vorwegzunehmen, ich hatte den Augensammler von Sebastian Fitzek nach etwa 100 Seiten abgebrochen und hatte trotzdem nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Denn gleich am Anfang des Augenjägers gibt es eine Zusammenfassung des Vorgängerromans. Insofern finde ich es auch ein bisschen unverschämt, dass der Autor zu Beginn versucht, den Sammler, quasi im Doppelpack zusammen mit dem Jäger, nochmals zu vermarkten. Ich denke, diese „Warnung“ kann man getrost ignorieren...

Doch worum geht es? Dr. Zarin Suker ist ein Augenarzt, der sein Können dazu benutzt, Frauen zu bestrafen, indem er ihnen die Augenlider entfernt und sie anschließend vergewaltigt. Aber wofür?

Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt, zum einen aus der Sicht von Alexander Zorbach, zum anderen aus der Perspektive von Alina Gregoriev. Beide bestens bekannt aus dem Augensammler.

Erneut hat mich Fitzek enttäuscht. Der Mittelteil ist langatmig und langweilig und alles andere als neu. Eine Mischung aus Übersinnlichem und Parapsychologie, Schuld und Sühne, Rache und Vergeltung. Ein amoklaufender Vater, der im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen geht, als Held der Geschichte!?

Der Erzählstil ist eher albern als witzig und hat oft etwas „oberlehrerhaftes“, wenn der Autor über die Erfahrungen von Blinden spricht oder doziert, dass Psychotherapeut und Physiotherapeut nicht dasselbe ist *ha-ha*

Auch die Wortwahl (cool, geil, das F-Wort) hat mich eher abgetörnt. Das letzte Drittel ist dann wieder recht spannend, wie in einem amerikanischen Actionfilm, aber der Täterswitch so unglaubwürdig, dass er mich nicht überzeugen konnte.

Am Ende werden persönliche Rache und Selbstjustiz nicht etwa geahndet, sondern es gibt so etwas wie ein Happy End... Hallo? Irgendwo habe ich gelesen, dass es weitere Fortsetzungen geben soll... Das wäre wirklich gruselig!

Last but not least stört es mich, wenn ein Buch nicht authentisch ist, der Autor nicht gründlich recherchiert bzw. sich nicht entsprechend beraten lässt. Mit der „Taucherbrille“, die hier eine zentrale Rolle spielt, ist wohl eher eine „Schwimmbrille“ gemeint.

Auszug aus Wikipedia: „Eine Taucherbrille ist eine fälschliche Bezeichnung für die Tauchmaske, denn eine Brille umschließt nicht die Nase, eine Maske schon. Es wird zwischen Tauchmaske und Schwimmbrille unterschieden. Die Schwimmbrille schützt die Augen etwa vor Chlorwasser (hier Staub). Sie unterscheidet sich von der Tauchmaske durch die kleineren Gläser, die einfachere Bänderung und vor allem durch den fehlenden Nasenerker.“

Zum Glück habe ich das Buch geliehen bekommen, gekauft hätte ich es ganz sicher nicht.

Fazit: 3- würde ich sagen und somit gerade noch befriedigend.

17.10.2011 17:21:31
Desideria80

Das Buch ist eigentlich schon auf den „Augensammler“ angepasst und somit ist es notwendig den Vorgänger zu lesen. Das Vorab! Sebastian Fitzek ist ohne Zweifel ein äußerst erfolgreicher Autor. Und auch mit diesem Werk hat er wieder ein grandioses Buch in die Buchläden gebracht. Fitzek hat wirklich das Talent seine Leser total in die Irre zu führen. Eine sehr spannende, emotionale, rasante, atemberaubende und rätselhafte Geschichte. Die ständig wechselnden Blickwinkel und das Böse was auf fast jeder Seite wieder neu ins Leben gerufen wird, macht das Buch zu einem Psychothriller der „besonderen“ Art. Und auch der Spannungsbogen ist perfekt abgestimmt und steigert sich von Seite zur Seite. Der Leser wird somit nicht mehr von der Geschichte losgelassen und das eigentliche Leben, gerät mehr oder weniger in den Hintergrund. Man will eigentlich nur noch lesen.

16.10.2011 22:07:54
Katja

Das Buch beginnt mit mit einem Artikel, der den Inhalt des Buches "Der Augensammler" zusammenfasst und auch das Ende vom Augensammler verrät, damit dürfte das Lesen vom Augensammler nach dem Augenjäger weniger spannend sein. Da ich aber "Der Augensammler" nicht gelesen habe, war diese Zusammenfassung für mich sehr sinnvoll. Der Autor verweist im Vorwort darauf, das es kein direkter Folgeroman ist, man also nicht unbedingt "Der Augensammler" gelesen haben muss, um dieses Buch zu verstehen; dem kann ich beipflichten.

Das Buch, gestaltet in zwei Handlungssträngen, einen um Alina Gregoriev und den anderen um Alexander Zorbach,liest sich wie alle Fitzeks flüssig und beginnt auf den ersten Seiten wirklich spannend. Im ersten Drittel zieht sich die Handlung etwas dahin. An einigen Stellen, in den Szenen mit Nicola, habe ich Tränen gelacht, die Wortgefechte der beiden waren spritzig und haben die Szenen aufgelockert. Die Spannung zieht im Mittelteil enorm an, kurze und knackige Kapitel mit gelungenen Übergängen haben mir schöne Lesestunden gebracht.

Die Wendungen, typisch für Fitzeks Bücher, fallen im Augenjäger unglaubwürdig aus und sind wenig nachvollziehbar. Etwas kreativere und logischere Wendungen dürften es für meinen Geschmack schon sein. Das Ende ist gutes Mittelmaß.

Fazit:

"Der Augensammler" ist ein lesenswertes Buch, das zwar nicht zu den Besten von Sebastian Fitzek gehört,aber sich doch in seinem guten Mittelfeld einordnen kann. Anfangs doch etwas schwerfällig, kommt es im Mittelteil in Fahrt und bringt zum Ende einige Wendungen mit sich, diese sind unglaubwürdig und wenig nachvollziehbar. Das Ende geht in Ordnung.

Dem Buch an sich vergebe ich 3 Sterne, gehört es nicht zu Fitzeks besten und spannendsten Thrillern. Realisten dürften an diesem Buch mitsamt seinen Wendungen weniger Vergnügen haben. 1 Stern Bonus vergebe ich für die Danksagung, die ist wieder genial und allemale lesenswert.

12.10.2011 10:55:41
enzian

Abgründe der menschlichen Seele




Inhalt des Buches:





Wir begegnen Johanna Strom, die sich in einer psychiatrischen Anstalt befindet. Johanna ist depressiv und alkoholabhängig, zudem ist ihre Tochter Nicola spurlos verschwunden. Johanna sitzt auf einer Bank im Park der Anstalt, als sich ein älterer Mann zu ihr gesellt. Sie erfährt, dass er kein Patient, sondern ein Besucher ist. Er zeigt Johanna ein Bild, das offensichtlich ihre Tochter zeigt. Es muss grausam sein, die Frau bricht zusammen.

Alexander Zorbach ist auf der Suche nach seinem Sohn Julian, der von Frank Lahmann, dem Augensammler, entführt wurde. Da erhält er einen Anruf von Lahmann, Julian lebt noch. Um das Leben seines Sohnes zu retten, bleibt ihm nicht viel Zeit. Nach dem Willen des Augensammlers soll der Vater einen hohen Preis für die Rettung Julians zahlen, sein eigenes Leben.

Das Team um den Berliner Kommissar Stoya hat noch nicht den Augensammler gefasst, da werden sie mit einem neuen Fall konfrontiert. Der Augenarzt Dr. Zarin Suker zählt zu den besten Spezialisten seines Faches. Er ist aber ein Psychopath, der Frauen entführt. In der Nacht entfernt er ihnen in einem Versteck die Augenlider und vergewaltigt sie. Danach lässt er seine Opfer frei, die später Selbstmord begehen. Nur eine Frau überlebt, schweigt aber.

Aus Mangel an Beweisen kann Stoya den Augenarzt nicht länger in Haft lassen. Der Kommissar hat nur noch einen Trumpf im Ärmel, die blinde Physiotherapeutin Alina Gregoriev. Diese war im Fall des Augensammlers als Medium involviert.

Nun soll Alina Hinweise auf Sukers nächstes Opfer finden. Nur zögernd lässt sie sich darauf ein. Alina hat zwar eine Vision, aber sie soll sich täuschen. Dr. Suker erlangt seine Freiheit wieder und kommt Alina gefährlich nah. Für die junge, blinde Frau beginnt der Alptraum ihres Lebens und nicht nur für sie.



Meine Meinung:





Den Einstieg in das Geschehen bildet eine Warnung des Autors an seine Leser. Eine ungewöhnliche Idee, die das Interesse an dem Buch erst recht weckt. Außerdem hält Sebstian Fitzek eine weitere, kleine Überraschung für seine Leser bereit.

Diese befinden sich sofort mitten im Geschehen. Der Autor legt ein rasantes Tempo vor, entführt uns an verschiedene Schauplätze.

Eine Achterbahnfahrt ist nichts gegen das Wechselbad der Gefühle beim Lesen dieses Buches. Die Ereignisse überschlagen sich, der weitere Verlauf ist nicht vorhersehbar. Man kann zwar Vermutungen anstellen, diese laufen aber ins Leere. Nichts ist so, wie es scheint.

Das Buch ist in kurze Kapitel untergliedert, in denen die Protagonisten die Ereignisse aus ihrer Sicht schildern.

Wenn man denkt, dass die Spannung ihren Höhepunkt erreicht hat, spannt der Autor den Bogen noch weiter.

Die Charaktere der Handelnden sind treffend herausgestellt. Besonders gut kann ich mich in die blinde Alina, die dennoch nicht hilflos ist, hineinversetzen.

Die teuflische Wandlungsfähigkeit des Augenarztes erfüllt mich mit Erschrecken.

Ich habe das Buch in wenigen Tagen gelesen, jede Seite weckte Spannung auf die nächste.

Sebastian Fitzek hat mit diesem Buch einen Thriller geschaffen, der unter die Haut geht.

09.10.2011 23:04:23
B. Elisabeth Schoell-Lüders

Die Stimmen zu dem neuen Fitzek sind
durchweg positiv, ich finde das Buch
billig. Sicher erweckt das Buch eine
große Spannung, doch die Spannung ist
eine rein äußere, alles entwickelt sich anders als gedacht, mir fehlen Motive
und Begründungen. Die Erklärung des
Motivs des Übeltäters ist mir zu einfach
und simpel,
Die Bücher von Fitzek habe ich immer
gerne gelesen, dies wegen der Spannung, aber während manche
Kriminalromane durchaus literarisches
Niveau haben kann ich das bei Fitzek
nicht erkennen, wenn man mit einer
Grippe im Bett ist ist das Buch genau
richtig aber wenn man nachdenken möchte, ist es seicht, ohne Anregung für
neue eigene Gedanken, die handelnden
Personen sind ohne Tiefgang gezeichnet und nichts, aber auch nichts deutet auf
die Motivation des Schuldigen hin, das
Buch ist ein Reißer.

09.10.2011 13:48:25
Sandra Böhm

Ich finde dieses Buch sehr gelungen. Ich habe von Sebastian Fitzek bereits \'Splitter\' gelesen und war absolut begeistert.
(Das Ehepaar Marc und Sandra hat die Namen von mir und meinem Bruder, was ich sehr witzig fand.)
\'Der Augensammler\' habe ich nicht gelesen, er wurde mir aber von anderen Liebhabern von Fitzeks Psychothrillern bis ins kleinste Detail beschrieben.
Ich habe das Buch innerhalb von 8 Stunden gelesen und wollte es selbst nach dem Lesen einfach nicht weglegen.
Es fiehl mir sogar schwer, es zurückzulassen um der Körperhygiene nachzugehen ;)
Das war ganz gewiss nicht das letzte Buch von Sebastian Fitzek, welches ich lesen werde (\'Der Seelenbrecher\' wird wahrscheinlich als nächstes folgen). Und ich bin schon gespannt auf die Verfilmung von \'Das Kind\'. Einfach spannend und erschütternd bis zum Schluss!

04.10.2011 21:18:07
Antje Schmalzbauer

Alina Gregoriev wird von der Polizei, genauer gesagt von Kommissar Stoya, mehr oder weniger um Hilfe gebeten. Sie soll einen Häftling behandeln um Hinweise auf sein nächstes Opfer zu bekommen, denn die Beweise reichen nicht aus und er muss aus der U-Haft entlassen werden. Alina soll ihre Fähigkeiten als „Medium“ bei Zarin Suker einsetzen, einem Augenchirurg, der verdächtigt wird, ein blutiges Hobby zu haben. Er soll seinen, ausschließlich weiblichen, Opfern die Augenlider entfernen und sie dann vergewaltigen. Dann lässt er sie wieder frei, doch die Frauen fühlen sie alles andere als frei nach diesem Martyrium und begehen Selbstmord.
Alina wird tiefer in diesen Fall hinein gezogen, als sie sich hat vorstellen können. Und ihr Freund Zorbach...

Sebastian Fitzek hat an „Der Augensammler“ angeknüpft und die Warnung, die er am Anfang von „Der Augenjäger“ ausspricht, ist angebracht. Denn wer „Der Augensammler“ nicht gelesen hat, wird sich oft fragen, was ist im ersten Teil genau passiert. Oder die Lesefreude am ersten Teil verlieren, weil der Zweite alles verrät. Also gut überlegen, bevor ihr zu lesen beginnt.

Das Buch war wieder innerhalb weniger Tage gelesen, Fitzek ist seinem Schreibstil treu geblieben, flüssig und schnörkellos. Am Anfang muss sich der Leser wieder durch die einzelnen Handlungsstränge hangeln, die erstmal jeden Zusammenhang missen lassen.
Die Geschichte ist von Anfang an spannend, allerdings findet dann keine Steigerung mehr statt. Die Spannung ist von Anfang bis zum Ende ungefähr gleichbleibend. Vor allem dann, wenn man ab Seite 200 eine ungefähre Ahnung hat, wie sich die einzelnen Handlungsstränge zusammen finden und das Ende aussehen könnte. Da bleiben dann leider die Überraschungen aus. Doch ich habe trotzdem mit Freude weiter gelesen und fühlte mich am Ende bestätigt. Auch nicht schlecht. Das letzte Kapitel hätte mich dann aber doch fast überrascht, aber Fitzek wäre nicht Fitzek, wenn...
Ja, und natürlich die Danksagung, auch immer sehr lesenswert, was der Herr mit der Macke so schreibt.

Insgesamt hat mir „Der Augenjäger“ besser gefallen als „Der Augensammler“, allerdings sind einige Szenen schon etwas weit hergeholt und nicht sehr glaubhaft oder nachvollziehbar. Aber da Sebastian Fitzek von Buch zu Buch besser wird, werde ich auch den nächsten Band mit Spannung erwarten, auch wenn es wieder ein Jahr dauert. Denn ich glaube, er hat sich doch wieder ein Fitzelchen Raum für eine Fortsetzung gelassen.

27.09.2011 00:09:34
sAms3miLLa

WOW !
Ich habe dieses Buch verschlungen. 428 Seiten am Stück durchgelesen, weil es mich einfach von Anfang an in seinen Bann gezogen hat und der Thrill auch bis zum Ende nicht nachgelassen hat.

Ich muss dazu sagen, dass ich den Augensammler erst vor ca. 4 Wochen durchgelesen habe und deswegen natürlich noch voll in der Thematik drin war. Vielleicht konnte ich genau deswegen von Anfang an mitfiebern.

Für jeden Fitzek-Fan ist das Buch ein absolutes Muss! Wer vorher mit ihm nix anfangen konnte, wird das auch jetzt bestimmt nicht tun können, aber lasst euch gesagt sein: Ihr verpasst was.