Eine Art von Zorn

Erschienen: Januar 1975

Bibliographische Angaben

  • London: Bodley Head, 1964, Titel: 'A Kind of Anger', Seiten: 250, Originalsprache
  • Zürich: Diogenes, 1975, Seiten: 285, Übersetzt: Susanne Feigl & Walter Hertenstein

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Eine Art von Zorn überkommt den Journalisten des amerikanischen Nachrichtenmagazins "World Reporter", der von Paris über Zürich in Cannes, Nizza und Rom die Spur einer internationalen Intrige verfolgt - bis er zum Verfolgten wird. Dabei hatte alles mit einem verschwundenen Bikini-Mädchen begonnen...

Eine Art von Zorn

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Letzte Kommentare:
02.03.2010 11:36:43
Bio-Fan

"Er war die Quelle, aus der wir schöpften" sagte einmal Thriller-Autor John Le Carré über Eric Ambler, der in den 1930er Jahren den Spionageroman aus seiner miefigen nationalistischen Ecke holte und mit den sechs Politthrillern seiner 1. Schaffensperiode (1936-1940) zu überzeugen wusste.
Der vorliegende Roman "Eine Art von Zorn" stammt aus seiner 2. Schaffensperiode (ab 1950). Die politische Dimension, wie in Amblers Romanen üblich, rückt hier nicht so sehr in den Mittelpunkt, (da muss ich meiner Vorrednerin widersprechen).

Hintergrund der Geschichte ist das bis heute noch andauernde Bestreben des kurdischen Volkes nach Autonomie. Geheimunterlagen über die Widerstandsbewegung im irakischen Teil Kurdistans sind in die Hände einer jungen Französin gelangt.
Die Geschichte beginnt in Paris in der Redaktion eines amerikanischen Wochenmagazins, wo der unerfahrene holländische Journalist Piet Maas beauftragt wird, eben diese junge Französin. Lucia Bernardi, zu finden, welche seit der Ermordung ihres Lebengefährten, eines hohen irakisch - kurdischen Militärs, spurlos verschwunden ist. Piet Maas macht sich auf die Suche und es gelingt ihm alsbald, Lucia und die brisanten Unterlagen aufzustöbern. Anstatt nun seinen journalistischen Auftrag weiterzuverfolgen, steigt Piet aus und verbündet sich mit Lucia, die schon einen konkreten Plan ausgeheckt hat, wie die Geheimakten gewinnbringend verwertet werden können. Ein lebensgefährliches Pokerspiel beginnt.

"Eine Art von Zorn" beschreibt nicht nur ein Stück Weltgeschichte, sondern im Kleinen auch die Wandlung eines jungen Mannes, der schon mit seinem Leben abgeschlossen hatte (Selbstmordversuch), vom resignierten Opportunisten hin zum lebensbejahenden Kämpfer, der neben der Liebe nun auch wieder eine Art von Zorn in sich spüren kann.

85 Grad

20.10.2009 15:59:08
Pela

Wie bei Ambler üblich gibt es auch bei diesem Roman eine Story hinter der Story. Natürlich geht es nicht um einen Journalisten und um eine verschwundene junge Frau. Sondern um einen Aufstand irakischer Kurden, um die Interessen internationaler Erdölkonzerne, die im Irak ein neues Bohrfeld erschließen wollen und eine Regierung, die auf der Suche nach verschwundenen Dokumenten ist, die genau darüber Auskunft geben. Daher sollte man sich nicht von der gähnend langweiligen Buchrückenbeschreibung abschrecken lassen. Ambler-Romane haben natürlich nicht viel von dem Drive moderner Thriller. Doch um wieviel spannender eine in den 60er Jahren spielende Geschichte sein kann, wenn Anrufe nicht sofort per Satellit live in Geheimdienstzentralen übertragen werden und Personen innerhalb weniger Sekunden durch Face-Scan von Überwachungskameras aufgespürt werden können, zeigt einmal mehr "Eine Art von Zorn". Auch wenn es nicht unbedingt Amblers Meisterwerk ist, für Fans ist es dennoch ein absolutes Muss!