Der Mann, der Hunde liebte

Erschienen: Januar 2011

Bibliographische Angaben

  • Barcelona: Tusquets, 2009, Titel: 'El hombre que amaba a los perros', Seiten: 573, Originalsprache
  • Zürich: Unionsverlag, 2011, Seiten: 738, Übersetzt: Hans-Joachim Harstein
  • Zürich: Unionsverlag, 2012, Seiten: 730

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"Tötet ihn nicht! Dieser Mann muss reden", rief der schwer verwundete Trotzki seinen Leibwächtern zu, als sie sich auf den Mann stürzten, der ihn mit einem Eispickel niedergeschlagen hatte. Leonardo Padura bringt ihn zum Sprechen. Ein rätselhafter Mann, der mit seinen beiden Windhunden am Strand spazieren geht, erzählt dem kubanischen Schriftsteller Iván die Geschichte des Trotzki-Mörders Ramón Mercader. Doch woher kennt dieser Unbekannte all die Facetten aus Mercaders Leben?

Der Mann, der Hunde liebte

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Letzte Kommentare:
17.05.2011 22:03:14
arthez

Auf 730 Seiten erzählt Padura die Geschichte von Ramón Mercader, der Mann der Stalins größten Rivalen ermordete: Leo Trotzki. Diesmal war ich versucht in die Falle zu tappen einen Roman als Tatsache zu lesen, zu eindringlich waren die Erzählungen über Trotzkis Exil, die stalinistischen Säuberungen (Rache bis in die dritte Generation), all die Geschichten über den spanischen Bürgerkrieg oder die Lebensbedingungen in Kuba in der 70ern.

Padura versucht etwas Licht in ein düsteres Kapitel des 20. Jahrhundert zu bringen: wie konnte die sozialistische Revolution in abgrundtiefen Terror fallen ? Ein Werk über Angst, Zynismus, darüber wie Menschen und ihre Ideale ausgenützt werden.

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