Gibt's ein Baby, das nicht schreit?

Erschienen: Januar 1991

Bibliographische Angaben

  • London: Gollancz, 1980, Titel: 'With no crying', Seiten: 157, Originalsprache
  • Zürich: Diogenes, 1991, Seiten: 206, Übersetzt: Isabella Nadolny

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Ein verträumtes fünfzehnjähriges Schulmädchen aus 'gutem Hause' wird schwanger und ist furchtbar stolz, Mutter zu werden. Da ihre besorgten Eltern aber glauben, daß Miranda gar nicht absehen kann, was es heißt, mit 15 ein Kind zu bekommen, überreden sie sie zu einer Abtreibung. Danach beginnt sie ihre Eltern zu hassen und läuft von zu Hause weg. Fast wie von selbst entsteht durch Mirandas Tagträume eine verhängnisvolle Lüge: Sie behauptet, wegen ihrer Schwangerschaft von zu Hause ausgerissen zu sein. Diese Lüge zieht andere nach sich.

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Letzte Kommentare:
18.03.2021 22:23:58
Nana

Der Schreibstil ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig und stellenweise langatmig durch unübersichtliche Schachtelsätze und Kurzfassung eines Inhalts, der meines Erachtens in einem weiteren Satz, hätte klarer ausgedrückt werden können.

Aber das hat mich zu weilen wenig gestört, bis auf manche Stellen, die ich dann als ungeduldiger Leser etwas überflogen habe.

Der Anfang des Buchs, beschreibt die Szene der Ereignisse uns besonders das Innenleben der Charaktere auf unbeschreiblich einfache und zu gleich sehr spannende und packende Weise.

Die Spannung spitzt sich schnell zu und man fiebert gebannt mit dem jungen Mädchen mit.

Ab der Hälfte des Buches, habe ich es als absoluten Knick in der Schreibleistung und totaler Abflachung des Spannungsbogens nahe zur Nullkurve erlebt.
Es wurde langatmig. Unaufhörlich mit unwichtigen Gefühlswelten unwichtiger Nebencharaktere gefüllt, die man am Ende weder für den Spannungsbogen noch für die erhoffte Tiefe des Buches brauchte. Es war wenig unterhaltend, noch dazu nervte mich die Tatsache, dass es schien als würde die Autorin nach dem eigentlichen Plot, den sie schon am Anfang spinnt, nicht wissen, wie sie das in einen Roman verpacken soll um es zu einer schlüssigen Geschichte zu machen.

Es finden sich viele Zeitsprünge, Perspektivwechsel und eine sehr unsympatische Nebencharaktere die wieder meines Erachtens nach, weder genug Wichtigkeit einnimmt, als das man auch mit der Antipathie mitfiebert, noch wenig genug an der Geschichte beteiligt ist, um über ein so unmenschliches Verhalten genervt und verwundert zu sein.

So dass ich zu dem Entschluss komme, dass die Charaktere keine gute Charakterentwicklung hinlegen, auch die Entwicklung der Hauptakteure wird im Prinzip nicht mehr erwähnt und das Mädchen selbst, spielt in all ihrer anfähnglichen tiefen Offenbarung ihrer Psyche, am Ende die Rolle einer Nebencharaktere, die keinerlei Gefühle und eigenes Denken mehr hat und im übereilten Abschluss der Auflösung untergeht.

Das Buch ist an sich nicht schlecht, aber ich würde es nicht wieder lesen, wenn es nicht für den Anfang wäre. Hätte die Autorin den hohen Einstieg ihrer Schreikraft halten können, ware ich vollends begeistert. So belasse ich es bei einer 50° Wertung und hoffe dass es auch andere Menschen gibt, die dieses Buch lesen, denn es ist seine kurze Lesezeit durch die geringe Seitenzahl wert. Wenn auch kein Goldstück unter den Werken der Schriftstellerwelt ist es ein kleiner Goldkopf, den man sich ans Hemd nähen kann um sich selbst zu erheitern.

Sensibel wird das Thema einer frühen Schwangerschaft und deren Konsequenzen behandelt, darauf sollte man sich gefasst machen, wenn man damit nicht gut umgehen kann, oder selbst betroffen ist. Diese Schilderungen gehen einem schon sehr nahe.

BEHIND THE DOOR
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