Alibi

Erschienen: Januar 1927

Bibliographische Angaben

  • London: Colllins, 1926, Titel: 'The Murder of Roger Ackroyd', Seiten: 312, Originalsprache
  • München: Drei Masken Verlag, 1927, Titel: 'Roger Ackroyd und sein Mörder', Seiten: 294, Übersetzt: Irene Kafka
  • Bern; Leipzig; Wien: Goldmann, 1937, Titel: 'Alibi. Roger Ackroyd und sein Mörder', Seiten: 231, Übersetzt: Friedrich Pütsch
  • München: Magazin-Verlag, 1949, Seiten: 197, Übersetzt: Friedrich Pütsch
  • München: Goldmann, 1952, Seiten: 216, Übersetzt: Friedrich Pütsch
  • Berlin; Weimar: Aufbau, 1968, Seiten: 221, Übersetzt: Friedrich Pütsch, Bemerkung: Ausgabe für die DDR
  • München: Goldmann, 1971, Seiten: 174, Übersetzt: Friedrich Pütsch
  • München: Goldmann, 1984, Seiten: 174, Übersetzt: Friedrich Pütsch
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1990, Seiten: 252, Übersetzt: Friedrich Pütsch
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1991, Seiten: 196, Übersetzt: Friedrich Pütsch
  • München: Goldmann, 1997, Seiten: 217, Übersetzt: Friedrich Pütsch
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2005, Seiten: 196, Übersetzt: Friedrich Pütsch
  • München: Der Hörverlag, 2003, Seiten: 3, Übersetzt: Lambert Hamel, Bemerkung: gekürzte Fassung von Neville Teller; aus dem Englischen von Tanja Handels
  • Marburg: Verl. und Studio für Hörbuchproduktionen, 2006, Seiten: 6, Übersetzt: Martin Maria Schwarz, Bemerkung: ungekürzt

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Michael Drewniok
Brillanter Detektiv im Duell mit unsichtbarem Mörder

Buch-Rezension von Michael Drewniok Mai 2003

Kings Abbot ist ein Dorf irgendwo in Südengland. Auf den ersten Blick ist die Zeit hier stehengeblieben; es geht beschaulich zu, die große Welt ist weit entfernt, Neuigkeiten bestehen aus Klatsch & Tratsch, der sich meist auf die zahlenarme örtliche Prominenz konzentriert. Diese beschränkt sich auf die Familien Ferrars und Ackroyd, die auf Kings Paddock bzw. auf Fernly Park residieren. Bisher stand Mrs. Ferrars im Zentrum des Dorfgeredes; sie gilt als Mörderin ihres Gatten, der vor einem Jahr recht unerwartet starb. Die Polizei sah keinen Grund zum Eingreifen, zumal Hausarzt Dr. James Sheppard einen natürlichen Tod bescheinigte. Nun starb auch Mrs. Ferrars der Selbstmord einer von Reue zerfressenen Frau, wird in Kings Abbot gemunkelt.

Ein ´echter´ Mord sorgt augenblicklich für eine neue Sensation. Roger Ackroyd, ein wohlhabenden Fabrikant, wurde auf Fernly Park in seinem Arbeitszimmer durch einen Messerstich in den Hals umgebracht. Dabei verschwindet ein Brief, in dem die verstorbene Mrs. Ferrars einen Erpresser bloßstellen wollte: Offensichtlich gibt es hier Zusammenhänge. Inspektor Davis kommt in ein mit Verdächtigen gut gefülltes Haus. An der Spitze seiner Liste steht Ralph Patons, Ackroyds Stiefsohn, dem dieser wegen seiner Verschwendungssucht ständig Vorwürfe machte. Wenig Liebe erfuhr Ackroyd außerdem durch seine verwitwete und mittellose Schwägerin und deren Tochter Flora, die auf seine ungern geleistete finanzielle Unterstützung angewiesen waren. Sekretär Geoffrey Raymond, der allzu allgegenwärtige Butler Parker sowie Hausgast und Großwildjäger Major Hektor Blunt werden ebenfalls unter die Polizei-Lupe genommen.

Als Flora Ackroyd erfährt, dass sich der berühmte Detektiv Hercule Poirot in Kings Abbot zur Ruhe gesetzt hat, fragt sie diesen sofort um Rat. Poirot langweilt sich sehr und muss nicht überredet werden. Er stürzt sich mit seinem neuen Assistenten Dr. Sheppard in den Fall, dem er bald überraschende Aspekte abringt &

Ein doppelt unmöglicher, perfekter Mord

Alibi, der vierte Roman von Agatha Christies Serie um den Privatermittler Hercule Poirot, bietet nicht nur dem Leser, der im Wettkampf mit der Autorin nach dem Täter fahndet, sondern auch sowie ganz besonders dem Rezensenten eine harte Nuss: Was diesem Buch eine Ausnahmestellung in der Geschichte des Kriminalromans sichert, darf eigentlich mit keinem Wort Erwähnung finden, da sonst das Besondere und damit das Lektürevergnügen für noch nicht kundige Leser augenblicklich verpufft.

Dies wäre nicht nur unfair, sondern eine echte Gemeinheit. Schließlich sollte auch der Leser von Heute die Überraschung erleben, die Christie 1926 ihrem Publikum bescherte. Dass sie erfolgreich war, wusste sie spätestens dann, als der Blätterwald der zeitgenössischen Presse mächtig zu rauschen begann. Christie war erleichtert, denn die Herausforderung war mindestens ebenso groß wie das Risiko des Scheiterns gewesen. Schließlich hatte sie sich am eigentlich Unmöglichen versucht an einem "Whodunit", der die sorgfältig befestigten Grenzen dieses Krimi-Genres durchaus sprengte, während er sie andererseits besonders strikt beachtete.

Das Ergebnis war ein Seiltanz, denn Alibi ist als Krimi in seiner Wirkung noch wesentlich stärker als der übliche "Whodunit" auf die finale Aufdeckung des Verbrechens angewiesen. Hier musste Christie quasi zaubern, und es gelang ihr so gut, dass viele Kritiker wohl auch deshalb verschnupft reagierten, weil man sie ebenso dreist wie erfolgreich an ihren Nasen herumgeführt hatte.

Das Schicksal ist manchmal belgisch

Alibi gehört zu Christies Frühwerk. Noch ist sie experimentierfreudig, und noch ist ihr nicht wirklich klar, in welchem Maß sie der Figur Hercule Poirot ihren Erfolg verdankt. In den nächsten Jahren wird sie diese behutsam neu formen, ohne ihr jemals die Posen und Eigenheiten völlig zu nehmen. Diese Entwicklung war erforderlich, weil Christie Poirot als alten Mann am Ende seiner aktiven Laufbahn eingeführt hatte. In Alibi erleben wir ihn als Ruheständler, der sich wie weiland Sherlock Holmes in die englische Provinz zurückgezogen hat, wo er nicht Bienen, sondern Kürbisse züchten will. Mehrfach betont Poirot sein Alter; dies scheint nicht nur seine übliche Koketterie zu sein, denn die übrigen Figuren teilen diesen Eindruck.

Der Poirot von 1926 ist noch ein klassischer "Armchair Detective"; es ist sehr unwahrscheinlich, dass er im Nahen Osten und anderen exotischen Ausländern Fälle klären wird. Christie nahm Poirot später die Gebrechen des Alters und ließ ihn unternehmungslustiger werden. in Alibi steht er vor allem herum und ergeht sich in rätselhaften Andeutungen, die einerseits den Leser unterhaltsam verwirren und andererseits die Polizei blamieren sollen, die betont bodenständig Poirots geistigen Höhenflügen nicht folgen kann. Noch steht das Indiz über der psychologischen Deutung, was die Handlung im Mittelteil als wiederholtes Frage-und-Antwort-Spiel etwas zäh geraten lässt.

Hat man den finalen Twist überstanden, gewinnen diese Passagen einen neuen Unterton: Poirot spricht quasi mit gespaltener Zunge. Seine Worte sind stets auch Botschaft an den anwesenden Mörder, den der Detektiv längst entlarvt hat. Doch auch dieser erkennt Poirots kriminalistisches Genie erst, als es zu spät für ihn ist.

Die Idylle als Hölle

Die Bezeichnung "Landhauskrimi" wird in der Regel fehlinterpretiert. Zwar spielen zahlreiche englische Kriminalromane in der Provinz. Das einsame Haus auf dem Land ist jedoch vor allem ein isolierter Schauplatz mit überschaubarem Figurenensemble. Weil sich der Täter traditionell aus diesen Reihen rekrutiert, muss deutlich werden, dass kein handlungsfremder Unhold die Mordwaffe schwingt.

Da dieses Konzept starr ist, weicht Christie es ein wenig auf. Das Geschehen in Alibi beschränkt sich nicht auf Fernly Park, sondern erweitert sich auf ausgesuchte Orte in und um Kings Abbot. Die Zahl der Verdächtigen erhöht sich dadurch nur scheinbar; die guten Bürger des Dorfes sorgen vor allem für Lokalkolorit.

Schon 1926 sahen gute Krimi-Schriftsteller im Landvolk nicht nur kuriose Gestalten, die für ulkige Auftritte gut waren. Zwar bringt Christie mit Caroline Sheppard eine solche Figur ins Spiel, doch schon dabei betont sie ein weniger erfreuliches Element des dörflichen Gemeinschaftslebens: Niemand ist je ohne Aufsicht. Die Nachbarn sind nah und aufmerksam. Das Böse wird gern verschwiegen aber hinter den Rücken der Betroffenen diskutiert. Wer sich dem entzieht, gilt als Geheimniskrämer und steht auf jeder Liste weit oben, wenn nach Verdächtigen gefahndet wird.

Der Schein und die Wirklichkeit

Die "High Society" ist davon keineswegs ausgeschlossen. Ihre Angehörigen müssen auf ihren guten Ruf achten eine Forderung, die wesentlich wichtiger als heutzutage ist. Selbst verarmte Verwandte wie Ackroyds Schwägerin gelten als Respektspersonen. Sollte sich allerdings herausstellen, dass Stiefsohn Ralph der Mörder ist, zieht dies seine Verlobte Flora ebenso zuverlässig wie ihn selbst in den Abgrund: Obwohl sie absolut unschuldig ist, wäre ihr Ruf so ruiniert, dass sie für den Rest ihres Lebens auf eine ´standesgemäße´ Heirat verzichten müsste: So streng sind die Sitten!

Für die Leser des 21. Jahrhunderts ist die Kenntnis solcher historisch gewordener Fakten wichtig, denn nur so können sie die Brisanz mancher Handlungsschwünge begreifen und nachvollziehen. Vor allem die Polizei wird durch meist ungeschriebene aber deshalb nicht weniger fixe Regeln gehandicapt. 1926 ist es für die Mitglieder ´guter´ Familien einerseits eine Zumutung und andererseits eine widerwillig gewährte Gnade, mit der Polizei zu sprechen. Man schickt ihnen deshalb möglichst ranghohe Beamte ins Haus, die halbwegs auf einer Ebene mit den Befragten stehen.

Der Wolf narrt als Dandy die Schafe

Unter diesen Umständen erfordert eine Ermittlung auch diplomatisches Fingerspitzengefühl, was die eigentliche Fahndungsarbeit beeinträchtigen kann. Hier kommt Hercule Poirot ins Spiel. Er ist in mehrfacher Hinsicht ein Außerseiter als Ausländer, der seltsam redet und sich noch seltsamer kleidet. Die höflichen Engländer sind zwar irritiert, zeigen sich Poirot gegenüber aber auch toleranter als gegen ihre Landsleute; der Fremde weiß es halt nicht besser.

Sie verkennen dabei, dass Poirot sein Auftreten sorgfältig kontrolliert und kultiviert, es auf die Spitze treibt und dabei sein Bild vom exzentrischen Fremdling inszeniert. Auf diese Weise kann er vorgeblich höflich aber faktisch unbarmherzig den sozialen Kodex ignorieren. Poirot kommt damit weiter als die Polizei. Seine ´Opfer´ begreifen erst (zu) spät oder gar nicht, wie ihnen geschieht. Plötzlich hat sie Poirot enttarnt nicht als Mörder aber als Lügner, die wichtiges Wissen über den Mordfall Ackroyd verschleiern, weil es sie in anderem Zusammenhang schlecht aussehen lässt.

So arbeitet sich Poirot systematisch, kühl aber nicht mitleidlos durch den Wust widersprüchlicher Indizien. Mehrfach warnt er davor, ihn zu Rate zu ziehen: Ist er einmal auf der Spur, wird er den Fall klären, auch wenn er dabei Hässliches zu Tage fördern und einen Mann oder eine Frau an den Galgen bringen wird. Genauso kommt es auch. Am Ende ist nicht nur der Mörder wie ein Tier in die Enge getrieben. Viele Masken sind gefallen. Für interessanten Gesprächsstoff in Kings Abbot ist jedenfalls gesorgt; Pech, dass einige Bürger dabei auf die falsche Seite geraten sind &

Alibi in anderen Medien

In den frühen Tagen des (Stumm-) Films war das Theater durchaus noch ein ernsthafter Konkurrent. Der Autor Michael Morton bearbeitete Christies Geschichte für die Bühne; "Alibi", das Stück, wurde am 15 .Mai 1928 im Prince of Wales Theatre in London uraufgeführt. Die Rolle des Hercule Poirot übernahm ein noch junger Charles Laughton (1899-1962). "Alibi" erlebte 250 Vorstellungen und wurde 1932 unter dem Titel "The Fatal Alibi" wieder mit Laughton als Poirot am New Yorker Broadway aufgeführt, wo das Stück allerdings erfolglos blieb.

Bereits 1931 entstand in den englischen Twickenham Film Studios "Alibi" als erster Tonfilm nach einem Roman von Christie. Leslie S. Hiscott (1894-1968) inszenierte mit Austin Trevor (1897-1978) als Hercule Poirot und J. H. Roberts (1884-1961) als Dr. Sheppard. Trevor nahm die Poirot-Rolle 1931 ("Black Coffee") und 1934 ("Lord Edgware Dies") erneut auf.

Selbstverständlich wurde "Alibi" auch im Rahmen der seit 1989 laufenden BBC-Fernsehserie "Agatha Christie's Poirot" verfilmt. David Suchet fahndete 2000 nach dem Mörder von Roger Ackroyd.

Alibi

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Letzte Kommentare:
07.02.2019 10:38:56
Flo

Einer der besten Agathe christie Romane! Ich habe ihn schon vor vielen Jahren gelesen und war vom Schluss total überrascht. Ausserdem liebe ich das englische lokalcolororit. Unbedingt lesen!!

20.10.2018 22:21:11
HerculePoirot2002

Leute, ich sage euch, lest dieses Buch! Agatha Christie beweist hier mal wieder ihr Können. Es ist ab sofort eines meiner Lieblingskrimis.
Das Buch ist durchgehend spannend, man kann gut miträtseln. Außerdem legte AC eine gute Portion Humor mit hinein. Ich denke immer wieder an die Szene mit Hercule Poirot und dem Kürbis, und auch der Spieleabend mit Dr Sheppard und seiner Schwester sowie ein paar Nachbarn war amüsant. Gerade dadurch, dass die Geschichte auf dem Land spielt, ist die Atmosphäre nochmal ganz anders, als z.B. in der Stadt. Jeder scheint von jedem irgendetwas zu wissen...
Jede noch so kleine Information verbreitetet sich innerhalb von Sekunden, wie ein Lauffeuer.
Auch die Verfilmung mit David Suchet kann ich empfehlen, allerdings fand ich es etwas schade, dass der Part des Dr Sheppard im Film eine weniger große Rolle gespielt hat. Im Buch ermittelt er gemeinsam mit Poirot, im Film wird noch extra Inspektor Japp eingebaut, die Rolle des Dr Sheppards entfällt als Ermittler. Das fand ich sehr schade. Auch schien der Film etwas gerafft (verständlich, weil es Fernsehformat sein sollte), dadurch kommen manche Parts eher weniger zum Vorschein. Aber trotzdem ist auch der Film sehenswert!

28.01.2018 09:27:18
Kasia

So, gerade ausgelesen und zum dritten oder vierten Mal sehr beeindruckt und begeistert!
Ich kannte den Mörder natürlich schon, da er mir in Erinnerung geblieben ist von den letzten Malen, als ich das Buch gelesen habe. Aber es war auch diesmal ein sehr spannender und unterhaltsamer Weg zu der Lösung.
Ich achte beim Lesen, zumindest im letzten Drittel mehr auf die Hinweise, die in Richtung des Mörders zeigen, aber dennoch möchte ich keine Zeile und kein Wort des Geschriebenen missen.
Ich habe soeben einige Bewertungen der anderen gelesen und es macht mich traurig, dass manche Passagen als „langatmig“ beschrieben werden. Meiner Meinung nach entschleunigen die Bücher den Leser. Kein Handy, kein Tablet, kein Fernseher, kein DNA-Abgleich, kein SEK, kein Blutvergiessen mit blutigen Details. Nur, wie Poirot sagt: „Die kleinen grauen Zellen“.
Ich empfehle „Alibi“ von ganzem Herzen. Es gehört zu einem meiner absoluten Lieblingsbücher und ich stelle es ganz stolz neben all die modernen, schnellen Thriller und Krimis, die ich ebenfalls in meiner Sammlung habe.
Eines darf man bei Agatha Christie nicht vergessen: Gefeierte Krimiautoren kamen und gingen, aber die Lady of Crime hat mehrere Generationen begeistert (und tut es immer noch!) und ist geblieben.

01.12.2017 21:10:44
thomas roever

ihr m.e. absolutes meisterwerk. die
handlungsstränge geschickt und sehr spannend verknüpft, und der leser wird wie
ein bluthund mit porot auf die psychologische reise
geschickt. ich habe das buch
in meinem leben schon 3 mal gelesen, weil
es auch gesellschaftliche stellungen entlarvt
und uns mit den protagonisten leiden lässt..ein muss an
einem kalten winterabend mit kerze
im wohnzimmer ...(sie verkaufte weltweit über 2 milliarden bücher)

12.10.2017 11:57:41
Tessy

Brilliant und einzigartig!
Aufbau, Plot, Psychologie und Stil sind "echt" Agatha Christie, wie wir sie lieben - was ich zum Beispiel von "Auf doppelter Spur", das ich im Anschluss (wieder mal) gelesen habe, nicht behaupten kann. Nun ja, nicht jeder ist immer in Hochform.
Aber hier:
Wer ALIBI noch nicht kennt: absolute Leseempfehlung.
Wer es schon kennt: unbedingt ein zweites Mal lesen!!

08.09.2017 17:07:43
Torsten Janssen

Habe vorgestern auf Arte den Film "Wer ermordete Roger Ackroyd" gesehen und das Buch nochmal aus dem Schrank geholt. Weswegen das Buch so bekannt wurde und sogar als Durchbruch gefeiert wurde,liegt mit an dem Täter. Natürlich dürfen wie hier nichts verraten. Aber Agatha Christie brach schlagartig mit allen Regeln der Kriminalliteratur. Nebenbei ist der Roman auch eine gelungene Charakteristik engl. Kleinstadtlebens. Hercule Poirot als Kürbisszüchter, Herr hilf. Im Jahr des Erscheinens verschwand Agatha Christie für 10 Tage und wurde mit Gedächtnisverlust im Seebad Harrogate gefunden. Auch eine Story für sich. Schönes WE Torsten Janssen

17.07.2016 20:03:01
margana

Der werte Leser der das Buch - findet sollte darauf annehmen dass er ebenfalls nicht den Sinn verstanden hat u auch keinen wert dieses Buch zu lesen . Er solle lieber fernsehen passe besser zu ihm. Diese Buch war eines meiner ersten Bücher von AC. Habe alle gelesen von Ihr . Das Buch erzahlt aus einer dritten Sicht das macht es interessanter mal es aus einer anderen zu sehen u somit auf der Spur nach Mörder zu kommen .

06.03.2014 21:41:41
mani

hab Alibi bisher 3mal gelesen und auch die verfilmung mit david suchet gesehen .

kann bestätigen das die Handlung zum teil sehr langatmig ist.

ausserdem kommt durch das fehlen der rolle von hastings als erzähler hercule poirot einen untergeordneten Stellenwert hat.
aber die Auflösung in alter poirot-manier mit einigen alternativen zur Wahrheit ist perfekt.
die Handlung schreibt es leider auch vor das die körperliche attacke auf poirot (siehe "das böse unter der sonne" oder "das fehlendeglied in derkette" leider fehlt.
als abschluss kann ich nur sagen dass ich sehr gut verstehe warum a.c.mit diesem Roman dergroße durchruch gelungen ist.

19.07.2012 20:44:08
Alisa

Hab' Alibi gerade ausgelesen und fand's gut. Das Dumme war nur, dass ich einen klitzekleinen Hinweis bezügl. des Mörders hatte, dass ich es mir schon fast denken konnte, wenn das nicht so gewesen wäre, hätte ich es vermutlich genial gefunden.
Es ist wenig action-reich, teilweise ein bisschen langatmig und auch nicht mein Lieblings-Poirot, aber unbedingt lesenwert!

06.06.2012 10:44:01
Hercule

Alibi ist ein wirklich guter typisch Englischer Krimi.
Man denkt eigentlich wenn man die ersten zehn Seiten liest dass es ein sehr langweiliger Krimi ist doch wenn man dan erst mehr in dem Buch gelsen hat merkt man wie toll das Buch ist.
Der reiche Unternehmer Roger Ackoroyd wird von seinem Mörder erdolcht, es gibt verschiedene Leute die alle ein Motiv haben z.B sein Stiefsohn der viel Geld erbt oder ein unbekannter der die Freundin Rogers durch Erpressung in den Selbstmord trieb.Auf einer Scala von 1 bis 10 würde ich Alibi
eine 9 geben.

22.04.2012 17:37:19
Violett

Ein großartiger Krimi, meiner Meinung nach jedoch nicht so großartig wie manch andere Krimis von Christie. An einigen Stellen fand ich den Krimi zu langatmig, teilweise sogar langweilig. Das ist schade, denn die Idee ist mal wieder ein raffinierter Einfall der Autorin gewesen, allen voran die Auflösung des Mörders!
Dennoch, ein absolut lesenswertes Buch!

17.01.2012 15:26:52
almargo

Bei diesem Buch AC handelt es sich um eine raffnierte Sicht Agatha Christies auf ihre handelnden Personen .Das ganze wird aus Sicht fast nur einer Peson erzählt die im Laufe der Geschichte je ein neues Glied in der Kette hinzufügt , der rund x Personen die in dem Fall verwickelt sind , viel Freude damit .

20.04.2011 18:32:37
Jana

Ich bin ein grosser Fan der Schrieftstellerin."Agatha Christie.Habe an Büchern von ihr,Der DienstagabendClub,Das krumme Haus.Dreizehn bei Tisch,Alibi,Bertrams Hotel,Rolltreppe ins Grab,Die Mördermaschen,Zeugin der anklage(Wovon es ein Film gibt.),Der Prügelknabe,Der Todeswirbel,Alle nur sehr zuempfehlen.

11.03.2011 23:44:16
Miranda Habicht

Ich habe schon 35 Krimis von Agatha Christie gelesen und dieser hat mir am besten gefallen! (Auch sehr gut fand ich Der Tod auf dem Nil, Das Böse unter der Sonne, Mord im Orient Express, Ein unerwarteter Gast, das unvollendete Bildnis und das fehlende Glied in der Kette)
Normalerweise bin ich recht gut im "Mörder erraten" (in 13 von 35 Büchern hab ich auf den Richtigen getippt), aber diesmal war ich auf einer ganz falschen Fährte. Einen Satz bevor der Name des Mörders/der Mörderin/der Mörder genannt wurde wusste ich es immer noch nicht! Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen hatte musste ich es gleich nochmal lesen, um dieses Mal genau auf alles zu achten was mir beim ersten Mal entgangen war. Normalerweise lese ich die Bücher nicht nochmal, weil ich es langweilig finde, den Mörder schon zu kennen, aber bei diesem Buch musste ich es einfach tun :)

30.11.2010 17:57:01
Eric

Hallo,"Alibi" ist bestimmt eines der besten Bücher von Agatha Christie. Er ist ein typischer Landhauskrimi, was mir besonders gut gefällt. Alle Orte und Charaktere wirken so genretypisch, dass man nicht mit der Überraschung zum Schluss rechnet. Krimi-Couch.de sollte eine Rezension zu diesem Buch schreiben. Ich kann es nur empfehlen, muss an den früheren Meinungen jedoch bemängeln, dass man aufgrund der Tatsache, dass immer wieder betont wird, wie unverdächtig der Täter ist, sich die Lösung bereits denken kann. Auf so was solltert ihr nächstes Mal achten, um den anderen den Spaß nicht zu nehmen.Auch zu empfehlen sind: Der Tod auf dem Nil, Blausäure, Mord im Orientexpress, Und dann gabs keines mehr, Das unvollendte Bildnis (nicht zu verwechseln mit das unvollendete Portrait!) und eigentlich alle anderen Bücher von und über Agatha Christie.
Ich kann das beurteilen, da ich bereits (fast) alle ihre Bücher gelesen habe.Von mir gibts 100 Grad!

05.07.2010 16:03:07
Stefan83

Sie ist eines, wenn nicht gar DAS beliebteste Stilmittel eines jeden Kriminalautoren: Die überraschende Wendung am Schluss. Fast alle Detektivromane des „Goldenen Zeitalters“, die sogenannte Epoche von den 20er bis 40er Jahren des 20. Jahrhunderts, weisen sie auf, um ihre Leser zu verblüffen und den vorhergehenden Handlungsablauf auf den Kopf zu stellen. Dennoch sorgte aber kein anderes Werk für so viel Aufsehen wie Agatha Christies dritter Hercule Poirot-Roman (die Kurzgeschichtensammlung „Poirot rechnet ab“ außen vor gelassen) „Alibi“. Dieses Buch ist eines ihrer Meisterstücke und begründet ihren Weltruf, übertrumpft es doch alle vorhergehenden Kriminalromane, indem es in der verblüffenden Auflösung mit einigen bis dahin festgelegten Grundregeln des Genres bricht. Und es ist dieses Ende, welches „Alibi“ zu einem ihrer bekanntesten, aber auch umstrittensten Werke macht. Kurz zur Geschichte:

Das kleine verschlafene Nest King\'s Abbot in England ist in Aufruhr. Der Tod der reichen Witwe Mrs. Ferrars lässt die Gerüchteküche hochkochen, zumal im Dorf seit langer Zeit das Gerücht die Runde macht, sie hätte einst ihren Mann umgebracht. Anfänglich hält deshalb auch jeder ihr Ableben für einen Selbstmord. Zumindest solange, bis der noch begüterte Roger Ackroyd, ein Witwer, welcher sich mit der Absicht trug Mrs. Ferrars zu ehelichen und Zweifel an der Suizid-Theorie äußerte, brutal erstochen wird. Verdächtige gibt es nun genug. Da ist zum einen Mrs. Cecil Ackroyd, die neurotische und hypochondrische Schwägerin Rogers, welche seit Jahren durch ihren extravaganten Lebensstil große Schulden angehäuft hat und finanziell arg in der Klemme steckt. Aber auch ihre Tochter Flora, Ackroyds Sekretär Geoffrey Raymond, Ackroyds Stiefsohn Ralph Paton und der Großwildjäger Major Blunt scheinen etwas zu verbergen und eine ungewisse, dunkle Vergangenheit zu haben. Da man bei den Ermittlungen nicht weiterkommt, zieht man Monsieur Hercule Poirot hinzu, der sich vor einem Jahr aus seinem Berufsleben zurückgezogen hat und seitdem inkognito im Dorf lebt um Kürbisse züchten. Da sein treuer Freund Captain Hastings derzeit in Argentinien weilt, nimmt der belgische Meisterdetektiv diesmal die Hilfe des Landarztes Dr. Sheppard in Anspruch, aus dessen Perspektive dieser Fall auch erzählt wird.

„Alibi“ spielt einige Monate nach dem Roman „Die großen Vier“ (Nicht wie von mir in der Rezension zu „Die großen Vier“ fälschlicherweise behauptet, davor. Vielen Dank an Rezensent Emilio Largo für die Richtigstellung und Mea culpa) und präsentiert sich im gesamten Verlauf als typischer Vertreter des „Cozy“-Genres. Verschrobene Dorfbewohner, ein herrlicher Landsitz und ein ganzer Haufen düsterer Geheimnisse. Interessant ist diesmal jedoch der Aufbau. Hercule Poirots erster Auftritt lässt lange auf sich warten, was Christie damit erklärt, dass der belgische Meisterdetektiv schließlich in den Ruhestand gegangen ist. Stattdessen tut Ich-Erzähler Dr. Sheppard sein Bestes, um dem Leser alle relevanten Fakten der vergangenen Ereignisse zu präsentieren. Das dieser, wie in den meisten Christie-Krimis, sich letztendlich doch ratlos am Kopf kratzt, ist einmal mehr Beweis vom meisterhaften Können der „Queen of Crime“. Geschickt wird unsere Aufmerksamkeit abgelenkt, während direkt vor unserer Name ein Indiz nach dem anderen verschoben wird. Der geschickteste Jahrmarktspieler könnte es nicht besser machen.

Ohne Zweifel gibt es sicherlich Whodunits mit mehr Spannung und einer größeren Portin Kurzweil in der Handlung. Aber kaum einer wurde wohl je mit einer solchen analytischen Eleganz präsentiert. Geschickt legt Christie eine Reihe von Spuren zum wirklichen Mörder, wobei in diesem Fall dessen Identität allein durch die Auswahl seiner Rolle in der Geschichte hervorragend getarnt ist. Der ein oder andere Krimi-Kenner wird die Person vielleicht immer mal wieder im Blick haben, dank der vielen Zusammenhänge zwischen den Figuren aber genauso häufig am eigenen Instinkt zu zweifeln beginnen. Diese Figuren sorgen auch einmal mehr für großes Amüsement. Hier ist insbesondere die herrlich schrullige und äußerst neugierige Caroline Sheppard, die Schwester des Doktors, zu nennen, deren Liebe zum Klatsch stets aufs Neue ein Lächeln aufs Gesicht des Lesers zaubert und die zugleich auch Christie als Vorstufe für die spätere Entwicklung der Miss Marple diente.

Obwohl „Alibi“ letztlich bedeutend langsamer in Gang kommt als seine Vorgänger, macht das schlichtweg grandiose Ende dies mehr als wett. Dies bricht, wie bereits oben erwähnt, mit allen Regeln des klassischen Detektivromans und sorgte bei der Veröffentlichung des Buches im Jahre 1926 mancherorts für einen Sturm der Entrüstung. Aus heutiger Sicht kann man nur fassungslos staunen und ehrfürchtig diesen Geniestreich bewundern. Und dieser erfindungsreiche Tabubruch ist es dann auch, der „Alibi“ weit über die Masse vieler anderer Krimis hebt und einzigartig macht. Er reißt das gesamte Konzept der Kriminalerzählung aus der Verankerung und gibt ihr eine völlig neue Form. Die Idee hatten vorher sicher chon viele andere. Aber nur eine konnte sie wohl derart perfekt umsetzen: Agathe Christie – die „Queen of Crime“.

Insgesamt gehört „Alibi“ mit Abstand zu den besten und nachhaltigsten Büchern aus Agatha Christies riesigem Gesamtwerk. Ein herrlicher, klassischer Lesegenuss, an dem kein Freund des guten, alten Whodunits vorbeikommt. Schade, dass solche Romane heute nicht mehr geschrieben werden.

31.03.2010 22:14:01
puschel

An und für sich bin ich generell ein Krimifan und speziell auch von Agatha-Christie-Kriminalromanen, doch gerade dieser Roman hat mich nicht so sehr begeistert wie all die anderen zuvor. Die Handlung empfand ich als langatmig, mir fehlte - wie man heute so schön sagt - Action. Sicherlich, die Auflösung war überraschend, aber es bereitete mir nicht das wahre Lesevergnügen, es bis dahin zu "schaffen". Ich finde Hercule Poirot in Kombination mit Hastings sympathischer, deren Gespräche machen die Gedankengänge des Detektivduos durchschaubarer für den Leser. Der langen Rede kurzer Sinn: mein Lieblingsbuch ist es nicht.

30.03.2010 09:29:26
Zimt

Meiner Meinung nach ist "Alibi" ein außerordentlich lesenswertes Buch und obwohl ich erst zwölf Jahre alt bin und dies erst mein zweiter Kriminalroman von AC (der nächste wartet schon...) ist merke ich schon jetzt, dass ich ein Fan ihrer Krimis werde.

Um zu "Alibi" selbst zu kommen: Teilweise, gerade am Anfang, als Poirot noch nicht mit von der Partie war, zieht sich das Buch etwas und verlangt einfach ein kleinen Hauch an Durchhaltevermögen bis zum nächsten Höhepunkt. Allerdings setzt die Auflösung dem Ganzen eine derart brillante Krone auf, sie war zumindest für mich so überraschend und doch beeindruckend logisch, dass ich über diese kleinen Phasen gerne hinwegschaue.

Meine Wertung: 95°!

11.02.2010 18:52:57
Kasia

"Alibi" ist einer meiner Lieblingsromane von Agatha Christie, auch wenn ich immer weiß, wer der Mörder ist (was bei den anderen Geschichten nicht so ist, wenn ich sie länger nicht gelesen habe...)
Dieses Buch habe ich schon 3 oder 4 mal gelesen und ich finde es genial. Vielleicht ist die Geschichte etwas angestaubt und für viele Leser der modernen Krimiliteratur etwas langsam und wenig actionreich, aber für Liebhaber von Sherlock Holmes, Hercule Poirot etc. genau das Richtige.
Wo gibt es noch Detektive (heute ja Ermittler), die nicht ihre DNA-Untersuchungen durchführen, sondern ihre Lupe zur Hilfe nehmen, um Fussspuren zu untersuchen???
Klar, bei Agatha Christie!
Ich möchte nicht zu viel von der Geschichte erzählen, sondern hoffentlich meine Begeisterung für sie kundtun und dieses tolle Buch einfach nur weiterempfehlen. Der Leser, der einen Unterhaltungsanspruch hat, wird wahrscheinlich genauso begeistert sein, wie ich es bin.

05.01.2010 10:10:54
Bell

Den Fall fand ich nicht besonders interessant und nach meinem Geschmack geschieht auch zu wenig im weiteren Verlauf, es wird fast nur geredet und spekuliert, ab und zu gibt es ein paar Enthüllungen, die den Fall aber auch nicht vorantreiben, sondern lediglich in Poirots Kopf das Puzzle weiter zusammen setzen, wobei er uns wie immer im Dunkeln tappen lässt.

Insgesamt war es durchaus eine unterhaltsame Lektüre, aber gerade, weil ich letztens wieder "Tod auf dem Nil" gelesen hatte, der beste Poirot-Roman, den ich bisher gelesen habe, kam mir dieser Teil etwas schwach vor.
70°

01.10.2009 19:19:40
>Vergissmeinnicht

Perfektes Werk von Agatha Christie!

Es ist bis zum Ende spannend und Hercule Poirot enthüllt am Ende das -für mich- total unerwartete Ende! Dieses Mal hilft ihm sein Nachbar, ein Arzt, beim Auflösen des Rätsels um den Mord an Roger Ackroyd!

Dieser Krimi ist mein absolutes Lieblingsbuch!!! Ich empfehle es allen Agatha Christie-Fans und denen, die es noch werden wollen, weiter :)

18.04.2009 11:21:41
krimifan24

"Alibi" bildet für mich die absolute Krönung der vielfach strapazierten Gattung "Landhauskrimi". Genial konstruiert, spannend erzählt, und stimmungsvoll. Hercule Poirot ist in diesem Milieu voll in seinem Element und agiert in Hochform. Am Ende präsentiert ereine überaus originelle Lösung, die in der Entstehungszeit des Romans wohl "der" Hammer gewesen sein muß, auch wenn sich heutige Leser vielleicht nicht mehr so leicht beeindrucken lassen.
Die frühen Christie-Romane zählen für mich überhaupt zu den innovativsten Beispielen des Genres, in welchen sich die "Queen of Crime" jedes Mal neue, überraschende Plots ausdenkt und man ihr schadenfrohes Grinsen regelrecht vor sich sieht, nachdem man wieder mal an der Nase herumgeführt wurde.
Später hat Christie dann sehr auf Quantität gesetzt und sich selbst oftmals "plagiert", indem sie einige wenige Handlungsmuster immer wieder verwendete. Da wäre weniger wohl mehr gewesen. Dieser Roman jedoch zählt für mich zu den Top 3 der Kriminalliteratur überhaupt.

06.01.2009 21:28:30
annun_

Was für ein interessantes Buch. So ganz anders, und doch ein echter Christie.

Zuerst eine kurze Zusammenfassung: Roger Ackroyd, ein sehr wohlhabender Mann, ist völlig aufgelöst und bittet Dr. Sheppard, einen guten Bekannten, um seine Hilfe. Scheinbar wurde seine Angebetete das Opfer einer Erpressung und hat sich das Leben genommen. In einem Brief, den sie vorher noch an Mr. Ackroyd schickte, will sie den Namen des Erpressers / der Erpresserin enthüllen. Doch noch bevor der Schuldige genannt werden kann, ist Mr. Ackroyd tot und der Brief verschwunden. Die Nichte des Ermordeten weiß jedoch, wie die Wahrheit ans Licht kommen kann: Nur mit Hilfe des Meisterdetektivs Poirot, der sich in ihrem kleinen Dorf zur Ruhe gesetzt hat. Dieser schlägt die Bitte natürlich nicht aus und zusammen mit Dr. Sheppard stürzt er sich in seinen nächsten, sehr verworrenen und interessanten Fall.

Also an Verdächtigen mangelt es mal wieder nicht in diesem Roman, zumal einer davon plötzlich spurlos verschwunden ist und nicht einmal seine Verlobte eine Ahnung hat, wo er sich aufhält. Ein grandioses Verwirrspiel tischt uns Frau Christie hier auf. Irgendwann schwirrte mir selbst der Kopf bei so vielen Verdächtigen, die mal ein bombensicheres und mal gar kein Alibi zu haben scheinen. Viele, viele lose Enden gilt es hier zu verknüpfen, wobei schon einiges auch vorherzusehen ist, aber das Ende doch für die meisten Leser absolut überraschend ist und DER Knaller sein dürfte.
Sehr witzig war übrigens Mrs. Ackroyd, die von einem Mord an ihrem Schwager nichts hören wollte. Sie sah einen unglücklichen Unfall darin, dass plötzlich ein Dolch im Rücken ihres Schwagers steckte. Hier musste ich ja wirklich mehr als Schmunzeln und gerade das ist es, was eine Christie ausmacht. Dieser Witz, der ganz nebenbei immer wieder an die Oberfläche kommt – genial!

Es gibt da allerdings eine Kleinigkeit zu bemängeln, die ich hier jedoch leider nicht erwähnen kann, da ich sonst schon einen Hinweis auf den Täter / die Täterin geben würde. Diese eine Sache machte mich die ganze Zeit skeptisch und deshalb war das Ende zwar überraschend, aber nicht mehr so ein WOW-Erlebnis wie es hätte sein können. Das hat zwar nichts mit der Altmeisterin Christie zu tun – dafür kann sie nichts, ist aber doch ein klein wenig schade.
Macht aber weiter nichts - ich vergebe trotzdem 86°!

06.01.2009 21:24:57
annun_

Was für ein interessantes Buch. So ganz anders, und doch ein echter Christie.

Zuerst eine kurze Zusammenfassung: Roger Ackroyd, ein sehr wohlhabender Mann, ist völlig aufgelöst und bittet Dr. Sheppard, einen guten Bekannten, um seine Hilfe. Scheinbar wurde seine Angebetete das Opfer einer Erpressung und hat sich das Leben genommen. In einem Brief, den sie vorher noch an Mr. Ackroyd schickte, will sie den Namen des Erpressers / der Erpresserin enthüllen. Doch noch bevor der Schuldige genannt werden kann, ist Mr. Ackroyd tot und der Brief verschwunden. Die Nichte des Ermordeten weiß jedoch, wie die Wahrheit ans Licht kommen kann: Nur mit Hilfe des Meisterdetektivs Poirot, der sich in ihrem kleinen Dorf zur Ruhe gesetzt hat. Dieser schlägt die Bitte natürlich nicht aus und zusammen mit Dr. Sheppard stürzt er sich in seinen nächsten, sehr verworrenen und interessanten Fall.

Also an Verdächtigen mangelt es mal wieder nicht in diesem Roman, zumal einer davon plötzlich spurlos verschwunden ist und nicht einmal seine Verlobte eine Ahnung hat, wo er sich aufhält. Ein grandioses Verwirrspiel tischt uns Frau Christie hier auf. Irgendwann schwirrte mir selbst der Kopf bei so vielen Verdächtigen, die mal ein bombensicheres und mal gar kein Alibi zu haben scheinen. Viele, viele lose Enden gilt es hier zu verknüpfen, wobei schon einiges auch vorherzusehen ist, aber das Ende doch für die meisten Leser absolut überraschend ist und DER Knaller sein dürfte.
Sehr witzig war übrigens Mrs. Ackroyd, die von einem Mord an ihrem Schwager nichts hören wollte. Sie sah einen unglücklichen Unfall darin, dass plötzlich ein Dolch im Rücken ihres Schwagers steckte. Hier musste ich ja wirklich mehr als Schmunzeln und gerade das ist es, was eine Christie ausmacht. Dieser Witz, der ganz nebenbei immer wieder an die Oberfläche kommt – genial!

Es gibt da allerdings eine Kleinigkeit zu bemängeln, die ich hier jedoch leider nicht erwähnen kann, da ich sonst schon einen Hinweis auf den Täter / die Täterin geben würde. Diese eine Sache machte mich die ganze Zeit skeptisch und deshalb war das Ende zwar überraschend, aber nicht mehr so ein WOW-Erlebnis wie es hätte sein können. Das hat zwar nichts mit der Altmeisterin Christie zu tun – dafür kann sie nichts, ist aber doch ein klein wenig schade.
Macht aber weiter nichts - ich vergebe trotzdem 86°!

21.09.2008 20:06:14
Stefan83

Es herrscht Aufruhr im verschlafenen Nest King’s Abbot. Die begüterte Witwe Mrs. Ferrars begeht aus unerfindlichen Gründen Selbstmord und nur einen Tag später wird der noch reichere Roger Ackroyd, dem man mehr als nur zarte Bande mit der Dame nachgesagt hat, hinterrücks erstochen. Tatverdächtige gibt es in Ackroyds Umfeld gleich mehrere an der Zahl. Und ein jeder hat auf irgendeine Art und Weise ein Motiv, etwas zu verbergen, eine dunkle Vergangenheit. Hercule Poirot, der sich vor einem Jahr aus dem Berufsleben zurückgezogen hat und seitdem inkognito im Dorf lebt um Kürbisse zu züchten, wird, nachdem ihn der um sich greifende Klatsch der Einwohner anfangs noch für einen Friseur gehalten hat, hinzugezogen. Diesmal muss er allerdings ohne seinen treuen Freund Captain Hastings ermitteln, der derzeit in Argentinien weilt. Seine Stelle nimmt ein Freund des Ermordeten, der Landarzt Dr. Sheppard ein, aus dessen Perspektive diese Geschichte auch erzählt wird. Wie auch in den vorherigen Poirot-Krimis, so präsentiert Agatha Christie auch in „Alibi“ (im Original: „The Murder of Roger Ackroyd“) dem Leser alle relevanten Fakten, die zur Lösung des kniffligen Falles notwendig sind. Und wie in allen zuvor hab ich diese bei der Lektüre übersehen, obwohl ich sie dauernd vor der Nase hatte. Den entscheidenden Punkt aus der Fülle der echten und falschen Hinweise herauszufiltern, war ich auch diesmal bis zum Schluss nicht in der Lage. Bis dahin hat mich der kurzweilige, klassisch britische Humor und die wohlige Landhausatmosphäre aufs Beste unterhalten, denn „Alibi“ kommt zwar bedeutend langsamer in Gang als seine Vorläufer, macht dies aber durch das schlichtweg grandiose Ende mehr als wett. Wie immer muss man hier zwischen der Geschichte selbst und ihrer Präsentation streng unterschieden. Für den geneigten Krimileser der heutigen Zeit mag der langatmige Storyaufbau störend, die beteiligten Charaktere zu klischeehaft daherkommen. Echte Christie-Fans jedoch finden nicht nur die ihr üblichen Standards vor, sondern bekommen ein Ende präsentiert, das mit allen Regeln des klassischen Detektivromans bricht. Bei der Veröffentlichung des Buches im Jahre 1926 sorgte das noch für einen Stürm der Entrüstung. Heutzutage kann man sich vor diesem Geniestreich in Sachen Auflösung eines Krimiplots nur verneigen. Gerade dieser erfindungsreiche Tabubruch ist es, der „Alibi“ weit über die Masse vieler anderer Krimis hebt und einzigartig macht. Insgesamt ohne Zweifel ein Meisterwerk des Genres und eines der besten Christie-Bücher, das sich kein Krimi-Fan entgehen lassen sollte. Ein wahrer Genuss, dessen Finale von Poirot mit unnachahmlicher Eleganz präsentiert wird.

21.08.2008 12:38:12
Daniel

Obwohl das deutsche Titel auf den angeblichen Tater hätte leichter hinweisen können, glaube ich, dass dadurch nur wenige den Mörder im Voraus entdecken konnten...
AC hat einen weiteren Krimi geschaffen, von dem sich einer nicht gern losreißen möchte.
Ausserdem tritt hier meiner Meinung nach einer der verdecktesten Mörder auf, den man eher übergeht als überführt.
Auf jeden Fall lesenswert

31.05.2008 01:08:34
CharlyDD

Super Werk von Christie.

Mein schrulliger Lieblingsermittler wird diesmal nicht von seinem Freund Hastings durch das Buch geleitet, sondern bekommt Unterstützung von seinem nicht weniger unterhaltsamen Nachbarn, dem Arzt James...

Das Komplettpaket hat hier gestimmt, leider wurde es dem Leser sehr einfach gemacht den Mörder sehr schnell zu entlarven. Die Lesefreude wurde dadurch aber nicht getrübt.

10.01.2008 19:55:35
Ina

Hallo, ich habe mal eine Frage..Wir müssen jetzt bald in der Schule dieses Buch lesen..überall im Internet finde ich auf deutsch aber nur "Alibi", deshalb:
Ist "Alibi" das gleiche Buch wie "The Murder of Roger Ackroyed??

Bitte um Antwort..

liebe grüße

07.01.2008 19:28:57
-

Es ist ein fantasischer Krimi! Ich habe ihn in drei spachen gelesen und er ist immer wieder spannend! Agatha Chistie war eine klassische und zeitlose autorin!!

10.11.2007 21:23:51
Medellin

Mir hat das Buch auch SEHR gut gefallen!!!"Und dann gabs keines mehr" ist und bleibt zwar mein absolutes Lieblingswerk von Agatha Christie, Alibi kann aber echt gut mithalten (ist meine TOP 2!)
Poirot finde ich, wie in jedem Buch eigentlich, einfach genial!!!

10.11.2007 17:25:31
Medellin

Mir hat das Buch auch SEHR gut gefallen!!!"Und dann gabs keines mehr" ist und bleibt zwar mein absolutes Lieblingswerk von Agatha Christie, Alibi kann aber echt gut mithalten (ist meine TOP 2!)
Poirot finde ich, wie in jedem Buch eigentlich, einfach genial!!!

01.08.2007 23:52:58
Klaus-Rudolf

Ich wewrde nie vergessen, das mich nur der Name Christie davon abgehalten hat, das Buch sofort wieder wegzulegen. In der ERSTEN Person geschrieben - schöne Grüße von G-Man Jerry Cotton!!! Der große "Superheld", der alles souverän im Griff hat und allen Anfeindungen entkommt. Um so verwirrender, dass auch Hercule Poirot auftritt - will der Erzähler also "angeben", wie er dem "Superheld Nr. 2" auf die Sprünge geholfen hat?
Um so größer der Paukenschlag am Ende!
Dafür ist Christie ja sogar zeitweise aus dem Detection Club ausgeschlossen worden, denn "unfair" war die Lösung bestimmt!

01.08.2007 23:44:19
Klaus-Rudolf

Ich wewrde nie vergessen, das mich nur der Name Christie davon abgehalten hat, das Buch sofort wieder wegzulegen. In der ERSTEN Person geschrieben - schöne Grüße von G-Man Jerry Cotton!!! Der große "Superheld", der alles souverän im Griff hat und allen Anfeindungen entkommt. Um so verwirrender, dass auch Hercule Poirot auftritt - will der Erzähler also "angeben", wie er dem "Superheld Nr. 2" auf die Sprünge geholfen hat?
Um so größer der Paukenschlag am Ende!
Dafür ist Christie ja sogar zeitweise aus dem Detection Club ausgeschlossen worden, denn "unfair" war die Lösung bestimmt!

16.07.2007 20:03:13
Josy

Das Buch finde ich super. Natürlich sehr interssant weil man auf den Täter sehr schwer kommt wer se sein könnte. Noch dazu wir es dann sehr kompliziert.

Sehr lesenswert.

10.07.2007 16:45:27
johann

dieses buch ist mit einem wort großartig! bei den meisten aneren büchern von agatha christie hatte ich wenigstens einen verdacht, aber hier... und natürlich fand ich christie's ironischen stil wie immer great.

10.06.2007 09:58:33
Imanuel

Ein Wirklich tolles Buch von Agatha Christie! Anfangs mochte ich die Stimmung den Ort wo es spielte und die Charaktäre besonders gern.
Bis zum Schluss meinte ich zu wissen wer der Täter ist, und rechnete nicht mehr mit einer Überraschung als die Auflösung dann jedoch kamm, merkte ich, dass ich mal wider auf der föllig falschen Spur war.
Alibi ist, denke ich, sicher eines der besten Werke von AC.
Viel Spaß beim Lesen und überrascht werden!!!

02.01.2007 16:20:28
Jeanine

ich bin eine NIELESERIN...und musste jetzt für die Schule eine GFS(30min Referat über Alibi) machen...Normal schlaf ich beim Lesen immer ein.Doch dieses Buch hatte ich innerhalb 3 Tagen gelesen u. war richtig spannend....super buch!!

19.10.2006 14:44:50
Mein Name ist Poirot

Alibi ist das erste Buch, das ich von Agatha Christie gelesen habe und es ist einfach genial. Ab und zu hab ich die Zusammenhänge nicht richtig begriffen, aber mit Übung - denk ich - wird das schon. Das Ende war vor allem sehr überraschend. Ich hatte wirklich mit allen gerechnet nur nicht an diese eine Person. Sehr emotional...

11.08.2006 19:15:52
Dani

Ein geniales Buch!!!
Poirot in höchstform!Und das Finale,einfach umwerfend!Wäre niemals auf den Täter/die Täterin gekommen!

...Das hätte mein Kommentar sein können...Leider kam ich schon vorher auf die Lösung,dank mancher Kommentare,die mir leider zuviele Tips gegeben haben.(siehe Marcel und Katha)BITTE,haltet euch ein bisschen zurück und denkt vielleicht ein wenig an Eure Kommentare,so können Überraschungen,wie in diesem Buch,erhalten bleiben.Echt nicht bös gemeint.

Trotzdem:genial geschrieben!Danke AC!

03.06.2006 09:43:18
Katharina

Auch für mich ist Alibi Agatha Christies bestes Werk.
Obwohl ich es wohl etwas anders gelesen habe als die meisten Leser. Ich wusste nämlich schon vorher, wer den Mord begangen hat.
Das machte es allerdings keineswegs weniger spannend.
Es wird wirklich mit den grauen Zellen des Lesers gespielt. Aber am Ende macht alles Sinn... Wirklich ein Meisterwerk.

13.05.2006 00:39:01
Anna

Einfach Perfekt! Das beste Buch, das sie geschrieben hat, auch wenn man das in der Mitte des Buches manchmal kaum glaubt... Eigentlich kommt ja keiner als Mörder wirklich in Frage, alle Spuren verlaufen im Sand... Für mich DER Krimi-Klassiker.

26.03.2006 19:35:07
evachen89

der schluss ist echt verblüffend!!man rechnet am aller aller wenigsten mit diesem mörder.. zum schluss hin ist das buch echt grandios. dennoch ist mir eine gewisse spannung in der mitte des buches abgegangen. 80°

lg eva

12.02.2006 13:11:00
Sandra

Das Buch ist, wie ich finde, das beste, das Aghata Christie jemals schrieb, Spannen, abwechslungsreich und sehr überraschens. Wenn man denkt, man wäre auf dem richtigen Weg, belehrt einen Hercule Poirot doch wieder eines Besseren. Sehr lesenswert.

02.02.2006 20:41:59
Katha

Ein echt geniales Buch und natürlich der Schluss absolut grandios!! Ich hatte heute mit meiner Lehrerin eine Diskussion über dieses Buch und musste feststellen, dass sie leider überhaupt keine Ahnung von Agatha- Christie-Romanen hat!! Ich denke, ich habe nach über 15 Krimis von ihr eine gewisse Erfahrung, aber trotzdem ist dieses Buch eine schöne Überraschung gewesen. Schade, dass das Buch zu Christies Lebzeiten zu verrissen wurde, es ist gut, sich über Regeln und ungeschriebene Gesetze hinwegzusetzen und Christie hat das mit Bravour gemeistert!!

12.01.2006 09:18:38
Rolf Wamers

Erinnern wir heute, am 30. Todestag der Autorin, an dieses 70 Jahre alte Buch, einer der besten Krimis von Lady Agatha. An der Mordmethode hat der Zahn der Zeit schon ziemlich genagt, aber WIE A.C. die Geschichte erzählt und die Leser an der Nase herumführt, das war und ist absolute Spitze.Danke Mrs, Christie, Ihre Leser werden Sie niemals vergessen.

03.09.2005 15:12:13
Hallo

Das Buch ist wirklich klasse.
Wirklich eines der besten Bücher von Agatha Christie!!

zu empfehlen!!

Ich hab noch eine frage:
Hinten in dem Buch stehen bücher die von Agatha Christie sind, dort hab ich einige bücher gefunden die nicht auf der Krimi-Couch Seite über agatha Christie aufgeführt sind zb.: Alle Mörder sind schon da, Dinner for two, Black Coffee, Gift, Mörderblumen, Mördergarn, Psycho, Die Rolltreppe ins Grab,...
Warum sind die Bücher hier nicht aufgeführt und sind diese Bücher zu empfehlen??
Bitte scheibt eine eMail!anTT9@gmx.net
Danke!

02.09.2005 08:36:38
Marcel

Nach den 10 kleinen Negerlein mein zweiter Christie-Roman. Habe ich jetzt echt schon die beiden Besten durch? Wäre schade, denn die Konzentration auf das Wesentliche macht Christie aus. Die einfache Mördersuche aufgrund von Indizien...platt, aber genau das was man sich manchmal wünscht wenn man andere komplizierte Thriller ließt.

Als Peter Falk (Columbo) erfahrener TV-Seher habe ich aber relativ früh vermutet wer der Täter ist. Leser die Columbo auch sehen werden wissen wie ich das meine...:-)

Fazit: einfach, fesselnd, spannend, überraschend...einfach genial

30.08.2005 17:01:06
Konstantins

Das Buch habe ich auf der Durchreise bei meiner Tante gelesen und es hat alle Erwartungen übertroffen!!!! Für mich der genialste Poirot Krimi überhaupt. Vor allem der Schluss verblüfft viele, ganz genial geschrieben. Auf jeden Fall lesenswert.

18.08.2005 16:49:58
Katharina

Ich habe mir das Buch als Hörspiel unter dem Titel:"Der Mord an Roger Ackroyd" vorgenommen.Genial bis zum Schluss.Obwohl ich aufgrund eines kleines Hinweises zu Anfang(Zitat:"Man hat den Spatz in der Hand und greift nach der Taube auf dem Dach"-wie im Hörbuch gelesen)sofort die richtige Vermutung hatte,die im Laufe der Geschichte immer mehr verstärkt wurde.Aber doch brilliant geschrieben!
Im übrigen bin ich ganz Lukas Meinung:Zusammen mit "Zehn kleine Negerlein" sicher zu den besten Krimis der Christie zu zählen!

26.06.2005 14:51:09
gali

wenn man das buch auf englisch liest und auch noch in der schule,wie ich,ist es ziemlch langweilig.als ich mir das buch aber für die arbeit nochmal auf deutsch gekauft habe fande ich es garnicht amll so schlecht.auf jedenfall besser als das englische buch=)

21.04.2005 20:18:04
Ham

Tja, meine "Vorredner" haben wohl schon alles gesagt: einer der besten (Christie-)Krimis überhaupt, geniale Auflösung, immer logisch (!) und vor allem der Tabu-Bruch mit dem Genre macht "Alibi" fast literarisch wertvoll...90°

26.12.2004 19:36:28
Lukas

Zusammen mit "Zehn kleine Negerlein" der beste Krimi von Agatha Christie,den ich gelesen habe!!! Die Auflösung ist phänomenal und es stimmt im Nachhinein wirklich alles... man hätte drauf kommen können!

27.09.2004 15:33:02
Christl

Alibi ist ein supertoller Krimi. ich finde, Alibi ist der beste Kriminalroman von Agatha Christie.
Ich selbst habe den Krimi vom Hörverlag. das ist wirklich super gemacht. Vor allem kann man auch andere Sachen währenddessen machen!!! Man verpasst aber trotzdem nichts!!

Also viel Spaß beim Lesen, Hören und vor allem beim Miträtseln!

Ihr kommt bestimmt nicht drauf, wer der/die Mörder/in ist, ärgert euch dann aber am Schluss, weil alles(wirklich ALLES) so superlogisch durchdacht ist. Ich empfehle euch Alibi wirklich sehr, Christl

P.S. Wenn ihr Alibi als CD zum anhören wollt : Es heißt nicht Alibi, sondern "der Mord an Roger Ackroyd"!!!

14.09.2004 15:30:21
bernd

In der Tat eines Ihrer besten Bücher. Ein Meilenstein der Krimiliteratur. Es wirkt ungemein natürlich, und hebt sich von den meisten anderen ihrer Romanen, welche sich häufig mit ermüdenden Details beschäftigen, angenehm ab. Darüberhinaus gefällt mir insbesondere die Strukturierung, die Darstellung der Personen und die Entwicklung der Geschichte. Selbst Poirot, diese Stereotype von Detektiv"machine", wirkt direkt realistisch gezeichnet. Obwohl ich in meiner Jugend das Buch gelesen hatte - mithin das Ende kannte - machte es wieder viel Spass das Buch zu lesen.

22.07.2004 16:51:03
Ann Haller

das buch ist meiner meinung nach das zweitbeste mit poirot
an erster stelle steht das buch "vorhang" poirots letzter fall
heullll! schnief... 8-(

21.06.2004 11:49:30
Elke

Das Buch habe ich in meiner Jugendzeit zum erstenmal gelesen. Es ist GENIAL und in seiner Form einzigartig.
Direkt im Anschluss folgen meiner Meinung nach Die Morde des Herrn ABC und Das fahle Pferd.

04.05.2004 14:33:25
elly

hallo leute !Ich brauche dringen eine ausführliche inhaltsangabe dieses Buches !!!!Bitte hilft mir

27.04.2004 00:29:41
Olivia

Eines der wenigen A.Christie Bücher die man nicht ein zweites Mal lesen kann: man vergisst nie mehr wer der Mörder war.
Von Anfang an spannend.

29.03.2004 13:59:32
Daniela

Der einzige Christie, bei dem ich den Mörder von Anfang an erraten habe.
Die etwas düstere Atmosphäre eignet sich hervorragend dazu, diesen Krimi im November zu lesen - bei einer schönen Tasse heißen Tee

23.03.2004 14:09:56
Scholle

Es ist ganz klar eines ihrer besten Bücher , doch ich kann mich hier nicht ganz so wie in anderen Büchern von ihr in die Atmosphäre hineinversetzen

15.03.2004 17:03:38
Claudi

Habe das Buch auf Englisch gelesen und muss sagen das ich eigentlich schon begeistert war. Manche stört zwar zum Schluss dieses Gefühl, absolut von ihr in die Irre geführt worden zu sein aber Agatha Christie hat selbst einmal gesagt: Eine meiner goldenen Regeln ist, dass ich keine Unwahrheiten schreibe. Also ist ja im Endeffekt jeder selbst Schuld wenn er nicht von alleine darauf gekommen ist! Aber es gibt noch bessere Krimis von Agatha Christie, mir hat ein ganz klein wenig die Atmosphäre gefehlt!

30.08.2003 20:58:09
leser

Ein genialer Krimi, obwohl fast nur einer für den Mord in Frage kommt!

13.08.2003 16:56:35
Anja S.

nun ja...sehr ungewoehnlich!!! aber lesenswert

29.07.2003 18:33:00
Torsten Janssen

Bin bis jetzt leider über die lange Indroduktion nicht hinausgekommen, werde es aber dann noch einmal versuchen. Ich höre immer nur das größte Lob über das Buch, also muß doch etwas daransein.

25.05.2003 01:02:14
Anonym

Ohne jeglichen Vorinformationen zu genießen -genial,packend und mörderisch unerwartetes Ende!!!
Christie in Hochform. LOB !!!

27.04.2003 19:28:20
Mirco G.

Eines ihrer besten Bücher, vielleicht nach Zehn kleine Negerlein ihr Bestes. Spannung pur. Ich konnte es nicht aus der Handlegen, bis ich durch war. Es ist auch das pervekte Einsteigerbuch, Agatha-Christie-Neulingsinteressierte, und für Fans ein Wiederholungsmuss!!

16.04.2003 11:33:20
Marc

Wenn jemand ihn von seiner Kürbiszucht trennen will, dann kann Hercule Poirot äußerst ungnädig werden...
Mrs. Ferrars, über die man munkelt, sie habe ihren Mann vergiftet, stirbt an einer Überdosis Veronal - ihr Freund Roger Ackroyd an einem überlangen tunesischen Dolch.
Wenn Poirot rasch zu seinen Kürbissen zurückkehren will, muss er das Geheimnis des blauen Briefes lösen. Seine kleinen grauen Zellen beginnen schon zu rotieren...
Spannung pur von der "Queen of Crime".

Gruß Marc

25.02.2003 15:39:58
Christina

Dieses Buch von A. Christie ist einfach klasse. Vor allem bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten.

18.12.2002 14:48:59
Jeanne

Einer der besten Krimis von Agatha Christie.