Oliver VII.

  • Eulenspiegel
  • Erschienen: Januar 1972
  • -: -, 1943, Titel: 'Hetedik Oliver', Originalsprache
  • Berlin: Eulenspiegel, 1972, Seiten: 193, Übersetzt: Ita Szent-Iványi
  • München: dtv, 2006, Seiten: 173
Oliver VII.
Oliver VII.
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»Die Bevölkerung von Alturien lebte fast ausschließlich von den Erträgen des Weinanbaus und der Sardinenfischerei, von dem berühmten alturischen Rotwein also, der die Erinnerung an südliche Sonnentage bewahrte und den weltbekannten alturischen Sardinen, diesen kleinen sympathischen Tieren in Öl oder auch Tomatensauce, dem Trost der Ausflügler und Junggesellen & Doch die Situation in Alturien war folgende: Der Vorgänger des gegenwärtig regierenden Oliver VII. war ein hervorragender Herrscher gewesen, und daran hatte das Land noch heute schwer zu tragen & Die Bevölkerung Alturiens war von Natur aus ein wenig wirklichkeitsfremd, war träumerisch und lyrisch veranlagt & und Oliver VII. hatte von seinem Vater außer dem Thron zerrüttete wirtschaftliche Verhältnisse geerbt.«
Wen wundert es, dass dieser König kein König mehr sein will? Dass er flieht, als ein zur Rettung Alturiens genial ausgedachter Vertrag mit dem Nachbarland und seine Heirat mit der schönen Prinzessin Ortrud, einer Tochter jenes Landes, durch ein Komplott vereitelt wird? In Venedig lernt Oliver schließlich unter falschem Namen in allerlei Verwicklungen, Liebes- und Ränkespielen das Leben kennen und seine Lektion: Die Pflicht ist kein Rosenbett, und König zu sein, ist eine Berufung und kein Zeitvertreib.

Oliver VII.

Antal Szerb, Eulenspiegel

Oliver VII.

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