Die Hirnkönigin

Erschienen: Januar 1999

Bibliographische Angaben

  • Hamburg: Rotbuch, 1999, Seiten: 298, Originalsprache
  • München: Goldmann, 2001, Seiten: 283, Originalsprache
  • München: Goldmann, 2004, Seiten: 283, Originalsprache

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Deutscher Krimi Preis 2000, 1.Platz national

»Warum hattest du so heißes Blut? Warum konntest du dich nicht beherrschen?« Sie faßte ihn an beiden Ohren und schüttelte ihn. Die Baskenmütze fiel von seinem Kopf. »Du hättest mich nicht anfassen dürfen.- Hörst du? -Warum hat dir dein Hirn nicht gesagt, dass du mich nicht anfassen darfst?« Sie schlug mit der flachen Hand in die Blutlache, die sich am Boden der Schüssel gebildet hatte. »Alles wäre so schön geworden«, flüsterte sie, während ihr zum zweiten Mal an diesem Tag sein Blut übers Gesicht lief, »alles wäre so gut geworden«.

"Die Autorin spart nicht mit stereotypen Figuren: die Männer sind entweder schwanzgesteuert, impotent oder schlichtweg begriffsstutzig; die Frauen sind entweder typische "Blondinen-Dummerchen", Haushälterinnen und Ehefrauen - oder sie sind taffe, dynamische Figuren, die wissen was sie wollen. Was wohl ironisch oder humorvoll gemeint ist - aber über Stammtischniveau nicht herauskommt. Das Buch verliert durch diese platten Klischees, denn der eigentliche Krimiplot ist sehr spannend und gut erzählt." (Der Bücherfreund)

"Wer nach den Krimis von Thea Dorn noch mit Agatha C. ins Bett geht, ist selber schuld." (Badische Zeitung)

Die Hirnkönigin

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Letzte Kommentare:
18.10.2019 23:16:56
Mediozzy

Ausgezeichnet mit dem deutschen Krimi Preis – Fand ich interessant. Insgesamt fand ich das Buch v. a. widerlich. Als Medizinerin bin ich bestimmt nicht zimperlich, aber dieses Buch habe ich – was selten vorkommt – nicht weiter verschenkt, sondern alternativlos entsorgt. Wie es zu diesem Preis gekommen ist: keine Ahnung.

18.09.2018 22:57:52
bummibee

Der widerlichste Krimi, den ich jemals begonnen habe. Absolut krank.
So ekelhaft, dass ich ihn nach Seite 40 mit spitzen Fingern in den Müllcontainer getragen habe, weil ich dieses "Ding" einfach nicht mehr im Haus haben wollte. Dass diese Scheußlichkeit auch noch mit dem Buchpreis ausgezeichnet wurde, kann ich beim besten Willen nicht verstehen.

02.08.2017 02:55:33
Helga Adam

Kann mich den Negativkommentaren nur anschließen. Vor allem diese Sprache auf niedrigstem Niveau stößt ab. Habe unmittelbar davor Donna Leons letzten "Brunetti"- Roman gelesen, da fiel mir der Unterschied im Sprachniveau besonders schmerzlich auf. Ich kann auch die tatsächliche Motivation der Protagonistin, ihr journalistisches Ressort zu wechseln, nicht ganz nachvollziehen. Sie wird als an Kultur zumindest interessiert geschildert - warum dann also diese Sprache und diese Handlungsweisen? - Der ständige Perspektivenwechsel erschien mir auch nicht immer durchdacht und zerhackt die Handlung nur unnötig.

23.01.2015 10:38:05
Helmut Scheuplein

Mich hat das Buch ratlos zurück gelassen - deswegen habe ich das letzte Kapitel und den Epilog noch einmal gelesen. Trotzdem ist mir die Handlung und die Psyche der Personen nicht klarer geworden: Die Frauen scheinen mir durch die Bank weg neurotisch oder psychotisch; die Männer verklemmte Böcke, die am Ende dran glauben müssen. So erscheinen mir die Charaktere undifferenziert und grob.
Der häufige und kurzphasige, für mich unverständlich schnelle, Perspektivenwechsel zwischen den Personen und auch zwischen Beobachtungen, Beschreibung und psychischer Verfassung (bis hin zu den Gedanken eines abgeschnittenen Kopfes bei der Betrachtung einer nackten Frau) wirken verwirrend und verwirrt.
Nein, die positiven Kommentare zur "Hirnkönigin" kann ich überhaupt nicht verstehen, die negativen allerdings gut nachvollziehen.
Die kontroverse Beurteilung durchzieht auch die Kommentare der anderen Bücher von Thea Dorn, sodass wohl das ihr Stil ist so (für meinen Geschmack: konfus) zu schreiben. Wer's mag.

05.01.2013 05:59:17
ingo4skin

Hallo...

es tut mir sehr leid, auch nur einen Cent für dieses Machwerk ausgegeben zu habe...es ist aus meiner Sicht völlig unverständlich, warum die Autorin hierfür einen Preis erhalten hat...meiner Meinung nach kann solch eine Geschichte nur einem kranken Hirn entstanden sein...schade, dass nicht auch das Hirn der Autorin in einem Wasserglas gelandet ist...

04.02.2012 13:44:31
Edith Wimmer

Das war das abstoßendste Buch, das ich jemals gelesen habe - nicht wegen der Geschichte, sondern wegen der Sprache - einfach ekelerregend - ich lese liebend gern Jilliane Hoffman - die ist auch nicht zimperlich - oder Kate Pepper - das ist literarische Hochsprache dagegen! Die Auszeichnung kann ich nicht nachvollziehen!

28.07.2010 12:25:09
Jacky P.(32)

Ich habe das Buch zufällig vor vielen Jahren im Urlaub in die Hände bekommen. Beim Lesen schwankte ich zwischen Ekel, Verwirrung, Fazination...und ich weiß nicht noch alles. Obwohl ich zugeben muss, ab und zu den Faden verloren zu haben, muss ich sagen es war das genialste was ich bisher und dazu mehr als einmal gelesen habe.

20.07.2010 02:19:27
Julia T. (17)

Ich hab das Buch jetzt vor knapp einem Jahr gelesen und muss zugeben das ich seit dem auf die Psycho(thriller) Schiene gekommen bin. Ich hab es mir damals einfach mal des Titels halber ausgeliehn und ein paar Stunden später hat ichs durch. Manchmal zwar ein verwirrednes Buch mit recht interessanten Charakteren, aber gerade dadurch doch wieder genial.
Ich würd das Buch nur weiterempfehlen, wenn man denn auf "krankes Zeugs" (wie es ein Lehrer von mir nannte als das Buch aus meiner Tasche viel) steht.

14.10.2009 20:55:22
Biene0756

Selten so einen wirren Krimi gelesen. Habe mich geärgert, damit Zeit verloren zu haben. Ich bin auch der Meinung, das ganze Buch tickt nicht richtig. Und diese Hirnschlürferei, was soll das? Gruselig fand ich das überhaupt nicht, war nur abstrus, fast schon lächerlich. Handlung? Faden? Warum? Weshalb? Wieso? Oder ist der Anspruch von F. Dorn so hoch, daß man das Buch mehrmals lesen muß und erst ein Psychater einem dann noch erklären muß, was man gerade liest? Nein danke, bloß nicht, einmal ist schon zu viel!!!

16.04.2009 15:56:08
Rohat

Ich finde das Buch genial, das Gefühlschaos das Kyra erlebt, aber auch die verstörte Art von Nike, alles sehr sehr gut geschrieben. Ich finde nicht, dass die Sätze "bemüht " wirken..eher im gegenteil. Ich finde sie wirken ziemlich locker und genau richtig für das Buch.Natürlich ist das alles nicht jedermanns Geschmack aber ich kann mir unter "Preisgekrönt" nichts besseres vorstellen...
sehr gut Thea, weiter so!

18.01.2008 23:09:37
Julia

Also dieses Buch ist wirklich teilweise recht schwer zu lesen, weil man sich ständig komplett darauf konzentrieren muss, wen der Perspektiven-/Szenenwechsel nun eigentlich betrifft. Die Mordszenen sind sehr genau beschrieben und teilweise ziemlich makaber. Das Buch ist ein Mix aus Krimi und Psychothriller im Bereich sexuelle Verstörtheit. Man kann bei der Hirnkönigin sehr schlecht sagen dass es ein gutes oder ein schlechtes Buch ist, da das absolut von den Vorlieben des Lesers abhängt und dem ein oder anderen zu schwer zu lesen sein wird. Die angesprochenen Klischees können entweder positiv als Sarkasmus oder negativ einfach als Klischeedenken aufgefasst werden, je nach subjektivem Empfinden. Alles in allem ist es aber wert, gelesen zu werden, um sich ein eigenes Urteil zu machen, da auch die Umkehrung von der zu errettenden Jungfrau zur gestörten Mörderin sehr interessant ist.

22.01.2006 14:07:40
Gilles

Psychologisch betrachtet sehr oberflächlich, stilistisch kaum zu ertragen. Die Mischung aus trashigen Schilderungen, albernem Gerede und Homer-Zitaten auf altgriechisch geht einem ziemlich schnell auf die Nerven.

Eigentlich mehr als enttäuschend, dass so etwas den deutschen Krimi-Preis bekommen kann.

22.06.2005 04:28:22
Jan Gähler

Ich bin nicht der grosse Krimileser, aber von diesem Buch bin ich begeistert.

Es ist voll von bösem Humor, Sarkasmus und Ironie. Besonders gefiel mir wie die gängigen Krimi Klischees auf die Schippe genommen werden.

Die Auflösung ist genial, ich hab das Buch vor über einem Jahr gelesen und denke immer noch ständig darüber nach.

01.01.2005 11:40:32
Bernhard Bussek

Einfach nur schlecht. Bemerkenswert: Nachdem man(n) nach der Hälfte des Buches dachte es könne nicht schlimmer kommen, wurde ich spielerisch eines Besseren belehrt.
Ist es für einen Autor(in) wirklich so schwer sich zu Beginn eines Buches Gedanken über das Ende gemacht zu haben?

22.09.2004 09:51:19
ntschotshi

Ich fand Thea Dorns Hirnkönigin ziemlich schwach! Klar ist dies kein Buch, was man der Großmutter schenkt, denn die Mordszenen sind wirklich brutal und krass geschildert, aber der restliche Verlauf der Geschichte ist weit weniger fesselnd und teilweise arg konstruiert. Ich hatte mir wirklich mehr von dem Buch versprochen. Schade Thea!

19.09.2004 17:22:10
Artur

Thea Dorns Buch ist schlichtweg mein bester Krimi seit Jahren - alleine durch die verschiedenen Wechsel (die schon moniert) natürlich den roten Faden behalten lassen und die vorallem die Spannung weitertreiben (vorsicht das Buch kann einen fressen!). Man sollte mitgehen in die Ecken und Kanten der Psyche der dargestellten Charaktere um den roten Faden nicht zu verlieren. Die Sprache und der enthaltene Witz sind bislang nicht überboten (bitte um Hinweise falls...) und die Auflösung ist nicht nur einen (Nach-)Gedanken wert.

17.09.2004 10:10:17
Helga

Ein sehr gewöhnungsbedürftiger Stil. Man liest einen Absatz zu Ende und beim Beginn des nächsten steht plötzlich etwas ganz anderes und man merkt, dass man wieder mit einer anderen Szene konfrontiert ist.

Es ist sehr blutrünstig und brutal, wobei ich manchmal das Gefühl hatte, das die meisten Personen, inkl. der Protagonistin Kyra, nicht ganz richtig ticken.

Die Spannung ist nicht sehr groß und die Auflösung hat mich auch nicht vom Hocker gerissen. Manches kam mir doch ziemlich zusammenhanglos vor und ich konnte eigentlich nicht wirklich einen roten Faden durch die Geschichte finden.

13.09.2004 10:16:11
Carla

Also ich kann auch garnicht verstehen, warum das Buch hier so schlecht bewertet wird. Für meine Seminararbeit hatte ich Die Hirnkönigin als Grundlage gewählt, das Thema: Töten Frauen anders? Ich finde den Aspekt eines weiblichen Lustmörders sehr spannend, auch wenn im Endeffekt immer nur ein kranker Mann im Hintergrund steht. Das Buch und den Stoff fand ich aber generell spannend, ich habe es nicht nur einmal gelesen. Außerdem: In welchem Krimi gibt es bitte keine Stereotypen und Klischees???

06.09.2004 16:03:59
Minka

Naja, ganz ganz laue Kost. Von einem preisgekrönten Buch hätte ich mehr erwartet.
War ganz schön langweilig. Denke, dass auch die Anzüglichkeiten nicht darüber hinwegtäuschen, dass der schwache Stoff niemand hinterm Ofen vorlocken kann

12.07.2004 08:52:10
Nikolina

Die Schreibweise wirkt sehr gequält. Ich habe gerade im ersten drittel das Gefühl ,als wenn sich die Autorin um die Wirkung jeden Satzes extrem Mühe gegeben hat. Leider merkt man dies. Zudem wir meines Erachtens viel zu wert auf die ausarbeitung des Gemetzels gelgt, astatt eine sinnige Geschichte dahinter zu verpacken. Eher schlecht!!

15.06.2004 18:58:13
Bea

Stimmt, steroptype Leute, die sich entsprechend verhalten....ABER, es hat was! Mir gefällt die Aussage von Ellison: wie bei einem Verkehrsunfall, die Leute bleiben stehen und gaffen und hier darf man das auch ungestraft, man hat ja dafür bezahlt. Bin noch nich fertig mit dem Buch und weiß noch nicht, wer die Täterin ist. Sollte es eine dea ex macchina sin, wäre ich enttäuscht, aber so bleibt mir doch der Mitrateeffekt:"whodunnit" erhalten. Wie gesagt, in Anbetracht, dass die Mörderin jemand ist, der schon vorgekommen ist, nicht so übel!

15.01.2004 16:09:14
Jenny

Weniger wäre mehr gewesen. Eigentlich spannend, der Versuch eine weibliche Serienmörderin zu entwerfen.
Schade!

10.11.2003 21:06:46
hanni

Ich wundere mich über diese recht negativen Aspekte in der Kritik. Mich hat dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, der erste Krimi der mich wirklich begeistert hat. Es ist nicht möglich sich in flüchtige Bilder zu verlieren; Thea Dorn gelingt es mit einer seltenen Schärfe zu akzentuieren. Situationen und Anspielungen sind erfrischend sarkastisch und Gott-sei-dank nie niveaulos. Obwohl ich das Buch schon seit Wochen aus der Hand gelegt habe, hängen einzelne Sätze noch in meinen Gedanken, noch immer denke ich über das Ende nach, über diese beeindruckende Konsequenz der Charaktere. empfehle „ Die Hirnkönigen “ jedem der Grenzerfahrungen sammeln oder sich anspruchsvoll unterhalten möchte.

05.02.2003 12:51:39
Ellison

So wie ein Verhehrsunfall mit Todesfolge den Gaffer, so fesselt dieses Buch auf irgendeine Weise auch. Aber im Nachhinein frage ich mich, warum ich sie mir bis zum Schluss angetan habe, diese Inflationierung von Gewaltphantasien und das Herunterdreschen von Clichés: Sexgesteuerte Machos, impotente Manager, bisschen-lesbische Helden, Softys, dumme Tippsen, Frankenstein, ... aber wie gesagt: Auch ein tragischer Unfall hat seinen Kick.

Um was zu loben: Die Perspektiven und die Sprünge dazwischen sind exzellent gelungen.