Seit er tot ist

Erschienen: Januar 2009

Bibliographische Angaben

  • London: Michael Joseph, 2008, Titel: 'What to do when someone dies', Seiten: 343, Originalsprache
  • München: audio media, 2009, Seiten: 6, Übersetzt: Susanne von Medvey
  • München: audio media, 2010, Seiten: 6, Übersetzt: Susanne von Medvey
  • München: audio media, 2011, Seiten: 6, Übersetzt: Susanne von Medvey

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Sie kann nicht glauben, dass er tot ist. Sie darf nicht zweifeln, dass er treu war. Sie muss Gewissheit haben, dass er sie liebte: Ellies Mann Greg ist mit dem Auto tödlich verunglückt. Seltsamerweise saß eine Unbekannte neben ihm. Ellie ist nur noch von einem Gedanken getrieben. Sie will die Wahrheit herausfinden und bringt sich in tödliche Gefahr ...

Seit er tot ist

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Letzte Kommentare:
02.11.2015 21:36:52
Joachim Müller-Weichbrodt

Die Spannung baut sich langsam auf, der Leser wird fast ungeduldig: wann passiert endlich was. Am Ende hat der Leser schon eher als die Hauptperson den Verdacht. Wie üblich bei Nick French kommt die Polizei auch diesmal nicht gut weg. Ungereimtheit: Wie und wann ist die Leiche in den Kofferraum gelegt worden?

03.09.2012 21:56:16
danuta steinweg

Sehr emotional und sehr unlogisch! Vielleicht sollte sich das Paar beim Schreiben trennen, sie sollte Rosamunde Pilcher Romane verfassen und er Spannungs-Romane. Beide sollten eventuell mal Logik-Trainer im Internet absolvieren um eine schlüssige Geschichte hinzubekommen. Das war das zweite Buch von mir gelesene Buch von den beiden...Gott sei dank nur geliehen!

25.06.2011 22:24:55
lilalu

Das Buch erzählt keine wirklich spannende Geschichte, und insgesamt ist es viel zu lang geraten. Der Plot gibt nicht sonderlich viel her, und das Autorenpaar fabuliert sich da eine etwas hanebüchene Story zusammen, die insgesamt wenig glaubwürdig und nachvollziehbar erscheint. Der Täter war mir zumindest relativ schnell bekannt, die Mordmotive sind nicht schlüssig (insgesamt gibt es ohnehin mindestens einen Mord zuviel), und irgendwie wird einem die Hauptfigur Ellie auch nicht sonderlich sympathisch.
Sicherlich eines der schwächsten Bücher von Nicci French.

30.05.2011 22:26:54
JaneM.

Ellie und Greg sind ein sympathisches, "normales" junges Paar mit anständigen Jobs und einem netten Freundeskreis. Eines Abendes stehen zwei Polizisten vor der Tür und überbringen Ellie die Nachricht, das Greg einen tödlichen Autounfall hatte- auf dem Beifahrersitz von Gregs Wagen auch tödlich verunglückt- eine unbekannte Frau. Die Frau stellt sich als ebenfalls verheiratete Mitinhaberin einer Event- Agentur heraus. Weder die Familienangehörigen, Freunde oder Arbeitskollegen von Greg haben je von der Frau gehört. Alle sind sich- ohne es direkt auszusprechen- sicher, dass Greg eine Affäre hatte und betrachten Ellie mitleidsvoll als arme betrogene Witwe. Ellie kann mit dem Geschehenen nicht abschließen, ohne zu wissen, was Greg mit der Frau wirklich verband und beginnt zu recherchieren. Bei seinen Unterlagen finden sich keine Hinweise auf eine Verbindung, so dass sie sich immer intensiver auf die Suche macht- alles vor den skeptischen Augen des Freundeskreises, der sich zunehmend um ihre psychische Gesundheit sorgt. Bis dann doch bedrohliche Dinge geschehen.
Das Nicci French Paar ist ja nun bekannt für Psychothriller eingebettet in zunächst normale Alltagssituationen. Während ich diese Dynamik in einigen Werken etwas konstruiert empfinde, ist der Spannungsaufbau in "Seit er tot ist" wirklich gut gelungen. Den drängenden Wunsch die Wahrheit zu erfahren und es einfach nicht auf sich beruhen lassen können, kann man beim Lesen drastisch miterfahren. Auch die Ambivalenz des Wissens um die Tatsache, dass das eigene Handeln für Außenstehende "verrückt" erscheint, aber dennoch keine Alternative zu haben, ist gut nachvollziehbar. Zum Showdown wird es richtig spannend.

17.05.2011 10:32:26
mary molly

ein wundervolles buch, welches man am liebsten in einem rutsch verschlingen möchte. vom ersten satz an fesselnd und sich in der spannung immer weiter steigernd. die heile welt, die in wenigen sekunden zusammenbricht und das glück sich in wenigen momenten zum unglück wendet. sehr traurig und anrührend und das im besonderen, da es ich um die protagonisten um eine extrem symphatische figur handelt. so eine hätte man gerne zur freundin. aber ich will nicht zu viel verraten. aber so viel noch, dies ist nicht nur ein krimi, sondern auch ein psychologisches buch, weil man unweigerlich dazu aufgefordert wird sich mit den wirklich wichtigen dingen des lebens auseinanderzusetzen. lieber leser, nimm dir ein wochenende zeit, schließe deine tür und gib dich dem buch hin. eine rariät, genieße es!