Arrivederci amore, ciao

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • Rom: e/o, 2001, Titel: 'Arrivederci amore, ciao', Seiten: 183, Originalsprache
  • Berlin: Tropen, 2007, Seiten: 186, Übersetzt: Hinrich Schmidt-Henkel
  • München: Heyne, 2008, Seiten: 186, Übersetzt: Hinrich Schmidt-Henkel

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Giorgio Pellegrini, in Italien wegen politischer Verbrechen gesucht, ist nach Mittelamerika geflüchtet. Als er die Gelegenheit bekommt, mildernde Umstände zu erwirken, indem er seine Kameraden verrät, stellt er sich der italienischen Justiz. Nach nur wenigen Jahren Haft ist er endlich frei. Sein einziges Ziel ist es nun, ein anerkanntes Mitglied der Gesellschaft zu werden. In der zynischen Welt, in die er entlassen wird, gibt es für ihn nur ein Mittel, dieses Ziel zu erreichen: Mord.

Arrivederci amore, ciao

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Letzte Kommentare:
20.08.2014 00:07:20
Anfangsverdacht

Auch ich halte diesen Roman für beeindruckend. Selten habe ich so eine selbstverständliche Sprache gelesen. Und einleuchtende. Es ist faszinierend mit welcher Lakonie Verderbtheit dargestellt wird.
Ich hätte nur einen Zweifel, liest man das Buch im angenehmen Rausch, stellt sich doch die Frage: es gibt nur solchen Menschen? Schließlich ist ja gerade die Darstlellung der Polizei fast schon aberwitzig.

14.02.2012 11:14:14
Dieter Deginus

Dieses Buch hat mir im wahrsten Sinne des Wortes die Sprache verschlagen. Diese tiefe abgründige Kraft des Bösen. Diese kompromislose Bösartigkeit und trotzdem, man lässt sich auf die Geschichte ein und nachdem ich das Buch inerhalb kürzester Zeit gelesen hatte, war über mich selbst überrascht, wieso hat mich dieses Buch so gefesselt, ja gefangen gehalten hat. Wie ich finde, absolut lesenswert.

24.08.2010 21:54:59
Schrodo

Emotionslos erzählt Carlotto die Geschichte des Giorgio Pellegrini. Als Terrorist verfolgt flieht er nach Südamerika. Jahre später kehrt er zurück und stellt sich den Behörden. Es folgt, der Knast und jahre später die Entlassung. Erst versucht er ja ein anständiges Leben zu führen, aber mit unanständigen Dingen kann man viel schneller viel mehr Kohle verdienen. Dann wird Georgio eben Verbrecher…so ein richtig schön gemeiner, böser und erbarmungsloser Scheißkerl.
Carlotto erzählt überwiegend, das heißt viele Dialoge sind in dem Buch nicht zu finden. Durch diesen Erzählstil ist es auch nicht sehr spannend, aber das Buch hat was. Und nein, brutale Beschreibungen hat er nicht reingepackt. Am Ende ist mir der widerliche Giorgio sogar noch richtig ans Herz gewachsen. Ich kann`s absolut weiterempfehlen. Carlotto hat es geschafft mich einen Tag super zu unterhalten. Bravo Massimo, weiter so!

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