Das böse Blut der Donna Luna

Erschienen: Januar 2010

Bibliographische Angaben

  • Genua: Fratelli Frilli Editori, 2007, Titel: 'La maman di via del Campo ', Seiten: 404, Originalsprache
  • Berlin: AtV, 2010, Seiten: 394, Übersetzt: Verena von Koskull

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Nelly Rosso haut so leicht nichts um, aber die Affenhitze dieses Sommers steigt ihr zu Kopf. Ebenso wie die Avancen ihres charmanten Kollegen Tano. Doch dann tritt ein Serienmörder auf den Plan, der Frauen enthauptet – und ihre Köpfe mitnimmt. Zu allem Übel bekommt Nelly bei ihren Ermittlungen noch ungebetene Verstärkung von einem aalglatten Profiler. Da folgt sie der blutigen Spur des Killers lieber im Alleingang: durch die flirrenden Gassen der Genueser Altstadt, entlang der Riviera bis in die Höhle des Löwen.

Das böse Blut der Donna Luna

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Letzte Kommentare:
28.08.2011 15:42:06
tassieteufel

Der Sommer in Genua ist mörderisch, eine Hitzewelle liegt über der Stadt, das Wasser wird
rationiert und ein brutaler Frauenmörder treibt sein Unwesen. Nelly Rosso folgt dem Mörder auf ihre verbissene, hartnäckige Art und das nicht immer mit ganz legalen Methoden.
Der Krimi spielt zum Teil im Milieu von Einwanderern und Immigranten aus Afrika und Südamerika, deren oftamals illegaler Aufentalt dazu genutzt wird, sie als billige Arbeitskräfte auszubeuten und die auch oft als Prostituierte auf der Straße landen. Diese Problematik ist gut mit dem Krimi verwoben und vermittelt auch noch ein wenig Hintergrundwissen. Der Plot ist insgesamt ganz gelungen, zunächst gibt es erstmal eine Menge Leichen, ohne das ein wirklich Verdächtiger da wäre und die Ermittlungen kommen nicht recht voran, als dann der Profiler Palmieri hinzugezogen wird, kommt ein wenig Bewegung in die Sache, doch ein versierter Krimileser durchschaut dann recht schnell, wo hier der Hase lang läuft und am Ende stellte sich dann heraus, das ich mit meinen Vermutungen richtig lag, es gibt zwar einige Wendungen, die nochmal Spannung in den Fall bringen, aber alles in allem gab es für mich ab der Mitte des Buches keine wirklichen Überraschungen mehr, auch wenn die Autorin versucht, die Leser auf andere Fährten zu locken.
Im ersten Teil fand ich Nelly Rosse unheimlich sympathisch, das war im vorliegenden 2.Teil leider nicht der Fall, die Kommissarin ist permanent wütend, sicher die ständige Hitze und der schwierige Fall, dazu noch die Probleme die ihr Sohn hat und die Avancen von Vizechef Tano können schon stressen, aber das Nelly ständig kochend vor Wut, überschäumend vor Wut, zitternd vor Wut, mit vor Wut kochendem Blut etc.war, das hat mich schon ein wenig genervt, ebenso wie ihre plötzlichen "seherischen Fähigkeiten" die dann auch noch letztendlich den Durchbruch in dem Fall bringen, mit sowas kann ich nicht wirklich viel anfangen und das hätte das Buch auch nicht nötig gehabt.

Fazit: für mich eigentlich erst ab der Mitte richtig spannend, der Fall ist aber sehr vorhersehbar und mit der Hauptfigur konnte ich diesmal nicht so richtig warm werden. Da der dritte Teil schon gekauft ist, werde ich ihn wohl irgendwann lesen, aber im Moment reizt mich Nelly Rosso nicht wirklich.

10.08.2011 17:03:10
charlie

Obwohl mir das erste Buch (Schnee an der Riviera) schon nicht wirklich gefallen hat, habe ich den Fehler gemacht mir das zweite Buch auch noch anzutun. Das hat sich als grossen Fehler erwiesen. Die Hoffnung, dass die Autorin sich verbessert wurde herb enttäuscht.Der Stil erinnert an einen Schüleraufsatz, ob es an der Übersetzung liegt kann ich nicht beurteilen. Die Geschichte ist schwach und weisst Ungereimtheiten auf. Ebenfalls frage ich mich, was der Ausflug in die Esoterik soll.
Schade, da hat Cerrato sich wohl etwas zu viel vorgenommen.
Alles in allem ein schwacher Versuch in die Guilde der italienischen Krimi Schriftsteller/innen aufzusteigen.Das erste Buch, das bei mir direkt im Altpapier gelandet ist.

BEHIND THE DOOR
Der Raum. Die Tat. Das Rätsel.

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