Mädchenfänger

Erschienen: Januar 2010

Bibliographische Angaben

  • Berlin: Argon, 2010, Seiten: 6, Übersetzt: Andrea Sawatzki

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Ines Dietzsch
Serienmord-Thrill mit Happy End-Garantie

Buch-Rezension von Ines Dietzsch Jul 2010

Vor acht Jahren gelang der früher als Staatsanwältin in Florida tätigen Jilliane Hoffman mit ihrem Debüt Cupido ein internationaler Bestseller. Mit ihren darauf folgenden Werken Morpheus und Vater unser konnte die Amerikanerin nicht an diesen großen Erfolg anknüpfen, kommt aber mit ihrem aktuellen Buch Mädchenfänger in die Nähe der alten Form zurück und legt einen geschmeidig lesbaren, sehr spannenden Thriller vor.

Lainey Emerson ist dreizehn Jahre alt und fühlt sich von aller Welt unverstanden. Die Familie ist umgezogen, auf der neuen Schule hat Lainey noch keine Freunde gefunden. Die Zensuren sind schlecht, der kleine Bruder ist lästig, Mutter und Stiefvater nerven. Laineys einziger Trost kommt über das Internet. In einem Chatroom flirtet sie der Mädchenschwarm Zach an. Zach sieht nicht nur umwerfend aus, der 17jährige Kapitän einer Football-Mannschaft an der Highscool hat ein offenes Ohr für Laineys Probleme. Als der Dreamboy ein heimliches Treffen vorschlägt, willigt Lainey nur zu gerne ein folgenschwerer Leichtsinn. Zach entpuppt sich als psychopathischer Triebtäter, der seiner Opfer über eine gefälschte Identität in Internetforen habhaft wird.

Nachdem Lainey nicht nach Hause kommt, schaltet sich FDLE-Agent Bobby Dees, Spezialist für vermisste Kinder, in die Ermittlungen ein. Schon bald wird ihm Material zugespielt, aus dem hervorgeht, dass noch weitere verschwundene Mädchen in der Gewalt eines Verbrechers sind. Brisant: Auch Bobbys Tochter ist nach einem Streit weggelaufen und nicht wieder nach Hause zurückgekommen.

Mädchenfänger beginnt mit schnellem Tempo. Nach wenigen Seiten ist man mit den Protagonisten vertraut. Es gelingt Hoffman sehr gut, den Leser in die Gefühlswelt eines pubertierenden Teenagers mitzunehmen. Jedoch vermitteln die klischeebeladenen Schilderungen über Laineys Umfeld ein bisschen den Eindruck, junge Mädchen in stabilem sozialen Gefüge und intakten Familien wären nicht gefährdet, in eine solche Falle zu tappen.

Serienmörder, Kindermörder, Mädchenfänger der Markt ist überschwemmt von Druckwerk diesen Inhalts. Dabei bildet den Hintergrund zu Hoffmans Thriller, das leichtfertige Verhalten mancher Jugendlicher im Umgang mit dem Internet, eine ernste Materie, für die man nicht genug Leute sensibilisieren kann. Gar zu arglos tummeln sich Sexyhexi, Geiles Äffchen, hasipups oder Devilboy im Netz. Es hätte wahrlich keines wahnsinnigen Serientäters bedurft, um dieses Thema kriminalliterarisch zu bearbeiten.

Mit der Figur des Täters kommt man auch zum Hauptproblem des Romans. Die Autorin konnte sich weder entscheiden, aus welcher Motivation heraus ihr Killer mordet, noch erklärt sie seinen Wandel von der heimlichen Tat zur öffentlichen Zurschaustellung. Hoffman eröffnet mit einem religiösen Eiferer, verfolgt diesen Ansatz aber mit keiner Zeile weiter. Der Gedanke an eine persönliche Sache zwischen Täter und Chefermittler wird angerissen, auch dies wird nicht zu Ende gebracht. Erst sucht sich der Mörder seine Opfer unter Mädchen, von denen angenommen wird, sie wären von zu Hause abgehauen damit niemand von den Morden erfährt. Später wird er dann Gemälde von den geschundenen Mädchen anfertigen und bei der Polizei damit prahlen.

Man ist gut beraten, das Buch in einem Rutsch durchzulesen, Logikfragen auszublenden und sich über das kitschige Happy End zu freuen. Dann funktioniert der "Mädchenfänger" als spannende Lektüre und regt ein paar Gedanken zu den realen Gefahren sozialer Netzwerke an, die nicht von der Hand zu weisen sind.

Mädchenfänger

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Letzte Kommentare:
09.06.2018 11:20:03
Leserin

Dieses war das 1 Buch von Hoffman, dass ich gelesen habe und es hat mich umgehauen. Es ist sehr spannend, aber es hat auch viel Schmerz und Blut dabei. Es ist keine romantische Geschichte, sondern eher in der Liga von großen Krimiautoren wie John Grisham.
Leicht zu lesen, nicht verwirrend sondern klar für jeden zu verstehen, diese Autorin hat viel Mut und viel Kraft gezeigt in diesem Buch, denn eindeutig ist sie eine ehemalige Staatsanwältin und hat viel gesehen, das merkt man in allen ihren Büchern. Sie respektiert den Leser und sie respektiert die Geschichte, die sie rüberbringt. Das merkt man. Ich habe schon viel gelesen, aber bevorzug gut verständige Bücher, und hier ist alles klar und logisch, auch wenn Hoffman die Geschichte spannend macht. Es gibt Sachen die erfährt man erst am Ende, die überwältigend sind und traurig, deshalb finde verdient dieses Buch 100%.

19.10.2014 09:23:32
darts

Die 13-jährige Lainey hat im Internet ihre große Liebe entdeckt. Zach Cusano alias Nick: ElCapitan. Zur Zeit ist sie im RL nur frustriert. Vor einem Jahr sind sie umgezogen; ihre Freundinnen sind auf der alten Schule, sie hat auf der neuen Schule noch keinen Anschluß gefunden; muß immer auf ihren nervigen kleinen Bruder aufpassen und versteht sich nicht mit dem Stiefvater. Da ist sie offen für eine Verabredung mit Zach. Nur leider gerät sie an den Mädchenfänger.

Als die Mutter sich an die Polizei wendet, wird dort nur an eine Ausreißerin gedacht, nicht an ein Verbrechen.

Bis bei einem erfolglosem Journalist ein schreckliches Bild auftaucht. Mit Ölfarben und Blut gemalt. Ein Mädchen ohne Augen. Anhand des Hintergrundes wird bald der Ort mit der Leiche entdeckt. Nur wird auch der Fall Lainey langsam als Verbrechen behandelt und nach ihr gesucht.

An erster Stelle von Bobby Dees, ein Sonderermittler, dessen 16-jährige Tochter auch seit einem Jahr verschwunden ist, allerdings freiwillig.

Picasso(Mädchenfänger) verschickt weiterhin Bilder und es werden weitere Mädchenleichen entdeckt.

Wer ist der Täter? Der Stiefvater? Zumindest gerät er deutlich in die Fänge der Ermittler.

Ein spannender Psychothriller. Leider wieder mit vielen Abkürzungen(die zwar zum Glück immer gleich und nicht mit Sternchen oder im Anhang*positiv*)erklärt werden, aber nervig sind. Die Erklärungen zu den Internetabkürzungen sind sehr hilfreich.



Leider überschnitt sich beim Lesen des Buches die Fiktion mit der Wirklichkeit. Im Raum Aachen wurde eine Person verhaftet, die Mädchen einen Trojaner auf den PC schickte und damit die web-cam einschaltete und die Mädchen beobachten konnte. Sorgte für noch größeren Gruseleffekt.

09.10.2013 09:40:15
Mathilda

Ich fand das Buch sehr spannend und das gerade eben auch deshalb, weil die Motive und Verwicklungen eben nicht gänzlich aufgeklärt worden sind, somit bleibt Platz für Spekulationen und-wer weiß⁉-vielleicht auch Platz für Anknüpfungen für ein neues Buch vielleicht... Im wahren Leben ist es ja nunmal auch oft so, dass sich nicht alles aufklären lässt... Ich habe jedenfalls selten ein Buch so verschlungen wie dieses...

16.04.2013 08:11:41
rolandreis

Hofman hatte mit ihren letzten Romanen nach dem Knaller Cupido meiner Meinung nach nachgelassen, aber ich gab ihr mit ihrem vierten Buch eine weitere Chance. Und die hat sie genutzt. Mit Mädchenfänger ist ihr wieder ein Roman gelungen, der mich thematisch in den Bann zog. Obwohl sie die Geschichte nicht spektakulär brutal ausschlachtet verstand Hofmann aber immer wieder die Spannung neu aufzubauen und mich immer wieder auf das nächste Kapitel neugierig zu machen. Auch das persönliche Schicksal ihres Ermittlers war dabei gut eingeflechtet und ich verrate nicht zuviel, wenn ich sage, dass ich mich über den Schluss auf der letzten Seite gefreut habe.

22.02.2013 16:39:36
page-Turner

Inhalt:
Die Protagonistin Lainey hat nach einem Wohnortwechsel auch die Schule wechseln müssen, für eine Dreizehnjährige alles andere als erbaulich. Es mangelt ihr an neuen Freunden, deshalb verbringt sie ihre Zeit auch gern im Internet. In einem Chat lernt sie Zach kennen, auch genannt „ElCapitan“, dessen Bild sie sooo süß findet und ihn schnell zum Sportstar seiner High-School stilisiert. Dass dieses Benutzerprofil jedoch in Wirklichkeit einem ganz anderen gehört, ahnt Lainey nicht. Auf ihre unschuldige Art und Weise beginnt sie einen heftigen Flirt mit ElCapitan, der in einer echten Verabredung endet. Sie steigt zu ihm in den Wagen und ist danach verschwunden. Als Experte für die Suche nach vermissten Kindern ermittelt FBI Agent Dees in diesem Fall. Er trägt dabei auch eine persönliche Last, denn von seiner eigenen Tochter Katy fehlt seit nunmehr einem Jahr jegliche Spur. Im Laufe der Geschichte sprechen immer mehr Indizien für einen Serienmörder, der gezielt das Internet nutzt, um im Chat das Vertrauen Minderjähriger zu gewinnen, die dann von ihm entführt werden. Je mehr Zeit verstreicht, desto unwahrscheinlicher wird es, die Verschleppten noch lebend zu finden.

Meinung:
Das Buch wirkt aus meiner Sicht deshalb so fesselnd, da es sich aktueller Probleme annimmt, die im Informationszeitalter leider zum täglichen online-Umgang dazugehören. Wie schnell ist so mancher bereit, in Foren, Chats und anderen Social Networks persönliche Informationen wie reale Namen, persönliche Details und Fotos preiszugeben? Die Anonymität der Teilnehmer wird schnell zur Gefahr, kann man doch selbst nie wissen, wer sich hinter irgendwelchen Pseudonymen verbirgt. Wie auch hier im Focus, sind sicherlich viele Jugendliche heute der Gefahr ausgeliefert, durch Naivität und Leichtsinn im Internet in Kontakt mit Verbrechern wie bspw. Pädophilen zu kommen. Die Anonymität bietet diesen Personenkreisen einen guten Schutz, sich unbehelligt das Vertrauen ihrer Zielgruppe zu erschleichen, oftmals ungestraft.
Das Buch würde ich selbst als gelungene Warnung an so manchen Elternteil von Jugendlichen und jungen Erwachsenen verstehen, den eigenen Kindern intensiv die möglichen Gefahren zu großen Vertrauens im Internet aufzuzeigen. Ich würde den Kreis sogar bis zu den immer wieder auftauchenden Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche ziehen. Auch hier lässt sich in der Anonymität der Glaubensschaft der Mantel des Schweigens wunderbar über die Taten legen.
Die persönliche Verstrickung des Agenten Dees macht die Geschichte besonders glaubwürdig, räumt sie doch so mit entsprechenden Vorurteilen über andere Gesellschaftsschichten auf. Das Böse kann jeden treffen, ungeachtet von Herkunft und Hautfarbe.

Cover und Titel:
Der Titel des Buches umschreibt meiner Meinung nach perfekt, womit wir es hier zu tun haben. Denn man kann sicherlich durchaus von Jagd sprechen, wenn jemand im Internet durch gezielte falsche Benutzerprofile Böses im Schilde führt. Wer den Begriff einmal googlen möchte wird auch auf eine Extensionshülse stoßen, auch Mädchenfänger genannt, die es erlaubt, mit einer entsprechenden Verlängerung Gegenstände (oder auch Gliedmaßen) darin zu fixieren. Für mich eine perfekte Beschreibung des Buchthemas. Das Cover, wenn auch schlicht, gefällt mir. Es nimmt Bezug auf die im Buch geschilderten Kunstwerke, die der Täter von seinen Opfern malt.

Fazit:
Mit aktuellem Bezug liest sich das Werk spannend und leichtfüßig. Der Spannungsbogen wird mit den unterschiedlichen, mit einander verwobenen Handlungssträngen, stetig gehalten. Es bleibt der Phantasie des Lesers überlassen, was der Täter möglicherweise mit seinen Opfern anstellt. Das sorgt für echtes Gänsehautfeeling. Seit Cupido zählt Jilliane Hoffman zu meinen absoluten Favorites. Ich werde zukünftig sicherlich keines ihrer Werke auslassen. Ich hatte das Glück, sie anlässlich einer Lesung zu einem neueren Buch im letzten Jahr in Deutschland kennenzulernen und ich muss sagen, die Frau schreibt nicht nur gut, sie ist auch unheimlich sympathisch.

04.01.2013 08:06:45
Monika

Fuer mich war es auch das erste, und bestimmt nicht letzte Buch, von Juliane Hoffman. Ein spanndender Krimi, der es mir sehr schwer machte, dass Buch hinzulegen, da man ja mal schlafen muss. Aufregung und Spannung pur. Ich habe noch nie beim Lesen eines Krimis so gefiebert, um zu erfahren, wer nun der Mörder ist. Sehr ueberrascht war ich, als ich es dann wusste. Bin noch nicht ganz am Ende, also das Happy End steht mir noch bevor. Ich hoffe nur, dass Katy lebend gefunden wird.

23.10.2012 09:28:28
fluffi

Das war mein erstes Buch von Jilliane Hoffmann.
Es begann sehr vielversprechend. War der Prolog noch etwas verwirrend, war man danach gleich in der Story. Frau Hoffmann versetzte mich schnll in das heutige Leben einer 13-jährigen, so wie an sich das vorstellt. Ich war gebannt und musste immer weiter lesen. Dann wurden die ermittelnden Beamten vorgestellt und die Spannug riss ab. Zuviele Erklärungen, zuviele Abkürzungen. Das Buch begann mich zu langweilen und ich überflog einige Seiten nur noch. Fieberhaft wartete ich darauf, dass endlich wieder über das Mädchen berichtet wird.
Nur kurze Sequenzen las man zwischendrin, dann wieder die nicht enden wollenden Zeilen über die Beamten. Nach ca der Hälfte des Buches wurde die Spannung aber wieder aufgebaut und nun musste ich es bis zum Ende lesen.
Was mir einfach nicht einleuchtete war der Prolog, der überhaupt keinen Zusammenhang zur Story fand. War der Täter nun religiös angehaucht? Das war im übrigen Buch nirgens zu erkennen. Den Täter hatte man übrigens schon vor
der Hälfte des Buches im visier.Was mir auch nicht wirklich gefiel war der Schluss. Spannung pur und dann.na das sollte ich nicht verraten.

Alles in Allem viele Ungereimtheiten, die man sicher besser hätte umsetzen können, zu viele Abkürzungen, die irgendwann fürchterlich nervten.Ein merkwürdiger Schluss, der einiger mehr Zeilen bzw. Erklärungen bedurft hätte. Aber eine trotzdem spannende Story, wenn man sich den Mittelteil etwas kürzer denkt. Der Anfang und die zweite Hälfte des Buches machen es trotzdem lesenswert. Von mir 75 Grad
lG Fluffi

12.09.2012 12:02:14
Krümelkeks

Ein Mädchenmörder, eine unschuldige Hauptfigur, um die man bangen kann (und die am Ende natürlich gerettet wird), ein persönlich betroffener Ermittler - das alles ist sehr konventionell und zum Teil auch klischeelastig.

Bis zu einem gewissen Grad funktioniert das, aber herausragend ist es nicht. Spannend wäre zum Beispiel gewesen, hätte man dem Täter und der inneren Logik seiner Taten etwas mehr Aufmerksamkeit gewidmet - so bleibt er ein bloßes Abziehbild, ein Schreckgespenst und eine Projektionsfigur der Gefahren des Internets.

Immerhin ist das Buch "pädagogisch wertvoll" und geeignet, um ahnungslosen Eltern der Digital Natives ein bisschen näher zu bringen, was überhaupt passiert und passieren kann in Chatrooms und sozialen Netzwerken.

21.07.2012 12:42:40
Beverley Tiemer

Ich fand das buch super ich lese nicht viel aber das buch hat mich angesprochen und es war der hammer es war spannend !! Die autorin hat einen guten job gemacht vlt werde ich nächstes mal wieder so ein buch von jilliane hoffmann lesen also als ich das buch sah habe ich sofort gedacht das ist ein spannendes buch

24.04.2012 21:22:05
JaneM.

Ein durchschnittlicher Thriller-Lese-Spaß mit leider etwas platter, abgegriffener und vorhersehbarer Handlung. Gut, das Internet bietet vielfältige Möglichkeiten, um als Basis für einen Thriller zu dienen. Aber muss es immer der Psychopath sein, der sich in Teen-Foren als Gleichaltriger ausgibt und die naiven Mädels zu einem date lockt? Das obligatorische mulitproblematische Elternhaus der Mädchen und der grabschende Stiefvater dürfen natürlich auch nicht fehlen (auch wenn die Realität sicher oft so banal ist). Um dem ganzen ein bißchen subtilen Thrill zu verleihen, kommen Botschaften in Form von Gemälden hinzu.
Und- ja, auch der Ermittler hat eine verschwundene Tochter.
Gewohnte Zutaten zu einem Thriller im Mittelmaß. Leider zu sehr aus dem "Thriller schreiben leicht gemacht"- Handbuch.

25.03.2012 23:00:45
Christl

Die Einblicke in den Chatverlauf von Lainey und "Zach" sind gut zusammengesetzt und könnten tatsächlich so stattfinden. Ich finde es sehr gut, das die Autorin auf das Problem von Chatseiten im Internet eingeht.
Das Buch ist sehr spannend geschrieben, auch wenn für meinen Geschmack etwas zu genau auf die verschiedenen Abteilungen der Polizei eingegangen wird.
Es lässt sich sehr flüssig lesen, das es einfach geschrieben ist. Einige Beschreibungen der "Bilder" sind zwar etwas gewöhnungsbedürftig, für hartgesottene Thrillerfans aber nicht weiter tragisch.

08.02.2012 16:50:33
Kai80

Ein tolles Buch, kann man nur empfehlen sehr spannend und wie in eigentlich allen Büchern von Jilliane Hoffman, kann man sich ein sehr gutes Bild von Ort und Personen machen.
Alles ist gut und spannend geschrieben, ein sehr ehrgeiziger Agent auf der suche nach einem verschwundenen Kind der durch eigene Rückschläge die hoffnung nicht aufgibt.
Ich finde wer zum ersten mal nach Miami fliegt und dort Urlaub macht erkennt viele dinge und Orte wie sie im Buch beschrieben sind.
Ich war einmal dort und habe bei vielen Gebäuden gedacht wow so habe ich es mir nach den Büchern von Hoffman auch vorgestellt.

24.01.2012 16:09:44
Kom_Ombo

Bis auf die permanenten ausführlichen Beschreibungen bzw. Ausführungen der in dem Buch vorhandenen Abkürzungen, wie FDLE, FBI etc. - das braucht es mal, aber nicht andauernd - ist dieses Buch sehr zu empfehlen.

Auch wenn viele Autoren in ihren 2011 herausgegebenen Büchern die Gefahren aus dem Internet als Basis genommen haben (zumindest habe ich in der letzten Zeit einige gelesen, die dieses Thema aufgreifen) ist «Mädchenfänger» gerade um den sehr privaten Hintergrund von Agent Dees Leben das Lesen wert.

Die Wendungen am Schluss sind sehr überraschend und ein Happy End in Aussicht!

12.01.2012 15:26:38
I.Kaddatz

Ab dem Punkt an dem die Sicht von Laney zu Agent Bobby Dees wechselt fängt die Spannung erst richtig an.Das zieht sich dann bis zur letzten Seite.Die Ermittlungen und die Zusammenhänge sind nachvollziehbar.Lange nicht mehr ein so fesselndes Buch gelesen.Musste oftmals das Buch zuschlagen und mich wieder fangen,um wieder weiter lesen zu können!
Hab mich so langsam in den Hauptcharacter Bobby verliebt.. ;)
Die zahlreichen Abkürzungen der unterschiedlich spezialisierten Polizisten nerven nach einiger Zeit.
Am sonsten ein empfehlenswertes , großartiges Buch , welches die Risiken des heutigen Internets hervorragend dastellt.

29.12.2011 14:35:18
Mel.E

Vorsicht, vor dem "Mädchenfänger!"

Manchmal begegnet dir der Wahnsinn im Internet und du, die du dich von deiner Familie ungeliebt fühlst, soeben die Schule gewechselt hast, lässt dich von netten Worten und einem schönen Bild blenden! So wird es Lainey ergangen sein und sie gerät völlig blauäugig in die Fänge eines Wahnsinnigen, der später als der Picasso - Mörder betitelt wird. Dabei war Lainey doch nur auf der Suche nach Anerkennung und ein bißchen Wärme. Was sie bekommt ist große Angst, ein Kellerloch und Hundefutter!

Der Thriller hat mich vielleicht deshalb fasziniert, weil es bei uns immer wieder Thema am Esstisch ist, wieviel meine Kinder von sich im Internet preisgeben wollen und dürfen. Wir haben schon desöfteren über die Gefahren diverser Foren wie SchülerVZ und Co gesprochen und ich hoffe es ist bei ihnen im Oberstübchen angekommen, daß sich dort auch Menschen tummeln könnten, die eben nicht nur Gutes mit ihnen im Sinn haben. Lainey ist direkt in eine Falle getappt, denn hinter dem Nicknamen ElCapitain verbirgt sich nicht Zach sondern ein erwachsener Mann, der nichts Gutes im Schilde führt und leider hilft Lainey nicht, daß sie nach ihrer Mami schreit und sich gelobt zu bessern und sogar mehr auf Brad aufpassen wird. Es ist zu spät - der Mädchenfänger hat sie in seiner Gewalt und ist weiterhin auf der Suche nach Mädchen für seine Sammlung!

Bobby Dee hat selbst ein großes Päckchen zu tragen, denn seine Tochter Kathy ist auch verschwunden und das schon bald ein ganzes Jahr. Er hat in ganzer Linie versagt - in der Erziehung und in seinem Job. Er lebte dafür, verschwundene Kinder ihren Eltern wieder zuzuführen. Nur bei seiner eigenen Tochter, kommt er keinen Schritt voran. Seine Ehe mit Lu Ann geht den Bach herunter, denn auch Lu Ann ist seit dem Verschwinden ihres einzigen Kindes angreifbar und verletzlich und als Ray, der Junge, bei dem sie Kathy vermuten, tot aufgefundet wird, kommt die Angst. Hat der Mädchenfänger auch Kathy? Ist sie das nächste Opfer des Picasso Mörders?

Ich habe mich in verschiedene Rezessionen zu diesem Thriller hineingelesen und bin froh um meine eigene Meinung! Anders als manche bin ich sehr ergriffen von der Story. Schon alleine durch die hohen Zahlen der Vermissten Kinder und Jugendlichen in den USA, wobei das keine echten Zahlen sind, da viele Kinder nicht als vermisst gemeldet werden und die Dunkelziffer viel, viel höher ist. Mich hat das sehr bestürzt, denn ich würde vor lauter Angst und Sorge um eins meiner Kinder wahrscheinlich sofort die Polizei einschalten. Ich kann mich an eine Situation erinnern als meine mittlere Tochter mit dem Hund unterwegs war und sich einer Gruppe auch mit Hundne angeschlossen hatte und dadurch stundenlang unterwegs war, natürlich ohne vorher Bescheid zu geben. Ich bin vor Angst fast verrückt geworden, daher kann ich Laineys Mum nicht verstehen, die erst nach 2 Tagen die Polizei einschaltet. Aber ihr werdet beim Lesen merken, daß es sich hier nicht um eine normale Familie handelt, die große Probleme mit sich herumschleppen, dennoch ist die Lieblosigkeit dieser Mutter ihrem Kind / ihren Kindern gegenüber für mich nicht zu verstehen.

Doch, ich fand den Thriller sehr, sehr Lesenswert. Vielleicht, weil es tatsächlich so geschehen könnte? Ein Mann, der sich im Internet an junge Mädchen heranmacht? Hat es alles schon gegeben und der Gedanke ist für mich sehr beängstigend. Leider ist die Welt in der wir Leben voll von echten Psychos und vor allem können wir unsere Kids leider nicht beschützen, denn sonst müssten wir sie bis sie mindestens 21 Jahre alt einsperren, aber da wir das natürlich weder wollen noch dürfen, muss vor den Gefahren des Internets immer wieder gewarnt werden.

Den wahren Täter hatte ich schnell ertappt. Vielleicht, weil es mir logisch erschien, daß "er" der Mädchenfänger ist? Schlimm, wenn man sich immer in den Mittelpunkt drängen muss, daher war ich nicht überrascht, als sich meine Gedanken bestätigen. Das Buch hat die eine oder andere Überraschung parat und wenn ich Fingernägel knabbern würde, hätte ich sie mir komplett abgenagt, denn ich konnte teilweise die Spannung in mir kaum ertragen. Es gab so ein oder zwei Momente, da habe ich das Buch zugeklappt um erst einmal durchzuatmen, damit ich weiterlesen konnte!

Echt Klasse und die eine oder andere spannende Lesestunde hat das Buch mir beschert! Echte Leseempfehlung daher von mir!

27.12.2011 18:25:23
Torsten

Was für ein Reinfall! Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Autorin mal einen Fachaufsatz über weggelaufene oder vermisste Kinder gelesen (oder gar selbst verfasst) hat und den nun zu einem Roman aufplustern musste.
Besonders nervend fand ich die Aufzählung offensichtlich sämtlicher US-Institutionen die sich mit solchen Fällen befassen samt ihrer Abkürzungen, mit denen Frau Hoffmann ihre Fachkenntnis überdeutlich herausstellen wollte - freut euch beim Lesen auf FDLE, NYPD, CAC, NCIC, GIU, AMBER, MEPIC, MPD, MROC, LEACH, MDPD, AFIS, FCIC, usw.
Wenn man die seitenweisen Aufzählungen der diversen mit vermissten Kindern befassten Institutionen und deren Arbeitsweisen, sowie die mit deutlich im Hintergrund erhobenem Zeigefinger aufgezählten Gründe für ein Weglaufen und die besonderen Gefahren für Kinder (besonders natürlich Mädchen) im Internet abzieht, bleibt ein erstaunlich dünner Plot übrig, der zudem noch völlig blass, unlogisch und spannungsarm ist.
Weder werden Täter und Motiv glaubhaft oder wenigstens mehr als oberflächlich beschrieben, noch findet überhaupt irgendeine Ermittlungsarbeit jenseits von Zufällen statt. Die Lösung ist so derart von einem unglaublichen Zufallsfund bestimmt, dass sie völlig unglaubwürdig ist. Zudem gibt es viele viele Logikfehler (eine "pechschwarze Finsternis" die von Glühbirnen erleuchtet ist; eine "milchweisse" Hand einer Leiche deren Finger nur eine halbe Seite weiter "behandschuht" sind usw.) innerhalb einer sonst schon wenig ausdrucksstarken Schreibweise. Da fällt schon das typisch amerikanische Ende (nachdem natürlich noch einmal mit erhobenem Zeigefinger auf die Folgen für die Opfer hingewiesen wurde) nicht weiter ins Gewicht - eine weitere Stereotype in einer Reihe von platten Klischees.Ganz kalter Kaffe.

30.11.2011 10:35:41
Lori

Also, ich habe dieses Buch nun fertig gelesen. Es ist definitiv ein spannendes Buch, also etwas Angst habe ich schon bekommen, zudem wäre ich nicht im geringsten darauf gekommen, wer der Täter wirklich ist, aber da ich schon sehr viele Krimi und Thriller gelesen und geguckt habe, scheint mir dieses Buch in ein Klischee zu fallen. Es gibt viele Filme, die ungefähr eine gleiche Story beinhalten, trotzdem ein spannendes und gelungenes Buch.
Nervig fand ich etwas die Straßenbeschreibungen - und Namen am Schluss, da ich damit nicht wirklich viel anfangen konnte. Trotz allem passt das Buch super zur Hoffmann Sammlung :-)

29.11.2011 12:10:28
Lori

Hallo an Alle :)
Ich lese momentan dieses Buch. Erst jetzt, da ich die Cupido und Morpheus Serie auch gelesen habe, jedoch keine guten Resonanzen von Vater Unser las und daher die TB Ausgabe von Mädchenfänger abgewartet habe. Jedoch muss ich sagen, Hoffman stellt jegliche Situation hervorragend dar. Die Beziehung zwischen allen Protagonisten ist einfach und auf menschlicher Ebene erklärt, zudem male ich mir bei einem Buch immer berühmte Hollywood Schauspieler aus, in diesem Falle bin ich bei Bobby noch zu keinem Resultat gekommen, aber die Rolle der Mutter von Lainey würde super zu Gweneth Paltrow passen, meiner Meinung nach.

Zu viel geredet, ich bin zwar noch nicht ganz durch mit dem Buch, möchte es aber auch nie aus der Hand legen. Die Darstellungen der Morde sind nicht zu derbe dargestellt, jedoch stören mich ein wenig die ganzen Bezeichnungen und Namen der Departments und Behörden etc. Aber darüber hinweg gesehen, bin ich immer noch ein bisschen am rätseln wer der Mädchenfänger ist, wo ich am Anfang dachte es sei diese eine kahlköpfige Person :-) Mal sehen wie es weitergeht, schreibe gerne ein Endresultat wenn ich fertig bin :-)

21.11.2011 23:08:21
Thriller- Freak

Die 13- jährige Lainey kann es kaum fassen: Der gut aussehende Zach, den sie beim Chatten kennengelernt hat, steht auf sie. Und er will sie treffen! Sie verabreden ein Date.

Als Lainey von der Schule nicht heimkehrt, zieht man einen Spezialisten zurate: FBI- Agent Bobby Dees. Alle Spuren führen ins Nichts. Bis ein Gemälde auftaucht. Es zeigt eine gefesselte junge Frau - und das, was ihr bevorsteht.

Die Zeit wird knapp. Und Bobby Dees kommt ein furchtbarer Verdacht: Was, wenn der Mörder mehrere Opfer in seiner Gewalt hat? Mädchen, die keiner mehr vermisst?

Das Buch: Der Mädchenfänger ist das erste Buch das ich von Jilliane Hoffman gelesen hab und es hat mir sehr gut gefallen. Es ist eines meiner Lieblingsbücher, da das Buch mich von der ersten Seite an gefesselt hat und ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Es lohnt sich einfach das Buch zu lesen, denn die Spannung endet nie.
Ich empfehle es nur!!!

26.10.2011 21:45:07
Henriette

Zu Hause läuft es nicht so toll. Im Chat lernt die dreizehnjährige Lainey Zach kennen. Sie fühlt sich geschmeichelt, weil er sich mit ihr treffen will. Lainey verschwindet spurlos. Sie kommt von der Schule nicht nach Hause, wird aber nicht zeitnah vermisst gemeldet, weil die Familie vermutet, dass sie weggelaufen ist.
Der FBI-Agent Robert Dees kümmert sich um vermisste Kinder. Bei ihm landet die Vermisstenmeldung von Lainley. Er ist sicher, dass sie nicht weggelaufen ist.
Im Laufe der Suche erinnert sie Dees immer wieder an seine Tochter, die vor einem Jahr auch spurlos verschwunden ist.
Die Suche nach Lainey gestaltet sich als nicht ganz so einfach. Ein Reporter mischt sich ein. Und wird in den Fall involviert, da sich der Mörder anderer Mädchen sich mit ihm in Verbindung setzt.
Ist Lainey noch am Leben? Wie viele Mädchen sind in der Hand des Entführers? Wie viele Mädchen hat er auf dem Gewissen?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war zu Beginn nur minimal zu langatmig. Eigentlich könnte ich auch seicht dazu sagen. Als es dann in Schwung kam, hielt die Spannung bis zum Schluss.
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Die Abkürzungen für die diversen Abteilungen für Vermisste Kinder waren mir persönlich etwas zu unübersichtlich.
Die gesamte Geschichte wirkte für mich sehr schlüssig.
Jilliane Hoffman greift in ihrem „Mädchenfänger“ sehr gut die Gefahren des Internets und der sorglosen Nutzung des Chats von jungen Leuten auf. Allerdings möchte ich bezweifeln, dass dieser Krimi für viele Teenies geeignet ist.
Die Personen in der Geschichte sind sehr glaubhaft, mit Stärken und Schwächen, dargestellt.

[B]Fazit:[/B] Alles in allem hat mir der Krimi sehr gut gefallen. Ich kann ihn nur weiterempfehlen. Ich vergebe gern fünf von fünf Sternen.

13.10.2011 11:22:04
€nigma

Die dreizehnjährige Lainey Emerson kompensiert ihre Probleme im realen Leben (familiäre und Schulprobleme) durch stundenlange Ausflüge in die virtuelle Welt, wo sie in einem Chatroom die Bekanntschaft von "El Capitan" macht, einem attraktiven und verständnisvollen siebzehnjährigen Jungen. Er überredet das naive Mädchen zu einem Treffen, seitdem ist Lainey verschwunden. Die Eltern und die Polizei gehen zunächst davon aus, dass ihre (Stief)tochter wie so viele amerikanische Jugendliche weggelaufen ist. Allein Robert Dees, der für die Ermittlung in Vermisstenfällen in Bezug auf Kinder und Jugendliche zuständig ist, wird misstrauisch: er ist besonders sensibilisiert, da seine eigene Tochter Katy ein Jahr zuvor von zuhause weggelaufen ist.

Er durchforstet mehrere Vermisstenfälle. Spätestens nachdem die erste verstümmelte Mädchenleiche aufgetaucht ist, weiß er, dass ein (Serien?)killer unterwegs ist. Der von der Polizei "Picasso" genannte Mörder spielt mit Dees und seinen Kollegen. Er sendet einem ruhmgeilen Reporter schockierende Gemälde von ermordeten Mädchen an verschiedenen abgelegenen Örtlichkeiten, dann geht für die Polizei die Suche los. Da die Polizei ermittlungstechnisch auf dem neuesten Stand ist, werden schnell weitere Leichen gefunden. Dees beginnt nun auch um seine eigene Tochter zu fürchten. Ist sie etwa nicht "nur" weggelaufen?

Die Kapitel dieses Thrillers sind relativ kurz gehalten, was zu ständigem Weiterlesen veranlasst, denn das Buch ist so spannend gehalten, dass man nur ungern Lesepausen einlegt. Neben der Spannung gibt es jedoch auch ernste Untertöne, denn es wird dargestellt, wie gerade Mädchen aus schwierigen Familienverhältnissen, die zuhause nicht genügend Zuwendung erfahren, zur leichten Beute von Psychopathen werden können.

Interessant sind auch die Kapitel, die aus der Perspektive der gefangenen Lainey berichten, die um ihr Leben fürchtet und ihre Vergangenheit Revue passieren lässt.

Gegen Ende des Krimis hin kommen für meinen Geschmack ein paar Zufälle zuviel vor, die zwar dem Spannungsaufbau sehr förderlich sind, aber nicht allzu glaubwürdig wirken. In der englischen Originalausgabe, die ich gelesen habe, sind sehr viele Abkürzungen für verschiedene Ermittlungsabteilungen enthalten, was etwas verwirred ist.

Davon abgesehen ist "Der Mädchenfänger" ein spannender Thriller, der ohne übertriebene Grausamkeit auskommt und dabei doch immer fesselnd bleibt.

29.08.2011 22:59:04
Deno1991

Hab mir heute Mädchenfänger besorgt.
Nachdem ich Cupido (!!!eines meiner absoluten Lieblingsbücher!!!),Morpheus und Vater Unser bereits gelesen habe kann ich es kaum abwarten mit diesem zu beginnen. Vor allem wenn ich eure Bewertungen so lese... :-))
Hau mich jetzt mal auf\'s Sofa :)
Ich lasse am Ende wissen wie ich es fand!

20.08.2011 15:47:45
ingrid

Ich habe das Buch erst zur Hälfte gelesen, und bin einfach überwältigt. Das Buch ist sehr spannend und mir fällt es sehr, sehr schwer es aus der Hand zu legen. Dazu kann man auch sehr viel dazu lernen, was man im Internet eher nicht tuen sollte und lieber aufpassen sollte. Ich empfehle es natürlich weiter.

02.07.2011 00:25:44
Frostkoeddel

J.Hoffmann hat nun den Bogen raus. Es müssen nicht immer die Protagonisten der ersten beiden Bücher sein. "Vater Unser" und dieses sind die besseren von der Autorin.
Auch, wenn man schon früh erahnen kann, wer der Täter ist, bleibt es dennoch spannend.
Als ich dieses Buch gelesen habe, wollte ich am liebsten, das alle Lehrer dieses Buch als Schullektüre einführen, um den Kindern klar zu machen, wie gefährlich das www ist. Sehr nah an der heutigen Zeit und Problematik der Communitys im Netz.

88°

02.07.2011 00:25:06
Frostkoeddel

J.Hoffmann hat nun den Bogen raus. Es müssen nicht immer die Protagonisten der ersten beiden Bücher sein. "Vater Unser" und dieses sind die besseren von der Autorin.
Auch, wenn man schon früh erahnen kann, wer der Täter ist, bleibt es dennoch spannend.
Als ich dieses Buch gelesen habe, wollte ich am liebsten, das alle Lehrer dieses Buch als Schullektüre einführen, um den Kindern klar zu machen, wie gefährlich das www ist. Sehr nah an der heutigen Zeit und Problematik der Communitys im Netz.

88°

23.06.2011 00:25:24
signal_fire

Ein grundsätzchlich ordentlicher Thriller - allerdings kann ich das nur bis zur Hälfte beurteilen, da ich ihn dann weggelegt habe. Ich wusste einfach mit 100%iger Sicherheit, wer der Täter ist. Vielleicht liegt es daran, dass ich die ersten beiden Bücher von Jilliane Hoffmann gelesen habe und dadurch irgendwie schon wusste, wer es ist oder daran, dass ich einfach schon zu viele solcher Bücher insgesamt gelesen habe. Jedenfalls wollte ich das Buch nicht weiterlesen, als mir klar war, dass ich den "Mädchenfänger" bereits nach der ersten Hälfte kannte. Die Autorin sollte sich in naher Zukunft andere Erzählmuster oder Denkstrukturen überlegen, sonst werden weitere Bücher von ihr schnell langweilig!
"Vater unser" hingegen hat eine Fortsetzung verdient, das Thema ist interessant und Frau Hoffmann täte sich damit einen größeren Gefallen, als noch einen vierten Thriller der langweiligen Kategorie zu verfassen. (Leider) Höchstens 50°...

11.06.2011 10:28:10
Tijana

Also ich muss sagen das ich wirklich noch nie so ein gutes Buch wie Mädchenfänger gelesene habe. Meistens hör ich mitten im Buch auf wenn es mir nicht gefällt oder es mir einfach zu öde ist. Aber bei Mädchenfänger konnte ich mich überhaupt nicht mehr losreißen..:)
Es lässt sich super gut lesen und ist vor allem am Ende wirklich spannend. Gut hat mir auch diese unerwartet Wende gefallen. Gut war auch die detaillierte Ausdrucksweise von den Todesfällen und den Details gefallen.Zusammenfassen: Ein muss kauf für alle Krimi Fans! :)

06.02.2011 18:41:01
Thierrys-Liebste

Nach Cupido erschien es, daß J. Hoffman zwar an den vorigen Erfolg anschließen konnte, es jedoch schwer werden wird, ihr Debüt zu übertreffen.
Mit Mädchenfänger, denke ich, ist es ihr zumindest gelungen mit ihrem Erstling gleich zuziehen.
Spannend, fesselnd, leicht zu lesen mit detailreichen Ausführungen und einem durchaus sympathischen Ermittler.
Eigentlich liegt es mir nicht so, wenn in Thriller/ Krimis zu viel privates Gedöhns beschrieben wird, hier hat J. Hoffman es jedoch geschafft das Schicksal des Ermittlers Bobby und seiner Frau, in einem angemessenen Maße, mit in die Story einzuflechten.
Sicherlich ein Mainstream Thriller, der ohne Schnörkel und besonderen Wendungen und Überraschungen auskommt und dennoch fesselt und mitreißt.
Von mir 90° KC Bewertung.

22.01.2011 20:49:40
bookorpc

Lainey lernt im Chatroom Zach kennen und ist total verliebt. Als er ihr ein Treffen vorschlägt, traut sie sich niemanden davon zu erzählen, da sie Angst hat als Versager dazustehen. Niemand weiß mit wem sich Lainey trifft, sie kommt nicht zurück. Eine Suchaktion gegen die Zeit beginnt.
Mehr möchte ich zur Story nicht verrate, Mädchenfänger hat ich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die Geschichte wirkt so real, als ob man einen Polizeibericht liest. Es gibt so viele Verrückte, die sich im Netz verstecken und man sollte wirklich vorsichtig sein was man von sich preis gibt. Spannendes Buch mit viel Nervenkitzel, das ich nur empfehlen kann. Danke, das die vielen Abkürzungen erklärt wurden, hätte mich ansonsten nicht zurecht gefunden mit E112 und LTL z.B.
Ein Buch, das zum Nachdenken anregt über unser Computerzeitalter, die Anonymität im Internet und davor das man sein Kind beschützen kann wie man mag, manchmal ist man einfach machtlos.

02.01.2011 13:38:39
MaMa

Kann mich der Allgemeinheit, die sich hier auf höhere Gradzahlen und Begeisterung eingeschossen hat nur anschließen: mit Neugier und Ausdauer schnell ausgelesen, weil Spannungsbogen, Schlüssigkeit und Erzählstil einfach gepasst haben. Aber Frau Hoffmann hat mich auch schon bei Ihren anderen Büchern gepackt.

22.10.2010 19:34:34
Bellexr

Zum wiederholten Male lauscht ein Mann den aufwühlenden Worten eines Predigers, während er an seinem Computer per Webcam das Zimmer eines jungen Mädchens beobachtet. Er tippt einen Satz ein und schon sieht er, wie das Mädchen freudig an den PC stürzt. Ein Haus im Süden Floridas. Hier wohnt die 13-jährige Lainey Emerson. Schon seit Minuten sitzt sie aufgeregt vor ihrem PC und wartet auf eine Nachricht von Zach, dem süßen 17-jährigen Jungen, den sie in einem Chatroom kennen gelernt hat. Als sich Zach endlich meldet und sie um ein persönliches Treffen bittet, sagt Lainey begeistert zu. Niemanden erzählt sie etwas von dieser Verabredung und als sie freitags zum vereinbarten Treffpunkt kommt, steigt sie nervös und überglücklich in Zachs Auto, ohne ihn sich genauer anzusehen. Als sie ihren Fehler bemerkt, scheint es zu spät zu sein.

Jilliane Hoffman greift in ihrem neuesten Thriller ein aktuelles Thema auf und vermittelt glaubwürdig, wie leicht es ist, junge Mädchen mit einer falschen Identität zu beeinflussen, mit Schmeicheleien zu täuschen und so ihre Gutgläubigkeit für seine Zwecke auszunutzen. Diese Leichtsinnigkeit macht sich ein Serienmörder zu nutze, der schon bald von der Öffentlichkeit den Namen „Picasso“ erhält. Geschickt wählt er seine Opfer aus zerrüttenden Familien aus, sodass deren Verschwinden meist erst einmal als Ausreißen gesehen wird und es somit seine Zeit dauert, bis mit den Ermittlungen begonnen wird.

Die Autorin lässt bereits gleich zu Anfang auch den Mädchenfänger zu Wort kommen. So erhält man einen kleinen Einblick in seine kranke, gestörte Seele, allerdings ohne den kleinsten Hinweis auf seine Identität zu erhalten. Man ist hierdurch zwar teilweise über seine Aktivitäten im Bilde, hat jedoch keine Ahnung, um wen es sich handelt, noch welch krankhafter Beweggrund hinter seinem Handeln steht.

Somit ist Spannung in dem Thriller einfach vorprogrammiert und sie hält sich auch mühelos über das gesamte Buch hinweg. Dazu trägt natürlich auch der packende, rasante und flüssige Schreibstil von Jilliane Hoffmann bei und ihr gelingt es zudem sehr gut, passend zu dem Thema eine fast schon beklemmende Stimmung aufzubauen und einem beim Lesen auch etwas nachdenklich zu stimmen. Zusätzlich sind einige überraschende Wendungen wie auch falsche Spuren in die Story eingebaut, die der Spannung auch nicht abträglich sind.

Ihr Protagonist ist der Ermittler Bobby Dees. Sein Spitzname ist Shepard (Shep), da er über Jahre hinweg erfolgreich viele vermisste Mädchen wieder auffinden und nach Hause zurückbringen konnte. Nur seine einzige Tochter nicht. Die 16-jährige Katy ist vor einem Jahr spurlos verschwunden und niemand weiß, ob sie ausgerissen ist oder einem Verbrechen zum Opfer fiel. Alle Versuche von Bobby sind bisher gescheitert, seine Tochter wieder zu finden. An dieser Ungewissheit droht seine Ehe zu zerbrechen. Sehr gut vermittelt Jilliane Hoffman hier die Hilflosigkeit von Bobby und LuAnn wie auch ihre Selbstvorwürfe und auch die Zermürbung, die ihre Situation auf Dauer mit sich bringt.

Und auch die Gefühle von Lainey beschreibt die Autorin eindringlich und überzeugend. Der 13-jährigen kann es mit dem Erwachsenenwerden nicht schnell genug gehen. Zusätzlich hat sie Probleme mit ihrer Familie. Ihr jüngerer Bruder ist der Kronprinz, wird von Mutter und Stiefvater verwöhnt und zu allem Überfluss klappt es in der Schule nicht, da sie dieses Schuljahr auf eine neue Schule wechseln musste, während alle ihre Freundinnen auf der alten geblieben sind. So fühlt sie sich einsam, missverstanden und verloren und ist somit ein perfektes Opfer für den Mädchenfänger.

Fazit: Ein rasant erzählter Thriller, der von der ersten Seite an spannend ist und ein Thema beleuchtet, das aktueller nicht sein könnte.

14.10.2010 22:31:02
Niko

Mädchenfänger ist ein spannendes Buch, sehr flüssig zu lesen und man will es eigentlich nie aus der Hand legen. Man lernt viel über die amerikanische Verbrechensaufklärung, die verschiedenen Abteilungen etc..
Ich weiss nicht, ob ich einfach naiv bin oder es die Autorin einfach perfekt eingefädelt hat.. aber ich wäre niemals auf den wahren Täter gekommen und war richtig baff als am Ende rauskam, wer tatsächlich hinter dem grausamen Serienmörder steckt. Es war das 1. Buch, dass ich von Jiliane Hoffmann gelesen habe, und kann mir momentan ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, dass irgend ein anderes jemals an dieses hohe Literaturniveau kommen kann. Kann es wirklich nur empfehlen! Einziger negativer Kritikpunkt: Das Ende (die allerletzte Seite) ist etwas kitschik und unrealistisch, aber kann sich auch um ne Einzelmeinung handeln. :-) Ansonsten wie gesagt super tolles Buch!

05.10.2010 20:05:04
Leseratte18

Ich habe Cupido, Morpheus und Mädchenfänger gelesen und ich bin ABSOLUT begeistert. Jedes der Büche hab ich an nur wenigen Tagen gelesen. Ich habe auch noch einige andere Triller gelesen die ich allerdings entweder nicht ausgelesen oder schnell wieder vergessen habe. Sie waren vohersehbar und nicht ein bischen spannend.

Anders ist da Mädchenfänger. Es ist spannend, mitreisend und zu einem sehr aktuellen Thema.

Ich war fast traurig als ich es ausgelesen hatte.

P.S.(nicht für Mütter und Väter von pubertierenden Töchtern geeignet)

:-)

27.09.2010 22:00:43
Sarah_Ch

Ich habe bereits vorher alle anderen Bücher von Jilliane Hoffman gelesen und bin von jedem begeistert.

Mädchenfänger ist super spannend. Es kam immer anders als man denkt und der Schluss war dann noch für eine Überraschung gut.

Nicht nur die Geschichten von Jilliane Hoffman sind klasse, sondern auch ihr Schreibstil...man könnte meinen man steht direkt in mitten der Ereignisse.

Ich habe kaum zwei Tage für das Buch gebraucht und hoffe, dass bald wieder ein neues erscheint.

20.09.2010 00:49:14
Leseratte 54

20.09.2010
Mädchenfänger" war das erste Buch, das ich von Jilliane Hoffman gelesen habe.
Sehr beeindruckend, spannend, äußerst fesselnd und auch berührend!Jilliane Hoffman schreibt sehr flüssig und es liest sich wirklich "Erste Sahne".Wenn ich keine Zeit hatte zu lesen, habe ich mich bereits darauf gefreut, endlich wieder weiterlesen zu können und das geht mir wirklich nicht bei jedem Thriller oder Krimi so, leider! Und ich lese viel.Am Schluß des Buches war ich auf der einen Seite irgendwie froh, es geschafft zu haben, aber dann auch wieder traurig, diesen tollen Roman weglegen zu müssen! Deshalb habe ich das Buch auch mit 95° bewertet.
Ob ich nun auch noch die früheren Bücher von der Jilliane Hoffman lesen werde, denke ich eher nicht. Vielleicht ein nächstes Buch von ihr, mal sehen.

20.09.2010 00:48:14
Leseratte 54

20.09.2010
Mädchenfänger" war das erste Buch, das ich von Jilliane Hoffman gelesen habe.
Sehr beeindruckend, spannend, äußerst fesselnd und auch berührend!Jilliane Hoffman schreibt sehr flüssig und es liest sich wirklich "Erste Sahne".Wenn ich keine Zeit hatte zu lesen, habe ich mich bereits darauf gefreut, endlich wieder weiterlesen zu können und das geht mir wirklich nicht bei jedem Thriller oder Krimi so, leider! Und ich lese viel.Am Schluß des Buches war ich auf der einen Seite irgendwie froh, es geschafft zu haben, aber dann auch wieder traurig, diesen tollen Roman weglegen zu müssen! Deshalb habe ich das Buch auch mit 95° bewertet.
Ob ich nun auch noch die früheren Bücher von der Jilliane Hoffman lesen werde, denke ich eher nicht. Vielleicht ein nächstes Buch von ihr, mal sehen.

19.09.2010 17:33:12
Furyvero74

Das Buch war spannend, das Ende etwas überraschend, aber gut. Die Thematik brisant, (leider) aktuell und mal was anderes. Die Verweise auf "Cupido" nerven etwas, man versteht sie nicht, wenn mann die Bücher nicht kennt, aber sonst. Wer Jilliane Hoffman mag, sollte das Buch lesen... Ich hoffe, es gibt eine Fortsetzung mit Bobby Dees, wäre zu wünschen.

31.08.2010 09:33:02
Monique

Ich fand das Buch wirklich super spannend! Es viel mir schwer, es weg zu legen. Ich hatte einige Krimis gelesen, aber die Thematik in diesem Buch war "neu", für mich auch sehr interessant. Nach "Vater unser" war ich etwas skeptisch, doch Jilliane Hoffman hat es geschafft, an "Cupido" heran zu kommen. Ich freue mich auf das nächste Buch!

19.08.2010 18:12:19
Jilli

Also ich fand Mädchenfänger wirklich super, mir ist es oft kalt den Rücken hinunter gelaufen!!! Ich hatte es in einem Tag durch und das zeigt das Jilliane Hoffman wieder super arbeit geleistet hatte. Es hat meine Entäuschung gegenüber Vater Unser wieder wet gemacht und freue mich auf das nächste Buch von Ihr,was hoffentlich wieder so spannend ist!

16.08.2010 12:27:03
Jay-Jay

Sie kann es deutlich besser...
Das Buch ist durchschnittliche Krimikost. Der Begriff "Thriller" scheint mir nur an wenigen Stellen angebracht.
Und das Ende? Das letzte Kapitel hätte sie sich schenken können, ohne dass etwas gefehlt hätte.
Eins ist es definitiv nicht: Cupido-Niveau... schade... Hoffen wir auf das nächste Buch...

13.08.2010 13:32:29
Bücherwurm

"anyways" Meinung kann ich nur zustimmen. Ich lese nicht sehr gerne. Aber als ich vor ein paar Jahren im Radio von "Cupdo" gehört hatte, habe ich mir das Buch gleich gekauft. Und nun warte ich nach Morpheus, Vater unser und Mädchenfänger ganz gespannt auf das nächste Buch. Ich habe zwischen den Büchern auch ander Thriller gelesen. Immergleich nacheinander weg. Ich habe auch noch viele Bücher liegen, die nur darauf warten, gelesen zu werden. Aber als ich mit Mädchenfänger fertig war, habe ich bis jetzt noch kein Bedürfnis was Neues zu lesen. Das Buch hält so lange nach, dass ich momentan kein anderes lesen möchte. Hoffentlich schreibt Jillian Hoffman schon am nächsten. Ich warte gespannt

10.08.2010 23:14:08
markus.albrecht

Der neue Roman von Jilliane Hoffman reiht sich ein neben seine Vorgänger "Cupido", "Morpheus" und "Vater Unser". Ebenso spannend, fesselnd und schockierend. Ich habe wieder einmal nur 2 Tage gebraucht, um den Roman durchzulesen und mich bestens unterhalten zu fühlen. Auch wenn ich die perfiden Gedanken der Mörder, Verbrecher und Vergewaltiger oft nicht ohne Ekel lesen kann und zwischendurch angewidert an etwas schönes denken muss ziehen mich die Bücher Hoffmans immer wieder in ihren Bann und ich werde auch das folgende (vermutlich) mit Begeisterung lesen.

10.08.2010 14:20:02
anyways

Für die 13jährige Lainey ist das Leben zurzeit ziemlich ätzend. Sie geht auf eine neue Schule, da ihre Mutter und ihr unmöglicher Stiefvater beschlossen hatten, aus ihrem alten Stadtviertel wegzuziehen. Ihre große Schwester macht ihr eigenes Ding (kommt dabei aber dann und wann mit der Polizei in Berührung) und sie selbst darf sich während ihre Mutter arbeitet noch um ihren jüngeren Bruder kümmern.

Sie will raus, sie möchte mal was erleben und ihr erstes richtiges date hätte sie auch schon ganz gerne. Da bleibt ihr nur noch ihre beste Freundin und das Internet.

Dort chattet sie wenigstens mit einem wirklich heißen Typen. Zach.

ElCapitan wie er sich im Blog auch nennt. Mit ihm zusammen kann sie im Netz ihrer Wirklichkeit für ein paar Minuten entfliehen. Er hört ihr zu, scheint dieselbe Musik und sogar dieselben albernen Filme zu mögen. Sie hat sich etwas älter geschummelt, da Zach schon 17 ist, der will bestimmt nicht eine 13 jährige angraben. Das Foto das sie ihm schickt sieht ziemlich heiß aus, sie hat alles gegeben um sich aufzubrezeln um nicht mehr wie ein junges Küken auszusehen. Lainey ahnt allerdings drei Dinge nicht: Ihr PC wurde schon vor Wochen gehackt und sie ist für einen Unbekannten die ganze Zeit via Monitor sichtbar, der supersüße Zach existiert zwar aber von Lainey hat er noch nie was gehört und zu guter Letzt wird das Treffen mit ihm zu einer Reise ohne Wiederkehr.

Nach ihrem Verschwinden wird Special Agent Supervisor Bobby Dees mit dem Fall beauftragt. Er steht in dem Ruf, alle entführten Kinder aufzuspüren. Manchmal, und das macht ihm zu schaffen, nicht mehr lebend. Zu Beginn der Ermittlungen wird eine Pressekonferenz einberufen, in der Dees von einem ziemlich rücksichtslosen Reporter attackiert wird. Eben dieser meldet sich Tage später bei Dees, da in seinem Postfach ein Ölbild für Dees hinterlegt wurde.

Das Bild zeigt das Portrait eines jungen Mädchens, die Kleidung ist deutlich herausgearbeitet, dafür fehlt das Gesicht, die Augen sind schwarze Höhlen und das Blut fliest ihr über die Wangen. Was für ein kranker Künstler. Hat er was mit der Entführung der 13 jährigen zu tun? Wenig später wird ein Mädchen aufgefunden, das dem Portrait entspricht. Der Künstler hat das Portrait zusätzlich mit einem Hintergrund versehen, der Rückschlüsse auf den Entstehungsort dieses Bildes machen konnte. Selbst das Bild konnte die Ermittler nicht vor dem verstörenden Anblick des Horrors warnen.

Dees Ahnungen bestätigen sich. Sie haben es mit einem Täter der übelsten Sorte zu tun. Er fängt an wie ein Besessener zu ermitteln, auch vor dem Hintergrund, dass seine eigene Tochter vor ca. 1 Jahr verschwand und trotz intensivster Polizeiarbeit, nicht gefunden wurde. Ist sie diesem Wahnsinnigen vielleicht in die Hände gefallen?



Jilliane Hoffmann gehört zur Crème de la Crème unter den Thrillerautoren. Jedes Mal

bange ich völlig umsonst, ob sie ihr letztes Buch übertreffen kann.

Sie fesselt den Leser nicht nur durch perfekte Recherche gut eingebettet in einen schnörkellosen Sprachstil sondern bezieht ihn durch die Aktualität und Brisanz ihrer Fälle mit ein.

Sie zeigt uns ein Spiegelbild der eigenen Ängste und Ohnmachten im Bezug auf das Zusammenleben mit pubertierenden Heranwachsenden.

Sie versteht es meisterhaft die Sorgen und Nöte, Freude und Leid hormongestresster Teenies darzustellen. Auch die Sorgen der Eltern kommen nicht zu kurz, denn heutzutage reicht die Warnung vor „dem Mann mit der Schokolade“ bei weitem nicht mehr aus.

Ein Thriller der auch lange nach dem Lesen in Erinnerung bleibt und nachhallt.

09.08.2010 12:59:30
Dana

Jilliane Hoffmans "Mädchenfänger" ist auf den ersten 80 Seiten eher durchschnittliche Krimikost, nimmt dann aber deutlich an Fahrt auf.
Sieht man von zahlreichen Wiederholungen an Informationen zum Thema "Vermisste Kinder" ab, kann das Buch Spaß machen und ist vor allem im letzten Drittel sehr spannend - auch wenn das Ende, also die Auflösung, wer der Täter ist, mir hanebüchen vorkommt.
Den Ermittler und seine Frau fand ich allerdings gut dargestellt; ungewöhnlich für einen Krimi hat mich deren Geschichte sehr berührt.
Kein "Cupido" (an den Frau Hoffman mich im Buch auch ein bisschen zu viel erinnert - soll das Werbung sein?), aber ein guter Thriller.

05.08.2010 22:18:42
A.C.P.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich Jiliane Hoffman\'s erste 3 Bücher ebenfalls gelesen und geliebt habe- so dass man zugegebenermaßen nicht unbedingt von einer objektiven Bewertung von mir ausgehen kann.

Es war sicherlich nicht der teifgründigste Thriller, den die Menschheit je gesehen hat und wahrscheinlich auch nicht der spannenste.
Nichts desto Trotz ist es meiner Meinung ein gelungenes Buch. Bei manchen Bücher hat man ja gelegentlich das Gefühl, die Seiten ziehen sich wie Kaugummi, davon kann hier nicht die Rede sein. Sei es die Schriftart, die Anordnung der Seiten, die vielen Kapitel oder aber auch der Schreibstil Hoffman\'s, diesen Thriller verschlingt man in Rekordzeit.
Dabei ist die Thematik eine äußerst aktuelle (wie viele Kinder verschwinden denn in der nächstgrößeren Stadt in eurer Nähe so im Jahr ?!) und die Story in sich geschlossen und wie ich finde endlich auch mal wieder eine dieser Geschicht wo am Ende der gewünschte "Aha"-Effekt auftritt.

Allerdings muss ich mich der Meinung anschließen, dass das Ende etwas abrupt kam und man mit dem Gefühl zurückbleibt, dass irgendwie noch was fehlt. Schade, aber trotzdem Daumen hoch von mir!

05.08.2010 21:02:22
barbiemania

Ich bin ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht von ihrem neuen Buch. Nun habe ich eine gefühlte Ewigkeit auf ihr neues Buch gewartet und dann so ein "Klamauk", sorry, aber ich bin von ihr anderes gewöhnt! Natürlich ist das Thema wichtig, aber die Story war echt dünn und sehr Klischee lastig. Das Ende war unlogisch und mehr eine Notlösung...ist ihr nichts besseres eingefallen!? Hoffentlich knüpft sie bald an ihre ersten drei Romane an, die waren nämlich weltklasse und die Geschichte ist ja auch noch nicht zuende.

01.08.2010 14:34:36
jipiiiieh15633

Ich habe mich eigentlich auf dieses Buch wahnsinnig gefreut, gerade weil es so hoch angepriesen wurde von allen Seiten. Ich hatte anfangs auch Gänsehaut. aber leider ließ das ziemlich schnell nach.
Mir fehlte die Spannung, wahrscheinlich, weil ich ganz anderes gewohnt bin. (Sebastian Fitzek bspw.) Sehr flüssig geschrieben, aber für mich ein Langweiler-Buch. Deshalb von mir nur 12%.

21.07.2010 15:27:52
petraleu

SUPER! Ich habe dieses Buch sehnsüchtig erwartet und es in einem Tag "verschlungen" :-)

Obwohl es eigentlich um Jugendliche geht, ist das Buch bis zum Ende spannend und regt auch zum Nachdenken an.

Der Schluss ist etwas komisch - aber wer weiss, vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung und man erfährt noch ein wenig mehr...

20.07.2010 19:43:59
LovlyGirl987

Aktuelles Thema, gut geschrieben, Spannung pur bis zum Ende.

Nach dem Lainey vom Mädchenfäger entführt wurde beginnt die Geschichte um Officer Bobby und seiner verschwundenen Tochter Katy, die schon seit einem Jahr vermisst wird. Spur um Spur ist er dem Picasso-Mörder auf der Fährte und kann nach zwei fehlschlägen und drei Opfern das Puzzle zusammensetzen.

Das Buch zeigt die Gefahren des Interets auf und wie man ganz schnell durch eine falsche Identität ein Mädchen davon überzeugen kann, sich mit ihm zu treffen. Dies geschiet heute sicher noch viel zu oft und die Eltern sollten sich einfach mal wieder mehr mit ihren Kindern beschäftigen und ihnen auch zuhören!

Thema wurde super umgesetzt, sodass ich das Buch nur empfehlen kann.

Einen Kritikpunkt hab ich trotzdem noch, das Ende scheint etwas über das Knie gebrochen worden zu sein, so hätte man noch gerne mehr über die anderen verschwundenen Mädchen, die auch festgehalten worden sind erahren oder auch noch mehr über Katy...