Die Mutter

Erschienen: Januar 2000

Bibliographische Angaben

  • Reinbek bei Hamburg: Wunderlich, 2000, Seiten: 396, Originalsprache
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2001, Seiten: 396, Originalsprache
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2004, Seiten: 396, Originalsprache
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2005, Seiten: 396, Originalsprache
  • Köln: Random House Audio, 2010, Seiten: 4, Übersetzt: Iris Berben, Bemerkung: gekürzt
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2011, Seiten: 396, Originalsprache

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Vera Zardiss lebt mit ihrem Mann Jürgen, einem erfolgreichen Gynäkologen, den Töchtern Anne und Rena sowie ihren Eltern auf einem ehemaligen Bauernhof. Die ländliche Idylle findet ein jähes Ende, als Rena nach ihrem sechzehnten Geburtstag plötzlich verschwindet. Nur ihr Fahrrad wird in der Nähe des Bahnhofs gefunden. Bei der verzweifelten Suche nach ihrer Tochter kommt Vera Geheimnissen auf die Spur, an die im Dorf niemand zu rühren wagt.

"Meisterlich genau zeichnet Hammesfahr in ihrem beklemmenden, intelligenten Roman die Gedankenblitze einer am Rande des Wahnsinns dahinbalancierenden Frau nach." (Der Spiegel)

Die Mutter

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Letzte Kommentare:
14.01.2018 13:32:43
Möller

Ich habe zwei Romane von Petra Hammesfahr gelesen - die Sünderin und die Mutter. Beide Romane würde ich nicht als Krimi bezeichnen, sondern als Psychogramm zweier selbstunsicherer Frauen, die sich am Rand des Wahnsinns bewegen, hervorgerufen durch menschliche Abgründe in ihrem sozialen Umfeld. Auch lassen beide Romane zum Schluss keine Hoffnung aufkeimen, dass die Hauptprotagonistinnen jemals wieder zu einem normalen Leben zurückkehren werden/können. Beide Romane lassen einen deprimiert zurück, weil Petra Hammesfahr beschreibt, wie hilflos und ohnmächtig man ist, wenn einen das Schicksal mit einer Verkettung unglücklicher Umstände konfrontiert.

27.08.2017 01:18:18
Birgit Breitenlacher

ich habe diese Buch als Hörbuch gelesen. Hervorragend gelesen von Iris Berben. Ein Kartenhaus der guten Familie, der gehobenen, wo alles in Ordnung ist, kommt derart ins Wanken.eigentlich passt gar nichts. Der Ehemann geht fremd, der Vater der Hauptfigur hat die Fäden in der Hand; die Mutter von Vera ist ziemlich gefühlskalt zu ihrer Tochter; die Mädchen fühlen sich unverstanden und teilweise ungewollt.
Das jüngere Mädchen Rena verschwindet und das angebliche Familienglück zerbricht. Nichts bleibt so wie es war.
In der Ortschaft ahnt man mehr als es genau geschrieben wird, dass mehr oder weniger jeder eine Leiche im Keller hat.
Aber es bleibt vieles angedeutet und gibt viel Spielraum, das jeder sich etwas ausdenken kann.
Und eine Menge Vorurteile kommen zu Tage und zum Tragen.
Der Schluss ist natürlich frustrierend, aber hier wird nichts zu einfach gemacht.jede/r hat die Chance, ihr/sein Ende selbst vorzustellen.

10.04.2015 15:44:37
Isabell

"Die Mutter" ist mittlerweile das 18. Buch von Petra Hammesfahr welches ich lese. Ich kann also behaupten, ich bin nicht unbelesen, was sie angeht.
Dieses Buch allerdings hat mich sehr enttäuscht. Vor allem das Ende und die vielen anderen unaufgeklärten Nebensächlichkeiten.
Dann dieser Quatsch mit Tarotkarten & Co. bezüglich Nikas Mutter - hätte man auch weglassen können. Da war ich das erste Mal irritiert und hoffte nur, dass es mit dem Hokuskopkus nicht überhand nimmt.

Ja, aber wie schon geschrieben, das offene Ende bezüglich Rena ist wirklich unverzeihlich. Auch wirkte für mich der ganze Schluss so, als wenn man mit seinen Ideen am Ende ist und nun auch zum Ende kommen muss. Alles wurde entweder offengelassen oder 0-8-15 abgehakt. Wirklich schade drum - zum Ende hin hätte man so detailliert bleiben müssen, wie zum Anfang.

Ich lass mich jetzt aber auch nicht davon abhalten, die anderen Bücher von Petra Hammesfahr zu lesen.

16.08.2014 15:31:17
Jusemina

Nachdem ich gerade dieses Buch gelesen habe, fand ich es sehr spannend zu sehen, wie geteilt die Meinungen über dieses Buch sind.Mich selbst hat das offene Ende sehr frustiert. Ich glaube, ich bin davon ausgegangen, dass ein Krimi ist, bei dem falsche Fährten ausgelegt werden, ich miträtsele und am Ende die Auflösung präsentiert bekomme. Das war hier nicht der Fall. Ich sehe die Geschichte eher als Familiedrama. Der "Fall" Rena wird nicht gelöst, aber viele andere (familiäsre) Hintergründe offengelegt.Deshalb meine Empfehlung: Wem nach einem "richtigen" Krimi ist, der/die soll sich lieber was anderes suchen. Wer Lust auf Familiendrama hat- Wieso nicht?!

03.12.2013 18:05:37
Leselöwin

In Kriminalromanen und Thrillern können die haarsträubendsten und unwahrscheinlichsten Dinge stehen- solange das Buch einigermaßen spannend ist, wird der Leser es hinnehmen. Nur eines ist in diesem Genre absolut unverzeihlich: ein offenes Ende!
Hier wälzt man sich mühsam durch die zähe Handlung von Hammesfahrs Machwerk, nur um am Ende zu erfahren: "Nichts Genaues weiß man nicht." Dieses Buch habe ich nicht für den Flohmarkt aufgehoben, sondern gleich in die Papiertonne geworfen, ganz abgesehen davon, dass es das erste und auch das letzte Buch von Frau Hammesfahr war, das ich gelesen habe.

27.05.2011 23:08:10
Madita

Es wundert mich, dass Rainer die Geschichte für an den Haaren herbeigezogen hält. Aber das soll keine Kritik an ihn sein, jeder empfindet halt anders und daher gibt es kein Richtig oder Falsch.Mir gegenüber kam das Buch sehr realistisch rüber. Ich hätte schon auch gern ein anderes Ende gehabt, indem alles aufgeklärt wird, aber im wirklichen Leben läuft es leider auch oft so.Trotzdem würde ich dieses Buch wärmstens weiterempfehlen.

27.05.2011 23:07:11
Madita

Es wundert mich, dass Rainer die Geschichte für an den Haaren herbeigezogen hält. Aber das soll keine Kritik an ihn sein, jeder empfindet halt anders und daher gibt es kein Richtig oder Falsch.
Mir gegenüber kam das Buch sehr realistisch rüber. Ich hätte schon auch gern ein anderes Ende gehabt, indem alles aufgeklärt wird, aber im wirklichen Leben läuft es leider auch oft so.

Trotzdem würde ich dieses Buch wärmstens weiterempfehlen.

04.09.2010 23:02:21
Chrisu

Vera Zardiss lebt mit ihrer Familie - Mann, zwei Töchter und ihren Eltern - auf einem ehemaligen Bauernhof - eine scheinbar glückliche Familie. Nach dem 16. Geburtstag ihrer jüngeren Tochter Rena bricht das Familienglück auseinander - Rena verschwindet spurlos, ihr Vater bekommt einen Schlaganfall, ihr Mann betrügt sie, ihre ältere Tochter Anne lügt sie an, ihre Mutter hält sie an nicht den Kopf zu verlieren und sie soll sich zusammenreissen. Die polizeilichen Ermittlungen bringen keinen sichtbaren Hinweis, wer hinter der Entführung steckt. Ein Bursche aus dem Dorf legt dann ein Geständnis ab, aber die Indizien sind nicht ausreichend. Dann wird er ermordet aufgefunden. War er wirklich der Täter? Und wurde er wirklich von seinem Schwager ermordet? Viele offene Fragen bleiben unbeantwortet. Es war ein sehr bewegendes Buch und es kommen viele Emotionen hoch. Die Protagonistin agierte manchmal ziemlich kopflos und die Erkenntnis, dass ihr Ehemann sie betrogen hat, hatte eigentlich keine Auswirkungen hervorgebracht. Das Kartenhaus der glücklichen Familie hielt den Druck der Geschehnisse verhältnismäßig gut stand. Nur der Schluß der ganzen Ereignisse um Entführung, Aufklärung und Akzeptanz war für mich nicht nachvollziehbar. Ein gutes Buch, aber den Ausgang habe ich mir anders vorgestellt.

21.08.2009 15:13:29
Ingeborg

Die Mutter war das 3. Buch, das ich von Petra Hammesfahr gelesen habe. Regelrecht verschlungen habe ich es, da es sowohl sehr einfach, aber interessant geschrieben ist. Natürlich will man in Erfahrung bringen, was mit Rena geschehen ist und das offene Ende regt zum Nachdenken an. Für mich war es eine schöne Sommerlektüre und ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen.

31.05.2009 11:27:57
Susanne D

Die Mutter ist jetzt das zweite Buch von Frau Hammesfahr , was ich gelesen habe.
Ich fand das Buch soweit ganz ok. Es ist sehr einfach geschrieben. Nur das Ende hätte ein wenig spannender sein können. Es ist eben sehr aus dem Leben geschrieben. Das könnte in jeder Familie von nebenan sein.
Mein nächstes Buch von Frau Hammesfahr was ich lesen werde ist, die Sünderin und Roberts Schwester.
Bin gespannt und werde berichten...

29.01.2009 12:42:08
Rainer

Ich war selten so enttäuscht von einem Buch! Unausgegorene Handlung mit nicht nachvollziebaren Personen und eine Story die so an den Haaren herbeigezogen erscheint, dass das abrupte Ende hier einfach nur durch die Verzweiflung der Autorin begreifbar wird, diese Geschichte irgendwie beenden zu wollen. Wer auch immer in diesem Verlag sein OK zum Druck gegeben hat, wird wohl aleine wissen warum.

03.08.2008 23:09:27
Annette (41)

Bin selber Mutter von zwei Kindern und habe mich deshalb immer gescheut dieses Buch zu lesen, werde es nach diesen kritiken aber wohl nun doch in Angriff nehmen. Außerdem habe ich schon einige Bücher von P.H. gelesen und fand die meisten sehr gut und fesselnd. Außerdem ist ein offenes Ende doch sehr realistisch, den die Mc Kanns wissen doch auch bis heute nicht, was mit Maddy geschehen ist.

16.05.2008 19:45:48
Katharina

Ich habe gestern das Buch beendet und ich war enttäuscht über das offene ende? kommt noch ein buch mit der fortsetzung? Ich weiß nicht ob rena tot ist...war sie aber so verzweifelt das sie abhaut ohne eine wiederkehr? das kann ich auch nicht glauben. und: warum müssen männer immer eine affaire haben ;)

die bücher sind allesamt aber toll, lese sie sehr gern!

27.07.2007 20:59:53
stef

die mutter war das 3. buch was ich von p.h gelesen hatte. Ich fand grad das offene ende toll, es versetzt sich so in den Gefühlen der mutter. Ich mein fast alles spricht dafür das rena tot ist. Ich bin sicher das sie gestorben ist egal bei wen sie mitgefahren ist aber wer weiss das schon. Ich mein zum Schluss ist die mutter ja auch so super verzweifelt das sie sich an jeden strohalm klammert der ihr gerreicht wird. Aber was mich wundert sind denn alle mütter die dieses buch gelesen haben? ; ) ich war 14 als ich es gelesen habe und mir wurde ganz anders als die gefühle der eltern beschrieben worden, als sie die tagebücher der tochter gelesen haben.

09.07.2007 20:09:41
Angela

Vom Ende war ich auch etwas entäuscht,weil es so offen ist!!!aber ich mag Petras hammersfahrs Bücher trotzdem alle, tolle frau!

In dem Buch konnte man mal selber seine fantasie freien lauf lassen und sich überlegen ,wo die tochter nun ist,tot von jugentlichen gestorben ,oder durchgebrannt!

keiner weiß es !!!

19.04.2007 08:07:21
Lika

An Manuela vom 18.02.04

Ich glaube kaum das du den Text noch lesen wirst, es sind bereits drei Jahre vergangen, aber trotzdem mein Respekt!! Klasse was Du an Ela(07.11.03) geschrieben hast, besser hätte man es wohl nicht auf den Punkt bringen können! ;-)

Mir ist schon lange nicht mehr so etwas Kaltherziges unter gekommen. Klar war es langartmig was die Polizeiermittlungen und die Trauer der Mutter angeht. Ist ja logisch, die Trauer hält ein Leben lang an, gerade wenn man noch so viele offene Fragen hat!! Und die Polizei, wären Sie im stande, einen Fall inerhalb von drei Tagen afzuklären, gäbe es wohl keine Probleme auf der Welt. Aber dem ist nicht so, es kann Monate, Jahre dauern oder man erfährt nie etwas. Was ich damit sagen will ist:" Es war im Buch so langatmig, weil es im Leben auch so ist!" Petra Hammesfahr hätte es realistischer gar nicht schreiben können!!!

Ich bin selber Mutter :-)

18.04.2007 12:27:00
Lika

Ich bin total überwälltit von dem Buch. Es ist so realistisch, vorallem die Aussage: " Uns passiert so etwas nicht!" Ich bin ebenfalls Mutter. Mich beschäftigt dieses Buch immer noch und ich frage mich , was Rena bloß geschehen ist?
War es der junge Mann ,oder zwang ihre Freundin Rana tatsächlich zum mitfahren? Und wenn es so wahr, was ist passiert, als Rena das Essen besorgen wollte? Hatte Sie vor sich auf dem Heimweg zu machen, warum hat Sie nicht angerufen?
Weiß jemand vielleicht etwas, aus einem der nächsten Bücher?
Es ist mein erstes Buch mit einem offenem Ende. Und ehrlich gesagt, habe ich geglaubt besser damit umgehen zu können , aber es macht mich ganz verrückt. Schließlich passiert so etwas in der realen Welt, jeden Tag!

12.02.2007 13:26:24
Vera

Es war das erste Buch, das ich von P.H. gelesen habe. Purer Zufall, ich heiße Vera, mein Mann Jürgen und ich habe auch 2 Töchter.
Ich habe das Buch in einem Stück gelesen, regelrecht verschlungen.
Offenes Ende, wie im realen Leben auch.
Einfach super

11.12.2006 15:02:51
Anika

Ich stimme florentina voll und ganz zu. Das Buch habe ich nur zu ende gelesen um herauszubekommen was mit der tochter passiert ist. Wäre ich nicht so ein großer hammesfahr fan und wäre das mein erstes buch gewesen, es wäre mein letztes und ich hätte es wahrscheinlich gegessen. Ich bin trotzdem von der schreibkunst fasziniert und liebe diese autorin!

08.10.2006 13:48:37
Gabi Kastning

Meine erstes Buch von Petra Hammesfahr "Die Mutter" hat mich von Anfang an gefangengenommen. Packend und einfühlsam geschrieben. Beklemmung hat sich in mir breit gemacht.Meine Tochter ist 14 Jahre alt und ich kann mich noch genau an meine Gefühle in diesen Jahren erinnern. Wieviel ist echt und ehrlich von diesen Gefühlen, die nach außen getragen werden?! Die Autorin hat es verstanden mich so zu fesseln, dass ich das Buch erst nach der letzten Seite wieder aus der Hand legen konnte. Nur war der Schluss so ganz anders als ich ihn erhofft hatte.

23.03.2006 11:06:52
florentina

Spannend zu lesen!!Typisch Hammesfahr. ABER was für eine Ende - es gibt nämlich keines. Das Buch hätte auch 150 Seiten vorher enden können, wäre der gleiche Effekt. Schade - aus dem Stoff hätte sich mehr machen lassen. Es wirkt so, als hätte P.Hammesfahr plötzlich keine Lust mehr gehabt weiterzuschreiben und das Buch einfach beendet.
Fast alle Hammesfahrbücher sind besser als dieses - sehr schade.

22.03.2006 10:19:24
Katharina

Ich halte DIE MUTTER im Vergleich zu manch anderen Büchern für sehr erfrischend. Mitten aus dem Leben. Das gefällt mir an den meisten P.H. Büchern. In diese Situation kann jeder kommen. Und gerade der offene Schluß macht es sehr realistisch. Wie viele Eltern in Deutschland wissen nicht, wo ihr Kind ist oder ob es überhaupt noch lebt. Diese Mischung aus Ungewissheit und Hoffnung wurde in die Mutter auch jemandem wie mir, der noch keine Kinder hat, sehr gut vermittelt. Petra Hammesfahr schreibt von Leuten, die jeder in seiner Nachbarschaft oder seiner Familie haben könnte. Kein Präsident, Kein FBI Agent usw... Genau das erzeugt eine unglaubliche Spannung denn es könnte jedem genauso ergehen.

25.06.2005 19:40:58
Nina

Das Buch ist mein 2. von P.H. und ich muss sagen, dass es nicht so gut war als "Das letzte Opfer". Spannend fand ich es, nur leider fand ich das offene Ende nicht so toll. Werde mir jetzt die Sünderin vornehmen. Bin schon gespannt!

18.04.2005 17:39:52
Marika

Die Mutter war auch mein erstes Buch. Es war so spannend, ich konnte es nicht weglegen. Petra Hammesfahr schafft es durch ihre Art zu schreiben, den Leser genau an den Ort des Geschehens zu versetzen.

27.12.2004 23:33:53
Susanne

"Die Mutter" war mein erstes Buch von P.H.Ich fand es ganz gut,denn so eine Situation die da beschrieben wurde; kann allen mal passieren.Gut,es war an einigen Stellen etwas "dröge",trotzdem lesenswert.

22.09.2004 17:21:25
Christa

Ist schon lange her,dass ich "die Mutter" gelesen habe,ich habe bessere Bücher von P.Hammesfahr gelesen.Mir persönlich war es zu langatmig und ein offenes Ende ist schon gar nicht mein Fall.Kann ansonsten Ela nur zustimmen.Werde aber weiterhin P.H.lesen und auf spannendes hoffen.

29.06.2004 15:12:59
Melanie

Ein stark geschriebenes Buch. Ich war von Anfang an voll dabei und fix und fertig. Mit Tränen in den Augen habe ich es gelesen, da ich selber Mutter einer Tochter bin und sich immer wieder wie ein roter Faden der Gedanke durch das Buch zog "uns passiert so etwas nicht". Das ist der Gedanke, den wohl alle Eltern haben.

Übrigens Sonja, die Auflösung kannst du in dem Buch "Das letzte Opfer" finden.

18.05.2004 17:57:47
Sonja

Also das Buch war okay, aber andere von Petra Hammesfahr waren wirklich besser. Vor allem das Ende fand ich sehr enttäuschend, da rät man als Leser das ganze Buch lang mit und überlegt sich, wie es nun ausgeht und dann ein solch offenes Ende.

18.02.2004 08:08:42
Manuela

Liebe Ela (07.11.2003),
wenn Du Dich "nicht aus dem Fenster lehnen" willst - warum tust Du\'s dann??
Schon mal darauf gekommen, daß die Schilderung des Charakters und der Gedankenwelt Vera Zardiss\' so mühsam zu lesen ist, weil es sich um einen schmerzhaften, alptraumhaften Prozeß handelt, wenn man sein Kind verliert - und nie erfährt, was mit ihm geschehen ist??

In der Tat sehr realistisch, wenn man bedenkt, daß sich in dieser Erzählung viel eher die Realität abzeichnet als in einer kompakten Geschichte mit Happy-End oder tödlichem Ausgang - denn leider ist es Fakt, daß zahlreiche Vermißtenfälle in Deutschland z.Zt. ungeklärt sind; ich persönlich habe viel mehr Schwierigkeiten, 90min Film (oder dieselbe Menge erzählter Zeit in Schriftform) realistisch zu finden, in denen lediglich ein Bruchteil der Zeit für Trauerarbeit, sprich Unglauben-Fassungslosigkeit-Leere-Wut-Trauer-Aufarbeitung, verwendet wird!
Demzufolge ist das einzige "Manko" (wenn man so will), daß P. Hammesfahr einem eben NICHT den Gefallen tut, eine Ausnahmesituation glatt/gefällig zu schildern - und wer selbst Mutter und/oder sehr emotional veranlagt ist (was ich mir beides aufgrund Deiner lakonischen Äußerungen bei Dir nicht vorstellen kann!), findet sich in Vera Zardiss sicher eher wieder als in üblichen Romanen (um mich Deiner Schilderungsweise zu bedienen) ohne "Autsch"-Faktor!
Last but not least - die Tatsache, daß Fr. Hammesfahr Ihren Verkaufserfolg NICHT gut sichtbar in Immobilienform vor sich herträgt, spricht wohl eher für Ihre geistige Reife und Heimatverbundenheit als dagegen! Hat man es "weit gebracht", wenn man sich Robbie-Williams-like eine 100-Zimmervilla nach der anderen zulegt und sich in den endlosen Zimmerfluchten verläuft, sich nach Art der sogenannten Prominenten Anwesen mit einem Schlafzimmer pro Wochentag als unterstem Limit zulegt, um den Neid der restlichen Welt wirksam auf sich zu ziehen (und dabei zu vergessen/verdrängen, in welchem 50qm-Wohnklo man aufgewachsen ist)??
Na, wenn DAS Deine Vorstellung von einem erfüllten, erfolgreichen Leben ist, dann bist Du mit Trivialliteratur, im 2-Wochenrhythmus bei Bastei auf Altpapier erscheinend, wohl besser bedient - schade eigentlich!!

17.02.2004 23:16:58
Christina

Das Buch an sich war nicht ganz so mein Fall,weil vieles so konfus ist.Es sind ständig andere in Verdacht,und im Dorf werden mir zu viel Familienverhältnisse erläutert.Und der Schluß ist auch nicht so der Knaller !!!Ich werde nun Marens Lover mal lesen,vielleicht ein bissken besser !

29.01.2004 09:38:55
Bienchen

Kommentar zu Ela!
Ich weiß je nicht wieviel Bücher Sie schon veröffentlicht heben ... da ich aber noch keinen Roman von Ihnen bei irgendeinem Verlag gefunden habe,erlaube ich mir an Ihren schrifftstellerischen Fähigkeiten zu zweifeln!

Auch ich hebe schon bessere Bücher von P.H. gelesen, das lag aber auf keinem Fall an dem Inhalt, sondern lediglich an dem offenen Schluß.
Mein Tip, wenn man Krimis lesen mag: "Die Sünderin" und "Das letzte Opfer". Wenn Ela dann immernoch skeptisch ist ... (ich denke Fans werden mir Recht geben!)

09.11.2003 18:16:05
Angelina

Hallo,
ich fand das Buch gut. Sie hat zwar schon bessere Bücher geschrieben, aber so schlecht wie es Ela bezeichnet war es auf keinen Fall.
Und noch eine Antwort auf die Frage: Nein, Ihnen fehlt das Krimi Gen!!!!

07.11.2003 08:38:46
Ela

Mal eine Frage in die illustre Runde: Schreibt Frau H. schlicht und ergreifend so schlecht oder fehlt mir irgendwo das Krimi-Gen?!
Auf zarten 400 Seiten gewährt sie Einblick in das Seelenleben einer Mutter, deren pubertäres Töchterchen verlustig gegangen ist. Ich sehe ja ein, dass sie in Anbetracht ihrer Psycho-Krimi-Literaturliste nicht alles am eignen Leib erlebt haben kann. Wär ja auch hart. Das gönnt ihr ja niemand. Ich selbst möchte mich da auch nicht aus dem Fenster lehnen. Sie hat\'s versucht. Schön und gut.
Aber ich denke, sie hätte es ebenso "spannend" auf 200 Seiten gekriegt, da die Ermittlungen endlos langatmig und furztrocken sind. Und das Ende: natürlich offen. Alle Quellen erschöpft (oder tot) und nix bei rausgekommen. Kind ist und bleibt verschollen.
Gut, ein Happy-End wäre wohl kitschiger gewesen. Von daher danke! Allerdings kann man sich mit diesem Larifari-Offenem-Schluss nicht des Gedankens erwähren auf Seite 400 fiel ihr nix mehr ein und also denke sich der Leser seinen Teil mal selbst. Im Preis inbegriffen, versteht sich.

Aber gut. Jeder, wie es ihm gefällt.
Doch lustig wird\'s erst, wenn man mal vom Inhalt absieht.
Ich las in ihrer Biografie, sie wohnt in einem Reihenhaus in Kerpen (weit gebracht hat sie\'s ja). Stilistisch wunderschön nachvollziehbar.
Kommen doch Sätze mit Metaphern vor wie zum Bleistift:
"Und mein Kopf war vollgestopft mit feuchter, blutgetränkter Watte, die der Sturm in kleinen Fetzen abriss und davonwehte wie ein Stück Pappe über den Hof."
Oder auch sehr schön:
"Seine Miene war wie ein Stacheldrahtzaun, hinter dem sich Eisberge türmen."

Autsch.

05.11.2003 22:36:58
Verena

Ein Meisterwerk meiner Top3 von ihr! Man lebt in diesem Buch mit! Kann sich in alle Situationen gut hineinversetzen, ein offenes Ende! Ein zweiter Teil wäre genial!!!

Sehr empfehlenswert!

03.10.2003 17:55:55
Steffie

Hallo, die Mutter ist nun das dritte Buch von P. Hammesfahr das ich nun gelesen hab und ich muss sagen das es bis jetzt das beste ist.

03.07.2003 15:27:44
MAx

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich habe das buch die Mutter gelesen und war begeistert.Vor zwei Tagen habe ich die Autorenlesung des neuen Buch von Petra Hammesfahr zugehört. Ich kann nur sagen "sehr misteriös".

03.07.2003 14:37:37
Melanie

unglaubliche schriftstellerin - unglaubliches buch ... eines ihrer besten wie ich finde !

05.05.2003 19:47:26
Elisa

Eines ihrer besten Bücher!!! Die Autorin beschreibt nicht nur eine Situation, die jedem von uns zustoßen könnte, sondern sie zeichnet auch die Entwicklung einer Frau, Vera Zardiss, nach, die in der Krise ihre Stärken entdeckt. Spannend bis zur letzten Zeile!
Außerordentlich empfehlenswert!!!

26.03.2003 22:41:34
steffi

das Buch ist absolute Spitze. Da es in unserer Familie auch jemand verschwand kann ich in dem Buch alles nachvollziehen und es war genauso wire im Buch. SEEEEHR zu empfehlken

01.02.2003 15:06:36
Heike

Hallo Peter, SELBER lesen. SEHR empfehlenswert!!!

11.01.2003 12:53:38
Peter Merten

Seheer geehrte Damen und Herren,

da ich einen vortarg über dieses Buch halten muß, bitte ich Sie um eine Inhaltsangabe über Petra Hammesfahr ihr Buch "Die Mutter".

Ich würde mich sehr freuen wenn sie mir darüber informationen darüber schicken würden.

Mit freundlichen Grüßen


Peter Merten