Mission Sphinx

Erschienen: Januar 2000

Bibliographische Angaben

  • London: Hodder & Stoughton, 1999, Titel: 'The Sands of Sakkara', Seiten: 646, Originalsprache
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2000, Seiten: 751, Übersetzt: Susanne Zilla

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November 1943: Johann Halder, der geniale Kopf der deutschen Abwehr, wird mit der wohl spektakulärsten Mission des Zweiten Weltkrieges betraut: US-Präsident Franklin D. Roosevelt und der britische Premierminister Winston Churchill sollen während ihrer Geheimkonferenz in Kairo ermordet werden. Auf diese Weise könnte die geplante Invasion der Alliierten in der Normandie - eines der wichtigsten Konferenzthemen verhindert und die Niederlage Deutschlands abgewendet werden. Halder steht an der Spitze eines Spezialkommandos, dem auch die junge und attraktive Ägyptologin Rachel Stern angehört. Als der amerikanische Geheimdienst von dieser Mission erfährt, wird Harry Weaver mit der Eleminierung des Teams beauftragt. Doch für Weaver, Johann Halder und Rachel Stern steht mehr als der Erfolg ihrer jeweiligen Mission auf dem Spiel: Sie verbindet eine gemeinsame Vergangenheit und ein Freundschaftspakt, der nicht zu halten ist ...

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Letzte Kommentare:
15.08.2013 14:09:45
Hagane-Kotetsu

Mein dritter Roman von Glenn Meade entführte mich diesmal ins Ägypten während des 2. Weltkrieges. Ein Leichenfund in Kairo erregt die Aufmerksamkeit zweier unterschiedlicher Charaktere, ein amerikanischer Journalist, welcher auf der Suche nach vermisster Beutekunst ist, und ein in die Jahre gekommener ehemaliger Secret-Service-Agent. In der Wohnung des Toten treffen sich die beiden und nach einem Sympathiecheck gehen sie gemeinsam in eine Hotelbar und der Agent erzählt dem Journalisten eine Geschichte über die vermeintliche Identität des Opfers. Was den Leser zuerst ins Jahr 1939 und später in den November 1943 bringt. Harry Weaver und Johann „Jack“ Halder lernen im Rahmen einer Ausgrabung die Tochter eines Archäeologieprofessors kennen und verlieben sich beide in sie. Die klassische literarische schon sehr oft erzählte Dreiecksbeziehung, könnte man meinen. Doch durch den Einmarsch der Deutschen in Polen und der Einberufung zahlreicher wehrpflichtiger Männer werden die drei auseinander gebracht und verirren sich in diesen Zeiten voneinander. Bis in den Herbst 1943 sich eine Wende im 2. Weltkrieg abzeichnet und der Chef eines deutschen Geheimdienstes eine verzweifelte Idee in die Tat umsetzen will. Er will den amerikanischen Präsidenten als Hauptziel und wenn möglich den britischen Premierminister ermorden, um so die alliierten Truppen zu demoralisieren. Dadurch stehen sich nun die ehemaligen Freunde auf zwei gegnerischen Seiten gegenüber und ein Katz-und Maus-Spiel nimmt seinen Lauf.

Wie ich am Anfang des Buches und im Nachwort lesen konnte, entstammte diese Buchidee einer Äußerung Walter Schellenbergs, während der Nürnberger Prozesse und der tatsächlich stattgefundenen deutschen Geheimdienstoperation „Operation Weitsprung“. Diese reale Operation und ihr misslicher Verlauf wird sogar zum Großteil komplett in die Handlung des Buches übernommen. Und dennoch ist die Handlung freie Erfindung des Autors. Nach Operation Schneewolf ist dies der zweite Attentats- und Spionagethriller von Glenn Meade, wobei der Ausgang des Attentatsversuches bekannt ist. Da die bedrohten Staatsoberhäupter später weiter in der realen Geschichte eine sehr wichtige Rolle spielten. Das sorgte bei mir aber keineswegs für Spannungsverlust, sondern das Gegenteil war der Fall. Ich fieberte durch den spannenden, leicht zu lesenden Schreibstil von Herrn Meade dem Geschehen hinterher und dem packenden Showdown entgegen. Der ca. 100 Seiten vor dem Ende ein unerwartetes Ass aus dem Ärmel schüttelt und mich verblüffte, dass eine Person nicht die ist, für die sie sich ausgibt.

Was mir ein klein wenig fehlte, war mehr über Ägypten, diese Zeit und die dortigen bedeutenden Monumente zu erfahren. Das wurde wahrscheinlich dem Spannungsbogen geopfert. Zwar gibt es ein paar wenige Auftritte der Städte Kairo und Alexandria mit ihren Straßen und Menschen. Aber in „Unternehmen Brandenburg“ konnte ich mir ein detaillierteres Bild von Asuncion und dem Regenwald Paraguays machen, wie auch in „Operation Schneewolf“ Finnland, Russland und Moskau stärker zur Geltung kamen als in diesem Roman die vorkommenden Orte. Ebenso scheint Harry Weaver über hellseherische Kräfte im Jahre 1939 zu verfügen, wenn er bereits über Konzentrationslager und die Vernichtung von Juden spricht (siehe Seite 63). Nur war das zu diesem Zeitpunkt noch nicht soweit.
Ansonsten spielen zahlreiche historische Persönlichkeiten dieser Ära im Roman eine Rolle, mal nur als Randfiguren mit einem kurzen Auftritt und mal sind andere wichtige Nebendarsteller.

Meine Gesamtwertung 90 Grad - ein super spannender Thriller mit interessanten Personen und geschichtlichem Hintergrund, den man wahrscheinlich viel zu schnell durchgelesen hat, trotz seiner 750 Seiten.

Wer immer momentan die Zeit hat und in seinem Leseverhalten bis jetzt bei den drei Cs, Clancy, Cussler und Crichton steckengeblieben ist, sollte mal einen Sprung nach M machen. Denn wo Tom Clancy die Leser fesselt, da packt sie Meade in eine Kiste und wirft sie die Niagarafälle herunter.