Todesbote

Erschienen: Januar 2009

Bibliographische Angaben

  • München: Goldmann, 2009, Seiten: 364, Übersetzt: Helmut Splinter

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Als der Journalist Ben Hawkins sich auf den Spuren des verschwundenen Fotomodells Kim McDaniels nach Hawaii aufmacht, rechnet er höchstens mit einer lauwarmen Story für die Klatschspalte und einem spesenfinanzierten Kurzurlaub. Doch spätestens als Kims grauenvoll entstellter Körper und ihr abgetrennter Kopf gefunden werden, wird ihm klar, dass ihn alles andere erwartet als langweilige Routine. Zumal der Serienkiller, auf den die Polizei bald Jagd macht, gerade an Ben ein besonderes Interesse zu zeigen scheint …

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Letzte Kommentare:
24.06.2012 15:21:58
-Heike-

Ein typischer Patterson: Kurze Kapitel, leicht zu lesen, spannende Geschichte. Abzüge mache ich aber wegen der Brutalität der Story. Leider folgt nun auch Patterson dem Trend, Verbrechen möglichst blutig bis in kleinste Detail zu schildern. Dabei hätte die wirklich spannende Geschichte das überhaupt nicht nötig.
Beim Schluss stimme ich den anderen Kommentatoren zu: Irgendwie unbefriedigend. Insgesamt ist dieses Buch aber lesenswert.

29.09.2010 17:45:13
Albi Goetsch

Soeben habe ich dieses Buch gelesen. Für mich ein absoluter Knaller. Spannend von der 1. bis zu letzten Seite. Patterson schreibt flüssig, unkompliziert, gut verständlich und übersichtlich. Man ist immer am Ball. Immer nur kurze Kapitel von 2-3 Seiten. Was auch mich nicht befriedigt ist der Schluss. Da sind ihm die guten Ideen, welcher er vorher hatte abhanden gekommen. Schade

24.08.2010 21:17:58
Schrodo

Die Geschichte ist überwiegend aus der Sicht des Journalisten und Ex-Bullen Ben Hawkins geschrieben. Er wird von seiner Zeitung nach Hawaii geschickt um über das rätselhafte Verschwinden eines Supermodels zu berichten. Kim, das Bikinimodel ist in die Hände eines Serienkillers geraten, der seine Taten regelrecht inszeniert, filmt und sie anschließend einer Gruppe von Spannern per Internet zur Verfügung stellt und verkauft.
Der eiskalte Killer Henry wütet sich durch das, leider nur 365 Seiten dicke, Taschenbuch wie ein Tornado über Miami. Brutal und skrupellos lässt er nichts außer Leichen zurück, und die nicht zu knapp.
Die Spannung ist von der ersten Seite an vorhanden, wird konstant aufrechterhalten und was man über die Abgründe des Killers Henry erfährt ist wirklich nichts für zarte Gemüter. Wer schwache Nerven hat sollte das nicht lesen, da die Morde schon sehr detailliert geschildert werden.
Die Story ist schlüssig, auch wen gelegentlich der Zufall kräftig mithelfen muss.
Patterson hat mal wieder gute Unterhaltung mit Ansätzen zum Pageturner geschrieben. Abzüge gibt’s wohl nur über das plötzliche Ende Schluss und den eher unbefriedigenden Schluss.