Der Tag, als Dusty starb

Erschienen: Januar 2002

Bibliographische Angaben

  • New York: St. Martin's Press, 1993, Titel: 'The Day that Dusty died', Seiten: 298, Originalsprache
  • Köln: DuMont, 2002, Seiten: 368, Übersetzt: Ulrike Wasel & Klaus Timmermann

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Deb Ralston persönlichster und verstörendster Fall. Sie wird zu einem Notfall gerufen: Die 16jährige Dusty hat sich in ihrem Zimmer eingesperrt. Doch als Deb in der Wohnung eintrifft und die Tür aufbricht, ist Dusty nicht mehr da. Sie liegt 14 Stockwerke tiefer, zerschmettert. Auf der Suche nach Antworten stößt die Polizistin auf Dustys Schwester, die jahrelang von ihrem Vater missbraucht worden ist.Und Deb Ralston erinnert sich an die Wurzeln ihrer eigenen Geschichte.

Der Tag, als Dusty starb

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Letzte Kommentare:
11.05.2012 15:28:15
Norbert Kern

Ich habe mir diesen Band der Reihe zu späterer Lektüre aufgehoben, wurde doch die DuMont-Bibliothek damals eingestellt.
Jetzt hat er mich tief beeindruckt und ich bin auch der Meinung, dass es ihr bestes Buch ist. Dieses wunderbar chaotische Privatleben und die Offenlegung der eigenen Mißbrauchserfahrung bringen dem Leser die Autorin noch näher.

14.01.2011 22:21:15
tassieteufel

Ihr neunter Fall geht Deb Ralston vom Forth Worth Policedepartment ganz schön an die Nieren. Eigentlich betrifft es sie gar nicht, als sie per Funk von einem Officer angefordert wird. Ein junges Mädchen hat sich in ihrem Zimmer eingeschlossen und droht, aus dem Fenster zu springen. Als Deb ankommt, ist es schon zu spät, das Mädchen ist tot. Alles deutet auf einen Unfall hin, doch als bei der Obduktion Spuren von Mißbrauch zu Tage treten, ist Deb Ralston alarmiert, zumal sie von ihrem Chef auf unbegrenzte Zeit zum Dezernat für Sexualdelikte versetzt wird. Obwohl sie dort nicht gern arbeitet, stürzt sie sich mit der ihr eigenen Beharrlichkeit und Zielstrebigkeit in die Arbeit, obwohl sie auf Grund einer Fersenoperation eigentlich zu Hause im Bett liegen sollte. Doch die Fälle im Dezernat haben es in sich, ein brutaler Vergewaltiger, der seinen Opfern alle Körperöffnungen mit Sekundenkleber verklebt treibt sein Unwesen und ein ganz besonders schlimmer Fall von
Kindesmißbrauch lassen Deb nicht zur Ruhe kommen und auch der Fall des aus dem Fenster gesprungenen Mädchens läßt sie nicht los.
Alle Fälle dieser Krimireihe zeichnen sich durch besondere Realitätsnähe aus, aber hier kann einem wirklich das Gruseln kommen, vor allem wenn man im Nachwort liest, daß die Autorin auf Grund eigener Erfahrungen genau weiß wovon sie schreibt.Das Thema Kindesmißbrauch und Vergewaltigung wird auf sehr berührende und eindringliche Weise geschildert, daß Lee Martin dabei ihre Heldin Deb Ralston selbst betroffen sein läßt, verleiht dem Ganzen noch mehr Glaubwürdigkeit und die Ignoranz, Verblendung, Borniertheit u.
Selbstgefälligkeit einiger Männer im Buch, die sich so überlegen fühlen, macht einfach nur wütend und traurig, vor allem wenn man sich vor Augen hält, das sowas tagtäglich wirklich passiert. Gut gefallen hat mir auch, das die Thematik um Mißbrauch und Nötigung auch aus einem anderen Blickwinkel beleuchtet wurde, als nur von der Seite der Opfer, sondern wie hier noch ein Fall von falscher Beschuldigung.
Das Buch wäre kein typischer Deb Ralston Krimi, wenn es nicht auch um das Privatleben der Ermitterin gehen würde und da geht es wie immer chaotisch zu. Deb, zur Untätigkeit im Haushalt verbannt muß sich plötzlich Sorgen um Hals Freundin Lori machen, die immer in sich gekehrter wird, Gatte Harry ist zunehmend genervt von seiner Abschlußarbeit und auch sonst scheint ihn einiges zu plagen. Dann taucht auch noch Debs verschollene Schwester Rhonda auf und deren Erscheinen und die schrecklichen Fälle die Deb bearbeitet, zwingen sie dazu, sich mit eigenen schlimmen, verdrängten Kindheitserinnerungen auseinander zu setzen.
Ihre eigenen Bedürfnisse ignorierend macht sich Deb Ralston mit Intuition, Beharrlichkeit und einer gehörigen Portion Sturheit an die Ermittlungen und kann am Ende alles zu einer gewissen Zufriedenheit klären und auch im privaten Bereich fügt sich alles wieder zum Besseren.

Fazit: für mich das bisher beste Buch der Reihe! Mit dem schwierigen Thema Mißbrauch und Vergewaltigung wird einfühlsam und sensibel umgegangen ohne rührselig zu sein.
Deb Ralston rangiert inzwischen unter meinen Lieblingsermittlen ganz weit oben!

BEHIND THE DOOR
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