Ein zu normaler Mord

Erschienen: Januar 1995

Bibliographische Angaben

  • New York: St. Martin's Press, 1984, Titel: 'Too sane a murder', Originalsprache
  • Köln: DuMont, 1995, Seiten: 191, Übersetzt: Nikolaus Stingl

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
 50° 100°

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

1 x 91°-100°
1 x 81°-90°
0 x 71°-80°
0 x 61°-70°
0 x 51°-60°
0 x 41°-50°
0 x 31°-40°
0 x 21°-30°
0 x 11°-20°
0 x 1°-10°
B:87.5
V:1
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":0,"76":0,"77":0,"78":0,"79":0,"80":0,"81":0,"82":0,"83":1,"84":0,"85":0,"86":0,"87":0,"88":0,"89":0,"90":0,"91":0,"92":1,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":0}

Die Polizistin Deb Ralston soll den grausamen Mord an einer Familie aufklären. Am Tatort wird Olead, der einzige Überlebende festgenommen. Er beteuert zwar seine Unschuld, doch sprechen alle Indizien gegen ihn. Auch Deb glaubt an seine Schuld, aber lässt sich zu genaueren Nachforschungen überreden. Bald schon werfen ihre Ermittlungen ein düsteres Licht auf die Ermordeten...

Ein zu normaler Mord

Ein zu normaler Mord

Deine Meinung zu »Ein zu normaler Mord«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
08.11.2010 14:49:58
tassieteufel

Am Neujahrstag wird Detektiv Deb Ralston zum Tatort eines grausamen Verbrechens gerufen. 4 Menschen wurden nach einer Silvesterparty erschossen, 2 Kinder werden noch vermißt und auch der Schuldige scheint schon festzustehen, Olead Sohn aus erster Ehe einer der Toten. Jahrelang war der junge Mann in psychatrischer Behandlung u.a. auch wegen aggerssiven
Verhaltens. Obwohl alle Beweise gegen Olead deuten, er hat sogar Schmauchspuren an den Händen und eine Prellung an der Schulter vom Rückstoß des Gewehres, ist Deb Ralston nicht von seiner Schuld überzeugt, doch ihre Ermittlungen verlaufen ergebnislos, erst ein weiterer Mord und der Überfall in einer Bank, die scheinbar nichts mit Olead Fall zu tun haben, führen sie auf die richtige Spur.
Lee Martin ist mit ihrer Hauptfigur Deb Ralston eine sowohl äußerst sympathische als auch sehr glaubwürdige Person gelungen. Die Ermittlerin hat 3 Kinder und Familien und Berufsleben unter einen Hut zu bekommen ist nicht immer einfach, da gilt es den Haushalt vor dem völligen Chaos zu bewahren, Mahlzeiten auf den Tisch zu bringen, der Sohn muß des öfteren zur Ordnung gerufen werden, ein Enkelkind wird auch noch erwartet und ab und an braucht auch der verständnisvolle Gatte mal etwas Zuwendung, also genau das völlig normale und chaotische Alltagsleben das sicher jede berufstätige Frau kennt und irgendwie meistert. Daher kann man sich gut in Deb Ralston hineinversetzen und ihre Gefühle und Handlungen nachvollziehen. Ich fand das sehr erfischend, mal eine Ermittlerin die ihren wenn auch schwierigen Alltag meistert und nicht irgendwie gestört, beziehungsmüde und frustriert ist.
Der Krimifall ist für einen aus der Dumont Reihe schon etwas härter, ist aber sehr realistisch geschildert, ebenso wie die Ermittlunsgarbeit der Polizei. Das ganze Buch hindurch wird man von der Ich-Erzählerin Deb an den Ermittlungen beteiligt und fragt sich wie sie, ob Olead nicht doch schuldig ist, so bleibt der Fall bis zum leicht überzogenen Ende hin spannend und interessant. Sehr gut gefallen hat mir auch die Schilderung von Olead, der verzweifelt bemüht ist, sich
seine Würde zu erhalten und sich lieber zum Tode verurteilen lassen will, als auf Unzurechnungsfähigkeit zu plädieren. Das ist Lee Martin sehr gut gelungen ohne dabei rührselig oder zu pathetisch zu werden.

Fazit: Lee Martin war für mich eine wirkliche Entdeckung, eine sehr sympathische Ermittlerin mit einem glaubwürdigen Hintergrund in Verbindung mit einem spannenden Krimifall und einem teils eindringlichen, teils witzig-humorvollem Schreibstil sind hier das Erfolgsrezept!

BEHIND THE DOOR
Der Raum. Die Tat. Das Rätsel.

Lies die Geschichte, erkunde den Tatort und bringe Licht in das Dunkel um einen mysteriösen Kriminalfall. Welche Auffälligkeiten bringen die Ermittlungen voran? Welches Indiz überführt den Täter? BEHIND THE DOOR - spannende und interaktive Kurz-Krimis auf Krimi-Couch.de.

mehr erfahren