Finstere Seelen

Erschienen: Januar 1999

Bibliographische Angaben

  • Dortmund: Grafit, 1999, Seiten: 412, Originalsprache

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In der Nacht zum vierten Advent wird eine junge Frau ermordet - offenbar die sexuell motivierte Tat eines Triebtäters. Vieles deutet darauf hin, dass der "Kannibale" wieder zugeschlagen hat; ein Lustmörder, der zuletzt vor elf Jahren aufgefallen ist. Damals hatten die Ermittler den Fall ungeklärt zu den Akten legen müssen. Hauptkommissar Benedikt Engel und seine junge Kollegin Ela Bach wollen nicht so recht glauben, dass sich tatsächlich der "Kannibale" zurückgemeldet hat. Dann wird Ben Engels Ex-Freundin ermordet, und es scheint, als gebe es einen Nachahmungstäter. Aufgrund der früheren Beziehung zu der Toten wird Engel der Fall entzogen, und er recherchiert auf eigene Faust weiter.

"So komplex, über weite Stecken auch so realistisch erzählen hier zu Lande nur wenige Krimiautoren. Manchmal fürchtet man, dass er sich n der Geschichte voller korrupter Polizisten, wüster Journalisten, vertrackter Familienbande, einem finsteren Medienmogul und einem mysteriösen Serienkiller verheben könnte, aber am Ende löst er all die Andeutungen, die Geheimnisse, die Verstrickungen überzeugend auf." (Westdeutscher Rundfunk)

Finstere Seelen

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Letzte Kommentare:
06.01.2011 18:09:52
Chrisu

Ben wird zu einem Tatort gerufen. Es handelt sich um eine junge tote Frau, die ziemlich zugerichtet ist und ihr fehlen auch Herz und Leber. Ein Kollege teilt ihm mit, dass es vor 11 Jahren zwei gleiche Fälle gab, aber man hat den "Kannibalen" damals nicht geschnappt. Ben Engel und seine Kollegin Ela Bach werden beauftragt, diesen Kannibalen zu finden, aber sie haben es schwer, ihnen werden viele Prügel zwischen die Füße geworfen, bis sie endlich einen Lichtblick haben. Nicht nur in den eigenen Reihen ist zu suchen, sondern auch der Medienmogul Adi Oswald hat seine Finger mit im Spiel. Und auch der junge, stark engagierte Polizist Thilo Becker kommt durch seine Recherche auf den wahren Täter. Ein sehr interessanter Krimi, der zwar bald ahnen läßt wer der Mörder ist, aber die Verstrickungen machen es ziemlich schwer, den richtigen Schlußstrich zu ziehen. Wirklich lesenswert.

24.04.2009 15:12:41
Bio-Fan

"Tatort Düsseldorf", naja, habe ich mir gedacht, wenn´s denn sein muß.-man verzeihe mir meine Vorurteile- aber ich war zu neugierig auf Horst Eckert, und wurde mit einem richtigen Spannungs-Highlight belohnt.
"Finistere Seelen" ist ein temporeicher Cop-Krimi, der seine amerikanische Konkurrenz ganz locker in die Tasche steckt. Schnell vergisst man, wo man ist, harte Typen, finstere Seelen halt, ein jeder hat so seine Leiche im Keller.
Abrupte Schnitte, plötzliche Wendungen, dazu Eckerts kräftig deftige Sprache ergeben einen klassischen Hardboiled-Krimi in Pageturner-Qualität. 88 Grad

13.01.2007 13:22:11
Sebastian

Ich wollte nach der "Zwillingsfalle" eigentlich keinen "Eckert-Krimi" mehr lesen, dieser wurde mir aber wärmstens empfohlen. Und er war wirklich kurzweilig und spannend, so das ich mir jetzt weitere Horst Eckert-Krimis zu Gemüte fphren werde.

09.07.2005 23:15:55
Mona

Ich sehe Hans-Dieter schon mit einem roten Filzstift und dem neuesten Roman von H.E. im Sessel sitzen!;-) Gottseidank sind Bücher Geschmacksache;ich habe "Finstere Seelen" nicht mehr aus der Hand gelegt!Was mich vor allem fasziniert hat: ich wohne in unmittelbarer Nähe besagter Laubenkolonie,ich habe also jeden Schritt gedanklich mitverfolgen können!Und obwohl ich soo viele Krimis und Thriller gelesen habe,muss ich gestehen:die erste Zeit hab ich mich ständig unwohl gefühlt wenn ich zu Fuss unterwegs war! Das ist in meinen Augen das grösste Lob für einen gelungenen Krimi!Gibt es eigentlich auch ein Buch über den "Kannibalen von Heerdt" , der erwähnt wird? Würde mich über Antwort freuen! Kleiner Tipp an Hans-Dieter: Rosamunde Pilcher soll auch ganz nett sein...

13.03.2005 18:35:49
Hans-Dieter Lorenz

Spannend geschrieben, nach Ab-schluss des Buches allerdings gespaltene Gefühle:
Die ganze Story zieht sich über mehr als 400 Seiten zu lange hin, schweift oft in Nebensächlichkeiten ab, findet aber dann am Schluss ein Ende, das man erst sehr spät erahnt.
Unglaubwürdig ist die Darstellung der Polizei,die lt. Horst Eckert nur aus korrupten und an eigene Interessen denkenden Personen besteht, die sämtlich mit irgendwelchen massiven Fehlern behaftet sind.
Verlag und Autor sollten sich an eine sorgfältigere Bearbeitung
gewöhnen, das Buch ist schlampig gemacht, Schreibfehler häufen sich bis zur Peinlichkeit. Aber das ist in anderen Büchern von Horst Eckert ähnlich.
In Zukunft bitte die ansonsten guten Geschichten etwas gestraffter, handwerklich sorgfältiger gemacht und weniger Horror und Schlachthausmentalität!

23.04.2004 11:36:00
Ulrich

Mein erstes Buch von Horst Eckert und nach 33 Seiten weggelegt. Sein Schreibstil hat keinen Pfiff, kein bisschen Humor, und von Atmosphäre kann keine Rede sein. Es kommt einfach nicht mehr \'rüber als die Darstellung, was da vorgeht und was die Leute sagen. Irgendwie billig und seelenlos. Da kann für mich erst gar keine Spannung aufkommen. Ich frage mich, wer das Thermometer so hoch angeklickt hat.

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