Was am See geschah

Erschienen: Januar 1994

Bibliographische Angaben

  • New York: Knopf, 1992, Titel: 'The End Of The Pier', Seiten: 229, Originalsprache
  • Reinbek bei Hamburg: Wunderlich, 1994, Seiten: 286, Übersetzt: Maria Mill
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1996, Seiten: 286
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2001, Seiten: 286
  • München: Goldmann, 2005, Seiten: 319

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Maud Chadwick, Kellnerin in dem kleinen amerikanischen Ferienort La Porte, verbringt die Sommernächte am liebsten allein am See. Sheriff Sam DeGheyn versucht immer wieder, sie davon abzubringen, da es in den letzten Jahren in La Porte mehrere grausame Mordfälle gegeben hat. Zwar wurde ein Mann für schuldig erklärt, doch DeGheyn ist überzeugt, dass der wahre Mörder immer noch auf freiem Fuß ist - und nur auf eine günstige Gelegenheit wartet, um wieder zuzuschlagen...

Was am See geschah

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Letzte Kommentare:
17.01.2012 18:21:22
mausilein

Ich bekam "Das Hotel am See" zu lesen und war fasziniert von dem Buch. Die Jury-Romane liegen mir nicht so, ich konnte kaum glauben, dass es dieselbe Autorin ist. Emma wirkt so echt, die Spannung ist durchgehend, ich war traurig, als ich mit dem Buch zu Ende war. Ich habe es mir dann selbst gekauft, weil ich fand, dieses Buch gehört einfach zu mir. Bei der Gelegenheit habe ich festgestellt, dass es noch zwei Bücher ("Was am See geschah" und"Still ruht der See") gibt. Die habe ich sofort noch dazu genommen und mich auf das Lesen gefreut. Mit Recht, die drei Bücher gehören nun zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Man kann sie auch zweimal lesen, einfach weil sie so gut geschrieben sind, man fühlt sich in den Geschichten zuhause.

21.02.2008 10:30:24
Yvonne Unger

Das Buch "Was am See geschah" ist einer der besten Krimis, die ich je gelesen habe - es ist keine "Suppen-anbrenn-Lektüre", sondern ein richtiges Buch. Die Zwischenteile liegen nicht einfach auf dem Tablett, man muss sich schon konzentrieren und richtig lesen. Allerdings habe ich auch die übrigen beiden Bücher gelesen, welche nach Angaben des Verlages, konkret zu dieser Geschichte gehören ("Das Hotel am See" und "Still ruht der See"). Dadurch ist noch viel mehr Spannung enthalten. Ich mag auch die Jury-Romane, aber das hier ist eben genau keiner! Super!

09.02.2005 17:03:55
QueenMary

Was am See geschah wird einem erst richtig klar, wenn man das Ende gelesen hat, das Buch zuschlägt und die Geschichte Revue passieren läßt. Wir werden mit (hauptsächlich) drei Personen bekannt gemacht, die alle in ihren "Irrungen und Wirrungen" miteinander verbunden sind, es aber eigentlich gar nicht sein wollen. Maud - die selbständige und einsame, ängstliche und provokative - verlassene Mutter, die mit ihrem Dickkopf und ihrem Irrealismus verwirrt, nervt und einen anrührt. Der Sheriff, der nicht aus einer zerbrochenen Ehe ausbrechen und in ein Abenteuer eintauchen kann. Und Mauds Sohn, der doppelköpfige Janus, der uns durch ein absurdes Wechselbad der Gefühle schickt.
Diese drei Personen verwebt Martha Grimes zu einem dichten Stoff, der als festes Netz einen brutale Kriminalfall umspannt. Frauen werden getötet - der Täter ist gefasst (oder nicht?) Der Sheriff glaubt es nicht und hat recht. Soweit so unspannend. Spannend sind die Gespräche zwischen Maud und dem Sheriff auf dem Pier, die Probleme ihres Sohnes und die Methoden des Sheriffs den Täter zu finden.
Keine klassischer Krimi á la Jury - eher eine Mischung aus "Warten auf Godot" und einer mänlichen Miss Marple.
Nichts für Schnell-Konsumierer - eher etwas für Genießer der feinen Töne.

07.06.2004 18:07:05
Bettina

ich find das Buch nicht gut. Es entspricht überhaupt nicht meinem Geschmack die Jury Reihe ist tausendmal besser.

19.07.2003 13:21:01
Silke W.

Okay, es ist kein Jury Roman, bei dem man, hat man die Reihe einmal angefangen, ungesehen jedes weitere Buch liest, weil man in eine vertraute Umgebung eintaucht.
Und obwohl dieses Buch in Amerika spielt, durch die vielen Zeitsprünge manchmal etwas unübersichtlich wirkt und fast völlig ohne die bei Martha Grimes typisch witzigen Dialoge auskommt, ist es doch sehr spannend und der Überraschungseffekt zum Schluss ist, as usual, gelungen!

Heiko gefiel die ganze "Psychokiste" nicht so gut, aber genau das lässt die Figuren so plastisch wirken. Der übliche depressive Unterton fehlt auch nicht. Dieses Buch hat den Blues.

Und offensichtlich muss man anschliessend "Das Hotel am See" lesen, da tauchen dann "alte Bekannte" wieder auf.

Fazit: nicht grad ein klassischer Grimes, aber doch gut.

18.05.2003 22:01:33
SIR-DMX

ich finde dieses buch hamma geil da es dass spanennste ist das ich je gelesen hab!!!!!!!!!!!!!!!!!!P.S. DMX Rules

19.01.2003 20:44:33
Heiko Bolick

Bis jetzt nich' so doll. Zu viele Nebengeräusche aus der Psychokiste der Hauptfigur (Maude). Zu wenig äussere Handlung. Kann sich aber noch ändern. Die Jury-Bücher mochte ich seinerzeit sehr gern. Werde mich noch mal melden, wenn ich das Buch durch hab.

Heiko