Level 26

Erschienen: Januar 2009

Bibliographische Angaben

  • New York: Dutton, 2009, Titel: 'Level 26: Dark Origins', Seiten: 406

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Jochen König
Läppisches Latexluder

Buch-Rezension von Jochen König Jan 2010

Angeblich existiert eine "Skala des Bösen", in die amerikanische Strafverfolgungsbehörden ihre Delinquenten einteilen. Level 1 deckt Zufallstäter und ähnlich harmlose Zeitgenossen ab ("Ich habe die Waffe nur aufgehoben. Konnte doch nicht ahnen, dass sich zwei Schüsse lösen und meine Frau und ihren Liebhaber treffen!"), Mark David Chapman, der John Lennon tötete, rangiert auf Level Sieben, Ted Bundy bringt es schon auf Level 17 und John Wayne Gacy, der Clown mit den tödlichen Vorlieben, etabliert sich auf Level 22. Das 26. Level gehört einem einzigen Killer: "Sqweegel" - so genannt nach den Schmerzenschreien einer Mutter, die er vor den Augen ihres Kleinkindes zerlegte.

Als er dem Verteidigungsminister der USA verdächtig nahe kommt, wird der ausgebrannte, aber hochbegabte Profiler Steve Dark reaktiviert, um ihn dingfest zu machen, bzw. zu eliminieren. Hat er Sqweegel doch schon einmal um Haaresbreite erwischt. Worauf der Bösewicht Dark sämtlicher Blutsbande beraubte. Und auch diesmal pflegt Sqweegel sehr intimen Umgang mit dem Profiler und seinen Liebsten. Was der ihm natürlich äußerst übel nimmt, und umso verbissener auf Serienkillerjagd geht.

So sehen also Innovationen aus: Level 26 wird als "Digi-Novel" vermarktet, was heißt, alle paar Seiten kann man sich, zur Vervollständigung der Kapitel, extra angefertigte Filmchen via PC freischalten und anschauen. Muss man aber nicht. Auch Klärchen Klotzkopf wird auf einer stromlosen Insel im Südpazifik mit dem geschriebenen Wort alleine zurecht kommen.

Level 26 ist eine Kreation von Anthony E. Zuiker – der sich schriftstellerisch von Duane Swierczynski, (besser bekannt unter dem Nachnamen "Louis") unter die Arme greifen ließ. Zuiker, vielfach gelobt als Schöpfer des CSI-Imperiums, ließ es sich nicht nehmen, die kleinen Filmchen zum Roman selbst zu inszenieren. Was die Frage aufwirft, ob es nicht zwei Zuikers gibt, denn CSI-Qualität erlangen die lausigen Einspielungen zu keinem Zeitpunkt. Doch der Reihe nach...

So ein Sqweegel hat es nicht leicht. Muss er doch beständig, in einen engen Latexanzug gezwängt, böse Taten begehen, damit er sich auf Level 26 hält. Hier hat sich endgültig stupideste Computerspielmentalität im Literarischen manifestiert. Stellt sich bloß die Frage, wenn ein Sqweegel das Maß aller Boshaftigkeit abgibt, auf welchem Level sich dann wohl Adolf Hitler, Josef Stalin oder Dschingis Khan bewegen. Aber der Sqweegel ist laut Kamera wesentlich flexibler als die genannten Probanden: er kann sich mit dem Fuß am Ohr kratzen, Orgel über Kopf spielen, Plastikpuppen mit Geburtszangen quälen, Latexstrampler für Babies anfertigen und Salzlabyrinthe für Schnecken bauen.

Warum er das alles macht? Um der sündigen Welt einen Spiegel vorzuhalten wird gemutmaßt. Nichts genaues weiß man, bleibt der Sqweegel doch die blasseste und albernste Figur, die man sich als Serienkiller nur vorstellen kann. Er hat das Geld, er hat das Know How, um sich die Welt untertan zu machen und will doch nur auf seltsame Art eine Familie gründen.

Sein Gegenspieler Steve Dark ist nicht viel besser. Als ehemaliger Angehöriger einer obskuren Spezialeinheit namens "Special Circs" frönte er dem Alkohol, nachdem Sqweegel seine komplette Familie – inklusive Baby im Ofen – abschlachtete. Dank der Liebe einer aufrechten Frau gelang es dieser profillosen Folie eines Profilers wieder Fuß zu fassen, bevor die Pflicht ruft.

Natürlich wissen wir alle, dass er trotz Widerstrebens diesem Ruf folgen wird, genauso wie es keine Überraschung ist, dass Sqweegel ihm näher ist, als ihm lieb sein kann.

Dankbar nimmt der Freund debiler Dramaturgie zur Kenntnis, dass sich die liebende und geliebte Profiler-Frau selbst angesichts drohenden Ungemachs selten dämlich benimmt. Als Entschuldigung mag ihre Schwangerschaft gelten, während der die Hormone ja verrückt spielen, wie man landläufig weiß. Außerdem ist nicht auszuschließen, dass ein penetranter, elektronisch bewanderter Stalker tatsächlich von Gott gesandt ist - immerhin schätzt er "Personal Jesus" von Depeche Mode!

Machen wir Schluss mit diesem Stoff des Schreckens: Level 26 ist das dusseligste, unmotiviert Gewalttaten aneinanderreihende Buch, das einem nur unterkommen kann.

Dazu noch verlogen und schlecht zubereitet. Während der Roman sich genüsslich im Gemetzel suhlt, sind die Filmeinsprengsel von geradezu atemberaubender, verklemmter Harmlosigkeit. Da wird schauspielerisch chargiert und angedeutet, als gäbe es tatsächlich etwas zu sehen. Doch wir erfahren lediglich, dass der arme Sqweegel die Welt in grobkörnigem Schwarzweiß wahrnimmt, sich verrenken kann wie ein indischer Schlangentänzer und wild mit Gerätschaften herumfuchtelt, als existierten keine Ventilatoren. Ansonsten bleibt nur das große Gähnen.

Während der Roman auf schlichte Weise spannungsfördernde Muster altbekannter Art motivationslos aneinenderklebt und halbwegs lesbar so – mit ausgeschaltetem Verstand und zugedrücktem Auge – für oberflächlichste Spannung sorgt, sind die Videosquenzen Paradebeispiele filmischen Unvermögens.

Dan Buran in der Rolle des Steve Dark sieht aus wie ein Hotdog-Verkäufer, mit Drogenverschlag in seiner mobilen Würstchenbude, Freundin Sibby darf ihren drallen Körper äußerst ungrazil am Strand verrenken. Über fünf Minuten Urlaubsvideo der ganz schlechten Art. Zwar hat das Schnipselpaket mit Michael Ironside einen guten Schauspieler aufzuweisen, doch lässt sein aktuelles Aussehen und Auftreten den Betrachter erschreckt zurück. Vielleicht braucht er das Geld – wofür auch immer...

Eine wirkliche Innovation hat Level 26 - Dark Origins aber doch zu bieten: dass Staatsbedienstete, die ihre Aufgaben nur ungenügend erfüllt haben, bzw. zufällig als Sündenböcke herhalten müssen, einfach eliminiert werden. "Dark Arts Unit" heißt die verantwortliche Abteilung für derartige Tötungsaufträge. Große Frage: stand das im Arbeitsvertrag? Immerhin besitzt diese radikale Beklopptheit wenigstens einen Hauch jenes gesellschaftskritischen Zynismus, der Duane Louis Blondes Gift noch zur Gänze auszeichnete. Hier verweist es nur allzu offensichtlich auf das, was Level 26 ist: Trash as Trash can. Unter diesem Gesichtspunkt kann man zur ausgewiesenen Gradzahl noch mal runde 50 Grad addieren.

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Letzte Kommentare:
15.04.2018 00:42:31
Viel-Leser

Ich habe das Buch in mehreren Etappen gelesen und wurde erst am Ende richtig gefesselt. Es ist durchaus sehr blutig und erschreckend. Die Geschichte aus Sicht mehrer Personen geschildert und trotzdem im Fließtext ist spannend und unterhaltsam. Die brutalen Szenen und Schilderungen sind wirklich grenzwertig und zeigen mal wieder,dass Bücher ebenfalls eine Altersbeschränkung erhalten sollten.
Es ist kein Buch,das einen im Leben weiterhilft,den Horizont erweitert oder ähnliches. Es vergiftet eigentlich nur. So überlegt euch gut,was ihr da lest und warum...

18.02.2016 16:46:42
Christel Welle

Herr König hat vollkommen recht, dieses Buch ist einfach nur miserabel. Völlig unrealistisch und ekelhaft.
Da lobe ich mir doch die Bücher von M.Robotham, H.Nesser, Hjorth u. Rosenfeldt usw. Als leidenschaftliche Krimileserin, kann ich das Buch nicht weiterempfehlen.Die Handlung,das Monster im Latexanzug,das eigentlich ersticken müsste unter dieser Haut.Das dann noch die Möglichkeit hat, sich im
strengstens überwachten Bereich im Krankenwagen hinter Mullbinden zu verstecken,trotz Schusswunde ist der BRÜLLER.

12.02.2014 21:50:03
Daniela Zimbili

Ich habe alle teile gelesen mit meiner Freundin zusammen und hoffen es gibt weitere Bände davon, finden es kommt aber criminal minds und blacklist näher als CSI . Spannend aufregend und sehr unterhaltsam finden wir die Reihe , es ist spannend zu Rätseln wer der Täter is. Kenne bisher keine besseren Bücher

25.09.2013 17:51:09
schatzye

Ich hab das Buch an einem Tag verschlungen. Es ist nicht grandios geschrieben, aber es hat mich mit dem Ekelfaktor schon an Grenzen gebracht und ich musste wissen, ob der Täter geschnappt wird! Die Filme stimmten zwar nicht immer mit dem Buch überein, waren aber eine Abwechslung. Ich empfehle das Buch denjenigen, die gerne krasse "Psycho"thriller lesen und/oder ihre Grenzen austesten möchten. Sicherlich werde ich auch die nächsten Bände lesen, weil ich es faszinierend finde, wie Worte einen fesseln können!

25.09.2013 07:47:22
Ronja

Also ich habe alle drei Bücher von Level 26 gelesen .Das erste Dark Orgins war aber einfach das beste. Das Buch ist etwas sehr besonderes da man sich alle 10 Seiten einen kleinen Kurzfilm ansehen kann ,was es so noch nicht gegeben hat Anfangs war die Seite auf die man gehen muss um zu den Filmen zu kommen (Level26.com) etwas verwirrend für mich , denn auf der letzten Seite im Buch wird erklärt was man tun muss um die Filme an zu sehen nämlich jedesmal angeblich einen Code für den Film eingeben was aber nicht stimmte ,denn man kann sich die Filme direkt bei Youtube ansehen.Was auch echt schade ist das die Filme nur auf Englisch sind was heißt das man den Deutschen Untertitel erst umständlich bei jedem Film einstellen muss.Das erste Buch habe ich verschlungen ich habe es in vier Tagen durchgelesen es war Spannend von dem ersten bis zum letzten Satz.Einige hier beschreiben das sie die Filme dazu nicht gut finden weil man die Protagonisten sehen kann und sie sich nicht in seiner Fantasie vorstellen kann ,das allerdings finde ich gerade gut daran denn Squweegel hätte ich mir so nicht vorgestellt .Die Filme waren wirklich gruselig .Klar man kann wenn man die Filme sehen möchte dies nur mit dem Laptop machen wenn man Abends ließt ist das natürlich nicht so toll .ich allerdings würde nicht empfehlen dieses Buch im Bett vorm Schlafen gehen zu lesen denn wenn man zart beseitet ist es den ein oder anderen nicht so schöne Träume bescheren wird.Ich für meinen Teil empfehle das erste Buch absolut weiter es ist Super klasse.Die beiden anderen (Die Offenbarung und die Enthüllung )sind nicht zu empfehlen das sich die Geschichte wiederholt und damit langweilig wird .Ich würde jedem Raten Dark Orgins Level 26 zu lesen .

30.07.2013 00:07:59
IchWeißEsBesser

Also ich hab das buch in 2 tagen durchgelesen.. und ich fand es super geil ... ich hab es richtig verschlungen. Ich hab zwar nur den ersten Teil gelesen , aber der war hammer, werde ich mir 100% die anderen 2 auch zulegen.
Wenn ich leute hör die über das Buch schlecht her ziehen , find ich das echt scheiße , denn sich das mal auszudenken is allein schon genial ... und ich weiß das jeder einen anderen geschmack hat .. aber so scheiße herzu ziehen ist das allerletzte. Außerdem das mit den filmchen war ne super Idee , aber bei dem einen muss ich auch dazusagen das ich eig was anderes erwartet habe.
Ich fand es end geil und würde es noch mal lesen ... und für die Leute dadraußen wenn ihr auf richtige grusselige Thriller steht, ist das Buch genau das richtige!

IchWeißEsBesser

21.09.2012 10:10:11
Jimmy

Wenn hier etwas „18 Grad“ verdient hat, dann ist es die unmotivierte und tendenziöse Rezension des Buches von Herrn König. Die Rolle des Sqweegel ins lächerliche zu ziehen ohne sich die Mühe zu machen, eine wirkliche inhaltliche Bewertung des Stoffes vorzunehmen ist billige Polemik.
Aber genug damit.

Zum Buch:
Ich fand den Roman hoch spannend! Das Buch liest sich leicht und flüssig und hat daher keine 3 Tage „überlebt“. Das passiert bei mir nicht alle Tage.
Schön fand ich auch, dass Filmsequenzen eingebaut wurden- eine echte Innovation!
Nicht so überzeugend fand ich den Schreibstil. Der Autor kommt definitiv nicht an das Niveau eines Hakan Nesser heran.

Das Buch ist natürlich nicht gemacht für Menschen, die sich neuen Dingen verschließen oder denen harte Thriller nicht zu sagen, für alle anderen ist das Buch aber ein klarer Pflichtkauf!

09.07.2012 15:57:50
Crescendo

Was für eine schlechte Kritik von Herrn König. Man könnte meinen, er hat persönlich etwas gegen den Autor/die Autoren. Also ich habe das Buch gestern in die Hände genommen und komplett ausgelesen. Ich fand es super spannend! Die Videos habe ich mir nicht angesehen, was auch überhaupt nicht notwendig war. Muss ein Buch denn immer Tiefengang aufweisen? Muss man immer alles hinterfragen? Wichtig ist doch die Spannung und diese wurde bis zum Schluss aufrechterhalten. Manche Szenen waren mir zwar ein wenig zu knapp gehalten, aber dafür kam keine Langeweile auf, eine Szene folgte rasant auf die nächste. Also von mir bekommt das Buch 100 %. Die Fortsetzung liegt schon in meinem Regal ...

29.06.2012 23:33:18
Jacqueline

Also ich habe dieses Buch gelesen und ich konnte es nicht weg legen. Ich finde es sehr gut, Vorallem weil es eine komplett neue Erfahrung war vorgegebene gesichter und Bilder zu den Beschreibungen hat, durch die Videos. Ich Find es Super!!! Und warte aufs nächste!!!Es ist ein Buch was einen manchmal an seine grenzen bringt.Ich lese viele Psychothriller und je absurder sie Sind desto besser finde ich die!Ich kann dieses Buch nur empfehlen!!!

10.02.2012 21:23:09
guenter.prien

Ich habe die bisher in deutscher Sprache erschienen "Level-26" Bände gelesen. So schlecht wie oben von Jochen König "zerrissen" finde ich sie aber garnicht. Zumal man bei Band 2 erst die Videos zusehen bekommt, die die auslösenden Faktoren in Band 1 waren.
Übereinstimmen tue ich jedoch mit Jochen König das es bessere Thriller und Kriminalliteratur gibt.
Ich persönlich halte zur Zeit den Autor Cody McFadyen für den Besten im Bereich Thriller. Mit seiner "Smoky Barrett"-Reihe (Die Blutlinie, Der Todeskünstler, Das Böse in uns und Ausgelöscht), fgesselt er den oder die geneigte Leser(-in) wessentlich mehr und intensiver als Zuiker mit seiner Digi-Novelle.
Die Idee für so eine Digi-Novelle finde ich allerdings sehr interessant!

09.08.2011 13:18:34
angyy

ich weiß nicht so recht, ich habe schon viele abartig blutige bücher gelesen. aber mir ging level 26 ganz schön an die nieren.

in einem geb ich aber recht, die videos hätten in anbetracht der abartigkeit des killers nicht nur mit vagen andeutungen spielen dürfen. klar dass sollen keine horrorvideos werden aber so banal wie diese gemacht sind hilft es dem buch nicht spannung aufzubauen

14.05.2011 07:25:54
wishmaja

Ich bin erstaunt wie schlecht hier über das Buch geschriben wird.Ich habe das Buch level 26 mit großer freude gelesen und warte jetzt auf den nächsten Teil.Ich lese fast nur Psychothriller und Level 26 gehört unter meine top 10.Man sollte nicht so abwertent über ein Buch schreiben, jeder hat doch ein anderen geschmack.

13.10.2010 21:57:21
Sandra P.

Finger weg von diesem Schund! Jeder gefällte Baum für die Seiten dieses Buches hätte bedeutend besser verwendet werden können! Zum Beispiel für Toilettenpapier!
Wie hier ein anderer Leser dieses Buch samt seinen läppischen, lahmen Videos als "sensationell" bewerten kann und kommentiert: oh Du meine Güte, nicht wieder ein "Steven King Abklatsch..." unfassbar!
Womit wir zu weiteren Fehlern in den Videos kommen: Fehler Nummer eins: die Produktion der Selben an sich!!! Nächster Fehler: wird nicht ausführlich beschrieben wie sich unser toller woohooo Serienkiller sämtlicher Haare an seinem Körper entledigt - auf sehr anschauliche Weise im Buch. Und was sieht man in einem der ersten Videos - denn die restlichen habe ich mir wie viele andere auch geschenkt! - behaarte Arme!!! Ach was?!

Man sollte dem Autor mit den Seiten seines eigenen Geschreibsels die Finger wund ritzen, damit er nur ja nicht wieder auf die Idee kommt zum Stift oder an die Tastatur zu greifen!!! Auf welcher Stufe würde man wohl mit dieser Tat landen?! pfff
Und der Gummimann sollte besser "Sqeegähn" heißen!
Hab ich schon erwähnt, dass ich das Buch richtig schlecht finde? ;)

22.09.2010 11:02:35
tilau

Dieser Roman erhält von mir ganze 100°; auf meiner persönlichen Humorskala. Dies ist der mit Abstand schlechteste Thriller, den ich je gelesen habe. Ich habe mich immer wieder gefragt, was den an dem Buch ein Thriller sein soll. Der Hauptdarsteller Dark, der seine Persönlichkeit ausschalten und in die Gedankenwelt des "Monsters" schlüpfen kann, bleibt blass und oberflächlich. Dem Ganzen setzt nur noch das "Monster" die Krone auf. An Harmlosigkeit nicht zu überbieten. Auch die Filme im Internet sind eher belustigend, als dass diese einen Spannungsbogen aufbauen. Ich kann allen nur raten: NICHT LESEN!
Denn zweiten Teil kann man schon kaufen, ein dritter soll kommen. Herr Zuiker, falls Sie das lesen:"Bitte nicht!"

30.07.2010 23:31:24
DarkRavenheart

Normalerweise gebe ich kein Kommentare ab, aber hier ein Warnung, gebt das Geld für bessere Bücher aus. Oberflächlich betrachtet haben die beiden Autoren eine nette Idee mit Buch und Onlinevideos gehabt, aber leider reichen die Videos nie an die Qualität der CSI-Serien ran und das Buch hält auch nicht das, was es verspricht. Die Charaktere sind flach gezeichnet, der Plot eher mittelmäßig und der ach so gefährliche Serienmörder ist eine böse Gummifigur. Wenn dieser Mörder Level 26 auf der Mörderskala ist, wo würde man dann Lecter oder den Mörder aus "Ich töte" einstufen? Und sind Serientäter die nicht mit der Polizei spielen und intelligent sind, nicht noch gefährlicher? Kein Spiele = Kein Fehler? Abschließend ist also zu sagen, gute Idee, leider nicht gut umgesetzt.

27.04.2010 14:55:44
-Pie-

Ich habe das Buch soeben zu Ende gelesen, beziehungsweise zu Ende geschaut. Am Ende ist da ja noch so eine von den Filmsequenzen.
Nicht alle waren schlecht, aber die wenigstens waren gut. Die Szenen kamen mir teilweise sehr, sehr harmlos vor, nachdem oder bevor dem was im Buch steht und beschrieben wird. Ich fand die Idee witzig, aber die Umsetzung war solala. Da ich viel in öffentlichen Verkehrsmitteln lese, war es doch ziemlich doof, dass zwischendrin diese Unterbrechungen kamen.

Das Buch lässt sich allerdings auch sehr gut ohne die Videos lesen, vor allem da die eh nicht immer übereinstimmen.

Am schlimmsten fand ich die Schreibfehler und Inhaltfehler. Im Buch ist einmal von "vier Jungen" die Rede, es sind aber nur drei und aus Tom wird später ein Sam. So ähnliche Fehler gibt es einige in dem Buch, was mich echt aufgeregt hat bei dem Preis. Na ja, das Buch habe ich als solala empfunden.

Es ist schon spannend, aber irgendwie machen die laschen Filme die Spannung kaputt und wirken teilweise sogar albern, wenn dieser Sqweegel sich bewegt und ich das gar nicht "fließend" fand, sondern eher abgehackt. Na ja, egal. Als kurzweiliger Spaß taugt das Buch in jedem Fall. Aber es ist teuer...

25.03.2010 22:07:39
Schrodo

Die Ermittlungsbehörden teilen Täter in eine Skala von 1 bis 25 ein. Eins steht für einen Täter, der aus einer Gelegenheit heraus spontan handelt, 25 für den organisierten Kriminellen, der den Ablauf seiner meist brutalen und sadistischen Taten genauestens plant. Und natürlich taucht irgendwann einer auf, der diese Skala sprengt - er ist der Level 26 Killer. Sqweegel, so genannt nach dem Gebrabbel eines Kindes, dessen Mutter er vor seinen Augen in ihre Einzelteile zerlegte. Eine inoffizielle Ermittlergruppe ist seit Jahren erfolglos auf seiner Fährte. Der einzige, der dieses Monster zur Strecke bringen soll und kann ist Dark.
Mit den im Internet anzuschauenden Filmsequenzen ist dieser Krimi mal was anderes. Sie sind ganz nett, bringen die Geschichte aber nicht wirklich weiter. Man kann das Buch auch problemlos ohne diese Filmchen lesen. Der Plot ist wirklich sehr spannend, das war´s dann aber auch schon. Ansonsten stellt das Buch für mich den Serienmörder Einheitsbrei der US Schriftsteller dar.
Die Hintergründe der Figuren bleiben schemenhaft. Nehmen wir mal den Bösewicht Sqweegel. Woher stammt die Kohle um 20 Jahre so zu leben, wie hat er seine unglaublichen Fähigkeiten erlangt? Oder Dark, er versetzt sich in die Gedanken des Killers…ja wie denn? Keine einzige Zeile dazu. Trotzdem findet er plötzlich und unerwartet immer die richtige Spur! All diese Ausführungen fehlen, um dem Buch zumindest ein klein wenig Tiefgang zu verleihen. Was bleibt…ist ein irrer Serienkiller, der sich für von Gott gesandt hält…ein Ermittler, der die Eierlegende Wollmilchsau zu sein scheint…eine vorhersehbare Geschichte…und ein schnelles Ende ohne Überraschungen.

13.03.2010 14:20:38
Oro

war jetzt nicht das allerschlechteste buch, aber es kann sich dort einordnen. nach ca. 80 seiten wollte ich schon aufhören, weil sich die geschichte so in die länge gezogen hat und man im endeffekt sowieso schon wusste, wie es an diesem punkt enden wird.

die videos sind eine nette idee, aber grundsätzlich nur nervig, weil sie einem nicht weiterhelfen. nach drei videos habe ich mir die restlichen gespart, weil sie nur den lesefluss stören und weil die meisten videos danach auch in schriftlicher form vorliegen, sollte irgendetwas geschichts-relevantes darin passieren.

prinzipiell gilt: anthony zuiker - nein danke, nie wieder

11.03.2010 10:53:34
sahlmann

Mir wurde das Buch von meiner Buchhändlerin geschenkt - und jetzt weiß ich auch warum: Sie haßt mich :-)
Grundsätzlich ist die Idee, einen Roman mit Filmchen im Internet zu verbinden, ja gar nicht so schlecht. Könnte jugendliche Computer-Junkies zum Lesen verführen... und vielleicht klappt das bei dieser Zielgruppe sogar... aber wenn, dann auch NUR bei dieser Zielgruppe.
Alles in Level 26 hat man schon mal gelesen - und meistens besser. Im Vergleich zu einem Hannibal Lector ist dieser Serienkiller eine Witzfigur. Level 26 auf der Serienkillerscala... nur auf der des schlechten Geschmacks. Sicher ist das Buch spannend... aber mich hat es nur genervt. Die Filme im Internet sind auch nicht gerade oskarverdächtig. Es war schön, Michael Ironside mal wieder sehen zu können... aber sonst sind die Filme überflüssig. Nach dem 4. oder 5. habe ich mir auch nicht mehr die Mühe des Ansehens gemacht. Atemlose Spannung, exzessive Gewalt, prickelnde Erotik? Gähn.
Leider hat sich die angekündigte große Buchsensation als heiße Luft entpuppt. Wer einen spannenden Serienkiller-Thriller lesen will, wird auf der Krimi-Couch dutzende oder gar hunderte Bücher finden, die einfach besser sind. Keine Empfehlung!

07.03.2010 17:22:29
Buboter

Zugegeben, dieses Buch enthält eigentlich nichts, was man nicht schon irgendwo in der ein oder anderen Form gelesen hat. Neu ist nur die Kombination mit den, teilweise recht gelungenen, Filmen. Die Handlung ist teilweise ziemlich vorhersehbar und hat sich zumindest bei mir nicht unbedingt pulsbeschleunigend ausgewirkt.
Dennoch: Der Autor hat es geschafft mich dauerhaft an die Geschichte zu fesseln. Ich hab das Buch in zwei Schüben durchgelesen und konnte aus nicht mehr aus der Hand legen. Ich kann nicht sagen warum, aber das Buch hat mir gefallen. Ich werde mir auch sicher die Fortsetzung gönnen. Über die Wertung habe ich einige Zeit nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass es mir trotz der Kritikpunkte 85 ° Wert ist

22.02.2010 12:09:37
sue82

Dieses Buch ist nichts besonderes, dabei war die Idee wirklich gut und reizvoll, nur an der Umsetzung haberte es gewaltig. Die Figuren waren blass und die Filme hätten sie sich ehrlich sparen können. Sie waren einfach nur schlecht und passten nicht so wirklich zu der erzählten Story. Mich persönlich haben die Filme einfach nur genervt und wirklich spannend waren die auch nicht. Vor allem dieses Latexding, hat mich genervt. Schade, denn allein durch die Filme hätten sie viel rausholen können, aber dadurch kamen auch die Schauspieler nicht so gut rüber.
Die Story war ganz okay. Anfangs noch spannend, wird sie mit der Zeit langweilig und das Ende selber kam mir zu abrupt. Die Protagonisten selber sind blass und farblos.
Leider bleibt auch das Level 26 ein großes Mysterium, denn darauf wird so gar nicht eingegangen. Wenn der Herr in Latex dann mal ein Opfer auf dem Tisch hatte, war die Beschreibung selber einfach nur lahm.
Der Herr Zuiker sollte bei CSI bleiben oder sich etwas mehr trauen (und bessere Filmchen drehen), denn im Folgeband soll es ja ein Level 27 geben. Warten wir es ab.

15.02.2010 05:21:24
Drifter

Ich halte das Buch für durchschnittlich. Grundsätzlich musste ich vorweg meine Abneigung gegen den Autoren überwinden, bevor ich mir über die tatsächliche Wertung Gedanken machen konnte.

Ich habe noch nie ein Buch gelesen, dass derart mit Selbstbeweihräucherung beginnt und auf den ersten Seiten einen Großteil an Hinweisen auf Erfolgen in anderen Bereichen beinhaltet.

Das Buch hätte ein Durchbruch bedeuten können. Multimedial mit interessantem Inhalt. Heraus kam ein zusammengeschustertes Werk, welches mittig zur Hochform aufläuft und am Ende viele Fragen offen lässt. Anstatt mehr in die Tiefe zu gehen und Unklarheiten zu beseitigen hat man am Ende das Gefühl, dass der Autor der Meinung ist, aufgrund seiner Erfolge in anderen Bereichen auch mal eben so im Vorbeigehen einen Bestseller zu zaubern. Insgesamt also oberflächlich, jedoch mit interessanten Höhen, aber dennoch unausgereift und phasenweise den Leser nicht ernstnehmend, als das, was er ist: ein zahlender Kunde.

Ich werde mir der zweiten Teil daher ersparen, wenn mich andere Kritiken nicht überzeugen.

28.01.2010 15:21:01
lyrica

Ein brillant geschriebenes Buch. Ich hatte etwas komplett anderes erwartet; so einen billigen Abklatsch von Stephen King oder Jean-Christophe Grangé. Ich hatte mich total getäuscht, denn hier wird dem Leser etwas vorgelegt, das er nicht mehr aus der Hand geben will bis er es fertig gelesen hat.
Berührend, aufwühlend, schockierend...fantastisch!
Zudem ist die Idee mit den kurzen Filmsequenzen genial, ich habe so nicht nur eine Vorstellung von Squeegel gekriegt (als wenn ich mir so ein Monster gerne vorstellen würde.), sondern ihn gesehen. Sensationell!!

19.01.2010 21:53:29
vargas

MMn ist dieses Buch eine Katastrophe: die Rahmenhandlung grundsätzlich ginge ja noch, aber es ist einfach ein Pfusch.

Z.B. erfährt man nichts darüber, wie die Spezialeinheit sonst arbeitet, wenn sie nicht gerade den Level 26-Killer jagt. Das hätte zumindest als Einleitung gehört.

Außerdem: was sind Darks viel gepriesenen besondere Fähigkeiten, die nur ihm ermöglichen, Sqweegel zu erwischen? Woher stammen Sqweegels enorme finanzielle Ressourcen, wie lebt er, wie hat er sich seine außergewöhnlichen körperlichen Fähigkeiten angeeignet?
All diese Ausführungen fehlen, um dem Buch zumindest etwas Tiefe zu verleihen.

Die Filme, die teilweise nicht mit den Szenen im Buch übereinstimmen, geben dem Ganzen dann noch den Rest. Leider ist auch die Rolle des Steve Dark mMn eine echte Fehlbesetzung, weil er kommt wirklich nicht wie ein Mann rüber, der einen brutalen Killer aufhalten kann.

Diverse sonstige Schwächen in der Handlung oder das lächerliche Ende erwähne ich gar nicht. Es fällt mir echt schwer, da etwas Positives zu finden, außer der Grundidee, ein interaktives Erlebnis aufzubauen (wobei der Lesefluss halt auch gestört wird, wenn man sich alle 30 Minuten zum Computer setzt, um sich die Filme anzuschauen).

Halt - etwas Gutes gibt es doch noch, nämlich die Darstellung von Sqweegel in einigen der Sequenzen. Der Schauspieler macht das teilweise sehr gut, wie er sich bewegt und verhält.für mehr als 15° reicht das aber insgesamt nicht.

19.01.2010 21:06:55
Alexi1000

Dieser Roman ist mal etwas "anders". Aus der Feder von Zuiker, der die CSI - Serie erfunden hat kommend, hat man sich hier mal etwas ausgedacht, um den geneigten Leser etwas intensiver am Geschehen teilnehmen zu lassen. An bestimmten Abschnitten des Buches muss man die Webseite zum Roman aufsuchen, einen Code aus dem Buch eingeben, und bekommt dann eine sogenannte "Cyber"-Brücke zu sehen: ein Flash - Filmchen von mehreren Minuten, mit den Protagonisten aus dem Roman. Diese Filme sind auch von Zuiker umgesetzt und Erinnern in Ihrer Machart stark an CSI. Besetzt sogar mit Nahmhaften Schauspielern wie Michael Ironside!
Normalerweise male ich mir meine Protagonisten lieber selber, aber interessanterweise hat es für mich gut funktioniert und die ergänzende Komponente war spaßig...

zum Plott: hat man in mehr oder weniger Variationen natürlich alles schon mal so gelesen, da kann jetzt dran rumgemäkelt werden, Fakt ist, das Teil ist unterhaltsam und nicht von schlechten Eltern; ist schon derbere Kost!

Zuiker hat sich als Co - Autor auch noch Duane Louis mit ins Boot geholt, der hier schon mit BLONDES GIFT und LETZTE ORDER aufgefallen ist.

Einzig nervig fand ich die dreiste Registrierung, um die Filme auf der Webseite schauen zu können, klappt aber auch, wenn man ein verschleiertes Profil anlegt...

mir war\' s 90° wert, Abwertung gabs durch das etwas vorhersehbare Ende; soll wohl ein zweiter Teil folgen...