Der Trakt

Erschienen: Januar 2010

Bibliographische Angaben

  • Berlin: Argon, 2010, Titel: 'Der Trakt', Seiten: 6, Übersetzt: Tanja Geke

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Lars Schafft
Teuflisch

Buch-Rezension von Lars Schafft Dez 2009

Fast eine Wende um 180 Grad: Mit Magus – Die Bruderschaft und Castello Christo schwamm Arno Strobel die letzten Jahre ganz unterhaltsam mit im Strom der Vatikanthriller. Mit Der Trakt legt er nun einen Psychothriller vor. Ausgerechnet auch noch mit einer weiblichen Hauptfigur. Da kann vieles schiefgehen. Ist es aber bei weitem nicht. Eine rundum positive Überraschung.

Sibylle Aurich ist eigentlich eine junge Mutter, ihr Sohn heißt eigentlich Lukas, ist eigentlich verheiratet und wohnt eigentlich mit ihrer Familie in Regensburg. Eigentlich.

In einem Krankenbett wacht sie eines Tages auf und kann sich daran erinnern, wie ihr Sohn entführt worden ist. Der Arzt erklärt ihr, sie habe lange im Koma gelegen. Und schlimmer: dass sie nie ein Kind gehabt habe. Mit Müh und Not gelingt ihr die Flucht aus dieser ominösen Klinik und sehnt sich nach dem Halt ihres Mannes und ihrer Freundinnen. Doch dann die nächste Überraschung: Niemand erkennt sie, weder der Gatte noch die beste Freundin. Es beginnt eine rasante Schnüffeljagd nach der eigenen Identität. Und wem Sibylle dabei trauen kann, ist völlig schleierhaft.

Der Trakt macht Angst. Versetzt man sich nur kurz in die Lage, in die Sibylle geschleudert wurde, spürt man den Psychothrill bereits, den Arno Strobel scheinbar mühelos über die komplette Distanz aufrecht erhalten kann. Zwar gehört eine gesunde Portion Verfolgungsjagd auch dazu, doch benötigt er für die Spannung kein Blut oder Gewalt. Es spielt sich alles rein im Kopf ab. Und so clever gemacht wie hier, ist das prickelnder als so mancher Serienkiller-Roman. Sprachlich bewegt sich Strobel dabei auf sicherem Terrain und schildert glaubhaft die Pein seiner Charaktere.

Klar, der Grund für den scheinbar kollektiven Gedächtnisverlust ist unerhört. Und doch ertappt man sich am Ende, die unvermeidliche Frage zu stellen: Und wenn das doch möglich wäre? Nicht auszudenken.

Durch und durch teuflisch also, dieser Strobel. Der Trakt ist ein beklemmender Thriller, bei dem sich von der ersten bis zur letzten Seite die Nackenhaare sträuben, der die Welt zwischen Normalität und Wahnsinn geschickt auslotet. Auf Das Wesen – erscheint im November – darf man gespannt sein.

Der Trakt

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Letzte Kommentare:
16.10.2015 22:05:33
Maren78

"Der Trakt" war das erste Buch von Arno Strobel was ich gelesen habe, jedoch bestimmt nicht das letzte! Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Schreibweise war sehr flüssig und spannend geschrieben, so daß an keiner Stelle Langeweile aufkam. Es kommt immer wieder zu interessanten Wendungen.Sibylle Aurich wacht nach 2Monaten in einem "komischen" Krankenzimmer aus dem Koma auf. Es kommt zu einer mysteriösen Begegnung mit dem Arzt. Der Arzt behauptet, sie hätte keinen Sohn und ihr Gehirn, als Folge eines heftigen Schlags auf den Kopf, würde ihr falsche Erinnerungen senden. Doch Sibylle gelingt die Flucht und damit geht der Alptraum erst richtig los. Denn weder ihr Mann noch ihre beste Freundin erkennen sie wieder. Auch auf dem Hochzeitsfoto lacht ihr eine andere Frau entgegen. Die einzige Verbündete, die sie jetzt noch hat, ist Rosi, die Frau, die sie auf der Straße aufgelesen hatte, als sie in nichts weiter als ihrem kurzen Krankenhaushemdchen durch die Straßen Regensburgs lief. Doch kann sie dieser wirklich trauen? Wer ist Sibylle wirklich? Und findet sie ihren angeblichen Sohn Lukas?Bis zum Schluß bleibt die Spannung erhalten und man mag das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Zusätzlich gefiel mir an diesem Krimi auch, dass nicht immer unbedingt Blut fließen muß.

27.08.2015 17:29:59
Darts

Sybille erwacht aus dem Koma und befindet sich in einem Krankenzimmer. Dunkel kann sie sich an einen Überfall erinnern. Aber ihr dringenster Wunsch ist: sie will zu ihrem Sohn Lukas und zu ihrem Mann Hannes. Der Arzt will sie noch nicht gehen lassen, also schlägt sie ihn nieder und flüchtet. Zum Glück wird sie von Rosie aufgegabelt, die sie aus der peinlichen Situation rettet; sie war ja nur mit Slip und Krankenhaushemdchen geflüchtet. Rosie gibt ihr einen Mantel und fährt sie nach Hause zu Hannes. Der ist allerdings nicht erfreut sondern eher geschockt. Wer ist die fremde Frau, die sich als seine vermißte Ehefrau ausgibt? Er ruft die Polizei. Dort glaubt man ihr auch nicht. Auch ihre Freundin Elke und ihre Schwiegermutter erkennen sie nicht. Sie flüchtet sich zu Rosie. Aber wer ist sie und wer ist Christian, der sie vor dem Haus von Rosie trifft. Angeblich sucht er seine entführte Schwetser, die auch ihren Sohn sucht, den es nicht gibt. Hat Sibylle gar keinen Sohn? Bildet sie sich alles nur ein?

Ein sehr spannendes Buch, flüssig geschrieben. Klasse

11.03.2015 11:54:26
Annette Traks

Die 34-jährige Sibylle Aurich erwacht in einem düsteren Kellerraum. Sie ist an Apparate angeschlossen und ihre letzte Erinnerung besteht darin, dass sie nach einem Restaurant-Besuch mit ihrer Freundin Elke auf dem Nachhauseweg in einem Park überfallen wurde.
Ein Mann in weißem Kittel – allem Anschein nach ein Arzt – erklärt Sibylle, dass sie nach dem Angriff 2 Monate lang im Koma gelegen habe. Aber eigenartigerweise scheint sie keine Verletzungen zu haben, und es gelingt ihr auch mühelos aufzustehen.
Sibylle schafft es, sich von den Apparaturen zu befreien, den Arzt auszutricksen und im Krankenhauskittel zu flüchten. Sie will so schnell wie möglich nach Hause zu ihrem Mann Johannes und dem gemeinsamen Sohn Lukas.

Unterwegs wird sie von der hilfsbereiten Autofahrerin Rosie aufgegabelt, die sie zur genannten Adresse bringt. Doch Johannes erkennt Sibylle nicht, vom Hochzeitsfoto blickt ihr eine andere Frau entgegen und die Kleidung, die sie aus dem Schrank nimmt, passt ihr nicht. In Bezug auf Lukas windet sich der Mann heraus, gibt aber zu, mit einer Sibylle Aurich verheiratet zu sein, die seit 2 Monaten vermisst wird.

Auch Freundin Elke sieht in ihr eine Fremde, wenngleich sie mit einer – allerdings kinderlosen - Frau dieses Namens tatsächlich befreundet und
vor 2 Monaten in einem Restaurant gewesen sei. Obwohl Sibylle sich ganz genau an private und berufliche Einzelheiten ihres Lebens vor dem Überfall erinnert, scheint sie für ihre Mitmenschen eine völlig Unbekannte zu sein.

Als sie Christian Rössler begegnet, erzählt dieser ihr, dass seiner Schwester genau das Gleiche widerfahren sei. Er bietet ihr an, gemeinsam herauszufinden, was mit ihnen beiden geschehen ist.

Wer ist Sibylle wirklich? Welche ihrer Erinnerungen sind real, welche falsch? Wie konnte es überhaupt zu dieser Diskrepanz kommen? Die Frau gerät in einen Strudel, der sie nicht nur ihre Identität, sondern ihr ganzes Leben zu kosten droht.

Resümee:
Dieses Buch ist ein wahrer Psychothriller – beides: sowohl ziemlich Psycho- als auch ein handfester Thriller.
Er weist von der ersten bis zu letzten Seite eine permanente Spannung ohne jegliche Längen oder Füllsel auf.

Ähnlich wie Sibylle weiß der Leser nie, wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört. Wem kann sie trauen, wer tarnt sich mit dem Deckmäntelchen der Hilfsbereitschaft?
Vor allem: Ist sie wirklich Sabine Aurich?
Wenn ja: Warum erkennt sie niemand, obwohl sie sich ganz genau an Einzelheiten aus ihrem Leben vor dem Koma erinnert?
Wenn nein: Wer ist sie dann? Woher kommen ihre Erinnerungen?
Die Handlung lässt viel Raum für Spekulationen. Dabei kommt einem alles absolut real vor und erhält gerade dadurch einen furchteinflößenden Thrill: Man kann sich nämlich sehr gut vorstellen, dass das Geschilderte erschreckende Wirklichkeit werden könnte.

Ich habe mir immer vorgestellt, dass ich eines Tages irgendwo aufwache, genau weiß, wer ich bin, wie meine privaten und beruflichen Lebensumstände sind – nur jeder behauptet, dass er eine Frau meines Namens zwar kennt, ich es aber ganz bestimmt nicht sei. Ein Albtraum!

Dabei kommt die Handlung bis auf den Showdown am Schluss ganz ohne Blutvergießen aus.

Fazit: Dies wird nicht mein letztes Buch von Arno Strobel gewesen sein!

22.01.2015 10:53:53
Brentano

Super buch super Autor .Spanend ,richtig Herz rasende Buch Ich kann nur weiter empfielen Seit ich die erste buch fr mich gekauft habe DAS DORF atem berauben ,danach kaufe ich jedes Buch von Arnoo Strobel.Die Bucher sind sehr sehr spannend . Es ist wert zur lesn. Danke Arno Strobel machen sie bitte weiter so

27.10.2014 16:57:56
c-bird

Sybille Aurich wacht im Krankenhaus aus dem Koma auf, in dem sie angeblich die letzten zwei Monate gelegen hat. Ihre letzte Erinnerung sind die Bilder von der Entführung ihres Sohnes Lukas. Doch der behandelnde Arzt erklärt ihr, dass Sybille nie einen Sohn gehabt hat. Völlig verstört gelingt ihr die Flucht aus dem Krankenhaus. Unterstützt von Rosie, einer hilfsbereiten Frau, kommt Sybille schließlich zuhause an. Doch auch ihr Mann erkennt sie nicht, selbst das Hochzeitsfoto zeigt das Bild einer anderen Frau. Nichts ist mehr so wie es war.Wem kann Sybille jetzt trauen und wem nicht?

Arno Strobel ist hier wirklich ein Meisterwerk gelungen. Durch die kurzen Kapitel und den rasanten Schreibstil kann der Autor die Spannung von der ersten bis zur letzen Seite halten. Erst ganz zum Schluß erfährt man die Lösung. Ich habe das Buch in zwei Tagen gelesen, wollte es gar nicht mehr aus der Hand geben.

Mein Fazit: Megaspannend und absolut empfehlenswert!

13.05.2014 20:55:09
jenvo82

Dies ist mein erster Roman von Arno Strobel und ich bin begeistert! Einmal abgesehen von einer hochinteressanten Geschichte bleibt hier das Spannungsniveau von der ersten bis zur letzten Seite konstant hoch, so dass ich das Buch einfach nicht weglegen konnte und in nur zwei Tage durchgelesen habe. Die Charaktere sind gut beschrieben und genau ausreichend, um den Überblick zu behalten – man fiebert mit der Hauptakteurin mit und fragt sich selbst „Wer ist hier gut und wer ist böse?“. Klitzekleines Manko: Die Aufklärung der genauen Umstände, der menschlichen Laborversuche und ihrer Auswirkungen könnten detaillierter und ausführlicher beschrieben sein.

09.01.2014 10:44:03
fluffi

Ich verstehe nicht, wieso sich Leser immer beschweren, wenn ein Buch nicht den eigenen reeelen Vorstellungen entspricht.Wer die eigene Realität erleben will sollte nicht lesen. In erster Linie soll ein Buch doch unterhalten und ein Thriller Spannung, am besten unerträgliche Spannung bereit halten und das tut der Trakt ganz sicher. Sicher, er hat einen Schuss Science Fiction, was ich persönlich eigentlich nicht mag aber das Buch reist einen mit auf eine Fahrt, wie ich sie nur selten erlebt habe. Ich bin schlichtweg begeistert, habe wärend des Lesens komplett meine Umwelt vergessen, hab abends weitergelesen, bis meine Augen getränt haben und als er fertig war hätte ich mir gewünscht ich könnte in von vorne lesen. So und genau so muß ein guter Thriller sein. Hoffentlich finde ich davon noch mehr Thriller, ich freue mich auf das nächste Buch von Herrn Strobel.Von mir 95 Grad

04.01.2014 18:51:44
OHombre

DER TRAKT ist ein sehr spannender, leicht Science Fiction mäßiger Thriller, der leider wohl in naher Zukunft nicht all zu unrealistisch ist; also wehret den Anfängen

DIE STORY:

Eine Frau wacht in einem Krankenbett in einem Zimmer mit merkwürdigen Apparaturen und ohne Fenster auf. Sie erinnert sich zwar an ihren Namen: Sibylle Aurich. Sie weiß aber weder, wo sie ist, warum sie dort ist und wie sie dahin gekommen ist. Als es eine „Visite“ von einem Mann, der wie ein Arzt aussieht, gibt, gelingt es ihr, ihn zu übertölpeln und zu fliehen. Sie wird auf der Straße von einer rothaarigen Frau, Rosie, die gerade mit ihrem Auto vorbeigefahren kommt, „aufgegriffen“. Sibylle erzählt ihr, was ihr widerfahren ist und woran sie sich erinnern kann. Insbesondere, dass sie mit Hannes verheiratet ist und einen Sohn hat; Lukas. Als Sibylle zusammen mit Rosie Hannes aufsucht, erkennt er Sibylle nicht wieder, obwohl er einräumt, dass er mit Sibylle Aurich verheiratet sei. Nur: seine Frau sei vor zwei Monaten entführt worden und seit dem verschwunden … und einen Sohn, Lukas, habe er mit seiner Frau nicht … Sibylle ist verzweifelt und macht sich auf die (gefährliche) Suche nach Lukas und ihrem wahren Ich...

FAZIT:

DER TRAKT ist ein Krimi/Thriller, der – trotzdem es erst zum Schluß, im Showdown, - eine Leiche gibt, dennoch durchgängig hochspannend ist. Das Thema „Identitätsverlust“ ist klassisch und erinnert an Hitchcock. Ein Thema, dass den „Master of Suspence“ in einigen Filmen beschäftigt hat. Andererseits hatte ich beim Lesen auch spontan eine Assoziation zu Anthony Burgess „Ludovico-Methode“ in Uhrwerk Orange. Roman.! ARNO STROBEL variiert und kombiniert beide Themen in sehr spannender und wirklich erschreckender Weise. Das Szenario ist so bedrohlich, weil es so „realistisch“ scheint und genau das macht den „Schauer/Grusel“ der nicht alltäglichen Geschichte aus.

Viel Spaß beim Nachlesen!

29.06.2013 15:21:02
simsa

Nichts ist mehr wie es war.Stell Dir vor, Du wachst in einem Krankenzimmer auf, hast zwei Monate deines Lebens im Koma gelegen und alles an das Du Dich erinnern kannst, gibt es nicht mehr. Niemand erinnert sich an Deinen Sohn, Dein Mann erkennt Dich nicht und Du selber stehst immer wieder vor Rätseln…
Und genau dies ist Sybille gerade passiert…
„Der Trakt“ ist das erste Buch, welches ich von Arno Strobel gelesen habe. Bereits im Vorfeld hatte ich hierzu die Leseprobe versucht und war gespannt, was in dieser seltsamen und beklemmenden Situation mit Sybille passieren wird.Was mir gut gefallen hat war, dass die Geschehnisse sofort beginnen und wir bereits auf den ersten Seiten Sybille kennenlernen und auch in eben diese Situation, des Erwachens aus dem Koma, geraten. Sie selbst steht vor einem großen Fragezeichen. So weiß sie noch die letzten Dinge, die in ihrem Leben geschehen sind, hat aber keine Ahnung wie sie ins Krankenhaus kam, was mit ihr los ist und warum all ihre Lieben sie nicht erkennen.Ich finde allein diese Situation bietet Stoff für vieles und Arno Strobel hat es geschafft einen flüssigen und spannend zu lesenden Thriller zu schreiben. So bringt uns der Autor an immer neue Verzweigungen. Personen, die klar auf einer Seite stehen, geraten durch neue Theorien ins Schwanken und nie war ich mir sicher, wem Sybille trauen kann und wer ihr etwas Schlechtes möchte. Denn das es nicht jeder Charakter gut mit ihr meint, wird schnell klar.Und eben diese stetig ändernden Gefühle, die ich als Leserin den verschiedenen Personen gegenüber hatte, machten dieses Buch aus. Nie kann man sich sicher sein, wohin die Reise am Ende geht und vor allem ob es mit Sybille gut ausgeht. Ich selber wusste es bis zur letzten Seite nicht so richtig und für mich war alles offen.Trotzdem muss ich aber auch sagen, dass mich „Der Trakt“ nicht komplett überzeugen konnte. Natürlich war die Spannung greifbar, aber mir fehlte etwas mehr Leben, welches die Charaktere an sich gebrauchen könnten. Keine Angst, ich hatte zu jeder Person ein Bild vor Augen, trotzdem empfand ich z.B. Sybille nie als wirklich greifbar, oder hatte gar das Gefühl sie zu mögen. Ich lief praktisch als Zuschauerin nebenher, die zwar von der Geschichte angetan war, aber mehr eben auch nicht.
(Ich glaube dies mag sehr verwirrend klingen, aber besser kann ich es halt nicht beschreiben.)Mein Fazit:„Der Trakt“ ist ein Buch, welches viele Thrillerleser überzeugen kann, mich persönlich aber eben nicht komplett. So fehlte mir bis zum Ende hin zwar kein Moment der Spannung, aber eine gewisse Nähe der Hauptcharakterin gegenüber. Ich selber bin dennoch gespannt auf die weiteren Bücher von Arno Strobel, denn spannend werden sie ganz sicher sein.

03.03.2013 11:01:40
kuba1971

Das Buch hat mich gut unterhalten. Erinnert mich sehr stark an "Splitter" von Sebastian Fitzek. Kein Meisterwerk, aber dennoch spannend. Der Schreibstil ist durchaus solide und die Story sehr fesselnd. Folgendes hat mir nicht so gut gefallen: Inzwischen gibt es diverse Bücher und Filme, die sich mit der Thematik Amnesie bzw. Identitätsverlust beschäftigen. Und so hat man bei "Der Trakt" ständig das Gefühl, dass man das alles schonmal irgendwo gelesen oder gesehn hat. Außerdem ist die Geschichte m.E. hier und da etwas vorhersehbar und nicht so vielschichtig wie z.B. bei Sebastian Fitzek. Aber egal, das war mein erster Strobel und es wird mit Sicherheit nicht mein letzter gewesen sein.

21.08.2012 13:29:09
engelmicha

Ein Buch zum davonlaufen. Unsympathische, oberflächlich gezeichnete Protagonisten in einer reisserischen, völlig unglaubwürdigen Story in schlimmstem Deutsch geschrieben, nerven in holprigen Dialogen.

Einfach zum abgewöhnen!

Der Kommentar von "Psychologische Struktuer" vom 12.12.2011 weiter unten hat es wohl am Besten auf den Punkt gebracht.

19.07.2012 08:22:22
Schneeglöckchen

Ein Buch soll mich unterhalten, fesseln. Genau das gelingt Arno Strobel mit dieser Geschichte, die aus der Sicht der Hauptprotagonistin Sibylle geschrieben ist. Zwischendurch ist immer mal wieder die Sicht eines der Täter eingestreut. Bis fast zum Schluss kann der Leser sich bei einigen Personen nicht sicher sein, sind sie das, was sie vorgeben? Die Figur der Rosie scheint mir allerdings etwas unrealistisch, aber wir lesen hier ja auch keinen Tatsachenbericht, sondern eine ausgedachte Geschichte. Für mich müssen nicht immer alle Figuren haargenau so sein, wie man sich vorstellt, daß es sie in der Realität gibt. Und ist es nicht so, daß man sich manchmal wundert, was es alles wirklich gibt, und wie Menschen agieren und reagieren?
Mich hat das Buch gut unterhalten.
Leider gibt es auch hier wieder sprachliche Holprigkeiten, grammatische und orthografische Fehler, wenn auch nur wenige.

12.12.2011 21:07:18
Psychologische Struktuer

Grauenvoll. Mit Amnesie und Gehirnwäsche beschäftigt sich zur Zeit ja jeder 2. Krimi Autor , was ja grundsätzlich nichts uninteressantes ist.
So auch Strobel. Allerdingst finde ich, sind die beiden Damen der Hauptdarsteller Riege, v.a. Rosie wohl eher einem Comic Strip einer neuen Ausgabe von Miss Marple entsprungen und Miss Marple ist dagegen eine eiskalte Ermittlerin. Nein von diesem Mann lese ich definitiv nichts mehr. Ganz abgesehen von den Figuren ist das Deutsch ( nachdem es nich nicht einmal übersetzt ist ) zum davonlaufen.Ich glaube das Buch besteht nur aus Hauptsätzen. Etwas realistischer "geht es zu" als bei Fitzek, wobei Fitzek wenigstens noch eine komplizierte Geschichte im Verlauf schreibt, aber Strobel geht garnicht. Auch er zieht seine kleine Story unendlich in die Länge, versucht in die Irre zu führen, aber so dermaßen ungeschickt, daß es nur nervt und wenn es nicht mehr weitergeht kommt Frau Cliffhanger Rosie und rettet das Kapitel. Auch ich konnte Rosie überhaupt nicht leiden. Eine unglaublich unsympathische Frau, überhäuft mit Klischees der Mutter der Nation, immer mit einem Kalauer auf den Lippen, der einem immer glauben läßt, es wird doch noch eine Komödie.
Zugegeben ist die Geschichte insgesamt realistischer als SPLITTER von Fitzek, wobei ich das Gefühl habe, die beiden haben die Bücher zusammen geschrieben, es ist alles sehr ähnlich.

13.10.2011 11:31:51
€nigma

Als Sibylle Aurich in einem Krankenhausbett zu sich kommt, weiß sie nicht mehr, was ihr zugestoßen ist, sie glaubt sich lediglich daran zu erinnern, dass sie gesehen hatte, wie ihr siebenjähriger Sohn Lukas von einem bulligen, tätowierten Mann in ein Auto gezerrt und entführt wurde. Ihre Besorgnis weicht einem Schock, als ihr behandelnder Arzt Dr.Muhlhaus behauptet, sie habe gar keinen Sohn, sondern bilde sich das nur ein, da sie aufgrund eines harten Schlages auf den Kopf bei einem Überfall und durch ein anschließendes zwei Monate währendes Koma geistig verwirrt sei.

Sibylle gelingt es, aus der Klinik zu fliehen, wobei ihr eine ältere Frau namens Rosie Wengler hilft. Rosie fährt Sibylle nach Hause zu ihrem Mann, doch ihr Mann erkennt sie nicht. Auf den Hochzeits- und Urlaubsbildern im Haus ist eine andere Frau abgebildet. Auch Sibylles beste Freundin Elke behauptet, sie nicht zu kennen, dasselbe erlebt sie mit ihrer Schwiegermutter und ihrem Chef.

Haben sich diese Personen alle gegen sie verschworen, oder ist sie etwa gar nicht Sibylle Aurich? Wie kommt es dann, dass sie sich im Leben der Sibylle Aurich bestens auskennt? Auf der folgenden Odyssee findet Sibylle nur Rückhalt bei drei Personen: Rosie, Christian Rössler, dessen Schwester sich in einer ähnlichen Lage befinden soll und Kommissar Wittschorek, dem einzigen Polizisten, der sie nicht für geistesgestört hält. Allerdings erweckt jeder dieser Helfer Misstrauen gegen die anderen, sodass Sibylle nie sicher sein kann, wem sie vertrauen kann und wer mit ihren unsichtbaren "Gegnern" unter einer Decke steckt.

Sibylles Lage wird äußerst eindringlich und anschaulich dargestellt, der Leser erlebt die schreckliche Beklemmung mit, die einen Menschen bei der Vorstellung befällt, seine Identität zu verlieren und niemandem mehr - nicht einmal sich selbst! - vertrauen zu können. Der Spannungsbogen ist durchgängig straff gehalten, man kann den Roman nicht zur Seite legen, bevor das Rätsel um Sibylle gelöst ist. Die "medizinwissenschaftliche" Thematik dieses Thrillers ist sehr faszinierend und gleichzeitig beängstigend, da man die Möglichkeit, dass solche Machenschaften in näherer Zukunft Realität werden, nicht ausschließen kann.

Mich hat es lediglich verwundert, dass Sibylle sich so lange mit der Frage, ob sie ein Kind hat oder nicht, herumgequält hat: ein Besuch beim Gynäkologen (Inspektion des Muttermundes) hätte diesbezüglich schnell Klarheit geschaffen. Aber dann wäre das Buch vielleicht kürzer ausgefallen.

Für Freunde intelligenter und rasanter Thriller ist "der Trakt" unbedingt empfehlenswert.

04.10.2011 13:40:15
Nijura

Ein einziger Albtraum

Sybille Aurich wacht nach einem schrecklichen Albtraum in einem seltsamen Krankenhauszimmer auf. Der Raum hat keine Fenster und der Arzt, der erscheint um nach ihr zu sehen, glaubt ihr nicht, als sie ihm von ihrem verschwundenen Sohn erzählt. Als ihr der Arzt unheimlich wird, überwältigt sie ihn und flieht aus dem Kellergeschoss auf die Straße.
Dort liest sie eine ältere Frau auf und fährt sie nach Hause. Doch ihr Mann und ihre beste Freundin Elke erkennen sie nicht und wissen auch nichts von einem Sohn namens Lukas.
Völlig verwirrt beginnt Sibylle nach dem Grund zu suchen, warum sie niemand kennt und wo zum Teufel steckt Lukas? Sie begegnet bei der Wahrheitsfindung vielen Personen, die es alle anscheinend gut mit ihr meinen und ihr helfen wollen, aber nicht allen kann sie trauen...

*

Arno Strobel versteht es geschickt den Leser in die Geschichte hineinzuziehen. Man ist genauso ratlos wie Sybille und durch verschiedene Wendungen, werden alle Vermutungen, die man schon aufgebaut hatte, wieder verworfen. Kaum beginnt man jemanden zu glauben, wird dieses Vertrauen auch schon wieder in Frage gestellt...
Die Spannung hält sich konstant bis zum völlig unerwarteten Schluss.

Fazit: Superspannender, fesselnder Psychothriller mit einer Protagonistin, sie sehr sympathisch ist
Absolute Leseempfehlung!

09.07.2011 23:08:52
Dracon

Vergeßt Fitzek hier ist Strobel
Dieser Autor versteht es einen in seinen bann zu ziehen anders als völlig überbewertete Autoren wie z.b. oben genannte versteht es Arno Strobel Thriller zuschreiben die einen wirklich packen .zu keiner Zeit ist dieses Buch langweilig oder vorhersehbar . Ich kann nur jeden Psychothriller Fan raten dises Buch zu lesen,für mich war es ein großes Vergnügen das Buch zu lesen und keine Qual

28.02.2011 22:01:05
Nicole von der Gathen

Der Plot der Geschichte ist höchst spannend. Eine eigentlich an den Haaren herbeigezogene Geschichte. Aber es ist doch genau das der Grund, warum ich Bücher lese...Ich möchte von fremdartigen Ideen überzeugt werden. Sprachlich ist das Herrn Strobel zwar nicht direkt gelungen, fehlt mir doch duchweg die Rafinesse im Duktus. Was die Umsetzung der Geschichte jedoch in Gestalten und Blickwinkeln betrifft war ich wie gebannt. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Die Rasanz in der sich die Ereignisse, Begegnungen, Meinungsbildungen und -verwerfungen abspielten, raubte mir stellenweise den Atem. Am Ende begegnen sich in Herrn Strobels Bildern für meinen Geschmack zu viele Klischees. Ansonsten ein durchaus spannender Thriller mit einer gewiss außergewöhnlichen und (noch) utopischen Geschichte.

20.12.2010 23:29:05
kabra

Großartig!
Ich kann die zum Teil schlechten Bewertungen hier nicht teilen sondern stimme eher Lars Schafft zu.
Ich habe das Buch gerne gelesen. Ich fand es spannend. Und ich konnte es nicht aus der Hand legen.
Böse, teuflisch, gruselig.ein Psychothriller ganz nach meinem Geschmack.

Ich habe mich in der letzten Zeit aus verschiedenen Gründen viel mit dem komplexen Thema menschliches Gehirn beschäftigt und genau deshalb hat mich dieses Buch auch angesprochen.

Die arme Sibylle Aurich...stelle man sich nur mal vor, man selbst würde in ihre Situation geraten.
Nichts mehr ist wie vorher - scheinbar.
Man erkennt Dich nicht, man erklärt Dich für verrückt und irgendwann zweifelst Du zwangsläufig selbst auch an Dir.

Vielleicht ein bisschen abstrus und sehr verrückt die ganze Geschichte.
Aber müssen wir uns nicht ständig aufs Neue über die Wissenschaften und ihre Errungenschaften wundern?
Wer weiss, wer weiss.was jetzt noch völlig unmöglich scheint, ist vielleicht in fünf Jahren schon nicht mehr weg zu denken?
"Und wenn das doch möglich wäre? Nicht auszudenken!" (Lars Schafft)

03.12.2010 09:42:32
Frank

Durchaus spannend erzählte Geschichte um eine Frau, die auf der Suche nach ihrer (wahren?) Identität ist.
Psychothriller aus deutschen Landen scheinen seit Fitzek schwer in Mode gekommen zu sein.
Nun also auch Herr Strobl - der sich bisher eher auf den Vatikankrimizug begeben hatte mit seinem Beitrag zum Subgenre.
Und das macht er -wie eingangs erwähnt- durchaus souverän. Langeweile kam bei mir jedenfalls keine auf.
Lediglich die zu offensichtliche Positionierung einer Charaktere (Hans zB) sorgte bei mir gelegentlich für ein Stirnrunzeln. Wenn man darüber allerdings hinwegsieht, kann man sich prima 2 bis 3 Stunden unterhalten lassen.
Nicht der große Wurf, aber gute 75 %.

30.10.2010 11:01:25
Velipero

Ich habe das Buch von einer Kollegin empfohlen bekommen, die es mir eines Morgens auf den Schreibtisch legte. Die Inhaltsangabe hörte sich verheißungsvoll an, und so verschaffte ich dem "Psychothriller" einen der vorderen Plätze in der Warteschlange der Bücher, die sich in meinem Regal türmen und auf mich warten.

Und tatsächlich. Die Geschichte beginnt so spannend und rätselhaft, wie die Inhaltsangabe hoffen läßt.

Leider gibt sich das sehr schnell. Die Handlung ist recht einfach gestrickt und vorhersehbar. Die Personen sind oberflächlich und - was mich an Büchern am meisten stört: Die ganze Geschichte ist an den Haaren herbeigezogen und unglaubwürdig. Das gilt nicht für die Grundidee. Die ist meines Erachtens gar nicht so fürchterlich weit weg von der Realität. Der Autor schafft es aber nicht, das so umzusetzen, dass man ihm die Geschichte abnimmt. Es gibt Schriftsteller, die einem den abstrusesten Blödsinn so verkaufen können, dass einen das überhaupt nicht stört. Arno Strobel kann das leider nicht.

Darüber hinaus ist der Roman stilistisch einfach schlecht geschrieben. Der Stil erinnerte mich teilweise an einen Groschenroman oder die SAT 1-Weltpremiere.

Ja, der Roman ist recht kurzweilig und schnell gelesen. Wenn man mal zwischendurch eben einen Schmöker runterlesen möchte, den man aber auch gleich wieder vergessen hat, kann man durchaus auf den "Trakt" zurückgreifen.

Ich für meinen Teil habe zwischendurch mehrmals daran gedacht, das Buch wegzulegen. Und das Ende, die letzten dreißig Seiten, habe ich dann tatsächlich auch nicht mehr gelesen.

Schade um die Idee und die großen Erwartungen.

26.10.2010 13:45:38
Moehrchen

Wer ist wer?

Eine junge Frau, die sich selber Sibylle Aurich nennt, erwacht in einem fensterlosen Raum. Ein Arzt ist bei ihr und erklärt, dass sie zwei Monate lang bewusstlos gewesen sei. Sibylle kann es nicht glauben. Ihr gelingt die Flucht und sie macht sich auf den Weg zu ihrem Mann, dieser erkennt sie jedoch nicht und ruft sogar die Polizei. Für Sibylle beginnt eine lange Suche nach ihrem Sohn, von dem jeder behauptet, dass es ihn nicht gibt, und nach ihrem Leben.

Leider hat es der Autor Arno Strobel nicht geschafft, seine durchaus gute Idee so umzusetzen, dass man bis zum Schluss dran bleibt. Dank der blassen, uninteressanten Figuren, mit denen er ein richtiges Verwirrspiel betreibt - mal ist die Figur gut dann wieder böse, dann wieder gut... - vergeht einem irgendwann die Lust weiter zu Lesen. Der Autor schreibt zwar im Anhang, dass seine Frau ihn "immer wieder auf allzu männliche Gedanken meiner weiblichen Hauptfiguren aufmerksam gemacht hat" aber nicht nur daran krankte bzw. krankt es bei diesem Buch.

Am Anfang bis etwa zur Mitte konnte mich das Buch durchaus fesseln. Man hat mit Sibylle mitgefiebert und die Seiten flogen nur so dahin, weil man wissen wollte, wie das ganze weitergeht. Doch dann wurde mir die Hast, in der der Autor seine Geschichte vorantreibt, zu viel. Denn die Hast geht unter anderem auf Kosten der Charaktere, die eher blass bleiben und eigentlich nur notwendiges Beiwerk zu sein scheinen. Am Schluss des Buches blieben viele Fragen unbeantwortet, Fragen, die mich als Leser durchaus interessiert hätten. Zudem habe ich mich gefragt, was die letzte Szene in dem Buch sollte, wollte der Autor seine weiblichen Leser milde stimmen?

Es gibt Unmengen gute Psychothriller, da kann man diesen getrost auslassen.

06.10.2010 14:11:47
Schof

Der Trakt war auch mein erstes Buch von Arno Strobel, ich musste mich nicht "durchquälen",es hat sich sehr flüssig lesen lassen, allerdings fand ich es auch nicht sonderlich spannend. Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen, eine junge Mutter, die nach zwei Monaten aus dem Koma erwacht, sie vermisst ihr Kind, welches allerdings niemand je gesehen hat, ihr Umfeld erkennt sie nicht, sie selbst kommt sich mehr als fremd vor, sie flieht vor der Polizei und weiß nicht, wem sie noch trauen kann,und findet schließlich am Ende heraus, was Unvorstellbares mit ihr geschehen ist. Aus dieser Geschichte hätte man viel mehr machen können, mir ist das Ganze viel viel zu oberflächlich geschrieben, manchmal kam es mir vor, als hätte Arno Strobel nicht mehr weiter gewusst bzw. versucht schnell, schnell mit dem Plot fertig zu werden (so wie ich bei Aufsätzen in der Schule -wischiwaschi). Das Buch berührt mich nicht sehr, die Leute berühren nicht mein Innerstes und ich werde sie auch schnell wieder vergessen, was mir allerdings gut gefallen hat waren Sibylles beschriebene Gefühle zu ihrem Sohn. Das hat Arno Strobel wunderschön rüberbringen können.
Meine Wertung liegt höchstens bei 65°
P.S: Mir hat Rosie überhaupt nicht gefallen, ich fand sie einfach nur aufdringlich und unecht.

05.10.2010 17:10:27
Lorvin

Ich kann mich nur Volker O. \'s Meinung anschliessen. Man muss sich durch das Buch quälen und das unspannende Ende rettet den Gesamteindruck auch nicht. Spannung vermisst man bei dem Buch, meine Nackenhaare haben sich auch beim besten Willen nicht gesträubt.
Sicherlich gibt es ein paar passabele Passagen, aber lieber die Zeit anderweitig investieren und nicht mit "Der Trakt" vergeuden.

28.09.2010 22:29:30
Volker O.

Ich kann mich der positiven Meinung nicht anschließen. Ich quäle mich förmlich durch das Buch. Sprachlich ist es äußerst simpel geschrieben. Der Spannungsbogen lässt in meinen Augen zu Wünschen übrig. Der Anfang ist vielversprechend, doch mit zunehmender Lesedauer verflacht das Buch. Selten das ich mal anderer Meinung wie die Kritiker bin.

12.09.2010 18:28:54
Kitkatkati

Meine Meinung:
Wem würdest du trauen, wenn keiner dir glaubt?
Die Geschichte einer Frau, die nicht weiß wer sie wirklich ist und alle die ihr Leben ausmachen sie nicht mehr zu kennen scheinen, wird spannend und verwirrend erzählt. Man wird in eine Gänsehaut bringende Szene hineingeworfen, welche nur langsam aufgeklärt wird und man schon ab den ersten paar Aussagen nicht mehr weiß was soll man jetzt glauben und sofort beginnt sich seine eigene Story zu Recht zu legen. Die Spannung und positive Verwirrung wird über die ganze Geschichte gehalten und ständig wird einem eine andere Wahrheit aufgezwungen und man versetzt sich total schnell in die Lage der Hauptperson, man weiß nicht mehr wem und was man glauben soll, überall tauchen Widersprüche und Unschlüssigkeiten auf.
Die Spannung wird noch zusätzlich verstärkt indem die Perspektive, aus der die Story erzählt wird, ständig zwischen der ahnungslosen Hauptperson und einem Beobachter, der scheinbar einen Plan befolgt, wechselt. Es lässt einen einerseits vermuten die Wahrheit zu kennen, andererseits zeigt es einem das man komplett auf dem falschen Dampfer war.
Die Situation und die Gefühle in dem Buch werden sehr schön beschrieben und man kann definitiv die Verwirrung und die Verzweiflung nachvollziehen. Auch die verschiedenen Charaktere gewinnen sofort an "Festigkeit" und bleiben einem im Gedächtnis hängen. Auch wenn mir einige zum Schluss immer noch sehr merkwürdig vorkommen und mir ihre Beweggründe unschlüssig sind, hat die Geschichte doch einen guten Abschluss gefunden, etwas kurz am Ende zusammen gefasst, aber da die komplette Handlung so Spannend und Tiefgründig war, tut dies keinem Abbruch.
Die Handlung ist von vorne bis hinten durchdacht und man merkt das viel Zeit in die Überlegungen gesteckt wurde, es gibt keine Stolpersteine oder Widersprüchlichkeiten (wenn man die Komplexibilität der gesamten Story erst man erfahren hat) und nichts das am Ende noch näheren Erklärungsbedarf hat.
Ein weiterer Pluspunkt für das Buch an sich, ist die Leseprobe auf den letzten paar Seiten, die das nächste Werk des Autors vorstellen. Auch diese Geschichte beginnt genauso verwirrend und auf den ersten Blick unerklärlich.

Fazit:
Ich bin sehr gespannt auf das nächste Buch und werde mir dieses mit Sicherheit auch noch zulegen. Ich kann den Autor nur jedem empfehlen der beim Lesen auch ein wenig nachdenken möchte und es liebt seine eigene Meinung immer wieder über Bord werfen zu können.

26.08.2010 15:35:10
HelgaR

Sibylle Aurich sieht, wie ihr Sohn in einem Auto entführt wird, gleich darauf erwacht sie in einem Krankenzimmer und merkt, dass sie geträumt hat. Sie weiß nicht was eigentlich passiert ist. Weit und breit keine Krankenschwester, kein Arzt, keine Glocke und auch kein Fenster im Zimmer. Hatte sie einen Unfall? Sie kann keinerlei Verletzungen an sich feststellen, ist aber an Monitore angehängt. Da fällt ihr ein, dass sie mit ihrer Freundin Elke essen war und anschließend alleine durch einen Park nach Hause gegangen ist. Was ist in dem Park passiert?

Dann taucht ein Arzt auf und erklärt ihr, dass sie im Park niedergeschlagen und ausgeraubt wurde und nun bereits zwei Monate ohne Bewusstsein war. Sie fragt ihn, wo ihr Sohn Lukas und ihr Mann ist und erfährt, dass sie gar kein Kind hat und sie muss unbedingt noch Ruhe haben. Bei nächster Gelegenheit gelingt ihr die Flucht und eine Odyssee beginnt.

Kein Mensch erkennt sie, nicht ihr Mann, nicht ihre Freundin Elke und auch nicht ihr Chef. Sie weiß bald nicht mehr wer sie ist, Lukas, ihren Sohn gibt es auch nicht und sie hat nur eine Vertraute, Rosie, die sie nach ihrer Flucht auf der Straße aufgegabelt hat, die ihr ihre Geschichte glaubt und bei der sie nun wohnt. Ihr einziges Ziel ist nun, zu ergründen, was hinter dieser ganzen Situation steckt und vor allem warum.

Zur Geschichte selbst möchte ich nicht mehr sagen, da ich sonst zu viel verraten würde. Ich habe das Buch fast ohne Unterbrechung gelesen, da es mich total gefesselt hat. Die einzelnen Personen sind sehr gut dargestellt und trotzdem äußerst undurchsichtig, immer wieder werden neue Wege eingeschlagen und man weiß bald nicht mehr, wem man noch trauen kann, eine Überraschung jagt die nächste. Der Hintergrund der Story ist sehr interessant und einmal ein völlig anderes Thema, allerdings auch sehr erschreckend, da ja in der heutigen Zeit schon sehr viel möglich ist und wer weiß, was es in Zukunft noch alles geben wird.

Es ist ein Psychothriller ganz besonderer Art und wie ich es von Arno Strobel gewohnt bin, ganz hervorragend geschrieben. In kurzen, angenehmen Kapiteln, so dass man hin und wieder auch durchatmen kann. Im Anschluss gibt es noch eine Leseprobe vom neuen Psychothriller „Das Wesen“, welche auch wieder große Spannung verspricht.

10.08.2010 14:21:24
anyways

Nach einem fürchterlichen Albtraum, in dem sie sieht, wie ihr kleiner Junge entführt wird, wacht Sybille schweißgebadet auf, nur um festzustellen, das der Traum noch fast harmlos in Bezug auf die Wirklichkeit ist.

Sie liegt in einem Krankenhausbett in einem fensterlosen, dunklen Raum , angeschlossen an etliche medizinische Geräte und kann sich nicht erinnern, wie sie hier her gekommen ist. Von dem zur Visite erscheinenden Arzt möchte sie diesbezüglich nähere Auskünfte über ihren Zustand einholen. Nachdem sie ihm berichtet hat, dass Sie Sybille Aurich wäre, verheiratet, einen kleinen Sohn, schaut dieser sie so skeptisch an, das Sybille spontan beschließt die Flucht zu ergreifen. Sie überwältigt den Mediziner, nimmt ihm den Schlüssel ab und flieht, wie sie dann feststellt aus einem Keller. Den kurzen Gedankenblitz, das die Flucht mehr als einfach war, verdrängt sie ganz schnell wieder. Auf der Strasse angekommen erregt sie mit ihrem knappen Krankenhausleibchen einiges Aufsehen und bekommt unerwartet Hilfe von der etwas verrückt wirkenden Rosie. Diese nimmt sie mit ihrem Auto mit und chauffiert sie nach Hause. Doch auch an ihrer Haustür hört der Albtraum nicht auf, den Sybilles Mann erkennt sie nicht, will sie nie gesehen haben. Den gemeinsamen Sohn verleugnet er ebenfalls. Wie kann er nur so was behaupten?

Sybilles Leben gleicht nun einer Achterbahnfahrt mit dubiosen Polizisten, Angst einflössenden Gangstern und fremder Familie mit an Bord. Wem kann sie vertrauen und wem nicht? Warum gibt es diese merkwürdige Amnesie aber am allerwichtigsten ist ihr, ihr Sohn. Wo steckt der kleine Lucas?



Ein beklemmender Thriller aus der illegalen Forschung. Eine Mutter die verzweifelt ihr altes Leben und vor allen Dingen ihren Sohn wieder finden will. Die Suche nach der Wahrheit birgt viele Gefahren, denn da Sybille nicht weiß wer sie wirklich ist, weiß sie auch nicht wer Freund und Feind ist.

Arno Strobel präsentiert uns mit seinem Thriller eine wissenschaftliche Theorie, die so oder so ähnlich durchaus nachvollziehbar ist.

Durch den Szenenwechsel, die verschiedenen Personen, die man ähnlich wie die Protagonistin nicht nach Freund oder Feind unterscheiden kann, dem fesselnden Sprachstil ist dies ein super spannender Thriller. Ein Buch das ich verschlungen habe und somit nur empfehlen kann.

04.08.2010 08:53:09
Anja S.

Dieser Psychothriller ist sehr spannend geschrieben und leicht zu lesen. Die Handlung ist anfangs sehr originell, leider kommen dann einige konventionelle Verfolgungsjagden, das Ende ist sehr Science-Fiction und auch ohne die Erklärung für die neue Identität etwas an den Haaren herbei gezogen (Rosie als ca. 65-jährige Revolverheldin...). Dennoch liefert dieses Buch einige Stunden blendende Unterhaltung, etwa für eine Bahnfahrt von Berlin nach Frankfurt.

13.07.2010 19:01:45
Dieter_55

Strobels "Trakt" ist spannend und flüssig zu lesen, eine ideale Ferienlektüre.
Die Spannung bezieht der Thriller zum einen aus der Grundthematik, nämlich der Identitätssuche der Sybille Aurich, zum anderen aber auch aus der Beziehung der Hauptfigur zu anderen Personen, von denen sie nicht weiß, wem sie trauen kann und soll. Diese Unsicherheit überträgt sich auf den Leser und zieht sich fast durch das gesamte Buch und hält so den Leseanreiz aufrecht.
Die Lösung selbst erscheint mir zu sehr aus dem Reich der Science-Fiction-Literatur ausgeliehen, wenngleich auch vieles, was in dieser Literaturgattung erdacht wurde, schon in ähnlicher Form eingetroffen ist.

02.07.2010 13:29:04
Larna

"Der Trakt" war mein erstes Buch von Arno Strobel und hat mir recht gut gefallen.

Spannend und flüssig erzählt der Autor und der verzweifelten Suche einer Frau nach sich selbst. Der Gedanke, ich könnte aufwachen und wäre nicht mehr ich, hat mir bereits anfangs den einen oder anderen Schauer über den Rücken laufen lassen.
Allerdings ahnt man recht schnell, was wohl passiert sein muss, möchte aber doch das Warum und Wieso und das Wie erfahren.
Gut gemacht waren auch die Wandlungen vieler Protagonisten. Von gut zu böse zu wieder gut, zwischendrin auch zwielichtig... Auch als Leser hat man fast bis zum Schluss keine Gewissheit, wer jetzt eigentlich Sybille wirklich helfen und wer ihr schaden will.
Die Aufklärung an sich ist etwas knapp gehalten und auch sicherlich nicht machbar, aber es ist ja auch ein Roman. Außerdem beschleicht einen schon mal der Gedanke: Was wäre, wenn das irgendwann einmal machbar wäre? Grausige Vorstellung.

Allerdings ist es trotz allem so, dass die Tatsache, dass es eben nur Fiktion ist, eine gewisse Distanz zu den Geschehnissen herstellt. Das Buch ist ohne Frage spannend und ich habe es in kurzer Zeit ausgelesen, doch es berührt einen nicht bis ins tiefste Innere und der Eindruck verblasst recht schnell, so dass es zwar eine angenehme, aber keine herausrragende Leseerinnerung bleiben wird.

Meine Wertung: 78°

02.07.2010 13:28:20
Larna

"Der Trakt" war mein erstes Buch von Arno Strobel und hat mir recht gut gefallen.

Spannend und flüssig erzählt der Autor und der verzweifelten Suche einer Frau nach sich selbst. Der Gedanke, ich könnte aufwachen und wäre nicht mehr ich, hat mir bereits anfangs den einen oder anderen Schauer über den Rücken laufen lassen.
Allerdings ahnt man recht schnell, was wohl passiert sein muss, möchte aber doch das Warum und Wieso und das Wie erfahren.
Gut gemacht waren auch die Wandlungen vieler Protagonisten. Von gut zu böse zu wieder gut, zwischendrin auch zwielichtig... Auch als Leser hat man fast bis zum Schluss keine Gewissheit, wer jetzt eigentlich Sybille wirklich helfen und wer ihr schaden will.
Die Aufklärung an sich ist etwas knapp gehalten und auch sicherlich nicht machbar, aber es ist ja auch ein Roman. Außerdem beschleicht einen schon mal der Gedanke: Was wäre, wenn das irgendwann einmal machbar wäre? Grausige Vorstellung.

Allerdings ist es trotz allem so, dass die Tatsache, dass es eben nur Fiktion ist, eine gewisse Distanz zu den Geschehnissen herstellt. Das Buch ist ohne Frage spannend und ich habe es in kurzer Zeit ausgelesen, doch es berührt einen nicht bis ins tiefste Innere und der Eindruck verblasst recht schnell, so dass es zwar eine angenehme, aber keine herausrragende Leseerinnerung bleiben wird.

Meine Wertung: 78°

28.06.2010 11:14:14
-Pie-

Also mir gefällt das Buch nicht so. Ich quäle mich da gerade durch. Ich weiß auch nicht, woran es liegt, aber es kommt mehreres zusammen.

Zum einen kann ich mich mit dem Schauplatz Regensburg nicht identifizieren und zum anderen empfinde ich das Buch nicht wirklich als temporeich. Mir kommt es eher so vor, als wiederholten sich Plotteile kategorisch, beispielsweise die immer neuen Menschen, denen die Hauptperson sich zeigt und wo sich das Ergebnis erahnen, wenn nicht gar wissen lässt.

Ich bin in der Mitte des Buches angelangt, irgendwo in München findet die Handlung statt. Noch immer kann mich diese allerdings nicht mitreißen. Was mich teilweise sogar nervt sind diese Jammerphasen der Hauptperson. Sie erscheinen mir irgendwie alles andere als natürlich.

Ich werde das Buch aber zu Ende lesen. Vielleicht entschädigt mich der Schluss oder es tritt bald eine Wendung ein, die mich wieder zu fesseln vermag.

23.06.2010 18:47:45
Peter

Da das Buch in meiner Heimatstadt Regensburg spielt, nahm ich es in die Hand, um mir einen ersten Eindruck zu verschaffen. Sehr lange dauerte dieser Vorgang aber nicht, da für mich der Autor einen heute schon fast üblich schlechten Schreibstil anwendet. Gleich im ersten Satz "erstarrt" Sybille, um im zweiten Satz zu "denken, dass ihr Herz zu schlagen aufhören würde". Wer weiterliest, merkt schnell, dass das Verhalten unangemessen ist. Aber so schreiben sie eben heute, die deutschen Kriminalchronisten.
Gibt es keine Lektoren mehr in den großen Verlagen (hier immerhin der Fischer-Vlg.)? Oder haben die AutorInnen keine aufrichtigen Freunde?

Selbst wenn die Geschichte gut ist - ich werde durch den Schreibstil vom Lesen abgehalten.

15.06.2010 22:56:40
Kiki

Durch Zufall bin ich im Internet auf das Buch "Der Trakt" gestoßen. Spontan habe ich es mir am gleichen Tag in einer Buchhandlung gekauft. Es war seit langem wieder ein Buch, das ich nicht aus der Hand legen und innerhalb von 2 Tagen ausgelesen habe. Neben Fitzeks "Der Seelenbrecher" und Fieldings "Lauf Jane, Lauf" eines meiner Lieblingsbücher. Ich freue mich schon auf weitere Psychothriller des Autors.

Prädikant: Absolut Lesenswert, ein echter Pageturner. Jede Seite wird so schnell gelesen, weil einfach spannend.

15.06.2010 16:58:58
gerlona

Viel Lärm um nichts.
Eine völlig oberflächliche Geschichte ohne jegliche Schachzüge.
Charaktere und Hintergrundgeschichten werden nicht im Entferntesten erwähnt.

Der Inhalt und die Schreibweise entbehren jeglicher Spannung.

Keinerlei Recherche, alles setzt sich nur aus Zufällen zusammen.

Eine Frau, die von niemandem erkannt wird und immer jemanden trifft, der ihr helfen will.

Die Story ist sehr durchsichtig und langatmig.

14.06.2010 21:15:28
buecherleben

Wendungen und Irrungen

Die Mutter, die Hauptfigur Sybille, wacht nach diesem Überfall in einem mysteriösen Krankenhaus auf.

Hier teilt ihr ein ominöser Arzt mit, das sie acht Wochen im Koma lag. Als Sybille einige Fragen beantworten soll, erklärt ihr der Arzt das Sie keinen Sohn hat.

Damit beginnt die Flucht und die Jagd nach der Wahrheit...Temporeich erzählt und ohne Umwege gehts ab in die Geschichte.

Strobels Art zu schreiben ist rasant und man klebt an seinen Worten. Ob Sybille mit ihrer nicht ganz alltäglichen Fluchthelferin Licht in dieses Rätsel bekommt? Und was hat es mit dieser Klinik auf sich? Und ist ist Ihr Sohn Einbildung oder gibt es ihn wirklich?

Man leidet mit der Hauptfigur und legt sich als Leser alle möglichen Theorien zurecht inkl. Identitätsklau. Allerdings bekommt man von Strobel einen ersten Hinweis geliefert als "Hans" in der Geschichte auftaucht und "Jane Doe" erwähnt.

Ein Begriff welcher in den USA für fiktive Beteiligte eines Prozesses steht oder eben auch ein fiktiver Name einer existenten aber nicht identifizierten Person.

Der Autor legt geschickt weitere Fallstricke aus und lässt auch beim Wiedersehen mit dem Ehemann Sybilles zunächst alle Fragen offen. Die Situation wird noch albtraumhafter, verwirrender und beklemmender.

Strobel schafft es, die Spannung konstant hochzuhalten, zieht das Tempo an und kreiert ein rätselhaftes Spiel aus Wendungen, doppelten Böden und Irrungen. Als Leser fragt man sich die ganze Zeit: Sind die Bösen die Guten? Und die Guten die Bösen? Man verliert immer wieder den Glauben an die Hauptfigur. Ganz zu schweigen davon, daß man zunächst keinerlei Motive findet warum denn gerade Sybille - dieser unscheinbaren Frau - all dieses Grausame zustossen muss, kann oder soll.

Zum Ende des Buches spürt man eine gewisse Enttäuschung ob denn nun die angedeutete Lösung dieses Dramas wirklich so banal sein kann? Und gerade als man sich damit abfinden will, kommt doch nochmal alles anders...

Ein intelligenter Thriller, temporeich und voller Action ohne rohe Gewalt. Das Ende wird nicht jedem Leser gefallen, zu hoch war die aufgebaute Erwartungshaltung durch den Autor...

13.06.2010 20:46:49
Nomadenseele

Wirklich überzeugen konnte das Buch mich nicht und ich verstehe auch den Hype nicht.
Sicherlich ist es sehr unangenehm, wenn das ganze Leben zusammenbricht und man seinen eigenen Erinnerungen nicht mehr trauen kann. Mir ist das Szenario allerdings zu unrealistisch, Sebastian Fitzek hat in Splitter die gleiche Thematik besser gelöst.

Fazit:

Schnell gelesen, schnell vergessen.

01.06.2010 11:20:31
Kom_Ombo

Der Anfang von \'Der Trakt\' war sehr spannend und hat mich hoffen lassen, dass es auch so weiter geht. Leider ist dies dann nicht passiert.

Aber der Hälfte fand ich das Buch dann ziemlich mau und überhaupt nicht mehr fesselnd. Es lässt sich zwar flüssig lesen, aber die Spannung hat sich verabschiedet. Im Großen und Ganzen also war es okay, hätte aber besser sein können.

19.05.2010 15:26:47
Max Brecht

ich habe den roman auch relativ schnell gelesen. das fällt auch leicht, da es sehr flüssig verfasst wurde.
die handlung hat mich stark an den weltbestseller LAUF, JANE, LAUF! erinnert, nur dass es bei DER TRAKT praktisch umgekehrt war.
leider hat mich keiner der charakter wirklich überzeugt, auch nicht die hauptfigur aurich.
und das ende kam ein wenig zu aprupt.

15.05.2010 13:28:42
Dani P.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen - es hat mich gefesselt, es war flüssig, rasant und spannend geschrieben. Für mich waren die Irrungen und Wirrungen gut gelungen - ich habe mich oft zu Vermutung verleiten lassen wer nun wirklich Gut und Böse ist.
Für alle die sich gut unterhalten wollen und ein spannendes Buch lesen möchten, kann ich dieses nur empfehlen. Bin schon gespannt auf weitere Bücher von Arno Strobel - von mir gibt es 92Grad

14.05.2010 13:36:39
WolfgangWUHR

Sybille erwacht, sie versucht, die vergangene Zeit zu rekonstruieren. Sie kehrt zurück in ihre scheinbare heimische Umgebung - doch sie wird abgelehnt. Manche glauben ihr, manche halten sie für verrückt. Sie findet vermeintliche Helfer und flihet vor denen, die ihr helfen wollen - und landet schließlich in einem Institut, wo sie die grausame Wahrheit über sich erfährt. Soweit in Kürze der Plot (im Übrigen verweise ich auf die Inhaltsangaben der anderen Rezensenten).

Das Buch hattte mich deswegen interessiert, weil es in Regensburg spielt. Wer dort lebt, wird neugierig. Leider hat mich der Schauplatz Regensburg wenig begeistert. Es gibt so viele schöne Ort in der Stadt, die viel Atmosphäre ausstrahlen. Eigentlich bräuchte der Roman keine bestimmte Stadt.
Aber das nur nebenbei!

Ich hatte ein zwiespältiges Gefühl am Ende.
Das Buch ist flüssig geschrieben, sehr schnell - und man tut sich schwer, es wegzulegen, denn man möchte wissen, was nun geschehen ist.

Allerdings ist das Tempo vielfach das Problem. Personen werden eher nur kurz vorgestellt, die Guten und die Bösen reißen den Leser nicht wirklich mit.
Irgendwo wirkt die Geschichte auch an den Haaren herbeigezogen.
Auch war für mich der Zusammenhang zwischen dem Handlungsort am Anfang und am Schluss nicht klar.

Es handelt sich m.E. um eine nette Unterhaltungslektüre, aber zugleich um einen Thriller mit Schwächen.

08.05.2010 21:45:50
bonomania

Sibylles Sohn wird entführt, sie sieht noch wie eine blau tätowierte Hand ihren Sohn Lukas in ein Auto zerrt, das sind ihre letzten Bilder, bevor sie in eine tiefe Ohnmacht fällt und alles um sie herum dunkel wird.

Sie erwacht erst wieder in einem dunklen Raum ohne Fenster und merkt sehr schnell, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt.
Auf die Frage nach ihrem Kind versucht der Arzt ihr einzureden, sie hätte nie ein Kind gehabt und wäre 2 Monate im Koma gelegen.
Sie weiß dass er lügt, denn sie kann ohne Probleme sofort aufstehen und im Zimmer herum gehen. Das wäre nach einem 2-monatigen Liegen unmöglich gewesen!
Warum tischt er ihr diese Lügen auf?
Bei einem weiteren Besuch des Arztes kann sie aus dem Krankenhaus fliehen, eine Frau nimmt sie mit dem Auto mit. Sie ist auf dem Weg nach Hause, als eine Person mit Namen Hans sie von weitem beobachtet, wie sie gerade in das Auto einsteigt. Was hat es mit dem Projekt "Jane Doe" auf sich??

Doch zu Hause angekommen geht der Albtraum erst richtig los, keiner erkennt sie und ihre besten Freunde verhalten sich ihr gegenüber sehr merkwürdig. Wem kann sie trauen, wenn ihre heile Welt sich gerade aus den Angeln hebt?

Verzweifelt versucht sie ihr Kind Lukas zu finden, gar nicht so einfach, wenn jeder ihr erklärt, dass es dieses Kind nie gegeben hat. Sybille Aurich war kinderlos.
Es beginnt eine Jagd auf der Suche nach sich selbst, die sie von Regensburg nach München führt.
Außerdem weiß man bis zum Schluss nie, wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört.
Durch die relativ kurzen Kapitel wird man immer weiter zum Lesen animiert und kann dann irgendwann nicht mehr damit aufhören, weil man unbedingt wissen will wie die Geschichte für Sibylle ausgehen wird?
Ich habe das Buch jedenfalls in einem Rutsch verschlungen.

Als Peter Maffay Fan haben mir die Texte zu seinem Album "Ewig" sehr gut gefallen und wurden im Buch sehr gut und passend ein und umgesetzt!

Mir hat der Trakt ausgesprochen gut gefallen, flüssiger Schreibstil und spannend erzählt. Ich finde Arno Strobel sind die weiblichen Empfindungen von Sibylle sehr gut gelungen, mein Kompliment!
Dies war mein erstes Buch des Autors. Ich werde auf jeden Fall auch sein nächstes Buch kaufen, von dem es bereits eine kurze Leseprobe in diesem Buch zu lesen gibt.

30.04.2010 11:02:13
Bellexr

Sybille Aurich wacht in einem Krankenhausbett auf, weiß, dass sie einen kleinen Sohn hat und verheiratet ist, aber sie weiß nicht, wie sie in dieses Krankenhaus gekommen ist und wieso sie hier in einem Zimmer im Keller liegt. Der Arzt behauptet, sie hätte keinen Sohn und ihr Gehirn, als Folge eines heftigen Schlags auf den Kopf, würde ihr falsche Erinnerungen senden. Und solange sie nicht einsehen kann, dass ihre "angeblichen" Erinnerungen nicht stimmen, könnte sie nicht entlassen werden. Doch Sybille gelingt die Flucht und damit geht der Alptraum erst richtig los. Denn weder ihr Mann noch ihre beste Freundin erkennen sie wieder.

Allein diese Vorstellung ist schon so beklemmend und die ganze Situation von Arno Strobel so hervorragend beschrieben, dass man sich fast augenblicklich die Gefühlswelt von Sybille vorstellen kann und ihre Ängste, ihre Verzweiflung, ihr Zweifeln an ihrem Verstand während des Lesens fast greifbar sind.

Das Thema an sich, dass erst ganz zum Schluss offensichtlich wird und hier dann auch eingehend erklärt wird, ist meiner Meinung nach zwar etwas weit hergeholt, erklärt aber schlüssig den Hintergrund des Psychothrillers.

Arno Strobel legt mit seinem Psychothriller ein Tempo an den Tag, dass es einem extrem schwer macht, das Buch auch nur eine Sekunde aus der Hand zu legen. Ständig ereignen sich neue Situationen, mit denen niemand gerechnet hat. Meint man eben noch, jetzt hat Sybille jemanden gefunden, dem sie endlich vertrauen kann, gelingt es Arno Strobel mühelos, einen ein paar Seiten später daran wieder zweifeln zu lassen.

Seine Protagonistin Sybille ist eine junge Frau, die felsenfest davon überzeugt ist, verheiratet zu sein und einen kleinen Sohn zu haben. Selbst als jeder ihr erzählt, dass Lukas niemals existiert hat, hält sie anfangs verzweifelt daran fest. Ihre Fassungslosigkeit, als sie feststellen muss, dass weder ihr Mann noch ihre beste Freundin sie wieder erkennen, beschreibt der Autor ebenfalls sehr einfühlsam und absolut nachvollziehbar. So hat mein kein Problem, gleich zu Beginn der Story einen Bezug zur Protagonistin zu bekommen.

Fazit: Arno Strobel ist ein hervorragender Psychothriller gelungen, der von der ersten Seite an absolut fesselnd und flüssig geschrieben ist und mit einer Geschichte aufwartet, die bis zum Schluss absolut schlüssig umgesetzt ist.

21.04.2010 14:59:18
charlotte_30

Dieser Roman ist wirklich ein Psychothriller, obwohl kein brutaler Mord passiert. Sibylle erwacht aus einen Schlaf und stellt fest, dass sie nicht Sibylle ist. Sie verfügt über die Erinnerungen von Sibylle, die nicht ihre Eigenen sind. Gibt es ihren Sohn Lucas wirklich oder sind es nur Einbildungen?
Arno Strobel versteht es den Leser bei Laune zuhalten, seine Figuren verstreuen eine Intensität, die sie lebendig machen. Er überwältigt den Leser nicht mit einem Figurenkonglomerat, sondern beschränkt es auf ein halbes Dutzend. Der Schreibstil ist einfach gehalten, dennoch liegt in dieser Einfachheit eine Würze, die Lust verbreitet dieses Buch in einem Stück zu lesen. Der Plot des Buches ist genial und düster, die Beeinflussung der menschlichen Psyche kann viel bewirken und schreckliches zu lassen. Doch Mutterliebe kann nicht ausgeblendet werden, sie ist etwas wertvolles und das rettet Sibylle vor einem traurigen Schicksal.

12.04.2010 20:27:43
c-bird

Nichts ist wie es scheint
5.Sybille Aurich wacht im Krankenhaus aus dem Koma auf, in dem sie angeblich die letzten zwei Monate gelegen hat. Ihre letzte Erinnerung sind die Bilder von der Entführung ihres Sohnes Lukas. Doch der behandelnde Arzt erklärt ihr, dass Sybille nie einen Sohn gehabt hat. Völlig verstört gelingt ihr die Flucht aus dem Krankenhaus. Unterstützt von Rosie, einer hilfsbereiten Frau, kommt Sybille schließlich zuhause an. Doch auch ihr Mann erkennt sie nicht, selbst das Hochzeitsfoto zeigt das Bild einer anderen Frau. Nichts ist mehr so wie es war.Wem kann Sybille jetzt trauen und wem nicht?

Arno Strobel ist hier wirklich ein Meisterwerk gelungen. Durch die kurzen Kapitel und den rasanten Schreibstil kann der Autor die Spannung von der ersten bis zur letzen Seite halten. Erst ganz zum Schluß erfährt man die Lösung.

Ich habe das Buch in zwei Tagen gelesen, mein Fazit: Megaspannend!

12.04.2010 12:07:11
Ailis

"Der Trakt" ist Strobels dritter Roman, für mich ist es der erste dieses Autors und wahrscheinlich auch der letzte. Was nicht heißen soll, dass der Thriller mir überhaupt nicht gefallen hätte - aber er war eben nur ganz nett, nicht mehr.

Der Roman beginnt mit einem Szenario, das wohl zu den schlimmsten gehört, die man sich vorstellen kann. Sybille erwacht in einem kargen Krankenhauszimmer aus dem Koma und hat nur eine Sorge: Wo ist ihr Sohn Lukas? In ihrer letzten Erinnerung an ihn wird er von einem Unbekannten in ein Auto gezerrt. Der Arzt, der kurz nach ihrem Erwachen den Raum betritt, erzählt ihr, dass sie zwei Monate im Koma gelegen und gar keinen Sohn habe. Verzweifelt gelingt ihr die Flucht aus ihrem Zimmer und sie muss feststellen, dass dieser Raum, in dem sie zwei Monate ihres Lebens gelegen haben soll, einsam im Keller eines Krankenhauses liegt. Doch das ist noch nicht alles. Als sie endlich zu Hause angekommen ist und sich ihrem Mann Johannes in die Arme werfen will, erkennt er sie nicht und ruft die Polizei. Sie sei nicht seine Frau Sybille - und tatsächlich: die Frau auf ihrem Hochzeitsfoto sieht nicht aus wie sie. Aber das Schlimmste: auch Johannes weiß nichts von einem Sohn.
Was ist nur los mit ihr und warum erkennt ihr eigener Mann, den sie so gut kennt wie niemanden sonst, sie nicht? Und warum kann niemand sich an Lukas erinnern? Die einzige Verbündete, die sie jetzt noch hat, ist Rosi, die Frau, die sie auf der Straße aufgelesen hatte, als sie in nichts weiter als ihrem kurzen Krankenhaushemdchen durch die Straßen Regensburgs lief. Doch auch das Vertrauen in sie wird schon bald getrübt, als ein Fremder ihre Aufmerksamkeit erregt. Er erzählt ihr, seiner Schwester sei es genauso ergangen wie ihr, auch sie sei kurze Zeit verschwunden und habe nach ihrem Wiederauftauchen von einem Sohn erzählt, den es nie gegeben hat. Er vermutet, Rosi sei eine der Entführer. Wem soll Sybille nun noch trauen?

Eigentlich eine sehr spannende Geschichte, aber in der Umsetzung hapert es dann doch ein bisschen. Mein größtes Problem war wohl, dass ich keine Nähe zur Protagonisten herstellen konnte. Trotz all ihres Leids und ihrer Verzweiflung, wirkt sie unbestimmt konturenlos. Man möchte zwar wissen, was ihr passiert ist und ob sie die Lösung findet, aber man folgt ihrem Weg erstaunlich emotionslos, sie bleibt fremd und distanziert.
Ebenso schwierig ist es mit dem ständigen Gut-Böse-Wechsel der anderen Helden. Es ist sicher wichtig, einen Thriller spannend zu halten, indem man offen lässt, wem die Heldin vertrauen kann und wem nicht, aber in diesem Fall hat der Autor es eindeutig übertrieben.
Das Ende war mir persönlich dann ein bisschen zu abgehoben - wie ein Blick in Victor Frankensteins Labor - und auch zu abrupt. Nach dem ewigen Hin und Her hätte ich mir da ein bisschen mehr Muße für ein richtiges Ende gewünscht, zumal ich diese sehr versöhnliche Stimmung der Heldin für recht unrealistisch halte.

11.04.2010 11:47:51
subechto

Wer bin ich?

Sibylle erwacht "verkabelt" im Keller eines Krankenhauses und erinnert sich an einen nächtlichen Überfall. Angeblich hat sie zwei Monate im Koma gelegen. Als sie so schnell wie möglich nach Hause will zu ihrem Mann Johannes und ihrem Sohn Lukas, behauptet der Arzt, dass sie gar kein Kind hätte. Sibylle schlägt den Arzt nieder, flüchtet und wird dabei von einem Mann namens Hans beobachtet. Hat dieser Mann etwas mit Sibylles "(Über-)Fall" zu tun? Oder ihre Retterin Rosie? Oder steckt gar ihr eigener Ehemann dahinter? Warum sonst beteuert dieser, dass er Sibylle noch nie gesehen hätte? Sogar das Hochzeitsfoto zeigt das Gesicht einer fremden Frau!

Arno Strobel schreibt rasant. Gekonnt auch, sein Spiel mit der Angst. Der Leser fiebert mit Sibylle mit und will natürlich wissen, was passiert ist. Aber es gibt so viele Irrungen und Wirrungen, dass man bis kurz vor Schluss nicht erahnen kann, wer Gut und wer Böse ist und was wirklich passiert ist. Nichts ist, wie es scheint. Geschickt verwischt Strobel seine Spuren und lässt seine Protagonisten sowie auch den Leser bis zum versöhnlichen Ende im Dunklen tappen.

Besonders gut gefallen hat mir, dass ein Psychothriller nicht immer blutig sein muss und dennoch hochspannend sein kann! Der Trakt hat mich phasenweise stark an Sebastian Fitzeks "Experimente" erinnert, insbesondere an Splitter, nur besser.

Interessant, aber auch gruselig, finde ich die gelungene Adaption von IT-Fachausdrücken. Der Autor beschreibt hier u.a. das "Abziehen" eines Gehirns. In der Informationstechnologie ist damit das Kopieren von Daten, z.B. einer
Festplatte, zur Datensicherung gemeint.

Alles in allem habe ich mich richtig gut unterhalten gefühlt und so kann ich den Trakt uneingeschränkt weiterempfehlen! Herr Strobel, Ihren Namen werde ich mir merken;-)