Der Augensammler

Erschienen: Januar 2010

Bibliographische Angaben

  • Köln: Lübbe Audio, 2010, Seiten: 4, Übersetzt: Simon Jäger

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Jürgen Priester
Praline oder Schokoriegel?

Buch-Rezension von Jürgen Priester Dez 2009

An einer anderen Stelle zu einem anderen Buch hat sich einmal ein Leser in seinem Kommentar darüber beschwert, dass die Einschätzung des Buches durch den Rezensenten eklatant von der vorherrschenden Bewertung durch die Leser abweiche, dass der Rezensent es an der nötigen Objektivität habe fehlen lassen. Eine Meinungsverschiedenheit, die uns des öfteren begegnet. Um dem in gewisser Weise Rechnung zutragen, sei der dann folgenden Rezension ein Zitat einer begeisterten Leserin vorangestellt:

"Nach dem ich diesen wirklich guten Thriller beendet hatte, musste ich das Buch erst einmal auf die Seite legen und ausatmen. Dieses Buch ist voller Spannung, jedoch wird es zum Schluss noch einmal derart spannend, das ich dachte, ich vergesse das Atmen beim lesen. Das bedeutet, die Spannung steigt und steigt, wird gehalten, und wenn man glaubt sie hätte den Höhepunkt erreicht, geht's noch einmal so richtig los. Sebastian Fitzek hat es wieder einmal geschafft ein Buch derart spannend und mysteriös zu schreiben, dass man regelrecht an das Buch gefesselt ist und es nicht mehr aus der Hand legen mag."

So weit Leserin "Kesseziege" aus einem anderen Forum. Eine glaubhafte und ehrliche Einschätzung, die ja bereits von vielen anderen Lesern geteilt wird. Schön, dass es einem Autor gelingt seine Fangemeinde immer aufs Neue zu beeindrucken.

Der Augensammler ist der 6. Thriller von Sebastian Fitzek und man kann davon ausgehen, dass der Titel hier Programm ist, erinnert er doch an die Sammelleidenschaft namhafter Autoren wie Jeffery Deaver oder Sabine Thiesler. Ob nun Insekten, Kinder, Puppen oder Knochen, ob als Trophäe oder Devotionalie: wenn in einer Geschichte gesammelt wird, haben wir es meist mit einem psychopathischen Serienmörder zu tun. Auch der Klappentext vom "Augensammler" weist in diese Richtung: "Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche...

Dreimal hat Der Augensammler schon zugeschlagen als der Ich-Erzähler Alexander Zorbach die Bühne betritt und vom Drama seines Lebens erzählt. Damit beim Leser keinerlei Irritationen entstehen, was hier Sache sein wird, spricht Zorbach ihn schon im Prolog direkt an und droht mit einem "Protokoll des Grauens".

Alexander Zorbach ist Polizeireporter bei einer Berliner Tageszeitung und folgt in dieser Eigenschaft den Spuren eines Mehrfachtäters, der von der Presse Der Augensammler genannt wird. Da Zorbach früher selbst Polizist gewesen war, verfügt er über entsprechende Erfahrungen und hilfreiche Kontakte. Den Polizeidienst hatte er damals verlassen (müssen), weil er als Verhandlungsführer in einem Entführungsfall glaubte die geistig verwirrte Täterin erschießen zu müssen. Eine Entscheidung, die er trotz therapeutischer Unterstützung nicht verwinden konnte. In seinem neuen Beruf recht erfolgreich vernachlässigt er Frau und Kind – die Scheidung droht. Immer öfter zieht er sich in sein geheimes Hausboot-Refugium zurück.

Der vierte "Augensammler"-Fall wird ihm möglicherweise zum Verhängnis. Sein frühes Erscheinen am Tatort, das Auffinden seiner verlorengegangenen Brieftasche im Garten des Opfers und seine Bekanntschaft mit der Opferfamilie machen ihn verdächtig. Der ermittelnde Beamte, Zorbachs ehemaliger Kollege Stoya, ist eigentlich von Zorbachs Unschuld überzeugt, doch auch er kann die Indizien weder vom Tisch wischen, noch erklären. Auch Zorbach zweifelt zunehmend an seiner Wahrnehmungsfähigkeit. Noch mysteriöser wird für ihn die Angelegenheit als er in seinem Hausboot die blinde Physiotherapeutin Alina Gregoriev antrifft. Diese behauptet mit dem "Augensammler" in Kontakt gewesen zu sein, wobei sich bei ihr Visionen über seine Taten eingestellt hätten. Zorbach steht dem verständlicherweise skeptisch gegenüber. Da er aber keinen anderen Ansatzpunkt hat, den Verdacht gegen sich zu entkräften, beschließt er, Alinas vage Andeutungen zu überprüfen.

So weit, so kurz, so vielversprechend!

Sebastian Fitzek erzählt seine Geschichte aus wechselnden Perspektiven. Es dominiert die des Ich-Erzählers Alexander Zorbach. Zur Abrundung des Bildes lässt Fitzek auch die anderen Akteure, die blinde Alina Gregoriev, den Polizisten Philipp Stoya und den Redaktionseleven Frank Lahmann zu Worte kommen, immer wieder eingestreut die Gefühle und Gedanken des kindlichen Gefangenen Tobias Traunstein. Häufiger Perspektiv- und Szenenwechsel, gepaart mit kurz gehaltenen Kapiteln, beides versehen mit möglichst vielen Cliffhangern, ist ein Konzept, das eigentlich Spannung und Tempo garantieren sollte, wenn es um einen Wettlauf gegen die Uhr geht. Der Countdown läuft. Die Mutter ist ermordet, die Kinder entführt. Wo bleibt das im Prolog so theatralisch angekündigte Grauen? Wo bleibt die Spannung? Der zur Suche verdammte Vater säuft sich einen. Die Polizisten hocken gemütlich im Präsidium und lauschen den wohlfeilen Ausführungen des Profilers Hohlfort über die Götter der griechischen Mythologie und deren Relevanz für den anstehenden Fall. Über Ermittlungsergebnisse aus den drei vorangegangenen Fällen verlieren die Experten kein Wort. Nur Wut und Frust und falsche Verdächtigungen. Dem "Augensammler" sind sie keinen Schritt näher gekommen.

Wer soll's jetzt richten? Alexander Zorbach, unser Held natürlich! Der steht aber selbst unter Verdacht, wirkt orientierungslos und möchte sich am liebsten verkriechen. Doch übersinnliche Unterstützung naht in der Gestalt der blinden Alina Gregoriev, der Seherin, eine Mischung aus Lisbeth Salander (äußerlich) und der Trojanischen Kassandra (visionär). Diese nun führt unseren Helden auf elysische Pfade. Das ist jetzt übertrieben. Aber...

Die Übertreibung ist des Autors Leidenschaft. Da wird aus jedem Pups gleich ein Knall, aus jeder Mücke ein Elefant oder aus einer harmlosen Leuchtschrift ein Menetekel apokalyptischen Schreckens. Wer sich auf so was einlassen kann, der wird auch die Auslassungen und Unstimmigkeiten ignorieren können, der wird gut unterhalten werden.

Einer genaueren Analyse hält der Plot nicht stand. Wenn Dramatisierung zum Selbstzweck wird, nutzt sie ab, ja, läuft Gefahr, lächerlich zu wirken. Mit seinen großmächtigen Ankündigungen im Prolog hat sich Autor Fitzek die Latte sehr hoch gelegt und ist so gezwungen, den markigen Worten entsprechende Taten folgen zu lassen.

Das Serienmörder-Thema mit seinen tausend Mikro-Variationen ist mittlerweile zugenüge abgearbeitet. Anstatt etwas Neues zu wagen, schöpft auch Fitzek lieber aus dem abgestandenen, lauwarmen Pool der Klischees. Ein Täter wie aus dem "Lehr"- Buch: ein Trauma in der Kindheit, dann Bettnässen und Tiere quälen, (keine Feuerchen?), Dominanz des kranken Egos, erste Taten. Fitzek verzichtet auf eine genauere Darstellung des Innenlebens des Täters, lässt ihn nur per E-mail zu Worte kommen. So bleibt dem Leser der Sinn seines sinnlosen Handelns verborgen. Auch wenn der Roman Der Augensammler heißt bleiben Täter, Tätersuche und Tatmotive zweitrangig.

Fitzek legt den Schwerpunkt seiner Handlung auf die Suche nach dem noch lebenden Opfer - hier im akuten Fall die Geschwister Traunstein und das Ultimatum von 45 Stunden und 7 Minuten. Den Wettlauf gegen die Zeit zelebriert Fitzek auch optisch, indem er der Geschichte den Epilog voranstellt , dann Kapitel und Seiten rückläufig nummeriert. Die Geschichte endet mit dem Prolog. Für manche ist das ein zusätzliches Spannungselement, für andere ein netter Gag, für den Autor wohl eine philosophische Kernaussage, wenn man eins der dem Roman vorangestellten Zitate beachtet: It's the end where I begin.

Leider verfolgt Fitzek auch diesen Handlungsstrang nicht konsequent, baut eine Nebenhandlung (Krankenschwester), lässt seine Hauptprotagonisten Alina und Alexander verschiedene Aspekte des Blindseins diskutieren oder über die große Frage philosophieren ob nun das Schicksal oder der Zufall das Leben eines Menschen bestimmt. Das ist gut und schön und interessant, aber es lähmt auch das Wesentliche in einem Thriller: die Spannung.

Der Spruch: "Weniger ist manchmal mehr" trifft auch auf den Augensammler zu. Es sollte uns eigentlich freuen, wenn ein Autor mehr bietet als nur einen straighten Plot. Aber dann muss die Akzentuierung stimmen. Dekorative Elemente sollten die Haupthandlung bereichern, beleben, nicht ablenken, nicht dominieren, auf gar keinen Fall zu Unterlassungssünden führen. Ein Beispiel sei genannt. Da gibt es einen Zeitsprung zwischen der 44. und der 14. Stunde des Ultimatums. Ein Zeitraum von 30 Stunden wird einfach ausgeblendet. Ist da nichts geschehen? Was hat der Held gemacht? Das kann man natürlich als dramaturgischen Kunstgriff deuten, der die angespannte Atmosphäre vor dem Ende des Ultimatums verdichten soll. Aber ohne ein Wort der Erklärung bleibt es, was es ist: ein Loch. Eine andere Unstimmigkeit sachlicher Art kann sogar das filigrane "Spiel" des "Augensammlers" auffliegen lassen.

Doch wer zerpflückt, hinterfragt und analysiert einen Thriller schon so genau - außer ein korinthenkackender Rezensent?

Anforderungen an einen Thriller sind möglicherweise andere. Eine Leserin:

"Vielleicht begründet sich meine Begeisterung darin, dass ich solch' ein Werk als das sehe, was es ist, ein Thriller. Und dieser muss für mich zwar nachvollziehbar sein, aber ganz bestimmt nicht bis ins kleinste Detail logisch!"

So lässt sich resümieren:

Die einen genießen die wahrscheinlich längste Praline der Welt, die anderen kauen auf einem simplen Schokoriegel mit teils dubiosen Zutaten.

Der Augensammler

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Letzte Kommentare:
15.09.2018 11:32:20
Ronny 47

Spannend ist das Buch, wie man das von Fitzek gewohnt ist. Trotzdem war ich enttäuscht. Anders als die vermeintlichen
"Erinnerungen aus einem früheren Leben" in "Das Kind" werden die Visionen Alinas nicht nachvollziehbar erklärt. Und das Motiv des "Augensammlers" ist total an den Haaren herbeigezogen; angeblich soll ja sogar ein anderer der Serienmörder sein (den "Augenjäger" habe ich noch nicht gelesen). Die Umkehrung der Kapitel-Reihenfolge mag der Kritiker von "Krimi-Couch "philosophisch" finden, mich nervt das nur. Wegen der Spannung letztlich 60°.

11.05.2015 12:58:48
Elisa

Dieses Buch ist super. Ich habe es innerhalb eines Tages gelesen, weil ich nicht aufhören konnte. Sehr spannend aufgebaut. Ich bin schon im Mittelteil auf den Täter gekommen, es war aber trotzdem immer noch unheimlich spannend, weil es nicht nur darum geht, wer der Täter ist, sondern auch um seine Beweggründe. Einfach top!

11.12.2014 18:57:17
Metush

Das Buch ist sehr spannend. Es hat mich gefesselt. Ich habe das Buch in zwei Tagen gelesen. Einfach super! Ich kann es nur weiterempfehlen.
Der Augensammler. Wer ist es ? Eine Anziehungskraft die mich das Buch von den Händen nicht gehen lassen wollte. Klasse Fitzek. Ich habe mir jetzt das Buch Noah gekauft und hoffe das es auch so spannend wird.

23.11.2014 10:25:31
mandibel

Also da ist ein grober Schnitzer drin in der Geschichte. Schon am Anfang. Wenn er tatsächlich der Meinung ist, dass er den "107er" - oder wie auch immer der Code im Polizeifunk gewesen ist - sich eingebildet hat und damit zum Psychiater geht - dann hätte er sich gleich fragen müssen, warum der Polizeifunk ihn dann an den richtigen Tatort geführt hat ???!!!

21.06.2014 19:08:11
Krimifan

Das Buch, mit verschiedenen weiteren Krimis, als „Mängelexemplar“ für 2,50 Euro gekauft. Diese Investition habe ich bedauert. Ich habe den Roman innerhalb von drei Wochen gelesen. Immer wieder ein paar Kapitel. Vergeblich habe ich darauf gewartet, dass endlich einmal Spannung aufkommt. Fehlanzeige. Mir wurden beim Lesen stets die Augen schwer. So diente der Roman wenigstens als gutes Einschlafmittel. Vielleicht wäre es vorteilhafter gewesen, die ganze Geschichte in 200 Seiten weniger zu verpacken. Mein Fazit: langatmig, langweilig, einfach schlecht.

09.02.2014 03:18:01
Fan2314

Das Buch ist top. Bin ein großer Fan des Autors und habe bis auf sein neustes Werk alle Bücher gelesen. Der Mann versteht es Verwirrung und ein mulmiges Gefühl in der Dunkelheit, nach dem das Buch beendet ist, zu schaffen. Lassen sie sich vom augensammler nicht täuschen - es wäre ja zu offensichtlich. Das ist es vielleicht, aber wie sie bestimmt wissen gibt es einen zweiten Teil, der augenjäger, und in dem wird es noch mal richtig spannend, da ist es dann nämlich nicht mehr so wie es scheint, sondern ganz anders. Planen sie zeit ein - dieses Buch legt man nicht mehr aus der Hand bis nicht die letzte Seite gelesen ist.

03.01.2014 18:48:57
Melanie Maus

Dieses Buch ist dermaßen fesselnd, dass man es nicht mehr aus der Hand legen kann. Während andere Thriller zwischendurch langatmige Phasen haben, die einem oft die Lust am Weiterlesen nehmen, ist dieses Werk ein durchgängiger Höhepunkt. Langweilige Passagen gibt es hier nicht. Dieses Buch ist ebenso ein Meisterwerk wie "Das Kind".

22.12.2013 15:29:14
Annelie Haupt

Mein erstes und vielleicht letztes Buch von Fitzek. Wegen des geringfügigen Personals hatte ich schon ziemlich schnell den Verdacht, wer der Augensammler ist. Hat sich dann auch bestätigt. Von Spannung habe ich nur wenig gespürt, da ich mich dabei erwischte, wie ich viele Seiten nur oberflächlich oder gar nicht gelesen habe.
Spätestens nach dem Auftreten der '"Hellseherin". Vielleicht fünf Stunden Lesezeit, und ich habe nichts verpasst!

17.07.2013 16:59:25
Konny

WOW, das war mein erster Fitzek.Ich war von der ersten Seite an drin im Geschehen, ich habe das ganze als Hörbuch konsumiert und der Vorleser Simon Jäger tat sein Übriges, dass mir sehr spannende Stunden geschenkt wurden. Logisch ist die Geschichte wirklich oftmals nicht aber ich habe schließlich kein Sachbuch gehört sondern einen Thriller, von dem ich einfach nur spannende Unterhaltung erwarte.Herr Fitzek versteht es den Leser in einen Bann zu ziehen, dem man sich kaum entziehen kann. Ich war restlos begeistert und habe mir gleich den Augenjäger geholt um zu wissen, wie alles weiter geht. Von mir 85 Grad. Danke Herr Fitzek:-)

07.06.2013 09:08:58
Nine

Das Buch lässt nicht zu wünschen übrig.
Es ist spannend, die neugier steigt von Kapitel zu Kapitel & die verschiedenen Ansichtsweisen der Personen und deren Erlebnis sind eine gute Variante zum Schreiben.

Grade ich als Jugendliche habe die Lust am Lesen durch diese Bücher bekommen. Man kann sich die Dinge einfach gut bildlich vorstellen und somit fesselt es mich, dass ich stundenlang durchlesen könnte.

Ich habe schon einige Psychothriller gelesen, aber Sebastian Fitzek beeindruckt mich einfach am meisten!

21.03.2013 15:37:47
Feuerring

Nach "Die Therapie" eines der besten Bücher von Herrn Fitzek. Super spannend. Ich war echt überrascht am Ende wer der Augensammler war, nur um im "Der Augenjäger" zu lesen, dass das totaler Quatsch war und jemand ganz anderes - mir zugegeben total unsymathsich - der Bösewicht ist. Weiter so *daumenhoch*.

11.11.2012 22:15:33
honeybee

Nach "Splitter" und "Therapie" endlich mal ein Buch,das ich von ihm gelesen habe,das Sinn macht und echt spannend ist!

Von Anfang bis Ende kann man mitfiebern und miträtseln.Ab und an ist man auf der falschen Fährte und wird am Ende überrascht.
Klasse Buch! Bin schon auf "das Kind" gespannt,das hier schon in meinem Regal auf mich wartet :-)

11.11.2012 00:58:44
McGarrett

Jetzt wollte ich auch einmal einen Roman von "DEM deutschen Star des Psychothrillers" lesen. 5 Euro waren mir einen Versuch wert.

Das Buch fängt schon einmal gut an. Ein Mann schießt einer vermeintlich gestörten Frau aus drei Metern Entfernung eine Kugel in den Kopf und fängt das daraufhin fallengelassene, vermeintlich gestohlene Baby noch auf, bevor es auf dem Asphalt aufschlägt.

Der Rest ist langweilig. Der Autor kündigt zwar zu Beginn vollmundig an, dass einen schreckliche Dinge erwarten, und dass man sich dies vielleicht besser nicht antun sollte. Leider erfüllt sich dieses Versprechen jedoch in keiner Weise. Es spielen keine Menschen mit, mit denen man sich identifizieren oder die man hassen könnte; es treten vielmehr nur skizzenhaft gezeichnete Figuren auf, die man nur durch ihre Namen voneinander unterscheiden kann.

Weiterhin wird auch nicht an ausgelutschten Klischees gespart. Es gibt das blinde Medium, den Polizeipsychologen im Rollstuhl, ach ja, und eine Reihe von Figuren, die absurde Krankheiten haben, die in einem Satz beschrieben werden und später keinerlei weitere Bedeutung mehr haben. Ich vermute hier einen Spleen des Autors, alle hundert Seiten den Pschyrembel aufzuschlagen und mit dem Finger irgendwohin zu tippen.

Zum Ende hin nimmt die Geschichte wieder Fahrt auf, es gibt Action. Wenn man sich aber die Mühe macht, konzentriert mitzuverfolgen, was eigentlich passiert, merkt man recht schnell frustriert, dass hier nichts zusammenpasst.

Und ganz am Ende scheint der Autor gemerkt zu haben, dass eine Art von Auflösung doch ganz nett wäre. Also gibt es als Epilog eine E-Mail, in der lang und breit erklärt wird, wer der Übeltäter war und welche Motivation ihn getrieben hat. Wer es sich leisten kann, kann es sich leicht machen.

Fast hätte ich den Clou vergessen. In diesem Buch werden die Kapitel rückwärts gezählt und der Grund dafür soll sich am Ende des Buches selbst erklären. Mir hat sich der Sinn dieses Schnick-Schnacks nicht erschlossen, Wechsel der Zeitebenen hat es auch früher schon gegeben.

In der Regel kosten Bücher dieses Autors als E-Book zwischen 10 und 20 Euro. Gute Gelegenheit, dieses Buch mit E-Book-Thrillern von Indie-Autoren zu vergleichen, die es für 1 - 3 Euro gibt. Kurz und gut, würde man zum Beispiel die Thriller von Chris Karlden oder auch Michael Linnemann ein wenig glatt lektorieren, würde ich von der Substanz der Story her keine wesentlichen Unterschiede feststellen.

Und wer einfach spannende Geschichten ohne Tiefgang, zum Zeittotschlagen, lesen will, findet mit Jerry Cotton eine preiswerte Alternative.

13.10.2012 23:15:34
Lisa O.

WOW. Ein Hammer Buch, leicht zu verstehen, und super spannend. Mein Sohn (8. klasse) wird darüber eine buchpräsentation halten, und auch dies geht einfach... Leicht zu lesen, fenumenal...!Ich würde es jedem weiter erzählen, ein klasse Werk, herr fitzek!!!Ich bin so erstaunt, über die Handelsweise, und meist auch richtig ängstlich.!(Lebende Leichen sind nichts für jedermann!)

13.10.2012 23:14:53
Lisa o.

WOW. Ein Hammer Buch, leicht zu verstehen, und super spannend. Mein Sohn (8. klasse) wird darüber eine buchpräsentation halten, und auch dies geht einfach... Leicht zu lesen, fenumenal...!

Ich würde es jedem weiter erzählen, ein klasse Werk, herr fitzek!!!

Ich bin so erstaunt, über die Handelsweise, und meist auch richtig ängstlich.!

(Lebende Leichen sind nichts für jedermann!)

13.10.2012 13:17:10
Antonia Wilke

Ich habe das Buch gerade zu Ende gelesen und muss sagen, alles in Allem ein gelungener, spannender Thriller.

Aber nicht der Beste bisher von Herrn Fitzek.
Ich hatte mehr Handlung um den Täter herum, Gedanken des Täters bei seinen diabolischen Taten erwartet. Ich will fühlen, was der Täter fühlt, in seine dunkle ,tiefe Gedankenwelt hin abgezogen werden.
Das macht für mich einen guten Thriller aus. Hier bei diesem ist es mir leider nicht passiert.
Die Hauptstory handelt von Zorbach, der mit hilfe eines Mediums den Augensammler jagt, bzw.die entführten Kinder sucht. Wobei ich mich auch nicht richtig in die Seelenwelt des Protagonisten eingeführt gefühlt habe.

Schade.

Der Thriller liest sich schön, ist spannend , keine Frage. Aber inhaltlich zu "flach" für meinen Geschmack. Ich hätte mehr Tiefe erwartet. Für mich ein mittelmäßiger Thriller, leichte Lektüre um sich die Langeweile zu vertreiben.

15.09.2012 11:39:06
mach_dich_vom_acker

Ich weiß gar nicht, wie oft ich dieses Buch schon gelesen habe, aber es ist immer wieder toll!

Klar, wenn man einmal die Story kennt, ist es nicht mehr ganz so spannend, aber der Aufbau ist phänomenal!
Zunächst einmal laufen die Seitenzahlen rückwärts, was ja mit dem Countdown zu tun hat.
Ein bisschen schade fand ich, dass Fitzek plötzlich einen riesigen Sprung macht, wo Zorbach erst noch 43 Stunden und im nächsten Kapitel nur noch 13 Stunden Zeit hat.

Ansonsten war das das erste Fitzek-Buch für mich und ich muss sagen, seitdem liebe ich diesen Autor!!!

25.08.2012 18:00:43
Schnagg

Das Buch fing schonx interessant an da Fitzek seine Leser bat entgegen der rückwärts verlaufenden Seitenzahlen/Kapiteln nur ja nicht von hinten nach vorne zu lesen :-) Das Warum erschließt sich am Ende des Thrillers. Der Buchstart mit dem "Epilog" begann interessant. Gruselig würde ich die Geschichte jedoch nicht beschreiben. Die Spannung baute sich m.E. langsam auf u. im letzten Drittel gab es kein Halten mehr ... es wurde von Seite zu Seite spannender. Ein Buch-aus-der-Hand-legen war dann ein absolutes No-Go ! Mysteriös war das Buch zu jeder Zeit u. ich war mittendrin u. ziemlich planlos. Sehr gut gefallen hat mir, dass aus diversen Perspektiven erzählt wurde. So teilte sich mal der Augensammler, mal das Opfer, mal die Zeugin u.a. mit. Man konnte sich in deren Situation einfühlen u. war danach oftmals ein klein wenig irritierter als vorher. Natürlich verknüpfte & analysierte man diese diversen Ansichten ... nur um danach noch ratloser dazustehen. Aufgrund der blinden Zeugin durfte man zudem einiges aus deren Blindenwelt erfahren was ich äußerst interessant fand. Ich war mir zudem bis zum Ende nicht sicher wer denn nun wirklich der Augensammler ist, obwohl rückblickend doch einige Hinweise vorhanden waren. Das war ein richtig guter Thriller den ich gerne weiterempfehle.

20.07.2012 17:30:19
roché

Super Buch:).
Bis zum Schluss wusste ich nicht wer der Augensammler ist. Endlich mal wieder ein Buch das man nicht sofort durchschaut. Mit eiem Üerraschendem Ende.Was ich nur nicht üanz verstande habe warum die Seitenzahlen Rückwärts gezählt wurden...Aufjedenfall unheimlich spannend und lesenswert!

11.07.2012 20:49:57
purr

Das war mein erster Fitzek und ich war echt übberascht. Positiv wie negativ. Positv da ich wirklich von diesem Buch gefesselt war (nicht von Anfang an, aber dann so ab der Mitte, das mit der verwesenden Frau...) und das passiert bei mir nicht oft, vielleicht weil ich einfach schon so viele verschiedene Thriller und Krimis gelesen habe.
Negativ ist mir aufgefallen, das der Auto manchmal Spezialausdrücke verwendet. Da braucht man doch glatt beim lesen noch ein Lexikon ;)! Nein, ohne Spass, das war echt nervig...
Eins noch zum Schluss, mich haben am Schluss jedes einzelnen Kapitels diese großen Spannungsmacher genervt, 1 oder 2mal oke, von mir aus auch drei mal, aber doch nicht 84mal!!!
Trotzdem ein gutes Buch und trotz der kleinen Mängel lesenswert

25.06.2012 18:27:33
Sarah_Ch

Klasse Buch, typisch Sebastian Fitzek. Er schafft es, dass ich am Anfang immer völlig verwirrt bin und am Ende total begeistert.

"Der Augensammler" ist super spannend und hat am Schluss eine Auflösung, die man nicht erwartet hätte.

Ich bin nur nicht unbedingt ein Fan von diesem ganzen übernatürlichen Zeugs, von wegen in die Vergangenheit und die Zukunft schauen. Da hätte ich mir vielleicht eine plausiblere Erklärung gewünscht.

Aber sonst - ich bin begeistert. Auf jeden Fall lesenwert.

18.03.2012 16:45:50
Corinna Pehla

Der Augensammler geht in Berlin um. Er verschleppt Dein Kind, ermordet Deine Frau und spielt mit Dir verstecken. Nur solltest Du das Spiel verlieren, verlierst Du auch Dein Kind.
Der Countdown läuft...
gegen Dich.

Was für den Journalist Alexander Zorbach zunächst nur sein Job ist, nämlich über den gesuchten Augensammler zu schreiben, wird nach dem letzten Mordfall sehr persönlich. Denn auf einmal steht nicht jemand unbekanntes im Licht der Ermittlungen, ab jetzt deutet alles darauf, dass Alexander der Augensammler ist.
Nun ist er nicht nur auf der Flucht vor der Polizei, sondern auch auf der Suche nach dem Kind... und der Countdown läuft.


Was mir bei diesem Buch sofort ins Auge gestochen ist war, dass hier die Seitenzahlen rückwärts gezählt werden. Warum dies so ist, erfährt man am Ende und natürlich denkt man als Leserin die ganze Zeit darüber nach was dann passieren wird und welcher Sinn dahinter steckt.

Der Fall insgesamt ist wieder extrem spannend. Man kennt das ja bereits bei den Büchern von Sebastian Fitzek, aber der „Augensammler“ hat richtig Spaß gemacht, durch die vielen Cliffhanger, die man nach jedem Kapitel hat. Meiner Meinung nach blieb die Spannung ununterbrochen bestehen. Und natürlich wollte und musste ich dann immer wieder zum Buch greifen.

Nun freue ich mich schon auf „Der Augenjäger“. Dies ist der zweite Teil und ich muss ihn nun unbedingt lesen.

14.03.2012 17:17:37
Summerherekid

Wieder mal ein typischer Fitzek: Spannend, schnell, mysteriös und gruselig. Als Fitzek-Jünger verschlingt man natürlich jedes Werk, und es hat mir auch diesmal einige sehr vergnügliche Lesestunden eingebracht.

Warum ich trotz allem nicht zu 100% begeisert bin?

Der Augensammler scheint nicht so durchdacht wie frühere Werke. Vieles wirkt auf den Effekt hingeschrieben, macht aber im gesamten Erzählgerüst nicht so viel Sinn. Die Auflösung der vielen Rätsel wirkt nicht so überzeugend wie in früheren Romanen, zumal Fitzek diesmal wirklich übernatürliche Fähigkeiten einbaut, ohne sie - wie sonst - zu "erklären".

Das Ende wiederum war für mich teilweise voraussehbar - sowohl, was die Identität des Augensammlers angeht als auch die Art und Weise wie Zorbach noch involviert wird. (Schwierig nicht zu spoilern)

Auch von der Seiten-Rückwärtszählung hätte ich mir etwas mehr erwartet. Und geradezu ärgerlich fand ich die Angewohnheit Mega-Cliffhanger aufzubauen und dann im nächsten Kapitel, quasi im Vorbeigehen, als harmlose Begebenheit aufzulösen.

Trotz allem: Spannend war's und natürlich steht hier bereits der nächste Fitzek. Heut abend werd ich wohl mit dem Augenjäger beginnen.

22.02.2012 20:01:30
Nikki

das buch ist SUPER. man wird gefesselt und kommt nicht mehr davon los. Man kann das Ultimatum ticken hören bis zum wahrhaft überraschenden Ende. man fühlt die spannung, den druck der auf zorbach lastet und die angst der Kinder. man will die fehler der Personen verändern muss jedoch tatenlos zusehen, wie zorbach blind den spuren des augensammlers folgt.

15.02.2012 16:32:33
Marie

Am Anfang war ich enttäuscht über das Buch von Fitzek. Doch gegen Ende fand ich es immer besser. Es gab noch einmal eine Überraschung, mit der ich nicht gerechnet hätte.

Mehr Einblick in die Gedanken des Augensammlers hätte ich mir aber ebenfalls gewünscht, denn das ist doch das Interessante.

Unlogisch fand ich zudem die Gedankengänge des Augensammlers(u.a. den Liebestest). Dort sagt er, dass die Väter ihre Kinder suchen sollen, um eben diesen Test zu bestehen. Doch in diesem Buch suchte Zorbach die Kinder und nicht der Vater selbst, was mehr Sinn ergeben hätte meiner Meinung nach.

Trotzdem gelungen!

14.02.2012 08:25:14
Mrs. Kitty

Das war mein erster Fietzek und ich bin sehr enttäuscht. Dem KC-Rezessionisten stimme ich voll & ganz zu - und ich gehe sogar noch ein Stück weiter: Das schlimmste für mich an diesem Buch war die übertrieben fiktive Handlung an sich. So ein Schwachsinn, vor allem am Ende, als die Visionen der blinden Alina "aufgeklärt" werden. Bei dem Titel "Der Augensammler" erwartete ich mir doch ein bißchen mehr in die Abgründe der Psychopathenseele blicken zu dürfen - es fehlte mir persönlich auch an Spannung. War schon teilweise da, aber nicht an den Stellen, an denen es Sinnvoll gewesen wäre.

Schade.

13.01.2012 10:09:47
Sacomo

Der Augensammler.

Wunderbar !
Interessant wie alle Darsteller beschrieben wurden.
Zuerst war ich bissel skeptisch als SIE auftauchte. Aber irgendwie wurde gerade mit ihr alles sehr interessant.
Ich fand das Buch spannend und malwieder sehr gut lesbar.
Ausserdem finde ich es sehr schön das ein Deutscher Autor so gute Thriller schreiben kann. Und das diese auch in Deutschland bzw. Berlin spielen.
Ich war zwar selbst noch nie in Berlin, aber man hat eine Vorstellung vom allem.
Sehr empfehlenswert

11.01.2012 20:05:30
kleines grünes etwas

Nachdem ich von der Phantasy zum Krimi abgerückt bin, hielt ich in einem Buchladen auf der Klassenfahrt plötzlich den "Augensammler" in den Händen. Er hat mich sofort gefesselt, hab´ Seite um Seite verschlungen und war innerhalb eines halben Tages fertig. Ein bisschen stört mich der große Sprung des Countdowns, aber im Insgesamten fiebert man dem Ende so sehr entgegen, dass man sich auf GAR nichts mehr konzentrieren kann... War mein erster Psychothriller, mein erster Fitzek, aber sicher nicht der letzte ;)
Hoch lebe der Krimi!!!

02.01.2012 01:17:25
marek syncerz

ich bin zwar noch nicht durch aber nach den ersten 100 seiten wollte ich nicht aufhören ich hab zu weihnachten der selen brecher und der augensammler bekommen die spannung ist luftraubend mein fazit :ich finde die bücher von sebastian fitzek klasse ich hoffe das der selen brecher genauso spannend wird der augensammler war mein erster psychothriller und ganz bestimmt nicht mein letzter sein

31.12.2011 17:38:23
lisa

Der Augensammler ist wieder mal ein spannendes Buch von Sebastian Fitzek.

Ich hatte dieses Buch in wenigen Tagen durch, weil ich es nicht aus der Hand legen konnte. Da es mich richtig gefesselt hat.

Bis zum Ende wusste ich nicht wer der Täter war und war überrascht.


Kann es nur empfehlen, so wie ich auch die anderen Bücher von ihm empfehlen kann.

23.12.2011 18:36:01
Fabi

Der Augensammler gehört definitiv zu meinen Lieblingsbüchern!! So etwas spannendes und unberechenbares habe ich selten gelesen ! Das Ende ist so vollkommen anders als erwartet, es bleibt durchgehend spannend und man weiß einfach nie, was als nächstes passiert.
Fitzek ist der aller aller aller Beste !

19.12.2011 21:58:50
Tafkadasom

Eigentlich müsste ich nach AnnaM. nichts mehr hinzufügen, denn ich teile ihre Meinung absolut und ohne Bedingungen.
Es ist raffiniert, fesselnd und man hat nie wirklich das Gefühl, dass man weiß, was als nächstes passiert.
Der Anfang hatte mich zuerst etwas skeptisch gemacht, aber der Rest hat es mehr als wieder gut gemacht.

Ausnahmslos zu empfehlen.

01.11.2011 15:00:15
AnnaM.

Ich fande das Buch richtig klasse. Konnte es gar nicht mehr weglegen, da es einen total gefesselt hat. Ich mag auch, dass er nicht so blutrünstig schreibt, sondern es auch etwas mit "Niveau" ( kann man hier eig nicht sagen) ist..wenn ich mir einige Ammi Krimis durchlese, geht es meistens nur ums abschlachten und um Blut! Im großen und ganzem, würde ich jedem dieses Buch empfehlen, da er auch sehr raffiniert schreibt und man bis zum End gefesselt wird und nicht weiß, wer der Täter ist. ;)
_

alle Bücher von Fitzek sind zu empfehlen... Fesselnd ist auch "Das Kind" !

so, dann hoffentlich viel Spaß beim Lesen ;)

17.10.2011 16:45:03
Esad

Nachdem ich "Therapie" und dann "Splitter" gelesen hatte, deklarierte ich mich als Fan von Sebastian Fitzek. Ich liebe seine spannende Art zu schreiben und die kurzen Kapitel, die mir wie ein Film vorkommen. Seine Bücher liest man nicht mit einem Tee am Lesetisch, sondern mit einer ordentlichen Tüte Popcorn! Beim "Augensammler" war ich vergleichsweise enttäuscht. Persönlich hatte ich das Gefühl, dass er sich viel mehr darauf konzentriert hatte dem Leser die Schwierigkeiten blinder Personen zu schildern, als auf den gekonnten Spannungsbogen, der ein wichtiges Element eines Thrillers ist. Der edle Hintergedanke Fitzeks, Empathie für blinde Menschen zu wecken und gleichzeitig eine spannende Geschichte zu liefern, ist nicht aufgegangen. Daher bin ich auch seinem neuen Buch gegenüber skeptisch und werde bei Gelegenheit auf seine älteren Bücher zurückgreifen. Waren "Therapie" und "Splitter" auf einer Skala von eins bis zehn eine glatte dreizehn, ist der "Augensammler" eine sieben.

12.10.2011 18:01:38
subechto

Bei der KC 100% unterschreib!

Ich habe den Augensammler nach ca. 100 Seiten abgebrochen, wie damals schon den
Seelenbrecher. Bei Splitter hatte ich mich noch irgendwie bis zum Ende
durchgequält, aber beim nächsten Mal werde ich definitiv aussetzen... so ein
Quatsch:
Ich-Erzähler mag ich ohnehin nicht und Alexander Zorbach, dieses Arbeitstier,
ist mir so etwas von unsympathisch... ist doch klar wie Kloßbrühe, dass es den
zum Schluss auch erwischt, bzw. seine Frau und seinen Sohn :-(
Und dann diese blinde Eso-Tante: hier dreht der Psycho in Fitzek voll ab... nein
danke!
Last but not least kann sich jeder den Täter an einer Hand abzählen -will ich
hier natürlich nicht verraten-, wenn man schon mal einen Fitzek gelesen hat.

Ganz klar Altpapier !!!

29.09.2011 21:13:06
nodle

super! Mega Hammer Toll!!! Klasse! Toller Fitzek! man kommt nicht mehr los wenn man erst einmal angefangen hat!!! Das beste ist der Schluss!! Hinweis: man liest das Buch ganz normal von links nach rechts =) ja, jetzt weiss ich nicht mehr was ich schreiben soll... also das Buch ist wärmstens zu empfehlen!!!

29.09.2011 10:54:11
Berlin-Krimi

Der Augensammler ist ein hard-boiled Krimi.

Amüsant! Und der im Covertext als "Psycho-Thriller" bezeichnete Stoff liest sich schnell weg. Kurze Kapitel, ein Cliffhanger nach dem nächsten. Ständig wechselnde Verdächtige - und zwar so klug gemacht, dass der Leser den Focus selbständig auf die neuen Verdächtigen richten kann und nicht, wie ich manchmal eher bremsend finde, in der Form von "Kommissariats-Grübeleien".

Um den Kommissar Stoya geht es ohnehin nicht, sondern um den Fotoreporter Zorbach.

Generell: Was ich dem Sprachlichen bei einem hard-boiled Krimi jetzt nicht so abgewinnen kann, das gewinne ich dem super Plot ab. Respekt! Rasant und stimmig führt Fitzek den Leser durch alle Wendungen des intelligenten Plots. Ok, und dabei habe ich _nicht_ auf die Zeitangaben über den Kapiteln geachtet. Vielleicht stört da etwas, tja, keine Ahnung. Und: Tobias wird gerufen - ist doch super gemacht, dass man nicht weiß, ob von X oder von Y. Dass Tobias zu dem Zeitpunkt schon unter Wasser sein soll, wissen nur die, die die Zeitangaben über den Kapiteln akribisch gelesen haben. Ich hab mich ergötzt an der Rätselwendung, dass man eben nicht weiß, wer jetzt näher dran ist am Opfer...

Nur am Ende wird der Leser geradezu in "gefühlter Babysprache" noch aufgeklärt, was der Böse wann und wie gemacht hat. Schade. So doof sind wir Leser eigentlich nicht, dass wir das nicht auch in weniger belehrend wirkenden, kürzeren und - wie sonst üblichen - Andeutungen hätten nachvollziehen können.

Es gibt eine schöne Webseite mit Bonusmaterial dazu: http://sebastianfitzek.de/?artikel=114

So, meine Wertung: 90. Tendenz steigend...

Es gibt ja auch einen zweiten Band zum Buch, der Augenjäger. Den werde ich auch noch lesen.

25.09.2011 13:24:47
wuschelpuu

Ich fand das Buch sehr spannend, zudem das auch meine erste Lektüre von Sebastian Fitzek war :)
Am besten gestaltet fand ich den Ablauf des Ultimatums. Klar habe ich mich gewundert, warum zwischendrin 30 Stunden einfach übersprungen wurden, aber nachdem ich weitergelesen hatte, war ich wie gefesselt und konnte das Buch nicht aus der Hand legen.
Überrascht, welches Ende das Buch hat, las ich mir die Leseprobe durch und wusste, meine Fitzek-Zeit ist noch nciht vorbei!
Ich werde mir auf jeden Fall noch weitere Bücher von diesem Wahnsinns-Autor zulegen, denn ich liebe es, in die Welt des Krimis einzutauchen.

17.09.2011 11:36:56
iziblizi

Ein Lob an Sebastian Fitzek!

Ich habe gerade erst ein super spannendes Buch gelesen. Die Chirurgin von Tess Gerritsen. Ich lese gerne Bücher von amerikanischen Schriftstellern.
Meine Schwester lieh mir das Buch (der Augesammler) aus. Der Anfang verwunderte mich erst. Man konnte sich jedoch schnell reinlesen. Ich fand das Buch insgensamt sehr sehr gut. Ich werde mich jetzt ganz schnell nach weiteren Büchern von Sebastian F. umsehen und hoffen das die Spannung in seinen anderen Werken so weiter gegeben wird.
Ganz besonders schön fand ich die Danksagung. Sehr humorvoll. Genau mein Stil.

Weiter so Sebastian F.
Dann brauche ich nicht mehr nur nach guten amerikanischen Autoren suchen. ;)

04.09.2011 12:38:06
Toyota

Ein super spannendes Buch, das vielmehr mal wieder beweist wie krank manche Menschen sind und zu was diese dann fähig sind bzw. welche Beweggründe sie haben solche Taten auszuführen. Was mich an diesem Buch - wie auch an vielen anderen Krimis, die ich bis jetzt gelesen habe - immer wieder fasziniert ist die Ideenvielfalt der dargestellten Geschichten und, das am Ende nichts mehr so ist, wie es am Anfang war.

25.08.2011 12:44:10
Katinka

Habe das Buch ziemlich schnell durch gelesen. Die Handlung fesselt schon. Jedoch fand ich es zum Teil sehr unrealistisch und völlig aus der Luft gegriffen. Da es mein erstes Buch von Fitzek war, was ich gelesen hatte, habe ich zu den anderen Büchern keinen Vergleich. Aber in Bezug auf "den Augensammler" habe ich schon wesentlich bessere Bücher gelesen.

18.08.2011 21:14:45
K.K.

Durch Zufall meine estes "Fitzek" Buck. Im Urlaub von einer Buchhändlerin empfohlen bekommen als ich nach "was spannendem aber nicht zu blutrünstigem" gefragt hatte. Ich hatte das Buch Freitag vormittas gekauft, mir dann sofort in einem Strandkorb reingezogen und am Samstagnachmittag war ich damit durch. Ich kam nicht los. Total klasse, habe mir jetzt alle Bücher bekauft und heute in einem die "Die Therapie" reingezogen. Das Ende vom Augensammler fand ich allerdings sehr enttäuschend, das war das Einzige was mich etwas gestört hat, man fiebert hunterte von Seiten dem Ende zu und dann sowas, fand ich persönlich etwas schade bzw. rätselhaft für mich, vielleicht hab ich auch nur was nicht kappiert - aber wenn ich die Rezessionen so lese, ging es wohl anderen auch so. Ich würde es aber totzdem weiterempfehelen, war eine schöne Urlaubslektüre.

10.08.2011 21:27:39
Pamela M.

Ich habe gerad in wenigen Tagen den Augensammler gelesen, fand das Buch insgesamt wirklich klasse - auch wenn mir der Aufbau anfangs nicht ganz logisch erschien.

Nichts desto trotz verfügte das Buch über soviel Spannung mit am Ball zu halten -auch wenn andere Werke Fitzek\'s dies z.T. noch besser machen.

Schade fand ich das Ende -dort blieben viele Fragen offen und ich war enttäuscht, dass es so endete nachdem ich diese Wendung in Richtung Zorbachs Sohn bereits erwartet hatte.

Für mich schreit das nach einer Fortsetzung, die es wahrscheinlich nie geben wird...leider!

10.08.2011 18:47:27
Lina

Ich habe mich nach langem Suchen in der Buchhandlung für dieses Buch entschieden. Ich war vorher etwas skeptisch, weil ich schon viele Enttäuschungen beim Bücherkauf hinter mir habe. Doch dieses Buch ist der Wahnsinn. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Vorallem lag das an der Spannung, die vom Autor erzeugt wurde. Ich kann dieses Buch mit gutem Gewissen wirklich weiterempfehlen.

30.07.2011 15:51:24
Bastian

Ich will vorerst mal klären, dass jeder dem anderen seine Meinung lassen sollte. Können wir nicht froh sein, dass wir nicht alle dasselbe Empfinden habe? Ich glaube schon. Und schließlich sind wir hier um es unentschlossenen Käufern vielleicht zu vereinfachen sich zu entscheiden, anstatt darüber zu diskutieren wer das Buch gut und wer es schlecht findet. Nun zum Augen"sammler"; teilweise habe ich das Buch ebenso verschlungen, der Schreibstil von Herrn Fitzek ist immer sehr erfrischend, er beschreibt alles genau nicht richtig, nicht zu langatmig, das lässt das Buch fließend an einem vorbei rauschen. Ich finde wohl auch z.B. den Seelenbrecher besser als dieses, jedoch hat der Augensammler mindestens genauso viel Spannung in sich als auch Abwechslung. Ein paar Fragen bleiben jedoch: (bitte nicht weiterlesen, falls man das Buch noch nicht gelesen hat) Tobias Traunstein hörte in seinem Gefängnis, relativ am Schluss, eine Stimme seinen Namen rufen, obwohl er eigentlich im Lift gefangen war und nicht im Schiff, dass das Sondereinsatzkommando stürmte, welches ebenso seinen Namen brüllte. Wer hat also seinen Namen gschrien? Denn als Alex in Grünau, dem Versteckt angelangt ist, war Tobias doch schon längst unter Wasser - als er es gehört hatte, war er jedoch noch nicht unter Wasser - irgendwie seltsam oder habe ich einfach nur etwas überlesen?! Na egal. Was mir auch noch auf der Zunge brennt: Wenn nicht Tobias (so wie Alina es vorhergesehen hatte) in dem Schiff war, wird der Augensammler dann Julian schlussendlich auf ein Schiff sperren?! In dieser Hinsicht war es mir doch etwas zu unaufgeklärt. Ansonsten: gutes, spannendes Buch aus Fitzek\'s Thrillerfabrik.

26.06.2011 21:36:52
HeJe

Ich bin mit relativ wenig Erwartung an dieses Buch heran gegangen. Und nun kann ich sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Das Werk ist wie alle Fitzeks etwas abgedreht, aber wirklich lesenswert. Es war spannend, fesselnd und regte zum Nachdenken an. Das Ende war wie üblich sehr schockend, aber so vorausschaubar sind alle Fitzeks. Also war mir schpn vornherein klar, dass am Ende eine Überraschung auf den Leser wartet. Das ist etwas, dass mich an allen Fitzeks stört. Dennoch gebe ich für dieses Buch 90 Grad.

06.06.2011 11:57:48
Lesevater

Auf Empfehlung meiner Tochter ( 17 Jahre alt) habe ich den "Augensammler" gelesen.
Mein Fazit:
Schön und spannend für Leser, die logische Lücken und sonstige Widersprüchlichkeiten mit Hilfe der eigenen Phantasie "über"lesen.
Also genau gut für Teenager und wohlwollende Fans.
Aber dennoch gilt (wie auch für Harry Potter):
Immer noch besser lesen als Bilder schauen; womöglich solche, die mit dazugehörenden Kommentaren auch noch den letzten Restdes "sapere aude" aus den
Gehirnen vertreiben.

04.06.2011 20:07:51
Lena

Ich habe bisher alle von ihm erschienenden Bücher. Auch die, in denen er Kurzgeschichten beigetragen hat. Mir gefällt vor allem der Schreibstil. Ich fand auch dieses Buch gut und warte auf das nächste.
Ich habe sehr viele Bücher von den unterschiedlichsten Autoren, aber in vielen fange ich Absätze zu überspringen, wenn sie mir langweilig erscheinen (Gebäudebeschreibungen u.ä. like King), bei ihm geht es mir nicht so...

22.05.2011 20:12:23
*NIKE

Also ich habe nun schon mehrere Bücher von Fitzek gelesen, war immer begeistert...und fand es auch immer gut das er am Ende alles aufgedeckt hat...nun bleiben mir in dem Buch vielen Fragen unbeantwortet. ( was ist mit Alina? Findet Alex seinen Sohn?)...Schade fand das Buch an sich sehr gut aber als ich die letzten Zeilen gelesen hab war ich echt sauer das es so ein Offenes Ende gab...Schade...

13.04.2011 14:57:29
melissa.huck

ich muss sagen, ich bin ebenfalls enttäuscht vom "augensammler". das buch verpricht viel, was es dann auch schwerer macht, das versprochene wirklich zu halten. außerdem verstehe ich die leser nicht, die sagen "Ich lese Bücher aus Spass am lesen und nicht, weil ich mich hinterher aufregen möchte, das dies oder jenes vielleicht nicht 100%-ig stimmig war". denn, wenn ein buch unlogisch ist, und rückblickend überhaupt keinen sinn macht, wie kann man dann spaß haben, es zu lesen ? geht es ihnen dann nur darum, IRGENDETWAS zu lesen ?
ich mag fitzek\'s bücher. aber "der augensammler" war nichts für mich. ich habe zu keiner zeit auch nur einen hauch spannung empfunden. und zugegeben, stimme ich dem Rezensent in all seinen aufzählungen zu. ich frage mich immernoch, was es mit alina auf sich hatte und wieso sie diese "gabe" hatte. fitzek löst gewöhlich solche phänomene am ende auf. meistens hat ähnliches eine einfache erklärung. beispielsweise ein trauma, oder eine geistige krankheit (siehe "die therapie" - was mir persönlich sehr gefallen hat, denn DA war spannung wirklich VORHANDEN.)

wie dem auch sei. geschmäcker sind verschieden und es lässt sich darüber nicht streiten.
mir hat das buch nicht gefallen.

20.03.2011 22:51:10
mascha

Ich bin enttäuscht, war wahnsinng gespannt auf das Buch und muss sagen, die Auflösung wirkte mir zu konstruiert und unlogisch.
Aber ein Autor muss wohl manchmal seinem Verlag nachliefern,auch wenn er gerade nicht so wirklich kann...
Hoffentlich wird das nächste Buch wieder ein Seelenbrecher!Denn Fitzek kann es doch besser!

22.02.2011 06:12:35
Mondberg

bevor ich alle Kommentare lese: Ich bin von diesem Buch enttäuscht und denke - wieder mal ein Schriftsteller, der für Quoten - oder Money schreibt.
Fitzek hatte mal Originalität - die ist vorbei - wie es scheint.
Das Buch ist konstruiert und letztlich unlogisch. Ich würde mir wünschen, dass er zu seiner Ursprünglichkeit zurück findet. Schade -

15.01.2011 14:24:21
Nina79

"Der Augensammler" war mein erstes Buch von Sebastian Fitzek, und ich habe es verschlungen! Danach habe ich alle seine Bücher gelesen, außer "Amokspiel" und "Der Seelenbrecher" (welche ich mir aber auch noch kaufen werde), und eins war spannender als das andere. "Der Augensammler" ist, meiner Meinung nach, sehr spannend & auch logisch aufgebaut. Man muss es ja nicht bis ins kleinste Detail auseinanderpflücken. Ich lese Bücher aus Spass am lesen und nicht, weil ich mich hinterher aufregen möchte, das dies oder jenes vielleicht nicht 100%-ig stimmig war. Und wenn es einem nicht gefällt, legt man es halt weg. Ich kann tatsächlich nicht sagen, welches seiner Bücher mir am besten gefallen hat, aber die Idee den Augensammler hinten anzufangen fand ich grossartig.

13.01.2011 13:11:38
Kom_Ombo

Das war mal wieder ein Buch von Fitzek ganz nach meinem Geschmack. Von Beginn an empfand ich es als leicht lesbar und konnte auch sofort einsteigen.

Das Ende ist gewöhnungsbedürftig, hat aber trotzdem seinen Reiz, da im Gesamten alles bereits mitgeteilt wird.

Ich muss sagen, es ist Fitzek gelungen, einen guten Thriller zu schreiben! Weiter so ...

06.01.2011 14:08:09
line

Ich fand dieses Buch sehr spannend, da ich auch schon einpaar Bücher von Fitzek gelesen habe, kann ich auch Vergleiche anstellen. Für mich war es neben Seelenbrecher, eins seiner besten Bücher.
Auch wenn ich nicht wirklich verstehe, warum der Hauprakteur am Ende selbst als schlechter Vater hingestellt wurde, ich finde er hat seinen Sohn doch sehr lieb und hat ein gutes Verhältniss zu ihm.

04.12.2010 17:56:29
Philis

Ich fand das Buch von der ersten Seite an sehr fesselnd. Auch fand ich es überhaupt nicht durchschaubar. So zur Mitte des Buches dachte ich, ich hätte jetzt alles durchschaut... aber Pustekuchen... alles war anders als ich dachte und wer nur der Augensammler ist, das hat mich dann schon schockiert... also ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen!!!

03.12.2010 08:00:24
rolandreis

Ein weiterer spannender Thriller von Fitzek, aber nicht sein Bester. So war es zum einen schon interresant das die Geschichte praktisch mit den Seitenzahlen herunterzählt, aber ich hätte doch sehr früh den richtigen Verdacht bzgl. des Täters. Das ist mir in den vorherigen Büchern von Fitzek nie passiert. Da konnte der Autor immer noch eine überraschende Wendung einbauen. In Summe aber solide und lesenswert.

02.12.2010 13:23:10
Stephanie

Dieser Fitzek-Thriller ging diesmal leider an mir vorbei, Schade.
Ich habe bis jetzt alle gelesen und natürlich sind Geschmäcker verschieden aber diesen fand ich einfach am langweiligsten. Viel zu vorhersehbar und auch der Spannungsaufbau war für mich einfach nicht da. Früher hab ich das jeweilige Buch nicht aus der Hand legen können, diesmal hab ich es sogar eine Woche nur rumliegen lassen.
Hoffentlich wir das nächste Buch wieder gewohnt spannungsgeladen und raffiniert im Aufbau!

22.11.2010 10:55:54
nicoletta

Sebastian Fitzeks Bücher haben mich bis jetzt immer fasziniert. Er schreibt sehr spannend. Nimmt man einmal das Buch zur Hand, kann man es nicht mehr zur Seite legen. Suchtfaktor garantiert. Ich freue mich schon auf neue werke meines Lieblingsautors. Bislang faszinierten mich besonders "der Seelenbrecher", "Splitter" und "der Augensammler". Die Schreibart von "Splitter" hat mich sehr fasziniert und gefesselt. Momentan lese ich "der Augensammler". Ich freue mich auf jede Seite die ich lesen kann. Sebastian Fitzek ist mein größtes Vorbild. Er ist ein Perfektionist und beherrscht es den Leser zu fesseln...

28.10.2010 15:38:55
Thierrys-Liebste

Abgesehen von Amokspiel fand ich bisher alle Bücher von Fitzek großartig, spannend, rätselhaft und verworren...
Auch der Augensammler hat mich nicht enttäuscht, die Idee die Kapitel, als Countdown rückwärts zu schreiben fand ich auch gelungen. Gegen Ende hatte ich einen Verdacht gegenüber des eigentlichen Täters, dies trübte jedoch meine Lesefreude keineswegs. Ebenso das rasante Ende und die Erläuterungen des Täters über seine Beweggründe, diese abscheulichen Verbrechen zu begehen, fand ich rund und stimmig. Krönender Abschluß war letztendlich doch für mich, ein Buch gelesen zu haben und am Ende festzustellen, wars das schon... ich will mehr.

28.10.2010 15:03:23
crazy_susi

Nachdem ich schon die vorherigen Fitzek-Thriller regelrecht verschlungen habe (bis auf Amoklauf, das habe ich eher so lala nebenher gelesen), war ich glücklich, als ich endlich dieses neue Buch als erste aus der Bibliothek bekam. Es war noch nicht einmal im Computer registriert, umso schneller stürzte ich mich darauf. Schon der ungewohnte Aufbau ließ mich grübeln und nachts nicht schlafen. Nachdem ich Kapitel für Kapitel las und auch nachts von Entführungen träumte, konnte ich sagen, dass es ein wriklich gutes Buch ist. Denn bei mir ist es bei Büchern so, ebenso auch bei Filmen, dass es erst richtig gut ist, wenn ich auch nach dem Lesen (oder Film schauen) noch darüber nachdenke und ich mich nicht sofort wieder entspannen und beruhigen kann. Mehrere Träume verfolgten mich, wo ich selbst überrascht war. Normalerweise bin ich einer von der harten Seite und nehme solche Fakten nicht mit ins Bett. Aber diesmal hat sich mein Hirn dermaßen damit beschäftigt, dass ich einfach nicht von diesem Buch loskam.
Durch die Sichtweise von verschiedenen Personen liest man automatisch weiter, weil man unbedingt wissen möchte, wie es bei der anderen Person weitergeht. Und so liest man immer weiter und ruckzuck ist man beim Prolog angekommen. Ich kann es nur jeden Fitzek- und Thrillerfan empfehlen. Das Ende kommt überraschend und plötzlich. =)

21.10.2010 10:41:06
bamberger

Sebastian Fitzek hat es wieder einmal geschafft ein Buch derart spannend und mysteriös zu schreiben, dass man regelrecht an das Buch gefesselt ist und es nicht mehr aus der Hand legen mag.
Witzigerweise hat der Autor sich auch bei dem Thriller „der Augensammler“ etwas für seine Leser einfallen lassen und die Seitenzahl, sowie Kapitel rückwärts nummeriert. Dies hat mich Anfangs ziemlich irritiert, da ich beim lesen die Angewohnheit habe, immer auf die Seitenzahl zu achten. Jedoch macht es im nachhinein Sinn, denn die Kapitel werden als Countdown aufgeführt und so steigert es die Spannung noch weiter, in dem der Leser das Gefühl bekommt, diesen Countdown hautnah mit zu erleben.
Die meiste Zeit kann man die Geschichte aus der Perspektive des Journalisten Alexander Zorbach lesen, der vom Schicksal arg gebeutelt ist und mit den Schatten der Vergangenheit kämpft.
Diese Kapitel sind in der Ich-Form geschrieben. Ab und an wechseln dann aber die Sichtweisen, so dass der Leser die Perspektive der blinden Alina oder auch des Ermittlerteams lesen kann.
Dies steigert, meiner Meinung nach, die Spannung noch mehr.
Bis zum Schluss ist dieser Psychothriller nervenzerreißend, spannend ohne Ende, maßlos direkt und absolut nichts für schwache Gemüter, aber DAS sollte man schon wissen, sowie man einen Roman von Fitzek aufschlägt!! Für mich absolut Daumen HOCH!

06.10.2010 19:36:09
Christl

Ich fand das Buch wieder sehr spannend geschrieben und unglaublich fesselnd.
Das Ende kommt für mich ein bisschen plötzlich und ist fast ein wenig verwirrend.
Ich habe schon einige Bücher von Herrn Fitzek gelesen und muss leider sagen, dass dieses für mich bis jetzt das schlechteste ist. Wobei man sagen muss dass es von mir ja trotzdem 75° bekommen hat ; )
Was ich noch allen Fans von ihm raten möchte:
Geht auf seine Vorlesungen. Einfach unglaublich. Ich war vor kurzem in Ingolstadt bei der Vorlesung zu "Der Augensammler" und ich muss sagen es war absolute Spitze. Auch wenn er nicht soviel über den Inhalt des Buches geredet hat, die Gedanken und Recherchen die er dazu gesammelt hat waren total interessant.
Hoffentlich kommt er mal wieder nach Ingolstadt. Ich wäre wieder da ; )

PS: Rießen großes Lob an Nina. Dein Kommentar ist einfach Wahnsinn. Ich hätte am liebsten jedes Wort abgeschrieben weil ich genau das selbe beim lesen gedacht habe.

04.10.2010 16:40:40
Angi

Es war mein erstes Buch von Fitzek und ich habe es in einem Zug und sehr gespannt durchgelesen. Allerdings muß ich zugeben, daß ich kein Thrillerfan bin, ich habe also sehr wenig Vergleichsmaterial.

Jetzt mit Abstand - 1 Woche nach Lesen des Buches - ist es immer noch ein Buch, welches ich sicherlich weiterempfehlen würde.

29.09.2010 13:41:16
tina

ich kenne alle bücher von fitzek und wie alles anderen habe ich auch dieses wieder verschlungen... es ist ein spannendes und fesselndes buch. vorallem auch wenn man berlin kennt und sich genau in die situationen und gegenden hineinversetzen kann. das buch zwingt einen richtog dazu, es mit einem mal durchzulesen... ich kanns nur emfehlen !

31.08.2010 16:33:49
Mona

Mein erstes Buch von S. Fitzek und mit Sicherheit auch mein letztes. Am interessantesten waren die Danksagungen am Ende. Insgesamt einfach zu vorhersehbar, ich habe die Seiten nach der Hälfte (als eigentlich schon klar war, wie der Hase läuft) nur noch überflogen, um es irgendwie zu Ende zu bringen (insgeheim hoffte ich vielleicht noch auf eine Überraschung, die leider ausblieb)...

28.08.2010 18:31:21
Pela

Gutes Buch! Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, ohne Inhalte zu verraten. Daher nur ein Tipp: Kaufen, lesen und nie wieder vergessen! Die Story raubt einem den Atem und es ist endlich mal ein Thriller, bei dem man nicht schon ab der Mitte das Ende ahnt. Und wer sich immer schon mal gefragt hat, wie denn so das Arbeiten in einer Redaktion sein mag: genau so isses!

26.08.2010 15:48:06
HelgaR

Wow, was für ein Buch, einfach umwerfend. Der Augensammler bringt die Mutter um, entführt das Kind und stellt dem Vater ein Ultimatum von 45 Stunden und 7 Minuten, um sein Kind zu finden, sonst wird es sterben. Die Stoppuhr, die den Countdown auslöst, liegt in der Hand der toten Mutter. Eine Wahnsinnsgeschichte.

Alexander Zorbach war Ermittler bei der Kriminalpolizei, hat aber vor sieben Jahren eine Kindesentführerin in Notwehr erschossen. Er ist aus dem Polizeidienst ausgeschieden und bekam den Posten eines Enthüllungsjournalisten, unter der Voraussetzung, dass er nach wie vor den Polizeifunk abhört. Vor drei Monaten hat die Mordserie des Augensammlers begonnen und nachdem Alex nach einer Polizeifunk-Durchsage sofort zum Tatort fährt, an dem wieder eine tote Mutter gefunden wurde und die Kinder verschwunden sind, ändert sich für Alex das komplette Leben, und der Countdown läuft.

Sein ehemaliger Kollege teilt ihm mit, dass es keine Durchsage gab, später wird dann noch seine Brieftasche am Tatort gefunden und somit rückt er in das Feld der Verdächtigen und wird von der Polizei gesucht. Seine Familie ist zerrüttet, er liebt seinen Sohn Julian über alles, ist aber von seiner Frau bereits seit einem halben Jahr getrennt. Er zieht sich daher auf sein Hausboot zurück, von dem niemand etwas weiß, als dort plötzlich Alina, eine blinde Physiotherapeutin, auftaucht und ihm erzählt, dass sie durch Körperberührung in die Vergangenheit sehen kann und gestern den Augensammler als Patienten hatte.

Eine hervorragend aufgebaute Story, die von der Seitenzahl und den Kapiteln her rückwärts geschrieben ist, am Ende aber ihre Begründung dafür hat. Eine tolle Idee und obwohl der Inhalt vorwärts geht, läuft die Zeit dieser Geschichte, eben 45 Stunden und 7 Minuten, systematisch ab. Sehr gut recherchiert und viel Information über Blindheit und Seebehinderung, die gut dosiert eingestreut ist, genauso wie der Humor, der auch nicht zu kurz kommt. Ein Psychothriller ganz besonderer Art, raffiniert und spannend, der einen von Anfang bis zum Ende gefangen hält. Sehr flüssig in kurzen Kapiteln mit vielen Cliffhangern geschrieben, sowie gut und detailliert gezeichnete Personen, die einem rasch vertraut werden. Erzählt wird großteils aus der Sicht von Alex, aber auch andere kommen zu Wort.

Die Suche nach dem Kind und dem Augensammler, die immer wieder in verschiedene Richtungen führt, läuft, und die Uhr tickt und das Ende ist dann einfach nur noch genial. Dieses Buch hat mich total begeistert, es gehört bereits jetzt zu meinem Buch des Jahres. Ich habe es in zwei Tagen ausgelesen und hoffe sehr, dass es weitere Bücher mit Alex und Alina geben wird.

16.08.2010 13:46:31
Nina

Sebastian Fitzek – Der Augensammler

Ein lauer Sommerabend. Ein gekühltes Getränk auf dem Tisch. Ein gemütlicher Sessel auf dem Balkon. Und den „Augensammler“ in den Händen.
Der Wunsch, den anstrengenden Tag mit einem schönen Buch ausklingen zu lassen.
Man beginnt zu lesen.
Ein Kapitel. Ein Weiteres. Und noch eins. Weil es so spannend ist? Noch nicht. Zuerst verwirrt dieser Thriller nach allen Regeln der Kunst. Und das nicht nur inhaltlich. Es beginnt mit dem Epilog – den mögen manche Leser vielleicht noch mit dem Prolog verwechseln, aber dann folgt „Das letzte Kapitel. Das Ende“ und man ist gefangen im Lesedschungel. Ein Blick auf den unteren Seitenrand verrät, dass die Nummerierung rückwärts erfolgt – zum Glück nicht die Schrift.
Hat man sich an dieses ungewöhnliche Muster gewöhnt, versucht man den Inhalt nachzuvollziehen. Die Ankündigung des Ich – Erzählers Alexander Zorbach, das „Protokoll des Grauens“ lieber schnell aus den Händen zu legen, da nur er diese blutige Geschichte kennt, weil es seine eigene ist – sein Schicksal, lässt schnell vermuten, dass hier ein Psychopath zu den Lesern spricht. Man glaubt den Täter bereits entlarvt zu haben und lehnt sich entspannt zurück.
Also doch noch die gewünschte Ruhe.
Zumindest scheint es so. Doch spätestens mit dem getürkten Polizeifunk und dem Auftreten der blinden Physiotherapeutin Alina Gregoriev, ist man wieder zurück im Lesedschungel – nur diesmal inhaltlich.
Man taucht förmlich als Figur in die Geschichte mit ein. Ist genau so ahnungslos und hilflos wie die beiden Protagonisten, die verzweifelt nach dem kleinen Tobias suchen. Eigentlich ist man sich als Leser sicher „Der Alex, der ist schon in Ordnung“. Vergessen sind die Sätze aus dem Epilog. Doch immer wieder werden kleine Häppchen präsentiert, die verwirren und Skepsis verbreiten. Hat der Alex vielleicht doch ein ernsthaftes Problem? Begeht die grauenvollen Taten in einem Wahn? Ist das überhaupt möglich? Auch seine blinde Partnerin wird immer mysteriöser. Versucht sie zu helfen und kann wirklich in die Vergangenheit gucken – so wie sie es angeblich bei dem Augensammler getan hat? Oder ist sie nur ein Produkt Alexanders Fantasie, wie es die Polizei vermutet?
Das psychopathische Grauen des Augensammlers schaukelt sich immer weiter hoch. Verstärkt wird dieser Effekt durch die verschiedenen Perspektiven, aus denen die einzelnen Kapitel erzählt werden. Als Leser ist man kurz vor einem leserlichen Herzinfarkt. Schließlich fühlt man sich ja bereits als Teil der Geschichte.
Auf den letzten zehn Seiten geschieht dann das Unfassbare: nach der so herbeigesehnten Erleichterung, nimmt dieser Thriller eine so dramatische Wende, dass man dieses Buch und die letzten Kapitel förmlich verschlingt.
Trotzdem bleibt noch eine Frage offen – und das bis zum Schluss: wer ist denn nun der Augensammler?
Eins kann ich guten Gewissens verraten: damit rechnen Sie nie!
Das Buch ist zu Ende. Der Puls rast. Die Augen sind schockgeweitet. Man legt das Buch langsam auf den Tisch. Im Hintergrund registriert man ein paar Vögel. Vorbei mit der Entspannung.
Die Nacht ist zu Ende. Ein neuer Tag beginnt -
auch für den Augensammler.
Von Nina K.

07.08.2010 14:17:23
Paddy

.ich habe gekaut... (siehe Rezension-Ende)... und wie ich gekaut habe... Es ist ein langweilig, unlogischer absolut ungläubwürdiger Thriller, der einen lediglich die Zeit stiehlt... Schade, Herr Fitzek. Ich habe schon bessere Bücher von Ihnen gelesen.. der Augensammler ist einfach nur eine Zumutung und man muß schon sehr streng zu sich selbst sein, um es nicht vor Ende im Bücherregal verrotten zu lassen... ganz hinten, wo der Staub es unsichtbar macht.

05.08.2010 08:46:52
Henriette

Alexander Zorbach, ehemaliger Polizist, arbeitet seit vier Jahren als Journalist mit dem Schwerpunkt Verbrechen. Er hat noch immer Kontakte zu ehemaligen Kollegen. Seit einiger Zeit hat er sich mit dem Augensammler beschäftigt. Dieser entführt Kinder, ermordet die Mutter und gibt dem Vater ein Ultimatum, um sein Kind zu finden.
Und dann schlägt der Augensammler eines Tages wieder zu. Er entführt Zwillinge, ermordet die Mutter, die Zorbach gut kennt, und lässt dem Vater für die Suche 45 Stunden, ansonsten sterben die Kinder.
Alex erscheint am Tatort, obwohl noch keiner von den Ereignissen wissen kann. Nun beginnt die Zeit zu laufen, nicht nur für die Kinder, sondern auch für Zorbach, denn er wird immer weiter in den Fall hineingezogen.

Ich war zu Beginn leicht erbost, als ich das Buch ausgepackt hatte, denn die Seiten sowie die Kapitel waren verkehrt durchnummeriert. Eigentlich wollte ich das Buch schon zurückbringen, bis ich feststellte, dass die Nummerierung beabsichtigt war. Am Ende der Story war mir auch klar, dass diese Umkehr der Nummerierung nicht nur ein Werbegag ist, sondern auch mit der Handlung logisch parallel ging.

Mit Neugier und voller Vorfreude begann ich mit dem Lesen und wurde nicht enttäuscht. Die Spannung baute sich schon sehr früh auf. Und der Schreibstil war gut, fesselnd, leicht verständlich.

Die Entwicklung der Story ist gut nachvollziehbar, wie schon erwähnt sehr spannend und nicht ganz vorhersehbar. Die Kapitel werden aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben, z.B. dem entführten Jungen, Alexander Zorbach, dem ermittelnden Polizisten. Das hat Sebastian Fitzek sehr gut gelöst, ohne zu verwirren.

Sehr angetan war ich von der Recherche über die blinden Mitmenschen. Dazu gut gefallen hat mir die Danksagung. Herr Fitzek hat hier in seiner Story mitgeholfen, Missverständnisse über Blinde auszuräumen. Ebenso hat er in seiner Danksagung erklärt, warum er auf die Idee mit dem Augensammler gekommen ist. Das war sehr interessant.


Fazit: Für dieses spannende und packende Werk vergebe ich fünf von fünf Sternen. Dieses Buch ist sehr zu empfehlen, allerdings nicht für schwächere Nerven gedacht, die Schwierigkeiten haben, wenn Kinder in diese grausame Handlung mit einbezogen sind.

03.08.2010 15:37:04
tedesca

Für meinen Geschmack war die Geschichte viel zu umständlich konstruiert, und obwohl sie bis zum Schluss für mich grundsätzlich spannend war, hatte sie vor allem in der zweiten Hälfte etliche Längen, die das Zuhören fast schon mühsam machten. Die Figuren sind relativ platt, ganz gut beschrieben war anfangs die Situation des Eingesperrtseins, aber hier bleibt die Glaubwürdigkeit bald auf der Strecke. Die unzähligen Cliffhanger schaffen künstlich Spannung, nützen sich aber relativ schnell ab und verlieren somit ihren Effekt. Was mir wirklich fehlte, war das gruselige Gefühl, das ich mir von so einem hochgelobten Psycho-Thriller erwarte, das Herzklopfen, die Gänsehaut. Diese blieb vollständig aus, eher schlich sich noch ein Gähnen zwischendurch ein.
Mein Fazit: ein durchschnittlicher Thriller, nicht unspannend, aber auch kein Muss, es gibt bessere!

Ein großes Lob an Simon Jäger, der das Hörbuch (gekürzt auf CD, ungekürzt bei audible.de) wirklich grandios liest!

29.07.2010 16:14:11
Thomas

Ein starker Thriller. Wer nach 40 oder 100 Seiten aufhört, richtig zu lesen, wie die Kritiker oben, hat etwas verpasst oder war vielleicht der Handlung geistig nicht gewachsen? Der Plot ist gut, auch alle offenen Fragen werden kurz vor Schluss beantwortet. Ein Buch, indem es sich sogar lohnt, die Danksagungen sorgfältig zu lesen. Spannung pur, 90 Grad!

15.07.2010 14:22:20
vargas

Ich habe bis jetzt alle Bücher von Fitzek gelesen, wobei sein erstes "Die Therapie" sicherlich das beste und "Das Kind" das langweiligste war.
"Der Augensammler" hat mich allerdings nach 30-40 Seiten so zu nerven begonnen, dass ich teilweise nur mehr schnell drübergelesen habe, um das Buch halt irgendwie zu Ende zu bringen.

Fitzek hat jetzt in ca. 3 1/2 Jahren 6 Bücher rausgebracht und das ist mMn zuviel - er sollte sich mal Zeit nehmen und sich ein bisschen was neues einfallen lassen und seine Stereotypen aufbrechen, weil sonst wirds (bzw ist es schon) langweilig.

10.07.2010 14:01:54
subechto

Bei der KC 100% unterschreib!
Ich habe den Augensammler nach ca. 100 Seiten abgebrochen, wie damals schon den Seelenbrecher. Bei Splitter hatte ich mich noch irgendwie bis zum Ende durchgequält, aber beim nächsten Mal werde ich definitiv aussetzen... so ein Quatsch:
Ich-Erzähler mag ich ohnehin nicht und Alexander Zorbach, dieses Arbeitstier, ist mir so etwas von unsympathisch... :-(
Und dann diese blinde Eso-Tante: hier dreht der Psycho in Fitzek voll ab... nein danke!
Last but not least kann sich jeder den Täter an einer Hand abzählen -wer es ist, will ich hier natürlich nicht verraten-, wenn man schon mal einen Fitzek gelesen hat.
>>> Altpapier !!!

04.07.2010 13:55:20
Mariahsjack

Ich bin wieder einmal begeistert gewesen von Sebastian Fitzeks schreibstil. Ein echt Flüssiger Pageturner und das ganze auch noch rückwärts. Oder doch vorwärts? Na wie man es nimmt, ist es voller Spannung, tollen Charakteren und grausamen Elementen. Sicher ist das eine oder andere schon etwas übertrieben, vorhersehbar oder unlogisch, aber gerade das macht ja vielleicht manchmal auch eine Geschichte aus. Ich denke vielmehr kommt es darauf an, sich die Botschaft dieses Buches (wenn es denn eine sein sollte) mal zu verinnerlichen. Ich denke das es viele Kinder gibt, die sich so fühlen. Für mich gibt es 90° für Spannung, tolle Charaktere und eine zeitlose, zum nachdenkende Botschaft

29.06.2010 12:35:23
Janko

Sebastian Fitzek – Der Augensammler

Die Story ist durchaus spannend und flüssig geschrieben, wirkt aber leider oft arg konstruiert. „Der Augensammler“ bietet dieses mal auch erstaunlich wenig eigene Ideen, wie ich meine. Der Plot kommt einem eher vor, wie eine bunte Mischung aus Tatort, den „Saw“-Filmen und „The Cell“. Leider knüpfen dabei auch so einige „Zufälle“ und Ungereimtheiten aneinander, die das Ganze im Endeffekt recht vorhersehbar erscheinen lässt. Wer über diese teilweise recht realitätsfremden Aspekte hinwegsehen kann, wird hier zwar sicherlich gut unterhalten, aber wenn die Gesamtkonstruktion doch im Endeffekt stark zu wünschen übrig lässt, trübt dies das Leservergnügen doch leider um so einige Nuancen. Man kann nur hoffen, dass Herr Fitzek für seinen nächsten Roman ein größeres Zeitfenster zur Verfügung gestellt bekommt, denn gute Ansätze bietet „Der Augensammler“ zu Hauf.
Meine Wertung: 75°

27.06.2010 21:56:54
icebox

Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken. Er spielt es mit deinen Kindern. Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden. Doch deine Suche wird ewig dauern……

Lang erwartet, heiß ersehnt..nun ist er endlich da : Der neue Psychothriller von Sebastian Fitzek. “ Es sind die Phantasten, die die Welt verändern und nicht die Erbsenzähler“ lautet die Erinnerung am Anfang des Buches. Sebastian Fitzek beweist mit Thriller Nummer sechs, dass er einer der ganz großen Phantasten des Deutschen Psychothrillers ist ! Und am Ende des Buches, wird er auch die Sichtweisen etlicher Leser verändert haben….

Ein Kinderspiel wird zum Alptraum und wieder einmal jagt der Bestseller Autor seine Leser in atemberaubender Geschwindigkeit von Kapitel zu Kapitel und das ganze ……. Rückwärts. Das Buch beginnt auf Seite 440 im letzten Kapitel und Endet mit dem Anfang….der eigentlich das Ende ist. Klingt verrückt ? Nein !

Die Protagonisten Alexander Zorbach, Journalist und die blinde Physiotherapeutin Alina , nehmen die Nerven des Lesers Huckepack und rasen durch einen Alptraum, der ganz harmlos beginnt….“ wir haben Verstecken gespielt…und jetzt….“ …Wird es ihnen gelingen die Kinder vor Ablauf eines Ultimatums zu finden? Werden sie den Augensammler aufhalten können? All diese Fragen jagen den Leser quer durch Berlin und ermöglichen es kaum, das Buch aus der Hand zu legen. Garantierte Spannung, jede Menge Action und auch das Gänsehautgruselekelgefühl kommt im Augensammler nicht zu kurz.

Und dann kommt das dicke Ende …. meinen Verdächtigen habe ich längst ausgemacht, verurteilt und weggesperrt ……. als plötzlich, kurz vor Schluß ….

Einige Seiten später klappe ich das Buch zu …. und denke nach…schüttele den Kopf und schmunzele in mich hinein. Er hat es wieder einmal geschafft. Sebastian Fitzek, der Lesersammler, hat die ganze Zeit nur Verstecken gespielt…..“Wir haben doch nur Verstecken gespielt“ und schlägt dem Leser die offensichtliche Logik wie mit einem Vorschlaghammer um die Ohren. Und ich frage mich “ War ich denn so blind?“ ….und fühle mich in diesem Moment fast genauso so blind wie Alina…..und Fitzek spielte das älteste Spiel der Welt…und fast ist es so…als könnte ich ihn hämisch lachen hören.

Fazit : Für mich nach „Die Therapie“ Fitzeks bestes Buch !

Der Augensammler - Die Lesung, sowie ein Interview mit Sebastian Fitzek, findet ihr auf meinem BücherBlog

www.elfboxbuecher.wordpress.com

DER Blog rund um\'s Buch !

07.06.2010 09:00:50
Bellexr

Schon seit Monaten werden in Berlin immer wieder Mütter ermordet und deren Kinder entführt. Dem Vater bleiben genau 45 Stunden und 7 Minuten Zeit, sein Kind wieder zu finden, was bisher noch nie gelungen ist. Immer findet man kurz nach Ablauf des Ultimatums das getötete Kind, dem das linke Auge fehlt. Die Arbeit der Kripo Berlin war bisher erfolglos. Der ehemalige Polizeibeamter und heutige Reporter Alexander Zorbach verfolgt die Taten des Augensammlers aufmerksam und berichtet regelmäßig darüber. An einem Dezembermorgen schlägt der Augensammler wieder zu und Zorbach ist als erster Reporter vor Ort. Als dann auch noch die blinde Therapeutin Alina Kontakt mit ihm aufnimmt, muss Zorbach bald feststellen, dass er stärker in den Fall eingebunden ist, als im lieb ist und der Countdown läuft erbarmungslos ab. Ein Wettlauf um das Leben der versteckten Kinder beginnt.

Sebastian Fitzek lässt in seinem neuesten Psychothriller nicht nur seinen Protagonisten Alexander Zorbach zu Wort kommen, sondern schildert die Story aus Sicht der verschiedenen Mitwirkenden. So erhält man nach und nach ein recht gutes Bild der einzelnen Hauptakteure sowie deren Sicht zu der Geschichte. Die Kapitel wie auch die Seitenzahlen sind in umgekehrter Reihenfolge aufgelistet und der Prolog wird von Alexander Zorbach sehr dramatisch erzählt, dies sorgt gleich von Anfang an dazu, dass eine gewisse Grundspannung herrscht. Der Thriller ist durchweg nachvollziehbar angelegt und überrascht auch des Öfteren mit einigen interessanten Szenen, die beim Lesen immer wieder ein ziemlich beklemmendes Gefühl hervorrufen.

Die Spannung hält durchweg an, allerdings ist schon sehr bald ersichtlich, wie der Psychothriller endet, da Sebastian Fitzek hier einfach zu offensichtliche Hinweise gibt. Dieses Wissen nimmt doch die Spannung etwas heraus, vor allem, da man sich immer wieder fragt, warum diese Hinweise seinem Protagonisten nicht schon längst aufgefallen sind. Manche Szenen fand ich auch einfach zu überzogen und realitätsfremd, gerade in Bezug auf die Person des Kommissars Scholle, die für den Verlauf der Geschichte so auch nicht relevant sind und durchaus realistischer hätten dargestellt werden können.

Die Figur der blinden Alina ist Sebastian Fitzek gut gelungen. So schildert er überzeugend ihr Leben als Blinde, räumt mit einigen Klischees auf und hat seinem Protagonisten eine selbstbewusste, mutige, sympathische junge Frau zur Seite gestellt. Die Gründe für das Handeln des Augesammlers werden während des Thrillers schon angedeutet und zum Schluss dann schlüssig geklärt, wobei das Ende hier auch wieder für eine Überraschung gut ist. Auch alle weiteren Mitwirkenden, allen voran natürlich die Figur des Alexander Zorbach, sind detailreich und stellenweise natürlich auch etwas undurchsichtig dargestellt.

Alles in allem ein rasant erzählter Thriller, der durch den früh zu erkennenden Ausgang der Geschichte etwas an Spannung einbüßt.

14.05.2010 23:45:10
Iwona Sewera

Auch ich bin gespannt auf das neue Buch von Sebastian Fitzek. Ich warte nach jedem seiner Super-Thriller ungeduldig auf seinen nächsten...

Allerdings finde ich den letzten Roman "Splitter" etwas zu langatmig. Zudem empfinde ich die Geschichte als sehr unrealistisch. Eher wie einen Alptraum.

Hoffentlich wird " Der Augensammler" so spannend wie die früheren Thriller...

24.02.2010 15:37:03
iPsycho

Ich freu mich schon total auf das buch, als ich erfahren hab das es ein neues gibt bin ich in meinen liebligsbuchladen gerannt und hab\'s gleich vorbestellt. das buch wird bestimmt so klasse wie die anderen und auch total spannend. generell kann ich Sebastian Fitzek als Autoren nur weiter empfehlen, bei seinen Büchern ströbt sich jedes einzelne Haar am Körper