Trigger

Erschienen: Januar 2009

Bibliographische Angaben

  • Köln: Random House Audio, 2009, Seiten: 6, Übersetzt: Wulf Dorn

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Wolfgang Weninger
Ein spannendes Debüt nach Maß

Buch-Rezension von Wolfgang Weninger Nov 2009

Vorschusslorbeeren der deutschen Krimischreiberelite finden sich zur Genüge auf den Umschlagseiten des Thriller-Erstlings von Wulf Dorn. Der Wilhelm-Heyne Verlag hat mit dem 430-Seiten Werk Trigger allerdings tatsächlich keinen Fehlgriff getan, denn dieser erstmalige Einblick in die Psychokiste des Autors ist über weite Strecken eine gelungene Schreibarbeit, die keinen internationalen Vergleich zu scheuen braucht.

 Ellen Roth arbeitet in einer privaten Anstalt für psychisch in Mitleidenschaft gezogene Menschen. Ihr gegenwärtiger Lebensabschnittspartner, der gerade unterwegs nach Australien ist, hat ihr nur eine kurze Notiz hinterlassen, die auf eine völlig verstörte Frau hinweist, die von der Notaufnahme kam und in einem Krankenzimmer untergebracht wurde. Die Frau ist völlig verwahrlost und offensichtlich schwer misshandelt worden. Ellen Roth findet kaum Zugang zu der Frau, außer einigen bruchstückhaften Äußerungen über den  "Schwarzen Mann", der sie alle holen werde.

Ellen Roth sucht Rat und Hilfe bei ihrem Kollegen Mark. Aber als dieser die Frau aufsuchen will, ist von dieser nichts mehr zu finden. Und auch in der Aufnahme des Psychiatrischen Krankenhauses ist nirgendwo ein Zugang vermerkt. Ist Ellen nur ein Opfer der Überarbeitung und des täglichen Umgangs mit schwer geschädigten Menschen geworden?

Aber Ellen weist solche Anschuldigungen vehement zurück. Sie beginnt ihre Nachforschungen und wird dabei immer wieder vom "Schwarzen Mann" kontaktiert, der sie mit Sicherheit verfolgt und beobachtet und sie auch körperlich angreift, ohne dass sie ihn erkennen kann. Der mörderische Stalker hinterlässt Spuren in ihrem Leben und in ihrer Wohnung und bald weiß Ellen nicht mehr, wie sie dem Grauen entkommen soll. Steckt dahinter ihr Freund oder ihr Kollege oder gibt es noch andere Menschen, die danach trachten, sie völlig verrückt zu machen, denn außer ihr nimmt niemand die Bedrohung war. Ist es Einbildung oder Wahrheit, womit Ellen konfrontiert wird?

Trigger überzeugt. Die Spannung setzt schon nach wenigen Seiten ein und sie hält fast bis zum Schlusspunkt, auch wenn sie gelegentlich abzuflachen droht, weil der Leser geneigt ist, ganz klar den Täter erkannt zu haben.  Doch alles was offensichtlich ist, wendet sich zum nächsten Grauen und damit zu einem neuen Rätsel. Dass die arme Frau Doktor dabei fast den Verstand verliert und reichlich oft den vermeintlich falschen Weg geht, kann man natürlich auch ihrem verwirrten Geist zuschreiben oder aber der komplex konstruierten Handlung, die sich nicht immer ganz plausibel liest.

Grundsätzlich sind in diesem Buch alle verdächtig. Und das mag daran liegen, dass Wulf Dorn die Menschen in diesem Buch nur äußerst knapp charakterisiert und kaum Information über deren Background einblendet, so dass sie dem Leser fremd bleiben und keinerlei Sympathiewerte aufkommen. Selbst die arme Frau Doktor Roth aus der Waldklinik, die bewusst ihre Paranoia auslebt, findet in ihrem Kampf gegen Wirklichkeit und Fiktion kaum die Möglichkeit dem Leser ans Herz zu wachsen. Dass darüber hinaus die Lösung haarsträubend konzipiert ist und für mich den schwächsten Teil der Geschichte  ausmacht, tut dem Spaß beim Lesen keinen Abbruch.

Wulf Dorns Trigger ist eine der besten Neuerscheinungen, die mir 2009 vor die Lesebrille gekommen ist. Die Ausdrucksweise ist über weite Strecken knapp und gleichzeitig reich an ebensolchen Dialogen, lediglich die (notwendigen) Rückblenden neigen ein wenig mehr zu blumigen Schilderungen, aber man erliegt nicht der Gefahr, etwas zu Überlesen. Mit diesem Debüt stellt sich ein interessanter neuer Autor vor, bei dem man auf Kommendes gespannt sein darf.

Trigger

Trigger

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Letzte Kommentare:
10.11.2016 13:34:39
Hanspeter Gehrig

Habe heute von die letzte Seite von "Trigger" gelesen. Dazwischen habe ich mich etliche Male gefragt, ob ich das Buch zu Ende lesen soll.
Gefallen hat mir: Die "Einsichten" in die kranke Welt der Psychos. Jederman/frau kann froh sein, wenn er "einigermassen" normal tickt.
Was mir nicht gefallen hat: Die extensive und z.T. widerlichen Beschreibungen der Quälereien an diversen Personen.
Wie grausam darf ein Psyhothriller sein? Für mich das erste und letzte Werk von Wulf Dorn.

02.09.2015 22:16:56
Al M. Shaw

10°

Das erste und letze Buch, das ich von Dorn gelesen habe. Es fehlt an Thrill, Logik und Qualität. Dafür gibt es Seitenfülltext und Handlungsstränge ohne Sinn und Auflösung. Am Ende kommt dann ein 0815-Psychothriller raus.

Es scheint, als müsste einfach auf Teufel komm raus das Genre "Psychothriller" mit irgendwelchen "Werken" >300 Seiten bedient werden, die dann von irgendwelchen Autorenteams zwangskonstruiert und zusammengeschustert werden.

06.04.2015 16:45:41
dani.p

Ich fand das Buch sehr spannend, fesselnd und flott geschrieben und ein Buch, dass man ungern aus den Händen legt. Falsche Fährten und man verdächtigt alles und jeden, es lässt einen nicht los. Ich habe in 2 Tagen das Buch verschlungen, ich kann es guten Gewissen empfehlen. Wer Psycho mag, ist hier richtig.

29.01.2015 15:15:22
Sue

Ich hab das Buch bei uns im Hausflur gefunden :) - und innerhalb eines Tages durchgelesen. Ich fand es ehrlich gesagt ziemlich spannend, und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Auch bin ich jeder gelegten Fährte auf den Leim gegangen... Ich habe beschlossen, das Buch mit meinem jetzigen Wissen um den Ausgang noch einmal zu lesen, da bei mir 1. zum Teil wirklich noch Fragen offen geblieben sind und 2. ich es JETZT ganz anders lese und auch ganz anders lesen kann. Als ob man eine Geschichte aus zwei Warten ließt...

08.05.2014 03:02:00
Leniie

Ich habe mir das Buch auf Empfehlung des Verkäufers auf einem Flohmarkt gekauft.

Ich finde man braucht ein paar Seiten um richtig rein zukommen, aber im Großen und Ganzen bin ich auf jeden Fall schon sehr angetan. Ich hab das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen (in meiner Nachtschicht auf der Arbeit) und ich hab danach auch mehr Geräusche um mich gehört als ich sonst wahrnehmen würde.
Da ich diese Richtung (Psycho; Thriller; Grusel; mitfiebern; ect.) allgemein sehr interessant finde hab ich im Nachhinein auch nochmal sorgfältig über das Buch nachgedacht. Ich finde es sehr faszinierend wie man aus Gedanken und Hirngespinsten so ein Buch zusammen stellen kann.

Fazit: Mich hat es vollkommen überzeugt. Dieses "okay der muss es sein, er ist der Schwarze Mann" und dann "nee der ist es doch nicht, dann kann es nur der sein" ist schon sehr... ja... man fiebert einfach mit. Und das Ende, muss ich sagen, man hat es erst relativ am Schluss wirklich ganz verstanden bzw. ist recht spät zu durchgestiegen wer denn jetzt nun "Der Schwarze Mann" ist und wer die Patientin ist die "plötzlich" auftaucht und wieder verschwindet, hat aber schon mitten drin drüber nachgedacht ob Ellen nicht doch "einen an der Waffel" hat.

Ich hab es im meinem Umfeld direkt weiter empfohlen und tu es auch hier. Wer auf ausgefallenen Psycho-Thriller steht sollte sich den "Spaß" nicht engehen lassen.

23.04.2014 23:17:35
Nessi

Ich bin normalerweise nicht der Mensch, der gerne zu Büchern greift. Aber dieses Buch hat mich von Anfang an so gefesselt, dass ich es gar nicht mehr zur Seite legen wollte! Absolut super klasse!
Die Geschichte ist super geschrieben & die Spannung hält von Anfang bis Ende an. Super!!
Es ist nur weiter zu empfehlen! ;)

04.02.2014 09:48:25
Goosebumps

Genau wie bei "Dunkler Wahn", das mein erstes Buch von Dorn war, fällt es mir schwer, klar & direkt meine Meinung zu sagen, weil ich natürlich nicht spoilern mag (und das müsste ich). So bleibt mir nur festzustellen, dass das Konstrukt der Trigger-Lösung bei mir ein Déjà-vu ausgelöst hat. Ein enttäuschendes. Wenn Wahn und innerpsychische Prozesse benutzt werden, um Plausibilität und Logik auszuhebeln, fühle ich mich um den Höhepunkt gebracht.

Gänsehaut kann viele Ursachen haben. Eine war bei mir: die Grammatik der beiden Werke. Und ich frage mich wirklich bei all den Menschen, die es im Vorfeld gelesen hatten - Freunde, Agent(en) und Lektor(en) - wie kann "ich werde ihm einfach nicht mehr Herr" in eine gedruckte Ausgabe kommen? Dem Problem wird man wiederholt nicht Herr. Solche Phänomene erinnern mich an Bücher als Fastfood :(

Ich hatte mir beide Dorns aus der Bibliothek geliehen. Ich belasse es bei diesem zweimaligen Ausflug in die zerebrale Welt dieses Autors... Es sei denn, er ändert seine Plots...

25.11.2013 22:25:22
Franz

Tut mir wirklich leid, aber diesem Buch kann ich wirklich nichts abgewinnen. Liegt es daran, dass ich es nicht in Originalsprache, sondern in italienischer Sprache ("La psichiatra") gelesen habe? Wohl kaum. Absolut fad und total unrealistisch ( wo kommt denn z.B. dieser geniale Hacker so " mir nichts dir nichts "her?). Bin wirklich froh, dass ich das Buch für 3,75 € bekommen habe, denn mehr ist es wirklich nicht wert.

10.02.2013 00:45:03
romance8

Ich fand das Buch absolut spitze, denke heute noch darüber nach. Es ist teils verstörend, teils verwirrend und am Ende stellt sich ein grosser AHA Effekt heraus. Ich kann das Buch nur empfehlen, die Story ist spannend bis zum Schluss und man weiß bis zur letzten Sekunde nicht, was Sache ist. Der Autor schreibt flüssig und nie langweilig, die Spannung wird immer aufrecht gehalten. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen!

21.01.2012 15:20:28
felinette

sorry, aber dieses Buch mochte ich überhaupt nicht. Zum „großen Erzähler“ fehlt Wulf Dorn doch noch eine ganze Menge. Ja, er kann Spannung aufbauen, kann seine Leser bei der Stange halten. Und er versteht vermutlich auch einiges von Psychologie und Psychiatrie. Dennoch schien mir die Geschichte ein wenig unterkomplex – was möglicherweise auch daran lag, dass die Charaktere mich einfach nicht berührt haben, sie blieben zu sehr Tinte auf Papier um wirklich eine Geschichte zu tragen. Davon abgesehen kamen mir die Horror-Versatzstücke doch etwas holzschnittartig daher. Aber wer weiß, vielleicht entwickelt sich der Autor wirklich noch zum Erzähler.

28.09.2011 22:11:24
Ricardo Tiede

Welch plumper Schreibstil - vorhersehbar und einfallslos - es ist nahezu schmerzhaft nachvollziehbar , wie Dorn bemüht ist, Seiten mit belanglosen gedanklichen Zwiegesprächen der Protagonisten auf "Teufel komm raus" zu füllen. Eins muss ich dem Machwerk allerdings lassen: starkes Layout bei der Covergestaltung. Ricardo Tiede

03.09.2011 14:55:40
Steffi_39

Ich mag Sebastian Fitzek und seinen Schreibstil sehr. Er hat das Buch empfohlen, aber für mich kommt der Autor nicht an Fitzek heran. Ich war im ersten Drittel begeistert, was sich aber mehr und mehr gegeben hat.

Darum geht es in diesem Psychothriller:
Der Fall einer misshandelten Patientin wird für die behandelnde Psychiaterin Dr. Ellen Roth zu einem wahren Albtraum:
Die zu behandelnde Frau behauptet, vom schwarzen Mann verfolgt zu werden. Kurze Zeit später ist diese Patientin aus der Klinik verschwunden. Dr. Ellen Roth widmet sich nun der Suche dieser Patientin. Plötzlich wird auch Ellen bedroht und misshandelt. Bald weiß sie nicht mehr, wem sie noch trauen kann. Die Psychiaterin gerät immer mehr in einen alptraumhaften Strudel von Lügen und Paranoia.

Für mich war es eine wirre Story über den schwarzen Mann, die keine wirkliche Überzeugungskraft hatte. Spätestens ab der Mitte des Buches ahnt man schon, wo das Ganze hinführen wird. Es wird ziemlich bald klar, dass Frau Dr. Roth nicht "alle Tassen im Schrank" hat und dass es sich nicht wirklich lohnt, ihr die Daumen zu drücken.


Fazit: Alles in allem kann man es lesen, muss man aber nicht.

14.04.2011 11:20:44
Manfred R

Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Dieses wird vom Autor vorgelesen, was keine gute Idee war. Ich hatte beim Hören immer das Gefühl, oh nein, bitte erzähl uns nicht zum Ende irgendeine haarsträubende Geschichte aus der Vergangenheit. Und dann kam sie. Der Onkel, warum er so schrecklich wurde, weil es ihm in seiner Kindheit auch nicht gut ging, weil er sich schämte, der Keller, Tapsch,Tapsch das sind nicht die Schritte von Nicole, nein es ist der Onkel.
Während des hörens dachte ich über die Verantwortung eines Schreibers nach. Es ist nicht nett, dem Leser so einen aus den Fingern gesogenen Blödsinn vorzulesen. Dann spricht er auch noch ein weiches S. Server. Da haut es mich raus!

11.01.2011 18:49:55
Ramona

Finde es sehr spannend wie sich die Meinungen zu diesem Buch teilen. Ich für meinen Teil fand es einfach nur spannend. Ein Krimi kann auch lapidar geschrieben sein ohne dass man viel über das gelesene nachdenken muss. Warum auch nicht? Wenn ich spannende und intelektuelle Dialoge will greife ich eigentlich nicht zu Krimis. Um einfach mal abzuschalten und sich von der Spannung treiben zu lassen ist dieses Buch perfekt.

27.12.2010 18:31:38
Frank

Nett.
Die zum Teil verteilten Lorbeeren sind aber meiner Meinung nach dann doch des Guten zu viel.
Zum einen fehlt dem Buch etwas wesentliches - die Spannung. Sicher, es lässt sich mehr oder weniger in einem Rutsch lesen - aber eben eher dank eines routinierten Stils. Zum anderen bleiben so ziemlich alle Personen außer der Hauptprotagonistin seltsam blaß. Und der Leser/die Leserin dadurch eher unbeteiligt angesichts der Geschehnisse.
Größtes Manko allerdings sind die logischen Fehler (man greife auf die letzten Seiten der Leserunde zurück) - da wäre etwas mehr Sorfalt lohnenswert gewesen.
Wie erwähnt ist es dennoch recht schnell goutierbar - einen "Treffer" mit 85 % konnte ich allerdings nicht ausmachen, da ist viel Luft nach oben.

65%

15.12.2010 10:21:45
Pulverschnee

Ein ganz tolles Buch, v.a. weil sich erst zum Schluss merkwürdige Details klärten. Wer allerdings nicht allzu sehr auf Psychothriller steht, sollte dieses Buch lieber nicht lesen. Es gibt nur sehr wenige Charaktere, die vom Autor sehr gekonnt in Szene gesetzt werden. Wulf Dorns Erstling gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern und kann ohne Einschränkungen weiter empfohlen werden!

25.10.2010 07:38:01
rolandreis

Ein fesselnder Thriller im Stil von Sebastian Fitzek, der aber nicht immer ganz schlüssig war. So stolperte ich im Laufe der Geschichte immer wieder über Ungereimtheiten, die sich zwar im Laufe der Handlung aufklärten, doch aber für Verwirrung sorgten. In Summe ein Buch das ich von der Geschichte her spannend fand, letztendlich aber ein paar Punkte wegen diesen Holprigkeiten abgezogen bekommt.

26.08.2010 15:40:38
HelgaR

Dr. Ellen Roth ist Psychiaterin in der Waldklinik. Ihr Freund und Kollege Dr. Christoph Lorch ist mit einem Freund in Australien auf Urlaub und sie übernimmt während dieser Zeit seine Patienten. Chris hat ihr eine ganz spezielle Patientin anvertraut, die mit ganz schlimmen Misshandlungen eingewiesen wurde und deren Name und Adresse unbekannt ist. Ellen versucht nun an sie heranzukommen und erfährt von ihr nur mühsam etwas von einem „Schwarzen Mann“, der sie holen will und auch Ellen wird nicht verschont bleiben, sobald er von ihr erfährt und sie muss der Frau versprechen, sie zu beschützen.

Ellen erzählt alles Dr. Mark Behrendt, ein weiterer Kollege und guter Bekannter, und als Ellen am nächsten Tag in die Klinik kommt, teilt ihr Mark mit, dass die unbekannte Frau verschwunden ist und nicht nur das, das Klinikpersonal behauptet, das Zimmer wäre nie belegt gewesen und sie wüssten nichts von dieser Frau.

Nun beginnt für Ellen eine Odyssee, sie will unbedingt die unbekannte Frau finden und retten, die allem Anschein nach vom „Schwarzen Mann“ geholt wurde und auch auf Ellen hat er es abgesehen, er verfolgt sie und stellt ihr letztendlich ein Ultimatum. Ellen weiß nicht mehr, wem sie trauen kann, die Zeit drängt und sie wird immer öfter von Albträumen heimgesucht.

Eine aufregende Story, die einen nicht mehr los lässt, die Spannung wird systematisch aufgebaut und man fragt sich immer wieder, wer ist denn nun der „Schwarze Mann“ aus dem Kinderreim? Ein Psychothriller, der fantastisch aufgebaut ist und unter die Haut geht. Die Charaktere hätten vielleicht etwas mehr Tiefgang vertragen, allerdings hat sich der Autor bei der Protagonistin viel Mühe gegeben.

Das Buch lässt sich sehr locker lesen, auch wenn sich ein tiefer Einblick in die menschliche Psyche auftut und ist in nicht zu lange Kapitel eingeteilt. Das Ende hält noch einige Überraschungen bereit und eine furchtbare Legende beruht, selbstverständlich mit geänderten Daten, sogar auf einer wahren Begebenheit. Ein Autor, den man sich unbedingt merken muss und ich freue mich schon auf sein nächstes Buch „Kalte Stille“.

02.08.2010 14:34:16
Marco De Micheli

Im Klappentext eine Empfehlung von Andreas Eschbach und hier mehrheitlich begeisterte Empfehlungen und Rezensionen. Doch mich kann das Buch in keinster Weise überzeugen. Die Charaktere sind fad und langweilig, die Dialoge ebenso farblos. Die Sprache ist einfach und der Humor wirkt gekünstelt. Auf 150 Seiten wird zu Beginn nach dem schwarzen Mann gesucht und die Protagonistin irrt planlos umher, um eine misshandelte Frau und diesen schwarzen Mann zu finden. Handlung und Spannungskonzept sind über weite Strecken banal.

30.06.2010 14:35:14
Nicole

Ich kann zu dem Buch nur Gutes sagen. Habe es an Tag 1 16:00 Uhr begonnen zu lesen und am Folgetag 14:00 Uhr beendet.

Das Buch reißt einen förmlich mit und ich habe schon viele Thriller gelesen (Elizabeth Corley, Jilliane Hoffmann, Patricia Cornwell- Reihe, Jonathan Nasaw usw.).

Ich kanns nur empfehlen. 98% !!!

22.06.2010 15:57:13
HeJe

Wow!

Ein gutes, spannendes Buch! Ich kann mich der schlechten Kritik des Buches nicht anschließen. Ich habe es vor wenigen Minuten zuende gelesen und bin begeistert, denn wegen der schlechten Kritiken hier, habe ich mich schon auf ein langweiliges Buch eingestellt. Aber so war es Gott sei dank nicht :)

Die Spannung beginnt schon recht früh und der Leser wird ununterbrochen auf die verschiedensten Fährten gelockt. Man wird dazu angeregt, fast nach jedem Kapitel sein Bild über den vermeintlichen Täter zu korrigieren oder (neu) zu strukturieren.

Hin und wieder ist zwar der Gedankengang des Autors nicht ganz nachvollziehbar, allerdings tut dies der Spannung keinen Abbruch.

Ich habe das Buch an zwei Tagen durchgelesen, da ich es buchstäblich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich denke schon, dass Fitzeks Kommentar zu dem Buch berechtigt ist, denn es ist wirklich gut gemacht!

Top! 90 %

21.06.2010 17:24:15
kamocolo

Ich werde sicher keinen Platz in bzw. auf meinem Bücherregal für weitere Wulf- Dorn-Titel schaffen.
Die Story ist wirklich sehr durchsichtig; hatte gelegentlich das Gefühl, dass auf Teufel komm raus noch irgendwas spannendes (?), ungewöhnliches (?) oder an den Haaren-herbei-gezogenens konstruiert wurde.
Mir wäre es lieber gewesen, wenn in dem Plot weniger "Rumgehetze" und dafür mehr feinsinnigere, "intelligentere" und raffiniertere Gadanken Platz gefunden hätten.
Sprachlich fand ich das Buch insofern erstaunlich, als ich nicht gedacht hätte, dass ein Text in so einfacher Form veröffentlicht wird, also enttäuschend.
Herr Fitzek tut meiner Meinung nach nichts Gutes, indem er für das Buch wirbt, da er wirklich in einer ganz anderen Liga spielt und Leser, die von seinem Kommentar motiviert werden, nur enttäuscht sein können.
Alles in allem ein Krimi für Anfänger, die sich noch von alten unterirdischen Gängen, stinkenden Kellern und der "Unheimlichkeit" psychiatrischer Krankenhäuser beeindrucken lassen.

31.01.2010 18:33:58
Tempe

Ein wunderbar guter Thriller der den Leser in eine Sackgasse führt und Ihn erst am Schluss den richtigen Weg weisst!
Ich muss sagen das ich richtig froh bin bei der Leserunde mitgemacht zu haben und dieses Juwel unter der Flut der Neuerscheinungen gelesen habe.
Bravo Wulf einfach klasse!
Ich freue mich schon auf das nächste Buch!

24.01.2010 22:19:18
Marianne

Na also bitte!
Was ist an dem Buch spannend?
Dermaßen schlecht geschrieben, langweilig.
Mußte öfter mal Seiten querlesen, da sie
scheinbar nur dazu dienten, das Buch etwas dicker zu machen.
Ich bin nicht abgebrüht, aber das war ja
wirklich kläglich. Die Handlung war so vorhersehbar, das es schon aufstöhnen ließ.
Das haben andere schon besser gekonnt
und sind nicht so hochgejubelt worden.

20.01.2010 21:49:20
caipi1504

Ja, also ich kann nur sagen,hab mir das Buch gekauft,weil Fitzek nen Kommentar abgegeben hatte.Was bleibt mir also übrig als Fitzek-Fan?Hatte morgens um halb elf angefangen und abends um halb elf war ich fertig. Ich denke das sagt alles aus,ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen... !!Und das geschieht nicht mit vielen Büchern.Nun ja, es ähnelt dem psychologischen Schreiben schon ein wenig von Fitzek, aber trotzdem hat er doch nen anderen Stil, der mir sehr gut gefällt. Der Spannungsbogen bricht nicht eine Sekunde ab und das is echt ne Kunst den solange zu halten. Dorn wird meiner Meinung nach ,noch so einige Bestseller ins Regal befördern.Ich warte gespannt auf sein nächstes Buch.

11.01.2010 20:42:00
Schoko.Muesli

Ich bin vom dem Buch angetan. Das ist eines der spannendenst Buecher die ich bisher gelesen habe. Kaum gekauft, hab ich auch gleich angefangen zu lesen und es auch in 2 Tagen durch gehabt. ^^
Die Geschichte ist zwar einfach geschrieben, dennoch finde ich die Zusammenhängen von Anfang bis Ende toll. Schon am Anfang war es bereits spannend erzählt.
Also mir hat es gut gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen! :)

11.01.2010 15:45:31
sirod53

Dieses Buch ist für mich eine riesen Enttäuschung! Einfache Sprache, die Geschichte mit Herrn Böck ach ja! Das Titsch-Titsch wurde immer lauter und dasTatsch-Tatsch-Tatsch kam näher, die Schuhe machen patsch-patsch imRegen,und als sich Herr Maler einen runtergeholt hat habe ich das BUCH ZUGEKLAPPT! da lese ich doch lieber einen Heinrich Steinfest, da krieg ich was für mein Geld.

02.01.2010 17:16:41
Summerherekid

Da wäre wohl jemand gerne Sebastian Fitzek?

Denn nicht nur in Stil und Thema, sondern auch im (Psychologen-)Milieu, in dem der Roman angesiedelt ist, bis hin zur Aufmachung inkl. ausführlicher Danksagung, gleicht Wulf Dorns Roman einem typischen Fitzek.

Nur in punkto Qualität kommt er nicht ganz an den (kann man ihn schon so bezeichnen?) Meister ran.

Trotzdem: Spannend ist Trigger auf jeden Fall. Sogar sehr. Am besten man lehnt sich zurück und genießt genau diese Spannung. Und sieht großzügig über manche unlogische Wendung, die zu häufigen schwülstigen Traumsequenzen und das etwas enttäuschende Ende hinweg.

Fazit: Wer bereits alle Romane von Fitzek gelesen hat, kann hier durchaus zugreifen.

28.12.2009 20:59:47
Dieter Hoffmann

Trigger ist ein Hammer von Buch.
Ein Super Thriller,in fast 4 Tagen gelesen,
dieses Buch ist wie ein Sog man kann nicht mehr aufhörenen zulesen.
Also ich kann es nur entfehlen..!
Dorn kann es wirklich gut mit der Thriller
Elite auf nehmen,wirklich.
Seine artSpannung auf zu bauen ist sehr
dicht.
Er nimmt einen Kalt andie Hand Spannung vom Feinsten.
Leute last euch diesen Thriller nicht entgehen.

23.12.2009 22:02:28
Schrodo

Ein an den Nerven zerrender Psychothriller, der seine Leser schonungslos in die Abgründe der menschlichen Psyche zieht ist dieser Thriller sicher nicht. Eher eine Geschichte über verdrängten Erinnerungen aus der Psychoanalyse (hört sich gut an der Satz, oder?). Aber nun zur Story selbst.
Sie schildert den Fall einer misshandelten und verängstigten unbekannten Patientin. Die Frau behauptet, vom Schwarzen Mann verfolgt zu werden. Kurz darauf verschwindet sie spurlos. Die Psychiaterin Ellen versucht die Frau wieder zu finden. Bei ihren Nachforschungen wird sie selbst zum Ziel des unbekannten Psychopathen, der die Unbekannte in seiner Gewalt hat. Er zwingt Ellen zur Jagd um ihr Leben und um das ihrer Patientin. Immer tiefer gerät sie in einen Sog aus Angst und Gewalt, bei dem sie am Ende nicht mehr weiß wem sie noch trauen kann.
Im Verlauf von Wulf Dorns Thriller hab ich mich schon ab und zu gefragt ob diese Geschichte auch richtig durchdacht ist, da es doch einige Ungereimtheiten gibt. Mehr und mehr werden diese Ungereimtheiten jedoch ausgeräumt, je näher man dem Ende kommt. Da wird dann wie üblich alles aufgelöst und so erklärt, dass auch ein „Psycho- Laie“ wie ich das am Ende noch kapiert hat.
Der Schreibstil mit schönen kurzen Absätzen ist gut zu lesen. Die Figuren sind ausreichend beschrieben und der rote Faden durch die Handlung ist vorhanden, wenn auch alles ein wenig konstruiert wirkt. Leider hat mir die Spannung doch häufig gefehlt um mit der „Heldin“ Ellen richtig mitfiebern zu können.

30.11.2009 09:07:45
Julia

Kann mich dem Lob nur anschliessen. Dieser Thriller fesselt und überrascht am Ende gewaltig!
Mich hat es auch nicht gestört dass ich nicht mehr über die Vorgeschichte der Figuren gewusst habe. Denn das hat sie für mich sehr menschlich gemacht. Im Alltag weiß man ja auch nicht viel über seine Mitmenschen. So hat man auch nicht das Gefühl das jemand gerade den Vorhang weggezogen hat und jetzt alle ihre Auftritte bekommen. Ich war da sofort mittendrin. Deshalb war das für mich ein sehr realistisches Buch. So stelle ich mir Wahnsinn vor. Deswegen hat mich das Ende so gepackt.
Das Buch wird mir noch lang in Erinnerung bleiben. Wenn ich nach dem lesen noch von einem Buch träume dann soll das was heissen!

30.11.2009 08:40:55
BERND67

Ich kann die Begeisterung leider nicht teilen.Das Buch fängt zwar wirklich spannend an...allerdings ahnt man nach ca. dem ersten Drittel,worauf das Ganze hinausläuft.
Das Ende ist dann auch leider nicht sehr originell und die ganze Story wirkt doch sehr hanebüchen.
Fazit: gute Ansätze - aber viel Potential verschenkt ! 60°

29.11.2009 21:56:59
Janet

Ich sage nur lesen lohnt sich. Es ist ein spannendes und fesselndes Buch was einen nicht wieder los lässt. Mir gefiel es.
Auch am Schluss blieb mir eine Frage offen, Ellen erwähnte einen Malboromann, was ist wenn es Axel war?

Meinen Kindern dürfte sowas nicht passieren, ich wüsste nicht was ich täte, auf jeden Fall nicht ins Heim geben.

28.11.2009 18:01:13
doris e.

ich war ja ziemlich skeptisch bei den ganzen grossen namen die für das buch werbung gemacht haben (fitzek, eschbach, thiemeyer und dann auch noch mo hayder in der danksagung!). aber das buch ist wirklich wahnsinnig gut! dieser autor hat so einen ganz eigenen erzählstil der mir aber sehr gefallen hat. am anfang ist man ein wenig durcheinander und fragt sich, was diese vielen kleinen geschichten zu bedeuten haben. aber dann versteht man die zusammenhänge und kann das buch nicht mehr aus der hand legen. dorn spielt mit seiner hauptfigur und den lesern katze und maus. er führt einen immer wieder in die irre und löst seine geschichte dann völlig überraschend auf. ich habe das buch in nur zwei tagen gelesen und wenn ich nicht zwischendrin zur arbeit gemusst hätte wäre ich viel schneller durchgewesen. eine tolle story, überzeugende figuren und im wahrsten sinne des wortes ein psychothriller. hat mir total gut gefallen. hoffentlich gibt es bald ein neues buch von ihm!