Ein fast perfekter Plan

Erschienen: Januar 2009

Bibliographische Angaben

  • Hamburg: Rowohlt, 2009, Seiten: 428, Originalsprache
  • Berlin: Argon, 2010, Seiten: 5, Übersetzt: Andrea Sawatzki

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Eva Bergschneider
Anfang und Ende prickelnd – dazwischen viel Langeweile

Buch-Rezension von Eva Bergschneider Okt 2009

In Petra Hammesfahrs Krimis spielen oft nicht die Ermittler die Hauptrolle, die einen Mordfall aufrollen und psychologische Täterprofile erstellen, um den oder die Täter zu schnappen. In diesen, manchmal mit Personenbezeichnungen wie Die Sünderin, Die Mutter, oder Die Freundin betitelten Krimis, sind es scheinbar normale Durchschnittsmenschen, die in unserer Nachbarschaft leben könnten, die perfide Verbrechen begehen. Aus Gründen, die jeder kennt, wie Neid und Eifersucht.

Traum vom Jetsetleben

 Gern hört die Friseurin Kerstin Riedke ihrer besten Kundin, Carla Sartorius zu, wenn sie von ihrem Jetsetleben an der Seite des reichen Anwalts Hartmut Sartorius erzählt, von exklusiven Reisen und der Luxusvilla in Köln Hahnwald. Dabei kommt Carla aus ganz einfachen Verhältnissen. Sie hatte sich auf eine Annonce als Kinderfrau beworben und wurde die zweite Ehefrau des alleinerziehenden Vaters einer Tochter. Eines Tages bricht Carla im Salon in Tränen aus und berichtet, Hartmut leide an einem Bronchialkarzinom.

 Der gelernt Schreiner Richard Maltei gab seinen sicheren Job in einem Bestattungsunternehmen seiner Freundin Kerstin zuliebe auf. Ein Reinigungsunternehmen setzt ihn nun dort ein, wo er gebraucht wird. Zufällig ist das gerade die Baustelle des Hauses, welches Hartmut Sartorius seiner Tochter Regine zur Vermählung mit dem Wunschschwiegersohn schenken will. Doch die sensible Regine löst die Verlobung und scheint sich ausgerechnet für den Mann zu interessieren, den ihr Vater später als "Handfeger" bezeichnen wird: Richard. Für Kerstin bietet sich damit die Gelegenheit, an Geldmengen zu gelangen, die ihr Salon niemals abwerfen wird. Richard soll Regine heiraten, den Krebstod des Schwiegervaters abwarten und nach einem Jahr seine Ehefrau um die Ecke bringen.

Zunächst scheint der Plan aufzugehen. Doch da sind noch Regines spiritistischer Kontakt zu ihrem bei der Geburt verstorbenen Zwillingsbruder und düstere Vorahnungen vom Tod....

Charakterzeichnung top – Glaubwürdigkeit und Spannung flop

 Soviel vorab: Gut, das Frau Hammesfahr den Leichenfund in den Prolog gesetzt und drastisch geschildert hat, sonst wäre das Durchhalten des Krimis Ein fast perfekter Plan noch schwerer gefallen.

Der Anfang ist fies und furios. Von "Hackfleisch" ist die Rede, als die Autorin die Leiche einer Frau in einer ausgehobenen Grube beschreibt. Tatwerkzeuge sind Spitzhacke und Spaten, der Täter scheint klar, aber:

 

Um seine Unschuld zu beweisen, bot er eine unglaubliche Geschichte und sprach danach kein Wort mehr.

 

 Das macht natürlich neugierig auf die Geschichte, die hinter der Tat steckt.  Und die erfährt man auf knapp 400 langen Seiten. Man verfolgt die Liebes- oder vielmehr Abhängigkeitsgeschichte des rückgratlosen Richard Malteis zu seiner eiskalten Geliebten, der Friseurin Kerstin Riedke. Der teuflische, "fast perfekte" Plan wird ersonnen und angegangen.

Der Leser beobachtet das Geschehen aus der sehr eingeschränkten Perspektive Richards oder Kerstins, später auch aus der des vorgesehenen Opfers Regine. Man erfährt zunächst nichts über die Hintergründe und aus Sicht der Protagonisten betrachtet, scheint die Entwicklung vorprogrammiert. Kerstin, wohnhaft in Bergheim, einer Kleinstadt in der Nähe von Köln, Friseurin mit eigenem Salon, ist die, auf die der Klappentexttitel "abgrundtief böse" zutrifft. Zielstrebig, eiskalt präzise manipulierend agiert sie, scheint stets alles im Griff zu haben.

Richards Weg beschreibt Petra Hammesfahr so treffend als "vorgezeichnet auf dem kleinkarierten Papier der Möglichkeiten". Er ist ein Looser, sein größtes Erfolgserlebnis: Die 10 Jahre ältere, erfahrene Kerstin abbekommen zu haben. Auch für Regine, die reiche Sartorius-Tochter, die umgebracht und beerbt werden soll, hat die Autorin ein vortreffliches Bild parat. Diese sieht sich in einer Vision selbst als Hundewelpe, der Richards Hände leckt, während er eine tödliche Spritze bekommt. Und schließlich Carla, die an der Seite von "Väterchen Frost" die gut situierte Illusion eines Familienlebens lebt.

Die Autorin bestückt ihre Handlungsbühne mit exzellent charakterisierten, aber durchweg stereotypen Figuren, von denen nicht eine nachvollziehbar handelt. Der "fast perfekte Plan" bröckelt, was die Autorin geschickt immer wieder mit Anmerkungen und Nebensätzen andeutet, noch bevor die entsprechenden Ereignisse passieren. Unterschwellig wird dadurch Spannung aufgebaut, allerdings zu zäh und langatmig, fast an der Wahrnehmungsgrenze. Für das Scheitern des "perfekten Plans" hätte es die "Vorsehung" des vermeintlichen Opfers nicht gebraucht, aber auch da muss der Leser durch. Gefakte und scheinbar reale Visionen, immer wieder wird diskutiert, missverstanden und experimentiert. Die Spannung wird dadurch höchstens um einen Schwellenbruchteil angehoben.

Das Ende naht, da muss ja noch etwas kommen

Die letzten 50 Seiten entschädigen tatsächlich für ein weit ausgedehntes Beziehungsgeplänkel, zahlreiche Irrtümer, aus denen niemand lernt und nebulöse Todesvisionen. Endlich Action und Entwicklungen, auf die man, obwohl man viel Zeit zum Nachdenken hatte, tatsächlich nicht gefasst war. Ein wenig kryptisch kommt die Auflösung daher, ein passender Abschluss der Story.

Unterm Strich reicht es dennoch nicht für mehr als 41 Bewertungspunkte. Auf die Hälfte der Seiten gekürzt und mit wenigstens einem Charakter, der normal intelligent wirkt, hätte aus dem Stoff ein psychologisch dichter und spannender Krimi werden können.

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Letzte Kommentare:
16.01.2019 14:33:42
Ralph

Ich mag es nicht, Bücher nicht zuende zu lesen, passiert mir selten und auch hier habe ich durchgehalten - leider.
Selten habe ich am Ende eines Buches das Bedürfnis, es in den Müll zu werfen. Hier schon. Die Story ist deprimierend und die Handlungen der Protagonisten sind oft dermaßen hanebüchen, dass ich zwischendurch dachte, ich hätte ähnliche Visionen und zwischenweltliche Aussetzer wie Kerstin und ihre Entourage.
Es war nicht mein erstes Hammesfahr Buch, es gab erheblich bessere und ich bin nicht sicher, ob ich nochmal eins in Angriff nehme!

20.04.2012 21:35:18
Tanja1987

Gerade habe ich dieses Buch von Petra Hammesfahr beendet. Es ist nicht mein erstes Buch von ihr, weshalb ich gewisse Erwartungen hatte.

Ein Pärchen schmiedet Mordpläne um das ganz große Geld zu machen. Dafür muss er die reiche Erbin zunächst heiraten, um sie dann in einem "Unfall" sterben zu lassen. Es kommt alles anders als erwartet.

Irgendwie möchte während der ganzen Geschichte keine richtige Spannung aufkommen. Dass man schon weiß, was passieren soll... daran liegt es eigentlich nicht. Es fehlt vielmehr das gewisse etwas, was einen den Atem anhalten lässt. Vielmehr lebt man sich in das Familienleben von Richard und Regine ein und entwickelt für beide Charaktere eine gewisse Sympathie, auch wenn beide nicht ganz ehrlich zueinander sind.Aber es zieht sich wie Kaugummi und dann wird das Ende ziemlich schnell abgehandelt und dann steht man da und denkt sich: toll, und das wars jetzt? Sehr unbefriedigend.

Nicht grottenschlecht, aber kein Muss: es gibt bessere Romane von Petra Hammesfahr.

27.05.2011 19:44:29
Madita

Ich fand dieses Buch klasse und konnte es überhaupt nicht weglegen. Es zeigt auf, wie Habgier und Hörigkeit im schlimmsten Fall enden können. Mir persönlich gefällt die detaillierte Beschreibung der Protagonisten, daduch werden sie noch viel lebendiger und man befindet sich als Leser mitten im Geschehen.

11.01.2011 15:39:03
Vivian

Heute möchte ich euch wieder einmal über ein Buch berichten. Es handelt sich dabei um "Ein fast perfekter Plan" von Petra Hammesfahr.

- Eckdaten -

Titel: Ein fast perfekter Plan
Autorin: Petra Hammesfahr
Preis: 9,95 Euro
ISBN: 978-3-499-23339-5
Seitenanzahl: 432
Verlag: Rororo
Art: Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 02.11.2009

- Klappentext -

Kerstin hat das Leben als Friseurin satt und schmiedet einen bösen Plan: Ihr Freund Richard soll die reiche Regine Sartorius heiraten und dann durch einen "Unfall" sterben lassen.

Zunächst läuft alles glatt - die betrogene Regine sonnt sich in ihrem unverhofften Glück. Doch dann stellt Richard zu seinem Entsetzen fest, dass seine Frau eine Gabe hat, die Kerstin und ihm gefährlich werden könnte. Ein Albtraum beginnt ...

- Meinung zum Klappentext -

Ich finde den Klappentext schon sehr kurz, aber doch aussagekräftig. Käufer und Leser werden neugierig durch diese angebliche Gabe die Regine haben soll. So auch ich. Ich habe mir schon die dollsten Dinge dabei gedacht. Leider wurde davon viel zu wenig im Buch selber berichtet.
Ansonsten ist die Story ja schon ein wenig einfach und plump.
Hartschuftende Friseurin will morden für Luxus.Hm, nicht sooo einfallsreich. Zu dem muss ich sagen das mehr im Buch über Richard und Regine als über die Planschmiederin geschrieben wird.

- Cover und Qualität des Bucheinbandes -

--Cover--

Im ersten Eindruck zeigte das Bild auf dem Cover des Buches eine Frau die an der Seite eines Bootes entlangrennt in schwarz weiss, bzw. dieses alltertümliche Farbspiel, wie bei alten Bildern. Bräunlich? Ich kann es nicht genau ausdrücken. Vielleicht trifft es antik.
Bei genauerem hinsehen und das stellte ich auch erst nach dem lesen des Buches fest, erkannte ich das es eine Frau in einem weissen Kleid ist, die eine Treppe hinunter geht...
Im nachhinein, wenn man ganz stark darüber nachdenkt, erkennt man den Sinn und Zusammenhang des Buches. Meiner Meinung finde ich, ist das Cover nicht gut gewählt und finde es auch nicht schön. Naja, aber darauf kommt es ja nicht an bei einem Buch, ausser vielleicht beim Kauf...Da ich es aber geschenkt bekommen habe, achtetete ich auch nicht sonderlich darauf. Im Laden hätte es mein Interesse allerdings nicht geweckt!
Die Schrift ist in ganz einfachen und Schnörkelfreien Buchstaben in weiss darauf gedruckt. Auffällig ist dabei nur das der Name der Autorin ausschliesslich in Großbuchstaben geschrieben wurde.

-- Qualität --

Natürlich darf man nicht vergessen, dass es sich hierbei um ein Taschenbuch handelt.
Der Bucheinband ist aus dünner Pappe, aber die Verarbeitung scheint gut. Schliesslich ist es keinem Knick gelungen sich in das Cover zu verewigen! Bei manch Taschenbüchern ist das trotz noch so vorsichtigem lesen nicht möglich und ich bin dann masslos enttäuscht...
Großer Pluspunkt finde ich hierbei. Die Schrift ist auch nicht so dicht am Rand, dass man es soweit aufklappen müsste um die restlichen Buchstaben noch mit den Augen zu erwischen. ;)

Die Qualität des Papiers ist meiner Meinung nach ebenfalls gut. Die gedruckten Seiten sind ausreichend dick, trotzdem sind sie nicht blickdicht. Allerdings genau die richtige Stärke um auch die Seiten beim umblättern schonen zu können.

- Eigene Inhaltsangabe -

Richard Maltei, ein attraktiver junger Mann, machte eine Lehre zum Schreiner. Seine Brüder waren allesamt tüchtig und so wollte er auch nach dem Glück und Erfolg streben.
Er hatte die besten Aussichten den Betrieb seines Vorgesetzten zu übernehmen. Da er keine Kinder hatte, war es sein Wunsch, den Betrieb bei Beginn seiner Rente an Richard zu übergeben.

Bei einem Auftrag einen Leichnam einzusargen, lernte er zufällig die wesentlich ältere Kerstin Riedke kennen und verliebte sich prompt.
Sie war eine Friseurin die erfolgreich einen Salon bewirtschaftete und jeden Tag mit reichen und gehobenen Menschen in Kontakt kam.

Es widerte Sie an, dass Richard manchmal mit Leichen, in Kontakt kam und schon bald hängte er seinen Job an den Nagel und lebte auf Kerstins kosten. Nur hin und wieder fand er eine Beschäftigung, die allerdings wenig Gewinn bringend war.

Besonders die Stammkundin Carla Sartorius, die aus einer einfachen Gasthausfamilie aus dem Allgäu kam, hatte es Kerstin angetan. Carla war als Babysitterin eingestellt worden und heirate nur wenig später Ihren schwer reichen Chef.

Wöchentlich berichtet Carla ihrer Friseurin von Ihrem luxuriösen Leben und Ihren traumhaften Reisen.

Kerstin war der Meinung, das Carla ein Beweis dafür ist, dass man von ganz unten, nach ganz oben kommen könnte. Man brauchte dafür nur den richtigen Mann.den sie Ihrer Meinung nach leider nicht hatte.

Eines Tages als Ihre Stammkundin unter Tränen berichtet, dass Ihr Mann bald an Krebs sterben würde, kam Kerstin Riedke ein ungeheuerlicher und skruppelose Plan. Sie wollte Ihren Freund mit der hübschen, reichen Tochter, die auf Grund von Verträgen Alleinerbin des Vaters war verkuppeln und später sollte sollte sie ganz unauffällig durch einen Unfall sterben...
Ein (fast) perfekter Plan.

der durch übermächtige und dunkle Kräfte doch nicht so perfekt ist, wie es erschien.

- Autorin und Schreibstil -

--- Über die Autorin --

Petra Hammesfahr wurde am 10.05.1951 in Titz geboren und ist somit heute 58 Jahre alt.
Schon mit 17 Jahren schrieb sie Ihren ersten Roman. Hatte allerdings damit keinen Erfolg.
Erst nach 150 Absagen, schaffte sie den Durchbruch mit ihrem Buch "Der stille Herr Genardy".

Gerlernt hat die heute erfolgreiche Schriftstellerin, sowie Drehbuchautorin, Einzelhandelskauffrau.

Preise:
1995 Rheinischer Literaturpreis Siegburg für Der gläserne Himmel
2000 Wiesbadener FrauenKrimiPreis für Die Mutter
2002 Burgdorfer Krimipreis

von 1991 bis heute schrieb sie insgesamt 34 Bücher die veröffentlicht wurden, sowie 5 Drehbücher.

Quellen: Verschiedene Internetseiten mit eigenen Worten zusammengefasst

-- Ihr Schreibstil --

Ich finde den Schreibstil von Petra Hammesfahr sehr angenehm und flüssig zu lesen. Sie hält sich nicht an langweiligen und nutzlosen Details auf, sondern konzentriert sich auf das wesentliche.
Dies soll jedoch keinesfalls bedeuten das sie oberflächlich schreibt, sondern nur das sie nicht weit abschweift von der eigentlichen Story. Dies finde ich auffallend positiv, da ich oft gelangweilt von zu viel Datailtreue bin.
Zu dem fällt es sehr stark auf das ein fast perfekter Plan, ausschliesslich aus kurzen Kapiteln besteht. Vorteil daran ist, dass man auch mal auf die schnelle, wenn man es kaum erwarten kann, aber nicht allzu viel Zeit hat, ein Kapitel lesen kann.
Nachteilig ist, dass es dadurch im Gesamtbild zu vielen ungeschriebenen Seiten kommt.
Weiterhin ist Petra Hammesfahr meiner Meinung nach ein Fan von kurzen und aussagekräftigen Sätzen. Sie schreibt kaum Sätze mit tausenenden Kommas und eingeschobenen Nebensätzen, wo man am Ende sich gar nicht mehr zusammenreimen kann, was man nun eigentlich gelesen hat und in welchem Zusammenhang das ganze steht.
Mir persönlich gefällt das sehr gut.
Positiv finde ich es zu dem, dass zwar die verschiedenen Sichtweisen der Charaktere beschrieben werden, aber kein scharfer Rollenwechsel in den verschiedenen Kapiteln statt findet. Sie bleibt immer bei ein und derselben Story, die gleich zu Anfang einen Zusammenhang zu allen Kapiteln findet, mit Ausnahme von dem Prolog.
Meistens schreibt sie in der Erzählform, aber sprachliche Textstellen fehlen natürlich nicht.

- Aufbau des Buches -

Das Buch beginnt mit einem Prolog. In diesem wird ein Leichenfund beschrieben.
Der Leser kann bis zum Ende des Buches eigentlich nicht wirklich etwas damit anfangen und ich muss gestehen, dass ich ihn am Ende des Buches, ihn dann nochmals gelesen habe um ihn mir in Erinnerung zu rufen. Danach ergab die erste Seite auch einen richtigen Sinn, den man am Anfang im Zusammenhang mit der nachfolgenden Story kaum noch in Verbindung bringt und so wie ich, ihn schon mal völlig vergisst...Aber die Aufklärung kommt. ;)

Weiterhin ist das Buch dann in 5 verschiedene Teile gegliedert.

Im ersten Teil ( Seite 9-100) erfährt man das wesentliche über die Chrakter und deren Lebensweise. Die Entstehung der ungeheuerlichen Story.

Im zweiten Teil ( Seite 103-177) erfährt man das meiste über die Umsetzung des Plans und das einleiten dessens.

Im dritten Teil ( Seite 181-238) tun sich dann auch schon die ersten Zweifel an diesem perfektem Plan. ;)

Im vierten Teil ( Seite 241-332) wird es dann schon leicht unheimlich und einmal habe ich mich sogar ein wenig gegruselt...

Im fünften und letzten Teil geht es um die Ausführung und der nicht klarwerdenden Erkenntnis, dass es ein Risiko ist und zwar kein normales, sondern ein unerklärliches...

- Meine persönliche Meinung Zusammengefasst -

Wie schon oben näher erwähnt gefiel mir der Schreibstil und auch die kurzen Kapitel des Buches.
Die Story ist meiner Meinung sehr einfach und nichts Besonderes. Eine Friseurin die von einem Luxusleben träumt und jemanden dafür ermorden will. Ist doch schon fast alltäglich in der heutigen Zeit das es Menschen gibt die solche Gedankengänge fabrizieren.
Spannung ist nur an ganz wenigen Stellen zu verspüren, allerdings habe ich mich in keinem einzigen Kapitel gelangweilt. Das nenne ich mal eine schreiberische Kunst!
Eigentlich wird in dem ganzen Buch im Vordergrund das Eheleben von Richard und der Sartorius Tochter Regine beschrieben. Das ist schon manchmal eine Ecke suspekt und manchmal auch amüsant.
Ob sie nun wirklich eine Gabe hatte oder nicht, liess sich nicht wirklich erschliessen. Vielleicht beruhte dies auch auf Verfolgungswahn von Richard, der dadurch verrückt wurde. Man weiss es nicht, doch lest doch selbst.
Auch wenn das Buch nicht das Ultimum ist, kann ich es empfehlen.
Mit 432 Seiten, die nicht mal ganz gefüllt sind, ist es schnell zu lesen und unterhaltsam.
Das Ende fand ich dann doch schon ziemlich überraschend und wäre niemals auf diesen Verlauf gekommen und ich hatte mir schon viele Enden ausgemalt.*lach*
Für richtige Harcore Thrillerfans, allerdings nicht zu empfehlen. Zu wenig Therror, Nervenkitzel und Schweinereien.

- Fazit -

Für alle die mal eine nette Thriller-(Horror)Lovestory lesen wollen eine Empfehlung mit

3 von 5 Sternen

( Ich finde bei Büchern ist das echt schwer einzuschätzen mit den Sternen...gibt eben weitaus bessere Bücher und viel mehr schlechtere Bücher, deshalb stufe ich es mal im guten mittleren Bereich ein! )

15.07.2010 18:51:30
petra schreiner

Ein spannender Beginn, aber ein sich lang dahinziehender Mittelteil von mehreren 100 Seiten bis zur angeblichen Lösung des Mordes, der ich allerdings auch nach mehrmaligem Lesen nicht entnehmen kann, wer jetzt den Mord durchgeführt hat.

Schade, ich war bisher von P. Hammesfahr besseres gewohnt.

Enttäuschend.

16.05.2010 20:35:54
Martina H.

Ich bin noch mittendrin im Lesen, habe , da ich die Autorin noch gar nicht kannte, diese Seite hier angeklickt, und bin nun nach dem lesen der Kommentare npoch neugieriger geworden, wie denn die Sache ausgeht.
Im Moment ist die Spannung groß, es drängt mich stets danach, das Buch zum Weiterlesen wieder zur Hand zu nehmen.

Liebe Grüße, Matina H.

20.04.2010 19:03:21
crazy_susi

Im Großen und Ganzen ganz in Ordnung. Teilweise ist die Geschichte ziemlich langgezogen und langatmig, sodass manche Szenen länger beschrieben als manch andere, die einem jedoch wichtiger erscheinen. Am Ende hatte man das Gefühl, dass es ein schnelles Ende geben muss. Die Geschichte an sich und das schließliche Ende sehr interessant.

09.04.2010 00:28:36
Christina (15)

Das ist Buch gefällt mir sehr. Ich habe mir das alles harmlos vorgestellt, aber was am Ende passiert, damit habe ich nicht gerechnet! Meiner Meinung nach, sollte es den 2. Teil für diesen Buch geben, denn mich würd gern intressieren, was aus denen alle noch geworden ist. Mich hat dieses Buch auch sehr gerührt. Man denkt am Ende immer an das schlimmere, was jedoch passiert ist, hätte ich mir im geringsten nicht vorstellen können. Ein rießen Lob an die Autorin. Ich würde mich sehr freuen, wenn es noch ein 2. Teil geben würde.

Liebe Grüße Christina T.

Ps: Falle es ein 2. Teil geben würde, bitte Bescheid geben ;)
E-Mail - Adresse ist angegeben.

20.03.2010 15:01:49
Larissa

Ich finde die Petra Hammesfahr Bücher einfach klasse.Immer wieder muss ich in eines der Bücher hineinschauen.Es fesselt mich einfach total wie sie es schafft die Wirklichkeit mit dem Übersinnlichen zu verbinden, sodass es so leicht zu glauben ist.Und jedesmal wenn ich ein neues Buch von ihr lese überrascht es mich wieder, wie sehr ich mich selbst in das Buch hineinversetze und somit nicht davon loskomme.Sie schafft es jeden einzelnen an den Tatort zu führen und dadurch auch die Spannung zu vergrößern.Das erste Buch, das ich gelesen habe, habe ich an einem Stück gelesen, da ich umbedingt wissen wollte, wie es ausgeht.ich habe meine Lieblingsautoren.Und Petra Hammesfahr gehört eindeutig dazu.!

14.03.2010 23:11:51
Madam

Immerwieder greife ich zu einem Hammesfahrbuch, da ich eigentlich Fan bin. Und manches mal blieb ich nach Beendes des Buches leicht bis mittel verärgert "zurück". Als Fan weiß man, dass sich Petra H. gerne des Übersinnlichen "bedient". Und es ist nicht das erste mal, dass man sich in "Ein fast perfekter Plan" - PARDON- leicht "verarscht" fühlt. Und man wird das Gefühl nicht los, dass genau das Frau H. eine immense Gaudi ist. Bei keiner anderen Autorin hab ich so dermaßen das Gefühl, wie wahnsinnig originell sich Petra H. während des Schreibens selbst findet. Und ich glaube, genau daran liegt es, dass aus guten Ideen und sicherlich großem Talent genau das herauskommt, was herauskam. Ich habe nun wirklich nicht viele Lieblingsautoren, und Petra H. gehörte immer dazu. Nur bitte, nehmen Sie den Leser für voll.

11.03.2010 11:11:13
Malin19

Der Prolog beginnt wie es grausamer kaum sein kann. Eine schrecklich zugerichtete Leiche einer Frau und ein Täter der zwar auf frischer Tat ertappt wurde , aber behauptet doch unschuldig zu sein .
Kerstin hat es schon aus eigener Kraft zu einem Friseursalon gebracht. Noch lange nicht genug für sie. Ihr Freund Richard soll die reiche Regine heiraten , bald darauf töten und reichlich erben. Tatsächlich willigt Richard in den unglaublichen Plan ein ,und schafft es Regine zu ehelichen . Regine verhält sich zwar sehr devot , wird aber immer wieder vor Richard gewarnt ...
Zu Beginn der eigentlichen Geschichte holt Petra Hammesfahr sehr weit aus . Alle Protagonisten werden sehr detailreich beschrieben. Ihr Werdegang und eventuelle Beweggründe werden genaustens erzählt. In einem lakonischen , Protokoll ähnlichen Schreibstil . Leicht zu lesen , manchmal kommt ein wenig schwarzer Humor zu Tage . Das Ganze erscheint nicht immer real , die Charaktere sind aber sehr gelungen dargestellt . Sie könnten in jedem Freundeskreis oder Nachbarschaft vorkommen. Das sie manchmal unglaubwürdig handeln , zeigt sich etwa ab der Hälfte des Buches. Obwohl " Ein fast perfekter Plan " mir gut gefallen hat , finde ich, eine Straffung im zweiten Teil , wäre von Vorteil gewesen . Ein weiterer Minuspunkt : Die übersinnlichen Elemente hätten sparsamer und gezielter eingesetzt werden können . Bestimmt nicht der beste Roman von Petra Hammesfahr , aber auch nicht der schlechteste !

01.03.2010 16:53:52
Herr Lazaro

Wäre nicht der Prolog, in dem das Ende der Geschichte schon teilweise vorweggenommen wird ("Hackfleisch"), ich glaube kaum ein Leser würde sich diesen Riemen länger als die ersten, sagen 80 bis 100 Seiten antun. Selten ist mir eine langweiligere Geschichte untergekommen als diese. Und erschwerend kommt hinzu, dass mindestens die Wandlung der Regine von einem geistig überduchschnittlich entwickelten Kind und später Teenager in ein völlig unselbsständiges Püppchen und Hausmütterchen wirklich nicht nachvollziehbar. Der Autorin gelingt es nicht diesen Wandel in der Persönlichkeit eines Menschen glaubhaft zu schildern. Aber auch die anderen Personen sind nicht unbedingt überzeugend dargestellt. Vom Griff der Frau Hammersfahr in die Klamottenkiste des Übersinnlichen mal ganz zu schweigen.
Am Ende fragte ich mich nur, ob der Prolog schon von der Autorin so geplant wurde oder ob er eine Erfindung eines findgen Lektors ist, um den Roman noch irgendwie zu retten, denn wie gesagt, ohne diesen ...

15.02.2010 16:48:42
nina2401

In dem kurzen Prolog wird man als Leser an den Tatort geführt und lernt auch schon den Täter kennen. Dann lernt man so nach und nach alle Protagonisten und ihren tristen Alltag kennen. Die Sprache ist klar und gewürzt mit einer gehörigen Prise Zynismus. Aber das macht die Alltagsschilderungen leider auch nicht spannender. Ich habe mich ehrlich gesagt ein wenig durch das Buch gequält, es war teilweise recht unglaubwürdig und langatmig. Ein Thriller muss für mich spannend sein, ich muss mitfiebern und mich zwingen, das Buch wegzulegen. Aber das war hier absolut nicht der Fall, ich musste mich eher zwingen, weiter zu lesen. Dies war mein 1. Buch dieser Autorin und es mir die Lust auf weitere Bücher von ihr erstmal genommen.

09.12.2009 20:42:29
Anika

Richard und Kerstin schmieden einen Plan. Kerstins reiche Kundin Carla erzählt immer wieder von ihrem tollen Leben mit Geld im Überfluss. Als sich Carlas Stieftochter von ihrem Verlobten trennt wittert Kerstin die Chance auf viel Geld und heuert Richard an, sich an Regine ranzumachen um sie zu heiraten und dann zu töten. So der Plan. Jedoch hat keiner mit Regines Visionen gerechnet...

Ich bin ein großer Petra Hammesfahr Fan und habe all ihre Bücher gelesen. Am liebsten mag ich an ihrem Stil, dass am Ende immer alles anders kommt als man denkt ;-)
Dieses Buch schleppte sich jedoch ganz schön. Spannend war es untergründig die ganze Zeit, aber mir fehlte die Action. Ausserdem fand ich die Handlungen der Protagonisten oft überhaupt nicht nachvollziehbar. Auch werden Andeutungen gemacht, die sich später doch nicht bewahrheiten.

Ich würde das Buch eher nicht weiterempfehlen.

09.12.2009 16:11:23
Sandyhase

Ich bin gerade dabei, dieses Buch zu lesen, warte aber noch immer auf die zu erwartende Spannung. Ich bin ziemlich enttäuscht, da mir der Schreibstil nicht so sehr gefällt, obwohl er sehr einfach ist, und oftmals einen Satz noch einmal lesen muß.
Aus dieser Story hätte man viel mehr machen können, denn ich kann kaum glauben, daß da noch groß was kommt.

29.11.2009 17:51:21
clare1512

Gehört nicht zu den besten Bücher der Autorin, aber ist meiner Meinung nach auch nicht das schlechteste.
Es erinnert mich an "Der gläserne Himmel".
Sicher bewegt sich die Autorin wieder auf einer Ebene Übersinnliches, aber wer zwischen den Zeilen liest, kann meiner Meinung viel vom und zum Leben lernen.
Stellenweise liest es sich zwar nicht so flüssig und ist ein wenig langatmig, aber die Spannung wird immer wieder aufgebaut.
Wer nicht nur Schwarz oder Weiß lesen oder sehen will, sollte dieses Buch ruhig lesen.

08.11.2009 17:39:33
Nati

Täter und Opfer?
Der Prolog beginnt mit einer verunstalteten Leiche. Der Täter, Richard Maltrei, der bereits im Untersuchungsgefängnis sitzt, behauptet unschuldig zu sein.

Richard Maltrei, gelernter Schreiner und Bestatter, hat die 10 Jahre ältere Friseurmeisterin Kerstin kennengelernt und ihr zuliebe seinen festen Job aufgeben. Er ist abhängig von Kerstin, wenn nicht sogar hörig.

Zum Kundenstamm von Kerstin gehörte Carla Sartorius, die in einem kleinen Dorf aufwuchs und dort in der kleinen Pension ihrer Eltern arbeitete. Durch Zufall stieß Carla auf eine Anzeige, in der ein Kindermädchen gesucht wurde. Ihre Bewerbung war erfolgreich und bereits ein halbes Jahr später heiratete sie den Vater des Kindes.

Bei ihren regelmäßigen Friseurbesuchen erzählte Carla viel von ihren großen Reisen und von dem exklusiven Lebensstil, den sie führte. Eines Tages berichtete sie Kerstin, dass ihr Mann schwer erkrankt sei und nicht mehr lange leben würde. Als Alleinerbin wäre im Testament Regine, die einzige Tochter, eingesetzt.

Kerstin möchte auch einen Lebensstil wie Carla führen und entwickelt einen Plan. Ihr Freund Richard soll Regine verführen und anschließend heiraten. Später soll Regine ermordet werden, damit das Erbe auf Richard übergeht. Richard ist nicht sehr begeistert von Kerstins Plan, doch da er sie liebt, stimmt er zu. Da er unsicher in seinem Verhalten zu Regine ist, fragt er oft Kerstin um Rat und entwickelt sich immer mehr zu einem willenlosen Werkzeug in ihrer Hand. Es läuft nicht alles wie geplant und zusätzlich stellt sich heraus, dass Regine eine besondere Gabe hat.

Die Autorin versteht es ihre Leser sofort in den Bann zu ziehen. Durch den flüssigen Erzählstil ist man sofort im Geschehen drin. Obwohl das Buch zu Beginn mit dem Ende anfängt, hat Petra Hammesfahr es geschafft, eine unheimliche und übersinnliche Atmosphäre herzustellen. Die Spannung bleibt bis zur letzten Seite erhalten. Ein typischer Hammesfahr Thriller, bei dem man im Vorfeld nie weiß, welche verschlungenen und düsteren Wege die Protagonisten gehen.

06.11.2009 11:58:52
anyways

Regine Sartorius wächst, nachdem ihre Mutter und ihr Zwillingsbruder bei der Geburt verstarben, mit ihrer Stiefmutter Carla und ihrem gefühlskalten Vater Hartmut Sartorius auf.Carla wurde von "Väterchen Frost" nur geheiratet, damit sie sich um den weiblichen Säugling kümmern konnte. Bedingung für diese Heirat war das Carla sich sterilisieren ließ.

So suchte Regine immer Zuflucht in einer Traumwelt, in der ihr Bruder mit ihr sprach. Vielleicht ist sie deshalb auch nicht fähig ,mit gesundem Menschenverstand , eine Beziehung zu einem Mann einzugehen. Denn trotz ihrer "Seherischen Gaben" durchschaut sie Richard Malteis Absichten nicht.

Richard ist wiederum nur eine Marionette seiner ältlichen Geliebten Kerstin. Kerstin ist Friseurinhaberin mit kostspieligen Träumen, und als ihre reiche Kundin Carla Sartorius , Regines Stiefmutter, wiedermal ihre Lügenshow in Kerstins Laden abzieht, gibt es für Kerstin einen Weg raus aus der ärmlicheren Umgebung. Denn Kerstin durchschaut Carlas Lügengespinst nicht.

Angestachelt durch deren Erzählungen heckt sie einen Plan aus, der Richard dazu bringt, erst Regine zu ehelichen und nach einer gewissen Zeit zu ermorden.

Ein fast perfekter Plan, nur Regines "Bruder" hat da auch noch ein Wörtchen mitzureden.





Petra Hammesfahr zählt zu den bekanntesten und sehr beliebten Krimiautorinnen Deutschlands. Auf eher dokumentarische Art erzählt sie ihre Geschichten, und lässt den Leser dabei Gänsehaut verspüren.

04.11.2009 18:05:03
boesmaus

Das war mit Abstand das schwächste Buch der Hammesfahr !
Kein einziger Charakter ist verständlich oder menschlich. Dann noch das unsägliche Abgleiten in`s Übersinnliche,völlig überflüssig.Am Schlimmsten ist das Ende, dem man nicht folgen kann.Irgendwie schnell weggeschrieben.Ich werde nichts mehr von ihr lesen...Schade um die 9,95€. B

04.11.2009 07:19:21
endorfinchen

Kerstin strebt nach Höherem und will sich nicht länger mit ihrem eigenen Friseursalon und der kleinen Wohnung zufriedengeben.
Sie hat ein Auge auf Regine geworfen, die Stieftochter einer Stammkundin. Regine kommt aus reichem Hause und hat gerade erst ihre Verlobung gelöst und Richard - ihr Freund - soll in die reiche Familie Sartorius nun einheiraten.
Dieser ist von Kerstin´s subtilen Plan erstmal gar nicht begesteirt, aber diese setzt ihn unter Druck und tröstet ihn, dass die Ehe ja nur von kurzer Dauer sein soll.

Richard lässt sich auf die kranke Idee von Kerstin ein, heiratet Regine und zieht mit ihr alsdann in ihr eigenes Mietshaus.
Nachdem diverse Tötungsversuche von Kerstin scheitern, will Richard nun die Sache selbst in die Hand nehmen, er hat allerdings nicht mit einer besonderen Gabe seiner Frau gerechnet.


Der Schreibstil war sehr flüssig und durch die kurzen Kapitel konnte man das Buch in einem Rutsch lesen.
Allerdings hat sich die Autorin bei den einzelnen Charakteren und der Story an sich nicht viel Mühe gegeben. Der Leser erfährt über die Protagonisten nur das nötigste und auch sonst ist die Story eher spärlich ausgeschmückt.

Regine heiratet Richard zwar nach anfänglichen Zweifeln, aber eine richtige Ehe führen die beiden vom ersten Tag an nicht. Sie klären sich nichtmal gegenseitig über die Familienverhältnisse auf. Alles in allem war das Verältnis zwischen den beiden sehr distanziert und unglaubwürdig.

"Ein fast perfekter Plan" ist ein netter Roman, allerdings meilenweit von einem Psychothriller entfernt, da muss Frau Hammesfahr sich schon mehr als eine übersinnliche Gabe einfallen lassen.

04.11.2009 07:18:49
endorfinchen

Kerstin strebt nach Höherem und will sich nicht länger mit ihrem eigenen Friseursalon und der kleinen Wohnung zufriedengeben.
Sie hat ein Auge auf Regine geworfen, die Stieftochter einer Stammkundin. Regine kommt aus reichem Hause und hat gerade erst ihre Verlobung gelöst und Richard - ihr Freund - soll in die reiche Familie Sartorius nun einheiraten.
Dieser ist von Kerstin´s subtilen Plan erstmal gar nicht begesteirt, aber diese setzt ihn unter Druck und tröstet ihn, dass die Ehe ja nur von kurzer Dauer sein soll.

Richard lässt sich auf die kranke Idee von Kerstin ein, heiratet Regine und zieht mit ihr alsdann in ihr eigenes Mietshaus.
Nachdem diverse Tötungsversuche von Kerstin scheitern, will Richard nun die Sache selbst in die Hand nehmen, er hat allerdings nicht mit einer besonderen Gabe seiner Frau gerechnet.


Der Schreibstil war sehr flüssig und durch die kurzen Kapitel konnte man das Buch in einem Rutsch lesen.
Allerdings hat sich die Autorin bei den einzelnen Charakteren und der Story an sich nicht viel Mühe gegeben. Der Leser erfährt über die Protagonisten nur das nötigste und auch sonst ist die Story eher spärlich ausgeschmückt.

Regine heiratet Richard zwar nach anfänglichen Zweifeln, aber eine richtige Ehe führen die beiden vom ersten Tag an nicht. Sie klären sich nichtmal gegenseitig über die Familienverhältnisse auf. Alles in allem war das Verältnis zwischen den beiden sehr distanziert und unglaubwürdig.

"Ein fast perfekter Plan" ist ein netter Roman, allerdings meilenweit von einem Psychothriller entfernt, da muss Frau Hammesfahr sich schon mehr als eine übersinnliche Gabe einfallen lassen.

03.11.2009 20:13:56
Marius

Eine tödliche (langweilige) Intrige:

Kerstin Riedke, Besitzerin eines Friseursalons schmiedet „einen fast perfekten Plan“, um ans große Geld zu gelangen. Geschickt manipuliert sie ihren Freund Richard Maltei, der sich als ziemlicher Simpel entpuppt, damit er die reiche Regine Satorius, Tochter von Kerstins Kundin Carla Sartorius, verführt, heiratet und anschließend tötet. Als Nutznießer dieses Todes soll dann Richard den Erbschaftsteil Regines einstreichen und Kerstin und ihr Freund können ein Leben inmitten von Luxus führen.
Leider hat die Manipulatorin Kerstin bei ihrem Plan einige wichtige Punkte außer Acht gelassen. So entpuppen sich ihre Infos aus erster Hand, nämlich die Neuigkeiten von Carla über den Stand der Dinge in der Familie Sartorius als heillos übertrieben und das mörderische Paar sieht sich mit neuen Problemen konfrontiert…
Im Prolog wird der Leser bereits mit dem Ende des Buches konfrontiert und die Spannung, die Hammesfahr aufbauen will besteht nun in der Frage, wie es zu diesem grausamen Verbrechen kam. Bis man die ganze Intrige allerdings durchschaut hat, vergehen 420 Seiten, durch die sich der Leser mühevoll hindurch kämpfen muss. Zwar beginnt die Autorin die Geschichte in hohem Tempo, dieses verflacht aber zusehends mit der Länge des Buchs und man fragt sich, ob eine Kürzung um 100 Seiten dem Buch nicht gutgetan hätte.
Richtige Sympathieträger gibt es im Buch auch keine und die Charakter scheinen für meine Begriffe recht einfach gestrickt: Regine ist grenzenlos naiv, Richard ist auch nicht gerade helle und zwischenmenschlich völlig inkompetent und Kerstin erscheint nur als geldgierige und gefühlskalte Manipulatorin. Mitgelitten habe ich aus diesem Grund mit keinem der Protagonisten und Protagonistinnen und habe das Buch somit auch ohne weitere Nachwirkung zugeklappt.
Weiter Minuspunkte sammelt das Buch in seiner Realitätsferne: Als dann in der Geschichte auch noch Séancen und eine Wahrsagerin auf einem Jahrmarkt aufgetaucht sind, war für mich das Maß der Erträglichkeit voll und ich wollte das Buch nur noch so schnell wie möglich hinter mich bringen. Ein endgültiger Kritikpunkt war für mich der Schluss, der mich äußerst unbefriedigt zurück ließ und somit verdient sich das Buch in meinen Augen keine gute Bewertung!

30.10.2009 21:02:38
A Tillges

ein echt klasse buch möchte man garnicht

auf hören zu lesen sehr gut geschrieben

mit ein bisschen sarkasmus aber echt lesens wert

spannend und flüssig geschrieben ich werde noch andere bücher von ihr kaufen mein nächstes buch ist die chefin hoffe das es genau so spannent ist wie das buch ein fast perfekter plan