Das Mädchen aus Mailand

Erschienen: Januar 1969

Bibliographische Angaben

  • Mailand: Garzanti, 1966, Titel: 'Venere privata', Seiten: 189, Originalsprache
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1969, Titel: 'Leichte Mädchen sterben schwerer', Seiten: 142, Übersetzt: Eva Schönfeld
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1980, Titel: 'Leichte Mädchen sterben schwerer', Seiten: 139
  • Wien: Kremayr & Scheriau, 2001, Seiten: 254, Übersetzt: Christiane Rhein
  • München: Goldmann, 2003, Seiten: 254, Übersetzt: Christiane Rhein

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Davide, Sohn eines reichen Mailänder Industriellen, sucht Vergessen im Alkohol, weil er sich schuldig fühlt am Tod einer kleinen Verkäuferin. Duca Lamberti soll im Auftrag des Vaters helfen. Er beginnt, die Umstände des angeblichen Selbstmords des Mädchens näher zu untersuchen. Und stößt schon bald auf einen Verbrechering, der zu allem bereit ist...

Leseprobe

Das Mädchen aus Mailand

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Letzte Kommentare:
01.04.2011 11:02:46
tedesca

Mit Duca Lamberti hat der Autor eine Figur erschaffen, die immer schemenhaft im Hintergrund bleibt. Wir erfahren nicht, wie alt er ist, wir können es nur erahnen, und auch über sein Äußerliches wissen wir so gut wie nichts. Und trotzdem, oder vielleicht gerade erst deshalb, sind seine Gedanken und Handlungen besonders reizvoll und spannend, weil sie keine Klischees bedienen, sondern den Leser immer wieder überraschen. Eine etwas düstere, aber keineswegs unsympathische Hauptfigur, würde ich sagen.

Auch die anderen Figuren erscheinen uns nur äußerlich, so wie Duca sie wahrnimmt und interpretiert. Als Leser wird man genausowenig warm mit ihnen wie er, und sogar von "seiner Livia" trennt uns eine Mauer des Unverständnisses. Ich empfinde das als äußerst reizvoll.

Geschrieben wurde diese Serie, bestehend aus vier Bänden, von denen dieser hier der erste ist, in den 60er-Jahren, dementsprechend ist auch das Flair, das 1:1 transportiert wird. Vor meinem geistigen Auge sah ich beim Lesen einen schwarz-weiß-Film mit markanten Charakteren, spärlichen Dialogen und einer alles anderen als rasanten Handlung, die sich schrittweise zu einem großen Finale aufbaut. Scerbanenco schreibt über das Leben in Mailand, über die kleinen Leute und darüber, wie Korruption und Mafiakriminalität keinen in Italien unberührt lassen.

Alles in allem ein wirklich lesenswertes Buch, das man nur ungern aus der Hand legt. Große Krimiliteratur, die leider etwas in Vergessenheit geraten ist und auf alle Fälle wiederauferstehen sollte!

Dieses Buch in einem Satz mit Donna Leon zu nennen, ist meiner Meinung nach nicht möglich. Scerbanenco liefert uns in keiner Weise ein "schönes Ambiente" wie croth weiter unten schreibt, ganz im Gegenteil. Er zeigt Mailand in seiner ganzen Schäbigkeit, sowohl, was die Häuser angeht, als auch die Gesellschaft. Im Gegensatz zu Donna Leon hat Scerbanenco literarische Fähigkeiten, die über reine Unterhaltungslektüre weit hinausgehen. Wenn man denn für diesen trockenen und farblosen Stil empfänglich ist, wohlgemerkt!

03.01.2005 00:50:49
croth

auh ich habe das buch gerade gelesen und bin etwas enttäuscht, da die charaktere nicht so plastisch herausgearbeitet sind, dass sich der leser ohne weiteres mit ihnen identifizierte. vielleicht leidet das ganze auch unter einer wenig profunden übersetzung. jedenfalls konnte mich die handlung um davide und lamberti nicht in ihren bann ziehen. schade, denn donna leon ist für conaisseurs doch schon lange zu flach, oder. nur schönes ambiente und ein ironischer duktus im verhältnis zu den obersten langt eben nicht.

18.09.2003 17:02:29
Ulrich Köppen

Ein unheimlich spannender Krimi ist das. Da wünsch\' ich mir als Alkoholiker doch so einen Arzt wie Duca, der mich so ganz nebenbei von meinem Problem befreit.

18.02.2003 08:34:44
Dr.Wolfgang Reuter

Ein von der Handlung her gut gemachter Krimi, spannend, leicht zu lesen, bleibt aber bei den Personen und Charakteren merkwürdig flach. Das versuchte psychologische Portrait des Davide wirkt zweidimensional, die Persönlichkeit des Duca Lamberti ist mir auch nicht ganz klar, insbesondere seine Agressionen gegen die Täter am Schluss wirken doch etwas aufgesetzt, die Schlussszene im Krankenhaus ist aber berührend. Kann man sich Lamberti als Produkt seiner Erziehung durch den autoritären Vater und seiner humanistischen Einstellung (Euthanasie) erklären? Doch vielleicht geht das zu weit...

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