Limit

Erschienen: Januar 2009

Bibliographische Angaben

  • München: Der Hörverlag, 2009, Seiten: 22, Übersetzt: Heikko Deutschmann, Bemerkung: gekürzt
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2011, Seiten: 1311, Originalsprache

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Mai 2025: Die Energieversorgung der Erde scheint gesichert, seit die USA auf dem Mond das Element Helium-3 fördern. Bahnbrechende Technologien des Konzerngiganten Orley Enterprises haben die Raumfahrt revolutioniert, in einem erbitterten Kopf-an-Kopf-Rennen versuchen Amerikaner und Chinesen, auf dem Trabanten ihre Claims abzustecken. Während der exzentrische Konzernchef Julian Orley mit einer Schar prominenter Gäste zu einer Vergnügungstour ins All aufbricht, soll Detektiv Owen Jericho, den eine unglückliche Liebe nach Shanghai verschlagen hat, die untergetauchte Dissidentin Yoyo ausfindig machen.
Was nach Routine klingt, ist tatsächlich der Auftakt zu einer alptraumhaften Jagd von China über Äquatorialguinea und Berlin bis nach London und Venedig. Denn auch andere interessieren sich für Yoyo, die offenbar im Besitz streng gehüteter Geheimnisse und ihres Lebens nicht mehr sicher ist.
Jericho muss sich mit der bildschönen, aber ziemlich anstrengenden Chinesin zusammentun, um den phantomgleichen Gegnern auf die Spur zu kommen. In einer Zeit, in der multinationale Konzerne der Politik zunehmend das Zepter aus der Hand nehmen, führen beide einen verzweifelten Kampf ums Überleben, gehetzt von einer Übermacht hochgerüsteter Killer. Die Suche nach den Drahtziehern führt mitten hinein in die Wirren afrikanischer Söldnerkriege, Machtkämpfe um Öl und alternative Energien, Vorherrschaftsträume im Weltraum – und zum Mond, auf dem sich Orleys Reisegruppe unvermittelt einer tödlichen Bedrohung gegenüber sieht.

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Letzte Kommentare:
29.05.2018 22:32:22
Andreas Quiring

In meinen Augen ein wirklich hervorragendes Werk. Es ist mir sehr schwer gefallen dieses Buch auch ab und an aus der Hand legen zu müssen. Die Charaktere der einzelnen Personen, deren Herkunft und Position, sowie auch ihr äußeres Erscheinungsbild sind in diesem Buch perfekt nachzuvollziehen. Technische Gegenstände und Apparaturen, Maschinen und Gebäude sowie deren einzelne Strukturen sind dermaßen gut beschrieben, daß man sich tatsächlich vor beziehungsweise in ihnen zu befinden scheint. Die einzelnen Handlungen, für mich persönlich, TOP. Es folgt eigentlich Spannung auf Spannung auf Spannung. Na gut... auch etwas Ruhe zwischendurch.Ich finde es einfach phantastisch, daß es Autoren wie Frank Schätzing gibt, welche in der Lage sind, sich solche "Story's" einfallen zu lassen und mit ihrer Kunst des schreibens die Vorstellungskraft ihrer Leser extrem positiv zu aktivieren.Diese Buch ist ebenso wie "der "Schwarm" und "Breaking News" eine absolute Kaufempfehlung und dieses auch als gedruckte Ausgabe im Einband. Das muss man im Regal stehen haben. Ich warte sehnsüchtig auf "Limit Part 2".in deutsch bitte.
Zur Zeit lese ich "Die Tyrannei des Schmetterlings". Bisher auch TOP.

06.07.2016 12:52:33
Alissa

Mein Fazit: mir ging es wie den meisten; nach ca 200 Seiten musste ich erst einmal pausieren. Ich habe mehrere andere Bücher gelesen. Irgendwann habe ich mir dann sogar die Mühe gemacht das Buch nicht nur von vorne zu beginnen, sondern mir die anfänglichen Personen grob zu skizzieren um den Überblick zu bewahren. Die, wie hier auch bereits geschildert, sich dann doch als Blase im All ins Jenseits aufmachten. Dennoch als die Geschichte mich dann in den Bann gezogen hatte war ich gefesselt.natürlich mit immer wieder kehrenden unnötigen Ausführungen. Aber, was mich wirklich zu dem Schluss führt dass ich das Buch in Summe dennoch mit gut betitle ist, dass ich diese unglaubliche Geschichte (wahrscheinlich gerade deshalb) noch extrem gut in Erinnerung habe. Nicht wie die üblichen Romane. Das Buch soll doch unterhalten und daher ist es für den "gemeinen" Leser irrelevant ob die Geschichte im Jahre 2025 oder 2055 abspielt - zumindest hoffe ich, dass Hr. Schätzing bei seinen sonst recherchierten Werken in diesem Buch keinen Anspruch darauf erhebt!
Gesamtfazit: Weniger ist manchmal wirklich mehr - Personen, wie auch Seitenzahl; dennoch ein gutes Werk!

13.06.2016 21:19:32
Dr. Hansjürgen Meinhold

Ich habe nach viel Lesevergnügen mit Frank Schätzing nun auch LIMIT in die Hand genommen...
Auf Seite 149 wollte ich einfach nicht mehr.
Von dem Punkt, ab dem man von einem spannenden Buch förmlich hinein gesaugt wird, entferne sich dieses Buch immer weiter
und ich frage mich, ob dieses Buch einen solchen Punkt überhaupt hat.
Es hat sicher Aussichten auf einen Rekord bezüglich der Anzahl handelnder Personen.
Eines der wenigen Bücher, das ich garantiert nicht weiter lesen werde.
Die Breaking News gingen gerade noch trotz der vielen Zeitsprünge.

25.01.2016 00:21:02
Dieter Lehrle

Furchtbar was Herr Schätzing da fabriziert hat.Limit übrrschreitet bei weitem das Limit des Erträglichen was einem Leser zugemutet werden kann.
Ich hatte schon nach 20 Seiten den Verdacht dass der Autor hier nach Quantität anstatt nach Qualität bezahlt wird.
Fazit: Finger weg und nach was zum Lesen suchen das fesselt und einen nicht zum Gähnen bringt.

24.12.2015 13:10:36
Uwe Meyer

Bei dem Schwarm hatte ich bei der Hälfte bereits vor aufzuhören, das es extrem langatmig geschrieben war. Limit ist aber noch eine Steigerung. Hier habe ich bei ca. der Hälfte abgebrochen, da es nicht so langweilig geschrieben ist, dass man einschläft. Das Buch wäre ein Kandidat für die Readers Digest Auswahlbücher - auf 400 Seiten gekürzt wäre es bestimmt gut.

19.06.2015 11:38:42
Peter Hesselmann

"Limit" der Name passt! Das Limit des erträglichen ist mit diesem "Roman" überschritten.Die Phantasie des Autors wird hier überschattet von tranigen, langatmigen Passagen, die den Leser an den Rand der Depressivität bringen.Es ist spannender in ein trockenes Stück Brot zu beißen, als diesen Roman zu lesen.

31.08.2014 16:42:32
Jon_Vapor

"Limit" ging wirklich ans Limit des erträglichen.
bekam es direkt nach Erscheinen geschenkt und wurde jetzt erst mit dem Lesen fertig. So lange hatte ich mich noch nie mit einem Roman abgemüht.
Immer wieder musste ich mich dazu durchringen weiter zu lesen und mich durch eine krude Geschichte zu quälen, die nicht mal ansatzweise Perry Rhodan Niveau erreichte und das will schon was heißen. In der Zeit in der ich das Buch "gelesen" hatte, habe ich mehrere duzend andere geradezu verschlungen. Mir tut es um die verlorene Zeit leid Die ich in dieses Buch investiert habe.Man hat die ganze Zeit über den Eindruck, das Schätzing krampfhaft darum bemüht war, eine bombastische cineastische Geschichte zu konstruieren, in denen die zum Teil dump Handelnden Personen mehr Frischfleisch ähnelten, das zum schlachten aufgereiht wurde, als eine in die Tiefe gehende Handlung auf zu bauen. Ein Abspulen von Schulwissen mag den einen oder anderen beeindrucken, es gibt ja auch genügend Bild Leser, aber zu aha oder oh Erlebnissen hat es bei mir letztendlich nicht gereicht. Auch die Hauptpersonen haben mehr Plastik haftes an sich, als das man sich sie als reale Personen vorstellen könnte und so bleibt einem die Emphatie erspart, denen man Personen anderer Romane gerne entgegen bringt.Fast ist man dazu geneigt sich den Tod aller Beteiligten zu wünschen, damit das Grausen, das sich über 1300 Seiten hin zieht einem erspart bleibt.

18.01.2014 08:24:32
Eglfinger

Inhalt:
"Mai 2025: Die Energieversorgung der Erde scheint gesichert, seit die USA auf dem Mond das Element Helium-3 fördern. Bahnbrechende Technologien des Konzerngiganten Orley Enterprises haben die Raumfahrt revolutioniert, in einem erbitterten Kopf-an-Kopf-Rennen versuchen Amerikaner und Chinesen, auf dem Trabanten ihre Claims abzustecken.
Während der exzentrische Konzernchef Julian Orley mit einer Schar prominenter Gäste zu einer Vergnügungstour ins All aufbricht, soll Detektiv Owen Jericho, den eine unglückliche Liebe nach Shanghai verschlagen hat, die untergetauchte Dissidentin Yoyo ausfindig machen. Was nach Routine klingt, ist tatsächlich der Auftakt zu einer alptraumhaften Jagd von China über Äquatorialguinea und Berlin bis nach London und Venedig. Denn auch andere interessieren sich für Yoyo, die offenbar im Besitz streng gehüteter Geheimnisse und ihres Lebens nicht mehr sicher ist.
Jericho muss sich mit der bildschönen, aber ziemlich anstrengenden Chinesin zusammentun, um den phantomgleichen Gegnern auf die Spur zu kommen. In einer Zeit, in der multinationale Konzerne der Politik zunehmend das Zepter aus der Hand nehmen, führen beide einen verzweifelten Kampf ums Überleben, gehetzt von einer Übermacht hochgerüsteter Killer. Die Suche nach den Drahtziehern führt mitten hinein in die Wirren afrikanischer Söldnerkriege, Machtkämpfe um Öl und alternative Energien, Vorherrschaftsträume im Weltraum – und zum Mond, auf dem sich Orleys Reisegruppe unvermittelt einer tödlichen Bedrohung gegenüber sieht." (Quelle: KiWi-Verlag - Limit)

Meine Meinung:
Frank Schätzing erobert nach der Tiefsee nun den Weltraum in einer absehbaren Zukunft. Und das ist schon sein erster Fehler. Die Techniken, wie Weltraumfahrstuhl und vollautomatische Förderstationen auf dem Mond sowie ein Tourismushotel auf dem Mond, sind sicherlich realistisch, aber bestimmt nicht schon im Jahre 2025. Man muss sich nur anschauen, wie lange es bis zur Fertigstellung der ISS gedauert hat. Auch die Begrenztheit von Öl und Gas auf der Erde, werden nicht dazu führen, dass der Mensch den Mond so schnell erobern wird.
Sein zweiter Fehler war die Opulenz dieses Romans. Auf sage und schreibe 1300 Seiten bringt es Schätzings Sci-Fi-Thriller, der auf den ersten 500 Seiten nicht wirklich in Schwung kommt. Zu detailverliebt beschreibt er die Reisegruppe auf ihrem Weg zum Mondhotel sowie die Techniken, die den Trip und die Förderstationen ermöglichen. Auch die Anzahl der Charaktere und deren Handlungen sind meines Erachtens zu viel. Jeder wird rundherum beschrieben und in die Handlungen eingebaut, obwohl sie mehr oder weniger nur Nebenrollen der eigentlichen Handlung sind. Weniger wäre in diesem Fall mehr gewesen.
Doch auf einmal geht es richtig rund und es beginnt auf dem Mond sowie auf der Erde ein actionreicher Plot und das Buch beginnt richtig Fahrt aufzunehmen. Die Handlungsstränge werden geschickt ineinander verwebt, wobei ich mir gewünscht hätte, dass die einzelnen Kapitel kürzer gewesen wären und es mehr Wechsel zwischen den Handlungsorten gegeben hätte. So hat sich mir leider immer wieder der Eindruck erweckt, es wäre viele Zeit vergangen zwischen den Wechseln.

Mein Fazit:
Ein durchaus spannendes Thema, das zum Teil gut umgesetzt und actionreich ist, aber durch seinen Umfang und seinem langen zähen Beginn auch sehr viele langweilige Passagen enthält. Obwohl ich es nach circa 300 Seiten schon beenden wollte, konnte es mich dann aber doch teilweise überzeugen. Ich vergebe dafür 63 Grad.

15.12.2012 15:58:03
Horst - Christian Laabs

Über dieses Buch ist in den schon abgegeben Kommentaren in positiver wie negativer Hinsicht alles gesagt und ich kann vielen davon zustimmen, sowohl als auch.

Was jedoch für mich den enormen Reiz diese Buches ausmacht, sind die enorm gut recherchierten Darstellungen der Zukunft in politischer, wirtschaftlicher,technischer und gesellschaftlicher Hinsicht.

Wie schon in dem Buch "Der Schwarm" sind es keine Phantastereien sondern reale Möglichkeiten oder schon jetzt Realitäten.

Im ganzen ein tolles Buch, dass derzeit nur ein Autor in Deutschland vielleicht sogar in der Welt so schreiben kann

Frank Schätzing

21.08.2012 22:21:29
Wolfi

Bekommt man "Limit" in der Hand, so wird man neugierig ob der sinnvollen Verwendung von so viel Papier.Nach einer Woche lesen war ich dann durch - haarsträubend...Da gehen Satelliten verloren oder fliegen direkt zum Mond ohne von irgendjemand (Debris Control scannt täglich den Erdnahen Raum) bemerkt zu werden. Das Weltall ist bei 3°C durch die Hintergrundstrahlung angenehm temperiert und zwischen He3 und H3 (Tritium) gibt es keinen Unterschied! Das sind nur Kleinigkeiten, stören aber.Schlimmer wird es, wenn Schleusentore abgesprengt werden, obwohl alle Schotten offen sind... Oder Ideen vom Armageddon geklaut werden, obwohl dort die Technik schon fehlerhaft war...Schade, bei dem unterstellten Technikniveau.Trotzdem guter Krimi - und es ist, wenn man die langatmigen Beschreibungen "überliest", spannend. Das überlesen ist übrigens kein Verlust, denn die Charaktäre werden auf ca. 800 Seiten durch die Mangel gedreht - keiner kommt unbeschadet zurück.

19.06.2012 22:51:36
ekke

Ich mag Schätzing! Aber: Das Geld für die Hardcoverausgabe von " Limit " hätte ich mir gern gespart. Langatmig ohne Ende. Schade, ist sonst doch eigentlich nicht Sein Stiel. Das beste Buch ist für mich eh " Nachricht aus einem fremden Universum "
Ich bin seit 40 Jahren Sporttaucher, das Buch hat mir richig viel gegeben, obwohl ich schon dachte, vieles zu kennen.
Also: eigentkich ein " Weiter so, aber nicht am " LIMIT ". Gruß vom Ecke

11.01.2012 15:36:47
walfisch

warum schreibt niemand, dass das Buch teilweise sehr zusammenhangslos konstruiert und voller Fehler ist. Weniger im populärwissenschaftlichen Ansatz Schätzings (die ganzen technischen Visionen). Sondern in den Charakteren, Dialogen und Szenen. Da wird sich an einem Ort verabredet. Das Treffen findet dann aber wo ganz anders statt.
Da rattern Personen die gesamte Geschichte und Freimaurerei eines Landes herunter, von dem sie vorher nie gehört haben.
Auch nutzt er teilweise haarsträubende literarische Bilder.
Ich komme zu der Erkenntnis. Schätzing ist kein guter Schriftsteller. Nur die Handlung und Idee ist toll gedacht. Keine Frage.
LIMIT war der erste halbwegs aktuelle Bestseller, den ich gelesen habe. Muss ich nicht wieder haben!

07.01.2012 22:40:05
stoni

Ich habe gerade das Buch verärgert weggelegt. Ich bin zwar fasziniert von der Idee des Buches und den tollen technischen Beschreibungen, aber die langen Handlungen über die mitspielenden Personen machen mir derart zu schaffen, dass ich seitenweise Springen mußte.
Das macht mir keinen Spaß mehr.
Wenn das Buch um 30% entsprechend gekürzt wäre, würde es ein sehr gutes Buch sein.

28.12.2011 23:11:03
Mario

Ich habe es jetzt auch nach 5 Tagen geschafft, die gut Dreizehnhundert Seiten zu lesen. In einigen Punkten stimme ich den Kritikern vor mir zu - es gibt sehr viele Charaktere, die, gerade zu Anfang, doch sehr verwirren - wenn nicht gar "nerven".
Auch will ich einen anderen Kritikpunkt anbringen: Das Ende war - betrachtend auf den Rest des Buches - ein wenig unbefriedigend.

Allerdings, von diesem kleinen Makel abgesehen, fand\' ich das Buch einfach sensationell. Ich verbrachte wirklich viele Stunden am Tag damit, darin zu lesen und empfand es immer als sehr unangenehm, wenn ich eben jenes unterbrechen musste. Herrn Schaetzing kann ich nur gratulieren, wieder einmal ein wunderbares Buch geschrieben zu haben. Und ich freue mich - nein, ich warte sogar sehnsuechtig auf einen neuen Titel, nachdem ich nun alle seine Buecher gelesen habe.

Fazit: Man mag geteilter Meinung ueber das Buch sein. Gerade die Detailverliebtheit in den Szenarien treibt den Spannungsbogen manchmal weit nach unten - aber gerade das sorgt dafuer, dass es um so fesselnder im Rest des Buches zugeht.

15.12.2011 06:43:20
Henry Gerlach

1300 Seiten.Von "Der Schwarm" war ich begeister. Limit enttäuschte.Die Handlungsorte sind toll.Vor allem jene auf dem Mond.Gut recherchiert,spannend geschrieben.Aber auch langatmig.Kaum ein Buch gehabt,das ich zwischendurch (um andere Bücher zu lesen)so oft beiseite legte.Und dann der größte Aufreger: 2 (!) Pistolenschüsse führen zu einer Kettenreaktion,welche ein ganzes Hotel (auf dem Mond) in Schutt und Asche legen.-Eindeutig schwächer als "Der Schwarm". Nur noch nette Unterhaltung auf Sat-1-TV-Film-Niveau.Schade.

09.11.2011 19:32:41
anett71

Dies ist das erste Buch was ich von Schätzing gelesen habe. Habe das Buch vor einigen Wochen schon ausgelesen und bin immer noch begeistert davon.
Die Geschichte ist sehr global aufgebaut. Find ich toll. Als ob man selbst eine Welt- (und Mond-) reise macht. Die detailgetreuen Beschreibungen von allem sind super. Eigentlich warte ich jetzt auf die Verfilmung, um zu vergleichen, wie toll oder weniger toll das die Filmbranche umsetzt.
Ich hoffe es laufen schon Verhandlungen.

21.08.2011 21:29:06
Frank

habe alle schätzings gelesen und mit ungeduld dieses werk erwartet. bin allerdings ziemlich entäuscht, die vielen namen verwirren mich, so dass ich immer nachlesen, wer wer ist. bin zwar erst auf seite 220, aber bisher kein bisschen spannung. ich mag bücher dieser art nicht, wo man sich quälend hinarbeiten muss, um zum spannungsbogen zu gelangen. wann komme ich denn nun zu dem punkt, an dem ich das buch nicht mehr aus der hand legen mag? sollte bis seite 300 nichts aufregendes mehr passieren, werde ich nicht weiterlesen; wäre schade, aber lesen sollte vergnügen bereiten und nicht arbeit.

31.07.2011 18:26:24
Michael Sax

Frank Schätzing spaltet die Scifi-Nation doch er selbst ist nicht ganz unschuldig daran. Was schon im ersten Drittel der Geschichte auffällt, ist die unangenehme Nähe zu Mark T. Sullivans „Limit“, die einem das Gefühl gibt, Schätzings Geschichte bereits zu kennen. Nichts dagegen, einen bereits vorhandenen Stoff ein weiteres Mal aufzuarbeiten, das ist schließlich nicht unüblich in der Belletristik. Alleine Robinson Crusoe gibt es in unzähligen Variationen, aber muss man außer dem Titel auch gleich noch den Protagonisten, nebst Kindern, mit übernehmen? Ein wenig mehr Fantasie in der Figurenauswahl hätte man sich doch gewünscht, und dass es dem Autor daran nicht mangelt, bewies er schließlich bereits in seinem Schwarm.Zwei getrennte Handlungsstränge können, wenn sie am Ende intelligent zusammengeführt werden, großartig sein, aber bei einer derartigen Masse an Antagonisten sowie Nebenschauplätzen, ist das Chaos schon vorprogrammiert. Ich müsste nochmals Seite für Seite nachblättern, aber ich bin mir auch so ziemlich sicher, dass zumindest zwei Akteure in der Geschichte, sich buchstäblich in Luft auflösen, ohne dass eine Erklärung dafür erfolgt. Da hatte der Autor nebst seinem Lektor wohl selbst ein wenig die Übersicht verloren, was bei der schieren Masse an Personen auch nicht ganz unverständlich ist. Doch ist es umso ärgerlicher, wenn man sich zuvor seitenlang in deren Vitas einliest, nur um dann festzustellen, dass sie verschwinden, plötzlich versterben oder in der Geschichte überhaupt keine tragende Rolle spielen. Ein Schelm, der dahinter das absichtliche Aufblasen der Geschichte und somit das erzielen eines höheren Buchpreises vermutet.Was hingegen der Held mit seiner Verletzung über weite Strecken dennoch so alles zustande bringt, macht ihn schon beinahe zu einer Karikatur von Supermann und wirkt somit extrem unglaubwürdig. Dem gegenüber ist das oft notwendige Zurückblättern in der Handlung, damit man nicht immer wieder den Faden verliert, schon beinahe das kleinere Übel. Die ganze Geschichte auf vierhundert Seiten gerafft, hätte ihr sicherlich gutgetan und es würde sich beim Leser nicht allzu oft der Eindruck aufdrängen, als versuchte jemand wissenschaftliche Informationen wie in einem Handbuch aufzulisten. Man stelle sich vor, ein noch unbekannter Newcomer als Autor hätte ein dermaßen überfrachtetes Script eingereicht, das gegen so viele Konventionen der schriftlichen Erzählung verstößt, er würde wohl noch in hundert Jahren einen Verlag dafür suchen.Mein Fazit: Wer eine Geschichte in ähnlicher Qualität wie dem Schwarm erwartet, könnte nur allzu leicht enttäuscht werden. Man kann sich des Eindrucks nicht ganz erwehren, als wurde hier eine alte Hollywoodtradition fortgeführt, nämlich im Bugwasser des zu Recht erfolgreichen Schwarms, schnell einen weiteren Bestseller hinterher zu schicken. Ob nun der Verlag, der Autor oder beide zusammen, dabei mehr den kommerziellen Erfolg im Blick hatten, mag dahingestellt sein. In einer biografischen Dokumentation auf Phoenix, die bald nach Erscheinen des Schwarms ausgestrahlt wurde, erklärte Frank Schätzing, dass er beruflich eben wieder etwas Neues beginnen würde, wenn er als Autor nicht mehr so erfolgreich wäre. Noch ein oder zwei solcher Megatraktate und diese Vision könnte unter Umständen sehr rasch zur selbsterfüllenden Prophezeiung werden.

29.06.2011 23:28:18
rittstar

ich bin noch nichtmal bei der hälfte, lese es auch nur auf der fahrt von und zur arbeit.. und muss sagen, die schlechten kritiken sind für mich wieder einmal beweis, das ich keine kritiken zu lesen brauch um zu entscheiden, was ich kaufe, jeden tag stört mich wenn mein zug das ziel erreicht und ich nicht weiterlesen kann.. aber so habe ich wenigstens länger was davon.. ich find das buch klasse.. für scifi fans ein muss

07.05.2011 14:11:39
fresno89

Fertig! "Ich schürze die Lippen" und denke, nein, ich bin stolz auf mich es tatsächlich ausgelesen zu haben!
Ohne Zweifel habe ich eine Menge gelernt, jedoch ist mir mir alles viel zu langatmig und zu detailverliebt.
Die Handlung ist genial erdacht, doch hätte man sie auch kürzer fassen können und die Geschichte wäre somit auch wesentlich spannender gewesen, denn durch zu genaue Beschreibungen von Personen, Handlungen und Gegebenheiten wird einem die Spannung beim Lesen auch wieder genommen.
Trotzdem lohnt es sich dieses Buch zu lesen, denn es steckt zweifellos auch eine Botschaft, politische wie auch wirtschaftliche, in dieser Geschichte, die ich nur unterstützen kann, sofern ich sie richtig interpretiert und verstanden habe.
Also, wer Zeit und Durchhaltevermögen hat, ran an die Schwarte.
Nicht wirklich ein Thriller, so doch wirklich ein unterhaltsamer Wissenschaftsroman.

03.05.2011 22:36:15
viis

Dieses Buch ist absolute Geschmackssache ... und meinen Geschmack trifft es hundertprozentig! Ich fand es an keiner Stelle langweilig, die Spannungsbögen waren vor Spannung kaum erträglich, die Themen sehr interessant, wenn auch manchmal für den Leser augenrollend belehrend.
Ich danke Herrn Schätzing für meine glückliche Zeit und aufregende Zeit mit diesem Buch. Weiter so!

01.04.2011 19:00:32
hobo24

GENIAL! In 6 Tagen ausgelesen. Ich weiß, ich stehe mit meiner Meinung ziemlich allein, aber ich fand "Limit" besser als "Der Schwarm". Dieses war ein bisschen zu sehr dünnlippiger, Techno-Öko-Thriller mit Zeigefinger-Botschaft. "Limit" ist einfach ein spannendes Buch mit guten Charakteren. Einem solchen Wälzer mit 1.300 Seiten verzeihe ich auch mal 50 Seiten Langeweile. Hintergrund gut recherchiert, der Täter erst ab Seite 1.000 erahnbar, viel Humor, sehr gute UNterhaltung!

23.02.2011 11:32:23
Michael Kellerer

Ich lese gerade Limit für ein Deutsch-Referat und ich kann nur sagen es ist eins der besten bücher die ich je gelesen habe

aufgrund der vielen handlungsstränge ist es etwas schwer der geschichte zu folgen, außerdem ist es mit den vielen namen verwirrend, vor allem weil sich 3-4 mal herrausstellt das verschiedene namen zu einer person gehören

aber ich kann nur sagen es ist ein wirklich spannendes buch und man wirtd beinahe süchtig nach der story

03.02.2011 11:53:50
Friedrich Schönhoff

Ich höre "Limit" als Hörbuch, nachdem ich vor Jahren "der Schwarm" gehört habe und finde, dass es das beste Hörbuch aller Zeiten ist.
"Limit" zu hören ist allerdings fast unmöglich, da die Namen der handelnden Personen wie Xin, Yin und Jin trotz des großartigen Sprechers Deutschmann viel zu gleich klingen. Ohne Inlett wäre ich aufgeschmissen. Ständig habe ich es beim Hören in der Hand, so dass ich besser direkt das Buch hätte nehmen sollen.
Wenn ich dieses Dilemma einmal beiseite lasse, muss ich sagen, die Geschichte st schon außergewöhnlich. Ich kenne derzeit keinen anderen deutschsprachigen Autor, der das umsetzen könnte.

14.01.2011 12:51:26
take2

Als absoluter Fan von "Michael Chrichton - Jurassic Park", wurde ich bei "Frank Schätzing - Limit" nach 145 Seiten stutzig.Ein Welt veränderndes Mega-Projekt, im Alleingang umgesetzt von einem sehr reichen Unternehmer.
Eine abgelegene Insel mit spanischem Namen.Reiche Investoren, die auf die Insel eingeladen werden und eine exklusive Präsentation dessen bekommen, was in naher Zukunft die Besucher begeistern soll.Nach 145 Seiten "Limit" erwarte ich mit Spannung den furchteinflößenden Auftritt des Tyrannosaurus Rex.Nachdem ich eine Suchmaschine um den Begriff "Frank Schätzing Jurassic Park" bemüht habe stelle ich fest, ich bin nicht allein.Zusätzlich habe ich ein Interview der ARD gefunden in dem Frank Schätzing "Jurassic Park" eines seiner Lieblingsbücher nennt.http://www.daserste.de/druckfrisch/thema_steckbrief_dyn~id,36~cm.aspDa ich erst 145 Seiten gelesen habe, werde ich dennoch tapfer weiterlesen.

28.12.2010 21:35:45
viis

Ich liebe dieses Buch und muss Frank Schätzing für zwei Monate Lesespaß danken. Von mir aus hätte das Buch noch mehr Seiten haben können. Ich fand es von Anfang bis Ende spannend, gut geschrieben und äußerst interessant. Ich habe quasi in und mit dem Buch gelebt.
Einziger Kritikpunkt sind in der Tat die Charaktere: Anfangs war ich wirklich überfordert bei all den Namen mit den kaum zu unterscheidenden persönlichen Unterschieden, die sich durch ihr Verhalten nur schwer auseinanderhalten ließen.
Wer glaubt, die Handlung spiele zum Großteil auf dem Mond, wird leider enttäuscht. Mehr als ein Fünftel dürfte es nicht sein. Aber die Handlungen in China sind unheimlich spannend und interessant.
Das Buch ist absolut empfehlenswert und sein Geld wert.

29.11.2010 19:50:58
Björn

limit ist weniger ein novum als eine fan fiction zu der anime serie "planets" die ich an dieser stelle allen jenen empfehlen möchte die limit mochten und allen jenen die limit aufgrund der thematik gekauft haben.das große manko an limit ist die charakter tiefe die in limit nur über informationen hintergrundgeschichten etc zu erreichen versucht wird die charaktäre grenzen sich zum großteil nur durch diese und nicht durch ihr verhalten von einander ab. f.s. wird in limit seiner fähigkeit charaktäre zu schaffen nicht gerecht oder wollte einfach zu viel wodurch manche charaktäre in ihrer entwickling auf der strecke blieben.limit wird die f.s. fan gemeinde spalten.
jene physik space sience fiction interssierten werden es lieben allen anderen dürfte dieses buch zu langatmig und detailreich sein und es entweder weglegen oder es querlesen.die geschichte hätte auch problemlos auf 800 seiten prolbemlos detailreich spannend und sehr gut erzähllt werden können.mir persönlich hat limit sehr gut gefallen ich mochte auch die langatmigen stellen das liegt jedoch denke ich an dem fesselnden erzähl stiel schätzings.

16.10.2010 14:46:22
Milliamp

Hallo Interessenten,

zur Zeit lese ich Schätzimgs Werk und muss sagen, das der Anfang sehr langatmig ist und ich kurz davor war aufzuhören. Die ersten ca 500 Seiten sind nicht fesselnd sondern mehr eine Art Vorgeschichte / Dokumentation , die aber für das Drumherum / Ganze nötig sind. Ab ca. Seite 500 wird es spannender und auch mein Interesse am Buch stieg merklich. Die Details und Beschreibungen sind gut und man kann sie nachvollziehen. Das Buch ist meiner Meinung nach keine leichte Kost um mal eben vor dem Schlafen noch 20-30 Seiten zu lesen (als Alternative zur viereckigen Blödkiste aber allemal !) und bei 1500 Seiten benötigt man einige Zeit zum Lesen. Mittlerweile bin ichauf Seite 1024 angekommmen und nehme mir die Zeit auch mal 2 oder 3 Stunden tagsüber am Wochenende am Stück zu lesen, da mich das Buch mittlerweile doch fesselt.
Im Vergleich zum "Schwarm" (auch ein Buch von Schätzing) finde ich Limit etwas gelungener, wobei das aber auch daran liegen könnte, das ich mich mehr mit der technischen, anstatt der biologischen Seite auskenne.

FAZIT:
Wer die ersten 500 Seiten überlebt : ) , wird noch Interesse am Buch bekommen und es zu Ende lesen. Man sollte allerdings ein wenig technikbegeistert/verliebt sein.

29.08.2010 22:18:01
Bücherwürmchen ;-D

Frank Schätzings Buch Limit ist atemberaubend. Er bleibt seinem Stil treu. Wer sich einen Schätzing kauft, sollte sich der Tatsache bewusst sein, dass es kein Buch ist, welches man abends im Halbschlaf mal eben durchlesen kann. Es ist sehr anspruchsvoll, stilistisch und sprachlich auf oberstem Niveau und mit viel Wissen gespickt. Es ist sehr detailliert und beinhaltet sehr viele interessante Charaktere. Damit man beim Lesen am Ball bleiben kann, muss man sich schon konzentrieren. Unsere grauen Zellen werden also etwas mehr beansprucht als bei anderen Büchern, was wir den Kommentaren zu urteilen wohl nicht mehr gewohnt sind. Ich habe es sehr genossen und hoffe auf mehr solcher Meisterwerke. Langweilig war es für mich ganz und gar nicht.

27.08.2010 10:46:25
Karl-H. Knodt

Habe das Buch geschenkt bekommen und deshalb auch gelesen. Noch nie habe ich mir so schwer getan. Für mich war es langweilig und zu ausschweifend. Als ich es gelesen hatte, dachte ich mir: Das ist Freiheitsberaubung, die nicht bestraft wird. Leider weiß man erst hinterher, nach 1300 Seiten, worauf man sich eingelassen hat.

23.08.2010 12:15:57
Hannelore Meyer-Prass

Im Gegensatz zu seinem Buch "Der Schwarm" findet sich hier leider keine visionäre oder konstruktive Idee. Das gesamte Buch bleibt oberflächlich und ist vollgespickt mit Unwichtigkeiten, die offensichtlich spannungssteigernd wirken sollen, aber erfolglos vor sich hin dümpeln.
An einigen Stellen greift seine Fähigkeit, mit Sprache umgehen zu können. Ich konnte das Buch nach 150 Seiten nur noch querlesen.

08.08.2010 22:27:28
Brigitte Nagel

Ich habe das Buch komplett gelesen. Es ist durchaus spannend, teilweise natürlich zu lang und zu detailiert. Trotzdem ist es ein gigantisches Buch und ich staune, wie sich Schätzing in die überaus komplexe Wissenschaft eingearbeitet hat. Das verdient höchstes Lob. Außerdem ist mir aufgefallen, dass Schätzing virtuos mit der deutschen Sprache umgehen kann. Ich werde das Buch nochmals überfliegen und die Textstellen anstreichen, die meisterlich geschrieben sind. Schätzing versteht es vor allem auch, Wissenschaftliches auf höchstem Sprachniveau zu zelebrieren. Ich freue mich auf sein nächstes Buch

01.08.2010 21:41:36
Ammica

Also, ich versuche es mal in kurzen Stichworten:
langatmig, langweilig, zu viele Charaktere, zu detaliert, es wurden schon bessere Bücher geschrieben.Nach den ersten Kapiteln hat sich immer noch nichts getan. Die Charaktere werden zu genau beschrieben.
Wenn man nichts besseres mit seiner Zeit anzufangen weiß und gerne spannungsfreie Bücher liest ist dies der ideale Zeitvertreib. An sonsten gilt: ein Buch das man nicht haben muss.

18.07.2010 21:46:50
Maik

Bisher habe ich die ersten 570 Seiten gelesen.
Am Anfang gibt es ein paar Längen, die dennoch informativ und für mich bisher auch unabdingbar sind. Ich selbst lese vergleichsweise langsam und habe nach 10 Seiten normalerweise vergessen, was auf Seite 1 passiert ist. Hier ist es erstaunlicherweise anders. Ich kann mir die einzelnen Charaktere merken und es fällt nichts nach "hinten runter".
Wenn man wie ich seit 1994 aktiv im Internet vertreten ist und selbst programmiert, dann finde ich die Gedankenspiele sehr interessant und viel näher an der Realität, als man es manchmal glauben mag.
Wer weiß schon, dass zum Beispiel Frankreich seit Jahrzehnten seine Armen in speziellen Landstrichen abgrenzt? Im Buch wird hier China genannt. Es spiegelt schon jetzt vieles von der Gegenwart wieder und denkt nur konsequent weiter, was noch passieren kann.
Ich finde, dass der Autor keine übertriebenen Längen präsentiert, sondern sehr anschaulich in mögliche Ansichten und Aussichten einführt. Dafür ist es unabdingbar, dass die Welt skizziert wird, damit man sich anschaulich reindenken kann. Private Weltraumflüge für "jedermann" sind ja schon in der Mache.
So ca. ab den Seiten 400-500 nimmt das Tempo der Erzählung deutlich zu und fesselt mich immer mehr.
Eigentlich habe ich danach gesucht, ob es einen Film zu Buch gibt. Dass einige von einem nicht wirklich gelungenen Buch sprechen kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Ich selbst lehne bekennend den epischen Stil eines Stephen King´s ab, der einen mit langweiligen Nebensächlichkeiten malträtiert. In diesem Buch ist es bisher anders. Spannend von Seite 1 bis 570 (mal gucken, wie die nächsten Seiten werden ^^). Ich setze vieles aus dem hier und jetzt in Bezug zum Buch und stelle fest, dass wir gar nicht weit davon weg, bzw. schon jetzt mittendrin sind. Unsere Handys wissen wo wir sind und posten automatisch unsere GPS-Daten. Wir können uns automatisch mit unserem Handy irgendwo einloggen, bzw. im Supermarkt einchecken und Facebook weiß das dann auch durch ein automatisches Update. China kontrolliert sein Internet. Kameras stehen in allen europäischen Städten. Google scannt "aus Versehen" unsere Emails beim Videodreh unserer Städte.
Das Buch zeigt in vielen Bereichen sehr realistische Wege, wo es hingehen kann. Die Macht der Energiekonzerne ist hinlänglich bekannt...
Ich kann das Buch bisher uneingeschränkt empfehlen!
Ich sage nur: LESEN!

16.07.2010 23:39:04
Daniel

Das Buch ist aufgeblasen mit unwichtigen hyperdetailierten Details von Details. Dazu kommen hohle Charaketere über die Herr Schätzing seine Lebensweisheiten auf die Menschhait loslässt. Jeder Charakter hat stets tiefe Einsichten in die Psyche des anderen (und in die eigene). Das Geschwaffel wirkt stets fehl am Platz und/oder überflüssig. Bei all seiner Liebe zu seiner Person hat er leider die Geschichte vergessen zu erzählen. Er sollte definitiv einige Bücher von Agatha Christie lesen, damit er lernt, einem Charakter Leben einzuhauchen. Ich habe mich beim Lesen zu Tode gelangweilt. Wenn ich das Buch nicht von einer Person geschenkt bekommen hätte, die ich liebe und respektiere und eigentlich nicht einmal das Geld für dieses Buch hatte... ich hätte es NIEMLAS zu Ende gelesen.

08.06.2010 12:39:00
Bernd

Die ersten 400 Seiten muss man lesen, sonst versteht man nicht den rest. Das Buch ist fantastisch geschrieben. Die Informationen sind hinreißend. Einfach nur fantastisch. Ich bewundere Frank Schätzing sehr. Frank will uns auf die Folter spannen. Unglaublich dieses Buch. Aber sehr glaubwürdig von den Themen.

06.05.2010 19:40:53
jaydee

schätzing war texter und kreativchef in einer werbeagentur und hat dort einen plastikstil entwickelt, dem man als aufmerksamer vielleser spätestens beim zweiten buch auf die schliche kommt. frankie hat nach dem "schwarm" endgültig jede bodenhaftung und qualität verloren. war "schwarm" noch die literarische rückübersetzung eines roland emmerich films und in der rezeption des buchs als lese-fastfood bei einmaliger lektüre noch irgendwie daseinsberechtigt, so präsentiert sich limit als völlig unverdauliche anhäufung inhaltsarmer aber dennoch wortreich ausgeschmückter halbseitensätze, deren essenz sich auf ein zehntel runterkürzen liesse. im nachwort erfährt man die wirkliche story. Frankie S. hat sich, erfolgsbeschwingt, mit dem mac in die sansibar gesetzt, rotwein gepichelt und 1300 seiten schrott rausgehauen. tjaja, gute stories brauchen bodenhaftung. limit ist inhaltlich leer wie das all, durch das die protagonisten zum mond fliegen. der rest ist space debris. braucht kein mensch.

06.05.2010 17:12:13
Franz

vorab: Ja, das Buch hat seine Längen und Ja, es ist von zeit zu zeit etwas mühsam zu lesen.

aber...

es ist eines der best recherchierten werke die ich je gelesen habe. die fakten in bezug auf internationale politik, großkonzerne, den weltraum, china und der einzigartige blick eine doch recht nahe zukunft waren für mich schlichtweg genial.
für mich muss ein thriller nicht unbedingt spannung von seite 1 bis x aufweisen. viel mehr genieße ich einen gut entworfenen rahmen um die geschehnisse und characktere in eine, als glaubwürdig empfundene welt einzuordnen und das gelingt schätzing wie immer ausgezeichnet. trotzdem kommt die spannung keineswegs zu kurz. die 3 handlungsstränge bieten einem große abwechslung. herrscht in einem gerade ruhe, ist der nächste spannend. so freut man sich immer wieder, wenn der blickwinkel wechselt. das sehr realistische setting gibt allerhand anreiz zum nachdenken und mitfiebern. ich habe mich oft erwischt wie ich einfach aufhörte zu lesen und versuchte die drahtzieher zubestimmen.

fazit: ein durchweg gelungenes buch, dass jedem, der sich bei einem guten thriller auch noch wissen aneignen will, gefallen dürfte. daumen HOCH

23.04.2010 23:02:52
T. Schmidtke

Ich habe mich bis gerade eben durch Limit gelesen und ich bin hellauf begeistert von dem Buch.
Sicherlich mag es für viele leicht verwirrend sein, dass man so nach den ersten 400 - 500 Seiten immer noch nicht genau weiß, worum es überhaupt geht, aber ich kenne ähnliche Schreibstile von Tom Clancy und Stephan King. Sehr gut fand ich, dass die eigentliche Handlung über drei scheinbar unabhängige Handlungsstränge verteilt wurde.

Relevant empfand ich aber die Fragestellung: Was mag wohl in der Realität passieren, wenn tatsächlich eine neue, saubere Energiequelle gefunden wird und es den ganzen Ölkonzernen und den ölfördernden Ländern somit an den Kragen geht? Wäre eine solche Konspiration tatsächlich abwägig?

13.04.2010 23:57:29
rupert

Auch wenn mich Limit mich nicht so gepackt hat, fand ich die Nebenschauplätze ganz nett. Es gab zumindest interessante Gedankenspiele in Sachen China, Differenzen zwischen Kulturen, Virtuelle Realität und Umgang mit jener, Zensur Machtausübung, Ressourcen und Ressortverteilung, politische Einflussnahme von Konzernen bzw. der Mechanik von Mega-Konzernen.
Einige Ausführung sind sehr aktuell, aber könnten durchaus in den nächsten Jahren noch relevanter werden.
Von der Spannung her kommt es aber sich nicht an den "Der Schwarm" heran, leider, aber IMHO alle mal besser als \'Lautlos\'.

08.04.2010 00:59:53
Axel W.

zu lang in der kürze liegt die würze

In Kürze:
Mai 2025: Die Energieversorgung der Erde scheint gesichert, seit die USA auf dem Mond das Element Helium-3 fördern. Bahnbrechende Technologien des Konzerngiganten Orley Enterprises haben die Raumfahrt revolutioniert, in einem erbitterten Kopf-an-Kopf-Rennen versuchen Amerikaner und Chinesen, auf dem Trabanten ihre Claims abzustecken. Während der exzentrische Konzernchef Julian Orley mit einer Schar prominenter Gäste zu einer Vergnügungstour ins All aufbricht, soll Detektiv Owen Jericho, den eine unglückliche Liebe nach Shanghai verschlagen hat, die untergetauchte Dissidentin Yoyo ausfindig machen.
Was nach Routine klingt, ist tatsächlich der Auftakt zu einer alptraumhaften Jagd von China über Äquatorialguinea und Berlin bis nach London und Venedig. Denn auch andere interessieren sich für Yoyo, die offenbar im Besitz streng gehüteter Geheimnisse und ihres Lebens nicht mehr sicher ist.
Jericho muss sich mit der bildschönen, aber ziemlich anstrengenden Chinesin zusammentun, um den phantomgleichen Gegnern auf die Spur zu kommen. In einer Zeit, in der multinationale Konzerne der Politik zunehmend das Zepter aus der Hand nehmen, führen beide einen verzweifelten Kampf ums Überleben, gehetzt von einer Übermacht hochgerüsteter Killer. Die Suche nach den Drahtziehern führt mitten hinein in die Wirren afrikanischer Söldnerkriege, Machtkämpfe um Öl und alternative Energien, Vorherrschaftsträume im Weltraum – und zum Mond, auf dem sich Orleys Reisegruppe unvermittelt einer tödlichen Bedrohung gegenüber sieht.






















sda

01.04.2010 23:31:39
rd

Fuer mich war das kein spannendes Buch. Ich war nicht wirklich angetan von den langgezogenen passagen. es nahm, kein ende mit den teilweise wirklich ueberfluessigen erklaerungen. ich musste mich durchringen das buch zu ende zu lesen. ich wuensche ihm einen besseren berater beim naechsten buch
nein! wir wissen: er kann es besser.

16.03.2010 15:16:58
Stefanie

Ich war begeistert vom "Schwarm" und auch "Lautlos" hat mir sehr gut gefallen, was ich allerdings von "Limit" nicht wirklich sagen kann. Das Buch hat unglaubliche Längen, die es einem manchmal wirklich schwer machten weiterzulesen und mit Spaß dabei zu sein. Nach den ersten 400 Seiten war ich schon kurz davor, das Buch einfach wegzulegen, denn ich hatte das Gefühl als kaue ich einen zähen Kaugummi.
Hauptsächlich die Passagen über Äquatorial-Guinea , etc. sind einfach viel zu lang und auch teilweise etwas verwirrend. Trotzdem Hut ab vor der ganzen Recherchearbeit. Ab dem letzten Drittel wird es dann allerdings sehr spannend und das Lesen macht wieder richtig Spaß. Alles in allem ist es ein nicht wirklich zu empfehlendes Buch, höchstens für wirkliche Schätzing-Fans. Ich hoffe der nächste Roman wird wieder lesenswerter.

16.03.2010 11:10:28
Sebastian

Noch ein kleiner Nachtrag:

Wie weiter unten öfters gelesen, finden sehr viele Leute die ersten 300-400 Seiten langweilig.
Ich finde, dass selbst wenn das Buch "besser" wird es keine Entschuldigung dafür ist, wenn so viele Seiten so mühevoll zu lesen sind.

Jetzt komme noch ungefähr 50 Zeichen, um die 300 voll zu bekommen

16.03.2010 10:51:07
Sebastian

Leider kann ich mich meinen Vorredner nicht anschließen. Limit ist leider kein lesenswertes Buch. Das liegt vor allem daran, dass ich die "Spannung" größtenteils nicht als Spannend empfinden konnte. Der viel zu große Umfang des Buches hat einem beim lesen einfach abgestumpft. Selbst scheinbar Spannende Passagen (z.B. Flucht aus dem Gaia) sind lang und uninteressant zu lesen. Besonders die Erklärpassage über Guinea zerrt an den Nerven. (Fairer Weise muss man dazu sagen, dass man die auch einfach überspringen kann, wenn man die nicht lesen will.)
Die vielen Personen und besonders die enorme Anzahl an Todesofpern macht es schwer sich mit Personen zu identifizieren und/oder sich über das Schicksal zu interessieren. Kurz gesagt mir war total egal wer da mal wieder gestorben ist.
Interessant war zumindens öfters der Blick in die Zukunft. Besonders technische Spielereien habe ich als amüsant empfunden.
Fazit: Als Taschenbuch und wenn man mal 1400 Seiten nichts Besseres zu lesen hat in Ordnung.

11.03.2010 10:08:10
Wölfie

Es ist immer wieder begeisternd, wie sorgfältig Frank Schätzing für seine Werke recherchiert. Wir als Leser werden nicht nur von der Spannung gepackt, sondern erhalten auch jede Menge Hintergrundwissen. In dieser Hinsicht ist der Autor unschlagbar. Bei aller Spannung gibt es in diesem Buch jedoch einige Längen, die mit viel Geduld überbrückt werden müssen, hierbei besonders die Ausführungen über Äquatorial-Guinea.Es ist ein sehr lesenswertes Buch. Wir bekommen einen sehr realistischen Blick in die nahe Zukunft präsentiert, der Freude und Bangen gleichzeitig auslöst.

07.03.2010 17:38:53
Angelika

Wo ich bei "Tod und Teufel" nicht sicher war, vom "Schwarm" begeistert, bin ich bei "Limit" nun voll und ganz überzeugt, Frank Schätzing ist ein großartiger Schriftsteller und wird hoffentlich in Zukunft noch so einiges zu bieten haben.
Für mich ist "Limit" von der ersten bis zur letzten Seite ein absolut spannendes Buch, das auch eine Menge wissenswertes zu bieten hat. Und der Blick, in die nicht allzu ferne Zukunft finde ich ebenfalls sehr gelungen. Die vielen Fremdwörter, die hier so einigen missfallen haben, fand ich eher interessant als störend. Ist doch ganz erfrischend, wenn einem in Erinnerung gerufen wird, das es außer Anglizismen, noch andere Sprachen gibt um sich auszudrücken. Ich warte jedenfalls mit großer Spannung auf das nächste Buch.

01.03.2010 09:54:33
Annette

Man muss das Lesen lieben, um in Frank Schätzings Roman Limit den Einstieg zu finden. Wer die ersten 400 Seiten geschafft hat wird mit atemloser Spannung belohnt. Dan Brown lässt grüssen. Aber Schätzing wäre nicht Schätzing, wenn er nicht Zusammenhänge immer wieder akribisch erklärt -Hut ab vor der Recherchearbeit- und dem Leser damit ein einzigartiges Verständnis und das nötige Hintergrundwissen gibt, um diese Zukunftsvision als real zu "erleben". Ich bin begeistert, auch wenn mir oft die Arme eingeschlafen sind. Fazit: Super Roman, Buch zu schwer.

28.02.2010 02:39:28
Ich

Ich finde, daß Schätzing weit in die Zukunft blickt. Damit meine ich eher die politische Lage, die Überwachung und der Gleichen. Wer das nicht versteht, ist naiv. Schätzig zeigt uns einiges aus der Zukunft, das ist sicher nicht zu weit her geholt. Siehe Vorratsdatenspeicherung! Biometrischer Pass und RFID. Die Geschichte, ist nur die Verpackung.

26.02.2010 11:13:51
KellKalle

Ich bin begeisterter Frank Schätzing-Fan und werde es auch nach "LIMIT" bleiben, auch, wenn ich sagen muss, dass ich am Anfang so meine Schwierigkeiten und Bedenken hatte, die ich bei früheren Werken (z.B. "Der Schwarm", das es ja ebenfalls auf eine stattliche Seitenzahl bringt) nicht hatte. Verwirrend am Anfang, die Vorstellung der großen Personenzahl, was mich beim weiteren Lesen immer wieder zum Zurückblättern zwang, weil ich mir einfach nicht alle Namen und die dazugehörenden Tätigkeiten ,Firmen etc merken konnte. (Dies kann aber auch an mir und meinem Gedächtnis liegen). Wer den Stil von Frank Schätzing kennt, weiß, dass er sehr detailverliebt schreibt, was ich persönlich hervorragend finde, da ich immer wieder etwas entdecke, was ich so oder in der Form noch nicht wusste. Einen Wermutstropfen jedoch hat das Werk nach meinem Empfinden dennoch: Die zahlreichen Absatzsprünge, die so verwirrend sind,dass ich mich dazu veranlasst sah, in meiner Buchhandlung nachzufragen,ob hier ein Textfehler vorliegt oder einfach nur Text fehlt, weil sich für mich keine inhaltlicher Bezug darstellte. Das sollte er beim nächsten Werk vermeiden.

25.02.2010 12:38:33
Matthias Martens

Ich kann mich dem ersten Kommentar von Herrn Offermann nur anschließen:
Gutes Buch nur in Bezug auf Fremdwortern, Personen und Nebenschauplätzen hat Herr Schätzing übertrieben.Die Absatzsprünge sind ganz sicher kein technischer Fehler, sondern künstlerische Freiheit, die in gewisser Weise auch einen Sinn ergeben. Sie stellen meist den Übergang von einer erzählten Geschichte zu einer wiedergegebenen Handlung dar. In einem Film würde dieser Sprüng sich z. B. dadurch äußern, dass ein und dieselbe Geschichte nicht mehr vom Schauspieler sondern von der Off-Stimme weitererzählt würde und umgekehrt.

22.02.2010 15:35:41
Joachim F. Offermann

Vor etwa einer halben Stund habe ich die letzten Seiten von Limit hinter mich gebracht. Frank Schätzing hatte mich begeistert, mit "Der Schwarm", mit "Die dunkle Seite", mit "Tod und Teufel" und ein Stück weit auch mit "Lautlos". Mit "Limit" hat er das nicht geschafft und das finde ich schade. Meiner Meinung nach hat nicht nur Gerald Palstein in dem Buch das Limit überschritten, sondern auch sein geistiger Erfinder Frank Schätzing mit dem Buch selbst. Hätte Schätzing zwei unabhängige Bücher aus dem umfangreichen Stoff gemacht, wäre vielleicht das daraus geworden, was ich in Qualität und Spannung von ihm erwartet hatte. Ich empfand „Limit“ insgesamt als anstrengend und aufgebläht. In dreierlei Hinsicht sah ich mich mit Exzessen des Autors konfrontiert, die mir den erhofften Lesespaß raubten, als da waren „Fremdwörter“, „Personen“ und „Nebenschauplätze“. Im wahrsten Sinne des Wortes hat Schätzing in Limit ein Feuerwerk aus Begrifflichkeiten und Fremdworten gezündet. Schön, dass es Google und Co gibt um sich Klarheit zu verschaffen, doch Lesen funktioniert für mich anders, weil Anders für mich einfach angenehmer ist. Wie bei den meisten Leser wohl auch, machen mich Personen, also Menschen stets neugierig. In Limit tauchen jedoch so viele davon auf, die zudem auch noch recht hintergründig beleuchtet wurden, dass sich des Öfteren und mit jedem Kapitel zunehmend das Gefühl der Orientierungslosigkeit bei mir einstellte. Von vielen Personenbeschreibungen und Handlungsorten ausgehend öffneten sich dann ungezählte Tore zu Nebenschauplätzen, denen jedem für sich sicherlich erwähnenswerte Aspekte zugesprochen werden können, die an meinem roten Faden aber aus allen Richtungen gezerrt haben. Die Geschichte(n) waren gut, ihre Grundlagen sorgsam recherchiert, ihre Erzählform aber fragwürdig. Irgendwann keimte bei mir der Verdacht auf, dass Schätzing sich mit „Limit“ selbst ein Denkmal setzen wollte, ungeachtet der Tatsache, dass Denkmäler nur dann ihre Berechtigung finden, wenn man sie von anderen gebaut bekommt.

21.02.2010 10:27:29
Stefan Kleinschmidt

"Limit" reicht nicht ganz an den "Schwarm" heran, aber ich finde das Buch trotzdem gut gelungen. Der Einstieg mit der Beschreibung der einzelnen Personen ist vielleicht zu langatmig und manche technischen Details wirken etwas aufgebläht. So richtige Spannung kommt erst im letzten Teil des Buches auf, was einen aber für das Durchhalten zu beginn absolut entschädigt.
Im Druck finden sich zahlreiche Absatzsprünge im laufenden Text, ohne dass dies einen inhaltlichen Bezug hat; das sollte heute bei den technischen Möglichkkeiten nicht mehr vorkommen und bei weiteren Auflagen korrigiert werden.
Gesamturteil nach Schulnoten: 2+

17.02.2010 16:55:48
Marco

Ein wirklich genialer Roman. Alles was es über das Buch zu sagen gibt, haben schon die Vorgänger hier geschrieben. Was man also wissen sollte:
1.) Wer das Buch zB in den 14tägigen Sommerurlaub mitnehmen möchte, sollte schon vorher anfangen zu lesen, dass er den etwas komplizierten Einstieg und die etwas zu ausführlichen "Fakten" (bis ca. S. 300) hinter sich hat, wenn der Urlaub beginnt. Es warten dann 1000 Seiten spannenster Unterhaltung auf einem.
2.) Schätzing ist ein Kino-Fan und deshalb ist der Roman wohl auch wie ein Drehbuch strukturiert. Die Handlung läuft wie ein Film ab, etwa mit plötzlichem Wechsel der Erzählperspektive und viel Action. Der Einwand, die Figuren würden wie Trottel agieren kann ich nicht nachvollziehen.
3.) Die Figuren - insbesondere der Reisegruppe Mond - sind originell und die Anspielung auf lebende Personen der Zeitgeschichte geben dem Buch eine besondere Note. Manche Dialoge sind so witzig, dass ich beim lesen gelacht habe.
4.) Es dürfte sich herumgesprochen haben, das Schätzing sehr detailverliebt ist, deshalb hat das Buch auch zwischendurch seine Längen, etwa wenn die Geschichte Äquat.-Guineas beschrieben wird. Andererseits ist es auch ziemlich lehrreich.
5.) Zum Vergleich mit dem Schwarm: Beide Bücher sind etwa auf dem gleichem Niveau. Bei "Der Schwarm" ist Schätzing aber ein flotterer Einstieg geglückt. In der Gesamtbetrachtung fand ich "Limit" aber besser.
Note: sehr gut (1-)

15.02.2010 02:15:02
Cyana

Ein Mondausflug sucht eine HandlungJa, der Meister der Erzählkunst bringt uns zum Mond. Und das ist keine Ironie, keine Übertreibung oder pointierte Kritik. Es ist atemberaubend, wie hautnah und fundiert du zum Mondreisenden wirst, mit welchen seltsamen Problemen du dich konfrontiert siehst, und welche glaubwürdige Schönheit und packender Realismus zugleich in deinem Inneren entsteht.Wäre da nicht die Handlung. Tollpatschig stolpern die Charaktere von einem Missgeschick zum nächsten. Manchmal hätte ich das Buch vor Zorn in die Ecke werfen mögen. Das ist keine Handlung, sondern ein permanentes hilfloses Reagieren auf Fehlschläge, Missverständnisse, Versäumnisse oder sture Blödheit. Aua.Was hätte aus diesem Roman werden können, mit all der peniblen Recherche, Vorarbeit und höchster Erzählkunst, verbraten für ein paar Show-Effekte und Leinwandblut. Ein Klassiker des frühen 21. Jahrhunderts. So aber bleibt es ein mässiger Krimi mit atemberaubender Kulisse.

14.02.2010 13:14:07
Heiko

Auch ich habe nun die 1300 Seiten hinter mich gebracht und muss gestehen, dass ich irgendwie ein wenig traurig darüber bin, fertig zu sein. Die Story war packend und gleichzeitig fühlte ich mich mittendrin. Die Charakterbeschreibungen der einzelnen Personen hat vielleicht zu Anfang des Buches langatmig gewirkt, war aber notwendig, um dieses Story so spannend und mitfühlend zu machen. Ich bin jetzt auf den Schwarm gespannt. Das wird mein nächster "Welzer"

12.02.2010 22:53:57
Koivu

Nun bin ich endlich durch mit den 1300 Seiten!

Ich muss zugeben, dass ich die ersten 500 Seiten sehr enttäuscht war. Aber da ich noch nicht die Hälfte hatte und von Frank Schätzing eigentlich gute Bücher gewohnt bin, habe ich tapfer weitergelesen und wurde ja dann auch belohnt.

Auf den letzten 800 Seiten zeigt Schätzing was ihn ausmacht: ein ausgesprochen fesselnder Schreibstil kombiniert mit fundiertem Hintergrundwissen, dass er sich durch stundenlanges Recherchieren angeeignet hat.

Die Story ist vielleicht nicht unbedingt realistisch, aber doch spannend und man erwischt sich bei der Überlegung, wieviel davon wahr werden könnte und ob unsere Zukunft wirklich so sehr vom Weltall und Mond abhängt.

Rundherum ein gelungenes Buch.

10.02.2010 20:40:27
Holgers Limit

Fand "Limit" gut recherchiert. Die ersten 100 Seiten waren auf grund der Namensvielfalt schwierig zu lesen, da ich ständig in das Personenregister am Buchende schauen mußte. Aber irgendwann wird es auch dem Verfasser zu bunt, oder der Druckerei (?), und aus einer Lisa wird doch glatt eine Nina.
Streckenweise kommt beim Lesen Langatmigkeit auf- einige Sachen waren es nicht wert gelesen zu werden, die habe ich grob überflogen. Es bekommt einer guten Story nicht gut, wenn zuviel philosophiert wird und mit manchen Details überfrachtet wird.
An den Schwarm kommt das Buch nicht heran- leider.
Am Rande: habe einige Rechtschreibefehler entdeckt, ebenso sind einige Abstzsprünge im fortlaufenden Text in der Ausgabe, ohne ersichtlichen Grund. Das dürfte heute mit den Möglichkeiten der Technik nicht mehr auftreten.

09.02.2010 19:30:20
Ulrike Dreher

Ich muss sagen, es reicht nicht ganz an ,,der Schwarm\'\' ran, aber es ist trotzdem gut gelungen.
Wenn man ca. bis zur 350 Seite durchgehalten hat, dann macht es richtig Spaß weiterzulesen und man kann es nicht mehr aus der Hand legen. Als ich mit dem Buch fertig war, hatte ich eine ganz andere Sicht zu dem Buch. Ich muss sagen, es ist gelungen , interessant und an vielen Stellen sehr spannend. Ich kann nur sagen: es lohnt sich es zu lesen !

06.02.2010 17:01:03
Mala

Nach den ersten dreihundert Seiten Limit wollte ich - als absoluter Fan von "Der Schwarm" - einige Kommentare prüfen, ob es sich denn lohnt weiterzulesen.

Das Buch in seinen ersten 300 Seiten lässt sich meiner Ansicht nach nur schwer einordnen. Einerseits ist es brilliant geschrieben, andererseits schrammt die Handlung doch arg an den Untiefen der Fernsehserien der 80er Jahre vorbei... Man denke nur an Fantasy Island, Love Boat, Hotel oder Dallas. Die Urlaubs-Skandälchen der Reichen und Mächtigen, ein wenig Wundersames wie in Fantasy Island, ein wenig Technologie dazu (wobei klar ist, dass Herr Schätzing sicher im Mystery Park von Erich von Däniken war, da vieles in den Anfangskapiteln daran erinnert). Die Shanghai Sequenzen erinnern an die Abenteuer von Inspektor Chen in den Krimis von Qiu Xiaolong, obwohl Schätzing hier einige zusätzliche Dunkelheit einbringt.

Zeitweise finde ich das Buch unerträglich klischeehaft und die Parallelen zu lebenden Mitgliedern der Politik- und Wirtschaftsprominenz allzu offensichtlich. Die Dialoge erinnern einen an Krimis wie "Mord ist ihr Hobby". Die Shanghai Sequenzen spiegeln nicht das richtige Shanghai Feeling wieder, obwohl in 30 Jahren das Shanghai der Zukunft sicher so ein dunkler Moloch sein kann.

Ich lese jetzt die restlichen 600 Seiten und hoffe, dass es besser wird.

05.02.2010 09:26:12
Marc Wenn

Ich war nach ein paar anfaenglichen Holpereien auf den ersten 100 Seiten wegen der vielen Akteure etwas angestrengt, aber dann doch total begeistert. Ich bin nicht wirklich ein SIFI-Liebhaber. Aber Er hat einfach wieder mal tolle Personen geschaffen und gut/ausgezeichnet recherchiert! Und das spannend zusammengefuegt.

VG aus Hong Kong

04.02.2010 15:31:05
Margit Krüger

Ich bin auf Seite 26o und stelle mir gerade die Frage, ob ich das Buch zurück ins Regal stellen soll und mir lieber einen Stig Larson nehmen soll. Halt, denke ich, schau doch mal im Internet nach, ob sich vielleicht noch was ändern könnte. Und siehe da, nach den bisherigen Kommentaren halte ich jetzt einfach mal durch und hoffe auf echte action. Beim neuen Dan Brown brauchte man ja auch etwas mehr Geduld als üblich. Danke für die Kommentare.

30.01.2010 20:43:47
Boss

Also ich kann mich eigentlich gar nicht den ersten Meinungen anschließen: "Limit", für mich eines der besten Bücher, die ich gelesen habe - und das sind schon ziemlich viele!! Schon die 1300 Seiten, eine erausforderung, welcher ich mich gern gestellt habe. So habe ich auch jede einzelne Seite genossen!! Was sonst im Forum steht ist absoluter Blödsinn. Nirgends im Buch gibt es öde, langweilige Stellen. Langatmig vielleicht, aber nicht öde!!
Ich kanns nur empfehlen zu lesen!! Aber das ist meine eigene Meinung!

23.01.2010 23:04:29
Eodim

Auch ich kann nicht nachvollziehen, dass viele hier das Buch schlimm finden. OK, stimmt, dass die ersten paar Kapitel manchmal langatmig erscheinen. Aber wie oben schon gesagt, Ab dem Zweiten Viertel wirds sehr gut.

Ist aber angenehm anders wie der Schwarm. Manchmal musste ich aber wirklich ein paar langatmige passagen Überspringen (Beschreibung der Situation in Afrika)...

20.01.2010 11:51:17
Hörrle-Weigenand

Konstanz, im Januar 2010


Leser-Protest

Limit, das neue „Bestseller“ – Buch von Frank Schätzing, Autor von „Lautlos“ (mäßig), und „Der Schwarm“, grandios spannend und großartig im Denkansatz, ist schlicht nicht lesbar.
Nach dem ersten Kapitel, spannend wie beim Schwarm, bricht die ganze Geschichte ab in ausgemachten Blödsinn, geschrieben vermutlich von einem Ghostwriter aus der Prä-Perry-Rhodan-Zeit. Ein „Schätzing“ ist das nicht! Um über die Seiten 200ff hinaus zu lesen muss man Masochist sein!

Unter Protest gegenüber dem Autor und dem Verlag gebe ich dieses (der Form halber so genannten) Buch an meine Buchhandlung zurück.


Enttäuscht, ein Bücherfreund und Science-Fiction-Fan

18.01.2010 17:48:58
Pecedi

Von einem Schätzing-Roman ist man noch nie dümmer geworden. Dazu versteht der Autor es, sehr gut zu unterhalten und in die Unterhaltung viel Nachdenkenswertes zu verpacken. Auch \'Limit\' ist Infotainment auf hohem Niveau - da verzeiht man es gerne, wenn manches tatsächlich ein wenig langatmig gerät und ausgerechnet eine der Hauptfiguren, Yoyo, letztendlich klischeehaft bleibt. Lediglichlich das permanente Product-Placement stört mich, aber Schätzing ist halt ein Werbe-Mensch...

18.01.2010 11:11:54
Langsam ... so langsam

Der Schwarm war absolut klasse, Limit kann dieses Niveau leider nicht annähernd halten.

Unglaublich langsamer Storyaufbau und eine teilweise völlig deplatzierte und aufgeblasene Sprache, die meiner Meinung oft nur den Zweck hatte, zu zeigen wie viele Fremdwörter Herr Schätzing kennt, machen dieses Buch vor allem auf den ersten 300-400 Seiten zur echten Qual.

Damit lehne ich mich vielleicht ein wenig aus dem Fenster, aber ich wage zu behaupten dass dieses Buch, wäre es von einem unbekannten Erstautor als Manuskript eingereicht worden und nicht vom, seit dem Erfolg von "Der Schwarm" zugkräftigen Hr. Schätzing, es aufgrund des unheimlich langsamen Storyaufbaus, sofort abgelehnt worden und niemals erschienen wäre.

Meine Wertung: 25°

15.01.2010 17:48:45
Lennart

Ok die meiungen sind ja sehr geteielt aber ich habe das buch an einm stück gelesen.ein Muss für Bücherfanatiker.Teiels die Action aber auch die wendungen sind gut geschrieben und die hintergrundinformationen sind in den ersten Seiten verpackt .Die Karacktäre sind gut beschriben und man kann in den späteren teilen des buches die wenungen nicht fassen

12.01.2010 15:20:10
S.deBuhr

Interessant, die unterschiedlichen meinungen hier...

Ich bin gerade irgendwo bei Seite 360 und genieße bisher jede Seite...finde nichts langweilig - sogar die am Anfang notwendigen Hintergrundinformationen verpackt der Autor in gut verdaulichen Happen zwischen die aktiven Handlungsstränge. Und diese Handlungsstränge machen neugierig. Darauf, wie sich diese scheinbar unzusammenhängenden Episoden zu einer Story zusammenweben werden.
Seit der ersten Seite schwelge ich in Schätzings Formulierungskunst und seinem virtuosem Umgang mit der Sprache..."Limit" zu lesen, ist für mich ein Genuß und ich freue mich auf die nächsten knapp tausend Seiten!

12.01.2010 11:14:57
ewe01

Bin eigentlich ein Schätzing - Fan , aber Limit bringt mich auch ans Limit!!
Habe jetzt für die ersten 400 Seiten solange gebraucht - da hatte ich den Schwarm schon längst durch !
Nur die Hoffnung das sich die positiven Lesermeinungen bewahrheiten lassen mich weitermachen !!
Werde dann wenn ich durch bin nochmal meine Meinung kundtun!

11.01.2010 09:51:33
Thurgood

@Bruno F. Graf:
Sorry... aber ja, Du bist prüde. ;-)
Absolut geläuftige Umgangssprache, die auch 2025 in (mehr oder weniger) extremen Situationen ihre Daseinsberechtigung hat. ;-)

Zum Buch:
Ich habs jetzt durch und bin, wie ich es schon ein paar Kommentare zuvor erwartet habe, restlos begeistert und verzeihe daher auch die ersten schleppenden 300 Seiten.
Der Rest ist einfach nur - hehe, im wahrsten Sinne des Wortes - bombig! :-)

Mir hat es einen riesen Spaß gemacht. Ab Seite 300 durchgehend spannend, jede Menge bombastischer Action und immer wieder gelungene Wendungen. Manchmal vorhersehbar, aber deshalb nicht weniger dramatisch. ;-)

Reine Kaufempfehlung und abschließende 96°!

10.01.2010 16:30:50
Bruno F. Graf

Hilfe! Ich bin bei Seite 605 angelangt und jetzt passiert mir, was sonst nie vorkommt: Ich gebe auf !! Meine Meinung: Endlos lange Passagen über absolut belanglose Dinge. Schätzings "Wissen" kann sich jeder vom Internet holen. Angeber, der sich sein zusätzliches Wissen bei z.B. Thomas Reiter holt.Hinten gleich an erster Stelle erwähnt, damit ja jeder weiss, dass er T. Reiter persönlich kennt. Soviel Durcheinander im Roman, dass eine endlose Liste der Mitspieler zugefügt ist, falls man sich nicht meht auskennt, oder Namen vergisst. Ein drittel Seitenumfang hätte genügt. Dann wäre die laaange Story vielleicht etwas spannender geworden. Noch was: Bin ich prüde wenn ich die oft so dreckige Sprache ablehne? ( F..ck Dich selbst, Asch...h usw.usw.) Der Schwarm war ok., aber das hier??? Gott sei Dank hab ich\'s geliehen, nicht gekauft!

10.01.2010 16:18:56
andrea23

Tja! eigentlich bin ich keine Krimileserin so gaar keine. Der Schwarm hat mich jedoch gefesselt, da ich die Beschreibung der Naturgewalten beeindruckend fand. Also habe ich mir das Limit auch gekauft. Wieder sind es die Visionen und Erklärungen unserer Zukunft aus dem heutigen Weltverständnis heraus, welche ich spannend und unterhaltend fand. Was ich jedoch als richtige Arbeit empfand waren die minutiösen Beschreibungen von Kampfhandlungen ... wenn das ein Film wäre, und das Buch flasht so ein bissl in Richtung Drehbuch, hätte ich während der Jagd im aufgelassenen Stahlwerk abgeschalten! Aber man hat es halt doch mit dem Autor des Schwarms zu tun und liest weiter um herauszufinden wie sich letztendlich alles auflöst.
Ich bin auch noch nicht fertig, sondern wieder auf dem Mond, wo ich dem Psychocomputer der 2. Generation lausche. mal sehn ich habe es mir vorgenommen dranzubleiben!

06.01.2010 22:55:51
Johannes

Ich habe dieses Buch verschlungen. Nachdem ich bei einigen anderen Autoren feststellen muss, dass sie vergeblich versuchen immer noch besser zu werden, gelingt dies Frank Schätzing ohne Probleme. Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Ich hatte das Gefühl in die Handlung einzutauchen und daran Teil zu haben. Einziger Nachteil, allerdings systembedint werden einem die Arme bei 1.300 Seiten manchmal zu früh schwer. Wirklich ein tolles Buch!!!

03.01.2010 13:40:36
apothekerin

Nachdem ich Schätzings Schwarm damals regelrecht verschlungen hatte (passte ideal zum Strandurlaub), war meine Vorfreude Anfang Oktober natürlich riesengroß. Leider muss ich mich hier aber einigen Vorrednern (-schreibern) anschließen. Langatmig, zu detailversessen und vor allem nicht so recht spannend. Ich musste es jedenfalls in mehreren Etappen lesen. Schade.

02.01.2010 14:08:06
Sarah

Gerade bin ich mit Limit fertig geworden- und Frank Schätzing bleibt mein Lieblingsautor. Scahde dass das Buch schon fertig gelesen ist...Wie auch beim Schwarm musste ich ein paar Seiten lang mit ihm warm werden - bei Limit tatsächlich sogar ein paar Seiten länger. Dennoch - hervorragend geschrieben, und welcher Autor würde so viel Wissensvermittlung überhaupt in einem Buch so unter bringen, dass ich gerne weiter lese. Viel Action zwischendurch, super Dialoge, gut recherchiert- ein Schätzing halt. Einziger Wehmutstropfen- am Ende hätte ich mir nochmal ein bißchen mehr Speed erwartet- zwar gut, aber nicht außergewöhnlich. Ich freue mich aufs nächste Buch!

31.12.2009 13:24:42
Thurgood

Eigentlich wollte ich mir meinen Kommentar aufheben, bis ich wirklich durch bin, aber mein abschließendes Fazit werde ich dann nach reichen. ;-)

Nach dem "ich-hab-200-Seiten-gelesen-Kommentar" fühle ich mich irgendwie genötigt, etwas zu sagen.

Zugegeben, das Buch ist streckenweise langatmig. 1300 Seiten und ein Autor Names Frank Schätzing sollten einen aber damit rechnen lassen.
Auch ich fand die ersten 300 Seiten (ja, wirklich ziemlich genau 300) sehr schwierig. Es geschieht gerade soviel, dass man noch am Ball bleibt, wird die meiste Zeit aber mit Informationen und mehr oder weniger belanglosen Stroy-Schnippseln gefüttert.
Über die Mond-Gesellschaft kann man geteilter Meinung sein. Sicherlich wirkt es inhaltleer über weite Strecken, trotzdem sind die Dialoge etc. aber mMn so gut geschrieben, dass es zu keinem Zeitpunkt unerträglich wird.

Nach diesen 300 Seiten aber, zieht Schätzing enorm an. Jetzt kommt endlich Tempo rein. Die Charaktere entwickeln sich und die Story nimmt richtig Fahrt auf. Zwischenzeitlich lässt sich Schätzing natürlich weitere "Basis-Informationen" nicht nehmen, allerdings fallen diese nun deutlich kürzer aus und weisen auch etwas mehr "Stroy-Bezug" auf.

Ich hab jetzt 750 Seiten hinter mir und freue mich auf die letzten 600!

Das es 300 Seiten braucht, bis das Buch endlich fesselt ist eigentlich ein No-Go und bei jedem anderen Autor hätte ich das Buch mit Sicherheit bei Seite gelegt, aber bei Schätzing weiß ich einfach, dass mich ein gut geschriebens und recherchiertes Buch erwartet, mit Tiefgang und einer "Blockbuster-Story".
Und ich fühle mich für meine Geduld belohnt.

"Limit" ist kein "Schwarm". Wer das aber erwartet hat, erwartet einfach zu viel.
Aber, "Limit" ist ein großes Buch - in jeder Hinsicht - und alleine die Zukunftsvisionen sind fesselnd, beeindruckend und spannend. Holo-Brillen, Air-Bikes, Achterbahnen in 500 Meter höhe... super!

Stand jetzt gibt es für "Limit" gute 90°! Aber nicht auszuschließen, dass sich noch ändert. Ins Positive.

30.12.2009 20:49:46
alifu

There is no Rock\'n Roll!

Also ich bin - Moment, muß noch mal gucken... gerade auf Seite 210. Was ich bisher auf alle Fälle sagen kann ist, daß das erste Statement hier von Sieglinde jedenfalls für mich nicht zutrifft.

Mehr oder minder über- und unterbemittelte Ganz-viel-Geld-Charaktere unterhalten sich mit Däninen, die ihren Titten Namen geben und verkorksten Johnny Depp-Imitaten, die Albinos geil finden. Zwischendrin ein bißchen Space-Sex an Gummibändern und verschleppte Orley-Depressionen - natürlich anständig gespickt das Ganze mit technischen und weltpolitischen (Zukunft)Details.

Mann, mann Frank - was ist nur mit Dir los? Unter alte Songs sollte man einen Schlußstrich ziehen können, also nicht ewig an ihnen herumdoktern, sondern sie dann spielen, wenn man Bock drauf hat - das solltest Du als Mucker doch eigentlich wissen?

Fazit: Bis jetzt ganz gut geschrieben, insgesamt aber enttäuschend. Mein Gefühl: der gute Frank ist (schneller als gedacht) an der "Metallica-Schwelle": Wir haben vergessen woher wir kommen und wissen nicht genau wohin - also munter drauf los. Schließlich sind wir wer - die Leute kaufen und mögen uns sowieso.

Mmh, mmh. Nein, nein! Nicht mit mir Frank. Wird Dein Buch nicht besser, packe ich es unfertig gelesen einfach weg. Genauso, wie ich die letzte Metallica nur einmal nicht ganz durchgehört habe. Die Scheibe ist halt einfach Schei...

Schade würde zwar auch passen, aber doch nicht ganz.

alifu

25.12.2009 17:07:58
Boris Brendicke

Ich finde das buch einfach nur gut!!! die recherche arbeit dahinter ist enorm nur in einem punkt hat sich der meister geirrt

er beschreibt den pergamon altar als römisch aber leider ist er hellenistischer baukunst entsprungen

aansonst sehr spannend und gut geschrieben ich komm garnicht mehr weg von der geschichte

06.12.2009 14:49:15
Martin

Das Buch ist einfach nur langweilig besser
gar nicht kaufen. Langatmig schwerfällig
und einfach nur aus Wikipedia abgeschrieben. Ich habe selten ein schlechteres Buch gelesen.
Die Recherchearbeit des Autors mag ja bewunderswert sein, stellt sich allerdings für den Leser als äußerst nervtötend dar.
Gott sei Dank war es ein Geschenk und ich habe selbst kein Geld rausgeworfen
für diesen Schund.

05.12.2009 19:48:35
be|es|ha

Der Rezension von Thomas Andres kann ich mich nur anschließen. Ich wollte das Buch nach den ersten 500 Seiten weglegen - aber was ein echter Fan ist, hält auch bis zum Schluss durch.Nachdem ich alles von Schätzing gelesen habe, halte ich »Limit« für sein bisher schwächstes Werk, dem massive Kürzungen sehr gut getan hätten. Penibel und detailliert recherchiertes Hintergrundwissen hin oder her. In meinen Augen hat es nicht nur die Handlung, sondern vor allem auch das Personal komplett überfrachtet. Was aber nur logisch ist, denn wenn man so viel Wissen an den Mann bringen will, braucht man eine ausreichende Menge an unwissenden Figuren, die diese geballten Kenntnisse auch brav abfragt.Im »Schwarm« ist Schätzing die Einbindung der Wissensvermittlung in die Thrillerhandlung sehr viel harmonischer gelungen. Eine Buch-Kombi á la »Schwarm« und »Nachrichten aus einem unbekannten Universum« hätte daher sicher auch »Limit« sehr gut getan.

03.12.2009 10:14:10
Erika Bittner

Ich habe das Buch leider noch nicht gelesen.
Aber was ich bisher darüber gelesen und gehört habe,ist sehr widersprüchlich!
Ich habe schon Kurzgeschichten und auch einige andere spannenden Bücher von Frank Schätzing gelesen.
Sie waren außerordentlich spannend und lehrreich.
Das hat mich Zu einem Frank Schätzing-Fan gemacht!
Nach allen diesen Leserbriefen bin ich nun aber gespannt auf Limit.
Ich werde es mir sicher kaufen,wenn es in Taschenbuchformat erscheint.

27.11.2009 15:20:56
Thomas Andres

Die Story von Limit ist einfach schwach für 1300 Seiten. Schätzing verzettelt sich in den zu ausführlichen Nebenschauplätzen, langweilt mit zu ausufernden geschichtlichen Erklärungen, langatmigen Beschreibungen von Handlungsplätzen, all dies bringt die Handlung nicht genügend und wirkt vor allem umhekehrt proportional zur Spannungssteigerung . Es ensteht der Eindruck dass uns der Autor mit seinem Recherchenfleiß, seiner Belesenheit und seinen kosomopolitischen Kenntnissen beeindrucken möchte,wie gesagt, ohne das es der Story zugute kommen würde.
Ich habe alle sein Bücher, aber das ist hier ist eines der unterdurchschnittlichen.

500 Seiten hätten es auch getan.

26.11.2009 13:39:28
Janko

Mir persönlich hat "Der Schwarm" besser gefallen, als "Limit". Das ist aber wohl eine reine Frage des Geschmacks. Der Aufbau zu „Limit“ ist teilweise etwas verwirrend, wenngleich interessant bis lehrreich. Als langatmig kann man Schätzings neues Brachialwerk zwar schon bezeichnen, muss man aber nicht zwangsläufig, denn die Unterscheidung von langatmig und gut aufgebautem, fundierten Wissen, das Schätzing nahezu optimal rüberbringt, ist ebenfalls eine Frage des Geschmacks. Wer bei 1.304 Seiten einen reinen spannungs- und actiongeladenen Thriller erwartet, geht hier natürlich mit völlig falschen Erwartungen heran. Allein schon die Vielzahl der Personen bleibt bis zum Schluss verwirrend. Da erweist sich die Vita (in alphabetischer Ordnung) am Ende des Buches als äußerst hilfreich.
Der gesamte Aufbau ist Schätzing-typisch. Wer meint damit nicht klar zu kommen, sollte sich definitiv ein anderes Buch schnappen. (Fast) jeder weiß, auf was er sich bei diesem Autor einlässt. Und dass man das Buch des öfteren weglegen muss, ist bei 1.304 Seiten doch auch nur allzu verständlich, oder? Ich habe trotz Krankheit fast vier Wochen gebraucht, mich durch dieses Mammutwerk zu kämpfen. Mein Fazit: Es lohnt sich für geschichts- und zukunftsinteressierte Menschen, die viel erfahren (bzw. eine vernünftige Meinung hören) möchten gleichermaßen. Ich habe "Limit" allerdings nur mit 80° bewertet, weil es eben doch verdammt harter Tobak ist, sich durch weit über 1.000 Seiten zu kämpfen und mir die Beschreibungen, sowie die Äußerungen mancher Multimilliardäre teilweise nicht so ganz in den Kram gepasst hat...(denn da werden Multimilliardäre schon mal auf den Wissensstand von 15-jährigen degradiert, was mich doch ein wenig in Erstaunen versetzt hat). Man kann halt nicht alles haben. Dennoch meine ich, dass Buch hat sich in jedem Fall gelohnt.
Meine Wertung: 80°

24.11.2009 16:42:40
Martin Weisgerber

Nachdem ich den "Schwarm"verschlungen habe bin ich von dem neuen Buch mehr als enttäucht.
Die letzten 300 Seiten waren ein spannender Krimi mit voraussehbarem Ausgang.
Von einem Wissenschaftsautor hätte ich mir mehr versprochen.
Ich war sehr gespannt, über die von Herr Schätzing genannten technichen Details zu lesen.
Beim "Schwarm" fand auch ein Einblik in
manche technische Bereiche statt.
Vom Fahrstuhl zum Weltall hätte ich viel mehr erwartet.

18.11.2009 19:41:38
Herbert

Ich behaupte, wäre "Limit" die erste Veröffentlichung von Frank Schätzing, dann kämen nachfolgende Bücher kaum über eine bedeutungslose Auflagenhöhe hinaus. Bisher erschienene Bücher sind gut bis bestens lesbar, aber mit "Limit" hat er seinen bisherigen Erfolg sicher unterbrochen. Wenn ich alle paar Seiten Wikipedia oder Wiktionary bemühen muß ( Duden und Brockhaus reichen ja nicht) dann liegt das sicher an meiner mangelnden Bildung, aber wie vielen Käufern von "Limit" geht es vielleicht ebenso? Bei FRAKTALE auf Seite 199 lege ich mal eine Pause ein. Ob ich irgendwann weiterlese, weiß ich noch nicht.
Noch einen Satz: Schauen Sie einmal auf Seite 1.320. Haben vielleicht die Aufenthalte in "Lokalitäten befreundeter Gastronomen" zu großen Einfluß gehabt?

17.11.2009 13:24:59
Bio-Fan

Das ist ganz Grosses Kino, was Frank Schätzing da auf 1304 Seiten inszeniert. Und ganz ehrlich, davon war mir nicht eine einzige Seite langweilig. Es gibt ja viele Stimmen, die genau das Gegenteil behaupten. "Langeweile pur " ist zu lesen. "Ich habe das Buch nach soundsoviel Seiten abgebrochen". War es nun Langeweile oder waren einige Leser einfach überfordert, hatten etwas anderes erwartet, erhofft ?

"Limit" ist kein "Thriller-to-go", nichts, was man schnell und so nebenbei konsumieren könnte. Das verhindert allein schon Schätzings anspruchsvolle Sprache und seine komplexen Satzstrukturen. Und, keine Frage, es wird viel Politisches angesprochen - gegenwärtige Machtstrukturen und Schätzings Versuch einer Zukunftsprognose.
Das ist bestimmt nicht jedermanns Sache, deshalb ist die Enttäuschung einiger in gewisser Weise nachvollziehbar. Doch wenn man Schätzings Aktivitäten so z.B. die ZDF-Doku-Reihe : 2057 - Unser Leben in der Zukunft - vor Augen hatte, so war ein Roman ähnlicher Thematik schon naheliegend.

"Limit" ist sehr traditionell aufgebaut mit recht einfachen Strukturen und trotz der Vielzahl des Personals ist der Überblick stets gegeben.
Nach kurzem Prolog malt Schätzing sein erstes Bühnenbild auf der Isla de las Estrellas, auf der die illustre Mondreisegesellschaft logiert, in der Tat sehr aufwändig und detailliert, was aber aufgrund der vielen technischen Kabinettstückchen wohl auch notwendig ist. Auch der 2. Handlungsstrang - ein futuristisches Shanghai- bedarf einer ausführlichen Beschreibung. Doch während es am Weltraum-"Fahrstuhl" noch recht betulich zugeht und wir uns nur über die dümmlichen Milliardäre aufregen müssen, ist in Shanghai erste Action angesagt. Privatdetektiv Owen Jericho - so richtig mit allen hardboiled Attributen- hat gerade einen Kinderporno-Ring auffliegen lassen, da wird er von einem Freund beauftragt, eine junge chinesische Dissidentin zu suchen, die durch eine Internet- Recherche in das Fadenkreuz eines Auftragskillers gekommen ist. Eine wilde Jagd beginnt. Zeitgleich untersucht in Kanada (3. Handlungsstrang) eine Umweltaktivistin den missglückten Anschlag auf einen amerikanischen Ölmanager.
Wie man sich denken kann, laufen diese drei Stränge irgendwann mal zusammen.

"Limit" ist anspruchsvoll, phantasievoll, mit gut gezeichneten Charakteren, einer spannenden Storyline- für mich der Abenteuerroman des Jahres 100 Grad

15.11.2009 12:44:48
Tim

Das Buch ist unglaublich spannend, nur schade das offensichtlich fiele Leser sich nicht für die Logik und die aufwändige Recherche interessieren. Ich kann außerdem die Kommentare in denen Leser beschreiben das Buch nach 300 Seiten weggelegt zu haben nicht nachvollziehen, denn mann kann das buch nicht beurteilen wenn mann noch nicht mal ein viertel des Buches gelesen hat.
Zudem macht doch die angewandte Recherche, die dem Leser das Geschehen begreiflich macht doch erst ein Frank Schätzing buch aus. Denn ohne diese wäre Der Schwarm sicherlich kein Bestzeller geworden.

14.11.2009 20:04:42
Carsten

Sehr viele, zum Teil übel negative, Anmerkungen habe ich zu diesem Buch gelesen und ich muss sagen, dass ich mich dem nicht anschließen kann. Das Buch ist spannend, unterhaltsam und, für viele scheinbar nicht so wichtig, lernt man noch etwas über unsere Geschichte und Gegenwart. Frank Schätzing versteht es scheinbar nicht zu einander gehörige Handlungen, zu einen großen Ganzen zu verbinden. Er läßt eine Zukunft entstehen, die zum einen interessant und zugleich auch beängstigend ist.
Ich kann es nur jeden empfehlen, der seinen Horizont erweitern will.

14.11.2009 13:34:12
Matt57

Nachdem ich das Buch wegen des massiven Gefühls der Zeitverschwendung nach etwa 250 Seiten weggelegt hatte, las ich von einem Leidensgenossen, dass es ihn einfach auch nicht interessierte, wie es weitergeht. Genau so geht es mir auch.
Mir missfällt Schätzings Kinowelt: so vieles im Buch hat das Niveau der Regenbogenpresse, mit vielen gequälten Bezügen zur Gegenwart.
Eine schwere Enttäuschung nach "Der Schwarm".

11.11.2009 18:21:07
Markus Hilbert

Ich habe das Buch mit großer Spannung erwartet und gelesen. Allerdings gab es hin und wieder Passagen die sich dehnten wie Kaugummi. Dennoch waren die Handlungsstränge interessant und gut verknüpft. Was mir allerdings überhaupt nicht gefallen hat war der gar zu konstruierte Showdown auf dem Mond und die Omnipräsenz des Chinesen Kenny Xin der als ob die Unwäglichkeiten des Lebens gar nicht auf ihn zutreffen könnten überall durch die Welt springt ohne Reibung zu erzeugen. Welche Rolle Palstein spielt kann man sich schon ab der Mitte des Buches denken. Alles in allem fand ich die Story zu durchscheinend obgleich gut recherchiert. Und die Idee Athur C. Clark`s der den Weltraumaufzug schon einmal beschrieb mit ins Buch aufzunehmen ist wirklich gut, zumal gerade aktuell an dieser Möglichkeit der Raumfahrt gearbeitet wird.

09.11.2009 13:41:10
Jessica

"Limit" ist weit entfernt von spannender Literatur. Ich habe mich gähnend durch die Energiepolitik der vergangenen Jahrzehnte gelesen, durch Raumfahrtentwicklung, nebenbei noch ein wenig chinesische Geschichte konsumiert. Aber wo, frage ich mich nach ca. 280 Seiten, ist die Handlung des Romans? Natürlich müssen Figuren eingeführt werden, aber diese langweiligen Dialoge bringen mir die Figuren nicht näher. Wieso ist da kein Lektor zwischengegangen und hat gestrichen? Schätzing "ist dem Leser verpflichtet"? (seine Rede); er soll mir nicht die Welt erklären, er soll Spannungsliteratur verfassen. Man kann alles übertreiben, auch das Schreiben.

09.11.2009 11:50:08
wolfi

Ich habe mir gleich nach Erscheinen das Buch gekauft und sofort mit dem Lesen angefangen. Ich war maßlos enttäuscht. Die ersten 250- 300 Seiten waren langweilig. Dann wird das Buch etwas spannender, mit einzelnen Passagen, die mich wieder genervt haben. Manche Seiten, auf denen nur Nebensächliches aufgezählt wird, habe ich nur überflogen. Nach der Werbung, die für das Buch bemacht wurde, habe ich viel mehr erwartet. Ich habe den Eindruck, der Autor wollte mit Macht ein Buch schreiben, das mehr als 1000 Seiten umfasst. Weniger wäre in diesem Fall aber mehr bzw. besser gewesen. Schade!!

01.11.2009 12:48:33
kauli72

Ich war sehr gespannt auf Schätzings neuen Roman. Nach fast 300 Seiten war ich zutiefst gelangweilt. Dann kamen wieder 200 Seiten, die ich spannend fand - genauer gesagt, den Handlungsstrang um Jericho den Dedektiven. Und ich dachte noch, aha, jetzt geht es los. Dann wurde es wieder zunehmend langweilig: die völlig sinnentleerten Dialoge der Mondgesellschaft - einfach nur langweilig. Zwischendrin die wirklich interessanten Ausführungen über Mondtechnologien, dann wieder seitenlange Langeweile. Warum ich dann, das Buch tatsächlich doch fertig gelesen habe -teils quer- liegt eigentlich nur daran, daß ich wissen wollte, welche Verknüpfung die verschiedenen Handlungsstränge haben. MEIN persönliches Fazit: Diesmal leider absolutes Mittelmaß von Schätzing!

30.10.2009 09:18:08
evmarie gilles

bin zu diesem buch geteilter meinung, habe mich aber sehr bemüht, da ich schätzing sehr mag.die ersten 200 seiten habe ich sehr intensiv gelesen, da ich die einzelnen personen kennenlernen wollte und das sind eine ganze menge, habe im schnelldurchgang die seiten über die politischen verwicklungen gelesen aber immer so, dass ich den faden nicht verlor.extrem spannend die beschreibungen über die technik (hab mich über mich selbst gewundert) und die spannung zu den vorfällen, die passieren auf dem mond, fand ich extrem gut. das buch ist speziell aber mir hat es gut gefallen.

21.10.2009 10:59:10
carmen

ich habe alle Bücher von F. Schätzing min. 2 mal gelesen. Mich wundert, das " Lautlos " meistens untergeht, denn ich finde alle Romane genial. von Limit war ich sehr enttäusch! Wären es 300- 400 Seiten weniger,könnte man an hand seiner Beschreibungen noch immer problemlos auf den Mond, vom
Wellnesshotel zum " Bahnhof " kommen. Ich befürchte, ein ungeübter Leser, ärgert sich nach dem ersten Drittel, über das Geld, das er für das Buch ausgegeben hat.

20.10.2009 14:56:20
Frank

Auskenner 1, wenn Sie den Text von Frank Sinatra weiter gelesen hätten, wäre Ihen bestimmt aufgefallen, dass der Satz von Frank Schätzing schon korrekt übernommen worden ist. Im zweiten Absatz ist er nämlich genau so geschrieben. Ich hoffe, Sie lesen "Limit" nicht so oberflächlich, wie Sie es bei dem Text von Frank Sinatra getan haben.

19.10.2009 08:57:43
Auskenner1

Warum gelingt es Frank Schätzing immer wieder einem im Laufe des Lesens die Freude über das Buch zu verderben? In Tod und Teufel sind es die hanebüchenen Klischees, im Schwarm geht der Story nach 700 Seiten die Luft aus und wird künstlich am Leben erhalten.
In Limit leistet er sich ein Meisterstück, gleich in der ersten Zeile des ersten Kapitels leistet er sich den Knaller: Das Zitat aus dem Songtext von "New York, New York" ist erstens falsches Englisch und zweitens falsch zitiert?
Es wird mich nicht davon abhalten, das Buch zu lesen, aber es trübt die Freude ungemein.
Gibt es eigentlich niemanden, der Zitate überprüft?

15.10.2009 11:08:56
Sieglinde

Ein Buch von Frank Schätzing ist ein sinnliches Erlebnis. Man öffnet andächtig den Buchdeckel und sinkt hinein in eine vortrefflich beschriebene fiktive Welt, die bei genauerer Betrachtung gar nicht so unwirklich ist. Auch dieses Buch zieht einen sofort in den Bann und - wie z.B. in Der Schwarm - verknüpft grandios verschiedene Handlungsstränge, die scheinbar anfänglich nichts miteinander zu tun haben. Gleich einem James Bond hüpft man zu verschiedenen Schauplätzen der Erde und erwartet gespannt, wie Schätzing die Geschichte zum Finale bringt. Bezeichnend für seine Werke ist immer der Einbezug der aktuellen Politik- und Wirtschaftslage. Einfach ein toller Genuss!

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