In Todesangst

Erschienen: Januar 2009

Bibliographische Angaben

  • New York: Bantam Books, 2004, Titel: 'Fear the worst', Seiten: 399, Originalsprache
  • Berlin: List, 2009, Seiten: 445, Übersetzt: Nina Pallandt
  • Berlin: Ullstein, 2010, Seiten: 448, Übersetzt: Nina Pallandt

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Eigentlich wollte Tim einen schönen Sommer mit seiner Teenagertochter verbringen. Seit der Trennung von seiner Frau lebt Sydney bei ihrer Mutter am anderen Ende der Stadt. Doch für einen Sommerjob in einem Hotel zieht sie vorübergehend zu Tim. Und verschwindet nach wenigen Wochen spurlos. Voller Sorge macht Tim sich auf die Suche nach seiner Tochter, richtet eine Website ein, geht allen Hinweisen nach. Als sein eigenes Haus verwüstet wird, ahnt er, dass er selbst in Lebensgefahr schwebt. Dann verschwindet auch noch Sydneys beste Freundin, und eine Frau wird vor Tims Haustür ermordet. In panischer Angst sucht er weiter, und nach und nach wird ihm klar, dass er seine Tochter viel weniger gut kannte, als er dachte.

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Letzte Kommentare:
07.11.2016 08:05:36
Tobias

Ein spannendes Buch über einen Vater, der seine verschwundene Tochter mit aller ihm möglicher Hingabe sucht und sich an jeden Strohhalm klammert, den er finden kann.
Ich kann es jedem empfehlen, der Spannung mag und gerne sich darüber den Kopf zerbricht, wer denn jetzt nun der Schuldige ist.
Das einzige negative was ich habe ist das Ende. Es ist aus meiner Sicht etwas zu kurz geraten, da ich mir noch eine "Auswertung" mit einigen Charakteren gewünscht hätte wie zB. seiner Chefin Laura und der Polizistin Jennings. In vielen Thrillern gibt es ja noch eine Art Nachkapitel wo kurz das Leben danach beschrieben wird. Das hat mir in diesem Buch ein wenig gefehlt.

11.05.2014 12:01:56
herbstmeier1806

Die Grundidee des Romans finde ich sehr spannend: ein Teenager verschwindet von einem Tag auf den anderen. Das eröffnet natürlich eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Und die Suche danach, was passiert sein könnte, ist auch sehr spannend. Daher hat das Lesen des Romans auch Spaß gemacht. Auch die Beschreibung der Charaktere und die Dialoge haben mir durchaus gefallen. Nicht gefallen hat mir jedoch die Auflösung. Diese fand ich dann leider doch zu weit her geholt. Da ich hier nicht zu viel verraten möchte, kann ich jetzt leider nicht näher darauf eingehen.
Mein Fazit: insgesamt ein guter Roman, durchaus lesenswert, aber nichts, von dem ich sagen würde, dass man es als Krimifan UNBEDINGT gelesen haben muss.

06.08.2011 16:12:29
Dobermann

ich bin jetzt auf Seite 262 und muss sagen, Linwood Barclay versteht es in hervorragender Weise immer wieder neue Spannungsbögen zu erzeugen. Er hat einen unkomplizierten Schreibstil, die Kapitel lesen sich flüssig, man bleibt immer im Geschehen und läßt sich leicht auf neue Spuren setzen.
Ein spannender Urlaubstriller, der allerdings dazu verleiden kann, sich Regen herbeizusehen, damit man beim Lesen ja nicht gestört werden kann.

23.03.2011 18:12:48
Lexi1001

Wie ich finde bis jetzt das beste Buch von Linwood Barclay. Ich habe schon die beiden davor gelesen. Sie waren auch nicht schlecht aber es hat gedauert bis es so richtig los ging. Als ich das Buch anfing zu lesen habe ich mich schon auf ein langweiligen Anfang eingestellt. War aber nicht so, ist ging gleich richtig los und hielt auch das ganze Buch durch an. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen.

24.05.2010 09:17:25
Bellexr

Ein Vater am Limit

Der alleinerziehende Vater Tim versteht sich zwar prima mit seiner 17-jährigen Tochter Sydney, trotzdem kommt es eines Morgens zum Streit über eine Sonnenbrille. Als Syd abends zur vereinbarten Zeit von ihrem Ferienjob in einem Motel noch nicht zurück ist, denkt sich Tim erst einmal nichts. Doch als Syd auch Stunden später noch nicht wieder aufgetaucht ist, meldet er dies der Polizei. Diese nimmt die Vermisstenmeldung allerdings nicht sehr ernst und Tim macht sich, zusammen mit seiner Exfrau und ihrem Freund, auf die Suche nach Sydney und stößt bald schon auf Merkwürdigkeiten. Wieso kennt niemand in dem Motel seine Tochter, obwohl sie dort gejobbt hat und warum wird das Haus von Tims Exfrau überwacht? Dann erhält Tim einen entscheidenden Hinweis.

Linwood Barclay lässt seinen Protagonisten Tim seine Geschichte um das Verschwinden von Sydney aus seiner Perspektive erzählen. Anfangs beschreibt der Autor die verzweifelte Suche von Tim nach seiner Tochter, die ständigen Rückschläge, wenn sich eine vermeintlich heiße Spur mal wieder in Luft auflöst. Kleine Unstimmigkeiten und Geschehnisse, die eigentlich nicht unbedingt so ins Auge springen, sorgen dafür, dass sich eine unterschwellige Spannung aufbaut. So hat man schon bald das Gefühl, dass hinter Sydneys Verschwinden einfach mehr stecken muss. Somit ist der Thriller zwar nicht von Anfang an fesselnd, dennoch ist eine gewisse Spannung kontinuierlich vorhanden. Zur Mitte hin, nachdem man langsam eine Vorstellung über die Geschehnisse rund um Sydney erhält, entwickelt sich das Buch dann zu einem absolut spannenden Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legen mag.

Seinen Protagonisten Tim beschreibt Linwood Barclay sehr realistisch und nachvollziehbar. Der sympathische Autoverkäufer Anfang Vierzig lässt absolut nichts unversucht, um seine Tochter wiederzufinden. Hierbei ist er stellenweise sehr emotional, aufbrausend und in seinem Verhalten absolut irrational. Allerdings ist dies immer glaubhaft und nachvollziehbar dargestellt, da man ihm zu jeder Zeit seine Sorgen und Ängste um Sydney abnimmt. Die weiteren Charaktere sind ebenfalls detailreich beschrieben, teilweise vorhersehbar, andere dagegen überraschen einen im Lauf des Thrillers.

Alles in allem ein fesselnd geschriebener Thriller, mit einer spannend umgesetzten Story, die einige Überraschungen zu bieten hat.

29.01.2010 12:05:51
Nati

Spurlos verschwunden
Tim und Susanne Blake leben getrennt. Die gemeinsame 17jährige Tochter Syd verbringt ihre Ferien bei ihrem Vater und jobbt in einem Hotel an der Rezeption. Dann geschieht das Unerklärbare, Syd verschwindet von einem Tag auf den anderen. Die Eltern sind krank vor Sorge. Tim pfeift auf seinen Job und begibt sich auf die Suche nach seiner Tochter. Er erkundigt sich bei ihrer Arbeitsstelle, doch im Hotel kennt sie keiner. Ihren Freunden hat sie nichts erzählt. Er richtet eine Website ein, verteilt Zettel mit ihrem Foto und befragt Ladeninhaber, die in der Nähe des Hotels ihr Geschäft haben. Keiner hat Syd gesehen. Doch dann kommt Tim selbst in Bedrängnis. Seine Wohnung wird verwüstet, jemand versteckt Drogen in seinem Haus, er stolpert über eine Leiche und entgeht knapp einem Anschlag auf sein Leben.

Der Thriller ist mitreißend und spannend geschrieben. Die Gedanken und die Verzweiflung des Vaters kann man gut nach vollziehen, da der Autor die „Ich-Perspektive“ angewandt hat. Handelt es sich hier um eine Krise in der Vater-Tochter-Beziehung oder gibt es andere Gründe, die zu dem Verschwinden von Sydney geführt haben?

Obwohl zwischendurch die Spannung etwas abflacht, da einige Passagen etwas sehr langatmig geschrieben sind, kommen immer wieder neue Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hat, teilweise hatte ich Schwierigkeiten das Buch zur Seite zu legen. Bis zum Schluss stellt sich die Frage, findet Tim seine Tochter oder nicht.

Linwood Barclay hat einen angenehmen Schreibstil, der sich sehr flüssig lesen lässt. Der Autor ist für mich ein Garant für spannende Thriller.

09.01.2010 19:24:21
elisa

Ein Thriller wie eine Achterbahnfahrt!

Mit seinem neuen Thriller "In Todesangst" hat Linwood Barclay mal wieder bewiesen, wie spannend Thriller sein können. Wie seine beiden vorhergehenden Bücher überzeugt Barclay auch dieses mal wieder mit atemloser Spannung.

Bereits von der ersten Seite an ist man von der Handlung gefesselt. Diese Spannung baut sich im Laufe des Romans immer weiter auf und flacht niemals ab! Dieses Buch ist wirklich SPITZE! Der Schreibstil ist schön eingängig und durch die Sprache in der Ich-Form aus Sicht des Protagonisten Tim Blake, dem Vater der verschwundenen Sydney, ist der Leser sogleich von der Dramatik und den Gefühlen mit betroffen. Man fiebert richtig mit Tim mit!

Tims Tochter, Sydney, genannt Syd ist spurlos verschwunden. Und dabei wollte der geschiedene Autoverkäufer eigentlich nur einen schönen Sommer mit seiner Tochter verbringen. Statt dessen sucht er nun fieberhaft nach seiner Tochter, die eines Abends von ihrem Ferienjob als Rezeptionistin eines Hotels nicht mehr nach Hause kommt. Die Suche gestaltet sich auch sehr schwierig, denn Syd kennt man in besagtem Hotel nicht und auch sonst kennt keiner die 17-Jährige.

Auf seiner Suche durchlebt Tim so manches Abenteuer. Syds Auto wird mit Blutspuren gefunden. Außerdem wird ein Verbrecher tot in einem Müllcontainer entdeckt. Und es gibt endlich eine Spur von Syd, die ihn nach Seattle führt. In diesem Moment ist Tim wieder guter Dinge. Doch die Reise nach Seattle hilft ihm nicht weiter, war dies doch eine absichtlich falsch gelegte Fährte. Statt dessen ist Tims Haus nach seiner Rückkehr verwüstet und die Polizei ist ihm auch nicht mehr die große Hilfe anfangs, bei der Suche nach seiner Tochter. Denn durch einige Zwischenfälle gerät Tim selbst in Verdacht, in diesem undurchsichtigen Spiel mitzumischen. Noch weiß Tim und der Leser noch nicht, was eigentlich wirklich gespielt wird. Im Laufe der Geschichte merkt man allerdings, dass noch mehr Menschen, Verbrecher, auf der Suche nach Sydney sind. Tim verliert seinen Job und meistert alle Abenteuer, in die er hineingerät. Bis zum Schluss besteht Tim ein Abenteuer nach dem anderen und gerät von einer brenzligen Situation in die andere. Der Spannung dieses Thrillers tut dies gut. Es kommt keine Sekunde lang Langeweile auf. Nach einem Showdown zum Ende des Buches erhält Tim die erste heiße Spur und verfolgt diese. Und nach einer blutigen Situation klärt sich die ganze Geschichte auf.

Interessant an diesem Buch ist nicht nur die aufregende Handlung mit den vielen Wendungen, sondern auch die handelnden Personen. Denn auch Randfiguren bekommen plötzlich eine große Rolle zugeteilt.

Fazit: Dieses Buch ist wie eine rasante Achterbahnfahrt. In einem unheimlichen Tempo beschreibt Barclay das Geschehen, und immer wenn man meint, die Geschichte entwickelt sich nun in eine bestimmte Richtung biegt Barclay wieder ab und die Geschichte bekommt eine Wendung. Unbedingt lesen!! Schlaflose Nächte sind garantiert!!

07.12.2009 16:06:26
Schrodo

Die 17-jährige Sydney kommt eines Abends nicht von ihrem Sommerjob in einem Hotel nach Hause. Sie ist nicht über Handy zu erreichen. Ihr Vater macht sich große Sorgen. Er fährt los, um sie abzuholen. Doch die Angestellten des Hotels haben noch nie von einem Mädchen namens Sydney gehört.
So steht es auf dem Bucheinband und das ist wohl einer der schlimmsten Alpträume den du als Vater bekommen kannst. Barclays Held Tim Blake zieht los um seine Tochter zu suchen.
Die Situation ist für mich schon etwas unglaubwürdig. Deine 17-Jährige Tochter hat einen Ferienjob in einem Hotel und du warst nie mit ihr dort und du kennst das Hotel nur vom Hörensagen?? Na ja, egal. Die erste Hälfte des Buches beginnt mäßig spannend und die Geschichte plätschert eher so dahin. Vater Tim sucht und sucht und kommt doch auf keinen grünen Zweig. Der Mittelteil zieht sich noch mehr in die Länge, ohne dass etwas Wesentliches geschieht. Es gibt einige seltsame Ereignisse und Wendungen, so dass die ganze Geschichte schon ein wenig unrealistisch ist
Viel zu wenig bekommt man als Leser den Eindruck vermittelt, was es für Eltern bedeutet, wenn ihr Kind plötzlich spurlos verschwindet. Diese Ängste wurden für mein Empfinden viel zu lasch beschrieben.
Gegen Ende wird die Story immer haarsträubender und konstruierter bis hin zum Schluss, bei dem sich - plötzlich und unerwartet - alle Randfiguren als Beteiligte mit teilweise fragwürdigen und nicht ganz nachvollziehbaren Motiven entpuppten.
Insgesamt ist das Ganze doch etwas sehr an den Haaren herbei gezogen. Zu guter Letzt endet die Geschichte so plötzlich, dass ich den Eindruck hatte die Zeit wäre um gewesen und der Autor hätte noch schnell einen Schluss fabrizieren müssen bevor er seinen Aufsatz abgeben musste. Schade, aus der Story hätte der gute Linwood deutlich mehr herausholen können.

15.11.2009 16:10:11
anushka

Mit "In Todesangst" legt Barclay seinen inzwischen dritten Thriller vor. In gewohnter Manier geht sich die Geschichte erst einmal langsam an um dann immer spannender zu werden und eine atemberaubende Wendung nach der anderen zu nehmen. Langsam nutzt sich dieses Format allerdings ab und in diesem Buch stören zu viele Details, Rückblenden und Alltagsgeschehen die Spannung. Jedoch kann Barclay deutlich zeigen, welche Hölle Eltern durchleben, wenn das eigene Kind verschwunden ist und wie aussichtslos und unbeholfen die Suche ist, wenn sie auf sich selbst angewiesen sind, da die Polizei glaubt, es mit einem Ausreißer zu tun zu haben. Etwas merkwürdig kam mir allerdings vor, dass Tim so schnell in den Alltag zurückgekehrt ist und neben seinen Sorgen um Syd weiter versucht, Autos zu verkaufen. Irgendwann beginnt jedoch die Spannung und ich konnte lange Strecken das Buch kaum weglegen. Dann wieder verlaufen sich Spuren im Sand und die Spannung erlahmt etwas, während Tim ein neues Geheimnis oder Rätsel aufdecken muss. In diesem Buch ist dann allerdings dem Leser ab einem gewissen Punkt klar, was die Motive und Absichten zentraler Figuren sind, lange bevor der Protagonisten "dahintersteigt". Daher war die Auflösung für mich dann doch etwas ernüchternd. Zudem wirkten einige Szenen doch etwas weit hergeholt und in klassischer, nordamerikanischer Actionmanier konstruiert. Auch das zentrale Thema kommt etwas zu kurz, das hätte man stärker herausarbeiten können. Zudem scheinen Barclays Charaktere oft unschuldig in Situationen hineinzugeraten.

Insgesamt ist Barclay jedoch auch dieses Mal wieder ein solider, teils sogar sehr spannender Thriller gelungen. Der Autor konnte jedoch damit nicht uneingeschränkt an die Qualität des ersten Buches ("Ohne ein Wort") anknüpfen.

30.10.2009 16:24:09
endorfinchen

Sydney verschwindet nach einem harmlosen Streit, mit ihrem Vater Tim, spurlos.
Als dieser in das Hotel fährt, indem sie den Sommer über arbeitet, um sich nach ihr zu erkundigen, kennt dort niemand Sydney. Auch ihre Freunde wissen nicht wo sie sein könnte.

Tim und seine Exfrau sind verzweifelt, denn nach und nach kommen immer mehr kleine Details ans Licht, die das Puzzle langsam zusammenfügen. Aber je mehr Tim sich auf die Suche nach seiner Tochter begibt, je tiefer gelangt er selbst in einen tödlichen Strudel.


Anfangs dachte ich, dass des es ein ganz simpler Thriller nach Schema F ist. Die Tochter verschwindet, während die Eltern sich auf die Suche begeben, sich Vorwürfe machen, was sie alles falsch gemacht haben und ob eventuell die Trennung ein Grund des Verschwindens sein könnte.
Aber nach und nach gerät Tim immer tiefer in etwas rein, was er sich selbst nicht beschreiben kann und alle Spuren führen die Polizei zu ihm. Es sieht immer so aus, als wenn er die Finger mit ihm Spiel hatte, dabei will er lediglich seine Tochter lebend finden.

Linwood Barcley gelingt es, immer noch ein Schüppchen Spannung, Thrill und vor allem Tempo draufzulegen. Lediglich das Ende war ein wenig schwach, denn aufeinmal war Ende. Entweder ist dem Autor das Papier ausgegangen oder der Abgabetermin rückte immer näher.
Aber das tat der restlichen Qualität keinen Abbruch - im Gegenteil.

18.10.2009 18:37:39
stjerneskud

Ferienjob mit unerwarteten Folgen

Eines Abends kehrt die 17-jährige Sydney von ihrem Ferienjob in einem Hotel nicht mehr zurück. Dort will sie keiner gekannt haben, auch niemanden in den umliegenden Geschäften ist die junge Frau aufgefallen und es hat den Anschein, dass sich Sydney tagsüber ganz woanders aufgehalten hat. Ihr Vater Tim macht sich auf die Suche nach ihr, lässt eine Website einrichten und geht jedem Hinweis nach. Selber wird er mehr und mehr in die Geschichte hineingezogen, obwohl er nicht weiß, womit er es eigentlich zu tun hat.

Nachdem ich mir von „Dem Tode nah“ schon mehr versprochen hatte und enttäuscht wurde, ging ich sehr skeptisch an diesen Thriller heran und in Zukunft sollte ich wirklich die Finger von Barclays Thrillern lassen. Sie sprechen mich nicht an und ich kann ihnen wenig abgewinnen. Der Schreibstil ist zwar so, dass ich in einem fort las und zum Ende der Geschichte gelangen wollte, aber ich empfand sie als mäßig spannend, mich riss sie nicht mit und für den Vater konnte ich wenig Mitgefühl empfinden. Von seiner Art her war mir der Vater nicht sympathisch. Die Szene in dem Autohaus kam mir wie in einem schlechten us-amerikanischen Film vor. Manches war zuviel des Guten und die Vorgehensweise der Verbrecher war mir stellenweise zu übertrieben. Für Sydneys Verschwinden hatte ich mit einem ganz anderen Grund gerechnet, der meiner Meinung nach „plausibler“ gewesen wäre. Die Beweggründe ihrer Freundin Patricia kann ich noch nachvollziehen, aber durch den der Verbrecher stoßen zwei Stränge aufeinander und dadurch wurde zu viel in diese Geschichte gepresst. Als ich das Buch nach dem Ende zur Seite legte, fragte ich mich, was mir jetzt da eigentlich aufgetischt worden war. Schleunigst sollte ich vergessen, was ich da gelesen habe und mich Geschichten zuwenden, die für mich einen Sinn ergeben und etwas zu sagen haben.

Es ist kein Buch bei dem ich auch nur daran denken würde, es weiterzuempfehlen.

14.10.2009 10:31:46
anyways

Der Albtraum jeder Eltern: Das einzige Kind verschwindet spurlos, und alles ist plötzlich anders, der Alltag geht weiter aber der Lebenswille ist ungemein geschwächt.

Genau das passiert Tim, dessen 17jährige Tochter den Sommer über bei ihm verbringt. Tim setzt alles daran seine Tochter wieder zu finden, die anscheinend auch nicht ganz ehrlich mit den Angaben zu ihrem Ferienjob war. Aber sie bleibt verschwunden. Tim muss sich jetzt mit seiner Ex- Frau Susanne und deren Lebensgefährten Bob und dessen Sohn Evan arrangieren um ihren Verbleib aufzuklären. Besonders Evan scheint viele Dinge über Sydney zu wissen , die er anscheinend verschweigt.Auch Patty, Sydneys beste Freundin, verheimlicht viele Dinge.

Seine Suche beginnt bei dem Hotel, an dessen Rezeption Sydney gearbeitet haben soll, doch niemand kennt sie dort. Merkwürdig ist auch, das sowohl Tims Haus und das Haus seiner Ex-Frau beobachtet werden. Als dann sein Haus auch noch völlig verwüstet wird, und man bei der anschliessenden Durchsuchung durch die Polizei , Kokain findet, nimmt dieser Thriller Fahrt auf.

Fazit:

Nachdem ich die ersten beiden Bücher des Autors gelesen habe, muß ich sagen, das dieses mir nicht ganz so gut gefällt.Die Geschichte dümpelt in der ersten Hälfte des Buches vor sich hin, lediglich auf den letzten 100 Seiten wird Spannung aufgebaut. Alles in allem ein solider Thriller mit einigen kleinen Schwächen.

08.10.2009 15:19:22
Vanessa H.

Hinreißendes Buch. Linwood Barclay weiss, wie man Menschen in Angst verstzen kann. Der Autor zieht selbst die spannensten Situationen bis ins scheinbar Unendliche, so das man sich kaum noch losreißen kann. Wunderbarer Roman. Sehr zu empfehlen. Jedenfalls, wenn man die beiden vorigen Thriller von Linwood Barclay gelesen hat, ist "In Todesangst" nur sehr schwach...Das Ende des Buches ist, meiner Meinung nach, nicht das, was man erwartet.

30.09.2009 15:29:14
Sandra

Wo ist Sydney Blake? Psychotrip eines Vaters.

Tim Blake – mehr oder weniger erfolgreicher Autoverkäufer, geschieden von seiner Frau Susanne und Vater eines 17jährigen Tochter : Sydney, genannt Syd. Das Mädchen verbringt wie eigentlich jedes Jahr die Sommerferien bei ihrem Vater in Milford. Wie auch in den vorangegangenen Jahren jobbt sie um sich ein bisschen Geld dazu zu verdienen. Im letzten Jahr noch in dem Autohaus tätig, in dem auch ihr Vater arbeitet hat sie sich nun einen Job in einem Hotel in der Stadt ausgesucht, der ihr augenscheinlich auch Spaß macht. Alles läuft wie gewohnt seinen Bahnen. Bis zu dem Tag an dem Sydney abends nicht nach Hause kommt und sich auch nicht bei ihrem Vater meldet um ihm eventuell mitzuteilen was sie aufhält. Zunächst macht sich Tim keine Sorgen. Nachdem jedoch auch nach längerer Wartezeit kein Zeichen von Sydney kommt macht sich Tim auf den Weg zum „Just in Time“ – dem Hotel, in dem Syd sich ihr Feriengeld an der Rezeption verdient. Im Hotel angekommen fragt er an der Rezeption nach seiner Tochter. Ihm wird entgegengebracht, dass Syd dem Personal nicht bekannt ist und nie jemand etwas von ihr gehört hat. Anfangs noch an einen Scherz glaubend versucht Tim mit Engelszungen auf die Chefin des Hotels einzureden, sich doch jetzt gefälligst zu erinnern wird Tim doch nach einiger Zeit schmerzlich bewusst, dass in den nächsten Minuten eine Welt für ihn einstürzen wird. Die traurige Gewissheit erreicht ihn – der Albtraum eines jeden Elternteils: Syd ist weg!

Die darauffolgenden Wochen erlebt Tim wie in Trance. Seine Exfrau macht ihm Vorwürfe, der neue Liebhaber von Susanne – Bob - behandelt ihn wie ein kleiner Junge, Tim ist kurz davor, seinen Job zu verlieren und zu allem Übel kommt ans Licht, dass Syd wohl doch einen engeren Kontakt zu Bob´s Sohn Evan hatte, den Tim für einen absoluten Freak und Kriminellen hält.

Tim´s Welt scheint wie ein Kartenhaus zusammen zu fallen. Er stößt auf immer mehr Dinge, die nicht ins Bild passen. Die abgründigen Tiefen, die sich ihm noch erschließen sollen ahnt er mit keiner Faser seines Denkens. Was ist mit Sydney passiert bzw. worin könnte sie stecken? Was hat es mit Patty, Syd´s einigermaßen verrückten Freundin auf sich? Tim kann sich einfach auf nichts einen Reim machen. Bis sich das Puzzle doch nach und nach zusammen zu fügen scheint.

Nichts ist wie es scheint. Nun doch gemeinsam mit seiner Exfrau und deren neuen Freund arbeitend wird die Suche nach Sydney immer gefährlicher. Ein ums andere Mal geht es um Leben und Tod. Sogar die Polizei wittert gegen den besorgten Vater. Für diesen gibt es nur noch eines: Seine Tochter zu finden und wenn es für ihn das Ende bedeuten sollte. Auf seiner Jagd wird er immer weiter in die Verstrickungen von hoch kriminellen Aktivitäten hinein gezogen.

Auch ohne mehr zu verraten kann man sagen, dass man in diesem Buch auf Dinge stößt bei denen man denkt: „Damit hätte ich jetzt nicht gerechnet“. Wunderbar wird die Spannung aufgebaut und man geht mit Tim auf die Jagd und fühlt seine Verzweiflung in jedem Moment. Einige Male denkt man, jetzt hat er es doch geschafft und wieder wird man enttäuscht.

Für mich gibt es für diesen super geschriebenen Psychoterror volle Punktzahl und den Nachgeschmack, dass man nie einem Menschen wünschen würde, dass er sowas erlebt.

29.09.2009 17:57:33
charlotte_30

Hörbuch "In Todesangst"
Walter Kreye gibt dem Hörbuch seine Stimme und diese charakterisiert alle Figuren, dass sie für den Hörer wiedererkennbar sind. Die Story braut sich auf und erst am Schluss erfährt der Hörer / Leser die Lösung. Natürlich zeichnet sich so ein perfektes Hörbuch aus aber teilweise ist die Handlung so ermündend, dass nur der Erzähler den Hörer mitreißen kann. Am schlimmsten war das abrupte Ende, so dass ich mir den Track zweimal anhören musste, da ich den Schluss nicht verstand.

Der Plot des Romans dreht sich um das Verschwinden von Syd. Ihr Vater Bob versucht alle Hebel in Bewegung zu setzen um sie zufinden. Die Situationen spitzen sich zu und Bob erfährt von Dingen, die er nie für möglich hielt. Das kleine unschuldige Hotel in dem Syd arbeitet, ist die Hölle auf Erden und man kann verstehen, dass Syd diese Machenschaften nicht ertragen konnte. Die Beziehung von Bob und seiner Ex-Frau und deren neuen Freund zeigt, dass man auch nach einer gescheiterten Ehe, gemeinsam Verantwortung übernehmen kann. Das Geheimnis von Patty platziert der Autor grandios, denn sie ist der eigentliche Schlüssel. Verwirrend waren die vielen Autonamen. Fazit: ein angenehmes Hörbuch für das man etwas Geduld haben muss.

21.09.2009 16:08:56
subechto

Fürchte das Schlimmste! So lautet der Originaltitel von Linwood Barclays neuestem Thriller. Und der passt auch viel besser als der deutsche "In Todesangst".

Eigentlich wollte Autoverkäufer Tim einen schönen Sommer mit seiner 17-jährigen Tochter Sydney verbringen. Seit der Trennung von seiner Frau Susanne lebt Syd eigentlich bei ihrer Mutter, wohnt aber - wie schon im letzten Jahr – während der Ferien bei ihrem Daddy und jobbt diesmal im Just Inn Time Hotel an der Rezeption.

Doch bereits nach zwei Wochen verschwindet sie auf einmal spurlos. Im Hotel scheint sie keiner zu kennen. Voller Sorge macht Tim sich auf die Suche nach seiner Tochter, richtet eine Website ein und vernachlässigt sogar seinen Job...

In Todesangst ist ein typischer Linwood Barclay. Bereits in "Ohne Worte" ging es um das Verschwinden von Personen... Die Handlung war originell und die Auflösung überraschend. Auch in "Dem Tode nah", wurde erneut die Familienbindung in den Mittelpunkt gerückt. Genau wie jetzt hier geht es bei Linwood Barclay stets um (Selbst-)Betrug, um Söhne und Töchter, um Mütter wie Väter. Sie alle erfüllen die Erwartungen an sich selbst und ihre Umgebung nicht.

Der neue Thriller fängt spannend an: es gibt Irrungen und Wirrungen, falsche Fährten und gute Einfälle, gepaart mit ein bisschen Ironie: der Vater als Depp, nicht als Held. In der Mitte jedoch lässt er stark nach, wirkt laaangatmig, fast langweilig. Das letzte Drittel wird dann wieder besser: es gibt eine völlig irre, ziemlich unrealistische Szene im Showroom eines Autosalons und auch der Showdown ist schließlich typisch amerikanisch, mit Wumme und viel Testosteron.

Aber die Auflösung hat mich nicht wirklich überrascht.
Insgesamt 3- würde ich sagen...