Die Rache der Kinder

Erschienen: Januar 2009

Bibliographische Angaben

  • Sutton: Severn House, 2008, Titel: 'Ralph\'s Children', Seiten: 229, Originalsprache
  • Bergisch-Gladbach: Bastei Lübbe, 2009, Seiten: 365, Übersetzt: Rainer Schumacher

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Es begann als ein Spiel. Vier Kinder trafen sich in einem alten Hünengrab, um gemeinsam ein Buch zu lesen. Dann setzten sie das, was sie im Buch fanden, in die Wirklichkeit um.Sie nennen sich Jack, Roger, Simon und Piggy. Sie jagen Monster.
Monster, das sind Menschen, die anderen etwas zuleide tun. Und die nie dafür bestraft wurden.Doch was ist, wenn das Opfer unschuldig ist und aus dem Spiel tödlicher Ernst wird?

Die Rache der Kinder

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Letzte Kommentare:
19.06.2016 12:38:30
Thrillerfan

Vier Kinder (2 Mädchen und 2 Jungen) aus einem Heim verschwinden nachts immer wieder und treffen sich. Sie kommen in den den Besitz eines alten Taschenbuches und lesen dieses stark abgenutzte Buch abwechselnd und nutzen zu den Treffen dann eine Grabkammer. Und mit den Lesungen werden die Kinder voll in die Handlung "hineingezogen" und das zeigt sich zuerst darin, dass sie sich die Namen der Handelnden geben. Eine junge Frau kommt durch Zufall zu dem Ort an dem die Kinder sind und bringt sich ein. Und nun wird es schwierig, denn es bleibt nicht bei dem Buch. Nun werden Menschen aus verschiedenen Gründen zu Monstern erkoren und bestraft. Die junge Frau tut zögerlich, doch tatsächlich hindert ssie die Kinder nicht an ihrem Handeln.
Es vergehen Jahre und die Kinder sind erwachsen und haben verschiedenen Lebensweisen. Die Frau bekommt auch jetzt Kontakt und alle 5 bleiben auch in Kontakt. Und nun beherrscht die Frau die 4 und es werden wieder Monster erklärt. Das Bestrafen soll erfolgen, obwohl das behauptete Vergehen nicht bewiesen ist bzw. gar nicht vorliegt. Und nun wird es schwer alle diese Vorgänge und andere Ungereimtheiten zu klären um den "Spuk" ein Ende zu setzen.

Ein besonderer Thriller, der gut ist. Aber eine Spannung von Anfang bis Ende wird meiner Meinung nach nicht aufrechterhalten, leider. Es ist über verschiedene Stränge geschrieben und das Zusammenführen ist nicht gut gelungen.

Ein Buch, dass ich nicht empfehlen kann.

03.12.2010 16:47:14
Daniel

Als ich das Buch gekauft hatte, war ich schon so richtig darauf gespannt. Als ich dann angefangen hatte zu lesen war die Spannung schnell vorbei. Die Erzählung der Geschichten der zwei Frauen war zwar recht gut geschrieben aber so was von langweilig! Als dann der Showdown kam (übrigens in der mitte des Buches!) war es zwar kurzzeitig recht spannend, flachte dann aber zusehends ab. Die letzten 30-40 Seiten waren dann aber so richtig öde, da man spätestens hier wusste wer der Täter ist.
Allerdings muss ich sagen das die Grundidee, 4 kinder die sich in einer Fantasie Welt verlieren und einer psychisch kranken Erwachsenen die sie auch noch dabei unterstützt, ziehmlich gut ist. Wäre Hillary Normann hier noch ein wenig mehr auf die psychosen der Charctere eingegangen und hätte das Buch nach dem Finale enden lassen, wäre daraus ein wirklich spannender Psycho-thriller geworden.
Von mir gibts deshalb 30°.

24.08.2010 10:10:16
IRIS53

Eine Geschichte, die den Kopf zum Rotieren bringt. Vier Kinder, die sich mit einem Buch aus der realen Welt zurück ziehen. Kinder die von ihren Eltern misshandelt, ungewollt und ausgesetzt waren und somit in ein Kinderheim abgeschoben wurden. Was anfangs spannende Lektüre war, geht mehr und mehr in ein Rollenspiel über, das auch im Erwachsenenalter nicht abbricht. Solange die Kinder ihre Monster aussuchten um sie zu bestrafen traf es immer den Richtigen. Doch dann sucht der "Häuptling" 2 Monster aus. Ein Erwachsener, der sich schon seit Beginn ihres "Spiels" an die Kindergruppe gehängt hat. Hat man anfangs noch Mitleid mit den Kindern und kann ihr Handeln nachvollziehen, ja manchmal sogar gutheißen, ändert sich das, als die falschen Monster bedrängt werden.
H.Norman hat mit ihrem "Häuptling" eine besonders perfide Person geschaffen, die einem selbst am Schluss einen Schauer über den Rücken rinnen läßt.

27.06.2010 22:32:44
icebox

Kinder, allesamt mit sozial äuerst schwierigem Hintergrund,lesen gemeinsam ein Buch, indentifizieren sich mit den Romanfiguren und beschließen diese Nachzuspielen, mit Hilfe des "Häuptlings", hier in Gestalt einer, ebenso wie ihre "Schützlinge", psychisch gestörten Erwachsenen.
Der Anfang dieser Geschichte ist durch den seltsamen und scheinbar absolut zusammenhanglosen Aufbau etwas holprig geraten, wird aber mit der Zeit zu einem stimmigen Ganzen zusammengeführt und Hilary Norman holt aus zum Endspurt auf ein, leider ziemlich vorhersehbares Ende, welches auch wiederum kein richtiges Ende ist. Scheinbar können wir uns auf eine Fortsetzung der Geschichte freuen. Die Spannung jedenfalls bleibt bis über den Schluss hinaus erhalten und wirft weitere Fragen auf.
Wer Hilary Norman kennt, wird überrascht sein über den neuen Stil den sie mit "Die Rache der Kinder" ausprobiert und der so gar nicht den gewohnten "Norman-Geschichten" entspricht.
Gut gelungen, nach dem ersten Viertel des Buches dann auch verständlich , entwickelt sich die Gechichte zum Ende hin zu einem rasanten, empfehlenswerten PageTurner. Leider bleiben die Figuren etwas oberflächlich und blass, besonders wenn man den Hintergrund der Protagonisten betrachtet will man sich nicht so recht nicht mit ihnen anfreunden, da hätte man für einen Psychothriller noch mehr herausholen können. Einzige Ausnahme dabei ist Kate, die wir, sollte es eine Fortsetzung geben, sicherlich wiedertreffen werden.

31.08.2009 21:14:48
JaneM.

Vier Kinder in einem Kinderheim, die von ihren Eltern mißhandelt, vernachlässigt oder ausgesetzt wurden, treffen sich nachts heimlich, um sich gegenseitig aus "Herr der Fliegen" vorzulesen. Eine Mitarbeiterin des Heimes kommt hinzu und ist vom Tun der Kinder faziniert. Die Psychodynamik lässt schon hier zu wünschen übrig: warum die Kinder das machen und was für eine erwachsene Frau daran zu spannend ist, wird eher anhand einer flachen Küchenpsychologie erklärt. Dann beginnen die Kinder mit einem Spiel: sie geben sich Namen aus dem Roman und verfolgen, wie in der klassischen Vorlage, das Monster. Letzeres sind Erwachsene, die fies zu Kindern sind. Grund sind natürlich die eigenen erlittenen Traumata. Schnitt.
Die Kinder sind erwachsen und das Spiel wird ernster, so dass auch vor Mord nicht zurück geschreckt wird. Die Geschichte wird aus wechselnder Sichtweise erzählt, der der Kinder, der Sichtweise der ehemaligen Heimmitarbeiterin (die mittlerweile der "Häuptling" ist) und der der potentiellen nächsten Opfer. Die auserkorenen Opfer sind zwei Frauen, von denen eine eine Fehlgeburt hatte (sich aber als Journalistin Pro Abtreibung ausgesprochen hatte), die andere von ihren Eltern benötigt wurde, ihren behinderten Sohn in ein Heim zu geben. Was die mordende Meute dazu bringt, diese Frauen als "Supermonster" anzusehen, bleibt unklar. Einziges ansatzweises Highlight im Roman ist die Schilderung der Geschichten der beiden Frauen. Aber dies hat keinen Krimicharakter. Letztendlich geht das Spiel daneben- trotz flacher Handlung möchte ich zu viel verraten. Insgesamt eine absolut konstruierte Handlung voller logischer Brüche und realitätsfern ohne die - offenbar gewollten- Aspekte psychischer Störung schlüssig rüber zu bringen. In der Mitte taucht mal so etwas wie Spannung auf, um direkt ins völlig Vorhersehrbare abzudriften.