Der Hund der Baskervilles

Erschienen: Januar 1902

Bibliographische Angaben

Diese zweite Sammlung klassischer Sherlock Holmes-Kurzgeschichten gilt der Literaturkritik und vielen Lesern noch einmal als Höhepunkt der Serie. Arthur Conan Doyle hat das Gleichgewicht zwischen Können und Routine gefunden, er kennt seine Helden Holmes und Watson inzwischen gut, und er weiß, wie er mit ihnen umzugehen hat. Sehr angenehm war für den allzu lange vom Wohlstand gemiedenen Doyle zudem das seit den "Abenteuern des Sherlock Holmes" noch einmal sprunghaft angestiegene Honorar, welches das "Strand Magazine" ihm für diese neuen Geschichten zahlte.

Freilich wurde sich Doyle bei der Niederschrift eines generellen Problems bewusst: Die Welt des Sherlock Holmes ist eigentlich eine recht eng begrenzte. Ohne gravierende Veränderungen des Charakters - was schon von den zeitgenössischen Lesern nur ungern gesehen wurde - mussten sich die Holmes-Geschichten inhaltlich zwangsläufig rasch wiederholen. Man merkt es u. a. an den zum Ritual erstarrtem Ratespielchen zwischen Holmes und Watson, die fast jeden neuen Fall einleiten oder ihn irgendwann begleiten.

Auswege aus dem Holmes-Getto

Doyle bemüht sich um behutsam um Auswege aus dem Holmes-Getto. In "Die ´Gloria Scott'" und "Das Musgrave-Ritual" lässt er Sherlock Holmes und nicht Dr. Watson berichten. Eine glückliche Lösung ist dies nicht; das ´Gloria Scott"-Rätsel ist höchstens interessant als freimütiges Geständnis eines von seiner späteren Form noch weit entfernten Jungkriminalisten, der oft irrt, aber schon geniale Züge entwickelt. "Das Musgrave-Ritual" ist im Grunde eine Schauergeschichte (wie übrigens auch "Das gelbe Gesicht"), die dem Verfasser freilich sehr unterhaltsam gelungen ist. Trotzdem vermisst man auch hier den treuen Watson an Holmes´ Seite.

"Silberstern" gehört zu den wenigen Ausnahmen und kann auf der ganzen Linie überzeugen. Die Idee ist originell (wenn auch heute kaum mehr überraschend) und wird schwungvoll entwickelt. "Der griechische Übersetzer" markiert einen weiteren Versuch, eingefahrene Geleise zu verlassen: Aus der Versenkung taucht plötzlich ein zuvor niemals erwähnter Bruder von Sherlock Holmes auf. Die Geschichte braucht ihn nicht, aber als Figur ist Mycroft sehr gut geraten und inzwischen ins Pantheon des Holmes-Universums eingezogen.

Witzige Hommage an Edgar Allan Poe

"Der Flottenvertrag" ist eine witzige Hommage an Edgar Allan Poes Story "The Purloined Letter" (1844, dt. "Der entwendete Brief"), die als ein Wurzelstrang der modernen Kriminalliteratur gilt und mit dem Deduktionsgenie Arsene Dupin einen echten Vorfahren von Sherlock Holmes präsentiert (obwohl dieser von Dupin nicht viel hält, wie Dr. Watson in "A Study in Scarlet" anmerkt).

"Das letzte Problem" stellt innerhalb der "Memoiren" einen deutlichen Bruch dar. Einmal abgesehen vom Aufsehen erregenden Ende des Sherlock Holmes gibt es faktisch keinen Grund, ausgerechnet Professor Moriarty als dessen Nemesis glaubhaft zu finden. Seit vielen Jahren versuchen abgefeimte Schurken Holmes ins Jenseits zu befördert. Ausgerechnet Moriarty ist dies nun gelungen? Dass es dazu eines "Napoleons des Verbrechens" bedarf, will der Leser Doyle gern glauben, aber trotzdem erscheint dieser in seinem bösen Genie ein bisschen zu unvermittelt auf der Bildfläche. Aber Doyle hatte genug von Sherlock Holmes und wollte ihn loswerden - durchaus spektakulär, aber kurz und schmerzlos.

Selbstzensur wegen "allzu sexueller Ausrichtung"

Übrigens umfasste der Zyklus der "Memoiren" ursprünglich wie die "Abenteuer" aus den Jahren 1891/92 zwölf Geschichten, die über genau ein Jahr liefen. Doch Doyle ließ "The Cardboard Box" ("The Strand", Januarausgabe 1893) für die Buchausgabe entfernen, weil ihm die "allzu sexuelle Ausrichtung" nachträglich missfiel. Der Blick in diese dadurch natürlich um so interessantere Story verrät, welchem Wandel die Moralvorstellungen seit damals unterworfen waren ... (Wer dies selbst nachprüfen möchte, kann dies unter www.textfiles.com/etext/AUTHORS/DOYLE/cardbox.txt sogleich tun.)

Weiter oben wurde es bereits angedeutet, hier wird es bestätigt: Grundsätzlich Neues hat uns Arthur Conan Doyle über Holmes - auch den jungen - und Watson nicht mehr zu sagen. Die Variation inzwischen leidlich bekannter Szenen ist noch nicht zum Selbstzweck der späten Holmes-Geschichten (etwa ab 1910) verkommen, aber das Webmuster schimmert doch bedenklich durch.

Die alte Magie funktioniert immer noch

Trotzdem funktioniert die alte Magie immer noch. Holmes & Watson sind ein wunderbares, grundverschiedenes, aber einander durchaus ebenbürtiges Team. "Die Memoiren ..." zeigen einen Sherlock Holmes, der zugänglicher wird, zum ersten Mal von seiner gar nicht so glanzvollen Jugend erzählt und sogar Familie hat.

Natürlich ist Mycroft Holmes der eigentliche Star der "Memoiren". Er ist seinem Bruder Sherlock sehr fremd und doch wieder sehr ähnlich. Man könnte ihn als den "Verantwortungsvolleren" der beiden bezeichnen, denn auch er hat zwar sein Hobby zum Beruf gemacht, ist aber in Staatsdiensten tätig, und das offenbar in recht hoher Position.

Sherlock und Mycroft als Team agieren zu sehen, bereitet nicht nur Dr. Watson großes Vergnügen. Ungeachtet aller zur Schau gestellten Gleichmütigkeit herrscht offensichtliche Zuneigung zwischen den Brüdern. Gleichzeitig konkurrieren sie ständig spielerisch miteinander, und das auf einem intellektuellem Niveau, das ihr Publikum mit offenem Mund staunen lässt.

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Michael Drewniok
Doyle investierte deutlich mehr Aufwand als sonst

Buch-Rezension von Michael Drewniok Mai 2003

Unter mysteriösen Umständen starb Sir Charles Baskerville, ein mächtiger (und mächtig reicher) Landadliger aus der Grafschaft Devonshire. Offenbar hat ihn der schwarze Geisterhund geholt, der nach einer alten Legende die Familie heimsucht, nachdem ein böser Urahn einst eine holde Maid zu Tode brachte. Über das nächtliche Moor hat er den armen Sir Charles gejagt, so sagen es die Spuren, bis dessen Herz in Todesangst stockte.

Nun übernimmt sein Neffe, der letzte Baskerville, das Erbe. Sir Henry lebte bisher in Kanada und kehrt ohne Vorahnung dessen, was ihn erwartet, in die Heimat seiner Ahnen zurück. Einen alten Freund treibt die Sorge, es könne ihm wie dem Onkel ergehen, nach London in die Baker Street Nr. 221b, wo der berühmte Meisterdetektiv Sherlock Holmes auf einen Fall wie diesen nur gewartet hat. Dass ihn die Vorfreude nicht getrogen hat, erweist sich bald, denn Sir Henry wird offensichtlich überwacht. Eine anonyme Warnung trifft ein, er solle sich vom Moor fernhalten, gleich zwei einzelne Schuhe werden ihm gestohlen, ein düsterer Verfolger gibt sich als Sherlock Holmes aus.

Dieser fühlt sich herausgefordert. Allerdings binden ihn zur Zeit wichtige Geschäfte in London. So schlägt Dr. Watsons große Stunde: Der Freund, Assistent und Chronist des Detektivs soll Sir Henry nach Devonshire begleiten, dort über sein Leben wachen und vor allem für Holmes recherchieren. Geschmeichelt schlägt Watson ein - und reist direkt in das Abenteuer seines Lebens. Baskerville Hall ist ein verwunschener Ort, einsam inmitten des tückischen Grimpenmoors gelegen. Ein falscher Schritt lässt den unvorsichtigen Wanderer sogleich versinken. Gar nicht weit entfernt steht das berüchtigte Zuchthaus Dartmoor. Gerade ist dort der verrückte Serienmörder Seldon ausgebrochen und hält sich im Sumpf verborgen. Watson überrascht das Dienerpaar Barrymore, das des Nachts heimliche Signale ins Moor schickt. Er schließt Bekanntschaft mit dem Naturforscher Stapleton und seiner schwermütigen Schwester. Dann entdeckt er, dass der Brief einer unbekannten Frau Sir Charles ins Moor gelockt hat ... Die Kette der Entdeckungen und Verwirrungen reisst nicht mehr ab. Watson raucht bald der Schädel. Getreulich meldet er alle Neuigkeiten nach London, doch wo bleibt Sherlock Holmes? Die Situation in Devonshire spitzt sich zu, als Watson einen weiteren Unbekannten entdeckt, der sich im Grimpenmoor verbirgt und Baskerville Hall nicht aus den Augen lässt. Den wird er fangen, schwört er sich, und legt sich auf die Lauer - um eine weitere Überraschung zu erleben ...

Der dritte der Sherlock Holmes-Romane ist sicherlich mit Abstand der beste. Während Arthur Conan Doyle mit Studie in Scharlachrot (1888) und Das Zeichen der Vier (1890) noch den langen Atem vermissen ließ, seinen Detektiv außerhalb der Kurzgeschichte agieren zu lassen, fand er nun endlich eine Möglichkeit, ihn über die volle Distanz eines Romans zu beschäftigen. Also keine endlosen Rückblenden und Nebenhandlungen mehr, die den Leser nicht wirklich interessieren, sondern Holmes pur, und das in einer Geschichte, die es wirklich in sich hat.

Vielleicht liegt es daran, dass Doyle ursprünglich Sherlock Holmes gar nicht auftreten lassen wollte. Kein Wunder, hatte er sich doch des Detektivs 1893 durch einen Sturz in die Reichenbach-Wasserfälle entledigt, um sich endlich der "ernsthaften" Literatur widmen zu können. Im Jahre 1901 machte der Autor Urlaub in Cromer, Norfolk. Bertram Fletcher Robinson, ein junger Journalist, der sich mit Doyle angefreundet hatte, erzählte ihm dort die Legende von einem unheimlichen Geisterhund, der in dieser Gegend sein Unwesen treiben sollte. Das setzte in Doyles Kopf einige Räder in Bewegung. Er beschloss, zusammen mit Robinson eine romantisch-schaurige Geschichte zu verfassen, die sich um einen alten Fluch auf eine Familie drehte, die ihr Domizil ausgerechnet am Rande eines finsteren Moors aufgeschlagen hatte.

Hund der BaskervillesDoyle, der sonst eher schnell als sorgfältig arbeitete, investierte in seine Recherchen deutlich mehr Aufwand als sonst. Noch 1901 besuchte er die Familie Robinson auf deren Landsitz in Devon. (Dort arbeitete ein junger Hausdiener namens - Henry Baskerville!) Von hier starteten Doyle und Robinson eine Reihe von Erkundungsfahrten ins nahe Dartmoor. In den nächsten Wochen legte das Duo die Orte ihres zunächst möglicherweise als Gemeinschaftsarbeit geplanten Romans fest. Für die pittoreske Vergangenheit, die im Grimpenmoor jeden Fußbreit mit einer seltsamen Anekdote belegt, bedienten sich Doyle und Robinson aus den Werken des Reverends Sabine Baring-Gould (1834-1924). Hier entlieh Doyle auch die bedrückend schwermütige Atmosphäre, die er über die Geschichte vom Hund der Baskervilles legte.

Diese schrieb Doyle schließlich allein. Lange hat ihm die Kritik nachweisen wollen, als Autor von Robinson vertreten worden zu sein oder diesen um seine Mitautorenschaft betrogen zu haben. Tatsächlich ist "Der Hund der Baskervilles" Doyles ureigenes Werk, in das er viel Herzblut investierte. Noch heute ist seine Schilderung des Moors der Stempel, der einer eigentlich recht prosaischen, kargen Landschaft aufgeprägt wurde, die dadurch ein dramatisches, symbolträchtiges Image gewann: das wilde Moor als Spiegelbild der primitiven Seiten der menschlichen Seele, bewohnt von dunklen Gestalten aus dem Schattenreich.

Wer konnte einen solchen Höllenpfuhl nicht nur betreten, sondern ihn zähmen und zivilisieren? Doyle kam schon bald darauf, dass es dafür eigentlich schon einen Idealkandidaten gab: Sherlock Holmes! Also kündigte er dessen Rückkehr an - und war Profi genug, sein ursprünglich für diesen Roman mit dem "Strand"-Magazin vereinbartes Honorar zu verdoppeln ... Die "Strand"-Herausgeber waren klug beraten, auf diese Forderung einzugehen - sie mussten zum ersten Mal in der Geschichte sieben Auflagen ihres Magazins drucken, so lange Holmes und Watson den Hund der Baskervilles jagten.

Hund der BaskervillesKritiker bemängelten schon damals die Fadenscheinigkeit des Plots. Allzu intensiv darf man wirklich nicht darüber nachdenken, wie realistisch (oder zuverlässig) es beispielsweise ist, bei einem verwickelten Erbbetrug auf die Unterstützung eines mit Phosphor angemalten Hundes zu setzen. Aber lässt man sich auf die Geschichte ein, erlebt man noch heute eine höllisch spannende, wunderbar nostalgische Zeitreise zurück in eine wahrlich archaische Epoche.

Sieben Jahre waren sie fort, doch sofort sie sie präsenter denn je: Sherlock Holmes und Dr. Watson beherrschen die Szene, sobald sie diese betreten; ersterer sogar, obwohl (oder weil) er sich auf einige wenige, aber gut getimte und klug inszenierte Auftritte beschränkt. Niemals wird so deutlich wie im "Hund der Baskervilles", dass Holmes und Watson ein Team sind. Obwohl der gute Doktor jegliche kriminalistische Genialität nachhaltig vermissen lässt, schlägt er sich, scheinbar auf sich allein gestellt, mehr als wacker. Aktiv und agil durchstreift er das Moor und lernt es langsam, aber sicher und stellvertretend für seine Leser kennen. Doyle war ein besserer Autor, als es ihm oft zugestanden wurden, weil er ja "nur" Unterhaltung schrieb. Freilich wusste er genau, dass der Spuk von Baskerville rasch zerstoben wäre, hätte er sogleich Sherlock Holmes darauf angesetzt. Watson war leichtsinnig oder naiv (im positiven Sinne) genug, das Mysterium zu wahren. Erst später stößt Holmes dazu und bringt die eingeleiteten Verwicklungen zur finalen Auflösung.

Dieser Sherlock Holmes zeigt sich im "Hund der Baskervilles" auf der Höhe seiner Fähigkeiten. Dabei erleben wir ihn von einer bisher nur behaupteten, aber ansonsten unbekannten Seite: Schon früher hatte Watson erwähnt, dass sein Freund durchaus weite Reisen unternahm, wenn es einen exotischen Fall zu klären galt. Nun verlässt Holmes sein geliebtes London tatsächlich - und siehe da: Er entwickelt glaubhaft echte Offroad- Qualitäten.

Auch die übrigen Figuren sind unsterblich geworden. Niemand, der (oder die) den "Hund der Baskervilles" gelesen hat, vergisst den unglücklichen Seldon, den düsteren Stapleton oder die gramgebeugten Barrymores - Gestalten wie aus dem klassischen Horrorroman, die ausgezeichnet ins Grimpenmoor passen und dessen fremdartige Bedrohlichkeit unterstreichen.

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Letzte Kommentare:
13.04.2019 20:06:02
hgdztgdhghjngtbzdhslope07r6rewwwww

das buch ist mega gut habe es selber gelesen und meine mutter findes es auch gut kann es weiter empfelen

14.12.2015 10:23:27
mls

ich kenne mich mit dem buch zwr nicht aus doch ich liebe es genauso wie ich sucuk liebe.
sara liebt es auch und nurselin und seka auch. doch es kommen bi mir die bedenken hoch ob ich dieses buch überhaupt versehe denn nurselin meint das sie dank dieses buches besser deutsch kann aber sara und seka meinen das sie nichts verstanden haben

14.12.2015 10:19:45
KKKKKKKK

Ich würde und will die Bücher von Sir Arthur Conan Doyle, Agatha Christie usw gar nicht ändern. Welches Recht hätte ich dazu? Keins. Nein, diese Bücher sollen und müssen so bleiben, wie sie sind.
Mich hat einfach mal nur interessiert, warum manche Bücher zur Weltliteratur zählen und manche nicht. Der Gedanke kam mir, weil ich Bücher mag und ich gerne lese. Und weil man mich mal gefragt hat, wie man eine so "sinnlose" Freizeitbeschäftigung als Hobby haben kann. Für mich ist lesen nicht sinnlos, denn ich kann immer noch was dabei lernen. Lesen macht außerdem Spaß.

22.10.2015 18:53:02
Eule Buer

Ich würde und will die Bücher von Sir Arthur Conan Doyle, Agatha Christie usw gar nicht ändern. Welches Recht hätte ich dazu? Keins. Nein, diese Bücher sollen und müssen so bleiben, wie sie sind.
Mich hat einfach mal nur interessiert, warum manche Bücher zur Weltliteratur zählen und manche nicht. Der Gedanke kam mir, weil ich Bücher mag und ich gerne lese. Und weil man mich mal gefragt hat, wie man eine so "sinnlose" Freizeitbeschäftigung als Hobby haben kann. Für mich ist lesen nicht sinnlos, denn ich kann immer noch was dabei lernen. Lesen macht außerdem Spaß.

22.10.2015 18:34:20
keks

Meine Frage wäre, wie würden Sie den fluch von Baskerville in neu deutsch zusammen fassen ?
Ich lese dieses Buch gerne es ist erstaunlich das es genau so gut ist eigentlich sogar besser als die Verfilmung von Sherlock Holm der Hund von Baskerville. was besser ist da man unterwegs kein Tv oder der gleichen braucht.

01.08.2015 21:51:02
Eule Buer

Ich finde es gut, daß es in der heutigen Zeit noch Menschen gibt, die die Bücher von Sir Arthur Conan Doyle und Agatha Christie lesen. Aber eine Frage beschäftigt mich trotzdem. Wenn man das Wort "Weltliteratur" hört, da denkt man immer sofort an Goethe, Schiller und Co. Kann man denn nicht die Bücher von Doyle und Christie auch dazu zählen? Warum haben nur Dichter und Denker das Recht, ihre Werke als Weltliteratur bezeichnen lassen zu dürfen? Was macht Weltliteratur eigentlich aus? Wird man z.B. die Autoren, deren Bücher ich gerne lese, in 50 oder 100 Jahren auch noch lesen? Ich glaube kaum. Doyle und Christie schon. Boah, bin ich hier am sinieren :-) Sollten Tippfehler aufgetreten sein, liegts daran, daß meine beiden Kater sich gerade gegenseitig verfolgen, weil sie sich sagen wollen, daß sie sich nicht mögen.

01.08.2015 21:22:53
benfi

'Der Hund der Baskervilles' ist aufgrund erfolgreicher Verfilmungen zweifellos der bekannteste Roman um die Figur Sherlock Holmes. Sir Arthur Conan Doyle schrieb diesen (neben zwei Büchern voller Kurzgeschichten) erst dritten Roman um den berühmten Detektiv auf Wunsch vieler Fans, welche nicht wahrhaben wollten, dass der arme Holmes in der Kurzgeschichte 'Das letzte Problem' das Zeitliche gesegnet haben sollte. Die Handlung dieses Krimis ist aber vor dem scheinbar tragischen Ende des exzentrischen Holmes eingegliedert und somit eher eine Rückblende auf einen älteren Fall. Der Autor konnte diesem Roman eine recht dunkle Note verpassen, da er in einer verschrobenen Moor-Gegend spielt und sich eine Bestie als Gegner des Gespanns Holmes und Watson entpuppt. Übrigens wurde Dr. John Watson von Doyle in diesem Werk die Hauptrolle zugeschoben, da sein Kollege den Doktor nach Baskerville Hall vorschob. So konnte Sir Arthur Conan Doyle den Roman auch etwas 'außer der Reihe' aufziehen, indem er die Handlung ab der Ankunft in Baskerville Hall Berichte von Watson an Holmes sowie Tagebucheinträge des Doktors als Kapitel nutzt. Heraus kam ein spannender Roman um einen Bluthund, einem Ausbrecher aus einem Gefängnis und etlicher schrägen Ansässigen - und dies in einer zur Melancholie neigenden Umgebung. Ein wirklicher Klassiker unter den Kriminalromanen und damit absolute Pflichtlektüre!
91°

11.01.2015 14:57:10
olga horst

Mir gefällt das Buch leider nicht so gut, da ich es für die Schule lesen muss. Es hat nicht viele spannende Wendungen und es ist ziemlich weitschweifig geschrieben. Ich muss viele Aufgaben dazu machen wie zum Beispiel 7 Textsorten suchen und sagen wieso der Autor diese textsorten nutzt, falls jemand dazu Informationen hat kann er mir gerne antworten. Viel Dank im Vorraus und viel Spaß beim Stöbern im Netz und in Büchern

24.12.2012 10:08:58
Susannah

Sir Arthur Conan Doyle – Der Hund der Baskervilles

England, im ausgehenden 19. Jahrhundert: ein Fluch liegt auf der alten Familie der Baskervilles in Dartmoor. Ein düsterer Urahn hat den Zorn eines Höllenhundes heraufbeschworen, der seitdem, so heißt es, alle männlichen Erben der Familie jagt. Eine phantastische Geschichte ist es, die Dr. Mortimer in der Baker Street erzählt. Sherlock Holmes lässt sich davon jedoch nicht abschrecken und sagt zu, die Geschehnisse um den Mord am letzten der Baskervilles aufzuklären – und dafür zu sorgen, dass der Erbe selbiges antreten kann. Was schon zu Beginn nach einem wahrlich denkwürdigen Fall riecht entwickelt sich zu einer der größten Herausforderungen für den beratenden Detektiv. Denn auf der anderen Seite steht jemand, der dem Genie nahezu ebenbürtig ist …

Es ist der Klassiker unter den Sherlock-Holmes-Geschichten. Diese wiederum sind die Klassiker der Kriminalliteratur. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen – und die wurden noch übertroffen!
Die Geschichte ist herrlich viktorianisch: düster, ein wenig böse, unheimlich. Holmes verlässt in zweifacher Hinsicht sein bekanntes Terrain. Der Fall scheint mit rationaler Logik nicht zu klären, und der Meisterdetektiv muss dafür London verlassen. Doch der Geschichte tut das nur gut, denn Dartmoor ist der bestmöglichste Schauplatz für eine solche Geschichte. Ein Moor, düster, sagenumwoben, gefährlich, einsam. Dr. Watson, der zunächst alleine auf Entdeckersuche geht, lässt uns an dem mulmigen Gefühl dieser Gegend teilhaben, und das so gut, dass es dem Leser selbst unwohl wird. Je näher man dem Finale kommt, desto bedrohlicher wird die Landschaft, wird mehr und mehr zu einem wichtigen Charakter des Buches.
Die Figuren sind ausnahmslos interessant gezeichnet: Dr. Mortimer, der etwas merkwürdige Arzt; Sir Henry Baskervilles, der Erbe; der Naturforscher Stapleton und seine bildhübsche Schwester. Sie machen die besondere Stärke dieses Buchs aus, denn so verschroben sie alle sein mögen, wirken sie doch in ihrer Figurenzeichnung glaubhaft und lebendig.
Einen Krimi muss man ja – neben dem hier fantastisch gehaltenen Spannungsbogen – ja immer auch ein wenig an seiner Auflösung messen. Und die ist hervorragend gelungen! Doyle hat sich Zeit gelassen für den Showdown, der einen auf den letzten 40 Seiten richtig am Buch kleben lässt, inklusive der ein oder anderen Schrecksekunde. Und wenn man am Schluss mit den beiden Herren am Kamin in der Baker Street sitzt und alles nochmal Revue passieren lässt, ist man doch dankbar für das zwar ewig neblige, aber doch nicht ganz so düstere London.
Fans des beratenden Detektivs werden diese Geschichte bereits kennen und lieben – allen anderen lege ich sie mit wärmsten Empfehlungen ans Herz. Aber Vorsicht: das Moor ist tückisch ...

18.06.2012 10:45:33
Günther63

Dieser fühlt sich herausgefordert. Allerdings binden ihn zur Zeit wichtige Geschäfte in London. So schlägt Dr. Watsons große Stunde: Der Freund, Assistent und Chronist des Detektivs soll Sir Henry nach Devonshire begleiten, dort über sein Leben wachen und vor allem für Holmes recherchieren. Geschmeichelt schlägt Watson ein – und reist direkt in das Abenteuer seines Lebens. Baskerville Hall ist ein verwunschener Ort, einsam inmitten des tückischen Grimpenmoors gelegen. Ein falscher Schritt lässt den unvorsichtigen Wanderer sogleich versinken. Gar nicht weit entfernt steht das berüchtigte Zuchthaus Dartmoor. Gerade ist dort der verrückte Serienmörder Seldon ausgebrochen und hält sich im Sumpf verborgen. Watson überrascht das Dienerpaar Barrymore, das des Nachts heimliche Signale ins Moor schickt. Er schließt Bekanntschaft mit dem Naturforscher Stapleton und seiner schwermütigen Schwester. Dann entdeckt er, dass der Brief einer unbekannten Frau Sir Charles ins Moor gelockt hat …Die Kette der Entdeckungen und Verwirrungen reisst nicht mehr ab. Watson raucht bald der Schädel. Getreulich meldet er alle Neuigkeiten nach London, doch wo bleibt Sherlock Holmes? Die Situation in Devonshire spitzt sich zu, als Watson einen weiteren Unbekannten entdeckt, der sich im Grimpenmoor verbirgt und Baskerville Hall nicht aus den Augen lässt. Den wird er fangen, schwört er sich, und legt sich auf die Lauer – um eine weitere Überraschung zu erleben …
ich finde, die Zusammenfassung ist sehr gut gelungen und durchaus leicht verständlich. Diesen Abshcnitt allerdings hätte der Autor besser schreiben können.

18.06.2012 10:41:49
Tabea

Wer konnte einen solchen Höllenpfuhl nicht nur betreten, sondern ihn zähmen und zivilisieren? Doyle kam schon bald darauf, dass es dafür eigentlich schon einen Idealkandidaten gab: Sherlock Holmes! Also kündigte er dessen Rückkehr an – und war Profi genug, sein ursprünglich für diesen Roman mit dem »Strand«-Magazin vereinbartes Honorar zu verdoppeln …Die »Strand«-Herausgeber waren klug beraten, auf diese Forderung einzugehen – sie mussten zum ersten Mal in der Geschichte sieben Auflagen ihres Magazins drucken, so lange Holmes und Watson den Hund der Baskervilles jagten.

Sieben Jahre waren sie fort, doch sofort sie sie präsenter denn je: Sherlock Holmes und Dr. Watson beherrschen die Szene, sobald sie diese betreten; ersterer sogar, obwohl (oder weil) er sich auf einige wenige, aber gut getimte und klug inszenierte Auftritte beschränkt. Niemals wird so deutlich wie im »Hund der Baskervilles«, dass Holmes und Watson ein Team sind. Obwohl der gute Doktor jegliche kriminalistische Genialität nachhaltig vermissen lässt, schlägt er sich, scheinbar auf sich allein gestellt, mehr als wacker. Aktiv und agil durchstreift er das Moor und lernt es langsam, aber sicher und stellvertretend für seine Leser kennen. Doyle war ein besserer Autor, als es ihm oft zugestanden wurden, weil er ja »nur« Unterhaltung schrieb. Freilich wusste er genau, dass der Spuk von Baskerville rasch zerstoben wäre, hätte er sogleich Sherlock Holmes darauf angesetzt. Watson war leichtsinnig oder naiv (im positiven Sinne) genug, das Mysterium zu wahren. Erst später stößt Holmes dazu und bringt die eingeleiteten Verwicklungen zur finalen Auflösung.
Und si ging die Geschichte des Hundes von Baskerville, alngsam aber sicher, zu Ende. :)

24.11.2010 15:41:56
Stefan83

Höchstwahrscheinlich gibt es für jeden begeisterten Leser diese eine Initialzündung, diesen Aha-Effekt, der ihn letztendlich für dieses schöne Hobby begeistert hat. Das und viel mehr waren für mich immer die Werke von Sir Arthur Conan Doyle. Wenngleich ich auch nicht an eine Wiedergeburt in einem anderen Körper glaube, so ist es doch irgendwie bemerkenswert und etwas verwunderlich, dass ich seit jüngsten Kindheitstagen dieses große Interesse am viktorianischen England, dem Gaslichtzeitalter mit seinen Droschken, Frackträgern und vernebelten Gassen, gezeigt habe. Wohlgemerkt ohne damit je vorher in Buch- oder Filmform in Kontakt gekommen zu sein. Was lag dann also näher, als irgendwann den Gang in die Stadtbibliothek anzutreten (damals hab ich mir Bücher tatsächlich noch geliehen) und es sich mitsamt den Sherlock-Holmes-Büchern in den ruhigen Hallen gemütlich zu machen. Spätestens ab „Der Hund der Baskervilles“ war es dann um mich geschehen – das Genre „Krimi“ hatte mich fest in seinen Fängen. Und bis heute hat es mich nicht losgelassen.

Sir Arthur Conan Doyles dritter Sherlock Holmes-Roman gilt allgemein als bester und beeindruckendster in der Riege der insgesamt vier längeren Geschichten mit dem großen Meisterdetektiv. Und das zweifellos zurecht, gelingt es doch dem Autor hier zum ersten Mal das volle Potenzial seiner Figur auszuschöpfen und ihn, entgegen seiner Kurzauftritte in z.B. „Studie in Scharlachrot“ und „Das Tal der Angst“, mit einem Problem zu konfrontieren, das seine Aufmerksamkeit über die gesamte Länge der Erzählung erfordert. „Der Hund der Baskervilles“ ist gegenüber den anderen Romanen erfrischend zielstrebig, bedarf weniger Nebenhandlungen und, bis auf dem Brief zu Beginn, auch keiner Rückblenden mehr. Das ist vielleicht auch ein Grund dafür, warum gerade dieses Werk Doyles in der Vergangenheit so oft (inzwischen mehr als 20mal, zuletzt mit Richard Roxburgh als Sherlock Holmes) verfilmt worden ist. Die wenigsten dieser Filmumsetzungen haben sich dabei jedoch genau an die Vorlage gehalten, was die Geschichte nicht selten zu einem billigen Gruseltheater verkommen ließ. Doch „Der Hund der Baskervilles“ ist sicherlich viel mehr als das. Und für die Unkundigen sei an dieser Stelle der Inhalt auch noch mal kurz angerissen:

Dartmoor, in der Grafschaft Devonshire, England, im Jahre des Herrn 1888. Sir Charles Baskervilles Tod hat die Region in tiefe Trauer gestürzt. Der ehrbare und gegenüber wohltätigen Zwecken stets spendable Landadlige war in der Nacht des 4. Juni unter mysteriösen Umständen in der Eibenallee vor dem Anwesen Baskerville Hall ums Leben gekommen. Als Todesursache hatte Dr. Mortimer, ein guter und enger Freund Charles\', Herzversagen festgestellt. Was er indes Polizei und Gericht nicht verriet, war die Tatsache, dass auf dem Rasen in der Nähe der Leiche Spuren zu sehen waren – die Fußspuren eines gigantischen Hundes. Sollte gar der flammenspeiende Geisterhund Sir Charles in den Tod getrieben haben? Dieser holt laut einer alten Familiensage alle Baskervilles eines Tages, seit der grausame Urahn Hugo einst ein junges Mädchen gefangen nahm und anschließend mit seinen Jagdhunden ins Verderben des Moors hetzte.

Vier Monate später soll der letzte Baskerville Sir Henry, der bisher in Kanada lebte, sein Erbe auf Baskerville Hall antreten. Und Dr. Mortimer, der die Befürchtung hegt, dass Sir Charles\' Neffe dessen schlimmes Schicksal bald teilen könnte, sucht schließlich in London die Baker Street 221b auf. Das Zuhause des berühmten Meisterdetektivs Sherlock Holmes. Während Watson und Dr. Mortimer beginnen übernatürliche Geschehnisse für Sir Charles\' Tod verantwortlich zu machen, diktiert Holmes die Logik etwas anderes. So ist ein anonymer Brief, zusammengesetzt aus Zeitungsschnipseln, welcher den jungen Baskerville vor dem Betreten des Moors warnt, eindeutig irdischen Ursprungs. Und auch hinter dem Diebstahl von zwei einzelnen Schuhen Sir Henrys steckt wohl kaum ein teuflisches Monster. Zudem wird Holmes\' Klient seit seiner Ankunft offensichtlich überwacht. Gemeinsam mit Watson nimmt der Detektiv die Verfolgung des bärtigen Mannes auf, der ihnen jedoch entkommen kann. Als man den Kutscher der fliehenden Droschke später zur Rede stellt, verrät dieser ihnen den Namen des geheimnisvollen Beobachters – Sherlock Holmes. Der Meisterdetektiv ist von der Genialität und Dreistigkeit seines Gegners begeistert und nimmt die Herausforderung an.

Da ihn jedoch andere wichtige Geschäfte derzeit noch in London festhalten, bittet er seinen besten Freund Dr. Watson um Mithilfe. Sein engster Vertrauter, der sich als Chronist des Detektivs einen Namen gemacht hat, soll Sir Henry nach Devonshire begleiten, für Holmes recherchieren und ein waches Auge auf den jungen Baskerville haben. Watson, bisher meist eher im Hintergrund vieler Fälle tätig, fühlt sich ob des Vertrauens seines Freundes geschmeichelt und sagt enthusiastisch zu. Doch bereits bei seiner Ankunft inmitten des vernebelten Moors ist es mit diesem Enthusiasmus vorbei. Baskerville Hall liegt fernab von jeglicher Zivilisation, die tückischen Untiefen rings herum können bei einem falschen Schritt den Tod bedeuten. Hinzu kommt, dass seit einiger Zeit der geistig verwirrte Serienmörder Selden inmitten der unzugänglichen Sümpfe vermutet wird. Der war vor kurzem aus dem berüchtigten Zuchthaus Princetown ausgebrochen und bringt nun die Bewohner der umliegenden Häuser um den Schlaf. Und bereits wenige Tage nach seiner Ankunft in Baskerville Hall, häufen sich auch hier die bedrohlichen Vorzeichen …

Das Dienerpaar Barrymore scheint mitten in der Nacht heimliche Signale ins Moor zu schicken, ein diabolisches Heulen lässt Sir Henry und Dr. Watson bei einem Spaziergang das Blut in den Adern gefrieren und das Geschwisterpaar Stapleton, das im nahe gelegenen Merripit-Haus wohnt, scheint ebenfalls das ein oder andere Geheimnis zu hüten. Um Holmes\' Vertrauen zu rechtfertigen, versucht Watson allen Vorkommnissen auf den Grund zu gehen, wobei er bald feststellen muss, dass noch jemand anderes sein Auge auf Baskerville Hall geworfen hat. Watson, der nur einmal kurz die Silhouette des Unbekannten im Mondschein erhaschen konnte, setzt nun alles daran, diese mysteriöse Person in die Finger zu bekommen … als es ihm schließlich gelingt, erwartet ihn eine große Überraschung …

Eine derart ausführliche Einleitung in den Buchinhalt verkneife ich mir für gewöhnlich. Ich erachte sie aber in diesem Fall für unerlässlich, da wohl nur so meine Faszination für „Der Hund der Baskervilles“ zu begründen und nachzuvollziehen ist. Sir Arthur Conan Doyle, der seinen ihm überdrüssig gewordenen Helden im Jahr 1893 in der Kurzgeschichte „Sein letztes Problem“ den Tod in den Reichenbach-Wasserfällen sterben ließ, um sich stattdessen einer seriösen Art von Literatur widmen zu können, lässt hier Sherlock Holmes in einer Art und Weise zurückkehren, die bis zum heutigen Tag junge und alte Leser gleichermaßen in ihren Bann zu ziehen versteht. Das ist insofern erstaunlich, da zwar ein Buch dieser Art geplant war, aber Doyle ursprünglich nicht vorhatte es mit seinem Meisterdetektiv zu besetzen. Die Idee zu den merkwürdigen Ereignissen im Moor kam dem Autor im Jahre 1900, als er aufgrund einer Typhuserkrankung nach Norfolk reisen musste und dort mit Fletcher Robinson, einem Mann aus Devonshire, welcher auf Dartmoor aufgewachsen war, Freundschaft schloss. Dieser berichtete Doyle von einer alten Legende aus seiner Heimat, demnach der reiche Landbesitzer Richard Capel, der die Töchter seiner Pächter entführte und vergewaltigte, einst von dämonischen Hunden zu Tode gehetzt wurde.

Es war der Funke, den Doyle zur Inspiration brauchte. Er suchte selbst Dartmoor auf, um einen Teil der realen Atmosphäre aufzunehmen, die bis heute „Der Hund des Baskervilles“ so bemerkenswert macht. Das zudem noch der Hausdiener der Familie Robinson mit Namen Henry Baskerville hieß, ist zusätzlich eine sehr interessante Anekdote. Ein mysteriöser Mordfall nahm in Doyles Kopf Gestalt an – und wer würde sich letztlich besser dafür eignen, einen solchen zu lösen, als Sherlock Holmes. Der Rückkehr des Detektivs stand nun nichts mehr im Wege. Das Strand Magazine veröffentlichte den Roman kapitelweise von August 1901 bis April 1902 und verhalf damit seinem Autor zum endgültigen Kult-Status. Sherlock Holmes war von den Toten auferstanden. Mehr noch, er war lebendige denn je!

Wann immer ich heute die Zeilen „Mr. Holmes, es waren die Fußspuren eines gigantischen Hundes“ im Buch lese, ist es um mich geschehen, hat mich dieser herrliche Schauer wieder in seinen Fängen, den Sir Arthur Conan Doyle mit dem kargen, düsteren Moor so eindringlich zum Leben erweckt hat. Sobald sich die kalte Jahreszeit ankündigt, der Regen gegen die Fensterscheiben prasselt und ein Kaminfeuer unsere Wohnung wärmt, wird „Der Hund der Baskervilles“ aus dem Regal gezogen. Man kennt den Mörder, den Ausgang, weiß welche Schlüsse Sherlock Holmes an welcher Stelle ziehen wird. Der Faszination tut das eben so keinen Abbruch wie die sicherlich in vielen Passagen, was die Logik angeht, äußerst holprige Geschichte. Eine Lektüre dieses Buches ist halt einfach ein nostalgischer Trip, der weder Action noch Blut bedarf, sondern allein aufgrund der Figuren und der Kulisse in den Bann zu schlagen weiß. Vom grausigen Mörder Selden über den zwielichtigen Mr. Stapleton bis hin zum unerträglichen Mr. Frankland. Die klischeebehaftete Besetzung agiert bestens im Zusammenspiel mit den mysteriösen Vorkommnissen im Moor und unterstreicht in jeder Zeile dieses durchgängige Gefühl der Bedrohung. Hinzu kommt das Team Holmes und Watson.

Wohl in keinem anderen Fall treten die Fähigkeiten BEIDER Akteure deutlicher zutage. Und selbiges gilt auch für ihre innige Freundschaft. Während Watson in den Rathbone-Verfilmungen zum naiven Deppen degradiert wurde, zeigt sich hier die Wertschätzung, welche Holmes für seinen Gefährten hegt. Beide arbeiten, wenn auch anfangs unbewusst, als eingespieltes Team. Und was Watson an kriminalistischer Genialität fehlt, macht er schließlich durch Verbissenheit und Eifer wett. Über seine Schulter wird man Zeuge der Ereignisse und kann diesmal, im Gegensatz zu vielen der Kurzgeschichten, auch seine eigenen Schlüsse ziehen. Dieser Fall ist lösbar, ohne das es Holmes\' Auftritt bedurft hätte. Das (und wie) er letztlich trotzdem auf der Bildfläche erscheint, setzt dem genialen Aufbau der zwar recht stringenten, aber auch verwinkelten Geschichte die Krone auf.

„Der Hund der Baskervilles“ ist für mich schlichtweg DER ewige Klassiker unter den Kriminalromanen. Nie zuvor oder danach war Sherlock Holmes besser, kein anderes Pastiché hat je diese atmosphärische Dichte auch nur annähernd erreicht. Entgegen aller Unkenrufe so genannter Literaturexperten erachte ich dieses Buch für ein absolutes Meisterwerk. Zeitlos, unsterblich und stets aufs Neue bewegend und beeindruckend. Nur wenige Bücher in meinem Regal dürfen sich einer Maximalwertung rühmen – dieses gehört ohne jeden Zweifel dazu.

31.05.2010 18:30:24
Anja

Im Allgemeinen, also was ich so von Freunden gehört habe, hat sich sehr gut angehört. Ich habe eine Freundin gefragt, ob sie es mir aus der Bibliothek mitbringen könnte. Als ich es dann hatte, habe ich es regelrecht verschlungen.
Wegen dem Buch habe ich \'ne Nachtschicht eingelegt. Außerdem hatten wir mal einen Ausschnitt in der Schule zu lesen gehabt. Ich habe mich gern damit beschäftigt gehabt, für mein Engegment gab es danach eine Projektwoche.

Aufgabe: "Der Hund von Baskerville" als Theaterstück gestalten und vor der Schule aufführen.
Einfach HAMMER ... allen hat\'s gefallen.
-
WICHTIG:
Kann man sich den Roman irgendwo kostenlos runterladen? Im Laden krieg ich das Buch irgendwie nicht mehr ...

29.03.2010 16:05:11
Lena

Nayaa. Das lesen wir gerade in Deutsch :D Das ist echt sowas von spannend! Wir müssen aber zu jedem Kapitel eine kleine Inhaltszusammenfassung schreiben.. was ich noch nicht gemacht habe :/ Aber ich finde das Buch einfach suuuper :) Das ist echt empfehlenswert! Besonders Watson hat es mir angetan! Er is mir ziemlich ähnlich! Mein Vorbild :D Wir werden auch bald den Film schauen! Ich bin gespannt, wie er ist! Das Buch ist einfach die absolute Spitze ;D Liebe Grüße, eine begeisterter Watson-Fan!

17.02.2010 18:56:03
jiangyuli

Das Buch ist suppur
ich habe leider den fall schon längst
gelöstz
dgdgdrsgsrgxsgxszxs
immor
und der mysteriöse schrhvfbdxfneioes war nrnsuper
der
beeesssteete
cbdfgjgfghxdkhfsdgsdlbhslslsfkhyslhykhgshbnfhbysgsdhjxcbsjgkgskgsjkgsgsykjbhyskjygysgyskgjshjaezritjvfjfhrzdrhfdhdgdgxgxyydvjxhvysxfxfhxgyxxxvdfrtthb

09.09.2008 14:02:17
Daniel

Mein erstling und der stärkste von Sherlock Holmes. Er ist ein toller Detektiv, und der Dr. Watson gefällt mir auch, aber er redet nicht zu oft, aber dass ist kein Unterschied.




LESEN, LESEN, LESEN!

Der ist ein guter Roman.
Noch besser, als Agatha Christie. Dazu sind dieser Bücher von Sherlock Holmes ein "Pflichtlektüre". Da kann man merken, was Sherlock Holmes gefällt und was nicht.

23.07.2008 16:22:07
Fransiska

Der Hund von Baskerville ist ein Muss für alle Sherlock Holmes Fans!
Die geistreichen Detektive und die schaurige Atmosphäre machen dieses Buch zu einem echten Spitzenkrimi.
Auch nach dem 5.mal lesen bin ich immernoch von der spannenden Erzählweise von Sir Arthur Conan Doyle fasziniert.Ein Buch das nicht aus der Mode kommen wird.Viel Spaß beim Lesen!

14.07.2008 20:35:14
heinrich

Ein Buch für alle, für die Krimilesen mehr ist als die Hetzjagd nach dem großen Kick, den die hochgepuschten Möchtegern-Bestseller versprechen. Seine sprachliche Qualität und die stimmige Atmosphäre machen Mr. Doyles Sherlock Holmes auch nach über 100 Jahren zu einem besonderen Lesevergnügen.

03.05.2008 20:54:49
Francesca Brill

Ich lese dieses Buch schon zum fünften Mal und es ist immer noch so gut wie beim ersten Mal. Ich lese eigendlich keine Detektivgeschichten, aber Sherlock Holmes ist fantastisch! Ich kann es nur jedem entfehlen und werde weiterhin die Sherlock Holmes Bücher lesen. Sir Arthur Conan Doyle war ein äußerst begabter Schriftsteller der auch die zweite Hauptperson in den Vordergrund stellt.
In diesem Roman hat Dr. Watson herrvorragende Arbeit geleistet und so einiges gelöst. Dr. Watson und Sherlock Holmes sind ein unschlagbares Team!

04.03.2008 21:11:38
G.R.

Ich lese dieses buch gerade in der Schule. Eigentlich lese ich nicht so gerne und schon garnicht die Bücher aus der Schule weil sie immer sehr langweilig sind.
Aber dieses Buch hat mir sehr gut gefallen.Sogar so gut dass ich es zuhause gleich nocheinmal gelesen habe..

03.11.2007 18:55:03
Sherlock_Holmes

Nicht umsonst ist Der Hund der Baskervilles
der beliebteste Sherlock Holmes Roman.Nach erscheinen diesen Buches ging es meiner Meinung nach mit Sherlock Holmes bergab.Die späteren Geschichten konnten einfach nicht mehr mithalten.

08.10.2007 12:49:08
Dr.Sanati

Ein durch und durch schauriger und mysteriöser Kriminalroman von einem der raffinertesten Detektive aller Zeiten. Da darf man natürlich den sympathischen und fleißigen Assistenten Dr. Watson nicht außer Acht lassen.
Meine Freunde, gewiss ist dieser Roman zu jeder Zeit lesens- und empfehlenswert. Also kaufen und am Besten auf der Couch unter einer warmen Decke und mit einer Tasse warmen Tee in der Hand in einem Zug durchlesen. Viel Spaß dabei.

14.09.2007 14:27:06
SukRam

Vielleicht liegt es nicht unbedingt am Mordfall, der diesen Roman so interessant macht, sondern eher an der Atmosphäre des Moors und an Watsons anfänglichem Alleingang ohne den großen Detektiv. Während die Überführung des Mörders doch nicht so sehr verblüfft, ist der große Untergang wirklich tragisch.

Meine Wertung: 83°

14.09.2007 14:26:25
SukRam

Vielleicht liegt es nicht unbedingt am Mordfall, der diesen Roman so interessant macht, sondern eher an der Atmosphäre des Moors und an Watsons anfänglichem Alleingang ohne den großen Detektiv. Während die Überführung des Mörders doch nicht so sehr verblüfft, ist der große Untergang wirklich tragisch.

Meine Wertung: 83°

29.07.2007 17:29:01
Agnes

Das Buch ist das Beste was A. C. D. mit H. S. schrieb. Dazu diese typische englische Atmosphäre! Ich war etwa 11 als ich es , in verkürzter Ausgabe, erstmals las. Und das war einfach nicht zu lesen! Später hab ich die richtige Ausgabe genommen und es war einfach genial! Ich habe verschiedene Filma zum Buch gesehn und nur einer hat mir gefallen. Nämlich der russische, mit Wassilij Livanow als S. H. . Der übrigens als bester S. H. Darsteller gilt und bekam sogar dafür von der englischen Königin einen Preis und etwas ähnliches.
Andere Filme sind gut bis schämungswert.
Wer das Buch nicht spannend findet, der tut mir Leid. Den als SPANNEND GILT ES SCHON MEHR ALS 100 JAHRE!
Viel Spaß beim Lesen.

19.06.2007 21:18:04
Prince Joker

Das Buch ist einfach GENIAL! Der Autor ist sehr gut und beschreibt den Detektiven, Sherlock Holmes, wie in seinen anderen Büchern sehr gut. Die Geschichte ist an manchen Stellen etwas verzwickter und schwieriger zu lesen, aber man kann es verstehen.
Ein absoluter Lesetipp!!!

21.02.2007 17:09:08
Rolf Wamers

Neuere Forschungen haben ergeben, dass im Gegensatz zu den beiden vorher erschienenen Romanen "Der Hund der Baskervilles" in der Form von Dr. Watsons Originalmanuskript veröffentlicht wurde. Der literarische Agent Arthur Conan Doyle war zu der Zeit gerade mit seiner Geschichte des Burenkriegs und seiner Erhebung in den Adelsstand beschäftigt. So können wir auch mehr als 100 Jahre später den ursprünglichen Text des Doktors lesen und genießen. Das Buch bietet daher ein ungeschminktes und realistisches Portrait des ersten Beratenden Detektivs der Weltgeschichte und ist somit auch allen historisch interessierten Lesern dringend zur Lektüre zu empfehlen.

02.01.2007 21:59:43
Andreas

Nunja warscheinlich bin ich an diesen Roman doch mit zu großen Erwartungen rengegangegen, denn "Der Hund von Baskerville" erreicht in meiner Subjektiven Empfindung "nur" das Niveau der ersten beiden Holmes Romane und konnte mich nicht so faszinieren wie andere Klassiker der Kriminalliteratur.
Doyle vermisch in diesem Roman Horror und Krimi wobei schon durch das Auftreten der Figuren Holmes und Watson eine übernatürliche Ursache schnell ausscheidet. Zwar gelingt die Beschreibung des Moors außerordentlich gut, aber richtiger Grusel will zumindestens bei mir nicht aufkommen. Villeicht liegt dies aber auch daran, dass ich schon vieles an Horrorfilmen und Büchern konsumiert habe die auf Doyles Roman und sienen Stimmungen aufbauen.

Der eigentliche Kriminalfall ist leider nicht sehr logisch und die Genialität Sherlock Holmes\' kommt in anderen Geschichten weit besser zu tragen. Die Hinweise denen Holmes nachgeht sind doch teilweise arg offentlich. Hinzu kommen, wie in alllen Romanen Doyles, Passagen die einem modernen Menschen etwas seltsam anmuten. Doyle ist und bleibt Kind seiner Zeit und zwar wesentlich auffälliger als z.B. ein Edgar Allan Poe.

Was bleibt ist ein relativ spannender Roman den man runterlesen kann. Doyle ist aber trotzdem in seinen Kurzgeschichten weit besser als in seinen Romanen.

78°

18.12.2006 23:15:45
Swen Piper

In diesem Buch wird wahrscheinlich der bekannteste und mit Abstand der beste Fall des Duos Sherlock Holmes und Dr. Watson erzählt. Obwohl das Buch vor weit mehr als hundert Jahren geschrieben wurde, braucht es sich auch vor den besten Kriminalromanen der Neuzeit nicht zu verstecken. Jeder Freund des Genres sollte diesen Klassiker gelesen haben!

09.11.2006 18:29:26
Torsten Janssen

Habe vor kurzem noch mal die herrliche Verfilmung "Genie und Schnauze" mit Michael Caine und Ben Kingsley GB 1989 gesehen, wo der Regisseur auf herrliche Art und Weise das Holmes Mythos auf den Kopf stellt. Hier ist Dr. Watson mal der intelligente. In einer Szene wo der besoffene Schmierenkomödiant Reginald Kincaid alias Sherlock Holmes in sein Hotel kommt, wird er von einem Hund der Gastwirte angefallen. Er meint daraufhin süffisant: "Wer meinst du eigentlich wer du bist, der Hund von Baskerville?" Herrliche Komödie, immer wieder schön. Im ZDF läuft auch gerade die alte Serie mit Basil Rathbone. Gruß

22.06.2006 16:34:16
Luzie

Die Krönung der Kriminalliteratur. Zu Recht von Ihrer Redaktion mit 100 Punkten ausgezeichnet. Gothic trifft Grusel und das in einer der schönsten Gegenden auf der Welt. Besser gehts nicht!

02.05.2006 17:29:15
Martin

"The hound of the baskervilles" ist spannend und mitreißend. Kein Wunder dass dieser Kriminalroman heute eines der bekanntesten Bücher von Sir Arthur Conan Doyle ist. Das sollte man gelesen haben. Besonders interessant ist es den Text in seiner Originalsprache Englisch zu lesen.

01.05.2006 23:02:57
Jeannine

Wir lesen das Buch gerade in der Schule (10. Klasse). Wir sind schon seit einem Monat dabei und ich bin erst auf Seite 70, habe aber in der Zeit bereits 4 andere Bücher gelesen.
Finde an dem Buch einfach nichts Spannendes, was mich dazu bringt weiter zu lesen.

24.04.2006 21:18:49
Debonas

Ich finde das Buch für ein Buch das in der Schule gelesen wird sehr gut (11. Klasse). Es ist nicht wie andere lektüren die sonst im Unterricht gelesen werden. Es ist spannend und sehr gut zu verstehen

18.03.2006 12:43:15
dragon

Da wir im Unterricht gerade alles rund um den Krimi gemacht habn sollten wir nun buchvorstellungen zu einem Krimi machen ich entschied mich halt für Sherlock Holmes. Zuerst war ich gar nich begeistert einen krimi lesen zu müssen allerdings änderte sich meine Meinung sher schnell, denn Sehrlock Holmes ist sehr interessant es hat mir den krimi um einiges näher gebracht und ich finde das man der hund der baskervilles nur weitrer empfehlen kann.. also allen noch viel spaß beim lesen und mitfiebern

03.02.2006 14:46:28
Agatha

Was kann man dazu noch sagen? Ein Meilenstein! Ein Meisterwerk! Einer der besten Krimis, die je geschrieben wurden! Ich hab keine Ahning, wie oft ich das Buch jetzt schon gelesen habe und immer wieder aufs neue fasziniert von Story, Auflösung, Atmosphäre usw. war. Unbedingt zu empfehlen!!!

29.08.2005 20:02:46
milla

Was für ein nostalgisch-spannender Genuss! In dieser wohl bekanntesten Sherlock Holmes-Geschichte schafft Doyle Spannung, Grusel und einen wunderbaren nostalgischen Kriminalfall im Moor von Devon. Auch wenn die Handlung ein klitzekleines bisschen an den Haaren herbeigezogen scheint, tut das dem ganzen Flair keinen Abbruch. Dass diesmal Watson in den Fall direkt miteingebunden ist und sogar die Ermittlungen vor Ort durchführt, und alle Ereignisse per Brief an Holmes weiterleitet, und man so und mit Hilfe von Watsons Tagebucheinträgen ganz nah am Geschehen ist, hat mir besonders gut gefallen. Ein echtes Stück Kriminalgeschichte!

05.08.2005 19:02:53
Kai Sieben

Christina kann ich nur beipflichten. Ich bin jetzt 41 und habe diesen Krimi mit 16 das erste Mal gelesen und seitdem noch mindestens in vier Urlauben in der deutschen Übersetzung und dem englischen Original gelesen. Der "Hund von Baskerville" ist ein Meilenstein der Krimigeschichte und gehört zu den besten Romanen unserer Zeit.

21.05.2005 13:01:42
femininum

Also, ich wieß nicht wie ihr das Buch findet, aber ich find das Buch echt super, wie alle Werke von Sir Arthur Conan Doyle. Seine Werke gehören zur Literatur-Classic. Wer die Geschichten von Sherlock Holmes und Dr. Watson nicht kennt, ist ein armes Würstchen und hat eien große Bildungslücke. Der Hund von Baskerville, dieses Buch hab ich das erste Mal in der 5. Klasse auf Deutsch gelesen und jetzt halte ich darüber ein Referat auf Englisch. Ok, die anderen Abenteuer von Sherlock Holmes und Watson sind auch erstklassig(alle gelesen:-), aber Der Hund von Baskerville ist mein Favorit.

02.05.2005 16:50:47
Torsten Janssen

Habe am Samstag eine Neu Verfilmung auf Kabel 1 gesehen, ich glaube aus dem Jahre 2002. Allerdings ist mir den Hund der Baskervilles völlig verloren gegangen. Kann mir jemand helfen, kam er in der Verfilmung drin vor?? Die Schauspieler waren gut. Grüße

31.03.2005 18:50:40
Hendrik

Ich muss leider sagen das mich das Buch in gewisser weise enttäuscht hat. Am schlechtesten gefallen hat mir Sherlock Holmes, er wirkte auf mich nicht wie ein menschlicher Detektiv sondern wie eine Maschiene. Kühl, Perfekt, ohne Makel.

15.02.2005 15:49:55
Makani-chan

Auch ich lese dieses Buch für mein Spez.Gebiet in Englisch...
Da ichs schon auf deutsch gelesen habe, fällt mir das nicht besonders schwer.

Ausserdem war es mein erstes Buch von Sir Doyle und es ist eins seiner besten.

Aber manchmal habe ich so ein Gefühl der unverständnis, wegen der Auflösung des Falles...
Kommt euch das nicht ab und zu auch so vor? Bei anderen Werken von ihm??

04.08.2004 17:26:56
nico

Hi, ich bins nochmal!
Mein Cousin hatte dieses Bücher Pack auch zufällig gefunden und mir davon erzählt, und heute morgen kam der Postbote und jetzt liegen sie hier.

Trotzdem, danke für den Tipp

01.08.2004 19:04:21
Nat

ich als holmes fan lege ja jedem die bücher ans herz.Also nico ich kenne diese grünen (die meinste oder?)bücher ,tja die finde ich auch sehr schön und ich hatte mit dem gedanken gespielt sie der bibliothek zu entführen,da meine alten bücher ja doch recht alt sind,sehr alt und das cover ist häßlich, alsob ich mit denen fußball gespielt habe,hmmmmm naja zu der entführung kam es jedoch nicht, da ich alle bücher bei weltbild ergattern konnte ,für rund 25 €.also ich weiß ja nicht, ob es in dem geschäft in deiner näh auch der fall ist ,aber hier ist die isbn nummer 3-8289-7182-2, also viel spaß beim lesen.

28.07.2004 03:45:39
nico

Hi!
Ich habe dieses Buch zur hälfte gelesen und fand es super klasse, leider musste ich es zur Stadtbücherei zurückbringen. Ich wollte mir es kaufen, aber ich finde leider nicht genau das gleiche mit dem selben Cover, wie es oben abgebildet ist (Hardcover, Haffmans Verlag) wieder. Falls jemand weiss wo ich genau das herbekommen kann, wäre ich sehr dankbar.

Cu - nico - dermiLchi@gmx.de

14.07.2004 03:15:15
John Doe

Ich fand Sherlock Holmes als kleiner Junge schon sehr interessant und daran wird sich auch nichts ändern, dieses Buch hat mich besondes gefesselt kann ich nur weiter empfehlen...

post scriptum

Die "Animé" version "Detektiv Connan" bzw. "Case closed (US version) " ist ebenfalls sehr spannend auch für die ältere Generation

05.07.2004 16:53:14
Torsten Janssen

Die Verfilmung aus dem Jahre 1985 ist übrigens mit Ian Richardson und David Langton (Sir Bellamy aus dem "Haus am Eaton Place") als Charles Baskerville.

15.06.2004 18:46:14
gerid

Den Film gibt es erst in der nächsten Woche am 22.06.04 auf ARTE!
Bis dahin kann man ja das Buch noch einmal lesen. Sehr empfehlenswert!

15.06.2004 17:59:51
Torsten Janssen

Gibt es heute abend auf Arte mit Peter Cushing als Sherlock Holmes. Gb 1958. Die beste Verfilmung ist aber m. E. die aus dem Jahre 1985 mit Ian Richardson.

10.03.2004 21:10:17
MINI

Wirklich ein Hammerbuch!! Diejenigen, die nicht von ihm begeistert sind, müssen wohl eine gekürzte Schul-Ausgabe erwischt haben. In denen wurde nämlich wirklich die gesamte Spannung weggekürzt...
Ich halte übrigens nächstens einen Vortrag über dieses spannendste aller Holmes-Bücher!

02.03.2004 16:40:43
Torsten Janssen

Lieber KingPint, wahrscheinlich hast Du schon mit einer "beschissenen Einstellung" angefangen zu lesen. Als Einsteiger für Conan Doyle ist "Der Hund von Baskerville" vielleicht wirklich etwas heavy, deswegen würde ich Dir empfehlen einige Holmes Geschichten, wie z. B. "Das gefleckte Band" zu lesen. Wenn Du allerdings einen der berühmtesten und besten Werke der Kriminalliteratur als beschissen titulierts, ist dir wahrscheinlich wriklich nicht mehr zu helfen. Lies mal Thomas Mann, dann weißt du was schwere Kost ist!!

02.12.2003 18:01:27
Stefan

Als ich die Sherlock Holmes Reihe geschenkt bekommem habe, habe ich als erstes dieses Buch gelesen. Ich kann dieses Buch mit "Das Tal der Angst" auf eine Stufe stellen, obwohl "Das Tal der Angst" auch eine Rückblende hat. Aber die hat es in sich.
"Der Hund der Baskervilles" ist ein Buch für alle Gruselkrimifans.

30.08.2003 21:33:49
Conan

Sehr spannend und auch noch gruselig das macht das Buch zum besten von den 9.

30.08.2003 19:43:39
Rolf

A Masterpiece. Dürfte ich bei lebenslanger Verbannung auf eine einsame Insel 10 Bücher mitnehmen wäre es dabei. Dürfte ich nur 3 mitnehmen gehörte es auch noch dazu. (Die beiden anderen wären die Bibel und James Joyce`s "Jugendbildnis").Unbedingt in der Übersetzung von Gisbert Haefs lesen!

02.07.2003 10:49:22
Lady Battery

Ist ja süss wie ihr alle vom "Hund der Baskervilles" begeistert seid. Das sind die Menschen schon seit über 100 Jahren. Aber Achtung :-): Das ist die absolute Einstiegsdroge. Seit ich mit ca. 12 von meinem Opi den "Hund der Baskervilles" geschenkt bekam, bin ich innerlich getrieben, Krimis zu lesen! Und jetzt bin ich immerhin schon 31 - ich komme also seit 19 JAhren nicht mehr davon los! Fragt mich nicht, was mich die Sucht schon gekostet hat! :-)
Jetzt noch ein ernster Tip: Das englische Hörbuch von BBC. Man muss allerdings recht gut englisch können und die Geschichte kennen, um zu verstehen was abgeht. Dafür hört ihr da den "Hound" richtig live knurren - und das macht garantiert Gänsehaut!
Liebe Grüsse an alle Nachwuchs-Krimifans!
Lady Battery

25.04.2003 13:06:40
copycat

Einfach genial!! Wir haben das Buch in der Schule auf Englisch gelesen. So viel Spass hat mir der Unterricht noch nie gemacht. In der englischen Ausgabe wird die Legende am Ende aufgeklärt.
Kann mir jemand sagen, wo ich die anderen Sherlock-Holmes Geschichten herkriege?? Ich brauch mehr davon!!
Danke schon mal im Vorraus!! ;-)

16.04.2003 13:26:55
Marc

Ein riesiger Höllenhund soll vor Jahrhunderten den ersten Sir Baskerville getötet haben und jetzt auch am Tod von Sir Charles Schuld sein. Dass Charles Baskerville keines natürlichen Todes gestorben ist, glaubt Sherlock Holmes nach der Beweisaufnahme auch. Deshalb beauftragt er Dr. Watson mit dem Schutz des jungen Sir Henry. Doch es bedarf so mancher scharfsinniger Überlegung und einiger mutiger Experimente, bis sich die Fäden dieses Falles entwirren lassen. Denn der Neben über dem Moor verbirgt nicht nur das Geheimnis um den Hund von Baskerville.
Zusammen mit seinen Freund und besten Mitarbeiter, Dr. Watson, löst der hagere Meisterdetektiv diesen und zweh weitere Fälle mit kühler Logik und feinem Humor.

Gruß Marc

15.04.2003 18:29:20
Torsten Janssen

Suche weitere Sherlock Holmes Fans. Bitte anrufen unter 040/76960612.

08.04.2003 15:52:48
Torsten Janssen

Eine der besten Holmes Geschichten, wie eine Story in Langformat. Unbedingt den Film mit Ian Richardson und David Langton ( auch bekannt als Mr. Bellamy aus dem Haus am Eaton Place ) als Mordopfer ansehen.

29.01.2003 15:34:06
Adrian Lauber

Wohl der beste Roman mit Sherlock Holmes.

16.01.2003 15:55:52
Jörg Krappmann

Der Hund von Baskerville,ein grandioses
und spannendes Buch der Superlative.

Ohne viel Blut und Zerfleischungen gelingt es Sir Arthur Conan Doyle den
Superdetektiv Sherlock Holmes in Szene
zusetzt.

Es gibt nur eins was man tun kann,dieses Buch gelesen zu haben.
Kauft es,denn ihr könntet was verpassen!