Die Zelle

Erschienen: Januar 2009

Bibliographische Angaben

  • Breda: De Geus, 2008, Seiten: 378, Originalsprache
  • Dortmund: Grafit, 2009, Seiten: 446, Übersetzt: Stefanie Schäfer
  • Dortmund: Grafit, 2010, Seiten: 446

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Auf dem Weg zu einem Kundentermin wird der junge Amsterdamer Unternehmensberater Michael Bellicher Zeuge eines schweren Autounfalls und ruft die Polizei. Als die Beamten eintreffen, haben sie jedoch nichts Besseres zu tun, als Bellicher festzunehmen und ihn eines anderen Unfalls mit Todesfolge zu beschuldigen. Kaum ist er wieder auf freiem Fuß, erfährt er, dass bei einer ihm fremden Bank ein Kredit auf seinen Namen über mehr als drei Millionen Euro geplatzt ist. Seinen hilflosen Erklärungsversuchen für diese Vorfälle schenkt noch nicht einmal seine Pflichtverteidigerin Guusje van Donee Glauben. Und nicht nur das: Unbekannte heften sich an Bellichers Fersen und trachten ihm nach dem Leben. Wer versucht, systematisch die Kontrolle über seine Existenz zu übernehmen? Und warum? Bellicher nimmt den Kampf auf und macht sich auf die Suche nach seiner verlorenen Identität. Eine rasante Jagd beginnt, durch Großstädte und niederländische Treibhauslandschaften genauso wie durch das World Wide Web.

Die Zelle

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Letzte Kommentare:
08.09.2010 19:57:26
J. Keilitz

Ich war entsetzt, als ich dieses Buch gelesen habe und kann nicht verstehen, wie es mit dem Gouden Strop ausgezeichnet werden konnte. Auch wenn das Thema digitale Identität sehr aktuell ist und die Handlung zunächst sehr spannend ist, so transportiert das Buch extrem grenzverletzende Ansichten. Es rechtfertigt in einem Kapitel die Misshandlung und Folterung eines geistig behinderten Menschen und verspottet in einem anderen die Bürger eines demokratischen Staates als Schwächlinge. Alles im Namen des Kampfes um die eigene Identität. Liest sich wie eine Parabel einer rechtsextremen Partei. Wer seine Identität mit Verrohung und der massiven Verletzung menschlicher Werte bewahren will, wie es die Hauptfigur des Romans propagiert, der hat vermutlich gar keine. Zumindest nicht die, die er glaubt zu haben. Wenn der Autor das hätte thematisieren wollen, die Geschichte eines Menschen, der auf der Suche nach seiner digitalen Identität sein menschliches Gesicht verliert, dann wäre es ein guter Roman geworden. So bleibt es bei einem sorgfältig verpackten Wahlplakat einer rechtsextremen Partei.

12.03.2009 17:40:01
Mari

Die Zelle gehört zu den Büchern, die sehend, nicht voraussehend, den Zustand dessen beschreiben und als Hintergrund und bedrohliches Umfeld skizzieren, was uns zur Zeit tagtäglich umgibt: vor allem die Medien wenden es ohn´ Unterlass, als wenn der Druck für direkt Betroffene nicht schon groß genug wäre. Uns beschäftigen, Verwirrung stiften, damit ihr Geschäft as usuell weitergeht. Unbeschadet, denn das, was sie an Teuflischem hervorgeholt haben, wendet sich nun gegen Unwissende, Betrogene, Ohnmächtige und Unschuldige.

In „Die Zelle“ gerät jemand wie bei Franz Kafka in die Mühlen, erbarmungslos. Und er hat nicht im Entferntesten Ahnung, warum!

Allerdings ist bei Charles den Tex der Protagonist, Michael Bellicher, gewissermaßen mit den Müllern verwandt. Er ist Unternehmensberater und hat durchaus hin und wieder in Erfüllung seiner Arbeits-Aufgaben Kontakte zu den Schattenbereichen gehabt, die ihm jetzt zum Verhängnis werden. Wie eine zweite Folie, die nur ab und zu sichtbar wird, liegt diese skrupellose, nur an Interessen und Geld ausgerichtete Welt unter dem Alltäglichen.

Spannend, intelligent, informativ: Cyberspace in Gespenster-Treibhäusern. Wie im richtigen Leben!