Die Abenteuer des Sherlock Holmes

Erschienen: Januar 2000

Bibliographische Angaben

Sherlock Holmes in The Sign of the FourHerbst 1888 London im Nebel, selbst das Verbrechen rührt sich nicht. Gelangweilt tröstet sich der Beratende Detektiv Sherlock Holmes mit dem Inhalt seines Kokainfläschchens, als ihn endlich ein neuer Fall schlagartig zur Abstinenz bringt: Der jungen Mary Morstan wird schon seit sechs Jahren an jedem Geburtstag eine wertvolle Perle zugeschickt. Nun hat sich der bisher anonym gebliebene Wohltäter an sie gewandt und lockt mit Informationen über das Schicksal ihres vor Jahren verschollenen Vaters. Captain Morstan, der in Indien stationiert gewesen war, habe dort einen enormen Schatz gefunden, um den er und damit auch seine Tochter freilich geprellt worden seien. Nun sei der Tag der Gerechtigkeit gekommen.

Dem Treffen möchte Mary verständlicherweise nicht ohne Beistand beiwohnen. Holmes, den die verwickelte Vorgeschichte fasziniert, erklärt sofort seine Unterstützung. Dr. John Watson, sein Freund, Chronist und inoffizieller Assistent, steht ihm zur Seite, zumal er sich auf den ersten Blick in die neue Klientin verliebt hat. Die Spur führt das Trio zunächst zum exzentrischen Thaddeus Sholto, der sich als Sohn des Mannes zu erkennen gibt, der Captain Morstan einst nicht nur betrogen, sondern auch umgebracht hat. Des auf diese Weise ertrogenen Schatzes konnte sich der alte Sholto freilich nicht lange erfreuen: Außer Morstan waren noch andere eingeweiht gewesen - wie viele dies waren, ließ sich einem Zettel entnehmen, der sich bei der Leiche des von Verfolgungsängsten getriebenen und vor seiner Zeit verstorbenen Sholto fand: "Das Zeichen der Vier" stand dort geschrieben.

Ein Mann mit Holzbein und ein Urwelt-Zwerg

Sherlock Holmes in Das Zeichen der VierSeither hütet Thaddeus' vom väterlichen Geiz infizierte Bruder Bartholomew den Schatz. Geerbt hat er allerdings auch dessen unheimlichen Verfolger: einen Mann mit Holzbein und einen Urwelt-Zwerg, der mit vergifteten Blasrohrpfeilen schießt. Dieses mörderische Duo hat den unglücklichen Bartholomew schon gefunden, als Mary Morstan mit ihren Begleitern im Sholto-Haus auftaucht, um Gerechtigkeit und ihren Anteil zu fordern. Da die Polizei wie immer hilflos im Kreise tappt, setzt Holmes die Suche fort. Es entspinnt sich eine Jagd kreuz und quer durch die verwinkelten Gassen des viktorianischen London, welche die bekanntlich beachtlichen Geisteskräfte des großen Detektivs aufs Äußerste beansprucht und in einer tollkühnen Verfolgung per Dampfboot über die nächtliche Themse gipfelt ...

Kaum drei Jahre liegen zwischen "Das Zeichen der Vier" und Eine Studie in Scharlachrot, dem ersten Roman um Sherlock Holmes und Dr. Watson. In dieser Zeit hat Verfasser Arthur Conan Doyle ganz offensichtlich eine Menge in Sachen Plotentwicklung und Handlungsführung gelernt. Während "Eine Studie ..." praktisch in zwei separate, nur notdürftig miteinander verbundene Segmente zerfiel, erzählt "Das Zeichen der Vier" tatsächlich eine klassische Geschichte mit Anfang, Hauptteil und Schluss.

Doyle geht auf Nummer Sicher und stellt für jene Leser, die "Eine Studie ..." bereits vergessen haben, noch einmal Sherlock Holmes und die Kunst der kriminalistischen Deduktion vor. Das gelingt ihm erneut meisterlich, zumal es mit der erstaunlichen, von fanatischen Sherlockisten nicht gern in den Vordergrund gestellten Eröffnung einhergeht, dass Mr. Holmes ein Fixer ist. Um 1890 war dies verpönt, aber nicht strafbar, obwohl Dr. Watsons mahnende Worte verraten, dass man um die schädlichen Nebenwirkungen der Droge schon wusste.

Sherlock Holmes in The Sign of the FourAber dann betritt Mary Morstan die Szene, und das Spiel - so Holmes - beginnt. Auch dieses Mal bringt tief in der Vergangenheit wurzelndes Unrecht die Dinge ins Rollen, aber die Handlung verharrt ganz im Hier und Jetzt - ein doppeltes Vergnügen aus heutiger Sicht, denn Doyle glänzt mit stimmungsvollen Impressionen aus der viktorianischen Themse-Metropole, die für ihn alltägliche Lebensstätte war. Dieses Zeitzeugenschaft verleiht den "echten" Holmes-Romanen jene überzeugende Leichtigkeit, die den unzähligen Pastiches der Zukunft in der Regel abgeht.

Noch etwas hat sich geändert: "Im Zeichen der Vier" nimmt den Leser mit auf eine ebenso ausgedehnte wie turbulente, gut getimte Verfolgungsjagd durch den Mittelteil. Hier gibt es keine Verzögerungen, sondern klug gesetzte Verschnaufpausen, in denen uns Doyle wie nebenbei wichtige Informationen liefert, bevor es mit frischer Kraft weitergeht. Das Finale auf der Themse ist sogar Action pur, wie sie Hollywood nicht dramatischer in Szene setzen könnten.

In letzter Minute Rückfall in alte Sünden

In letzter Minute fällt Doyle dann doch in alte Sünden zurück. Er lässt den gefassten Schurken langatmig die Geschichte des Agra-Schatzes erzählen, statt diese ebenfalls nach und nach in die Handlung einfließen zu lassen, und nimmt dieser dadurch die Dynamik, mit der sie bisher vorangetrieben wurde. Immerhin macht es Doyle kurz und beweist zu guter Letzt einen gut entwickelten Sinn für seifenoperliche Happy-Ends, als er Dr. Watson seine Verlobung und anstehenden Auszug aus der Baker Street Nr. 221b verkünden lässt: ein gelungener Cliffhanger, der neugierig werden lässt, was nun aus unseren Detektiven wird.

Sowohl Sherlock Holmes als auch Dr. Watson haben bereits zu jener Form gefunden, die sie unsterblich werden ließ. Das Zusammenspiel ist harmonisch und lässt wiederum erkennen, dass Watson weit mehr als der an Lesers Statt staunende Depp und Holmes' Wasserträger ist; wieso hätte ihn der Detektiv wohl sonst postwendend für einen neuen Fall zwangsrekrutiert, als der gute Doktor sich in der Baker Street blicken ließ? Trotz aller gebotenen viktorianischen Gefühlskühle lässt Doyle zudem immer wieder durchscheinen, dass Sherlock Holmes beileibe keine Denkmaschine, sondern ein komplexer Charakter mit zwar sorgsam verborgenen, aber sicherlich präsenten Emotionen ist; diesen Aspekt nahm er später hin und wieder übrigens wieder zurück, wenn es einer Geschichte dienlich war. (Doyle nahm es mit der Kohärenz oder der Chronologie seiner Holmes-Saga übrigens nicht annähernd so genau wie ihre fanatischen Anhänger.)

Doyle nimmt die Chronologie nicht ganz so ernst

Sherlock Holmes in The Sign of the FourRecht lebensecht wirkt auch der holzbeinige Übertäter Small (der sicherlich Züge des legendären Long John Silver aus Robert Louis Stevensons "Treasure Island"/"Die Schatzinsel" von 1883 trägt), der konsequent sein Schurkenspiel treibt und sich ohne Reue als guter Verlierer zeigt, dem sogar seinen sittenstrengen Häschern widerwillige Anerkennung zollen. Mit der Figur des Insulaners Tonga entlarvt sich Doyle unfreiwillig als typischer Repräsentant des britischen Empires, dessen göttliche Mission es ist, sich die Welt untertan zu machen, die ausserhalb des Mutterlandes nur von Wilden, Heiden, Hunnen und "schwarzen Teufeln" bevölkert wird, welche ohne strenge Führung ohnehin nichts Rechtes mit ihr anzufangen wissen.

Miss Morstan neigt zwar in kritischen Situation zu Ohnmachtsanfällen (wie es sich einer Lady ziemt), aber sie ist trotzdem nicht das typische Doylesche Weibchen, das Hände ringend primär vor irgendwelchem Ungemach gerettet werden muss, sondern verfügt über Willensstärke und Köpfchen, wie sogar Sherlock Holmes, der unverbesserliche Chauvinist, widerwillig eingesteht. Athelny Jones gibt den aufgeblasenen, unbelehrbaren Polizisten, in dessen Anwesenheit das Licht des Meisters Holmes um so heller strahlt; Doyle spricht hier auch der zeitgenössischen Öffentlichkeit aus der Seele, die nicht vergessen hatte, dass die ohnehin kaum für ihre kriminalistischen Leistungen bekannte Polizei erst vor etwa einem Jahr, im Spätherbst 1888, den Serienmörder Jack the Ripper nicht fassen konnte.

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Michael Drewniok
Doyles perfekte Sammlung

Buch-Rezension von Michael Drewniok Mai 2003

Adventures of Sherlock HolmesDiese erste Sammlung klassischer Sherlock Holmes-Kurzgeschichten gilt der Literaturkritik und vielen Lesern als die mit Abstand beste. Das kommt nicht von ungefähr: Arthur Conan Doyle hatte seinen Helden, den er mit Studie in Scharlachrot (1888) und Das Zeichen der Vier (1890) vorzüglich eingeführt hatte, erstens voll im Griff und zweitens noch nicht über, sondern seinen Spaß daran, diese Figur mit ihren bemerkenswerten Fähigkeiten und Marotten auszuloten. Dazu kam - für Doyle stets wichtig - die Verlockung einer guten Entlohnung, die das "Strand Magazine" ihm dafür bot, das allmählich sehr beliebt werdende Duo Holmes & Watson in einer Serie von zwölf Stories auftreten zu lassen, von denen in jedem Monat eine erscheinen würde.

Also gab Doyle sein Bestes, und da er als Unterhaltungs-Schriftsteller ein absoluter Profi war, konnte sich das Ergebnis sehen lassen. Der wahre Sherlockist kennt natürlich sämtliche 56 Kurzgeschichten (und vier Romane) in- und auswendig, aber selbst der Gelegenheitsleser erkennt, dass die "Abenteuer des Sherlock Holmes" sämtlich Klassiker sind. So ist es vermutlich einfacher, die Sammlungen älterer Detektivgeschichten aufzulisten, in denen "Das gesprenkelte Band" oder "Der blaue Karfunkel" n i c h t auftauchen. Dies ist der wahre, der unverfälschte (und noch Kokain fixende) Sherlock Holmes, noch nicht verwässert durch die späten Stories, die von Doyle in weitem zeitlichen Abstand zum nostalgisch vernebelten London Queen Victorias und vor allem um des Geldes geschrieben wurden.

Liest man die 56 Holmes-Geschichten nicht in der (ihnen nachträglich aufgepfropften) chronologischen Reihenfolge, sondern so, wie Doyle sie verfasste, lassen sich einige interessante Entdeckungen machen. So erstaunt sehr der Anteil der Fälle, die man gar nicht als "kriminalistisch" definieren könnte. "Ein Skandal in Böhmen", "Eine Frage der Identität", "Der Mann mit der entstellten Lippe", "Der blaue Karfunkel" oder "Der adlige Junggeselle" beschäftigen sich mit Verbrechen höchstens am Rande. Sherlock Holmes erscheint hier weniger als Detektiv denn als letzte Instanz in allgemein rätselhaften Angelegenheiten. Meist wird im Finale nicht einmal ein Schurke gestellt, und falls doch, lässt ihn Holmes womöglich wieder laufen bzw. liefert ihn einer höheren Gerechtigkeit aus. Ihm geht es eben nicht primär um den Sieg der (offiziellen) Gerechtigkeit oder gar Geld und Ruhm (obwohl er ersteres nicht ausschlägt und letzteren durchaus schätzt), sondern um sein ureigenes Steckenpferd, die "Deduktion". Damit meint er die durch ihn zur Kunst erhobene Fähigkeit, viele Spuren und Indizien zu einem Gesamtbild zusammenzusetzen, das eine Geschichte erzählt, die ansonsten verborgen bliebe.

Unter diesen Umständen ist es für Holmes, aber auch für Watson und stellvertretend durch ihn für die Leserschaft nebensächlich, ob der Detektiv einem Monarchen aus der Patsche hilft oder "nur" einem verarmten, vom Leben gebeutelten Jedermann wieder zu seiner Weihnachtsgans verhilft. Gerade die letzte Episode brachte ihm unverhofft genau den Kitzel, nach dem Holmes süchtig ist: Überraschungen sind der Stoff, aus dem seine Träume sind. Dr. Watsons Lesern geht es ebenso, und Arthur Conan Doyle gibt ihnen, was sie sich wünschen. Aus heutiger Sicht mögen einige Wendungen nicht mehr verblüffen, aber die Welt hat sich halt weitergedreht und trägt nun eine dank des Fernsehens deutlich abgebrühtere Generation.

Wenn man Doyle indes unbedingt einen Vorwurf manchen möchte, dann lässt sich dieser ausgerechnet an den kriminalistischen Plots festmachen, die doch eigentlich das A und O einer Detektivgeschichte sein müssten. Bei näherer Betrachtung stellt sich rasch heraus, dass wohl keine der komplizierten Intrigen und Todesfallen funktionieren dürften, die zu klären sich Holmes solche Mühe gibt. Nur ein Beispiel: Wie realistisch ist es wohl, eine bekanntlich recht hohlköpfige, vor allem aber stocktaube Schlange mit Flötentönen und Milchgenuss zur unfehlbaren Mordmaschine zu dressieren ("Das gesprenkelte Band")?

Der Punkt ist aber, dass Pedanten und Ketzer nichts in der Welt des Sherlock Holmes verloren haben. Arthur Conan Doyle selbst vertrat in diesem Zusammenhang eine sehr gesunde Meinung: "Aber was Details betrifft, bin ich nie ängstlich gewesen, und manchmal muss man einfach gebieterisch sein." (aus "Memories und Adventures", 1924, zitiert nach der "editorischen Notiz" in Die Memoiren des Sherlock Holmes, Haffmans- Verlag 1985, S. 297) So gewinnt man sicher keinen Literatur-Nobelpreis, aber viele treue Leser, die ein flottes Garn über angeblichen Realismus stellen. Für allzu intensive Recherchen blieb dem überaus produktiven Doyle ohnehin nur begrenzte Zeit, denn er musste regelmäßig liefern! Unter diesen Voraussetzungen leistete er fabelhafte Arbeit, und so lesen sich alle in diesem Band versammelten Geschichten mehr als ein Jahrhundert nach ihrer Entstehung mit demselben Genuss, den die Käufer des "Strand" einst verspürt haben müssen.

Bei seinem dritten Auftritt hat sich der Welt erster "Beratender Detektiv" endgültig in seinem selbst gewählten Metier etabliert. Holmes' überragende Fähigkeiten haben sich "auf drei Kontinenten" herumgesprochen, wie Watson rühmt - bemerkenswert eigentlich für einen Kriminalisten, der sich besser ein wenig abseits der Öffentlichkeit halten sollte. Aber da ist eben Holmes' Eitelkeit, die Watson keineswegs verschweigt. In diesem Zusammenhang muss auch seine Selbstherrlichkeit gesehen werden: Holmes behält sich durchaus vor, aus eigenem Ermessen zu richten. Einen Schurken lässt er laufen, wenn er es für richtig hält, statt ihn der Polizei zu übergeben, und einmal (in "Das gesprenkelte Band") nimmt er den Tod des Täters sogar wissentlich in Kauf: "Auf diese Weise bin ich zweifellos indirekt für Dr. Grimesby Roylotts Tod verantwortlich geworden, aber in kann nicht behaupten, dass dies mein Gewissen sehr bedrücken wird." (S. 234)

Aufsehen vermeiden - die Tugend des viktorianischen Herrn, der sich aber auch die wahre Lady verpflichtet fühlt. Immer wieder erleben wir, dass Holmes zu Rate gezogen wird, wenn es gilt, die schon damals unerwünschte Aufmerksamkeit der Presse zu vermeiden. Das akzeptiert er, weil er in beruhigend hoher Position in der zeitgenössischen Gesellschaft verankert ist. Aber Holmes steht nicht über den Konventionen, und er ist nicht darüber erhaben, erbost zu sein, wenn ihn ein adliger Laffe oder sogar ein eingebildeter König kaum verhohlen als besseren Dienstboten behandeln. In solchen Momenten mag ihm schmerzlich zu Bewusstsein kommen, dass er eben nicht dem Idealbild des müßiggängerischen, feingeistigen Gentleman entspricht, den primär der Sportsgeist zu seinem Tun treibt.

Als Ermittler ist er längst nicht so unfehlbar wie ihm dies die Literaturkritik gern vorhält. In "Die fünf Orangenkerne" oder "Der Daumen des Ingenieurs" bleibt Holmes sogar ausgesprochen erfolglos. Das nimmt er allerdings mit Humor und der Gelassenheit des Profis: Es werden wieder andere Fälle kommen - und Holmes ist lernfähig: "Er pflegte sich einstmals über weibliche Schauheit lustig zu machen, aber seither habe ich derlei nicht mehr bei ihm gehört." ("Ein Skandal in Böhmen", S. 36).

Watson bleibt es einmal mehr überlassen, hinter den trügerischen Panzer der "Denkmaschine" zu schauen. Erneut stellt sich heraus, dass der bodenständige Doktor Holmes ein echter, nach seiner Heirat oft schmerzlich vermisster Freund ist. Dem Detektiv ist es menschlich nicht gegeben, dies in Worte zu fassen, aber seine Taten sprechen Bände: Wieso sonst ist er stets in einen Fall verwickelt, der die Unterstützung des Doktors unbedingt erforderlich macht, sobald diesen der Zufall über Holmes' Schwelle treibt? Watson scheint das durchaus zu wissen, und er sorgt sich um den Freund. In "Die Blutbuchen" versucht er ihn sogar mit einer Klientin zu verkuppeln und ist betrübt, als Holmes darauf nicht anspringen mag.

Die Abenteuer des Sherlock Holmes

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Letzte Kommentare:
28.07.2013 14:39:41
benfi

Diese erste Sammlung an Fällen von dem bekannten Londoner Detektiv läßt Dr. Watson auf verschiedenste Weise an deren Aufklärung teilhaben. Teilweise wird der Freund von Holmes eingeladen, manchmal besucht er diesen und es kommt sogar vor, dass er ihn in einer Opiumhöhle auffindet! Diese Kurzgeschichten berichten zum Großteil von Diebstählen und auch von verschwundenen Personen. Nur einen offensichtlichen Mord klärt Holmes auf, aber auch in 'Das gesprenkelte Band' und 'Die fünf Orangenkerne' klärt er schließlich die mysteriösen Todesfälle. Letztgenannte Kurzgeschichte überrascht sogar damit, daß Holmes die eigentliche Gefahr unterschätzt! Die Geschichten sind allesamt spannend geschrieben und fokussieren sich schon mehr auf das, was der meisterhafte Detektiv 'Deduktion' nennt. Seine Herangehensweise an die verschiedensten Fälle sind auch das, was den Leser schlussendlich begeistert und fesselt. Da ist es weniger wichtig, ob der jeweilige Täter eine Strafe bekommt oder lediglich von Holmes persönlich verwarnt wird. Weitere Reize sind auch die Leidenschaft der Verkleidung des Detektives und die Gegebenheiten des Auslaufenden 19. Jahrhunderts. 'Die Abenteuer des Sherlock Holmes' ist ein wirklicher Klassiker der Kriminalliteratur!
85°

10.03.2009 09:11:01
Stefan83

Sherlock Holmes. Untrennbar ist mit diesem Namen mein erwachendes Interesse für die Kriminalliteratur verbunden, weshalb seine Werke wohl Zeit meines Lebens etwas Besonderes bleiben werden. Und in mitten dieser besonderen Werke bleibt die Kurzgeschichtensammlung "Die Abenteuer des Sherlock Holmes", die bei weitem gelungenste.

Sie ist es auch, die, nachdem die ersten beiden Romane "Eine Studie in Scharlachrot" und "Das Zeichen der Vier" mäßig erfolgreich waren, Arthur Conan Doyle zum endgültigen Durchbruch verhalf. Von Juli 1891 bis Juni 1892 erschien monatlich jeweils eine kleine Holmes-Erzählung im Strand Magazine, dessen Auflagen mit jeder weiteren in die Höhe stiegen. Diese zwölf Geschichten gelten sowohl bei den "Sherlockisten" als auch den Literaturkritikern als die mit Abstand besten Werke aus der Feder Doyles, zeigen sie doch noch den wahren, unverfälschten und Kokain spritzenden Meisterdetektiv, der im vernebelten, düsteren London Queen Victorias kleine Probleme und große Verbrechen gleichermaßen löst. In späteren Geschichten fehlt dieses Flair oft gänzlich, schimmert zwischen den Zeilen immer wieder durch, dass Doyle in erster Linie des benötigten Geldes wegen und auf Wunsch der Leser hin weiterschrieb.

In "Die Abenteuer des Sherlock Holmes" zeigte er jedoch noch sein Können als begnadeter Unterhaltungs-Schriftsteller, der das von Edgar Allan Poe entwickelte Modell der modernen Detektivstory ausgebaut und damit ein bis heute noch gültiges Vorbild für kriminalistische Rätselgeschichten aus der Taufe gehoben hat. Und es scheint, als käme ihm die Form der Kurzgeschichte bestens entgegen, denn Holmes' Begabung, aus der Interpretation minimaler Spuren zu verblüffenden Schlussfolgerungen zu gelangen und gleichsam beiläufig Verbrechen aufzuklären, findet hier ihre ideale ästhetische Form.

Zumeist ist der Anteil wirklich "kriminalistischer" Fälle sehr gering, tritt Sherlock Holmes nur als letzte Instanz in der Lösung allgemeiner rätselhafter Angelegenheiten auf (z.B. in "Ein Skandal in Böhmen", "Eine Frage der Identität"). Dennoch reicht die geringe Seitenanzahl aus, um den Leser mit seiner "Deduktion" zu beeindrucken, eine von Holmes zu einer wahren Kunst entwickelten Fähigkeit, die es ihm ermöglicht, viele Spuren und Indizien zu einem Gesamtbild zusammenzusetzen, das Sinn ergibt und die wahren Hintergründe einer rätselhaften Geschichte offenbart.

In der heutigen Zeit wird die Wiederbeschaffung einer Weihnachtsgans vermutlich niemanden vom Hocker reißen (Man ist abgestumpft, taub und ein Opfer zunehmender bluttriefender Schmalspur-Literatur). Für damalige Verhältnisse stellten die überraschenden Wendungen aber den Stoff da, den die Leserschaft gierig verschlang. Was schließlich dazu führte, dass Doyle seine bald verhasste Figur wiederauferstehen lassen musste, nachdem sie in "Sein letzter Fall" das vermeintliche Ende fand und die aufgebrachte Fangemeinde zum stürmenden Protest aufrief. Um es also allegorisch zu sagen: In all dem himmelschreienden, betäubenden Lärm sind die Geschichten um den Meisterdetektiv eine leise, aber meisterhafte Melodie, die auch heute noch zu fesseln und unterhalten vermag, sofern man den gewillt ist sich mit ihr auseinanderzusetzen. Und es sind diese Geschichten, die das Bild des exzentrischen Detektivs prägen, diesem frauenfeindlichen Dandy und Kopfmensch, der seine Langeweile allein mit Opium und Kunst bekämpfen kann und in Dr. Watson einen verlässlichen Freund und Helfer an seiner Seite hat, der sich als Chronist seiner Abenteuer betätigt. Letzterer ist es auch, der genau jene Fragen stellt, die dem Leser selbst auf der Zunge liegen und der sich an unserer statt zur Zielscheibe von Holmes Spötterei macht.

Insgesamt sind "Die Abenteuer des Sherlock Holmes" nicht nur ein Juwel meiner Sammlung, sondern auch einer der Einstiegsschritte in das Genre, welches mich mittlerweile mit Haut und Haaren gepackt hat: Die Kriminalliteratur. Ein Grund dies jedem Fan dieser Gattung besonders ans Herz zu legen. Hervorzuheben sind in dieser Kurzgeschichtensammlung vor allem "Der blaue Karfunkel" (DIE Lektüre für die Weihnachtszeit), "Das gesprenkelte Band" (Die düstere, packende Geschichte mit der genialen Auflösung bewegt mich auch nach der xten Lektüre) und "Die Blutbuchen" (Erst offensichtlich, dann doch überraschend).

19.06.2007 21:00:11
Prince Joker

Ich finde, dass Sir Arthur Conan Doyle einer der besten Schriftsteller aller Zeiten ist, bzw. war. Die Figur Sherlock Holmes ist sehr gut dargestellt und zeigt das brilliante Denken des Schriftstellers.
Für jeden, der Krimigeschichten liest sind die Abenteuer des Scherlock Holmes (und seines Gehilfen Watson) ein absolutes Muss!!!

29.11.2006 18:32:12
Laura

Torsten, deine Jack-the-Ripper Theorie hat einen kleinen Haken: Selbst wenn der Duke von Clarence König geworden wäre, wäre ein uneheliches Kind, grade von einer Prostituierten, niemals Königin geworden. Wenn der englische König mit seiner Frau keine Kinder hat, geht die Krone an seine Brüder oder deren Nachkommen über.
Wer Jack the Ripper war, werden wir wohl nie erfahren, obwohl man ja mittlerwile ein Phantombild erstellt hat.
Schade, dass Arthur Conan Doyle diese Geschichte nicht verwertet hat. Andererseits hätte das auch niemandem geholfen...

12.12.2005 16:43:42
Torsten Janssen

Übrigens solltet ihr mal Herlock Sholmes lesen, so ist dies kein Schreibfehler sondern ein von dem frz. Schriftsteller Maurice Leblanc geplanter Gegenentwurf zu Doyles Helden. Dessen gegenspiler ist der weltberühmte Arsene Lupin.-Grüße

17.11.2005 16:58:43
Torsten Janssen

Nochmal zu "Jack the Ripper". Immer wieder wird behauptet, daß das engl. Königshaus in diese Geschichte verwickelt sein soll. Zur Erläuterung: Ein Großonkel der heutigen engl. Königin, Albert Victor Duke of Clarence, (1864 - 1892) soll mit einer Prostituierten ein Kind gezeugt haben, ein Mädchen namens Alice. Wäre dieser Duke nicht (an angeblicher Syphilis = Vorläufer von AIDS) mit nur 28 gestorben, wäre er nach Edward VII. engl. König geworden, und seine Tochter irgendwann engl. Königin. Dieses nun wollte der Leibarzt der Queen Victoria ( ob mit oder ohne ihr Wissen, von der Krankheit ihres Enkels soll sie gewusst haben) verhindern. Und so ermordete er die Prostituierten, die Trauzeugin der morganatischen ( = nicht standesgemäßen) Ehezeremonie, zwischen dem Liebchen und Albert gewesen waren. Warum er nicht auch den anglikanischen Priester über den Jordan brachte, bleibt dahingestellt? Jedenfalls finde ich diese Theorie glaubwürdiger als Cornwells These , ein Dt. Maler sei es gewesen. Ein Fall für Sherlock Holmes also...

15.11.2005 17:31:26
Torsten Janssen

Unten auf dieser Seite stehen Titel mit neuen Holmes Stories. In dem Film "From Hell" bedauert man, daß Sherlock Holmes nicht auftauchen kann. Er hätte bestimmt eines der größten Rätsel aller Zeiten gelöst, nämlich "Wer war Jack the Ripper?" Hat eigentlich unser guter Arthur Conan Doyle ein Alibi für die Tatzeiten??

15.08.2005 13:06:09
Pascal

Leider hat man die Kurzgeschichten nach wenigen Seiten durchschaut.

30-Seiter, die nett sind, aber nicht wirklich so interessant, um das Buch von Anfang bis zum Ende zu lesen.

Auch eine Bewertung möchte ich nicht abgeben, da es bessere und schlechtere Geschichten beinhaltet.

23.07.2005 16:33:05
milla

Der etwas biedere Assistent und Freund von Sherlock Holmes, Dr. Watson, erzählt 12 Geschichten des großen Meisterdetektivs, der seine Fälle mit genauer Beobachtung und messerscharfer Logik und Kombinationsgabe löst. Mir persönlich ist der menschliche Watson um einiges sympathischer als der egozentrische Holmes, der süffisant lächelnd schon nach den ersten Aussagen seines Klienten die ersten Lösungsvorschläge vorweisen kann. Gut gefallen haben mir die Fälle, bei denen der Leser miträsteln kann bzw. bei denen die Details, die zur Lösung des Falls beitragen, auch genannt werden und nicht auf den Erkundungswegen von Holmes zusammengetragen werden, ohne dass der Leser davon erfährt und erst bei der geduldigen Erklärung von Holmes an Watson auftauchen. Nichtsdestotrotz ist die Art und Weise von Holmes\' Schlussfolgerungen beeindruckend und man erkennt, warum er als Vater aller Detektive bezeichnet wird, auch wenn es am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig ist. Mein Favorit in dieser Geschichtensammlung: Das gesprenkelte Band.

29.03.2005 18:23:52
Torsten Janssen

Korrektur: Sherlock Holmes (Basil Rathbone) Schlapphut und Unifarben und Dr. Watson trägt manchmal karierte Muster, wie sie im Anfangslogo zu sehen sind. Grüße......................................................................................

29.03.2005 18:21:36
Torsten Janssen

Mittlerweile bin ich auch ein richtiger Basil Rathbone Fan geworden, wirklich Orginell wie damals die Krimis gedreht wurden und einfallsreich. Bemerkenswert: Sherlock Holmes (Basil Rathbone) trägt in den Krimis nie die typische Kappe, eher einen Schlapphut und keine Karos, aber Mr. Holmes (Manchmal). Grüße

01.03.2005 18:17:54
Torsten Janssen

Lieber Phillip, im Internet kann man auf Google gehen, und dann den Namen Basil Rathbone eingeben. Dort findest Du dann unter Amazon.de:"Basil Rathbone- Die definitive Kollektion" Preis: EUR 79,00. Oder auch 3 Filme im Paket. Grüße

01.03.2005 17:45:18
Philipp Obertreis

Hallo!
Wäre einem der sich gut mit Basil Rathbone´s Sherlock Holmes filmen auskennt, sehr verbunden, wenn er mir sagen könnte woher ich diese Filme legal beziehen könnte.
Brauche unbedingt alle Teile.
Das sind meine absoluten Lieblingsfilme.

24.02.2005 17:05:58
Torsten Janssen

Monentan gibt es im ZDF (i.d. Woche) immer sehr spät, alte Sherlock Holmes Filme miot Basil Rathbone, und auf RTL immer Sonntags neuere Holmes Filme aus dem Jahre 2000. Kanadische Produktionen. Habe schon gesehen "Im Zeichen der 4" und "Skandal in Böhmen"./"The Sign of the four".

15.02.2005 15:57:36
Makani-chan

ja, dem schliesse ich mich an...
Er schreibt wirklich ausgezeichnet, ein wahrer Genuss seine Bücher zu lesen.
Da ich schon sämtliche Bücher von Agatha Christie gelsen habe (sie schreibt auch wunderbare Bücher) und man mir Sherlock Holmes empfolen hat, lese ich seit nun über 7 Jahren die Bücher von Sir Doyle.(und bin erst 17)
Man kann ihn mit niemanden messen, er stellt selbst große Schriftsteller in seinen Schatten.

(PS: wegen seinem Bild, ist euch aufgefallen, das er grosse Ähnlichkeit mit dem verstorbenen Schauspieler Sir Peter Ustinov hat?)

12.02.2005 17:04:35
Manuela Grün

Ich finde Arthur Conan Doyle ist der beste Krimiautor!! Und überhaupt der beste!! Ich komm schon fast gar nicht mehr weg von den Sherlock Holmes Büchern!! Ich würde es jedem empfehlen, ob jung o. alt.

28.12.2004 11:39:42
Detektiv ????

Habe das Buch zu Hl. Abend bekommen und könnte nicht mehr davon los.
Die Geschichten war großteils spannend und Holmes bewies wieder was er konnte.
Nun ist mir klar, dass Conan Doyle doch der beste Schreiber ist.
Die Holmes - Kopien oder spätere Holmeskrimis ( Fluch von Addelton ) können Conan Dolye nicht das Wasser reichen.
Meine Krimiliebe fing mit dem Holmesromanen an, nun wurde auch andere gelesen ( Hercule Poiort, Miss Marple, Javier Falcon, Brunetti ) und sie meiner Meinung nach sind in vergleich zu Holmes Amateure.
Es ist schon super, dass dieser Meisterdetektiv die Fälle löst, wenn es so etwas wie Fingerabdrückearchiv noch nicht gab, dafür sind einige Beweislagen manchmal wenig, doch es scheint in den meisten Fällen zu reichen.
Mir fiel auf, das Conan Dolye auch einen guten Weg gefunden hatte Abenteuergeschichten in seinen Krimis einzubauen, wenn die Klienten oder Überführten sprechen.
Auch diese Schreibart beherrscht er perfekt. In den Romanen kamen sie mir ein bisschen zu viel vor, doch hier sind sie genau richtig.
Vor Sherlock Holmes war ich sogar lesefaul, was sich jetzt aber gewaltig geändert hat.

04.12.2004 18:12:43
Julia

Das Buch hab ich schon seit langem (mehr als ein Jahr) und ich hab\'s jetzt sicher schon 5-mal gelesen :-) Ich finde Doyle ist einfach klasse!! sogar nach über hundert Jahren gehören seine Bücher zu den beliebtesten überhaupt! Das Buch The Adventures of Sherlock Holmes, enthält Kurzgeschichten, die, so Doyle selber, die meist gelungensten sind (es gibt sicher noch andere) Ich bin auch der klaren Meinung, das Sir Arthur Conan Doyle besser als Agathe Christie Kriminalromane schrieb, er ist einfach der Vater, der Kriminalgeschichten!

12.07.2004 21:22:57
Uli

Stellvertrtend für alle Sherlock Holmes Romane möchte ich sagen, dass sie neben den Romanen von Agatha Christie immer noch zu den Klassikern der Krimiliteratur gehören, die ich immer wieder gern und bestimmt 100 mal lesen kann.

06.07.2004 15:15:53
Nat

ich habe das Buch jetzt zum 3 mal gelesen und finde es immer noch genial.Man muss es unbedingt gelesen haben, sonst hat man was verpasst.

31.05.2004 12:54:08
Martin W.

Zweifellos ein Klassiker, auch wenn einige Kleinigkeiten über 100 Jahre später etwas angestaubt wirken. Der Klassikerstatus lässt sich auch dadurch belegen, dass sich selbst heute noch manche Autoren in Doyles Ideen-Fundus bedienen ...

Gratulation übrigens an den Autor der Rezension und des Kommentars: gute Arbeit!

15.04.2004 13:13:34
Conan

das beste buch ist >Das Zeichen der Vier<
aber auch die Geschichte die Löwenmähne ist nicht schlecht.
Ich finde Doyle besser also Agatha Christie ,das finde ich so wer ist meiner Meihnung ?!

07.04.2004 12:21:10
Pat

Eine Meisterleistung von Conan Doyel wie fast seine ganzen Meisterleistungen. Deshalb 100%. Wer es nicht liest ist selber Schuld

05.04.2004 15:39:18
Oliver

Es ist irre spannend , ich habe alle Bücher von Arthur Conan Doyle gelesen ,aber sie sind so gut das man sie nochmal lesem muss !!!!!

11.11.2003 18:24:51
Torsten Janssen

Übrigens: "Der blaue Karfunkel" ist hervorragend als Weihnachstgeschichte zu gebrauchen. Las heute erst wieder "Die 3 Garridebs."

17.10.2003 16:52:04
Torsten Janssen

Habe gestern anläßlich des Papst Jubiläums nocheinmal die Geschichte "Kardinal Mazarins Diamant" gelesen. Wirklich spannend, einfallsreich und witzig. Sicherlich die einzige Holmes Story die nur in ihrer Wohnung in der Baker Street 221b spielt. /1922

18.07.2003 20:46:34
Conan

Das ist ein spitzen Buch und es lohnt sich wenn man es 2 mal liest

03.07.2003 18:25:17
Torsten Janssen

Lieber Patrick, wenn Sie die Fälle von Sherlock Holmes lösen könnten, wären Sie wahrscheinlich berühmter als er selber.

18.01.2003 15:01:02
Patrick

Hier ist kein langweiliger Titel enthalten und alle sind in etwa gleich lang. Doyle schreibt so das man keinen Fall sofort lösen kann was die Genialität von Holmes unterstreicht.