Im Schatten des Kreml

Erschienen: Januar 2009

Bibliographische Angaben

  • München: Heyne, 2009, Seiten: 356, Übersetzt: Nicolai von Schweder-Schreiner
  • New York: Henry Holt, 2008, Titel: 'Volk´s shadow', Seiten: 304, Originalsprache

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Alexej "Volk" Volkow verlässt die Moskauer Unterwelt: Sein Auftraggeber, der "General", schickt ihn auf eine Mission nach Tschetschenien, wo er einst im Krieg gefangen genommen und gefoltert wurde. Tschetschenische Separatisten sind im Besitz eines Videos, das ein von Russen verübtes Massaker zeigt. Nun üben sie blutige Rache an den Verantwortlichen. Volk muss intervenieren und trifft dabei auf seinen ehemaligen Peiniger Abreg.

Im Schatten des Kreml

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Letzte Kommentare:
09.11.2011 12:10:26
Janko

Im Schatten des Kreml von Brent Ghelfi

Wild, Wild East...“Im Schatten des Kreml“…Hauptsache der Rubel rollt. Brent Ghelfis zweiter Teil der „Volk“-Reihe wartet erneut mit knallharter, nüchterner Action auf. Mal brutal, mal morbide, mal mitfühlend, mal ekelerregend, mal über Politik sinnierend, mal kaltblütig mordend, kämpft sich der Mid-dreißiger Alexei Volkovoj, seines Zeichens Kriegsveteran, durch die korrumpierende Unmenschlichkeit Russlands und dem Gebiet der, mittlerweile autonomen Republik Tschetschenien. Brent Ghelfis deutlich herauszulesende Apathie gegenüber Putin, dem russischen Geheimdienst FSB und deren korrumpierenden Machenschaften aus Politik, Wirtschaft und Korruption bilden hier die fließenden Übergänge zu Filtration, Massenmord, Krieg und dem daraus resultierenden Terror. Nicht zuletzt anhand dieses Plots und seiner Hintergründe wird nur allzu deutlich, wie die russische Perestroika zur Katastroika avancierte. Brent Ghelfis zweiter Volk-Roman ist ein buntes Potpourri aus Korruption, Geld, Macht, Ressourcen, Gier, Hass, Terror und Gewalt. Die Erzählweise aus der Ich-Perspektive und im Präsens ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Die zahlreichen Namen und ständigen Ortswechsel verwirren den Leser und hemmen den rasanten Plot leider immer mal wieder. Mann muss hier schon permanent am Ball bleiben, um nicht gnadenlos überrannt zu werden. Zu viel Politik, zu Lasten der Story. Da mir immer mal wieder ein Stück vom „roten Faden“ abging, blieb das 413-seitige “Im Schatten des Kreml“, nach dem grandiosen Debüt „Russisches Abendmahl“ leider etwas hinter meinen Erwartungen zurück. Meine Wertung: 80°

28.01.2009 14:06:41
mase

Hat mir deutlich besser als das „Russisches Abendmahl“ gefallen. Ob das an meiner Laune, an der Leistung des Übersetzers, oder an Ghelfi selbst lag, vermag ich nicht zu sagen, aber es liess sich für mich deutlich flüssiger lesen als der Vorgänger.

Wie auch beim Abendmahl musste ich alle Sinne zusammenhalten, um den Plot wirklich nachvollziehen zu können. Wer ist auf wessen Seite und kämpft warum wofür? Zahlreiche Namen, die einmal erwähnt werden, aber dann erst etliche Seiten weiter ins Geschehen eingreifen. Wer war jetzt das wieder?

Beim Abendmahl wurde die düstere Stimmung Russlands im Verfall angesprochen, die ich nicht so wirklich gespürt habe. Hier sass sie mir jedoch gewaltig im Nacken und hätte ich jemals erwogen in Mütterchen Russland Urlaub zu machen – jetzt wäre er gestrichen. Es wurde mir ein rohes gewalttätiges korruptes Russland gezeigt, in dem alles, auch die Menschen heruntergekommen sind. Die Guten sind nur wenig schlechter als die Bösen.

Volk, dem Protagonisten, sollte man eine Filmreihe á la „Stirb langsam“ schenken. Eine dreckige Hauptrolle, die aber durchaus sympathische Züge hat. An ihm hängt und fällt das Gebilde, das Ghelfi aufbaut. Er polarisiert und ist allgegenwärtig, ein cooler moderner Cowboy, der durch Russland streift und an jeder Saloon-Schlägerei mitmischt.

Verdammt gut.