Obsession

Erschienen: Januar 2009

Bibliographische Angaben

  • London: Hodder & Stoughton, 1998, Titel: 'Owning Jacob', Originalsprache
  • Berlin: Argon, 2009, Übersetzt: Steck, Johannes

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Jörg Kijanski
Ein Erfolgsautor wird vermarktet

Buch-Rezension von Jörg Kijanski Dez 2008

Nach den sensationellen Erfolgen von Die Chemie des Todes und Kalte Asche musste es ja zwangsläufig so kommen. Eifrig suchte der Verlag nach weiteren Werken des Autors und so wurde im April 2009 Obsession neu auf den deutschen Buchmarkt geworfen, nachdem der Roman schon damals, es war 1998, floppte. Doch anders als ein guter Wein reift ein schwaches Buch eben nicht im Lauf der Jahre und so ist zumindest eine kleine Warnung mehr als angebracht.

Sarah stirbt nach zweijähriger Ehe völlig unerwartet an einem Aneurysma, einer geplatzten Ader in ihrem Kopf. Somit steht Ehemann Ben Murray von heute auf morgen mit seinem autistischen Stiefsohn Jacob alleine da und als wäre dies nicht schon tragisch genug, findet er in Sarahs Sachen auch noch eine Metallkassette, die neben Jacobs Geburtsurkunde mehrere Zeitungsausschnitte von einer Säuglingsentführung enthält. Da Jacobs Geburtstag und das Datum der Entführung übereinstimmt kommt Ben ein böser Verdacht und schon bald hat er Gewissheit, dass Sarah vor sechs Jahren ihren "Sohn" entführt hat.

Ben will zunächst herausfinden, ob Jacobs leibliche Eltern noch leben und schaltet hierzu einen Privatdetektiv ein. Dieser spielt jedoch ein falsches Spiel und verkauft seine Informationen auch an Jacobs Vater, den Ex-Soldaten John Cole, der in zweiter Ehe mit Sandra verheiratet ist. Bei einem ersten eher zufälligen Treffen geht Cole auch gleich mit Gewalt gegen Ben vor, fordert seinen Sohn zurück und erhält nach einem entsprechenden Antrag das Sorgerecht. Fortan darf Ben seinen "Stiefsohn" nur noch einmal im Monat sehen, doch selbst dies wissen Sandra und Cole zu verhindern. Ben vermisst Jacob und bezweifelt zunehmend, dass es ihm in seiner neuen Umgebung gut geht. Bald gerät die Situation außer Kontrolle und Ben entschließt sich, aus einem Versteck heraus die Coles zu beobachten.

Schnell wird klar, dass Sandra in Abwesenheit ihres gewalttätigen Mannes, sich an andere Männer verkauft und Cole selbst offenbar erhebliche psychische Probleme hat. Da sich aber weder der zuständige Sozialarbeiter noch die Polizei an Cole herantrauen muss Ben eindeutige Beweise liefern. Tage lang liegt er mit seiner Kamera auf der Lauer. Dann eskaliert die Lage...

Der Stoff, aus dem die B-Movies sind

Die erste Hälfte des Romans liest sich ja noch recht flüssig und man rechnet Simon Beckett an, dass er einen nicht alltäglichen Plot erschaffen hat. Gut, die Idee ist nicht neu, lässt aber durchaus noch Gestaltungsspielraum zu. Leider wird die Geschichte aber geradeim zweiten Teil, wo ja eigentlich die Dramaturgie ihren Höhepunkt erreichen soll, immer flacher. Die eskalierende Gewaltspirale mit 08/15-Showdown ist weitestgehend vorhersehbar, außergewöhnliche Effekte oder Szenarios erwartet man vergebens.

Da hilft es leider nicht, dass der Autor frei nach dem Motto "Sex sells" die Seiten damit füllt, dass Ben seine voyeuristische Ader entdeckt. Mehr und mehr lenkt er seine Kamera von Cole und Jacob weg und beobachtet stattdessen Sandra beim An- und überwiegend Ausziehen. Mehrfach klappt ihr Bademantel auf unter dem sie zumeist nichts trägt, übrigens auch zur Freude ihrer heimlichen Kundschaft.

Der "heimliche Star" des Romans ist für mich die Randfigur des Sozialarbeiters Carlisle, denn er lebt offenbar in einem Paralleluniversum. Mit allen zur Verfügung stehenden schwarz-weiß Klischees ausgestattet, will er natürlich nur das Beste für Jacob. Obwohl schnell klar ist, dass Sandra als Prostituierte arbeitet und im Garten der Coles etliche Gegenstände liegen, an denen sich Jacob leicht verletzten könnte, sieht er den Jungen bei seinem Vater gut aufgehoben. Dass Ben ihn trotz Besuchsrecht nicht sehen kann, sei unerheblich. Das wird schon" und wichtig sei doch ohnehin nur, dass es dem Kind gut geht. Ähnlich seine erfrischend weltfremde Ansicht als er mit der Tatsache konfrontiert wird, dass Jacob nicht mehr zur Schule geht. Ja, so stellt man sich gemein hin einen Sozialarbeiter im negativen Sinn vor und dürfte zumindest in etlichen Fällen sogar noch richtig liegen.

Laut Aufkleber ein Bestseller

Alles in allem ist Obsession ein Werk, das ohne die aktuellen Erfolge des Autors sicher nicht noch einmal in den Regalen der Buchhändler aufgetaucht wäre. Doch was soll man auch von einem Buch erwarten, bei dem schon die kurze Inhaltsangabe des Buchrückens falsch ist? "Fassungslos informiert Ben die Behörden, die Jacobs leiblichen Vater schnell ermitteln." Wie oben dargestellt, verläuft die Handlung völlig anders und so ist die Rückseite eine ebensolche Unverschämtheit wie die Titelseite, auf der ein Aufkleber den Roman als "Bestseller" ausweist.

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Letzte Kommentare:
13.12.2019 23:56:48
Henriette H.

Ich kenne erheblich schlechtere deutsche Krimis, die hierzulande riesige Auflagen erzielen. Sicher, die Dr.Hunter-Krimis von Beckett sind besser als „Obsession“, aber auch dieses Buch ist spannend und flüssig geschrieben. Und keiner soll sagen, dass es Sozialarbeiter wie Mr. Carlisle nicht gibt! Man denke nur an die kleine verhungerte Jessica, die sexuell missbrauchten Kinder auf dem Campingplatz und viele andere misshandelte Kinder in Deutschland, die den Sozialämtern längst bekannt waren und denen auch nicht geholfen wurde. In England ist es sicher nicht anders.
Das einzig Unwahrscheinliche an diesem Buch ist der Schluss. Der ist wirklich an den Haaren herbeigezogen.

29.01.2019 15:31:28
Joschi

Leider muss auch ich sagen, dass ich sehr enttäuscht bin. Nachdem ich mehrere Bücher der David Hunter Reihe verschlungen habe, dachte ich, da muss noch was kommen und habe bis zum Ende durchgehalten.
Immer wieder kam zwar etwas Spannung auf, aber am Ende überwiegt das Gefühl, dass Simon Beckett am Ende selber nicht wusste, was es mit dem „System“ auf sich haben sollte .. schade!

15.08.2018 14:19:51
Marlene

Ich bin ein sehr großer Fan von Simon Beckett, vor allem der Dr. Hunter Serie. Im Gegensatz zur Story rund um den forensischen Anthropologen wirkte das Buch Obsession etwas "verschlafen". Trotz dem überraschenden und actionreichen Ende, ist der Spannungsaufbau bis dahin kaum merklich gewesen.

*Achtung kleiner Spoiler*
Auch die Stellen, an denen Ben seinen Stiefsohn und dessen Vater beobachtet, fühlen sich für mich wie "lückenfüller" an.

Trotzdem kann ich das Buch empfehlen. Der Schreibstil ist, wie bei Beckett typisch, einfach fantastisch und man erlebt die Geschichte hautnah mit. Für die eher zartbesaiteten, die Krimis mit einer etwas weniger blutigen Handlung bevorzugen, kann ich das Buch sehr empfehlen. Die Leser, die sich literweise Blut und grausame Morde wünschen, ist es nur dann empfehlenswert, wenn man, so wie ich es nenne, "Beckett - Sammler" ist.

07.11.2015 11:03:51
Carolus

Immer noch ist ein schwächerer Simon Beckett um Längen besser als manches "Werk" aus dem deutschsprachigen Raum. Ich will hier keine Namen von hochgejubelten Schriftstellern nennen.
Mir gefällt das frühe "Obsession" eigentlich nicht weniger gut als der aktuelle "Hof".
Die David Hunter Abenteuer sind natürlich unschlagbar.

22.07.2014 20:57:34
Unbesessen

Ich habe nach 100 Seiten aufgegeben. Dabei war das Buch gar nicht einmal schlecht geschrieben, aber irgendwas hat ihm gefehlt. Ich kenne nun mittlerweile jedes einzelne Buch von Beckett und muss sagen, dass ich den Hype um den Autor vollkommen übertrieben finde. Das gilt auch für die David-Hunter-Reihe. Es gelingt Beckett einfach nicht bei mir Spannung zu erzeugen.

06.07.2014 23:10:43
Madita

Krimi mit Familiendrama, genau mein Geschmack. Ich bin schon etwas überrascht von den schlechten Kritiken, da dies meiner Meinung nach das beste Simon Beckett Buch ist. Ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen und auch mit dem Schluß war ich sehr zufrieden, was ich ansonsten nicht von allen Beckett Büchern behaupten kann.

12.12.2013 12:28:01
Michael Stücheli

Also gut: die kleinen Verbrechen beginnen schon auf den Buchrücken. Da wird offenbar Mord und Totschlag versprochen und da wird man weniger bedient. Den Buchrücken verfassen die Verlage und die wollen verkaufen. Beckett schreibt von einem Mann mit Sorgen, Nöten und Ängsten und kleinen Abartigkeiten. Und dies von einer Dichte die auf mich faszinierend wirkte. Literatur als Spiegel des eigenen Lebens und hier besonders der eigenen Befangenheit.

08.12.2013 19:34:40
Lotta

Wenn das ein Thriller ist, bin ich Königin von Pampelmusien. Hier thrillt überhaupt nichts. Ich war wirklich sauer, als ich es durch hatte. Zwei Liter warme Milch mit Honig sind gar nichts im Vergleich zu diesem Buch. Und ich Idiotin habe mich ernsthaft bis zum Ende durchgequält, in der Hoffnung es würde doch noch irgendwas dolles passieren. Ich schließe mich dem Unverständnis darüber an, wie dieses Buch an den kleinen runden "Bestseller"-Aufkleber gekommen ist.

27.10.2013 03:25:29
Verena87

Lese im Normalfall ein Buch immer zu Ende, aber bei "Obsession" musste ich nach der Hälfte aufhören. Soweit ich weiß, soll es ein Bestseller sein, ich fragte mich nur wieso?! Ich finde es unerträglich langweilig und flach, passiert auch einfach nichts. Hat nichts mit der Zusammenfassung zu tun, die ich vorher hinten auf dem Buch gelesen hatte.

25.07.2013 02:05:03
Nathaly Sander

Ich habe das Buch gerade eben zuende gelesen und war auch ziemlich enttäuscht, weshalb ich wissen wollte ob es an mir liegt oder ob es auch andere so sehen.
Im allgemeinen schließe ich mich der Meinung der anderen an. Es geht irgendwie mehr um den Authismus und die Sorgerechts Frage als um dieses System welches Cole versucht zu entdecken und die 'Obsessionen'. Eigenartig finde ich auch, dass 'eine Welle tödlicher Obsessionen' versprochen wird und es dann den ersten Todschlag 40 Seiten vor Ende des Buches gab.
Die Zusammenfassung auf dem Bücherrücken ist nicht nur fehlerhaft... Was da beschrieben ist wäre ein ganz anderes Buch. Ich finde es schon unverschämt dem Leser so etwas zu versprechen. Ich kann zu anderen Büchern von Simon Becket nichts sagen, da ich keins gelesen habe, aber das werde ich auch erstmal nicht tun, da mich dieses Buch sehr enttäuscht hat.

11.06.2013 09:50:52
Toyota

Bin enttäuscht von diesem Buch und habe es nach der Hälfte beiseite gelegt. Die Thematik ist zwar interessant, aber die Spannung bleibt auf der Strecke. Vielleicht habe ich auch zuviel von dem Buch erwartet. Ist ja auch kein Wunder, wenn man Leichenblässe, Kalte Asche und Chemie des Todes gelesen hat :-) Das waren wirkliche Gassenhauer.

06.09.2012 19:48:52
Maximilian Krämer

Ich habe die vier David Hunter Bücher mindestens 3mal durchgelesen. Noch besser kann man meiner Meinung nach keine Krimies Schreiben! Dieser Mann ist ein Genie, ich hoffe auf ein neues Buch der David Hunter Reihe! Das darf jetzt nicht das Ende der Reihe sein das wäre in meinen Augen nicht gut, da gibt es noch so viel was man daraus machen könnte.

01.08.2012 09:45:03
Catan

Habe zwar geschafft, das Buch bis zum Ende zu lesen, aber es war sehr enttäuschend. Einfach nur Langweilig. Wie kann so ein Buch als Besteller in den Regalen stehen? Muß leider feststellen, dass mir alle Bücher, die nach der "Hunter-Reihe" erschienen sind, überhaupt nicht gefallen. Für mich sind das keine Krimis. Meiner Meinung nach nicht lesenswert!

24.04.2012 13:22:44
FrauJule

Habe mich tapfer bis zur Mitte gequält und dann beschlossen mal in den letzten Seiten zu schnökern. Wollte schon wissen, ob da noch irgendwas passiert. Aber Nix... Seitenlang liegt die Hauptperson irgendwo im Wald rum und beobachtet... Und jede Windböe die ihm um die Nase wirbelt wird bis ins kleinste beschrieben. So was von langweilig *gähn* Der Bestseller-Aufkleber ist echte Verarsche. So ein langweiliges Buch habe ich lange nicht gelesen. Schade um Zeit und Geld.

25.10.2011 11:15:24
Alexandra

Schade! Aus der Story an sich hätte man mehr machen können. Endlose Beobachtungsszenarien, Kneipenbesuche und depressive Anfälle werden auf Dauer langweilig. Der frustrierende Kampf um das Besuchsrecht im undurchsichtigen Behördenapparat hat mich genervt. Und im Allgemeinen ist einfach wenig passiert. Das fesselndste Ereignis war der Showdown (wenn auch recht vorhersehbar). Immerhin war der Autismus nicht schlecht recherchiert oder gar völlig falsch dargestellt. Ich habe das Buch gekauft, weil der Klappentext vielversprechend klang. Leider wurde ich fehlgeleitet, die "Lawine tödlicher Obsessionen" war doch sehr marginal und wenig präsent in der Handlung. Alles in Allem war ich von einem meiner Lieblingsautoren sehr enttäuscht.

19.06.2011 21:30:51
Sebastian

UNENDLICH LANGWEILIG! ACHTUNG! "Obsession" ist ein absolut langweiliges und flaches Buch! Als Mankell- und Harry Hole-Fan ist Obsession eine Herausforderung, es nicht an die Wand zu tackern! Charaktere werden nur unzreichend und ebenso flach dargestellt; leider bleibt die Darstellung des Autismus auch nur an der Oberfläche.

07.06.2011 00:25:48
antje

So ein Mist! Nicht zu vergelichen mit der "Hunter"-Reihe - obwohl die auch ziemlich überbewertet wird. Wenn ich was Gescheites über Forensiker und Leichengeschnippel lesen will, dann nehme ich Bücher von Kathy Reichs - die weiß wenigstens, wovon sie schreibt und hat immer (noch) gute Ideen für ihre Bücher. Flammenbrut ist ätzend langweilig, einfallslos und billig geschrieben. Finger weg! Her Beckett, das einzig Positive an Ihnen ist Ihr Promoter!

27.04.2011 09:33:46
K. Possel

Ich habe zuerst die Hunter-Reihen gelesen. Dagegen ist Obsession absolut langweilig und man würde nicht denken, dass der gleiche Autor es geschrieben hat. Es fehlt an Spannung, Dramaturgie, Action, eben einfach alles, was einen Thriller ausmacht. Schade, ich hoffe nur, dass die anderen Nicht-Hunter Bücher besser sind.

02.03.2011 08:23:42
Lexi1001

Bei Obsession tue ich mich ein bisschen schwer. Ist es ein Thriller oder nicht. Passt es mehr in Roman-Drama?

Ich sage nicht das es schlecht ist aber mich hat es nicht umgehauen. Ich habe die David Hunter-Reihe und Flammenbrut gelesen. Nach diesen Büchern war es wirklich nicht der Hit. Vielleicht hätte ich es als erstes lesen müssen damit ich begeisterter wäre.

22.12.2010 08:10:57
Amouna

Bin gestern mit "Obsession" fertig geworden und finde das Buch jetzt nicht so übel, wie es hier teilweise durch die Wertungen erscheint - ein solider Thriller, den man guten Gewissens weiterempfehlen kann. Die negativen bzw. vernichtenden Kritiken hier kann ich nicht nachvollziehen ... Meine Wertung daher 75°.

09.10.2010 16:21:24
Suzi

Habe gerade eben das Buch ausgelesen und komme nach dem durchschmökern der Kommentare zu dem einfachen Schluss: Jedem das Seine!Mich hat das Buch von Anfang bis Ende beeindruckt, wollte es gar nicht mehr weglegen (So, wie ein Buch auch sein muss!) . Diese Fesselung an ein Buch hatte ich schon lange nicht mehr und ich habe inzwischen viele viele Thiller von den verschiedensten Autoren gelesen.Ich denke, eine gut erzählte Gechichte kann auch ohne große Überraschungen auskommen, was hier definitiv der Fall ist. Zur Abwechslung ist es auch mal ganz erfrischend, nicht von etwas absolut Unerwartendem (Was letztendlich ja gar nicht so ist, weil man erwartet ja schon fast, dass etwas Unerwartendes passiert.) überrascht zu werden.Werde das Buch fleißig weiterempfehlen weil es das MEINER Meinung nach wirklich Wert ist!PS: Wer sich von schlechten Kritiken beeinflussen lässt sollte daran denken, dass Geschmäcker verschieden sind. Und Herr Kijanski, mir ist es übrigens erst nach Ihrem Artikel aufgefallen, dass die Inhaltsangabe nicht Korrekt ist. Solange wie die Angabe nicht die komplette Geschichte falsch wiederspiegelt kann man, denke ich, als Otto Normalleser mit einem kurzen Schulterzucken durchaus darüber hinwegsehen!
Vielleicht ist das ja auch die versteckte Überraschung, nach der jeder zu suchen scheint... ;)

01.09.2010 19:33:58
Dani P.

Meine Güte klang der Kladdentext super spannend.. aber vielleicht hätte vorher hier die Kritik lesen sollen.. Naja war mein letztes buch von Beckett. Chemie des todes fand ich zwar ok aber der Schluss war einfach nur so schnell schnell dahingeschrieben - Schade.
also auch von mir - nicht lesenswert - ein Buch das die Welt nicht braucht!!

29.07.2010 20:53:11
julia

nachdem ich "Die Chemie des Todes" und "Kalte Asche" von Simon Beckett, entschloss ich mich das dritte Buch des Autors gelesen und hatte dem entsprechend hohe Ansprüche. Ich wurde jedoch enttäuscht. Meiner Meinung nach, hat das Buch keine Handlung und läuft ohne Höhepunkt vor sich hin. Am meisten enttäuscht war ich jedoch von dem KLapptext, von dem ich mich überzeugen lassen habe. Dieser Text spiegelt in keinster Weise den Inhalt wider.
Alles in allem würde ich das Buch werder wieder lesen noch weiterempfehlen.

26.07.2010 18:27:20
klein_my

also ich war auch nicht so besonders begeistert von dem Buch. Anfangs hat es sich für mich einfach nur angehört, wie ein roman. Es wird erzählt die Ben mit dem Verlust und der Lüge seiner Frau zurechtkommt. Und wie er empfindet und handelt als er seinen autistischen Sohn weggibt. So richtig fahrt nimmt dieses Buch erst in den letzten 10 Seiten auf und ich hab mir nach dem Plot eigentlich ein wenig mehr Spannung versprochen. es ist in der Tat eine bewegende, bedrückende und traurige Story. man kann sich gut in die lage von Ben hineinversetzen und fühlt mit. Aber von einem Thriller hab ich etwas anderes erwartet...

17.06.2010 16:46:37
lea

ich bin maßlos enttäuscht von diesem bush! ich halte es für das schlechteste was simon beckett bis jetzt veröffentlicht hat.
völlig lahme story ohne höhepunkt.
ich verstehe nicht, was uns der autor hier zu sagen hatte!
am anfang erhofft man sich noch eine gute story, wartet aber dann vergebens, dass sich irgendwas tut.
nach flammenbrut, das mir sehr gefallen hat, war ich von obsession nur enttäuscht!

16.05.2010 18:56:08
Gefesselt

Obsession war das erste Buch welches Ich von Simon Beckett gelesen habe. Ich lasse mich ja immer von "Bestseller"-Stickern zum Kauf erweichen und der Klappentext hatte es mir auch angetan.
Die ersten Seiten habe ich mit Interesse gelesen, musste allerdings mit der Zeit feststellen, das der erwartete Höhepunkt des Buches von Seite zu Seite einfach nicht in Sichtweite lag. Habe also bis zum Ende vergeblich auf etwas Action gewartet...
Nichtsdestotrotz gab ich dem Autor mit Chemie des Todes eine 2. Chance und dieser Teil sowie die beiden weiteren David Hunter Bücher haben mich dann doch noch vom Autor überzeugt.

18.02.2010 23:36:20
Kasia

Schade, dass das Buch nicht so gut angekommen ist...
Ein Freund, der mir dieses Buch geliehen hat war nach "Chemie des Todes" und "Kalte Asche" auch maßlos enttäuscht von "Obsession". Ich dagegen überhaupt nicht...
Wahrscheinlich weil mich die Leute, ihr Schicksal, ihr Leben und ihre Beweggründe in den Geschichten teilweise mehr interessieren als das Verbrechen, das sie begangen haben.
"Obsession" plätschert vor sich hin, das ist richtig.
Trotzdem hatte ich das eine oder andere mal beim Lesen ein beunruhigtes Gefühl in der Magengegend. Z. B. während der Ausflüge in den Wald.
Dass dies irgendwann Konsequenzen haben würde, war mir klar.
Ich finde, dass Beckett die Akteure sehr gut beschrieben udn dargestellt hat.
Es gibt wenige Bücher, denen ich 100° gebe, aber 57° (der derzeitige Durchschnitt) finde ich ein wenig zu wenig für "Obesession"...
Ich freu mich immer wieder über Leute wie Addicted-to-read, die (genauso wie ich auch) nicht immer alles auf die Meinung anderer geben, sondern neugierig sind und sich ihre eigene Meinung bilden möchten.
Im Großen und Ganzen: Auch dieses Buch ist lesenswert!

16.02.2010 19:31:58
Addicted-to-read

Die meist vernichtenden Rezensionen hier kann ich nicht nachvollziehen. Hatte ich vor der Lektüre schon einmal einen Blick darauf riskiert, so habe ich mich bewußt nicht irre machen lassen. Meine Erwartungen an das Buch waren zwar dementsprechend niedrig, doch wollte ich die Geschichte einfach auf mich wirken lassen.
Sie beginnt eigentlich relativ harmlos, steigert sich aber weiter, bis zum blutigen und brachialen Showdown, der meiner Meinung nach nicht zur eher ruhigen Erzählweise und dem depressiven Protagonisten passt. Dies hat mich dann doch etwas enttäuscht. Ansonsten fand ich die Schilderung der obsessiven Spirale, in welche sich die Hauptperson selbst manövriert, äußerst gelungen!
Auch wenn dies eindeutig ein Frühwerk des Herrn Beckett ist, so finde ich es doch nicht minder lesenswert.

13.02.2010 14:01:05
Eva Baer

Ich hätte in den letzten Wochen die Freude am Lesen beinahe eingebüsst...dank OBSESSIONEN. Ich habe es nur noch zu Ende gelesen, weil ich dafür (leider) Geld ausgegeben habe. Unendlich langsam und zähflüssig tröpfelt eine Geschichte dahin, die einen irgendwann einfach nicht mehr interessiert. Immer wieder überlas ich Seiten oder blätterte ganze Seitenbündel weiter, weil ich die Langeweile kaum mehr ertrug...die Story versteht man auch so. Es passiert ja nichts.

07.02.2010 17:30:43
Tempe

Nach Flammenbrut das ich mühsam zu ende gelsen habe, habe ich es mit Obsession versucht in der Hoffung auf mehr Spannung, aber fehlanzeige hier muss ich Jörg rechtgeben, der Verlag wollte einfach noch mehr Geld rausholen und hat seine ersten überhaupt nicht guten Bücher auf den Markt gebracht.
Auch ich habe mich täuschen lassen, da die Hunter Bücher klasse sind.
Also Finger weg!! Habe Obsession geradewegs weiter verkauft und nicht zu ende gelsen, das es mir als Zeitverschwendung vorkam!

12.01.2010 12:06:28
filly

Obsession war mein erstes Buch von Simon Beckett. Auch wenn ich aufgrund der Inhaltsangabe auf dem Buchrücken etwas anderes erwartet habe, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich habe es innerhalb weniger Tage fertig gelesen, und mir gleich danach Flammenbrut, Die Chemie des Todes und Kalte Asche gekauft. Ich mag den Schreibstil von Simon Beckett, der keine großen Anstrengungen beim Lesen erfordert. Nachdem ich mich durch mehrere Donna Leon-Romane gequält (bzw bei zweien aufgrund unerträglicher Langeweile schon vorher aufgegeben) habe, war ich von diesem Buch total gefesselt und konnte es kaum noch aus der Hand legen.

Wenn Obsession sein schlechtestes Buch sein soll, dann freue ich mich wirklich auf die anderen von ihm!

31.12.2009 15:25:00
LuckyLips

TOTLANGWEILIG!
Habe von Simon Beckett auch "Leichenblässe" und "Die Chemie des Todes" gelesen und die waren richtig klasse. Aber von hier dem Buch war ich extrem enttäuscht. Mir sind des Öfteren die Augen zu gefallen und das passiert mir eigentlich nie, beim lesen :-(
Kein Wunder, dass die Erstveröffentlichung des Buches schon ein Flopp war!
Absolut nicht weiter zu empfehlen!!!

30.12.2009 22:16:59
Kiki

Eines der langweiligsten Bücher, die ich je gelesen habe. Die Bezeichnung "Thriller" ist völlig fehl am Platz. Lediglich der Text auf dem Buchrücken ist spannend, mehr passiert leider auch nicht. Mein erster Beckett-Thriller und wahrscheinlich auch mein Letzter. Obwohl die anderen Bücher nach Obsession besser sein sollen, sind auch später geschrieben worden.

28.12.2009 14:10:12
Wolfgang

Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, nicht weil es so spannnd war, sondern weil ich immer dachte die Spannung kommt im nächsten Kapitel.
Nach "Flammenbrut" habe ich das zweite mal den Fehler gemacht ein Buch von Simon Beckett zu kaufen.
Vielleicht liegt es ja aber auch daran, das meine letzten 8 Bücher von Harlan Coben an Spannung kaum zu übertreffen sind.
Also wenn ihr was spannendes sucht - Finger weg von diesem Buch.

23.12.2009 15:07:49
BeaLotte

nachdem ich nun fast alle hammesfahr-bücher gelesen habe, wollte ich mich einem neuen autor widmen. meine wahl fiel auf simon beckett - obsession.
dies war leider ein fehler. ich weiß wirklich nicht, was an obsession ein thriller sein soll??? ich bin sowas von enttäuscht. anfangs liest es sich noch relativ flüssig, ich habe mich durch das buch regelrecht durchquälen müssen.

wer hat vor allem die bestseller-sticker auf das buch geklebt - sicher waren es analphabeten :-D.

kauft euch das buch nicht, lasst es euch auch morgen nicht schenken! es ist zeitverschwendung!!!

21.12.2009 17:07:39
Dani P.

Ich ich bin ja sowas von enttäuscht von dem Buch. Die Beschreibung klang wirklich richtig gut, aber es war einfach nur langweilig.. hätte mir mehr rafinesse gewünscht aber so. Also nein, ich kann das Buch nicht empfehlen war überhaupt nicht mein Fall. Nachdem Chemie des Todes hoch gelobt wurde und ich dieses auch nur ok fand und von diesem hier richtig enttäuscht war, glaub ich kaum, dass ich noch ein weiteres Buch von ihm lesen werde.. Schade - für Obsession gibt es von mir 40 grad

10.12.2009 18:19:41
Sara

@ Jörg Kijanski
Du hast es auf den Punkt gebracht!
Sehr gute Beschreibung!!
Habe vor einer Stunde das Buch fertig gelesen.
Das Buch ist nicht annähernd auf Bestseller-Niveau und dann die dreiste Lüge mit dem "Bestseller"-Aufkleber und der falschen Beschreibung auf der Buchrückseite.
Bin da mal richtig reingefallen.
Aber die übrigen, die ich von Simon Beckett gelesen habe, waren sehr gut und empfehlenswert.
(Die Chemie des Todes, Kalte Asche, Flammenbrut)
Lg

13.11.2009 16:21:42
Henriette

Ben ist glücklich verheirat. Sie haben einen autistischen Sohn, Jakob. Unerwartet stirbt seine Frau. Beim Aufräumen entdeckt Ben eine Metallkiste. Sie enthält Zeitungsausschnitte über die Entführung eines Babys. Ben bekommt Zweifel, ob Jakob tatsächlich Sarahs (seine Frau) Sohn ist. Er schaltet einen Detektiv ein. Und es beginnt die schlimmste Zeit seines Lebens.

Simon Beckett gestaltet hier ein Szenario was nicht alltäglich ist. Babyentführungen finden sicherlich ab und an statt, aber keiner beschäftigt sich damit, was dann passieren kann. In diesem Krimi passieren natürlich Dinge, die sich zuspitzen.
Ebenso ist Autismus ein Krankheitsbild, welches für mich nicht alltäglich ist. Simon Beckett hat es sehr gut dargestellt.
Alles in allem ist das Buch sehr spannend. Was mir sehr gut gefallen hat, ist, dass es nicht zu brutal und blutig ist.
Es ist war erste Buch, welches ich von Simon Beckett lese, und es war bestimmt nicht das letzte.

05.11.2009 14:45:44
FrozenFlower

"Obsession" ist das erste Buch von Simon Beckett,das ich lese (bin jetzt ungefähr bei der Hälfte),und ich muss sagen,ich bin enttäuscht.Die Figuren gewinnen so gut wie gar nicht an Tiefe,und ich finde dass die Geschichte nur relativ wenig Spannung rüberbringt.
also alles in allem eher mau,was mein Fazit betrifft.
PS:Vor allem wird auf jeder 5.Seite ein Schluck Bier getrunken. ^^

21.10.2009 15:45:40
luna

ich habe das Buch Obsession von einem Freund vorgeschlagen bekommen.
naja bin auch eher ziemlich enttäuscht.
Hab mehr erwartet,wenn man von einem Thriller spricht,muss dort mehr spannung rein.das Positive war jedoch,dass es sich ganz gut lesen lies.das war dea erste Buch von Simon becket was ich gelesen hatte.Wiß nicht ob es dabei bleiben wird.Hab gehört das,das Buch Die Chemie des todes danz gut sein soll.
Mal sehen vieleicht lese ich es irgendwann doch

20.10.2009 22:37:42
Kathrin

Obsession war mein erstes Buch von Simon Beckett. Ich fand es hat sich etwas gezogen, der Schreibstil jedoch gefiel mir gut und die Story hatte auch irgendwie etwas spannendes. Gerade zum Schluss entwickelt sich eine große Spannung und man möchte schon gerne wissen wie es ausgeht.
Momentan bin ich an der "chemie des Todes" dran und sehe einen sehr großen Unterschied was die Spannung betrifft.
Dennoch fand ich das Buch ganz nett und würde es auch empfehlen.

10.10.2009 18:40:47
Silberfee28

Bei dem neuen Werk von Simon Beckett handelt es sich nicht um einen typischen Beckett wie wir ihn gewöhnt sind.
Eingebettet von mehr Erzählungen über autistische Verhaltensweisen des Sohnes der Hauptfigur kommen ein paar typische Thriller Motive zum Vorschein.
Die Darstellung der autischtischen Verhaltensmerkmale hätte deutlich kürzer ausfallen können und dafür hätte man meiner Meinung nach an dem Spannungsbogen arbeiten können.
Hätte es mich nicht gereizt zu wissen was mit dem Jungen passiert hätte ich das Buch enttäuscht zur Seite gelegt.
Bleibt nur noch die Freude auf den nächsten Beckett.

20.09.2009 12:37:50
Robert

Ich gebe meinen Vorrednern recht, wenn man ohne Erwartungen ran geht, kann man nicht enttäuscht werden, aber wer im vorhinein die Bücher mit David Hunter gelesen hat würd nicht viel Freunde damit Obsession haben.

Daher habe ich Flammen Blut erst garnicht mehr gelesen.

Obsession ist ein Buch das sehr gut geschrieben ist, man kann sich sehr gut in die Hpt. Person rein versetzen und spürt auch die Hilflosigkeit.
Die Story fängt interessant an, aber enttäuscht zum Ende.

17.09.2009 12:54:17
Kai80

Scher zu beurteilen, wenn man Fan der David Hunter reihe ist, dann ist dieses Buch kein muß für Simon Beckett Fans.

Es ist schon einigermaßen spannend geschrieben und eine tolle geschichte, doch eine richtigen Thriller kann man es absolut nicht nennen.

Die mysteriösen Morde die angekündigt waren bleiben größtenteils aus und so richtig fesselnd für Krimi Fans ist das Buch absolut nicht.

Man könnte es auch Familiendrama nennen.

Also wie gesagt ein nette geschichte, nicht mehr und nicht weniger.

09.09.2009 12:31:44
Pennywise

Wenn man ohne jegliche Erwartungen an das Buch herangeht, dann wird man sicherlich nicht enttäuscht. Da ich allerdings seine David-Hunter-Reihe vorher gelesen hatte, hielt sich meine Begeisterung natürlich in Grenzen. Die Story wirkt sehr heruntergeschrieben. Insgesamt auch ein wenig zu gut durchgeplant. Ich muss auch zugeben, dass die Geschichte insgesamt nicht sonderlich spannend ist. Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass das nun einmal seine Anfänge waren. Also nicht zu viel erwarten!

08.09.2009 07:33:47
BERND67

Ich fand das Buch nicht so schlecht. Allerdings darf man keinen richtigen Krimi/Thriller erwarten. Trotzdem eine spannende Geschichte um Schuld und Sühne.
Da ich vorher noch nichts anderes von Beckett gelesen habe,bin ich allerdings auch ohne irgendwelchen Erwartungen gewesen.
Wenn seine neueren Romane besser sind,kann mir das nur recht sein. Werde diese mit Sicherheiz auch noch lesen (Chemie des Todes) liegt schon bereit !

07.09.2009 03:31:16
higomaru

Habe das Buch gestern ausgelesen, und muss sagen, dass die groesste Enttaeuschung von meiner Erwartungshaltung ausging. Vor allem auf Grund der Inhaltsangabe und natuerlich der David Hunter Buecher. Auf die "Lawine toetlicher Obsessionen" wartet man leider vergeblich. Und so richtig spannend wie bei den bisher gelesenen Beckett Romanen wird es leider auch nicht.
Alles in allem fand ich das Buch aber nicht so schlecht. Es las sich recht fluessig und nach und nach wollte ich auch wissen, wie es denn nun ausgeht. War eben mehr ein Sozialdrama als ein Thriller.

28.08.2009 18:25:36
Janina

Ich habe das Buch gerade zuende gelesen und bin auch eher enttäuscht. Die ganze Zeit habe ich auf die in der Inhaltsangabe angepriesenen "tödlichen Geheimnisse" gewartet...aber sie kame und kamen einfach nicht. Gefühlte 200 Seiten macht Ben Tagein Tagaus das Gleiche, nämlich sich mit seinem besten Freund auf Bier treffen, das Haus der Coles beschatten bzw. Sandra im Bademantel zusehen, sich ärgern und als Fotograf arbeiten. Einschläfernd und langweiig. Zweifelsohne wäre das Buch ohne den berühmten Autor icht auf die Bestsellerliste gelangt.

26.08.2009 16:19:23
Katze76

Ich bin noch nicht mal bei der Mitte des Buches,..irgendwie langweilt es mich jetzt schon.
Stimmt, die Handlung ist gut, aber es ist meiner Meinung auch eher ein Sozial-Drama.
Unter einem Thriller stelle ich mir spannende Geschichten vor, wo man das Buch nicht aus der Hand legen möchte. Bei "Obession" ist das anders. Ich bin auch etwas enttäuscht.
Ich gebe nur 60%

22.08.2009 19:50:57
Melissa

also ich muss auch noch was dazu sagen!
klar, das buch ist absolut nicht mit den hunter büchern zu vergleichen und ich finde man sollte es auch nicht tun. denn wie ja schon oben geschrieben hat simon das buch ja viel früher geschrieben also darf man das nicht zu eng sehn! ich für meinen teil "verzeih" ihm diesen ausrutscher, weil er sich ja sehr gesteigert hat und es jetzt nur noch tolle und spannende bücher von ihm gibt!
ich mein, jeder fängt doch mal klein an
und das bestseller auf dem buch steht ist ja auch nicht seine absicht!

18.08.2009 21:16:16
Christian

also ich muss den herrn beckett mal in schutz nehmen, einige dürften wohl glauben dass obsession nach den hunter büchern geschrieben wurde, was falsch ist, das buch ist wie oben bereits erwähnt aus dem jahre 1997. also jeder der obsession gelesen hat und als schlecht befunden hat, sollte beckett dennoch eine chance geben. anscheinend hat ihr sich in den letzten 10 jahren gesteigert, wie man an der begeisterung der hunter romane sehen kann.

16.08.2009 14:39:04
Tom

Kann michxx nur anschliessen

Habe das Buch ganz gelesen und finde die Geschichte von Ben und Jacob gar nicht mal sooo schlecht. Man(n) versetze
sich doch mal in Ben\'s Lage. Kein wirklich tolles Gefühl.

Gewiss hat das Buch die Bezeichnung Thriller nicht verdient wohl eher PsychoSozialDrama oder dergleichen.

Von mir 65°

16.08.2009 13:44:03
Vanessa

Vorerst Simon Beckett ist einer meiner Lieblingsautoren. Und von "Obsession" war ich enttäuscht. Der Titel verspricht in meinen Augen Weitaus mehr als letztendlich drinne vorkommt.
Im Gegensatz zu "Chemie des Todes" und den anderen David HUnter Büchern ist dies wahrhaftig eine große enttäuschung. Ich habe dieses Buch ganz gelesen, dennoch mit jeder Seite gehofft es passiert etwas spannenderes. Für mich total uninteressant und ja. Von Mr. Beckett ist man besseres gewöhnt!
Ich war zuerst skeptisch ob ich "Obssesion" lesen soll, weil David Hunter mein Lieblingschara ist, dennoch ich tat es und bereue es schon fast,
Nun kaufte ich mir Flammenbrut bin glaube erst bei Kapitel 3 und etwas verwirrt. Mal sehen was kommt. Gespanntes erwarten ^^
Ich hoffe doch mal er verwirft David nicht so einfach ;)

13.08.2009 18:24:10
murxx

Trotz einer Menge schlechter Kritiken hat mir persönlich dieses Buch ganz gut gefallen. Teilweise sind sehr lange Passagen zu finden, aber ansonsten im großen und ganzen spannend geschrieben, man muss sich geistig nicht anstrengen, immer im Geschehen zu bleiben. Ich muss dazu sagen, dass dies das erste Buch war, dass ich von Beckett gelesen habe - bin aber nicht enttaeuscht worden und werde weitere lesen!

Fazit: “Obsession” ist meiner Meinung nach ein spannender und gut gebauter Psycho-Thriller – und (wie ich jetzt nach drei Wochen weiß) auch nicht das letzte Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe.

10.08.2009 17:52:16
Andrea

Obsession war auch für mich die Enttäuschung schlechthin. Auf keinen Fall kaufen, nicht lesen, das ist echt Zeitverschwendung. Das Buch ist langweilig, das Ende lächerlich, alles total unrealistisch, einfach furchtbar. Man fragt sich danach ernsthaft, nach welchen Kriterien der Aufkleber "Bestseller" vergeben werden darf.

08.08.2009 14:08:06
Sarah S.

Ich persönlich habe noch kein anderes Buch von Simon Beckett gelesen und finde, dass ich mit seinem """Thriller""" (für mich eher ein angenehmer Einschlafbegleiter) "Obsession" total daneben gegriffen habe.
Eigentlich interessiere ich mich auch sehr für seine anderen Bücher, beispielsweise "Chemie des Todes", allerdings wurde ich jetzt so von diesem Klogriff "Obsession" abgeschreckt, dass ich in Zukunft lieber die Finger von Simon Beckett lasse.
Schade eigentlich.

04.08.2009 20:40:08
HEIKE

Also ich fand das Buch auch überhaupt nicht gut,echt langweilig!
kein David hunter,vielleicht wollte Simon
Becket mal was komplet anderes schreiben aber lieber Simon,das ist voll nach hinten los gegangen,leider!!! Ich habe mir heute das ganz neue Buch gekauft,Flammenbrut,will Simon Becket noch eine Chance geben,mal sehen wie das so ist. Liebe Leute,sich obsession zu kaufen,lohnt wirklich nicht,keine Spannung,auch ich mußte kämpfen es bis zum Schluß zu lesen.
Also,lieber David,bitte wieder David Hunter und spannender,oder gehen IHNEN DIE IDEEN AUS?

31.07.2009 10:38:17
Angie

ich habe das buch schon vor vielleicht 3 wochen hier bewertet und meine meinung hat sich ,seitdem ich das ende weiß nicht groß geändert.
es ist doch mehr ein krimi als ein thriller,okay bens hand zerfetzt weil cole auf ihn schießt aber macht das ein buch zum thriller? Das beste am ganzen Buch fand ich den letzten Satz,allerdings hört das buch für meinen geschmack total abgehackt auf nachdem man sich durch hunderte von seiten stalking, affairen und prügelei kämpfen musste wurde es ab der anhörung aller nocheinmal mhm wie kann mans ausdrücken,denn spannend wars nicht.Vielleicht so : Es ganb eine bessere Handlung als Stalking.Und dann hört das Buch auf.bam. einfach so. Keine Belohnung dafür das ich mich immer wieder gezwungen habe weiterzulesen? SCHADE!!
nochmal zu simon beckett als autor:
Seine David hunter romane sind weltklasse ! WAS IST PASSIERT ?!

30.07.2009 13:19:16
Leseratte

Schlecht! Grottenschlecht! Super langweilig! Überhaupt kein Spannungsaufbau. Ich war froh als ich mich endlich zur letzten Seite durchgekämpft hatte! Leider bin ich auch nicht der Typ, der ein Buch einfach mittendrin weglegen kann. Hier war ich jedoch kurz davor! Es war das erste Buch von Simon Beckett, was ich gelesen habe und leider auch das letzte.

26.07.2009 13:29:02
Markus A.

Nach "Die Chemie des Todes" und "Kalte Asche" hatte ich in das Buch hohe Erwartungen gesetzt und mir einen spannenden Thriller mit vielen unerwarteten Wendungen erhofft. Leider trifft dies auf "Obsession" in keinster Weise zu. Zunächst einmal kann die Geschichte kaum als Thriller bezeichnet werden. Vielfach fühlte ich mich eher an einen Groschenroman im Stile einer nervtötenden Daily-Soap erinnert. So beginnt das Buch beginnt bereits lediglich mäßig spannend und verschlimmert sich leider stetig bis zum Schluss.
Das ich es dennoch bis zur letzten Seite gelesen habe lag wohl nur an meiner Neugier eine begonnene Geschichte auch aufgeklärt wissen zu wollen. Allerdings habe ich zugegebenermaßen ab Seite 100 nur noch quer gelesen und nach Schlüsselwörtern gesucht um möglichst schnell zum Ende zu gelangen.

Alles in allem hat das Buch nicht mehr als 1 Punkt verdienet und ist leider nur als rausgeschmissenes Geld zu bewerten.

Finger weg!!!

18.07.2009 14:49:21
Kathi

"Obsession" .. ein buch in das ich ehrlich gesagt hohe Anforderungen hatte nach der "Hunter-Trilogie" ..
diese Erwarten wurden nicht erfüllt.
Nachdem der Anfang noch relativ spannend war .. nimmt das Buch an Spannung ab als mehrere 100 Seiten erklärt wird, wie Ben quasi einer Familie nach stalkt.
Außerdem habe ich vergebens gewartet auf "...eine Lawine tödlicher Obsessionen ..."
Am Ende gewinnt das Buch ein wenig Spannung zurück ..
Aber alles in Allem fand ich das Buch einfach schlecht.

17.07.2009 08:36:06
Arne

Nachdem ich "Obsession" gelesen hatte war ich enttaeuscht, da das Buch meiner Meinung nach völlig zusammenhangslos erschien.
Der Titel sowie der Klappentext "Ein Kind. Das schweigt. Ein Geheimnis. Das toetet" hatten keinen Bezug zu der Handlung des Buchs.
Nach einem relativ spannenden Anfang flachte die Story ab und es wurde 200 Seiten lang beschrieben wie der Protagonist Ben Fotos von Cole's macht.
Unpassend fand ich die Affäre des besten Freundes, das Auftauchen des Privatdetektivs gegen Ende und die Beschreibung der Erektion beim Anblick von Sandra. Zweifelhaft erschien mir auch Cole's System etc.
Ich habe das Buch zwar an einem Tag gelesen, habe am Ende jedoch bereut soviel Zeit damit 'verschwendet' zu haben.

15.07.2009 12:31:45
Angie

Hallo alle miteinanander.
ich habe gerade die ersten 119 seiten hinter mir und muss sagen, das buch liest sich wie ein typischer roman teils sogar wie die "Frauenromane" wie P.S. ich liebe dich und dergleichen. Vielleicht wird es ja noch besser aber hey sie haben den leiblichen Vater schon gefunden und es passiert immernoch nichts. Traurig ! Wenn ich einen Roman lesen will dann kauf ich mir einen und nicht einen Thriller den ich mit ein paar chips auf der Couch lesen will.Ich habe bereits Die Chemie des Tode und Kalte Asche gelesen und wollte mir nun eigentlich Leichenblässe besorgen da es aber vergriffen war habe ich mich für obsession entschieden, zumindest bis leichenblässe wieder lieferbar ist ;-) Ich dachte eben Simon Beckett Thriller sind immer Spitze nur da wo in den David Hunter Romanen schon der erste Mord passiert und die Verschwörung am laufen ist ärgert sich der Protagonist Ben hier über das Verhalten eines 9 Jährigen gegenüber seines autistischen "Steif-Sohnes" . höchstens 30°

25.06.2009 11:27:40
CheerKatha

Ich hatte auch ein bisschen mehr Aktion erwartet. Es war zum Teil echt gähnend langweilig. Die letzten ca. 20 Seiten werden nochmal ein bisschen Interessant, aber mehr auch nicht. Der Klappentext verspricht viel zu viel!
Ich bin eher der David Hunter Fan, die beiden Bücher waren echt Klasse.
Aber Obsession würde Ich nicht weiterempfehlen.

25.06.2009 11:25:09
CheerKatha

Ich hatte auch ein bisschen mehr Aktion erwartet. Es war zum Teil echt gähnend langweilig. Die letzten ca. 20 Seiten werden nochmal ein bisschen Interessant, aber mehr auch nicht. Der Klappentext verspricht viel zu viel!
Ich bin eher der David Hunter Fan, die beiden Bücher waren echt Klasse.
Aber Obsession würde Ich nicht weiterempfehlen.

17.06.2009 22:23:54
Barbara

Ein wirklich zäher Roman bei dem es einfach nicht zum richtigen "Knall" kommt. Hat teilweise Nebenhandlungen die einfach total klischeehaft sind und überhaupt nicht zum Geschehen des Buches gehören, denke da an die Affäre seines besten Freundes. Hab das Buch zwar bis zum Ende gelesen aber es gehört definitv nicht in die Kategorie Thriller!

26.05.2009 18:46:54
lilly

meiner meinung nach sollte man das buch keinesfalls zu schlecht reden. da ich das buch ohne großartige erwartungen gelesen habe hat es mich auch nicht enttäuscht.die philosophie des systems hätte der autor besser ausbauen können da einige fragen offen geblieben sind trotzdem konnte man es sehr flüssig lesen

17.05.2009 13:48:50
Ibakus

Auch ich habe, wie viele meiner Vorredner, die David Hunter Romane gelesen. Dieses in Verbindung mit der Beschreibung auf dem Buch hat mich zugreifen lassen. Und dann kam die Enttäuschung...
Spannend waren eigentlich nur die letzten 80-90 Seiten. Der Rest ist einfach nur zähfliessend. Ich habe das Buch in 2 Tagen gelesen, allerdings nur um ich wieder spannenderen Romanen zu zuwenden. Ich kann für dieses Werk mit bestem Wissen und Gewissen nicht mehr als 30° vergeben. Sorry, Simon Beckett, aber konzentrier Dich bitte auf die David Hunter Romane, die sind nämlich echt klasse!

15.05.2009 20:42:32
Tom von Arx

Liest man Kalte Asche und Chemie des Todes, ist man sich nach einigen Seiten sicher: Diese Bücher sind Top-Thriller.
Obsession versprach das auch. Und wurde nicht erfüllt. Wie schon erwähnt, hätte man da einiges mehr draus machen können, das Thema ist interessant. Zuweilen prickelnd und spannend. Der Junge bildet ein Störfaktor, zuweilen regte ich mich gar über ihn auf, wenn man Cole schon soviel Verständnis gibt, hätte Beckett Ben dadurch in den Wahnsinn treiben lassen können. Beispielsweise deswegen, weil er nicht mehr ernst genommen wird, keine ernst zunehmende Reflexionen erhält, zum reinen Konsumobjekt verkommt, etc.
Auch die Philosophie hätte man noch ausbauen können. Hoffe, dass die weiteren besser sind, sonst widme ich mich nur noch David Hunter.
35°

15.05.2009 18:22:12
Nicole

Hallo!
Nachdem ich schon "Kalte Asche" und "Chemie des Todes" gelesen habe, hatte ich ganz bestimmte Erwartungen an "Obsession". Nachdem auf der Rückseite auch von "...Keiner ahnt, dass damit eine Lawine tödlicher Obsessionen ins Rollen gebracht wird"... geschrieben wird und ich während des ganzen Buches auf diese "tödlichen Obsessionen" gewartet habe, war ich zum Schluss total enttäuscht. Dieser Stoff ist nicht, was ich von Beckett erwartet habe. Hier geht es eher um die Psyche von Männern und was für Auswirkungen bestimmte Ereignisse für sie haben können. Typische Klischees. 31 auf dem Barometer. Schade. Gruss, Nicole

25.04.2009 11:03:39
RakelHole

Hallo,

Ein Buch, dessen Inhalt nicht mit dem auf der Rückseite Beschriebenen übereinstimmt.
Habe die ganze Zeit darauf gewartet, wann es endlich "losgeht" und wurde ziemlich enttäuscht. Ziemlich viele Wiederholungen drin. Alles in allem eher langweilig - und auch das "Finale" ist nicht besonders befriedigend und auch wenig glaubwürdig. Das Thema an sich ist gut und hätte viel mehr hergeben können. 50 %

24.04.2009 17:00:42
Phoebe

Hallo!
Auch ich habe mich von der reißerischen Einband und der Bezeichnung Thriller verführen lassen.
Ich muss sagen, dieses Buch war - wie die anderen schon bemerkt haben- alles andere als ein Thriller. Für mich gleicht dieses Buch mehr einem Drama als einem "Spannungsbuch".
Ich kann höchstens 40% vergeben, da ich finde dass das Buch seine gemachten Versprechen keinesfalls einlöst!Gruß Phoebe

18.04.2009 16:11:12
sonne8

Ich war schon gewarnt, dass dieses Buch kein eigentlicher Thriller sei und ich eigentlich lieber Thriller lese. Trotzdem irgendwie hat es mich angemacht so rein vom Titelbild und auch der Buchzusammenfassung. Ich fand es trotzdem sehr spannend geschrieben, ich fand keinen Teil im Buch der nicht flüssig war und ich habe das Buch in wenigen Tagen gelesen. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen. Ich habe schon echte Thriller gelesen, die wesentlich langweiliger geschrieben waren. Also unbedingt lesen!

12.04.2009 17:44:21
Chris

Mein erstes Buch von Simon Beckett, gekauft und in zwei Tagen gelesen. Worum es geht, wurde hier schon mehrmals beschrieben. Ich finde die Geschichte nicht schlecht. Sie ist gut erzählt und ich habe das Buch an einem Wochenende ausgelesen. Etwas enttäuscht hat mich der Schluß, aber der Kauf hat sich gelohnt. Von mir eine Empfehlung.

07.04.2009 14:06:04
Janko

Bereits 1998 erschien „Obsession“ in England. Ganze elf Jahre hat es gedauert, bis dieser Roman von Simon Beckett auch endlich hierzulande in den Buchhandlungen erhältlich ist. „Obsession“ unterscheidet sich von der bekannten David Hunter-Reihe insofern, dass es in diesem Plot um einen autistischen Jungen geht, der seiner gewohnten Umgebung entrissen wird. Ben Murray, der Stiefvater des Jungen entdeckt am Tage der Beerdigung seiner Frau Sarah ein paar Zeitungsausschnitte, die eine ganze Lawine von Ereignissen lostreten. Murray zählt aufgrund der Zeitungsausschnitte eins und eins zusammen, wobei ihm sehr schnell klar wird, das der autistische Junge Jacob nach seiner Geburt von Sarah entführt worden sein muss. Nachdem er mit Hilfe eines Privatdetektivs die richtigen Eltern des Jungen gefunden hat, schaltet Ben, der von Beruf Photograph ist, einen Anwalt ein. Im Endeffekt läuft es darauf hinaus, dass Jacob zu seinem leiblichen Vater John Cole kommt. Als Ben Murray dort sein gerichtlich durchgesetztes Umgangsrecht einfordert, wird er von dem Schrotthändler John und seiner Frau Sandra Cole unsanft fortgeschickt. Sie machen ihm klar, dass sie keinen Wert auf Ben und sein Besuchsrecht legen. Da Murray weder das Jugendamt, noch sonst wer helfen kann oder mag, ermittelt er auf eigene Faust und stößt dabei auf so einige Ungereimtheiten, die der ein oder andere im Verlauf des Romans mit dem Tod bezahlen muss. Bei dem 414-seitigen „Obsession“ dreht sich vieles um Ethik und die Psychologie der Liebe, der Verantwortung, der Trauer, der Sehnsüchte und den unsäglichen Schmerz des Verlustes. Handlungsorte des Romans sind hauptsächlich London und das unweit davon gelegene Tunford. Der Roman ist durchaus interessant und spannend geschrieben, weist allerdings auch einige, kleinere Durchhänger auf. Teilweise wirkt das Verhalten von Ben, wie auch das der anderen Protagonisten etwas befremdlich auf mich. Dennoch weist das Buch viele positive Nuancen auf, die es einem nicht leicht machen, es vorzeitig aus der Hand zu legen.
Meine Wertung: 75°

01.04.2009 13:49:43
sue82

Wirklich spannend fand ich das Buch auch nicht. Eher eine dramatische Geschichte um ein autistisches Kind und was das Beste für dieses Kind ist. Spätestens dann als dem Stiefvater die Erleuchtung kommt, dass er einen großen Fehler gemacht hat, will er sich seinen Stiefsohn zurückholen. Es entbrennt ein Kampf, bei dem es Tote und Verletzte gibt. Das Buch ist gut geschrieben, nur in der Mitte etwas langatmig, wenn er sich wie ein Stalker auf die Lauer legt. Von mir gibt es 70°.

30.03.2009 16:41:31
-Zottel-

da ich gerne thriller lese und die david hunter reihe verschlungen hatte wartete ich mit großer spannung auf dieses buch obwohl ich wusste das es mit der hunter reihe nix zu tun hatte versprach ich mir dennoch viel von diesem buch
zur geschichte
nach dem tod seiner frau findet ben beim aufräumen ihrer sachen zeitungsausschnitte von einer entführung eines babys vor sechs jahren genau an dem geburtstag seines authistischen stiefsohns
er beginnt zu recherchieren und findet heraus das seine frau ihn tatsächlich nach einer totgeburt ihres eigenen kindes entführt hat
der junge wird seinem leiblichen vater übergebenaber ben kommen bald zweifel ob es dem jungen und bei seinem vater wirklich gut geht und beginnt ihm her zu spionieren und findet heraus das er mit seiner vermutung recht hatte und wendet sich an die behörden
nun beginnt sein kampf den jungen wieder zurück zu bekommen
meiner meinung nach ist dies kein thriller sondern einfach eine geschichte um den kampf um ein kind die teilweise sehr langatmig geschrieben ist

29.03.2009 04:22:30
Nachti

Bei den Büchern von Simon Beckett (übrigens auch besonders bei den Romanen von Richard Montanari) würde ich mir wünschen, dass die deutschen "Macher" die Buchtitel einfach mal stumpf übersetzen würden. Der Titel "Obsession" ist gut gemeint, wohl auch das Buchcover, aber zusammen mit dem Klappentext ist es doch alles ein wenig irreführend. Ein bisschen mehr Thriller hätte ich mir gemäß den geschürten Hoffnungen doch erwartet. Nichts desto trotz: Der Buchkauf hat sich gelohnt. Wie bei der Hunter-Reihe konnte ich das Buch kaum weglegen und musste es bis zügig bis zum Ende lesen, und das obwohl die erwartete "Leichenfledderei" total fehlt. Absolut anders als erwartet, aber trotzdem ein sehr gutes Buch, wobei sich ein eingefleischter Krimifan nicht von den Verlagsbeschreibungen täuschen lassen sollte. Irgendwie ist es mehr Drama als Thriller.

26.03.2009 09:24:04
Annett Drabent

Leider kein Thriller, sondern eher ein Roman, der sich flüssig liest und nicht langweilig ist.
Ein Mann wird plötzlich Witwer und bekommt durch Zufall heraus, dass sein Stiefsohn auch nicht der Sohn seiner Frau ist, sondern gestohlen worden ist. Das Kind ist Autist. Da ER alles richtig machen möchte, sucht er den richtigen Vater, bereut diesen Entschluss aber im Laufe der Handlung und man ist gespannt, wie das Buch ausgeht. Lesenswert aber kein Thriller!

24.03.2009 10:17:04
Anja S.

Dieses Buch ist kein Krimi oder Psychothriller im klassischen Sinne. Es geht um einen ploetzlich verwitweten Mann, der erkennt, dass sein autistischer Stiefsohn nicht das Kind seiner verstorbenen Frau war, sondern von ihr aus der Entbindungsklinik entfuehrt wurde. Der nun verunsicherte Stiefvater moechte "richtig" handeln und schaltet die Behoerden ein. Sein Stiefsohn wird den eigentlichen Eltern zurueckgegeben. Dem Stiefvater kommen dann jedoch Zweifel, ob das die beste Entscheidung fuer das Kind war...
Psychologisch werden die Handlungsweisen sehr gut ausgeleuchtet, ueber grosse Teile ist das Buch auch durchaus spannend.

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