Das Spiel des Engels

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • Berlin: Argon, 2008, Seiten: 9, Übersetzt: Gerd Wameling
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2009, Seiten: 710
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2011, Seiten: 710

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Barcelona in den turbulenten Jahren vor dem Bürgerkrieg: Der junge David Martín fristet sein Leben als Autor von Schauergeschichten. Als ernsthafter Schriftsteller verkannt, von einer tödlichen Krankheit bedroht und um die Liebe seines Lebens betrogen, scheinen seine großen Erwartungen sich in nichts auszulösen. Doch einer glaubt an sein Talent: Der mysteriöse Verleger Andreas Corelli macht ihm ein Angebot, das Verheißung und Versuchung zugleich ist. David kann nicht widerstehen und ahnt nicht, in wessen Bann er gerät - und in welchen Strudel furchterregender Ereignisse.

Das Spiel des Engels

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Letzte Kommentare:
24.11.2014 10:17:33
Waltraud Lehmann

Der Autor konnte sich nicht richtig entscheiden, ob er eine Geistergeschichte, einen Krimi oder einen Liebesroman schreiben wollte.Die angedeutete Verbindung zu Charles Dickens Roman:Große Erwartungen, verliert sich im Laufe des Romanssozusagen im Schatten des Windes.
Trotz dieser Schwäche bleibt es ein lesenswertes Buch, vor allem durch die ironischen, lakonischen Passagen, die in Dialogen zwischen David Martin und Isabella , selbst mit dem Kommisar Grandes , die Geschichte beleben.
Carlos Ruiz Zafon ist ein großer Fabulierer und ich sehe hinter David Martin seinen Schatten, der nächtelang Texte in den Computer hackt und dabei lacht.

21.10.2012 18:56:53
Stefan83

Charles Dickens „Große Erwartungen“ spielt nicht nur für den Ich-Erzähler von Zafóns zweiten Band aus der Reihe um den „Friedhof der Vergessenen Bücher“, den talentierten Schriftsteller David Martin, eine große Rolle – der Titel steht auch stellvertretend für meine Gefühlshaltung vor Beginn der Lektüre dieses Romans, welcher als Vorgeschichte für den internationalen Besteller „Der Schatten des Windes“ dient. Und wo sonst „Bestseller“ in der Regel vor allem für Enttäuschungen gesorgt haben und das Wort einen faden Beigeschmack bekommen hat – in diesem Fall ist jegliches Lob berechtigt. Carlos Ruiz Zafóns großer Durchbruch gehört ohne Wenn und Aber zum Besten, was ich in den letzten zehn Jahren lesen durfte. Ein Glücksfall für die Literatur, aber vielleicht auch ein schweres Joch für den Autor, denn, egal wie sehr man es auch versucht, man kommt nicht umhin „Das Spiel des Engels“ an seinem Vorgänger zu messen oder direkte Vergleiche anzustellen. Grundsätzlich kein falscher Ansatz für eine Rezension, läge die Latte nicht so hoch wie hier, würde nicht die Tatsache, dass es sich um die Vorgeschichte von „Der Schatten des Windes“ handelt, es uns unmöglich machen, das vorliegende Buch losgelöst und alleinstehend zu betrachten. Wenn Erwartungen, ja Ansprüche, schon so hoch sind wie hier, ist die Gefahr einer Enttäuschung umso größer. Und, um das gleich vorweg zu nehmen, enttäuscht, wenn auch auf vergleichsweise hohem Niveau, bin ich nach Beendigung des Romans leider auch gewesen.

Dies ist insofern besonders schade, da ich kaum ein anderes Buch in den letzten Jahren mit soviel Vorfreude herbeigesehnt habe, wie dieses. In diese Vorfreude mischten sich jedoch auch bereits direkt nach der Ankündigung kleinere Zweifel, ob es Carlos Ruiz Zafón schaffen würde, ein zweites Mal den Nagel auf den Kopf zu treffen, das Kunstwerk zu vollbringen, mehr als nur eine einfache Geschichte zu erzählen, sondern ein einzigartiges Stück Literatur, das in jedem Wort und jedem Satz den Leser gefangen nimmt, ihn schockiert, frohlocken lässt, um ihn dann wieder an anderer Stelle zu Tränen zu rühren. Würde „Das Spiel des Engels“ dies erneut schaffen? Bereits erste Rezensionen und Kommentare fielen verhalten aus und auch im weiteren Verlauf blieben die positiven Eindrücke der meisten Leser weit hinter denen des Vorgängers zurück. Vier Jahre ließ ich am Ende schließlich verstreichen, bis ich den Buchdeckel anhob, um mich selbst zu überzeugen. …

Bei all der Kritik, auch von meiner Seite: Stilistisch ist „Das Spiel des Engels“ einmal mehr ein echtes Erlebnis. Zafóns Sprache meidet, bei all ihrer Schönheit und Opulenz, jeglichen Kitsch, ist bis in das kleinste Satzzeichen hin melodisch, ja, fließt geradezu über die Seiten, welche sich auch diesmal wieder wie von selbst umblättern und den Leser immer tiefer in die Geschichte ziehen. Und diese kann, mit vielen Haken und Kehren, das Niveau von „Der Schatten des Windes“ durchaus halten. Erneut jongliert Zafón mit den Elementen von Mystik und Fantasie, nimmt das Übernatürliche, das Surreale einen großen Platz in der Handlung ein. Die Übergänge zwischen Realität und Traumwelt, Erlebten und Erträumten sind stellenweise fließend, „Das Spiel des Engels“ ist, noch mehr als bei „Der Schatten des Windes“, vom magischen Aspekt durchsetzt. Dies fängt bei den Schauplätzen an (bestes Beispiel ist David Martins unheimliche Behausung) und setzt sich in den Figuren fort. Bei Letzeren ist besonders Andreas Corelli zu nennen, der als unheimlicher, undurchsichtiger Gönner Martins Karriere fördert, für seine Unterstützung jedoch einen hohen Preis fordert. Fausts Mephisto lässt grüßen.

Dieser Pakt mit dem Teufel ist es auch, welcher den roten Faden der Geschichte darstellt, die sich, wie die Gassen des Schauplatzes, in düsteren Schatten windet und noch mehr die Finsternis der Nacht sucht, als schon „Der Schatten des Windes“. Das wäre insofern kein Grund zur Kritik, würde diese emotionale Kälte nicht auch auf die Charaktere übergreifen, die mir, von wenigen Ausnahmen wie dem alten Sempere oder Isabella abgesehen, erstaunlich fremd geblieben sind und einen Vergleich mit Daniel Sempere, Julian Carax oder Fumero nicht annähernd standhalten können. Wo sich Zafón zuvor, im Guten wie im Bösen, direkt unter die Haut und ins Herz geschrieben hat, bleibt er hier erschreckend distanziert und unentschlossen. Man betrachtet alles durch einen gewissen Schleier, mit einer nicht zu definierenden Taubheit. Selbst die Liebesgeschichte, die mir in „Der Schatten des Windes“ zur eigenen Überraschung gleich mehrere Tränen entlockt hat, wirkt nun wie ein notwendiges Übel, ein Rädchen, das lediglich mechanisch zu funktionieren hat, um die Handlung am Laufen zu halten. Und auch die Tragik entwickelt sich nicht von selbst, sondern scheint seltsam aufgesetzt, wodurch sie ihre Wirkung verfehlt.

An dieser fehlenden Balance krankt „Das Spiel des Engels“. Alles wirkt ein bisschen zu sehr konstruiert und auf Effekt gebürstet, um zu funktionieren. Die Dynamik fehlt, dieses Gefühl, einer Geschichte zu folgen, die sich jemand mit geröteten Augen nächtelang aus dem Leib geschrieben hat. Zafón versucht dies mit noch größeren Prisen des undurchsichtigen Schauers zu übertünchen, stellt damit aber dem Leser noch ein zusätzliches Bein und verzettelt sich. Wo „Der Schatten des Windes“ ein in sich geschlossener, makelloser Kreis war, in dem sich jedes Teilchen passend eingefügt hat, ist „Das Spiel des Engels“ oft unausgegoren und inkonsequent. Manches funktioniert einfach nicht. Vor allem der Ich-Erzähler Martin, dessen Handlungen man manchmal einfach nicht nachvollziehen kann und dessen Leiden mir nie so nahe gegangen sind, wie wohl vom Autor beabsichtigt. Da hilft dann auch nicht der actionreiche Showdown über dem Hafen Barcelonas, der, atmosphärisch zwar gelungen, sich gänzlich mit der vorherigen Erzählweise beißt.

Insgesamt ist „Das Spiel des Engels“ kein schlechtes, nicht mal ein mittelmäßiges Werk. Dafür ist Zafón ein zu guter Erzähler, seine Sprache zu schön und sein Barcelona stimmungsvoll. Am Ende steht jedoch ein Aber, und das heißt „Der Schatten des Windes“. Zwischen beiden Werken liegen, das muss man klar sagen, Welten. Was bleibt sind „Große Erwartungen“ - an das nächste Werk von Carlos Ruiz Zafón.

20.04.2012 17:50:02
machichsonstnie

.schade um Zeit und Geld -
es gibt weitaus Besseres zu Lesen !
Entweder war meine Erwartungshaltung nach "Schatten des Windes" zu hoch
oder die Kritiker waren wegen des inzwischen hochgelobten Names Zafon nicht objektiv;
es hält keinesfalls was die Texte des Einbandes versprechen;
am Ende legt man das Buch enttäuscht zur Seite ...

13.04.2012 15:54:12
Dickie_Greenleaf

Wortgewaltig, beeindruckend, intensiv geschrieben - doch ich frage mich: warum? Wozu das Ganze? Was wird nun aus der bösen Bibel und wozu sollte sie überhaupt geschrieben werden? Welche Motivation hatte das ganze Verwirrspiel?
Am Ende bleibt nichts als eine lange Leichenspur in schwülsitger Dramatik und das Gefühl einen billigen und viel zu langen Schauerroman gelesen zu haben.

21.10.2011 14:46:46
ALab

Ich kann mich nur den meisten Meinungen anschließen. Auch ich war verwirrt, enttäuscht und unzufrieden, als ich das Buhc zuklappte. Man hatte das Gefühl,dass der Autor für seine zahlreichen Handlungsstränge selbst kenie zufriedenstellende Lösung wusste. Ich habe nichts gegen ein offenes Ende, im Gegenteil. Aber dieses Ende ist kein offenes Ende im traditionellen Sinne. Das finde ich umso trauriger, weil ich "Schatten des Windes" zu meinen Lieblingsbüchern zähle und ferner, weil der Autor ein solch mächtiges Sprachtalent hat und teilweise Spannungen erzeugte, die mir förmlich den Atem nahmen. Weiterhin möchte ich mich zum Kommentar von Rh äußern. Wer den Schatten des Windes richtig gelesen hat, weiß, dass der Sempere senior, der im Spiel des Engels gegen Ende verstirbt, der Großvater des Daniel Sempere im Schatten des Windes ist. Weiterhin heißt hier der Protagonist David Martin und nicht Daniel.Abschließend ist festzuhalten, dass das Ende meiner Ansicht nach zwar enttäuschend ist, sich aber jeder eine eigene Meinung bilden sollte - hier werden von einigen Lesern tatsächlich das Buch und auch das Ende gelobt - und ich mich demnach der Meinung des Tagesspiegels und des Südwestrundfunkt anschließen muss: Dieses Buch sollte man gelesen haben.

27.09.2011 16:06:08
Buchwurm

Ich habe das Buch beendet und war verwirrt. Ich war mir sicher, dass ich einiges nicht verstanden habe.
Auf der Webseite www.dieterwunderlich.de/Ruiz-Zafon-spiel-engels.htm
habe ich eine umfangreiche Zusammenfassung dieses Buches gelesen und wußte nun, dass ich doch alles richtig verstanden und nichts verpaßt hatte.
Ansonsten teile ich mit vielen hier, dass dieses Buch sprachlich beeindruckend ist. Auch in fand das letzte Viertel des Buches schwach.
Viele offene und unerklärliche Handlungsstrenge, auf dessen Auflösung man mehrere 100 Seiten erwartet und nicht bekommt.
Eine gewaltige Sprache alleine reicht mir nicht. Ich kann das Buch, übrigens mein erstes dieses Autors, nicht weiterempfehlen.

09.05.2011 09:29:49
Chr. Engelmann

Ich finde es ist schon ein tolles Buch. Allerdings mit Schwächen. Die Atmosphäre ist beinahe zu greifen. Es wird ein Spannungsbogen erzeugt, der einem zum weiterlesen zwingt, als könnte man etwas verpassen...! Doch die Spannung stürzt im letzten Viertel ins Bodenlose und lässt einen verstörten Leser zurück.

26.04.2011 22:02:57
carrybike

Aus Worten plastische Bilder schaffen, mit Gerüchen, Tönen, also die Sinne stimulieren, das kann er ganz prima. Aber die Geschichte selbst und die Konstruktion sind hanebüchen und fürchterlich in die Länge gezogen, durchschaubar und unglaubwürdig. Was bleibt, ist das virtuelle Erleben des alten Barcelona.
In der Erinnerung scheint mir "Schatten des Windes" viel besser.

02.03.2011 19:41:01
Rh

Ich dachte ich wäre alleine mit meiner Meinung, bis ich hier ein paar Kommentare durch gelesen habe :)

Ich muss sagen, nach dem \'Schatten des Windes\' war das Buch für mich persönlich eine derbe Enttäuschung! Der glanz und das geheimnissvolle von Barcelona wurde gar nicht mehr mit einbezogen, dann stirbt (und das auf wirklich komische weiße) der Protagonist aus \'Der Schatten des Windes\'. Es ist mir generell zu düster, in dem ganzen Buch wird nur gemordet (und das auf grausame Art).
Die Reaktion von dem Protagonisten, dass seine \'große Liebe\' tot ist...keine wirkliche Reaktion.
Besonders enttäuschend fand ich ehrhlich gesagt den Schluss~ Der Patron kommt, drückt ihm ein kleines Kind in die Hand, ungefähr \'ja, tut mir übrigens Leid das wegen mir deine Liebe gestorben ist\' und der Hauptdarsteller \'Daniel\' einfach nur \'joa, danke\'.

Fazit: Das einzige was mich beeindruckt hat war die Sprache. Er schafft es einfach seine Gedanken in Worte zu fassen, und grandios darzustellen.
Dagegen war die Story umso weniger durchdacht und -wie oben schon gesagt- einfach nur eine Enttäuschung nach \'Der Schatten des Windes\'!

01.02.2011 21:13:57
Orkababy

Ich etwas überrascht von dem vorangegangenen Unverständnissen. Dieses Buch ist KEIN Krimi, sondern ein Fantasy-Krimi. Also mit Logik und Ordnung kommt man bei dem Buch wohl nicht uneingeeschränkt weiter. Das Schöne an diesem Werk ist doch, das SIch Tragen lassen, einer GEschichte, die die Hauptperson anfangs selbst nicht nicht begreifen kann. Das Wort Fantasy muss man ja hoffentlich nicht verierten Buchlesern erklären???
Dieses Buch ist endlich mal wieder etwas zum Lesen wobei man sogar sein Hirn anstrengen muss und nicht permanent berieselt wird. Außerdem ist das Buch in SEHR gutem Deutsch bzw. in SEHR guter Sprache verfasst, was man von vielen anderen BEstsellern mittlerweile nicht mehr sagen kann. Ich finde das Buch lesenswert!

06.01.2011 22:57:09
Nepumuck

Meiner Meinung nach sehr gelungen und in einem brillianten Deutsch geschrieben. Habe noch nie ein Buch gelesen das mich auch im Nachhinein so gefesselt hat. Der große Spielraum zur Interpretation macht es besonders interessant, ein Buch das dem Leser das Denken nicht abnimmt. Die scheinbar sehr großflächige Handlung und Verstrickungen werden im Nachhinein raffiniert zusammengeführt und die für manch einen verwirrende Schlusswendung ist meiner Meinung nach in keinem Fall unzureichend, sondern im Gegenteil - ein klar zu deutendes Ende wäre nicht angebracht und würde auch gegen den vorherigen Stil des Buches verstoßen.

18.12.2010 21:40:18
Lytz

ich kann vielen vorangegangenen meinungen nur zustimmen - das ganze baut in mir großes unverständis auf, vorallem auch das ende, da mir die lösung des ganzen fehlt - es verläuft sich irgendwie im nichts und findet keinen richtigen abschluss. naja enttäuscht bin ich schon - ich hätte mir echt mehr erwartet!!

08.11.2010 20:35:07
Luana da Gama

Meiner Meinung nach ein sehr düsteres Buch. Auch ich klappte es zwischendurch zu weil es mir zu dramatisch und düster wurde. Zwischendurch fehlte mir auch ein wenig die Spannung. Und ich musste mich teilweise wirklich anstrengen, um es nachvollziehen zu können. Allerdings gibt es zwischendurch wirklich wunderschöne Stellen in genialem Deutsch. Wer Schauermärchen und dunkle Gestalten mag, ist bei diesem Buch richtig. Ich kann es empfehlen!

01.11.2010 19:47:34
Katze

Ich war begeistert vom "Schatten des Windes" und bin fürchterlich enttäuscht vom Spiel des Engels. Zu düster, zeitweise musste ich das Buch weglegen, nachdem wieder jemand grausamst getötet wurde. Ein Gruselkabinett im Bestseller - das ist neu, finde ich. Mir persönlich fehlt die Botschaft - warum das Ganze?

19.10.2010 08:54:51
Kritikerin

Ein zunächst viel versprechender Titel, Platz 1 der Spiegel Bestseller und ein sonst hoch gelobtes Buch...

ich bin mir dennoch nicht sicher, ob ich dem so zustimmen kann. Als ich das Buch gelesen und zugeklappt habe, war ich etwas enttäuscht oder besser unzufrieden.
Ich dachte: Und jetzt? das wars??

Hier wurde zwar Spannung aufgebaut und in manchen Passagen läuft es einem buchstäblich kalt den Rücken runter, aber irgendwie verstrickt sich der Autor in einem Gefühls- und Handlungswirrwarr, dass einem schlecht davon werden kann. Wiederum andere Teile habe ich überflogen, weil sie einfach zu langweilig waren.
Dann musste ich am Schluss feststellen, dass das Tempo deutlich angezogen wurde - was man meines Erachtens besser auf weitere 100 Seiten hätte verteilen sollen.

Ein gutes Buch, was man lesen kann, aber nicht muss.

07.10.2010 22:15:09
Chana

Ich habe das Spielchen des Engels gelesen und schließe mich obiger Meinung an.

In den Sog geraten, jedoch auf eine logische Pointe hoffend, verzweifelte ich irgendwo im dritten Teil, als so viele Strömungen die Geschichte beeinflussten, um dann in einem Art Tümpel zu enden. Schizophrenie pur? Nur bei wem? Bei David oder beim Autor? Oder hat ihn das liebe Teufelchen besucht und ihm geraten, die Finger von solchen Stories zu lassen:) ?

17.07.2010 17:54:32
seven

Nachdem ich Spiel des Engels und danach erst Schatten des Windes gelesen habe bin ich etwas enttäuscht. Das Wirrwarr ist bis zum Schluss nicht behoben und ständig bemüh ich mich was ich gelesen habe einzuordnen. Das sind nun Bestseller? Spannend ja. Gut um daraus ein paar Filme zu machen. Vielleicht sollte ich das noch mal lesen? Aber so toll fand ich es nun auch nicht.

17.06.2010 11:03:52
G.Keles

Das Spiel des Engels bin ich gerade noch am lesen und finde es wirklich sehr spannend. Es wird einer meiner Lieblingsbücher sein.
Ich habe die anderen Meinungen gelesen und bin froh darüber, dass ich das Buch "Der Schatten des Windes" noch nicht gelesen habe, was ich aber bestimmt noch nachholen werde. Ich finde man sollte die beiden Bücher oder generell Bücher von einem Schriftsteller nicht vergleichen. Für mich ist wichtig, dass das Buch spannend ist, dass es mich mitreisst, dass ich keine Ruhe habe bis ich es zu Ende lese.
Von daher kann ich "Das Spiel des Engels" nur empfehlen und hoffe, dass Zafon weiterhin solche Werke veröffentlicht.

07.04.2010 00:44:53
Brengel

Ich habe das Buch bereits vor einiger Zeit gelesen und nun überrascht festgestellt, dass es auf der KC geführt wird. Noch mehr überrascht haben mich die überschwenglichen Kommentare. Also:1. Das Buch ist meines Erachtens kein Krimi.
2. Das Vorgängerwerk "Der Schatten des Windes" ist großartig und uneingeschränkt zu empfehlen.
3. Betrachtet man "Das Spiel des Engels" für sich, mag es ein gutes Buch sein. Meine Erwartungen nach "Der Schatten des Windes" waren sicher auch hoch, doch dass sie so bitter enttäuscht werden, hatte ich nicht erwartet. Die Geschichte ist ein sehr lauer zweiter Aufguss. Es drängt sich der Eindruck auf, dass - aus welchen Gründen auch immer - der Autor versucht hat, das Erfolgsrezept des Vorgängers zu kopieren. Durchgehend denkt man: Das habe ich doch schon zuvor und besser gelesen.Natürlich ist das Folge werk auf einen äußerst erfolgreichen Roman eine schwierige Angelegenheit; ich hoffe daher auf weitere Werke von Zafon, die hoffentlich Neues erzählen.

06.04.2010 22:50:38
Chaotica

Ich war vom Schatten des Windes weitaus mehr angetan, als vom Spiel des Engels. Ein kleines erwähnenswertes Detail finde ich jedoch, ist, dass die Personen beider Bücher inbezug zueinander stehen. In beiden ist Daniel der Protagonist: der Schatten des Windes spielt zeitlich nach dem Spiel des Engels. Der Protagonist Daniel im Schatten des Windes ist der Sohn von Isabella. Der Vater Davids wieder zu erkennen als der einst schüchterne Sohn des alten Sempere.Kleines nettes Detail, was die Bücher zusammenführt.

22.03.2010 13:10:12
Samoa

Ein 700 Seiten starker, düsterer Schmöker, der sich locker-leicht und durchgängig spannend liest, sprachlich wunderschön, ein Hochgenuss wie beim Vorgänger \'Der Schatten des Windes\', inhaltlich jedoch vertrackt…

Es ist ein Buch, das jeder Leser völlig anders interpretieren wird – je nach Lesart, Hintergrundwissen und den daraus resultierenden Assoziationen.
Es ist ein Konglomerat, zumindest bestehend aus dem Buch Hiob, dem Faustschen Motiv und Oskar Wildes Dorian Gray, was Zafón hier neu variiert und zusammengefügt hat – oder ist es (nur) eine Geschichte über die Ausgeburt eines größenwahnsinnigen, sich gottgleich und teufelsähnlich sehenden schizophrenen Geistes?
Der drängende Wunsch eines (zusätzlich) an einem Hirntumor erkrankten Schriftstellers, der die Chance seines Lebens darin sieht, unsterblich zu werden, indem er DIE Geschichte aller Geschichten schreibt, eine neue Religion entwirft, für die die Menschen fortan leben, töten und sterben würden?

Zafón selbst sagt über sein Buch: "Ich mute dem Leser sicher mehr zu als beim Vorgängerbuch, aber das mache ich ganz bewusst. Das Buch stellt Fragen. Es zwingt den Leser dazu, sich eine Interpretation zu erarbeiten. Er heißt nicht umsonst \'Das Spiel des Engels\'. Der Leser muss mitspielen wollen, er muss eintreten in diese Geschichte, sie miterleben, und ist mit den gleichen Entscheidungen konfrontiert wie die Hauptfigur. Je nachdem, welchen Weg er wählt, bekommt die Geschichte einen anderen Sinn. Das ist sicher schwieriger für den Leser, dafür aber, so hoffe ich, auch faszinierender".

Dieses Buch eröffnet viele Wege, zu viele, als dass sie beim ersten Lesen sofort erkennbar und somit durchgängig zu verfolgen wären.

Es ist ein in der Tat faszinierendes Buch, da man sich beständig fragt: Was ist Fiktion, welche Hinweise gibt es auf eine tatsächliche "Wirklichkeit", ist alles nur geträumt oder im Wahn einer Persönlichkeitsspaltung verübt bzw. halluziniert?
Und es ist ein irritierendes Buch, da man sich auch fragt, ob Zafón letztlich selbst wußte, was er denn nun eigentlich erzählen wollte.

Nichtsdestotrotz 95° - für die sprachliche Schönheit und die spannende, vielschichtige Erzählung, die aufgrund ihrer Uneindeutigkeit noch länger nachwirkt.

30.12.2009 05:00:41
Matthias del Amar Kubin

Habe das Buch nun in 20 Stunden durchgelesen,...2 Nächte ohne Schlaf die sich jedoch gelohnt haben.
Ich zähle dieses Buch genauso wie "Schatten des Windes" zu meinen absoluten Lieblingsbüchern, weil sie Platz für Lyrik, Fantasie und das Übermenschliche lassen.

Um das Buch zu verstehen, stimme ich hier auch einigen Vorgängern zu, muss mann keine Logik suchen.
Man muss verstehen, das Corelli, ob nun Teufel, Gefallener Engel oder durch den Tumor entstandenes Fantasiegebilde, das personifizierte Böse darstellt.
Es stellt sowohl das verstecke Böse im Inneren unseres Davids dar, sowie das Böse in der ganzen Welt.
David altert nicht, weil er ebenso wie Marlasca mit dem Bösen einen Bund einging um Unheil von sich selbst abzuwenden.
Dies soll dem Leser zeigen wie käuflich und schwach der Charakter ist.
Marlascas und Davids Schicksal ist das gleiche, beide verlieren einen geliebten Menschen und werden vom Leben entäuscht und öffnen somit ihre Herzen für das Böse.
Meiner Meinung nach ist Corelli also das übernatürliche in dem Buch, das Böse, das David selbst in sich gelassen hat als er den Vertrag besiegelte der ihm 100.000 Francs sowie die Gesundheit versprach.
Als Corelli am Ende des Epilogs Christina an David zurück gibt, gibt er Ihm die Chance die Geschichte, seine Geschichte, neu zuschreiben. Jedoch wird Christina altern und David immer im gleichen Alter bleiben ( Rache?!)
Es deutet sich jedoch an, das diese ganze Geschichte ein Teufelskreis ist der am Ende des Epiloges wieder von Vorne zu beginnen scheint.

03.08.2009 12:48:44
tedesca

Ein Roman, den man auf keinen Fall leicht aus der Hand legt, bevor man nicht - leicht verwirrt - die letzte Seite zugeschlagen hat. Die Spannung zieht sich wie ein Faden durch das ganze Buch, lässt nie locker. Ein schockierendes Ereignis folgt auf das nächste, und David Martín befindet sich bald in einem Strudel der Ereignisse, der ihn stetig nach unten zieht.

Die Geschichte ist phantastisch in jeder Hinsicht und könnte als Vorgänger zu "Der Schatten des Windes" betrachtet werden, da auch hier die Buchhandlung Sempere eine große Rolle spielt. Einige Details erschienen mir unlogisch oder nicht nachvollziehbar, aber das übersieht man gerne, wenn man dafür Unterhaltung auf hohem sprachlichem Niveau geboten bekommt, geistreiche Dialoge und atmosphärische Beschreibungen der faszinierenden Stadt Barcelona.



Der Schluss lässt sicher Fragen offen, es sei denn, man lässt sich einfach auf den Titel ein, der fast schon als Kurzbeschreibung durchgehen könnte.

Meiner Meinung nach das bessere Buch im Vergleich zu "Der Schatten des Windes".

19.04.2009 14:24:13
muprl

Die ersten 200 Seiten gehören zu dem besten, was ich je gelesen habe. Es ist eine Art "altmeisterliches Erzählen", indem man sich sofort zu Hause fühlt. Ein bisschen Dickens, Tolstoi, Zola. Ganz, ganz wunderbar.
Danach fordert das Buch allerdings eine kleine Umstellung des Lesers, die mir zuerst schwer viel: Das Unheimliche bricht in den Roman ein, Unerklärliches geschieht und es wird eine Schauer-und Krminalgeschichte aufgebaut. Zuerst wirkte das sehr fremd auf mich, weil ich den Schauer- und Phantastikaspekt im "Schatten des Windes" nicht ernst genommen hatte. Er war dort auch bei weitem nicht so stark vertreten, wie in diesem neuen Buch von Zafón. Wenn man aber erst einmal darauf eingestiegen ist, findet man viele wunderbare Anspielungen auf Motive der viktorianischen Schauerromane, Gothik Novels u.s.w. Der "Held" im "Spiel des Engels" ist dann auch Autor von schaurigen Groschenromanheftchen, was ein wunderbares Spiel zwischen Realität und Fiktion auf mehreren Ebenen ermöglicht.
Es ist tatsächlich einer dieser seltenen Romane geworden, die sowohl dem Freund von leichter Spannungsliteratur, als auch den Liebhaber der "ernsthaften" anspruchsvollen Literatur Freude machen. Und zwar wirklich viel Freude! Es ist ein ganz besonderes Buch geworden, was aus dem üblichen Einerlei herausragt. Erfrischend anders.
Zu dem oft bemängelten Ende: Ja, es ist tatsächlich ein merkwürdiges und unbefriedigendes Ende. Ich habe aber in einem Interview mit Zafón gelesen, dass noch mehrere Bände folgen werden, die über den Friedhof der vergessenen Bücher miteinander verbunden sein werden. Dort werden wir bestimmt noch viele Hinweise finden, um das Spiel des Engels aufzudröseln. Ich freue mich drauf!

17.04.2009 15:06:52
Marion

Auch ich habe das Buch in drei Tagen durchgelesen. Es ist für mich eine Mischung aus Spannung, unwahrscheinlich fesselndem Thema und Historie. Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen, kannte den anderen Band von Carlos Ruiz Zafon nicht und bin vom Erzählstil begeistert.
Mir ergings aber wie anderen auch. Nach dem letzten Wort saß ich da und dachte "und nun". Natürlich verkörpert der Verleger Andreas Corelli das teuflische aber ansonsten ist mir vieles unklar. Hatten die verschiedenen Autoren ihre Seele verkauft als sie diese Bücher schrieben.Der Friedhof der vergessenen Bücher war für mich ganz neu und ich kann damit nicht viel anfangen. Na ja, ich wurde zumindest zum selbständigen weiter denken angeregt.

26.02.2009 13:20:13
jd

Hallo Babett,du hattest um Aufklärung des Buches gebeten...
Also bei der Figur "Andreas Corelli" handelt es sich um die Personifizierung des Teufels. Um zu verstehen warum Martin nicht altert, kann man sich auf den Roman von Oscar Wilde beziehen "Das Bildnis des Dorian Gray" (sehr empfehlenswert). In diesem Fall heißt es, dass der Teufel Martin das "ewige Leben" schenkt, als Gegenleistung erwartet er von ihm die Erfindung der neuen Religion = die neue Bibel... Corelli lässt auch Christina von den toten auferstehen, was er aber dafür als Gegenleistung erwartet, wird der Fantasie der Leser überlassen.

25.02.2009 17:33:43
Babett

Ich habe das Buch gestern beendet und bin ratlos, da ich es offensichtlich nicht verstanden habe.
Ich habe "Schatten des Windes" verschlungen, konnte aber mit "Spiel des Engels" nicht warm werden. Dieses Buch hat mir zuviel Depressivität ausgestrat. Und jetzt am Ende, weiß ich nicht, was die Figur Andreas Corelli bedeuten soll und warum Martin am Ende nicht gealtert ist und Christina als Kind wiederbegegnet. Vielleicht kann mir jemand eine Erklärung geben.

16.02.2009 12:26:08
jd

Ein phantastisches Buch, das man ohne weiters empfehlen kann. Meiner Meinung nach ist das zweite Buch dem Autor wesentlich besser gelungen ist als das erste. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und das Buch zeichnet sich durch einen sehr schöne Sprache aus. Die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten, so dass man mit der Hauptfigur richtig mitfiebert, aber auch der eigenen Phantasie freier Raum gelassen wird...

20.01.2009 16:16:51
CHRISS THOMASS MAI

Von Beginn an spannend, fesselnd einfach mitreisend, man möchte am liebsten in einem durchlesen um die Spannung nicht zu unterbrechen. Durch die Schreib und Erzählweise ist es mir als wäre ich mittendrin und könne den Duft der Schauplätze aufnehmen.
Wie versprochen,eine erlebnisreiche Steigerung zu "Schatten des Windes"
Ob uns Carlos Ruiz Zafon, das Barcelona mit seinem Friedhof der Vergessenen Bücher, auch ein drittes mal näherbringt und es ein weiteres mal toppen wird ???
Meine Empfehlung zu 100%

04.12.2008 08:50:10
lilo

Der Roman fesselt von der ersten Seite, man streift durch Barcelona uns fühlt sich, wie schon bei "Im Schatten des Windes" sofort wieder zu Hause. Umso absurder fand ich da Ende, mit dem ich überhaupt nicht einverstanden bin, der Epilog steht für sich als gehörte er nicht zum Buch. Sprachlich hervorragend, ein purer Lesegenuß, süchtig machend, aber schade um das Ende!

22.11.2008 22:06:35
Krimimieze

Ich war anfangs etwas skeptisch, ob es "Das Spiel des Engels" mit dem "Schatten des Windes" aufnehmen könnte, aber schon nach ein paar Seiten war ich restlos überzeugt. Zafon hat großartige neue Figuren geschaffen, aber auch einige alte Bekannte mit eingebaut. An den Orten, die man schon aus dem "Schatten des Windes" kannte, fühlte man sich sofort wieder wie daheim. Die Beschreibungen Barcelonas sind wieder sehr gelungen, alles in allem ist "Das Spiel des Engels" ein würdiger Nachfolger. Wenn der dritte Band, der wohl noch erscheinen soll, genau so gut wird, nehme ich auch gerne wieder die lange Wartezeit in Kauf.

19.11.2008 07:09:14
Thomas71

Nach "Der Schatten des Windes" besucht Carlos Ruiz Zafón auch mit seinem neuen Roman "Das Spiel des Engels" den Friedhof der vergessenen Bücher und fügt seinem romantisch-düsteren Bild von Barcelona wieder einige bedrohliche Facetten hinzu. Sprachlich ist auch sein neues Buch absoluter Genuss, beim Lesen entdeckt man liebgewonnene Plätze wie die Buchandlung Sempere und Söhne wieder und fühlt sich gleich wie zu Hause. Zumindest mir ging es so, die Erzählung hat mich sofort in ihren Bann geschlagen und mich dazu "gezwungen", das mehr als 700 Seiten starke Werk innerhalb von etwas mehr als einem Tag zu lesen. Zeitlich vor "Der Schatten des Windes" angesiedelt bietet "Das Spiel des Engels"die Möglichkeit, Personen, die am Rande des ersten Romanes angesiedelt sind, besser kennen zu lernen. Dass ich dem "Spiel" trotz des Hochgenusses beim Lesen nicht die volle Punktzahl, sondern "nur" 98° zugestehe, liegt einzig an dem in sich stimmigen, für mich aber etwas unbefriedigenden Epilog der Geschichte...